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Voreil/Nachteil Luftwärmepumpe?
Verfasser:
crax
Zeit: 14.03.2012 16:02:17
1689353
Zitat von bogi2b Beitrag anzeigen
... kann ich trotzdem davon ausgehen das eine LZW 404 oder LZW 403 für mich sinnvoller ist als eine Solewärmepumpe? Vermutlich weil ich eh die KWL will, oder?
Die Frage kann Dir seriös Niemand beantworten, es sei denn, der tatsächliche Bedarf für Hzg u. WW sowie die berechnete Heizlast sind bekannt. Andernfalls pures Rätselraten oder ein sehr trüber Blick in die Glaskugel.
Da kannst Du auch gleich zum Wahrsager gehen oder die Monte Caro Methode verwenden ;-)
Immer wieder amüsant, wie voreilig hier von Hobbyexperten Empfehlungen ausgesprochen werden. Dabei immer beachten: Alles stets ohne Haftung und Gewährleistung!

mfg
Verfasser:
WPvorn
Zeit: 14.03.2012 16:33:50
1689383
Martin ....
für dich ist ein schlechter Wirkungsgrad eines Systems also eher wünschenswert?Mit deinen allgemein gehaltenen Aussagen hier im Forum
muß man sich nicht beschäftigen.
mfg
Verfasser:
Martin206
Zeit: 14.03.2012 17:02:05
1689412
@WalterN

Die Amortisation bei KWL sieht anders aus:

1.) Durch die KWL/WRG kann die Heizung um ein paar kW in der Heizlast kleiner ausfallen, was sich z.B. gerade bei der Option Sole-WP wg. der kleineren Quelle erheblich auswirkt, aber auch bei Heizkonzepten die überwiegend auf Solarthermie bauen.

2.) Natürlich spart die KWL/WRG auch Heizkosten.
Je nach Heizsystem und den Energiekosten dazu eben mehr oder weniger.
Dieser Effekt ist nicht allzu hoch ...aber Jahr für Jahr wiederkehrend und steigend.
Bei sehr sparsamen Heizsystemen (Sole-WP), kann es auch vorkommen, daß bei akt. noch gültigen Energiepreisen der Verbrauch der KWL/WRG höher ist als die Einsparung dadurch.
Hier also auf ein möglichst effektives Gerät achten.

3.) Der individuelle Gesundheitsfaktor.
Für Menschen die mit Pollen, Luftschadstoffen, etc. Probleme haben, kann sich hier ein deutlicher Vorteil durch eine KWL ergeben.
Auch Schadstoffe, Geruchsbelästigungen, etc. die in Innenräumen auftreten (z.B. aus Kunststoffen, Lacken, von Tieren, durch Raucher, bis hin zu Radon, etc.) werden durch die kontinuierliche Abfuhr dieser stark und zuverlässig reduziert.
Dieser Vorteil ist aber für jeden Fall und aus der Sicht eines jeden Einzelnen individuell zu bewerten.

4.) Der Komfort-Faktor.
Nicht mehr aufmachen müssen, nicht mehr dran denken müssen, keine Urlaubsvertreter für's Lüften nötig, keine kalte Luft / kurzfristig kalten Räume mehr.
Deutlich verminderte Schimmelgefahr (könnte man auch bei 3. mit rein nehmen), mit Feuchterückgewinnung/-regulierung auch eine gut regelbare Luftfeuchte.

5.) Der EnEV-/KfW-Faktor.
Man erreicht mit einer KWL/WRG leichter die Vorgaben der EnEV/KfW oder eben bessere Einstufung und somit u.a. günstigere Kredite bzw. höhere Zuschüsse.

Ich denke wir sind uns einig, oder? :o)
Wir geben die Anlage nicht mehr her!
PS: Wir haben Mehraufwand (Zins+Tilgung) von ca. 30 EUR p.Monat.
__

@WPvorn

Du muß Dich überhaupt nicht mit meinen Aussagen beschäftigen.

Und Du muß hier auch keine Rätsel reinschreiben ...ich zumind. versteh die Aussage bzgl. des Wirkungsgrades nicht.
Keine Ahnung wir Du zu dieser kommst.

Wenn eine KWL bei kalter Witterung sehr effektiv ist (z.B. >90% WRG) und somit eine große "absolute Menge" an Energiebedarf für Wärme einspart, dann aber immer weiter zur Heizgrenze (z.B. 12 oder 15°C) hin an Effektivität abnimmt (z.B. nur noch 70%) - zu diesem Zeitpunkt aber in "absoluten Zahlen" kaum mehr Verluste auftreten, was ist dann so schlimm daran?

Wichtig ist die Wärmerückgewinnung über die kpl. Heizperiode hinweg in kWh bzw. umgerechnet in EUR. Nicht der minimale Wirkungsgrad in einem bestimmten Arbeitspunkt.

PS: Auch wenn es komisch klingt, so gibt es eben auch KWL-Anlagen die sich im Wirkungsgrad stets über 100% befinden.
So hat unsere KWL/WRG mit Feuchterückgewinnung und auch mit Wärme die aus der Feucht zurückgeführt wird lt. Prüfzeugnis (TZWL) eben 115-150%.

Aber über was reden wir hier überhaupt?
Ob eine KWL im Jahr 30 EUR mehr oder auch weniger Strom verbraucht als z.B. die Sole-WP gleichzeitig dabei einspart?

Gruß
-Martin-
Verfasser:
flo79
Zeit: 14.03.2012 19:59:06
1689504
WPvorn. Ich denke mit deinen Aussagen bezüglich dieses Themas muß man sich nicht beschäftigen. Martin weiß das seine KWL gut funktioniert und das seit Jahren. Das sind nicht irgendwelche Theoriewerte sondern Erfahrungen aus der Praxis.

Unsere ebenso. Haben sie zwar noch nicht ganz ein Jahr aber funktionierte im Sommer wie im Winter tadellos. Und bei uns wars kalt im Feb. in Oberfranken.

Also laß mal stecken...

Gruß Flo
Verfasser:
Martin206
Zeit: 14.03.2012 22:02:35
1689564
Februar 2012 hier: 2 Nächte hintereinander mind. -23°C kalt ...einmal 24h-Mittel ca. bei -16,5°C.

KWL/WRG?
Null Problem.

Vereisung, Drehzahl reduzieren wg. Kälte?
Sowas kennt unsere Anlage (Hoval Homevent RS-250) nicht.

Zuluft bei -10°C Außentemp. ca. 1 bis 1,5°K unter mittlerer Raumlufttemp. Nachdem sich die Zuluft mit der wärmeren Luft oben im Raum vermischt hat, merkt das auch der Empfindlichste nicht mehr.

72% der Lüftungswärmeverluste wg. KWL/WRG von der Heizlast abgezogen (80% der Luft über KWL mit mind. 90% WRG).
Danach Sole-WP und Sonden entspr. kleiner ausgelegt (5,8kW bzw. 2x45m Sonde statt 7,8kW bzw. 2x60m Sonde) ... ca. 2.580 EUR geringere Kosten hier.
Sole-WP hat knapp unter Auslegungstemp. (den -16,5°C Tagesmittel) noch ausgereicht.

Egal ob -23°C oder +36°C ...bisher immer prima Klima / gute Luft, ausreichend Luftfeuchte und angenehme Temperaturen im Haus (ohne Klimaanlage/Kühlung, etc.).

Ohne KWL/WRG wäre das nicht denkbar.
__

Zum Ursprungsthema: Auch mit Luft-WP wäre das kaum so problemlos gegangen ...zumind. nicht mit diesen Vollkosten!

Gruß
-Martin-
Verfasser:
dornech
Zeit: 14.03.2012 22:41:33
1689596
Zitat von WalterN Beitrag anzeigen
Gegenfrage: wie ist denn das beim Fensterlüften? ;-)

Da habe ich WPvorn auch schon gefragt. Und WPvorn hat nicht geantwortet sondern mir lieber irgendwelche Verkaufsinteressen unterstellt. Einfach brabbeln lassen :)
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