| | Verfasser: S & K | Zeit:
05.10.2011 21:02:41
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Wir wohnen zur Miete in einem KfW 40 Haus mit KWL mit einer Wohnfläche von 115m². Das ganze Haus (Mehrfamilienhaus, 4 Mietparteien) hat eine Wohnfläche von 338m². Im letzten Jahr 2010 hätten wir laut Betriebskostenabrechnung einen Pelletverbrauch für das ganze Haus von 9800 Kg gehabt bei einem Gesamtverbrauch von ca. 19000KWh. Allein unsere Wohnung hat ca. 8100 KWh verbraucht. Gerechnet auf die Gesamtpellets hätten wir allein schon 4100 Kg Pellets verbraucht. Dies scheint mir extrem hoch zu sein, zumal ich dieses Jahr bis jetzt nur 1800 KWh verbraucht habe. Zum anderen hat 1Kg Pellets doch einen Wirkungsgrad von ca. 5KWh. Das heißt, wir hätten mit dem Pelletsverbrauch doch ca. 50000KWh verbrauchen können. Was kann hier nicht stimmen?
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Verfasser: R.B. | Zeit:
06.10.2011 07:46:17
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Die Zahlen sind irgendwie nicht stimmig. Was ist mit der WW-Erzeugung? Was wird wo und wie gemessen?
Entweder der Wirkgungsgrad der Anlage ist verdammt schlecht, oder aber es wird erzeugte Energie irgendwo nicht gemessen.
Gruß Ralf
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Verfasser: crax | Zeit:
06.10.2011 09:00:20
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Zitat von S & K  ...Wir wohnen zur Miete in einem KfW 40 Haus mit KWL mit einer Wohnfläche von 115m². Ein KfW 40 Haus existiert zunächst auf dem Papier (Nachweis) und erreicht häufig in der Realität tatsächlich nicht die erwarteten geringen Verbräuche. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Bei Verbrauchsangaben ist zudem stets eine Klimabereinigung (-korrektur) vorzunehmen. Zudem kann hier der WW-Verbrauch enthalten sein, der Heizwert der Pellets sowie der Wirkungsgrad der Anlage sind auch nicht unwesentlich. mfg
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Verfasser: S & K | Zeit:
06.10.2011 09:15:48
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WW wird drüber auch erzeugt. Ich kann mir eben nur nicht erklären wie man in einem Neubau (Pelletheizung, Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung) einen so extrem hohen Pelletverbrauch haben kann. In der Regel dürfte er doch nur um 4t sein.
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Verfasser: de Schmied | Zeit:
06.10.2011 09:32:31
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Hz oder Fbh?
Vorlauftemperatur?
Raumtemperatur?
Mischer?
Heizung KW?
WW Temperatur?
Und noch bestimmt viele mehr Fragen.
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Verfasser: egal1 | Zeit:
06.10.2011 09:39:00
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Gehts jetzt um den Energieverbrauch? Da liegt eure Wohnung mit 70 kWh/qm * a natürlich sehr außer den Norm :-), das ganze Haus mit 56 kWh/qm * a noch im Rahmen. Schlimmer siehts natürlich mit dem Pelletverbrauch aus. 19000kWh für die Heizung des Hauses gegenüber dem Energieinhalt von ca. 49000 kWh wäre ein Wirkungsgrad von nur 38% ... Aber es fehlt ja noch das Warmwasser. Wenn du dazu keine Angaben machst ist das ganze Makulatur :-)
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Verfasser: S & K | Zeit:
06.10.2011 09:40:39
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Wir haben komplett FBH. Temperatur im Winter normal um 21, 22 Grad. Es werden aber nicht alle Räume geheizt. Die FBH läuft in der Regel nur auf Punkt teilweise sogar weniger. Die Heizung hat eine Leistung zwischen 10 und 30 KW. Die WW Temperatur am Kessel im Keller ist laut Anzeige bei ca. 60 Grad.
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Verfasser: S & K | Zeit:
06.10.2011 09:46:15
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Wir haben im kompletten Haus ein WW Verbrauch von ca. 120m³. Unser WW Verbrauch lag bei lediglich ca.23m³. Selbst das dürfte den Hohen Pelletverbrauch nicht rechtfertigen.
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Verfasser: egal1 | Zeit:
06.10.2011 09:56:19
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Gehts jetzt um den Energieverbrauch? Da liegt eure Wohnung mit 70 kWh/qm * a natürlich sehr außer den Norm :-), das ganze Haus mit 56 kWh/qm * a noch im Rahmen. Also jetzt: 19000kWh für die Heizung + 6960 kWh (Energiegehalt WW). Rechnet man bei Warmwasser mit 50% Wirkunngsgrad --->
19000 kWh (Heizung) + 13920 kWh (WW) = 33000 kWh
9800 kg Pellets = 49000 kWh
Sieht doch schon ganz anders aus: 33000 kWh/49000kWh = Jahreswirkungsgrad 0,67 oder 67%. Da kann man doch nicht meckern.
Ihr solltet euer Heizverhalten überprüfen. Auf/zu - Heizungen erfordern höhere Vorlauftemperaturen. In einem KfW-40 Haus sollten keine großen Temperaturunterschiede zwischen den Räumen sein, nur einzelne Räume zu heizen macht keinen Sinn und erfordert ebenfalls unnötig hohe Vorlauftemperaturen.
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Verfasser: S & K | Zeit:
06.10.2011 10:06:15
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Ja dann sind aber noch immer 16000KWh offen oder 3t Pellets. Wir haben eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Hier muß ich gar nicht soviel heizen, da wir schon eine ziemlich hohe Grundwärme drin haben. Und nochmal zum Vergleich. Ich habe von Okt. - Dez. etwa 4100KWh an Heizung benötigt. Dieses Jahr bis jetzt aber nur 1800KWh.
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Verfasser: egal1 | Zeit:
06.10.2011 10:15:01
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Nein, es ist gar nichts mehr offen, wenn der Pelleter einen Jahreswirkungsgrad von 67% hat :-) Das ist eben der Anteil, der größtenteils durch den Schornstein geht und der Teil, der unnötig den Heizraum heizt. Eine Wohnraumlüftung mit WRG hat vielleicht einen Wirkungsgrad von 80%, die 20% gehen wieder ins Freie.
"Ich habe von Okt. - Dez. etwa 4100KWh an Heizung benötigt. Dieses Jahr bis jetzt aber nur 1800KWh."
Upsss ... wurde das Haus erst letztes Jahr fertig? Wurde evtl. der Estrich auf Mieterkosten funktionsgeheizt :-) Das wär ja ein Ding ... Im Bezugsjahr ist der Energieverbrauch WESENTLICH höher als in den späteren Jahren. Es müssen tausende Liter Wasser verdunstet werden.
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Verfasser: S & K | Zeit:
06.10.2011 10:20:31
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Ja das Haus wurde erst im Dezember 2009 fertig gestellt, und wir sind im Januar gleich eingezogen.
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Verfasser: egal1 | Zeit:
06.10.2011 11:22:51
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Wenn beim Einzug die Wärmezähler abgelesen wurden und der Zählerstand bei der Heizkostenabrechnung berücksichtigt wurde, ist das schon in Ordnung. Ihr könnt euch jetzt freuen, sobald das Haus ausgetrocknet ist, sinkt auch der Verbrauch rapide ab. In dieser zeit würde ich auch die KWL etwas höher einstellen. Im Winter transportiert sie jede Menge Wasser aus dem Haus. Was ihr jetzt verbraucht dient zu 40% nur dazu, die Baufeuchte zu verdunsten. Auf keinen Fall solltet ihr weiter euren auf/zu-Betrieb der Heizung aufrechterhalten. Natürlich verringert die KWL die Gefahr von Schimmel sehr stark, aber trotzdem ist die Gefahr da und die die Mauern sollten auch austrocknen.
Also Glück auf!
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Verfasser: S & K | Zeit:
06.10.2011 12:01:30
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Verfasser: Ranzoni | Zeit:
06.10.2011 12:35:43
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Zitat von egal1  Ihr könnt euch jetzt freuen, sobald das Haus ausgetrocknet ist, sinkt auch der Verbrauch rapide ab. In dieser zeit würde ich auch die KWL etwas[...] (etwas OT) Dieses Argument höre (lese) ich zwar oft, kann es aber aus eigener Erfahrung nicht bestätigen: der erste Winter in unserem Haus, unmittelbar nach Fertigstellung bezogen, ist verbrauchsmäßig völlig unauffällig. Dabei handelt es sich um einen Ziegelbau mit 10cm EPS-F, Stahlbetondecken und einem Dichtbetonkeller. Nachdem ich den Feuchtigkeitseintrag durch das Aufbringen des Innenputzes gesehen habe, hätte ich nie geglaubt, dass das Haus jemals wieder austrocknet... MfG Ranzoni
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Verfasser: egal1 | Zeit:
06.10.2011 12:49:09
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Fertigstellung und Einzug Ende 2004
2005 46 kWh/qm * a 2006 32 " 2007 19 " 2008 22 " 2009 28 " 2010 30 "
Natürlich sind die Winter unterschiedlich kalt/lang, aber soviel wie im ersten Jahr haben wir nie mehr verbraucht :-) Um 1 Liter Wasser zu verdunsten, braucht man 2255 kJ, also ca. 0,63 kWh.
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Verfasser: crax | Zeit:
06.10.2011 15:15:40
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Zitat von Ranzoni  ...Dieses Argument höre (lese) ich zwar oft, kann es aber aus eigener Erfahrung nicht bestätigen: der erste Winter in unserem Haus, unmittelbar nach Fertigstellung bezogen, ist verbrauchsmäßig völlig unauffällig. Eine Verallgemeinerung ist hier natrürlich schwierig. Der Mehraufwand für die Baufeuchte liegt im ersten Bertriebsjahr bei vielleicht 10...30%. Diese Größenordnung wird u.U. zusätzlich meist durch eine Klimabereinigung (standortbezogen) des Verbrauchs überlagert. Allerdings muß man hier bei Gebäuden mit oder ohne KWL deutlich unterscheiden. mfg
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Verfasser: S & K | Zeit:
06.10.2011 21:26:23
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nochmal angemerkt wir hätten für 120m³ Wasser 15000KWh verbraucht. D.h. 3t Pellets
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Verfasser: kd-schrauber | Zeit:
06.10.2011 22:09:54
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Moin, Zitat von crax  ...Der Mehraufwand für die Baufeuchte liegt im ersten Bertriebsjahr bei vielleicht 10...30%. .. der kann je nach Bautermin/Fertigstellung UND Bauweise aber auch mal bis zu 100% betragen. Selbst im zweiten Jahr ist der Einfluss von Restfeuchte noch nachweisbar. Grüße Michael
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Verfasser: egal1 | Zeit:
07.10.2011 08:23:54
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Zitat von S & K  nochmal angemerkt wir hätten für 120m³ Wasser 15000KWh verbraucht. D.h. 3t Pellets du wirfst leider alles durcheinander. Wenn der Wärmezähler der WW-Ladung 15000kWh aufintegriert hat, dann bedeutet das: Für die Erwärmung: 120m³ x 50°C x 1,16 = 7000 kWh. D.h. 8000 kWh sind Bereitstellungs- und Verteilverluste. Wirkungsgrad also knapp 50%, also im Rahmen.Diese Verluste heizen ja im Winter das Haus, im Sommer sind es tatsächliche Verluste. Das ganze in Pellets umzurechnen geht nicht so einfach. Immer wieder vergisst du den Wirkungsgrad des Kessels. Tatsächlich habt ihr für die WW-Aufheizung vielleicht 4t Pellets gebraucht. Wenn es dich wirklich interessiert, stell ALLE Daten der Heizkostenabreichnung rein.
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Verfasser: S & K | Zeit:
07.10.2011 09:17:25
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Ich habe sicherlich nicht den großen Eiblick in dieser Sache, dass ist richtig. Jedoch kann und will ich den hohen Pelletsverbrauch nicht verstehen. Wenn ich in ein Niedrigenergiehaus KfW 40 ziehe mit modernster Heizung (Pellets), KWL mit WRG, dann kann ich doch davon ausgehen das ich weniger an Energie verbrauche als vorher im sanierten Haus. (6 Mietparteien, 550m² Wohnfläche, 4500l Ölverbrauch im Jahr). Ich würde ja einsehen wenn ich Anfangs mit 6t oder 6,5t Pellets rechnen muß für Heizung und WW, aber dieser Hohe Verlust bis auf 10t kann ich mir einfach nicht erklären.
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Verfasser: egal1 | Zeit:
07.10.2011 09:44:17
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ok, du wolltest dein Frust los werden :-)
Wenn dich Zusammenhänge interessieren einfach mal sämtliche Daten der Heizkostenabrechnung reinstellen. Tschüss oder bis dann ...
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Verfasser: loeti-new | Zeit:
07.10.2011 12:09:51
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"Jedoch kann und will ich den hohen Pelletsverbrauch nicht verstehen. "
Das liegt am, bei Pelletanlagen mit WW-Bereitung im Sommer generell, sehr schlechten Jahreswirkungsgrad! Man macht mit einer Pelletanlage, solange die Heizung nicht gebraucht wird, kein Warmwasser, sondern hat da, normaler Weise, Solar oder Luft/Wasser WP!
"und will" wollen oder nicht wollen ist nicht! Du hast bei Brauchwasser im Sommer einen Wirkungsgrad von um die 25 bis max. 35%, da alle Holzkessel Konstanttemperaturkessel sind! D.h. 4 bis 4,5 Tonnen sind nur für's Warmwasser.
Der Ausweg ist eine kleine WP für's Warmwasser im Sommer.
Grüße
Löti
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Verfasser: sukram | Zeit:
07.10.2011 12:48:44
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Zitat von loeti-new  "Jedoch kann und will ich den hohen Pelletsverbrauch nicht verstehen. "
Das liegt am, bei Pelletanlagen mit WW-Bereitung im Sommer generell, sehr schlechten Jahreswirkungsgrad! Es sei denn, er feuert in den Puffer. Übrigens trifft diese Behauptung auch und gerade auf die fossilen Wärmeerzeuger zu (s. FAGO/DBU-Studien)- 20% NG sind bei WWB in Realitas immer noch anzutreffen. Ist bei einem Verbrauchsanteil von 15-30% allerdings nicht so tragisch.
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Verfasser: loeti-new | Zeit:
07.10.2011 13:20:58
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@sukram
Das ist bei real existierenden Anlagen leider sogar wirklich so, da sie sehr häufig falsch eingestellt sind.
Bei einer richtig eingestellten Brauchwassererwährmung und einer NT-Anlage mit automatischer Luftabschluß-Klappe erreichst aber auch bei Altanlagen (ca. 20 Jahre) einen Jahreswirkungsgrad von bis 80%. Schlecht eingestellte/gewartete Anlagen kommen auch nur auf ca. 65%, genau wie die falsch betriebenen Holz/Pellet-Anlagen.
Der Puffer bringt im Sommer nicht viel, da die Verlustwärme, meistens, verloren geht.
Grüße
Löti
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Verfasser: sukram | Zeit:
07.10.2011 13:28:10
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Wir sprechen doch jetzt vom ANLAGENnutzungsgrad, nicht?
Da sind ja eben die Speicher- bzw. Pufferverluste (und die der Zirkulation) der Casus Knacktus- die vom Kessel eher vernachlässigbar, da der i.d.R. nur 1 - 2x täglich nachlädt.
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Verfasser: Dietma | Zeit:
07.10.2011 13:51:50
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Ich glaube, dass das Hauptproblem bei euch in der Tatsache der Baurestfeuchte liegt. Heutzutage werden Häuser in Eiltempo errichtet, so dass die durch Baustoffe eingebrachte Feuchtigkeit auch nicht richtig verdunsten kann. Ein EFH mit ca. 150 m² Wohnfläche enthält durch Beton, Estrich, Putz, diverse Farben bis zu 10.000 Liter Wasser. Dieses Wasser konnte früher bedingt durch die langen Bauzeiten peu a peu verdunsten. Selbst in der DDR hatte man das Problem begriffen: Die Häuser ließ man oft über den Winter "Trockenstehen". In den ersten Tagen habe ich durch Bauentfeuchter bei meinem bezugsfertigen EFH pro Etage und Tag mehr als 20 Liter Wasser rausgeholt. Bilder habe ich erst nach ca. 3 Monaten an die Wand gehängt; Kontrolle nach etwa einer Woche: Es hatte sich bereits Schimmel hinten an den Bildern und der Wand gebildet. Das Haus muss also trotz meiner künstlichen und teuren Trocknungsmaßnahmen trocken geheizt werden. Bei S & K wird das natürlich nicht anders sein. Faustformel: - im ersten Jahr nach Bezug ca. 30 - 40 % höherer Energieverbrauch - im zweiten Jahr ca. 15-20 % - im dritten immer noch etwa 10 %
Grüzi
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Verfasser: loeti-new | Zeit:
07.10.2011 14:36:00
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"Da sind ja eben die Speicher- bzw. Pufferverluste (und die der Zirkulation) der Casus Knacktus- die vom Kessel eher vernachlässigbar, da der i.d.R. nur 1 - 2x täglich nachlädt."
Du liegst falsch, das ist leider in der Praxis völlig anders! Die Verluste sind durch falsche Ausführung / schlechte Isolierung der Anschlüsse... wesentlich höher als in den Papieren angegeben!
Grüße
Löti
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Verfasser: clevertherm | Zeit:
07.10.2011 17:20:54
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Moin! -- die Energieberater mögen mich verbessern -- Mal ein ganz anderer Ansatz: Was bedeutet KfW40 eigentlich?KfW40 sagt nur aus, dass der Primärenergiebedarf unter Normbedingungen <= 40 kWh/m²*anno beträgt. Als m² zählen nicht nur die beheizte Wohnfläche. Vielmehr handelt es sich um die Wärmebezugsfläche, die regelmäßig größer ausfällt. So um den Faktor 1,35 Jetzt kommt der Primärenergiefaktor ins Spiel: Dieser beträgt bei Holz gerade einmal 0,2. Jetzt rechnen wir mal: 40 kWh/m² x 338 m² x 1,35 / 0,2 = 90.450 kWh Endenergiebedarf (nur für´s Heizen) Das wären bei 100 % Wirkungsgrad (90.450/5000=) 18,09 to Pellets. Ganz so böse sieht es in der Praxis nicht aus, da laut ENEV der Endernergiebedarf und die Wärmedurchgangswiderstände der einzelnen Bauteile begrenzt werden. Wo liegt das Problem? Du wohnst in einem - meiner bescheidenen Meinung nach - über einen niedrigen Primärenergiefaktor schön gerechneten KfW40-Haus. Alles ganz legal .... Ich kenne da ein Passivhaus, dass im echten Leben 200+ kWh/m² verbrät. :-) viele Grüße Arnt |
Verfasser: loeti-new | Zeit:
07.10.2011 18:56:32
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"Wo liegt das Problem?"
Das S & K ihre HK-Abrechnung nicht packen!
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Verfasser: OppiKlo | Zeit:
07.02.2012 15:25:36
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Hallo rundum, wir haben ein Haus mit 310 qm Wohnfläche und einer Fußbodenheizung, die, wie man mir heute sagte, wohl nicht für eine Wärmepumpenheizung geeignet ist. Unser Haus wurde 1979 gebaut. Wir haben Porotonwände, 20cm Dachdämmung und dreifach verglaste Fenster. Das Haus wird mit einer Luftwärmepumpe beheizt. Das warme Wasser wird durch eine zweite WP, die im Keller steht erhitzt. Insgesamt haben wir einen Verbrauch für Heizung und warmes Wasser von 26.000 KWh.
Wir wollten in eine neue, energetisch bessere Wärmepumpe investieren und erhielten heute die Info, dass die Fußbodenheizung einfach für diese Wärmequelle ungeeignet ist. Man empfahl uns eine Palletheizung. Weiß von Euch jemand, wie hoch unser Verbrauch damit sein wird? Wie errechne ich das? Kann ich einfach 26.000 / 5.000 rechnen?
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Verfasser: crax | Zeit:
07.02.2012 15:37:04
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Zitat von OppiKlo  ...Wir wollten in eine neue, energetisch bessere Wärmepumpe investieren und erhielten heute die Info, dass die Fußbodenheizung einfach für diese Wärmequelle ungeeignet ist. Man empfahl uns eine Palletheizung. Wenn Du das zweite mal eine exakte Planung/Auslegung versäumst, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Du erneut daneben greifst. :-) mfg
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Verfasser: clevertherm | Zeit:
07.02.2012 17:56:18
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Moin! Handelt es sich bei den 26.000 kWh um die Endenergie oder die el. Energie für die WP? viele Grüße Arnt |