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Haustechnikforum
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Bewertungsfaktoren bei Heizkostenverteilern
Verfasser:
Chrischan
Zeit: 13.07.2011 19:33:03
0
1553524
Hallo,

ich brauche mal wieder ein fachkundigen Rat. Kann der Bewertungsfaktor in einem Haus zwischen OG und EG anders sein, wenn a) gleiche Heizkörper verbaut sind b) gleiche Heizkostenverteiler montiert sind?

Grüße, Chrischan
Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 13.07.2011 22:44:25
0
1553624
Deine Frage ist für mich nicht ganz umfassend gestellt.
Was sind gleiche Heizkörper? Nur von der gleichen Firma, gleiche Bauart oder auch exakt gleicher Typ, gleiche Grösse, bei Plattenheizkörper gleiche Anzahl von Platten ???

Normalerweise sind nicht alle Heizkörper einer Wohnung gleich gross, sie sind lt. der Wärmebedarfsberechnung unterschiedlich gross je nach Wärmebedarf des betreffenden Raumes.

Und was nennst Du Bewertungsfaktor? Wenn es die Angabe auf der Heizkostenabrechnung ist, dann hat das der Aufnehmer der HK-Abrechnerfirma bei der Montage der Messeinrichtung aus seinem Handbuch ermittlet, darin sind eigentlich alle in Europa gefertigten Heizkörper enthalten und mit der kw-Leistung verzeichnet.
Verfasser:
Chrischan
Zeit: 13.07.2011 23:35:57
0
1553641
Okay, dann bessere ich sofort mal nach.
Die Wohnung im EG und OG sind identisch, so auch die Heizkörper. In jedem Raum sind andere Heizkörper, mit entsprechend unterschiedlichen Bewertungsfaktoren. Aber bei uns im Bad hängt der gleiche Heizkörper, wie bei unseren Nachbarn im Bad usw.

Bewertungsfaktor nenne ich den Wert, der in den elektrischen Heizkostenverteilern (Brunata Telmetric Pro) hinterlegt ist und mit dem die Verbrauchswerte auch zugleich im Gerät gewichtet sind. Auf der Abrechnung werden diese, neben den gemessenen Verbrauseinheiten, nur noch Mal ausgewiesen.

Ist bei dieser Konstellation irgendwie eine Begründung möglich, dass eine Abweichung der Bewertungsfaktoren existiert?
Verfasser:
LutzJ
Zeit: 14.07.2011 09:21:11
0
1553703
@Chrischan
Wenn die Heizkörper identisch sind, müssen sie auch identische Bewertungsfaktoren erhalten.
Üblicherweise sind Heizkörper im EG oft geringfügig leistungsstärker ausgewählt als im OG. Schon ein zusätzliches Konvektionsblech zwischen den Platten ansonsten gleichartiger Heizkörper mit gleichen Abmessungen erhöht die Leistungsabgabe und führt zu einer höheren Bewertungsstufe.
Nach Prüfung aller Faktoren wie Länge , Breite, Bautiefe und Anordnung (z.B Platte-Konvektor-Platte)und Ausschluß/Bestätigung eines Aufmaßfehlers, sollten die Ergebnisse dokumentiert und Techem mit der Thematik schriftlich konfrontiert werden.
Verfasser:
Wolf S
Zeit: 14.07.2011 12:03:37
0
1553791
@Lutz
Warum willst du Techem da mit reinziehen? Das sollte Brunata doch allein klären können.

Ansonsten ist alles richtig was gesagt wurde.
Identische Heizkörper (Länge, Höhe, Tiefe, Anzahl der Platten und Anzahl und Anordnung der Kovektionsbleche, Hersteller und Modell) müssen identische Bewertungsfaktoren haben. Haben sie das nicht, ist der Faktor falsch und damit natürlich auch die Abrechnung.
Verfasser:
LutzJ
Zeit: 15.07.2011 08:17:40
0
1554215
@wolf S
Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Hast Recht, bin beim Schreiben wohl eher mit der Thematik und nicht mit den Angaben zum Abrechner befasst gewesen.

Lutz
Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 16.07.2011 21:50:41
0
1554893
Lutz hats schon richtig gesagt, man muss da wirklich aufs Detail achten, jedes Zwischenblech verändert den Wert, alleine das Frontaussehen oder die Maße machens nicht.

Wenn es aber der gleiche HK ist, würde ich bei einer Eigentumswohnung die Hausverwaltung, wenn Du aber Mieter bist, dann den Vermieter damit konfrontieren und um Klärung bitten.
.
Die Bewertungsfaktoren werden (ich schrieb es schon im ersten Beitrag) bei der Erstaufnahme nach den Angaben des Handbuches festgelegt. Ich habe allerdings auch schon festgestellt, dass unterschiedliche Firmen einen gleichen HK mit verschiedener Leistung (in kW) klassifizierten
Verfasser:
Wolf S
Zeit: 17.07.2011 10:26:38
0
1555022
Zitat von Dieter C. Beitrag anzeigen
Die Bewertungsfaktoren werden (ich schrieb es schon im ersten Beitrag) bei der Erstaufnahme nach den Angaben des Handbuches festgelegt. Ich habe allerdings auch schon festgestellt, dass unterschiedliche Firmen einen gleichen HK mit verschiedener Leistung (in kW) klassifizierten

Naja, ob die heute wirklich noch mit Handbüchern rumlaufen...
Die unterschiedliche Bewertung ist ganz einfach zu erklären: Es gibt tausende verschiedener Heizkörper, die zu einer exakten C-Wert Messung auf Messstände müssen. Viele Messdienste sparen sich das Geld für diese Prüfung und rechnen bei baugleichen oder -ähnlichen Heizkörpern mit den selben Werten. Das ist auch völlig in Ordnung, da die Unterschiede bei den Bewertungsfaktoren sich erst bei der zweiten oder dritten Nachkommastelle zeigen. Auch die Heizkörperleistung wird vom Einen auf's Watt genau, vom Anderen in 50 Watt Sprüngen gerechnet. Auch das ist alles o.k. Wichtig ist nur, dass die Heizkörper einer Heizanlage nach dem gleichen System berechnet werden.
Verfasser:
Gebo-T
Zeit: 17.07.2011 11:21:41
0
1555059
Die Wohnung im EG und OG sind identisch, so auch die Heizkörper.

Ja?

Das kann ich mir aber nicht vorstellen und sollte dies wirklich so sein solltest du mal mit dem darüber reden der für dein Objekt die Wärmebedarfsberechnung gemacht hat.

Lg gebo
Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 17.07.2011 12:07:53
0
1555095
Der Mann der Ista München, bei dem ich die letzte Umrüstung vor ca. 1 Jahr von Röhrchen auf Elektronik beauftragte, hat zumindest nach dem Hand (Taschen)buch die Heizkörper rausgesucht und bewertet.

Aber Du hast schon recht, es ändert sich nicht viel. Im Prinzip würde LxBxPlattenanzahl reichen. Die Abrechnung ohne Wärmemengenmesseinrichtung ist eh so was von ungenau, dass die Details nicht die grosse Rolle spielen.

Das sollte auch der Chrischan bedenken bei seinem Bewertungszahlvergleich
Verfasser:
Wolf S
Zeit: 17.07.2011 16:35:07
0
1555264
Zitat von Dieter C. Beitrag anzeigen
Aber Du hast schon recht, es ändert sich nicht viel. Im Prinzip würde LxBxPlattenanzahl reichen. Die Abrechnung ohne Wärmemengenmesseinrichtung ist eh so was von ungenau, dass die Details nicht die grosse Rolle spielen.

Das sollte auch der Chrischan bedenken bei seinem Bewertungszahlvergleich

Das seh ich anders. Der Chrischan beazhlt für eine korrekte Abrechnung. Und dann hat sie auch korrekt zu sein. Nicht nur etwas, sondern zu 100%.
Was meinst du mit Wärmemengenmesseinrichtung- ein tolles Wort!! Hier gibts doch Eine - und warum spielt es da keine Rolle wenn sie ungenau ist, nur weil es ohne noch ungenauer ist ? Nee, jetzt versteh ich meinen eigenen Text nicht mehr.
Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 17.07.2011 20:53:57
0
1555406
@Wolf
Du kannst auch Wärmemengenzähler dazu sagen - da wird halt das durchgeströmte Heiss-Wassermenge gemessen und die Vorlauf und Rücklauftemperatur. Daraus wird der Wärmeverbrauch errechnet.

Röhrchengeräte sind Verdunster (sehr ungenau) und elektronische Fühlergeräte (Einfühler und Zweifühler) sind halt mal ungenauer als die WZ

Aber wenn Du Dich mit Heizkostenabrechnung intensiv beschäftigst, wirst Du feststellen, dass es in einem grösseren Haus zwischen der Wohnung DG Nordwest und der Wohnung 1.OG Mitte Unterschiede gibt, die können auch mal 50 % auf den qm ungerechnet sein und das hängt nicht an den Heizgewohnheiten der Bewohner. Aus diesem Grunde gibt es ja auch die Umlage nach qm, weil eben die Aussenwohnungen die Innenwohnungen auch mitheizen.

Eine 100%ige genaue HK-Abrechnung gibt es nicht, sie muss halt den gesetzlichen Bestimmungen der HKVO entsprechen. Und ob die Bewertungszahlen nun absolut gleich sind oder leicht abweichen (Betonnung liegt auf leicht) möge der Chrischan selbst beurteilen. Er muss ja nur mal mit dem Bleistift seine Werte mit den nachbarlichen Bewertungzahlen berechnen, dann sieht er schon, ob es sich rentiert, zu reklamieren
Verfasser:
Wolf S
Zeit: 17.07.2011 21:36:14
0
1555434
@Dieter C.
Sorry – aber bei unserer so schönen deutschen Sprache muss man doch keine neuen Bezeichnungen erfinden. Zu deiner Information:
Die Bezeichnung Wärmemengenzähler kommt aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Seit gut 25 Jahren sind das Wärmezähler. Du sagst ja auch nicht Strommengezähler – oder?
Röhrchengeräte heißen seit Markteinführung vor ca 90 Jahren Heizkostenverteiler, ggf mit dem Zusatz 'nach dem Verdunstungsprinzip'.
Elektronische Fühlergeräte heißen seit Markteinführung vor ca 30 Jahren ebenfalls Heizkostenverteiler, ggf mit dem Zusatz 'elektronische'.
Zu deinem 3. Absatz: das ist alles kompletter Unsinn! Die exponierte Lage einer DG Wohnung erfordert immer mehr Heizung, als eine in der Mitte des Gebäudes Eingebettete. Wenn ein Heizkostenverteiler genau das misst, so hat er alles richtig gemacht. Und die 30 – 50% Grundkosten sind nicht wegen Ungenauigkeit der Mess- oder Erfassungsgeräte sondern wegen verbrauchsunabhängiger Kosten wie Betriebsstrom, Wartung, Schornsteinfeger, Miete von Messgeräten, Abrechnungsgebühren und Bereitstellungsverluste der Heizanlage gesondert abzurechnen.
Und zum letzten Absatz:
Na klar gibt’s keine 100%ige Abrechnung. Aber wenn du neben der systembedingten Ungenauigkeit jetzt noch mit einem (stumpfen?) Bleistift prüfen willst, ob die vom Messdienst durch Schlamperei zusätzlich verursachte Ungenauigkeit zu vernachlässigen ist, dann möchte ich in deinem Haus gerne mal Mieter sein.
Also schreib nicht solchen Müll und befasse du dich doch mal intensiv mit Heizkostenabrechnungen.
Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 17.07.2011 22:25:54
0
1555448
Auf Deinen Wortglaubereien möchte ich nicht eingehen und was Müllproduktion betrifft, hoffe ich eher, dass bei Dir die Abfalltonne aufnahmefähig ist -:o))

Lies bitte richtig, das mit den u.U. 50% höheren Kosten im DG nicht behauptet, dass das mit den Messgeräten zusammenhängt, sondern dass auch zwischen zwei Wohnungen bei gleichen HK man nicht unbedingt Vergleiche ziehen kann.

Und Du irrst wenn Du glaubst, die Grundumlage 30-50 % ist nur für Wartung, Abrechnung etc gedacht, das könnte man auch nach Wärmeverbrauch regeln, denn wer viel verbraucht soll auch mehr an der Wartung etc. zahlen -
Nein, nach den Grundsätzen §6 der HKVO ist das neben den Leitungsverlusten auch (wörtlich): Auswirkungen unterschiedlicher Lagen von Wohnungen in gewissen Umfang.... enthalten.

Weiter schreibst Du in einem Beitrag vorher: "Und dann hat sie auch korrekt zu sein. Nicht nur etwas, sondern zu 100% genau."
Im nächsten Beitrag aber; "Na klar gibt’s keine 100%ige Abrechnung"

Ich ziehe mich aus der Diskussion zurück, weil dem Fragesteller Crischan mit dem sinnlosen Gedönse nicht geholfen ist.
Verfasser:
Gebo-T
Zeit: 21.07.2011 08:55:34
0
1556830
Ich ziehe mich aus der Diskussion zurück, weil dem Fragesteller Crischan mit dem sinnlosen Gedönse nicht geholfen ist.

Gute Idee
Verfasser:
fabi31
Zeit: 06.09.2011 15:41:38
0
1577280
Meine Deutche Sprache ist nicht so gut aber glaube ich daß werden sie mir verstehen.
Bei die Montage die EHKV war bei einige Kunde falsche Kq für Heizkörper leistung eingegeben. Ist einzige Lössung den EHKV neu programieren (Kq neu eingeben) oder gibt es noch welche Lössung dieses Fehler zu eliminieren (z.b. bei die Abrechnung)? (Kq war für 2248 W eingegeben anstatt für 2013 W).
Verfasser:
Wolf S
Zeit: 07.09.2011 10:16:47
0
1577549
Wenn wirklich nur die programmierte HK-Leistung falsch war, kann man den tatsächlichen Verbrauch auch errechnen. Für spätere Abrechnungen sollte der Heizkostenverteiler aber neu programmiert werden.