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Haustechnikforum
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Seite 1 von 3 [Beitrag 1 bis 35 von 71]erste <123>letzte 
Thision 17 und Fehler 133
Verfasser:
2brain
Zeit: 08.11.2011 16:39:31
1605598
Hallo,

wir haben damals (vor knapp 6 Jahren) gebaut und o.g. Brennwerttherme
in Verbindung mit Fußbodenheizung verbaut.

Nun lief die Heizung bis vor einer Woche störungsfrei, bis es
morgens kalt war bzw. wir nur kaltes Wasser hatten.

Unser Raumgerät zeigte eine Störung an (Fehler 133), die man Gerät auch
quittieren konnte.

Der Fehler besagt wohl das es eine Zeitüberschreitung zur Erkennung der Flammenbildung ist.

Dieser Fehler kam anschgließend immer öfter. Daraufhin habe ich die
Verkleidung abgenommen und nocheinmal quittiert. Jetzt ist es schon 3 Tage her und der Fehler ist bis gerade eben nicht mehr gekommen.

Dieser Fehler ist schon des öfteren hier im Forum benannt worden, aber
leider habe ich noch keine eindeutige Fehlerursache lesen können.
Es wurden wohl einige Bauteile (Lüfter, Gasventil, Ionisation usw.) bei den Leuten getauscht worden.

Vielleicht hat sich ja in der Zwischenzeit eine Fehlerursache heraus-
kristallisiert, wo man bei meinem Fall ansetzen kann.
Ich würde dem Kundendienstmitarbeiter schon gerne ein wenig folgen
können.

Mit freudnlichem Gruß

2brain (in Anlehnung an einen Film)
Verfasser:
Brennerspezialist
Zeit: 08.11.2011 16:57:37
1605607
Da wird der Ionisationsstrom nicht mehr vernünftig erkannt. Hauptursache ist eine Aluminiumoxidschicht auf der Ionisationselektrode, sollte mal mit Schmirgelpapier oder kleiner Drahtbürste gereinigt werden. Außerdem trägt eine zu geringe Min.Last zu dem Fehlerbild bei.

Der
Brennerspezialist
Verfasser:
Norbert Schmitz
Zeit: 08.11.2011 17:06:33
1605614
Sofern niemand dran rum gespielt hat, die Einstellungen stimmen und die Wartung nicht vernachlässigt wurde, wird wohl die LMU defekt sein... typischer Fehler. (da hilft dann auch kein Schmirgel ;) )

Grüße
Norbert Schmitz
Verfasser:
Brennerspezialist
Zeit: 08.11.2011 17:09:20
1605617
LMU defekt nach 6 Jahren? Na das ist doch absoluter Murx.
Trotzdem würde ich erstmal sicherstellen, das die Ionisationselektrode sauber ist, schon allein um hier den Fehler auszuschließen.

Der
Brennerspezialist
Verfasser:
Norbert Schmitz
Zeit: 08.11.2011 17:10:54
1605620
halt Siemens...

als Spezialist kannste ja schmirgeln... oder mir glauben. ;)
Verfasser:
Loose
Zeit: 08.11.2011 23:35:28
1605900
Zitat von Brennerspezialist Beitrag anzeigen
LMU defekt nach 6 Jahren? Na das ist doch absoluter Murx.
Trotzdem würde ich erstmal sicherstellen, das die Ionisationselektrode sauber ist, schon allein um hier den Fehler auszuschließen.

Der
Brennerspezialist


Um sicherzustellen, dass die Ionisationselektrode sauber ist, müßte man doch erstmal den Brennerdeckel abnehmen (lassen). Normalerweise sollte die Ionisationselektrode bei der jährl. Wartung überprüft werden. Falls eine gute Wartung gemacht worden sein sollte, reicht es doch wohl auch, den Ionisationsstrom messen zu (lassen). Ein Fachmann sollte dann erkennen können, ob die Ionisationselektrode defekt ist.

Es soll nach Aussage eines anderen Forumsteilnehmers übrigens auch eine Meßmöglichkeit für ELCO-Fachleute bestehen, um den LMU-Fehler bzgl. Ionisationsstrom(NICHT)erkennung feststellen zu können.

Der Fehler 133 kann sicherlich auch andere Ursachen, als eine defekte LMU haben. Leider gab es aber auch schon Fälle, bei denen fast alles versuchhalber mal ausgetauscht worden ist. Bis dann zum Schluß doch die LMU, als teuerstes Bauteil, ersetzt worden ist und der Fehler beseitigt worden ist.

@2brain:
Was passiert genau, wenn der Fehler 133 auftritt?
Sieht man im Guckloch den Zündfunken und anschließend die Flamme, die nach ein paar Sekunden ausgeht, gefolgt vom Fehler 133?
->Ich würde den Kundendienst (evtl. noch vor dem Termin abklären) bitten, zunächst mal zu überprüfen, ob der Ionisationsstrom richtig von der LMU ermittelt wird. Erst wenn sichergestellt ist, dass die LMU funktioniert, würde ich die anderen Teile überprüfen lassen.

Bitte berichten, was die wirkliche Fehlerursache ist.

Grüsse
Gerry
Verfasser:
Heizungs_schrauber
Zeit: 08.11.2011 23:46:11
1605903
Hallo,

wir haben auch bei Oma so ein Teil im Betrieb.

Was kostet denn die LMU in etwa ?

Gruß Thomas
Verfasser:
Loose
Zeit: 09.11.2011 09:57:43
1605991
Einfach mal bei Elco nachfragen...

Bei einem Onlinehändler hab ich die LMU für 523,- gesehen.
Man müßte aber nachfragen, ob die Konfiguration ELCO-spezifisch ist. Die Regelung wird ja u. a. auch bei einigen Brötje-Geräten eingebaut.

Evtl. bekommt man die unspezifisch konfigurierte Steuerung auch weit billiger.


Grüsse
Gerry
Verfasser:
Peter E. aus S
Zeit: 13.11.2011 09:23:25
1607971
Hallo ,

ich habe auch seit 2 Wochen Schwierigkeiten mit meiner Thision 13 mit dem Fehlercode: 133.

Folgendes dazu steht in der Montageanleitung für Fachleute:

Störungsanzeige und Lösungen
Code Nr. Störung Störungsbehebung Anzeige
133 Keine Flammenbildung nach Ablauf der
Sicherheitszeit
Prüfen, ob Gas bis zum Kessel richtig zugeführt wird
(Pi); Gasventilzustand prüfen; prüfen, ob die Gasventileinstellung
richtig ist; Zustand von den
folgenden Teilen prüfen: Trafo, Kabel, Zündelektrode,
Wert des Ionisationsstroms, Netzpolarität!
Störung

Meine Thision 13 ist aus 2005.

Konntet Ihr das Problem bei Euch lösen. Tritt es immer bei Modellen aus einem bestimmten Produktionszeitraum auf? Ist es ein Herstellungsfehler in der LMU? Wie kulant ist Elco?


Viel Erfolg & Gruß

Peter
Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 13.11.2011 10:11:31
1607993
Zitat von Heizungs_schrauber Beitrag anzeigen
Hallo,

wir haben auch bei Oma so ein Teil im Betrieb.

Was kostet denn die LMU in etwa ?

Gruß Thomas


Ist machmal auch gebraucht zu haben!

LMU64

Grüße

Hans
Verfasser:
Norbert K
Zeit: 13.11.2011 11:15:25
1608020
Servus,

man kann Messen ob der 1 Cent Kondensator der LMU defekt ist. Linke Seite der LMU - Brücke entfernen - mindestens 7 mA. Vorsicht 230 V. Sollte vom Fachmann überprüft werden !

Gruß, Norbert
Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 13.11.2011 18:47:48
1608262
Zitat von Norbert K Beitrag anzeigen
Servus,

man kann Messen ob der 1 Cent Kondensator der LMU defekt ist. Linke Seite der LMU - Brücke entfernen - mindestens 7 mA. Vorsicht 230 V. Sollte vom Fachmann überprüft werden !

Gruß, Norbert


Hallo Nobert,

welcher Kondensator der LMU ist in diesen Fällen kaputt?

Grüße

Hans
Verfasser:
Loose
Zeit: 14.11.2011 10:21:20
1608523
Hallo,

mich würde auch interessieren, um welches Bauteil es genau geht:

LMU Unterseite

LMU Oberseite

Grüsse
Gerry
Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 14.11.2011 11:30:04
1608558
Hallo,

Super Bilder! Die Ionisationseletrode kommt auf dem linken mittleren Kontakt/ unterster Anschluß an. Ich vemute, daß IC200 (14 Pin IC unter dem letzten weissen Schrack Relais; unterhalb R222) der Meßverstärker (Operationsverstärker) ist.

Verdächtige Kondesatoren C210, C209 sowie der dickere Elko über den beiden Dioden V202, V101.

Aber vielleicht wird das Bauteil noch genannt.

Hans
Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 14.11.2011 12:09:21
1608585
In einem anderen Forum habe das gefunden!!!

Re: Brötje WBS 22 C Störung 133
Geschrieben von Mpower am 14.08.2011, 12:03:08:

Hallo,
habe seit 1 Monat das gleiche Problem.
Habe aber den Fehler gefunden. Es ist ein Temparaturfehler auf der LMU64 der Lm324 ist defekt. Wenn man das IC mit Kältespräy ansprüht ist der Fehler weg bis sich das IC wieder erwärmt.

Demnach ist der Operationsverstärker Lm324 der Übeltäter!

Hans
Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 14.11.2011 12:12:07
1608587
In einem anderen Forum habe das gefunden!!!

Re: Brötje WBS 22 C Störung 133
Geschrieben von Mpower am 14.08.2011, 12:03:08:

Hallo,
habe seit 1 Monat das gleiche Problem.
Habe aber den Fehler gefunden. Es ist ein Temparaturfehler auf der LMU64 der Lm324 ist defekt. Wenn man das IC mit Kältespräy ansprüht ist der Fehler weg bis sich das IC wieder erwärmt.

Demnach ist der Operationsverstärker Lm324 der Übeltäter!

Hans
Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 14.11.2011 18:15:44
1608844
Das hier ist vermutlich der Verstärkerbaustein LM324.

[img]
[/img]

@Loose: Kannst Du bitte mal gucken, was auf dem Bauelement steht?

Hans
Verfasser:
Loose
Zeit: 14.11.2011 19:29:17
1608927
Korrekt!



Grüsse

Gerry
Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 14.11.2011 19:41:13
1608941
Hallo,

das mit dem LM324 halte ich für plausibel. Wer sich gut mit dem Löten auskennt, kann das IC wechseln. Position des ICs bestimmen: Pin 1 ist mit meistens mit einem Punkt/ Kerbe markiert. Gegenprobe durch prüfung der Beschriftungsausrichtung.

Mit einem feinen Seitenschneider die IC Beinchen abtrennen und mit einem feinen Lötkolben die Beinchenreste beseitigen. Dann neues IC sauber aufsetzen und festlöten. Hierbei IC z.B. mit Kombizange oder Pinzette kühlen. Nicht ewig am Baustein "rumbraten"; durch die Hitze geht das IC auf Dauer kaputt.

Bei Conrad gibts das IC für 29 Cent. Bevor ich über 500€ ausgebe, würde ich den Versuch starten.

Conrad: Best.-Nr.: 155590 - 62

Grüße

Hans
Verfasser:
Loose
Zeit: 14.11.2011 20:05:54
1608963
Hallo,

als Fehlerursache wurde auch schonmal ein nicht werthaltiger Elko (fast wie ELCO ;-)) gennant.

Bevor der erfahrene Elektronikbastler nun zum Lötkolben greift, würde ich erstmal wie folgt vorgehen:

Wie Peter S. bereits geschrieben hat:

- Wert des Ionisationsstroms prüfen lassen,
- Prüfen lassen, ob Gas bis zum Kessel richtig zugeführt wird
(Pi);
- Gasventilzustand prüfen lassen;
- prüfen lassen, ob die Gasventileinstellung richtig ist;
- Zustand von den folgenden Teilen prüfen lassen:
- Trafo, Kabel, Zündelektrode,
- Netzpolarität (Bei älteren Geräten wohl eher unwahrscheinlich. Aber vielleicht wurde der Stromanschluß neu gelegt)!

Die Prüfungen sollten natürlich von einem Fachmann durchgeführt werden! Am besten von ELCO selbst.

Falls kein Fehler gefunden werden kann, dann würde ich ELCO auf die evtl. defekte LMU64 hinweisen. Ich würde den Vorschlag unterbreiten, dass die LMU64 auf Kulanz getauscht wird und falls der Fehler dann nicht mehr auftritt, auch die Monteurkosten von Elco zu übernehmen sind. Falls der Fehler dann aber immer noch sein sollte, dann muß man halt selber die Kosten des Monteurs tragen.

Grüsse
Gerry
Verfasser:
Norbert Schmitz
Zeit: 16.11.2011 16:26:31
1610079
Zitat von Loose Beitrag anzeigen
[...]Falls kein Fehler gefunden werden kann, dann würde ich ELCO auf die evtl. defekte LMU64 hinweisen. Ich würde den Vorschlag unterbreiten, dass die LMU64 auf Kulanz getauscht wird und falls der Fehler dann nicht mehr auftritt, auch die Monteurkosten von Elco zu übernehmen sind.[...]


So eine *Forderung* nach fast 6 Jahren Betriebszeit zu stellen ist schon fast unverschämt. Auch wenn`s ärgerlich ist...

Grüße
Norbert Schmitz
Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 16.11.2011 17:56:14
1610151
Zitat von Norbert Schmitz Beitrag anzeigen
Zitat von Loose Beitrag anzeigen
[...]


So eine *Forderung* nach fast 6 Jahren Betriebszeit zu stellen ist schon fast unverschämt. Auch wenn`s ärgerlich ist...

Grüße
Norbert Schmitz


Richtig - die "Forderung" wird vermutlich auch nicht erfolgreich sein.

Hans
Verfasser:
Loose
Zeit: 16.11.2011 23:49:50
1610477
Zitat von Norbert Schmitz Beitrag anzeigen
Zitat von Loose Beitrag anzeigen
[...]


So eine *Forderung* nach fast 6 Jahren Betriebszeit zu stellen ist schon fast unverschämt. Auch wenn`s ärgerlich ist...

Grüße
Norbert Schmitz


Als Forderung habe ich das zwar nicht formuliert. Aber angesichts von immer mehr veröffentlichten Problemen im Web mit der LMU64 könnte ELCO, Brötje und evtl. auch Siemens ein Interesse daran haben, derartige Probleme auf Kulanzbasis zu lösen. Es kann doch wohl nicht sein, dass man eine teure Regelung wegen eines Bauteils von 50 Cent wegschmeißen muß, nur weil da ein Konstrukteur evtl. am falschen Ende gespart hat. Oder handelt es sich um einen Designfehler des Brennwertgerätes, weil vielleicht die Umgebungstemperaturen für die Regelung zu hoch werden können?

Unverschämt finde ich, dass man z. B. Leidgeplagte im Regen stehen läßt und lieber das halbe Gerät gegen viel Geld ohne Erfolg auswechseln läßt, als offen den möglichen Fehler zu kommunizieren.
ELCO und Brötje sollten die möglichen Ursachen des Fehlers 133 erweitern und den eigenen Kundenservice und den Fachpartnern in die Betriebshandbücher schreiben!

Im Grunde sollte ELCO m. E. sogar eine Umtauschaktion oder zumindest eine Fehlerbehebungsplatine anbieten, wie Brötje sie zu haben scheint.

Wenn mich heute jemand fragt, ob er eine Thision mit der LMU64-Regelung kaufen soll, dann würde ich ihn auf Basis meiner Kenntnisse davon abraten.
1., weil bisher keine Veröffentlichung bekannt geworden ist, dass eine neue Generation der Regelung das Problem nicht bekommen können und
2., weil man offensichtlich kein Interesse daran hat, das bekannte Problem offensiv anzugehen.

Grüsse
Gerry
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 17.11.2011 08:36:40
1610531
Zitat von Loose Beitrag anzeigen
Im Grunde sollte ELCO m. E. sogar eine Umtauschaktion oder zumindest eine Fehlerbehebungsplatine anbieten, wie Brötje sie zu haben scheint.


Brötje scheint sie nicht nur zu haben, Brötje hat sie, - und zwar genau im Rahmen einer Umtauschaktion !

Grüße HeiZie
Verfasser:
Loose
Zeit: 17.11.2011 15:15:02
1610814
Zitat von HeiZie Beitrag anzeigen
Zitat von Loose Beitrag anzeigen
[...]


Brötje scheint sie nicht nur zu haben, Brötje hat sie, - und zwar genau im Rahmen einer Umtauschaktion !

Grüße HeiZie


1:0 für Brötje!
Da kann sich die Fa. ELCO buzgl. Kundenservice also erstmal etwas abschneiden!

Gibt es evtl. eine Beschreibung/Montageanleitung und/oder Fotos des Bauteils?

Die Leiterplatte könnte evtl. auch bei den ELCO-Thisions funktionieren?

Grüsse
Gerry
Verfasser:
Norbert Schmitz
Zeit: 17.11.2011 16:22:52
1610866
Jetzt stellst Du es so hin, als ob jede -in einer Thision- verbaute LMU die Grätsche machen würde. Dies ist aber bei weitem nicht der Fall!
Ich selbst habe, bei einer deutlich 3-stelligen Anzahl verbauter Geräte vielleicht eine Handvoll Ausfälle, die auch alle auf Garantie oder Kulanz (Arbeitszeit ging dann halt auf meine Kappe) erledigt wurden. Bei den Kollegen wird es nicht großartig anders sein.

Mich persönlich stört einfach die "Anspruchshaltung", denn wie selbst festgestellt, kann die Platine ja -von einem in Elektronik versierten Fachmann- für offensichtlich kleines Geld repariert werden. Also was soll der Aufschrei?

Grüße
Norbert Schmitz
Verfasser:
Springer
Zeit: 17.11.2011 17:17:34
1610912
Auch ander Hersteller haben Probleme:

Viessmann Vitodens 333 Bj:2007-2009 leider keine Garantie oder Kulanz.

Problem:Gerät springt nicht mehr an,läuft zwar ohne Flamme.
Ursache ist der Feuerungsautomat,leider ist dieser auf der Grundplatine
kostenpunkt ca 350€ habe nun schon drei Geräte gehabt,Kollegen auch einige.
Viessmann: tut uns leid mir auch baue keine Geräte mehr ein!!
Verfasser:
2brain
Zeit: 17.11.2011 19:37:15
1611008
Hallo und sorry für die späte Meldung.

War schon der Hoffnung das der Fehler nicht mehr auftritt...
Habe nach meinem 1. Thread die Haube abgenommen um zu sehen wie
sich die Flamme verhält. Nun lief das Gerät bis heute, man kann es fast nicht glauben, ohne Fehler.

Ich gebe einfach mal den Ablauf hier wieder (sofern ich das als
Laie kann...):

Nachdem ich mehrfach den Fehler quittieren konnte kam der Moment wo
die Heizung nicht mehr ansprang. Danach habe ich wie gesagt die Haube
entfernt um sehen was passiert...

Die Heizung fängt nach dem quittieren des Fehlers an den Brennerraum
zu spülen (richtig so?). Anschließend zündet sie (man hört dann
dieses typische "knistern"). Dann öffnet das Gasventil und die Flamme
ist zu sehen. Nun ist es aber heute so gewesen das die Heizung
nach ein paar Sekunden nach dem Ausfall mehrfach von mir wieder
quittiert werden musste.

Morgen werde ich den Kundendienst kommen lassen. Wie hoch muß den der Ionisationstrom sein?

Danke nochmals für die rege Diskussion

Grüsse

2brain
Verfasser:
2brain
Zeit: 17.11.2011 19:41:18
1611011
Zitat von HeiZie Beitrag anzeigen
Zitat von Loose Beitrag anzeigen
[...]


Brötje scheint sie nicht nur zu haben, Brötje hat sie, - und zwar genau im Rahmen einer Umtauschaktion !

Grüße HeiZie


...kann man diese LMU (das ist die Regelung, oder?) denn so für
die Elco-Geräte nehmen.

Ich habe über einen Arbeitskollegen Kontakt zu einem Brötje-Wartungsdienst bekommen (vielleicht kann man da ja etwas im Preis
machen).

Grüsse

2brain
Verfasser:
Loose
Zeit: 17.11.2011 23:36:56
1611155
Zitat von 2brain Beitrag anzeigen
Zitat von HeiZie Beitrag anzeigen
[...]


...kann man diese LMU (das ist die Regelung, oder?) denn so für
die Elco-Geräte nehmen.

Ich habe über einen Arbeitskollegen Kontakt zu einem Brötje-Wartungsdienst bekommen (vielleicht kann man da ja etwas im[...]


Hallo,
ich würde den Hinweis von Norbert Schmitz aufgreifen und würde den Kundendienst, falls wirklich eine fehlerhafte LMU feststellt wird, darauf ansprechen, dass vergleichbare Fälle kulant gelöst worden sind.

Berichte bitte hier, wie die Sache verlaufen ist.

Grüsse
Gerry
Verfasser:
Loose
Zeit: 18.11.2011 00:11:41
1611170
Zitat von Norbert Schmitz Beitrag anzeigen
Jetzt stellst Du es so hin, als ob jede -in einer Thision- verbaute LMU die Grätsche machen würde. Dies ist aber bei weitem nicht der Fall!
Ich selbst habe, bei einer deutlich 3-stelligen Anzahl verbauter Geräte vielleicht eine Handvoll Ausfälle, die auch alle auf Garantie oder Kulanz[...]


Die Fa. Elco verspricht:
(s. Link http://www.elco.de/produkte/thision.html):
"... Der Gas-Brennwertkessel besteht ausschließlich aus hochwertigen Komponenten, die strengstens auf Funktionssicherheit und optimale Betriebseigenschaften geprüft sind. ...
Das ist Qualität, auf die Sie sich verlassen können. Versprochen."

An den von der Firma ELCO selbst gemachten Versprechungen orientiert sich meine Kritik. Da ich selber Betroffener bin, ärgert es mich dann doch sehr, wenn die Firma ELCO mir gegenüber behauptet, ihnen seien derartige Probleme mit der LMU64 nicht bekannt.

Die Fa. Brötje hat für die Siemenssteuerung extra eine Platine im Vertrieb. Warum macht das diese Firma, wenn es sich nur um extrem seltene Fälle handeln sollte?

Warten wir mal ab, ob in den nächsten Jahren nicht noch mehr 133er aufgrund der LMU64 bekannt werden. Normalerweise werden die Regelungen in Chargen gefertigt. Wenn diese nun alle mit dem langzeitinstabilen Bauteil bestückt sind, dann...

Es würde mich freuen, wenn ELCO, wie bereits hier im Forum durch diverse Monteure bestätigt, zugibt, dass der Fehler 133 durch die defekte Siemens LMU64 auftreten kann und dann genau wie Brötje eine Lösung anbietet. Die Sache von den Installateuren ausbaden zu lassen und sich in Stillschweigen zu üben, passt nicht zu den hohen Ewartungen, die man von ELCo hat, wenn man die Werbung liest!

Grüsse
Gerry
Verfasser:
sagrotan
Zeit: 18.11.2011 14:46:59
1611521
Gerade am eigenen Leib erfahren:

Thision 17 - Fehler 133 und Einsatz Werkskundendienst Elco

nach zwei Tagen Fehlersuche mit Austausch Elektroden, Gasarmatur und aufgelaufenen KOsten von 500€ wurde die LMU als Übeltäter identifiziert.

Im Wartungsdokuordner lag ein offiziell aussehender Notizzettel, das bei defekter LMU eine Garantie von 5 Jahren gewährt wird, wenn ein gewisser Wertebereich eines Kondensators, den man an zwei Anschlussklemmen messen kann, unter/überschritten wird.

Damit mußte ich nach Rückbau der Gasarmatur lediglich die neuen Elektroden zahlen.

Ciao
Sagro
Verfasser:
Norbert Schmitz
Zeit: 18.11.2011 15:06:23
1611532
Zitat von Loose Beitrag anzeigen
[...]Die Sache von den Installateuren ausbaden zu lassen [...]


Hallo (!) hier liegt möglicherweise der Knackpunkt. Wir, die ausführenden Fachpartner, sind der Ansprechpartner für unsere (euch) Endkunden!
Wie wir uns mit Elco (oder anderen Herstellern) einigen braucht den Endkunden nicht zu interessieren.
Das funktioniert naturlich nur bei einer ordendlichen "Beziehung".

Grüße
Norbert Schmitz

der sich grad überlegt wie eine Kulanzforderung nach 6 Jahren in anderen (z.B. Radio-Fehrseher-Computer) Gewerken behandelt würde...
Verfasser:
JoRy
Zeit: 18.11.2011 16:23:25
1611592
Wir hatten nach 2 Jahren einen 133er Fehler an einer Thision und der Werkskundendienst elco hat alle Parameter ausgelesen.

Nach ein bischen suchen stellte sich heraus, dass das Honey Ventil des
Druckminderers vom Gas Hausanschluss, obwohl nur 6 Jahre alt, defekt war.

EON hat dann den Austausch vorgenommen und auch die elco Rechnung bezahlt.

Gruß JoRy
Verfasser:
bodo1977
Zeit: 18.11.2011 20:19:14
1611742
Hallo!
Nur zur Info: Das Problem haben ALLE Hersteller die eine LMU64 oder LMU74 von SIEMENS einsetzen! Hier verliert ein Kondensator an Kapazität!

Dies kann mit dem entsprechenden Messgerät an den Kontakten des KOndensators gemessen werden! Er sollten über 100nF haben! Ist´s weniger, verliert er weiter an Kapazität!

Gruß,
-bodo-
Seite 1 von 3 [Beitrag 1 bis 35 von 71]erste <123>letzte