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14.03.2011 15:49:20 |
Hallo @ all !!! Besitzt jemand aus diesem Forum und den Spritpreisen scxhon ein Elektroauto oder eibne andere Alternative ?? Bitte um Erfahrungen !!!
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14.03.2011 20:48:12 |
Zitat von leder18  Hallo @ all !!! Besitzt jemand aus diesem Forum und den Spritpreisen scxhon ein Elektroauto oder eibne andere Alternative ?? Bitte um Erfahrungen !!! Alternative?? Elektrofahrrad! Geht super bis 20km. Allerdings - wo kommt der Strom her, wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werdet?
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14.03.2011 21:06:26 |
Fahre inzwischen mit Erdgas.
Preis ist seit Monaten stabil unter 1,00 Eur. (Mal schauen wie lange noch).
Vom Fahren kein Unterschied. Allerdings die Reichweite mit einer Tankfüllung max. 450 km, wenn du den Notbenzintank nicht nutzen willst.
Einzig die Tankstellen sind rar gesät.
Allerdings mit Navi und einem Update auf die CNG Tankstellen kein Problem.
Würde jederzeit wieder umsteigen.
Gruß Thomas
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14.03.2011 21:11:02 |
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14.03.2011 21:18:43 |
Schau mal hier.Gruß Thomas
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15.03.2011 16:40:52 |
Bist jung und schlank? Dann kann ich Dir ein twike empfehlen.
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15.03.2011 18:00:14 |
OK wird vl bald mal was werden !! Vielen Dank für die Antworten !!!
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16.03.2011 11:52:00 |
Hallo Leute, seht Euch diese Seite mal an. http://www.ecocraft-automotive.de/9.html
Viele Grüsse dino
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16.03.2011 12:02:27 |
Schönes Thema! Gibt es alles schon. Nur eine Frage des Geldes. Daran wird sich auch in den den nächsten 50 Jahren nichts ändern Wer genug Geld hat bleibt mobil, wer nicht, muß aufs Fahrrad umsteigen. Bei Preisen für einen Batteriesatz von über 10.000 Euro der alle paar Jahre ersetzt werden muß ist das nichts für den kleinen Geldbeutel. Wer aus Gas umsteigt, erlebt auch seine Überraschungen. Der braucht unter Umständen jedes Jahr ein neues Auto. Viele haben Probleme, geben es aber ungerne zu. ( Siehe gestern TV Beitrag!)
Graywolf
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16.03.2011 12:05:09 |
schaut mal hier: http://www.smiles-world.de/reva-preise mir gefällt v.a. das elmoto - echt stylish.
4.300 EUR ist jetzt nicht soooo teuer (Baumarktroller rex 600 EUR - aber taugt der was?) Markenroller / Mokick c.a 3000 EUR
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16.03.2011 12:17:23 |
hallo, Mitsubsihi hat bereits Elektroauto. Ich habe schon probesitzen gemacht. Ist ein Kleinstwagen, aber schon größer wie die kleinen Daihatsu. Der Preis ist für privat etwas weit ab....35000€ sollen es wohl werden. Man sollte dann schon die 80km oder mehr am Tag haben. Und rechnen kann jetzt jeder selber ;-) LG Holm
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16.03.2011 12:52:35 |
Zitat von leder18  Hallo @ all !!! Besitzt jemand aus diesem Forum und den Spritpreisen scxhon ein Elektroauto oder eibne andere Alternative ?? Bitte um Erfahrungen !!! Ein Hybridauto ist das mehr zu empfehlen :)
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16.03.2011 12:58:41 |
Ja, Hybrid kann ich selbst nur empfehlen. Fahre einen Toyota Auris Hybrid. Verbrauch zwischen 4 Liter (Normalfahrt) und 5 Liter (Autobahn). Und vor allem der Abzug an der Ampel ist genial. Habe vorher einen Golf GTD mit 170 PS gehabt. An der Ampel sieht der GTD elend alt aus. Mach mal eine Probefahrt bei deinem Händler, du wirst begeistert sein, so wie ich, nach vielen Jahren Diesel aus WOB. Grüße Heinrich
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15.06.2011 19:30:00 |
Sodala @ Holzbock Könnte > dieses E-Fahrzeug <unser Brennholz aus dem Wald ziehen ? ( http://4u.luis.de/ ) Oder wer kennt ähnliches , sollte Elektrisches Arbeitstier sein, Dach übern Kopf und Strassenzulassung ohne Schnick Schnack aber mit PV aufladbar. Gruß Sth.
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15.06.2011 20:52:01 |
Es muß doch kein teures Elektroauto sein. Wie lange so ein Elektromotor und die Elektronik sicher funktionieren weiß auch noch keiner.
Einfacher ist es doch den Benzinverbrauch des Autos zu reduzieren.
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15.06.2011 21:04:55 |
Ich verstehe den Ansatz nicht.
Angesichts der "hohen" Spritpreise ein Elektroauto zu kaufen ist sicher nicht tragfähig bzw. nachvollziehbar. Wie wäre es mit einem einfachen Fahrrad oder dem ÖPNV? Wer sich das Betreiben eines Zerknalltreiblings nicht leisten kann, ist sicher nicht der richtige Kunde für ein E-Auto. Weil man dann eine eigene Fahrspur hat? Keine Parkgebühr zahlt??? Gibt es den Tesla endlich als Kombi mit Anhängerkupplung und 230 V Steckdose für meine E-Stihl?
Manchmal soll auch ein Taxi unterm Strich billiger sein. Das kann man nach Bedarf anrufen und muss es nicht kaufen .-)
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15.06.2011 22:23:02 |
Zugegeben mein obiger Tip, E-Auto ist Preislich etwas hoch , nach einigen Recherchen auch kein Allrad. Warum kein E-Fahrzeug? Ich bin umzingelt von Gratis E-Tankstellen , bei meinem Dienstgeber werkelt seit 3 Wochen eine PV-Anlage, E-Tanken erlaubt, an der Peripherie der Landeshauptstadt sind E-Tankstellen mit direktem anschluß Öffis aber meist nehm ich eigenes Fahrad mit. Für € 20,00 krieg ich immer weniger Benzin!!Nachdem ich 2 Solarveranstaltungen besucht habe, hat mich der Elektroautoivirus erwischt . >So eines <hab ich noch gefunden. http://www.goupil-industrie.eu/de/pages/g3.php Nächste Woche beginnt ein PV selbsbaukurs da mach ich mit ( freu ) Gruß Sth.
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16.06.2011 08:48:26 |
" ... War heut bei meinem Autohändler, der weis nix von baldigem E- Auto ."
Ist doch klar! In Deutschland wurde der Trend vor lauter Überlegenheitsarroganz verschlafen.
Dann schau mal in die Renault-Webseite. Da geht`s im Herbst los mit dem Verkauf.
( Und bitte keine Abfälligkeitsäußerungen über die Franzosen!. Ich bin über 20 Jahre damit gefahren - Null Probleme) Kann ich von meinem jetztigen "HighTec-Auto aus deutscher Produktion nicht sagen!).
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16.06.2011 09:23:05 |
Hallo, wir fahren ja schon seit 4 Jahren mit Elektroautos Rennen. Leider reicht bei schweren Fahrern die Akkuladung nur ca. 300-400m ;-) Wir waren ja zuletzt in Hildesheim beim Akkuschrauberrennen am Start und mussten feststellen das aktuelle Konstruktionen extremen Leichtbau und wenig Komfort bieten. Unsere Kiste hatte 6,5kg Grundgewicht und musste mit einem Fahrer mit 70kg und nur 0,5PS Antriebsleistung zurechtkommen. Privat fahre ich seit 5 Jahren Autogas, mit dem neuen Auto erst seit 7 Monaten. Bisher ca. 30.000km auf Autogas bei durchschnittlich 6,14€ Kosten je 100km statt 10€ mit Super. Mit meinem "alten" war ich 170.000km mit Autogas unterwegs, war angeblich auch nicht "Gastauglich"!. Logisch gab es auch ein paar kleine Probleme aber wenn ich bedenke das ich täglich 220km Arbeitsweg habe (hin und zurück) hat sich die LPG-Gasanlage innerhalb eines Jahres amortisiert. Nächstes Jahr wird dann das Jahr schon als Sparphase laufen. Bisher gab es mit dem "neuen" keinerlei Probleme. Es soll ja 2013/2014 ein Elektro-Porsche kommen, mal sehen ob der die versprochenen 250km Reichweite schafft, dann denke ich scharf über den Umstieg nach. Steffen PS: Wen es interessiert: Mein Meriva im Spritmonitor |
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16.06.2011 10:18:49 |
Wer soviel fahren muß ist gestraft genug. Keine Fahrgemeinschaft möglich? Bahncard?
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16.06.2011 11:17:07 |
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16.06.2011 15:06:26 |
Zitat von Paula1970  Wer soviel fahren muß ist gestraft genug. Keine Fahrgemeinschaft möglich? Bahncard? Wir haben gar keinen Bahnhof.... Und ich kenne keinen im Dorf der auch so weit weg arbeitet und mit meinen flexiblen Arbeitszeiten zurecht kommen würde. Von der Insel runter geht es eben am besten mit dem Auto. Steffen
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22.07.2011 20:38:53 |
Hallo Holzbock Auf der suche nach einem E-Fahrzeug hab ich schon einige getestet ( Tazzari Zero, Peugote iOn, Think,Saxo und Mikrocar Elektro ) Für den Handwerker Altag ist eigentlich keines geeignet ( Holztransport ) Heut hab ich dieses zum Testen bekommen : Dieser Vorführer ist allerdings zu lang, es gibt noch einen kürzeren der währe dann richtig. ( 95cm kürzer ) Da geht dann trotzdem viel Holz drauf , werd morgen mal in den Wald fahren Elektrisch ohne Abgase. Gruß Sth.
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23.07.2011 09:20:48 |
Hallo ein
Elektoauto 35,000€ Benzinauto 17,000€ Um die Diff von 18,000 € kann man auch bei einem in nicht allzuferner Zeit möglichen Benzinpreis von 2€ 9000 Liter Benzin kaufen und damit bei einem Verbrauch von 6-7 Liter pro 100 Km an die 130.000 Km fahren. Bis ich diese Km gefahren bin ist sicher ein weiterer Akkusatz um mind. 10.000 € nötig.
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23.07.2011 13:58:03 |
Na ja
Wenn mann den Kopf lange genug schüttelt, dann findet man auch ein Haar in der Suppe.
Gruß Sth.
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23.07.2011 14:54:04 |
Dieses E-Fahrzeug: [IMG=http://img560.imageshack.us/img560/5347/imgp2502g.jpg][/IMG]Durfte ich 5 Tage testen 1. Tag 87 Km 1 Stunde während Abendessen in unserer Hauptstadt an Gratis E-Tankstelle angeschlossen. 2. Tag 125 Km kein zwischentanken 3. Tag 150 Km Im gebührenpflichtigen Parkplatz am See , 1 Stunde lang Gratis Strom bezogen. 4. Tag 80 Km kein zwischentanken 5. Tag 87 Km kein zwischentanken 529 Km gefahren verbrauch 34 Kwh laut Zählerstand Mehrverbrauch während des ladens , jeweils 8 Stunden in der Nacht. Eigenverbrauch ist schon abgezogen. Was kosten 34 Kwh ?? Gruß Sth.
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23.07.2011 16:22:51 |
Habe ich bei uns auch schon gesehen.
Daß in Deutschland der Eindruck entsteht es gäbe keine Elektroautos liegt an der Informationsstrategie der einheimischen Autoindustrie.
Den Trend verschlafen, dann mies gemacht und jetzt hat man nichts vorzuweisen außer Prototypen die teilweise unrealistisch sind. Wer braucht denn elektrische Rennautos?
War alles kürzlich in einer Sendung zu sehen.
Argument der Lobby: Wir kommen erst auf den Markt wenn wir das beste Elektroauto haben. Das wird ja dann noch lange dauern ...
Ist genau so als hätten alle Flugzeugkonstrukteure und Werksbesitzer des letzten Jahrhunderts gesagt wir warten bis der Supervogel entwickelt ist.
Die 34 Kw - ist das der Gesamtverbrauch auf die angegebene Strecke? Frage deshalb weil da mal gratis geladen wurde. Wäre ja verdammt wenig ...
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23.07.2011 17:02:04 |
Das ging mir 2006, als ich meinen Erdgas-Golf gekauft habe, ähnlich: Verkäufer bei den Autohäusern (VW, Opel, Ford) wollten mich massiv davon abbringen (keine Tankstellen, weniger Leistung, anfällig, Reichweite, etc.) oder taten ernsthaft so, als wenn sie noch nie davon gehört hatten, dass man mit Erdgas fahren kann. Gekauft habe ich dann bei einem VW-Händler 160 km entfernt, der Erdgasfahrzeuge im Internet anbot. So geht es, wenn Kunden wissen, was sie wollen.
Bislang keine ernsten Probleme. Der Versuch, eine hiesige Werkstatt zur Diagnose eines Fehlers an der Gasanlage zu bewegen war aber wieder ein Fiasko. Bei der ersten hätte ich 1600,- € bezahlen sollen, bei der zweiten war man auf die Gasanlage nicht geschult, bei der dritten der einzige kundige Monteur krank. Die vierte Werkstatt (wohlgemerkt alles VW-Fachwertkstätten!) hat sich das Fahrzeug angesehen und keinen Fehler gefunden. Danach bin ich damit weiter gefahren, Fehler ist nach einer Zeit von selbst verschwunden. TÜV war auch immer damit einverstanden.
Inzwischen fahre ich seit 5 Jahren das Auto, spare pro Jahr gut 1000 € an Spritkosten. Die Leistung ist völlig ausreichend, ein Golf Variant für meine Bedürfnisse eigentlich viel schon zu groß. Ich kenne alle Gastankstellen in der Gegend, tanke auch schon mal vorausschauend, fahre ca. 98 % auf Erdgas. Juckt mich nicht, wenn das Erdgas mal einen Cent teurer wird. Ab und zu muss ich mal Super tanken, seit einiger Zeit halt E10, weil mein Auto das problemlos verträgt. Dazu kann man in einer Liste bei VW nachschauen.
Fazit: Ich brauche keinen Fahrspaß, keine Alufelgen, keine Leistung, kein Drehmoment, keine Penisverlängerung, keine kurvenausleuchtenden Scheinwerfer, nur Platz für mich, meine Tasche, ABS, einen Regensensor für den Scheibenwischer, einen CD- oder USB-Stick-Spieler. Und 120 km/h reichen völlig!
Insgesamt keine guten Aussichten für die Autoindustrie, wenn ich das nächste gebrauchte Kleinfahrzeug mit E-Antrieb wieder im Internet kaufe....
Grüße Robert
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23.07.2011 19:52:38 |
" ... Insgesamt keine guten Aussichten für die Autoindustrie, wenn ich das nächste gebrauchte Kleinfahrzeug mit E-Antrieb wieder im Internet kaufe.... "
Da ein Gebrauchtauto zu finden dürfte schwierig werden. Es gibt keine.
Daß die heutige Autoindustrie Angst vor dem Elektroantrieb hat war mal in einer Fernsehsendung gut erläutert. Da werden ganze ( gewinnträchtige) Strukturen sich verändern denn der Antrieb ist vergleichsweise einfach und billig. Allerdings hat in Europa Renault als einzig mir bekannte Firma bereits gehandelt und tut das weiter. Wenn man auf deren Webseite ( renault.com) liest weiß man was läuft. Wird natürlich hierzulande nicht erwähnt.
Was hätte die damalige sog. "Umweltprämie" (Wahlkampfhilfe) von 5 Mrd. Euro für einen Anschub ergeben wenn man wie anderswo ( Frankreich) 5000 Euro pro E-Fahrzeug zahlte. So ist das Geld schnell verpufft und die gekauften Neuwägen blockieren für Jahre die Inovation. Jetzt fehlt Geld - brauchen wir für die Spielschulden.
Ich prophezeie daß uns das alles als Autonation noch schwer zu schaffen machen wird. Zumal der einheimische Durchschnittsautokosument mental gar nicht auf richtiges Energiesparen, langsameres Fahren oder neue Antriebsarten eingestellt ist. Hier wird noch gedacht wie vor zehn Jahren - zum Großteil zumindest.
Hybrid bin ich schon gefahren und ärgere mich noch heute ihn nicht gekauft zu haben. Die Dinger sind sehr wertbeständig als Gebrauchtwagen - im Gegensatz zu meinem deutschen Qualitätsprodukt.
Gruß
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24.07.2011 01:20:21 |
"Zumal der einheimische Durchschnittsautokosument mental gar nicht auf richtiges Energiesparen, langsameres Fahren oder neue Antriebsarten eingestellt ist. Hier wird noch gedacht wie vor zehn Jahren - zum Großteil zumindest."
Ja, das scheint die Situation zu sein. Die Autonation Deutschland ist eben auch die Autostatusnation. Hierzulande scheint man nur dann etwas zu sein, wenn man ein großes und leistungstarkes Fahrzeug bewegt - egal, ob man diese Form der Mobilität wirklich "braucht". Einem Abteilungsleiter steht mindestens ein A6 zu!
Ich habe Kollegen zu erklären versucht, warum ich mit Erdgas fahre (Ersparnis, Umwelteffekt etc.). Alleine das Wort Erdgas wirkte schon als Spaßbremse. Kaum einer wollte zuhören. Auto muss Spaß machen, wen interessiert wirklich der Verbrauch? Gasauto, Hybrid, Elektro? Das ist wie Eintopf aus der Gulaschkanone. Was zählt sind Drehmoment und Leistung, Leistung, Leistung.
Die deutsche Autoindustrie ist überaus erfolgreich damit gewesen, den Kunden Autofahren als Spaß zu verkaufen. Leistung beeindruckt viele Autofahrer in Deutschland und nur Leistung ist OK, so wie richtig "süß" eben nur mit Zucker geht oder richtig "Stimmung" nur mit Alkohol. Jegliche Effizienzanstrengung seitens der Hersteller ist eine Gradwanderung, da beim Konsumenten sofort der "Eintopf"- oder "Aldi"-Verdacht aufkommt. Wer Probleme von morgen lösen will, ist nicht vorausschauend, sondern gilt schnell als Spaßverderber.
Diese Sackgasse mögen in den Fabriken schon einige Leute erkannt haben, aber die Umsatz generierende Verkäuferschaft in den Autohäusern ist da lange noch nicht angekommen und strickt fleißig weiter an der Spaßmasche. Da wird letzlich nur Regulierung per Gesetz oder ein exorbitant höherer Spritpreis Wirkung zeigen. Erst dann sieht jeder ein, dass die Party zuende ist.
Grüße Robert
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| | Zeit:
24.07.2011 08:51:44 |
Robert, Du könntest es zutreffender nicht ausdrücken.
Ich weiß , der eine oder andere wird jetzt lachen wenn er das liest denn der "Anschein" spricht dagegen. Hört und liest man doch jeden Tag Erfolgsmeldungen die mich in ihrer Art an gewisse Berichte des Vorwärtserfolges vergangener Zeiten erinnern.
Ich kann nur nicht so recht daran glauben weil ich am Rande einer Autostadt wohne und sehe wie sie täglich mit Tiefladern ihre Erfolge im Hinterland auf Feldern hinter Hecken parken. Da haben die Feldhasen und Mäuse Gelegenheit zur Autoschau...
Ich bin allerdings froh daß man sich zur Wende hin zur alternativen Energie entschlossen hat. Dies wird unserer Industrienation ein Konjunkturprogramm riesigen Ausmaßes und Zukunftsaussichten bringen.
Vielleicht kommt dann auch noch das Umdenken in Sachen Auto .
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| | Zeit:
24.07.2011 09:03:31 |
Vor 2 Jahren habe ich unseren Logan MCV auf Flüssiggas umrüsten lassen. Nach nun 60 tkm ist der Umbau mehr als bezahlt. Inzwischen gibt's den MCV mit Gasumbau ab Fabrik für 12,6 t€. Die niedrige Gassteuer gilt vorerst bis 2018. Jedes Tanken mit Literpreisen von ~ 0,7€ macht richtig Spaß. Und die Reichweite mit beiden Tanks ist >1000 km. Außerdem wird im "atomfreien" Deutschland der Strom so teuer werden, daß sich keine E-Fahrzeug lohnen wird.
Lothar
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24.07.2011 10:40:44 |
Moin, Zitat von wpibex  ...Außerdem wird im "atomfreien" Deutschland der Strom so teuer werden, daß sich keine E-Fahrzeug lohnen wird.... huibuuuuu, Lothar, nun haben wir aber alle Angst vor dem Schreckgespenst Stromkosten... hehehe :-) Einfache Rechnung, man nehme: - Eine 5kWp-PV auf dem EFH, kostet mit allem drum und dran 15.000 (sehr hoch gegriffen) - erntet in 20 Jahren Lebensdauer 5*900*20 = 90.000kWh - kostet also eine EUs/kWh = 15.000 / 90.000 = 0,167 EUs/kWh dazu: - ein E-Auto (Invest mal offen) - fährt 10.000km/a = gesamt 200.000km in 20 a - benötigte Energie (@ geschätzten 15kWh/100km) = 200.000 * 15 / 100 = 30.000kWh gesamt verbleiben: ==> 60.000kWh, die 1. sinnvoll im Haushalt und zur Einspeisung in's Netz verwendet werden können 2. MINDESTENS 10.000EUs Preisdifferenz der Betriebsstoffkosten (Super-Sprit) PRO E.-Antrieb, verwendbar z.B. für neuen Akkussatz 3. wieviele Tonnen Einsparung an CO₂ ?? (darfst Du selbst raussuchen) ;-) Sämtliche finanzmathematischen Rechenkünste (Zinsen etc.) zur Vereinfachung mal weggelassen :-) genau wie auch das EEG-Politikum... Grüße Michael
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| | Zeit:
24.07.2011 10:46:22 |
Wenn ich das schon lese : "die Autoindustrie hat Angst" muss ich immer herzhaft lachen. Sie ist nur genauso faul, träge und innovationsfeindlich wie jeder größere Haufen von Menschen, der sich Konzern nennt und die sich genau die trägen faulen MA holen, die zum Konzern passen.
Der E- Antrieb wird nur gaaanz langsam kommen genauso laaangsam, wie das Gerücht vom billigen Strom der Atomstrombetonköpf verschwinden wird.
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| | Zeit:
24.07.2011 11:11:33 |
kd-s:<- kostet also eine EUs/kWh = 15.000 / 90.000 = 0,167 EUs/kWh> Danke für diese Steilvorlage! Der PV-Einspeisepreis liegt damit beim ~5-fachen für normalen Grundlaststrom. Ersetzen kann er allenfalls die Brennstoffkosten der Grundlast-KWs. Wie hoch sind die denn?
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