Do, 24. Juli 2014 | 16:41:05 Uhr

Haustechnikforum
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Handtuchheizkörper an Einrohrsystem (reitendes System) bleibt kalt
Verfasser:
Rainer03
Zeit: 22.08.2011 15:55:04
0
1571695
Hallo zusammen,

in unserem Haus ist ein "reitendes Einrohrsystem" als Heizungsverrohrung verbaut. Vor- und Rücklauf der Heizkörper sind jeweils von unten gegenüberliegend angeschlossen. Am Vorlauf sind Schwerkraftventile am Rücklauf keine absperrbaren Verschraubungen verwendet. Mit dieser Anschlußart funktionieren die Heizkörper auch.

Jetzt wurde das Bad renoviert und bei der Gelgenheit dort ein schön großer Handtuchheizkörper eingebaut. Da sich die örtliche Lage des Heizkörpers veränderte wurde für dessen Anschluß der Vor- und Rücklauf vom alten Heizkörper zum neuen Standort einfach verlängert.

Leider wird der neue Handtuchheizkörper nun überhaupt nicht warm, der Vorlauf wird nach längerem Warten nur ganz minimal warm. Eingebaut ist jetzt, wie bei allen anderen Heizkörpern auch, ein Schwerkraftventil im Vorlauf und keine absperrbare Verschraubung am Rücklauf.

Der erste Versuch an dem neuen Heizkörper war mit einen Universalventil für Ein- und Zweirohrsysteme mit eingebauten verstellbarem Bypass und auch mit Absperrmöglichkeit im Rücklauf. Mit diesem Ventil blieb der Heizkörper auch kalt, aber zumindest wurde das Vorlaufrohr und das unterste Rohr des Heizkörpers warm...

Hat jemand eine Idee, bzw. Erfahrung, wie man einen derartigen Heizkörper an einem solchen System zum Warm werden bewegen kann?

Bin für jeden Hinweis dankbar!

Gruß
Rainer
Verfasser:
Thomas27
Zeit: 22.08.2011 16:23:59
0
1571704
Wie ist das Rohrstück zwischen den Heizkörperanschlüssen ausgeführt??

Dimension ist kleiner als Hauptrohr??

Anschluss an Kupfer oder schwarzes Rohr??

Gruß
Thomas
Verfasser:
Neumann
Zeit: 22.08.2011 16:24:48
0
1571706
entsprechend große Rohre, um annährend den selben Druckverlust zu haben, wie er bisher war. oder die ganze Anlage mit anderen Ventilen ausstatten und alles dementsprechend neu berechnen.
Verfasser:
Springer
Zeit: 22.08.2011 16:49:34
0
1571715
Zitat von Rainer03 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

in unserem Haus ist ein "reitendes Einrohrsystem" als Heizungsverrohrung verbaut. Vor- und Rücklauf der Heizkörper sind jeweils von unten gegenüberliegend angeschlossen. Am Vorlauf sind Schwerkraftventile am Rücklauf keine absperrbaren Verschraubungen verwendet. Mit[...]



FOTO BITTE !!!!
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 22.08.2011 17:09:38
0
1571725
Zitat von Rainer03 Beitrag anzeigen
Hat jemand eine Idee, bzw. Erfahrung, wie man einen derartigen Heizkörper an einem solchen System zum Warm werden bewegen kann?

Kurzschlussstrecke drosseln.


mfG. Schmitt
Verfasser:
Rainer03
Zeit: 22.08.2011 17:45:10
0
1571745
@ Springer:
Zitat von Springer Beitrag anzeigen

FOTO BITTE !!!!
Foto von was genau? Von dem System?
Sorry weiß gar nicht wie ich hier ein Bild hochladen könnte...
Kann doch nur auf einen Internet Link verweisen.

@ Thomas27:
Zitat von Thomas27 Beitrag anzeigen
Wie ist das Rohrstück zwischen den Heizkörperanschlüssen ausgeführt??
Dimension ist kleiner als Hauptrohr??
Anschluss an Kupfer oder schwarzes Rohr??

Gruß
Thomas
Die alten Anschlüsse, Halbzoll Schwarzrohr wurden mit Kunststoffrohren verlängert (Durchmesser: gemessen am neuen Heizkörper 16 mm).

@ Schmitt:
Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
Kurzschlussstrecke drosseln.
mfG. Schmitt
Hm? Gute Idee, aber an die Kurzschlußstrecke kommt man jetzt nicht mehr ran... Fliesen sind schon alle dran...
Verfasser:
kdler
Zeit: 22.08.2011 20:12:51
0
1571813
Hallo Rainer
Dann mess doch mal den immen durchmesser des alten Rohres und des neuen.
Glaube auch nicht das die Ringleituntg nur 1/2" ist.
MfG Reiner
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 22.08.2011 21:14:05
0
1571845
Hallo Rainer03,

warum machst du dir darüber einen Kopf ?

Der Handtuchheizkörper funktioniert nicht !

Das ist ein eindeutiger Mangel, den du abstellen lassen kannst. Gib den Fachhandwerker "Gelegenheit", diesen Mangel zu beseitigen. Setze ihm eine Frist und ziehe das ganze Prozedere inkl. Mangelbeseitigung eventuell durch eine Fremdfirma durch. Dafür gibt es auch Rechtschutzversicherungen !

Und fummele NICHT selber am Mangel herum, damit die Gewährleitungsansprüche verfallen !

Ich hoffe, du selbst hast da noch nichts verschlimmbessert.

Grüße HeiZie
Verfasser:
Rainer03
Zeit: 22.08.2011 22:34:06
0
1571878
@kdler:
Zitat von kdler Beitrag anzeigen
Hallo Rainer
Dann mess doch mal den immen durchmesser des alten Rohres und des neuen.
Glaube auch nicht das die Ringleituntg nur 1/2" ist.
MfG Reiner
Die Ringleitung ist sicher nicht nur 1/2"...
1/2" waren die Anschlußrohre aus dem Boden, an denen der alte "normale" Heizkörper angeschlossen war. Diese 1/2" Anschlußrohre wurden zum neuen Handtuchheizkörper mit Kunststoffrohre verlängert.

@HeiZie:
Zitat von HeiZie Beitrag anzeigen
Hallo Rainer03,
warum machst du dir darüber einen Kopf ?
Der Handtuchheizkörper funktioniert nicht !
Das ist ein eindeutiger Mangel, den du abstellen lassen kannst. Gib den Fachhandwerker "Gelegenheit", diesen Mangel zu beseitigen. Setze ihm eine Frist und[...]
Nein, ich hab selber noch überhaupt nichts daran herumgebastelt, hab ich auch gar nicht vor. Ich wollte nur wissen, ob es vielleicht anderswo schon ähnliche Probleme mit großen Handtuchheizkörpern an "reitenden" Einrohrsystemen gab und wie diese evtl. gelöst wurden. Klar ist das ein Mangel, der Heizkörper vorher funktionierte, der neue eben nicht. Und klar muß das durch die Fachfirma behoben werden. Natürlich gebe ich dem Fachhandwerker Gelegenheit den Mangel zu beheben, der erste Versuch war heute mit Einbau von Schwerkraftventil und nicht absperrbarer Rücklaufverschraubung. Leider fehlgeschlagen...
Ich hab nur keine Lust darauf das halbe neue Bad wieder aufreißen zu lassen...
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 22.08.2011 23:55:05
0
1571908
Hallo Rainer03,

dein Badezimmerfußboden wird wohl dran glauben müssen.

Und wollen wir hoffen, dass die Kollegen dann wissen, was sie tun !

Die neue Heizkörperanschlussleitung darf keinen höheren Widerstand haben, als die alte, - oder das Verhältnis zwischen Kurzschlussleitung und Anschlussleitung muss genauso sein, wie vorher, WENN die alte Heizkörperleistung gleich der neuen ist.

Dabei sollte beachtet werden, dass man den Gesamtwiderstand der Ringleitung nicht all zu sehr verringert.

Man kann auch den Vorlauf- bzw. Rücklauf neu (weiter "weg") anschließen, ohne dabei den Gesamtwiderstand der Ringleitung zu verändern. Das bietet sich vor allen Dingen dann an, wenn eine der beiden neuen Leitungen nicht mehr so lang sein muss.

Und wenn so ein Heizkörper doch mit 18er-Cu-Rohr bzw. gleichwertiges oder sogar größer angeschlossen wird, halten das nur die für witzig, die keine Ahnung davon haben.

Jedes Millibar ist entscheidend !

DANN ist man auf der sicheren Seite. Und man muss nicht an der gesamten Einrohranlage herumzelebrieren, was dann unwiderruflich scheitert, wenn sie jetzt schon mit geringen Widerständen grenzwertig ausgelegt ist !

Den Kollegen schöne Grüße, - und sie sollen wenigstens jetzt jemanden fragen, der sich damit auskennt.

Grüße HeiZie
Verfasser:
Rainer03
Zeit: 23.08.2011 09:38:51
0
1571989
Hallo HeiZie,

na Du machst mir ja Mut...
Im nagelneuen Bad gleich den Boden nochmal aufreißen???
Nein Danke..
*heul*

Kannst Du das näher erläutern:
Zitat von HeiZie Beitrag anzeigen
Und wenn so ein Heizkörper doch mit 18er-Cu-Rohr bzw. gleichwertiges oder sogar größer angeschlossen wird, halten das nur die für witzig, die keine Ahnung davon haben.

Ich hab mich noch gewundert, daß für den neuen Heizkörper einfach die Anschlußleitung des alten heizkörpers verlängert wurde, ich dachte eigentlich, daß der neue Heizkörper direkt und neu an die Ringleitung angeschlossen würde.

Naja Mal abwarten, ich hoffe immer noch auf eine einfache Lösung ohne großen "Flurschaden"...

Gruß
Rainer03
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 23.08.2011 10:17:45
0
1572005
Hallo Rainer03,

warum haste denn die Kollegen nicht "mit dem Zaunpfahl" auf deine Bedenken hingewiesen ?

Eine "blöde" Frage, die jedem Laien selbstverständlich zusteht, wäre dabei durchaus geeignet, ein wenig mehr Aufmerksamkeit bei den Monteuren zu erzeugen, - was aber natürlich nicht immer möglich ist.

"Das ist doch ´ne Einrohrheizung! Kann man den Heizkörper dann auch so anschließen, wie bei einer Zweirohrheizung? Was ist, wenn der Heizkörper jetzt nicht warm wird ?"

Vielleicht, - sehr vielleicht -, hätte der Monteur dann seinen Chef angerufen, er müsse nochmal vorbeikommen.

Wenn dieser Einwand dann "allwissend" verworfen wird, kannste natürlich nur noch hoffen, - hier vergeblich hoffen.

Ansonsten könnte man schon bei den Ortsterminen zur Auftragsvergabe schon im Vorfeld auf die Einrohrheizung hinweisen. Nicht immer achtet man beim Ortstermin auf so etwas, - vor allen Dingen dann nicht, wenn sie im Fußboden versteckt ist. Mancher Leser und Einrohrheizungsbetreiber hier weiss aber, dass so etwas mit Bedacht behandelt werden will.

Und die Monteure tun das, was sie immer tun, - wie hier auch !

Selbstverständlich bleibt die Firma natürlich trotzdem dazu verpflichtet, den Mangel abzustellen. Den Ärger hast aber auch du.

Das hätte man vielleicht vermeiden können. Dir hilft das jetzt nicht weiter, - manchem Leser hier vielleicht schon.

Grüße HeiZie
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 23.08.2011 10:27:58
0
1572011
Ach so:

Eine einfache Lösung ?

Eine kleine Pumpe vor den Heizkörper ? Indiskutabel !

Eine Kracherpumpe am Wärmeerzeuger ? Indiskutabel !

Neue Vorschaltgeräte an allen Heizkörpern, die dann eben auch die Kracherpumpe erfordern ? Dafür musst du natürlich an alle Heizkörperanschlüsse im Fußboden ! Sowieso indiskutabel !

Hast noch jemand Vorschläge ?

Egal, was davon bei dir aus baulichen Gründen möglich wäre, - ALLES bringt die Heizung durcheinander oder ist aus anderen Gründen nicht akzeptabel.

Was sagt denn eigentlich der werte Kollege dazu ?

Grüße HeiZie
Verfasser:
Rainer03
Zeit: 23.08.2011 14:13:03
0
1572093
Hallo HeiZie,

ich habe sehr wohl auf das Einrohrsystem hingewiesen, sowohl bei Angebotserstellung wie auch bei Ausführung der Arbeiten.

Als ich die Anschlußform sah, hab ich sogar nochmals nachgefragt, ob man sicher ist, daß der neue Heizkörper in dieser Anschlußform an unserem System funktioniere (mit der einfachen Verlängerung der Anschlüsse des alten HK).

Der Monteur meint, daß er mehr an Widerstandsminderung nicht tun könne. Mit dem Schwerkraftventil und der nicht absperrbaren Rücklaufverschraubung ist das minimalste an Widerstand eingebaut, was geht...

Seltsam finde ich, daß jetzt nicht einmal der Vorlauf warm wird, es scheint, daß sämtliches Wasser einfach an dem HK vorbei fließt. Als das Universalventil mit eingebautem verstellbarem Bypass und Einstellmöglichkeit am Rücklauf drin war, wurde zumindest der Vorlauf warm. (aber der HK selber auch nicht)

Was müßte man denn Deiner Meinung nach konkret tun?
Den Badheizkörper, direkt neu an die Ringleitung anschließen?

An die Ringleitung zu kommen wäre evtl gar nicht so ein großes Problem. Die verläuft meines Wissens am Boden unter dem neuen HK vorbei.

Gruß
Rainer03
Verfasser:
Reggae
Zeit: 23.08.2011 16:13:18
0
1572140
Hallo Rainer,

er muss die Rücklaufeinmündung versetzen.
So wird die Kurzschlussstrecke länger,
der Widerstand größer.
Der bestehende Widerstand vom Abgang Vorlauf zum Heizkörper
muss dann kleiner sein.
Siehe Hier bei Bruno

Gruß Arne
Verfasser:
meStefan
Zeit: 23.08.2011 17:05:32
0
1572174
Zitat von Rainer03 Beitrag anzeigen
Was müßte man denn Deiner Meinung nach konkret tun?
Den Badheizkörper, direkt neu an die Ringleitung anschließen?

An die Ringleitung zu kommen wäre evtl gar nicht so ein großes Problem. Die verläuft meines Wissens am Boden unter dem neuen HK vorbei[...]

Tja, Einrohranlagen sind eben problematisch und der Kollege hat wohl damit in´s Klo gegriffen!

Du hast auch noch eine besondere Einrohranlage mit einer Ringleitung und reitenden Anschlüssen.
Da ist jedes Pa mehr Druckverlust eben der "Anlagen-Tod".


Wie du schon festgestellt hast, muß der Kolllege wohl direkt an die Ringleitung, denn mit verlängerten Anschlußleitungen schießt er sich nur selbst in´s Knie! Da hilft auch kein anderes Ventil!

Die Ringleitung ist ja auch gleichzeitig der Bypass und wenn die Anschlußleitung samt HK eben einen zu großen Widerstand darstellen, dann fließt das Wasser eben garnicht erst dort hhin, sondern bleibt in der Ringleitung!

Mfg. meStefan DÜW
Verfasser:
hydraulix26
Zeit: 23.08.2011 20:23:18
0
1572304
Hallo, zum Thema Badheizkörper – alte Einrohrheizung, reitender Anschluss

Zu so einem Fall wurde ich im letzten Winter in einem Hotel zur Beratung dazu gezogen.

Die Badsanierungsfirma (5 Stunden Fahrzeit weit weg) hat die Handtuchheizkörper mit Hahnblockventile mit Tauchlanze einseitig angeschlossen.

Natürlich wurden die Handtuch-Heizkörper nicht warm.

Der Sanierer wusste nicht, dass es sich um eine 30 bis 40 Jahre alte Einrohrheizung handelte und der Hausinstallateur vor Ort war halt ein Sanitärer und kannte sich bei so einem Fall auch nicht aus.
Er war auch etwas verschnupft, dass er den Auftrag für die Sanierung nicht bekommen hatte und wenig kooperativ.
Der Monteur vom Sanierer hat dann auf mein anraten in einem Zimmer das Hahnblockventil ausgebaut und den Heizkörper provisorisch wechselseitig angeschlossen.
Schwerkraftventil im VL und Rücklaufverschraubung ohne Regulierung wegen dem Widerstand.
Hurra!! Der so angeschlossene Test-Heizkörper wurde jetzt warm!!
Klar, dass der Hotellier keinen Aufputz-Anschluss in seinen neuen Bädern wollte und der Badspezialist in den vielen Hotelzimmer die Fliesen nicht rausschlagen wollte.
Wir haben dann bei einer Badheizkörperfirma in Thüringen, welche auf Sonderanfertigungen spezialisiert ist, Heizkörper machen lassen mit Anschlüssen auf ein Hahnblockventil 50 mm Rohrabstand passend.
In dem unteren Querrohr wurde dann zwischen VL und RL eine Trennung eingebaut, so dass der Heizkörper „intern“ wechselseitig angeschlossen war.

Die Anschlussrohre waren ja einseitig fix. Damit nichts geändert werden musste, Halter, Anschlüsse usw., wurden die Heizkörper in der nächst größeren Breite mit Anschlüssen nach Maß bestellt.

Alle Heizkörper in den Gästezimmer wurden jetzt warm.

Grüße

Hydraulix
Email: hydraulix26@gogglemail.com
(Bin erst am Wochenende wieder zurück. deshalb können keine weiteren Fragen beantwortet werden)
Verfasser:
hydraulix26
Zeit: 23.08.2011 20:35:25
0
1572307
Sorry.

Richtig ist hydraulix26@googlemail.com

mit zwei o
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 23.08.2011 20:42:30
0
1572311
Hallo hydraulix26,

auch das Lanzenventil "schließt" den Heizkörper wechselseitig an, - eben nur mit erheblich (!) höherem Widerstand als die neuen Heizkörper mit interner Trennung.

HIER wurden aber schon die Anschlussarmaturen so widerstandslos, wie möglich hergestellt. Der Heizkörper bleibt kalt !

HIER liegt das Dilemma ganz sicher im zu hohen Widerstand der Anschlussleitung, der in deinem Hotel wohl eher zufällig unverändert oder noch so gering blieb, dass es vermeintlich (!) wohl nach "Hauptsache-warm-Motto" gepasst hat.

Badsanierer und Heizungen sind sowieso oft ein Thema für sich !

Grüße HeiZie
Verfasser:
Rainer03
Zeit: 17.09.2011 01:55:22
0
1581375
Guten Morgen,

bis gestern fanden leider keine weiteren Versuche statt den Heizkörper warm zu bekommen.
Nun wurde gestern der Heizkörper abgeklemmt und nach dem Schwerkraftventil im Vorlauf eine direkte Brücke zum Rücklauf eingebaut. Der Thermostatkopf am Schwerkraftventil blieb abgeschraubt, d. h. das Schwerkraftventil ist voll offen. Damit war nun wirklich eine direkte Verbindung zwischen Vor- und Rücklauf ohne Heizkörperwiderstand gegeben. Der Versuch sollte zeigen, ob überhaupt warmes Heizungswasser am Heizkörper ankommen kann...
Leider blieb selbst mit diesem geringsten Widerstand der Vorlauf bzw. die gesamte Brücke kalt. D. h. für mich, es scheint daß das Heizungswasser einfach komplett an dem Anschluß vorbeifließt, sprich alleine durch die verlängerten Anschlußleitungen ist der Widerstand schon zu groß. Ist das möglich???

Nun steht der Vorschlag im Raum, den Heizkörper mit Strom zu betreiben. Das wäre auch möglich, da in der Nähe eine Steckdose ist und der Heizkörper auf Strombetrieb umgebaut werden könnte. Einerseits wäre das eine Lösung ohne gößeren baulichen Aufwand und ohne nochmal an die Rohrleitung zu müssen, andererseits kann ich aber überhaupt nicht abschätzen welche zusätzlichen Stromkosten das im Jahr wären. Ein kleiner Vorteil wäre auch noch die Heizmöglichkeit im Bad in der Übergangszeit wenn der Öl-Heizkessel noch nicht in Betrieb ist.
Aber ist diese "Lösung" sinnvoll?
Einen geringern Ölverbrauch durch den einen fehlenden Heizkörper kann ich mir kaum vorstellen. Das würde bedeuten, daß ich im Winter zu den Heizölkosten für das Bad zusätzlich noch Stromkosten hätte.

Ansonsten bliebe aus meiner Sicht nur noch die Variante den Boden nochmal aufzuklopfen und den Heizkörper mit neu zu dimensionierndem Bypass direkt an die Ringleitung anzuschließen. Aber das würde eben nochmals größeren Bauaufwand im neu renovierten Bad bedeuten. Aber diese Variante hat bisher keine Zustimmung gefunden.

Was mich nur etwas wundert ist, daß beim allerersten Versuch mit einem Universalventil für Ein- und Zweirohrheizungen (mit integriertem einstellbaren Bypass und absperrbarem Rücklauf) zumindest der Vorlauf warm wurde? Warum da und jetzt mit der geschilderten direkten Brücke nicht mehr?

Wir sind verzweifelt bis ratlos und werden uns kurzfristig wohl mit einem Heizlüfter behelfen müssen.
Und wir wissen nicht ob wir der Variante mit Strom zustimmen sollen...

Danke für Ideen oder Argumente für die einzelnen Varianten.

Gruß
Rainer03
Verfasser:
Rainer03
Zeit: 26.01.2012 16:08:49
0
1653556
Hallo zusammen,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder...

Nachdem der neue Handtuchheizkörper mit Verlängerung der alten Anschlüsse überhaupt nicht funktionierte, wurde dieser dann doch neu an der Ringleitung angeschlossen und der Kurzschluß neu dimensioniert. Ein Teil des neuen Bodens mußte leider nochmal raus...

Seitdem funkioniert der Heizkörper auch tadellos (auch alle anderen).

Seltsamerweise sammelt sich nun aber wöchentlich immer etwas Luft in dem Heizkörper, das ich mittels dem Entlüftungsventil entweichen lasse. Das Befüllen des Systems ist über 3 Monate her, da sollte sich doch langsam alle Luft verteilt haben.
Woher kommt dann aber immer wieder die neue Luft in dem Heizkörper?

Druckverlust ist keiner da, ich muß auch nicht regelmäßig Wasser nachfüllen, sodaß ich nicht von einer Undichtigkeit im System ausgehe.
Das Ausdehnungsgefäß wurde überprüft und für gut erklärt.

Hat jemand eine Erklärung dafür?

Gruß
Rainer