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14.06.2012 00:02:48 |
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14.06.2012 08:34:14 |
Spannend bleibt vor allem,ob es sich die Bundesregierung(als Umgehungsinstitution vertetend für die Masse der Stromzahler) weiter leisten kann,aufgrund der ungeheuren Mittelabflüsse Deutschlands an nahezu alle Länder der Umgebung die Überförderung aufrechtzuerhalten.
Ein baldiger Förderstopp und Umlenkung deutlich bescheidenerer Fördermittel in Speicheranlagen wäre anzuraten.
So aber wird,bildlich gesprochen,das Elektoauto überfördert,das ohne Batterie,weil noch gar nicht entwickelt, fahren soll.Ein Nonsens sondersgleichen.
Wie man da von "spannend" sprechen kann? Na ja,manche scheinen die ökologischen Zusammenhänge noch nicht ganz zu raffen.Wahrscheinlich die gleichen,die jetzt noch fleißig deutsche Staatsanleihen kaufen,und 10 Jahre lang für etwa 1 Prozent Zins ihr Geld unkündbar dem Staat leihen.
MfG
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14.06.2012 09:02:00 |
muß richtig heißen "ökologische und ökonomische Zusammenhänge"
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14.06.2012 10:33:11 |
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14.06.2012 10:36:13 |
Zitat von kd-schrauber  Zitat von Olaf Kunert  [...] Da liegt der Hase im Pfeffer: Thermische Saisonspeicherung ist derzeit (noch?) deutlich preiswerter realisierbar als elektrische (statisch gerechnet): Saisonsp. Jenni: ca. 20EUs/kWh, dto. eigene Entwicklung (bald in Testphase): ca. 2,50EUs/kWh, Akkus:[...] Und wie siehst du das Entwicklungspotential für Akkus? Wenn nur 50% dessen erreicht wird, was in den letzten Jahren bei PV passiert ist, dannn ist das Problem IMHO in wenigen Jahren gegessen. Und immer im Hinterkopf haben, dass Batterien im Bestand ohne Probleme verwendet werden können, thermische Speicher nicht und dass Elektrizität das wertvollere Produkt ist. BTW Es ging nicht im Saisonspeicher, sondern um eine effizientere Nutzung von Erträgen, hier ist es mir egeal, dass ich mit PV/Batterie nur eine (gute) 80% Lösung biete, diese ist wahrscheinlich auf Dauer besser als eine thermische 100% Lösung, bei der ich den Strom in großem Umfang beziehen muss.
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14.06.2012 10:44:29 |
Spanned bleibt was uns das Atomausstieg weiter kostet und ob man in einem wahrscheinlichem Vergleich die PV-Subventionen nicht voll zu Gunsten "Grosse 4" umlenken muss (dorhin wo die es gerne sehen möchten, an besten in eigene Taschen der Aktionäre), wenn Verfassungsrichter das "Private Eigentum" doch höher werten als Abschid von "in DL sicheren" AKWs...
mfg Veco aus VS
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15.06.2012 21:55:09 |
Hallo Veco, kannst du nochmal schnell den Link zu deiner Seite posten?
Habe jemanden auf der Intersolar an deine Seite verwiesen .... wengen deiner Luftkollektoren.
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15.06.2012 22:16:56 |
Mittlerweile kommt es mir vor als gäbe es schon eine Rivalität zwischen PV und Solarthermie.
Habe mit einer Firma auf der Intersolar geredet.
Trotzdem aber muss man sagen, dass PV im Bereich "Kühlen mit der Sonne" wichtiger wird! Hier werden thermische Anlagen mit einer Absorptionskältemaschine (oder Adsorptionskältemaschine) dann immer unwirtschaftlicher.
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15.06.2012 23:22:17 |
Moin, Zitat von Olaf Kunert  ...Und wie siehst du das Entwicklungspotential für Akkus? Wenn nur 50% dessen erreicht wird, was in den letzten Jahren bei PV passiert ist, dannn ist das Problem IMHO in wenigen Jahren gegessen. Und immer im Hinterkopf haben, dass Batterien im Bestand ohne Probleme verwendet werden können, thermische Speicher nicht und dass Elektrizität das wertvollere Produkt ist. das Entwicklungspotential sehe ich recht positiv. Wenn wir erst einmal z.B. Li-Titanat in Serie verfügbar haben... -> Leistungsdichte zwar relativ schlecht -also entsprechend voluminös und schwer, nichts für den mobilen Einsatz, dafür jedoch Zyklen ohne Ende. Wofür möchtest Du den Bestand verwenden, wer möchte schon Tonnen alter Staplerzellen im Keller haben, die recht pflegebedürftig sind? Elketrizität ist sicherlich eine sehr universell einsetzbare E-Form, richtig. Für mich ist jedoch JEDE E wertvoll, die ich speichern kann. Und da hat die thermische für einige Zeit noch den Vorteil, sehr preiswert speicherbar zu sein. Wie bereits gesagt, Preise liegen bei wenigen EUs/kWh und sehr ressourcenschonend (keine seltenen Erden, keine "aufregenden" Prozesse). Man benötigt nur etwas mehr Platz ;-) und die Rückwandlung in E-el wäre nicht angeraten :-( . _______________ Kühlen mit PV im modernen EFH? Das wird uns gerne von der Industrie eingeredet. --> Je besser die Dämmung, desto weniger ist Kühlbedarf vorhanden. Und wenn es denn wirklich sein muss, klappt es auch mit einer ganz einfachen KM von einer PV gespeist. Grüße Michael
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15.06.2012 23:40:52 |
Zitat von Ewald01  Hallo Veco, kannst du nochmal schnell den Link zu deiner Seite posten? OTJou... sorry für verspätung - z.Z. Priorität ist klar bei Fussbal... Man kann es aber auch unschwer finden oder einfach im HTD Benutzerprofil nachlesen... ;o)) Gruß... Veco aus VS /OT |
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16.06.2012 00:01:15 |
Zitat von kd-schrauber  Kühlen mit PV im modernen EFH? Das wird uns gerne von der Industrie eingeredet. --> Je besser die Dämmung, desto weniger ist Kühlbedarf vorhanden. Es gibt auch vollverglaste Geschäftshäuser (Banken, Büros...) oder Arbeitsstätten (Wertkstätten, Lagerhallen...) die auf Kühlung schon angewiesen sind - "Kühlen mit der Sonne" ist nicht nur bei gutgedämte EFH denkbar... und mein Bier möchte ich auch nicht RT-warm im Sommer trinken... gleich wie gut die Dämmung drum-herum ist... ;-)) mfg Veco aus VS
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| | Zeit:
16.06.2012 00:03:13 |
Kühlen mit PV im modernen EFH? Das wird uns gerne von der Industrie eingeredet.
Bei mir ging es eher um Bürogebäude in Asien.
Der commercial engineer war eher gegen PV und wollte hat immer eine Lösung mit Absorptionskältemaschinen angedacht. Ich bin aber immer dafür alle Alternativen zu überlegen!
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16.06.2012 00:17:47 |
Klar Veco, Dir sei das kühle Blonde genauso gegönnt wie mir mein kühler Weißherbst.
Ob nun die tollen Glas-Paläste in energetischer Hinsicht der letzte Schrei sind/waren, war mir schon immer etwas suspekt ;-) . immerhin weiß man nicht erst seit gestern, wie aktive Verschattung funktioniert.
Mich interessiert hier eher, was in D los ist. Die Asiaten werden sowieso das tun, was SIE für richtig halten, ob es uns gefällt oder nicht.
Grüße MIchael
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16.06.2012 19:31:30 |
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| | Zeit:
18.06.2012 16:13:22 |
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18.06.2012 17:04:09 |
Zitat von Dietmar Lange  wo ist denn da jetzt der "Brüller"??????? Das Aufdachanlagen etwas besser noch gefördert werden sollen? Ein kleines Schmankerl hats gegeben und der Herr Hasselhof ist umgekippt(auf die eigenen Füße). Hab es heute früh schon in unserem hier zitiertem Käseblatt gelesen. E.S.
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18.06.2012 18:23:28 |
Zitat von solarfreundchen  Ein kleines Schmankerl hats gegeben und der Herr Hasselhof ist umgekippt(auf die eigenen Füße). Klingt für mich auch so. Der berühmte kleine Bonbon, der bei Verhandlungen immer drin sein sollte. Wobei geschickte Verhandlungspartner den ja von Anfang an einkalkuliert haben in ihren Vorstellungen. Viele Grüße Dominik
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18.06.2012 19:14:36 |
Zitat von solarfreundchen  Zitat von Dietmar Lange  [...] wo ist denn da jetzt der "Brüller"??????? Das Aufdachanlagen etwas besser noch gefördert werden sollen? Ein kleines Schmankerl hats gegeben und der Herr Hasselhof ist umgekippt(auf die eigenen Füße). Hab es heute früh schon in unserem hier[...] Das Thema wurde vom TE am 27.10. 2011 benannt: PV - Vergütung für neue Anlagen sinkt 2012 um 15%Zum heutigen Datum ist noch immer nicht genau ersichtlich, wie das Vermittlungsverfahren zur EEG Novelle ausgehen wird. Als „Brüller“ könnten man den Umstand bezeichnen, dass sich jetzt Nachrichten häufen, die sich abzeichnende Kompromisslinien skizzieren. Die verhärtete, festgefahrene Situation zwischen Bund und Ländern bei der Gesetzgebung wird von vielen Beobachtern als wesentlicher Grund gesehen, der zur Abberufung eines Bundesumweltministers geführt hat. Wie gut oder wie schlecht die Kompromisse bei Strom und Wärme ausfallen werden,bleibt abzuwarten, bis Vermutungen durch prüfbare Texte ersetzt werden. Dietmar Lange
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18.06.2012 19:29:58 |
Zitat von Dietmar Lange  Wie gut oder wie schlecht die Kompromisse bei Strom und Wärme ausfallen werden,bleibt abzuwarten, bis Vermutungen durch prüfbare Texte ersetzt werden. [...]
Was nützt der Text, wenn die Realität schneller und ganz anders ist? E.S.
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18.06.2012 23:08:07 |
Was nützt der Text, wenn die Realität schneller und ganz anders ist?
E.S.Gegenfrage Was ist die Realität?• jährlicher Zubau in GW ? • EEG – Umlage ? • Börsenpreise Strom ? • Stromgestehungskosten für PV Systeme? Zur Erinnerung: Das EEG wurde erst 2011 novelliert, die geänderte Fassung trat am 1. Januar als EEG 2012 in Kraft. Kurz vor dem Inkrafttreten schrieb ein Bundesumweltminister am 11. Dezember 2011 in einem Namensartikel (Auszug): Quantität verändert Qualität. Sollen die Erneuerbaren zum tragenden Pfeiler der Stromversorgung werden, müssen sie für eine sichere und kosteneffiziente Stromversorgung Schritt für Schritt die Verantwortung übernehmen. Da reicht es dann nicht mehr aus, möglichst viele Kilowattstunden zu produzieren. Für mehr Kosteneffizienz und eine bessere Markt- und Systemintegration haben wir im EEG 2012 eine Menge getan. Schon vorher wurde bei der Photovoltaik der atmende Deckel eingeführt. Danach sinkt bei wachsendem Zubau automatisch die Vergütung. Die Kostenbremse greift. Gegenüber 2008 wurden die Vergütungssätze für Photovoltaik nahezu halbiert. Trotz eines hohen Ausbautempos der erneuerbaren Energien bleibt auch 2012 die EEG-Umlage nahezu stabil. In Zukunft müssen wir den Ausbau stärker auf die kostengünstigen Ausbaupotentiale konzentrieren. Das ist die Windkraft an Land und langfristig auch die Windkraft auf dem Meer.
Die Höhe der EEG-Umlage bestimmt sich aber auch maßgeblich danach, auf welche Strommenge die Einspeisevergütung umgelegt wird. Vor allem die weitgehende Befreiung von rund der Hälfte des industriellen Stromverbrauchs macht sich hier bemerkbar: Sie führt dazu, dass die EEG-Umlage für die normalen Stromkunden um 0,9 Cent je Kilowattstunde höher liegt. Dennoch habe ich mich im Rahmen der jüngsten EEG-Novelle für eine Ausweitung der Begünstigungen für die Industrie eingesetzt, damit nicht nur die Großindustrie, sondern auch die energieintensive mittelständische Industrie von der Umlage entlastet wird. Das hilft den Unternehmen im internationalen Wettbewerb und sichert Arbeitsplätze in DeutschlandFAZWenige Wochen später begann die neue Novelle des EEG, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Da stellt sich schon die Frage, von welchen Realitäten reden wir eigentlich? Dietmar Lange
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19.06.2012 08:42:29 |
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19.06.2012 09:44:14 |
Zur Erinnerung Thema hier PV - Vergütung für neue Anlagen sinkt 2012 um 15% Erläuterung für fachfremde Leser. Es geht um eine Novellierung eines deutschen Gesetzes (EEG), das die Einspeisbedingungen für regenerativen Strom in Deutschland 2012 und Folgejahre neu regeln soll. Verlinkte Beiträge aus Schweden in schwedischer Sprache mit Erscheiungsdatum 2009 sind, mit Verlaub, hier in einem deutschen Forum zum obengenannten Thema so überflüssig wie ein Kropf. Dietmar Lange
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| | Zeit:
19.06.2012 09:56:45 |
Zitat von Dietmar Lange  Was nützt der Text, wenn die Realität schneller und ganz anders ist?
E.S.
Gegenfrage
Was ist die Realität?
• jährlicher Zubau in GW ? • EEG – Umlage ? • Börsenpreise Strom ? • Stromgestehungskosten für PV[...] So lange die ganze Sache nur politisch motiviert ist, ist die ganze Sache mehr oder weniger zum Scheitern verurteilt. Parallelen zum Euro. Das dauert dann einige Jahre und die Herren Politiker kranken dann an Alzheimer. Was Politik in der Energiewirtschaft geschafft hat sieht man an 40 Jahren Aufbau des Sozialismus in der DDR. Genauso oder nur anders herum geschieht das jetzt durch das EEG. Planwirtschaft ersetzt Marktwirtschaft!!!E.S.
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19.06.2012 10:50:41 |
Wolle du hast leider soo Recht.... Mit den derzeitigen Regeln ist ein echter Umbau der Energieversorgung zu einer 100% regenerativen definitiv nicht zu schaffen, z.B.
1) Windenergie - bei den Onshore-Anlagen finden erreichbaren Volllaststunden immer noch keine adequate Berücksichtigung. Dies ist fatal, weil in naher Zukunft gute Binnenlandstandorte mit "mittelguten" WKAs verschenkt werden. Selbst in der (an sich lobenswerten) IWES Studie zur Onshore-Windenergie wurde der Faktor Netzwirkung ignoriert. Hohe Bruttostromproduktion zu Zeiten von Starkwind bringt es in Zukunft nicht. Stromspeicher werden NIEMALS billig sein. Im Prinzip müsste die Einspeisevergütung die notwendigen Änderungen forcieren und nicht behindern. Vorschläge dazu sind seit Jahren bekannt. Zusätzlich müsste man direkt die Entwicklung von entsprechenden Anlagen "anschieben". Getriebelose Anlagen mit relativ kleinem Generator von z.B. 3MW aber >150m Rotordurchmesser und Nabenhöhe von 200m gibt es noch nicht. Mit einem direkten industrieorientieren Föderprogramm sollte das erreichbar sein.
Die Zubauraten an Wind sind im Übrigen VIEL zu niedrig. Anzustreben wäre meiner Meinung nach ein Wert von 7GW/a Onshore!!!
2) PV - den Ausbau künstlich auf niedrigstem Niveau zu drosseln kann es nicht sein. Sinnig wäre zum Beispiel eine Einspeisevergütung, die je nach Uhrzeit unterschiedliche Höhen aufweist. In der Mittagszeit könnte man gerne die Vergütung deutlich absenken. Gleichzeitig sollte am Morgen und am Abend aber die Vergütungen erhöht werden. DAS wäre ein Schritt in Richtung Marktintegration! Ost-West-Anlagen gibt es immer noch nicht genug.
3) Streitpunkt Netzausbau - aus meiner Sicht ist der lokale Ausbau völlig vernachlässigt. In Südbayern mit teilweise schon sehr signifikanten PV-Strommengen werden die Limits deutlich. Lokaler Ausbau ist ein muss.
4) der Neubau von GuD-Kraftwerken könnte ohne Schwierigkeiten mit einem Ausschreibemodell angegangen werden. 30GW bis 2022.
5) die konkrete Einführung von lastabhängigen Strompreise für jedermann wird nicht mal diskutiert. Das wäre Marktintegration. Mittags im Sommer die kWh für 12ct, Abends und Morgens für 30ct und im Winter bei Flaute u. Inversionswetterlage 70ct bzw. bei Starkwind 12 ct (für Kleinabnehmer). Das würde die technische Entwicklung ankurbeln und zwar in die richtige Richtung.
Aus meiner Sicht krankt die ganze Sache leider schon von vornherein an den Zielen, d.h. in erster Linie an einem Konsens wie der Kraftwerkspark mit 100% EE-Strom aussehen soll. Während die Mehrzahl der Professoren der einschlägigen Institute von etwa 200 GW PV, etwa 150 GW Onshore Wind, 25 GW Offshore Wind, sowie primär Gas-Residullastkraftwerke ausgeht, träumt ein Großteil der Politiker noch davon, den EE-Umbau irgendwie abwürgen zu können. Die Kohle wird es dann schon richten...
Nachdenkliche Grüße Claus
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| | Zeit:
19.06.2012 11:31:42 |
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| | Zeit:
19.06.2012 11:45:54 |
"Eine abgehobene globale Elite fliegt nach Rio, um den Armen dieser Welt mitzuteilen, dass sie einen Sonnenkollektor brauchen. "
Dieser Satz aus dem genannten Artikel bringt es doch schon auf den Punkt.
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19.06.2012 11:55:19 |
So lange die ganze Sache nur politisch motiviert ist, ist die ganze Sache mehr oder weniger zum Scheitern verurteilt. Parallelen zum Euro.
Das dauert dann einige Jahre und die Herren Politiker kranken dann an Alzheimer.
Was Politik in der Energiewirtschaft geschafft hat sieht man an 40 Jahren Aufbau des Sozialismus in der DDR. Genauso oder nur anders herum geschieht das jetzt durch das EEG.
Planwirtschaft ersetzt Marktwirtschaft!!!
E.S.Das beantwortet meine Fragen nicht. Die heutigen Strukturen in der Energieversorgung sind unter den Randbedingungen des Energiewirtschaftsgesetzes von 1935 entstanden, dass kein Gesetz zur Förderung der freien Marktwirtschaft war. Zitat: Das Energiewirtschaftsgesetz von 1935[1] kodifizierte die damals herrschende wirtschaftliche Praxis, nach der die Energieversorgungsunternehmen (meist Stadtwerke) sich durch ausschließliche Konzessionsverträge mit den Kommunen und gegenseitige Demarkationsverträge Gebietsmonopole sicherten.[2] Der Ausschluss des Wettbewerbs durch diese Regelungen diente dem in der Präambel des Energiewirtschaftsgesetzes von 1935 formulierten Ziel, „die Energieversorgung so sicher und billig wie möglich zu gestalten“, was auf Gemeindeebene auch schon Ziel des Munizipalsozialismus war. Dieses Ziel sollte durch den Erhalt einer dezentralisierten Energieversorgung erreicht werden. Die Energieversorgung – einheitlich als Netzbetrieb und Energielieferung verstanden – wurde als natürliches Monopol angesehen; auf Grundlage dieser Annahme ist es durchaus folgerichtig, wenn die Präambel davon spricht, durch das Gesetz sollten „volkswirtschaftlich schädigende Auswirkungen des Wettbewerbs“ verhindert werden. Die Entscheidung für eine Stärkung der dezentralen Energieversorgung diente aber zugleich militärischen Zwecken: Die herrschende NSDAP wollte eine Energieversorgung durch zentrale Großkraftwerke vermeiden, da diese Ziele für Luftangriffe hätten darstellen können (vgl. § 13 Abs. 1 EnWG 1935). In diesem Ziel sowie in der starken Betonung des Gemeinwohls und dessen Sicherung durch das Führerprinzip wird der nationalsozialistische Einschlag deutlich.[2] Dennoch war das Gesetz in seiner konkreten Ausgestaltung eher technischer Natur, weshalb es auch – mit geringen Änderungen – für mehr als 50 Jahre nach Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in Kraft bleiben konnte. Auch das 1957 erlassene Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen enthielt eine Ausnahme, die Demarkationsverträge zwischen Energieversorgungsunternehmen weiterhin gestattete. Wiki - Das Energiewirtschaftsgesetz von 1935Einigen „Energiepolitikern“ in Berlin und im Lande sind diese historischen Wurzeln unserer Stromversorgung offensichtlich nicht bekannt Dietmar Lange
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| | Zeit:
19.06.2012 14:03:31 |
Zitat von Dietmar Lange  Das beantwortet meine Fragen nicht.
Die heutigen Strukturen in der Energieversorgung sind unter den Randbedingungen des Energiewirtschaftsgesetzes von 1935 entstanden, dass kein Gesetz zur Förderung der freien Marktwirtschaft war. [...]
Hatten die 1935 schon die Zwangsverpflichtung billigen Strom nicht zu erzeugen und teueren per Dekret zu nutzen? Der Börsenstrompreis bei mir hier um die Ecke(EEX) hat doch nichts mit dem EEG zu tun. Die einen bekommen ihre 45 ct und verschleudert wird es dann zum Nulltarif. W.I.L. würde sich freuenE.S.
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| | Zeit:
19.06.2012 14:11:00 |
Zitat von claus2  Wolle du hast leider soo Recht.... 2) PV - den Ausbau künstlich auf niedrigstem Niveau zu drosseln kann es nicht sein. Sinnig wäre zum Beispiel eine Einspeisevergütung, die je nach Uhrzeit unterschiedliche Höhen aufweist. In der Mittagszeit könnte man gerne die Vergütung deutlich absenken. Gleichzeitig sollte am Morgen und am Abend aber die Vergütungen erhöht werden. DAS wäre ein Schritt in Richtung Marktintegration! Ost-West-Anlagen gibt es immer noch nicht genug. [...] Bleiben wir mal bei PV, in unser so schon brach liegendes Gewerbegebiet hat sich ein Fa. eingenistet, welche Chinamodule auf engstem Raum aufstellt. Diese Anlage soll im Winter gar keinen Strom bringen, sondern nur im Sommer von der Fläche das Maximale. Der Abstand zwischen den Modulreihen beträgt nicht mal die übersteigende Höhe. Damit ist gegenseitige Verschattung planmäßig vorprogrammiert. 32 MW im Sommer und im Winter reicht es dann gerade noch für eine WP von Josef! E.S. ..wir haben damals auch Alles für den Endsieg des Sozialismus getan;-)))))
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| | Zeit:
19.06.2012 16:03:34 |
Der Börsenstrompreis bei mir hier um die Ecke(EEX) hat doch nichts mit dem EEG zu tun. Die einen bekommen ihre 45 ct und verschleudert wird es dann zum Nulltarif.
W.I.L. würde sich freuen
E.S.Der Zusammenhang zwischen Börsenstrompreise und EEist recht gut dokumentiert. Das nachfolgende Zitat stammt nicht von einem russischen Revolutionsführer, sondern ist als Statement von Großmann (RWE) bei den Begründungen für das schlechte Geschäftsergebnis zur letzten Bilanzpressekonferenz 2011 nachlesbar. Rückläufige Margen in der Stromerzeugung, weil die Strompreise nicht in dem Maße gestiegen sind wie die Preise für Kohle und Öl. Ein wesentlicher Grund dafür ist der massive Ausbau der Photovoltaikanlagen, die meistens nur mittags einspeisen. Steinkohle- und Gaskraftwerke müssen dann zurückstecken. Das klingt erst einmal gut, nicht wahr? Ist aber ein echtes Dilemma: Denn genau diese Kraftwerke sollen immer bereitstehen, um die Versorgung zu sichern – auch wenn sie nichts verdienen. Wer soll sich das auf die Dauer leisten?RWE Bilanzpressekonferenz 2011Das ist der Zusammenhang zwischen Börsenstrompreis und EEG aus einer anderen Perspektive. Dietmar Lange
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| | Zeit:
19.06.2012 16:13:36 |
PV-Module auf Norddächern oder auch wintervollverschattete Module kann ich technisch durchaus verstehen.
Das Dilemma ist meiner Meinung nach, dass es bislang keinen Mechanismus gibt, die Marktintegration voranzutreiben.
Jedem normal denkenden ist klar, dass bei Überangebot, der Wert eines Gutes gegen Null strebt, ggf. für die Abnahme auch noch bezahlt wird. Bei PV unterstellen wir mal ca. >85GW, (Netzausbau vorausgesetzt) wird regelmäßig der Strom von etwa 9°°-16°° im Sommerhalbjahr sehr wenig Wert sein. Nachts und speziell in der Morgen- und Abendspitze sieht es anders aus.
Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: gesetzliche Pflicht zu lastvariable Stromtarife + variable Einspeisevergütungen
Bei den lastvariablen Stromtarifen würde es mutmaßlich zunächst genügen, die Stunde als kleinste Einheit zu nehmen. Langfristig müsste man sicher weitergehen, weil extreme Lastspitzen vermieden werden müssen.
Bei der Einspeisevergütung könnte man zumindest beginnen, von festen Werten abzuweichen. Eine Idee wäre, einen Faktor F einzuführen, der sich (z.B. stundengenau) an der Deckungsrate der EE an der Gesamtproduktion orientiert. Hohe EE-Deckungsrate => niedrige Vergütung; niedrige EE-Deckungsrate => hohe Vergütung. Ein solcher Faktor F könnte von Jahr zu Jahr höhere Bedeutung erlangen. Auf diese Art und Weise könnte man auch die Verstromung von regelbaren EE wie Biogas und Biomasse im Sommerhalbjahr unattraktiv und im Winter sehr attraktiv machen. Ohne Vergütung bzw. sehr hoher Vergütung würde sicherlich schnell ein technologischer Schwenk erfolgen.
Sicherlich geht so ein Systemwechsel wegen der Investionssicherheit nicht von heute auf morgen, aber ein Anfang könnte gemacht werden.
Marktintegration lediglich durch pauschale Kürzungen, Vermarktungszwang und das Totschlagargument Eigenverbrauch kann es nicht sein.
Claus
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| | Zeit:
19.06.2012 16:30:08 |
Zitat von claus2  ...... auch wintervollverschattete Module kann ich technisch durchaus verstehen. [...]
das ist doch nur primitive Gewinnmaximirum unter dem Deckmantel "ökologisch". Die ganze Anlage von 32 MW wird in ca. 6 Wochen gebaut-Stichtag 30.06. Den Energieversorgern wird hier laufend vorgeworfen, dass sie sich die Taschen vollschlagen. Das gleiche passiert unter demm Deckmantel EEG. Soviel Spucke hab ich gar nicht im Hals wie ich dafür gebrauchen könnte. Für das jetzige EEG wird immerhin noch 20 Jahre gezahlt. Strom wird in Deutschland zum Luxusgut werden, nicht wegen des Mangels sondern wegen des Preises!Technisch kann ich es nicht verstehen, sondern erst wenn es die PV-Anlagen zum Nulltarif gibt und der PV-ler nur Geld für Sommer-Winter gespeicherten Strom bekommt. E.S.
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| | Zeit:
19.06.2012 16:57:20 |
Zitat von claus2  Bei der Einspeisevergütung könnte man zumindest beginnen, von festen Werten abzuweichen. Eine Idee wäre, einen Faktor F einzuführen, der sich (z.B. stundengenau) an der Deckungsrate der EE an der Gesamtproduktion orientiert. Hohe EE-Deckungsrate => niedrige Vergütung; niedrige EE-Deckungsrate => hohe Vergütung. Ein solcher Faktor F könnte von Jahr zu Jahr höhere Bedeutung erlangen. Auf diese Art und Weise könnte man auch die Verstromung von regelbaren EE wie Biogas und Biomasse im Sommerhalbjahr unattraktiv und im Winter sehr attraktiv machen. Ohne Vergütung bzw. sehr hoher Vergütung würde sicherlich schnell ein technologischer Schwenk erfolgen. Hallo Claus, damit wäre dann auch kein zusätzlicher Bonus für dezentrale (an Windkraft- und PV-Anlagen gekoppelte) Stromspeicher notwendig. Mehr € bei weniger EE und weniger € bei mehr EE würden auch deren Integration für den Ausgleich eines Tagesgangs fördern. Das wäre dann auch eine echte Entlastung für die Netze gegeben. Grüße Stefan
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| | Zeit:
19.06.2012 17:33:38 |
Hallo Stefan,
gut erkannt. Ich denke, dass ein möglichst hoher technischer Freiheitsgrad verbleiben sollte. Hellsehen können wir nun mal alle nicht. Pauschale Subventionen für Speicher finde ich auch nicht gut. Dann wird vielleicht auch gespeichert, nur des Geldes wegen. Nein danke.
mal ein Beispiel bei der Windkraft: Man könnte sich z.B. eine onshore Version der Siemens SWT6.0-154 vorstellen, die über einen kleineren Generator verfügt. Im Prinzip könnte man pauschale Obergrenzen für die flächenspezifische Leistung einführen und somit z.B. eine "SWT3.5-154" erzwingen. Ich würde es allerdings als vorteilhafter ansehen, wenn der Betreiber selbst entscheiden könnte, ob die Maximalleistung drastisch gedeckelt würde oder die Decklung durch einen Speicher erfolgt.
Rein auf Basis der Zahlen (u. der derzeitigen Technologie) wird es bei der Windkraft wohl eher auf direkte Decklung als Speicherung hinauslaufen, während bei der PV die Speicherung (Tag>Nacht) kurzfristig erreichbar erscheint.
Viele Grüße, Claus
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| | Zeit:
19.06.2012 17:41:53 |
Zitat von claus2  2) PV - den Ausbau künstlich auf niedrigstem Niveau zu drosseln kann es nicht sein. Sinnig wäre zum Beispiel eine Einspeisevergütung, die je nach Uhrzeit unterschiedliche Höhen aufweist. In der Mittagszeit könnte man gerne die Vergütung deutlich absenken. Hi Claus, eine Beschränkung der mittäglichen Einspeisung ist dringend erforderlich, weil schon die heutigen Spitzen nicht mehr im Inland aufgenommen werden können. Es bleibt nur der hochsubventionierte Export. Dazu ein paar Zahlen von eex.com und entsoe.net vom 26.05.2012 (Pfingstsamstag) als Beleg. + heißt Zufluss, - heißt Abfluss. Alles in MWh/h, Preis in € / MWh. Land 06-07 / 12-13 FR +2.814 / + 461 NL -1.659 / -3.186 DK +1.109 / - 218 PL - 201 / - 343 CZ +1.114 / + 532 AT - 221 / -1.256 CH +1.838 / + 208 TT +4.794 / -3.802 Solar 1.392 / 21.811 Preis 26,99 / 22,46 Von der Produktion floss also ein erheblicher Teil schon jetzt ins Ausland und hat dort auf Kosten der dt. Stromverbraucher für einen niedrigen Mittagspreis gesorgt. Subvention auf Stunde 12 geschätzt 32 Cent / kWh. Andererseits stehen morgens die dt. Kohlekraftwerke in Erwartung der Mittagsspitze und es wird massiv importiert. Das kann's nicht sein! Pfingstsamstag war sicher extrem, aber es finden sich auch andere Beispiele. Der aktuelle Zubau (rollende 12 Monate) beträgt 9,1 GW (05/10-04/11). Da muss drastisch reduziert werden. Viele Grüße Dominik
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