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20.04.2012 14:49:17 |
Stephan.Wer isn wir???
Kannst du nicht einfach sagen ich möchte massiv mit Ziegel bauen und gut ist. Jeder würde das respektieren! Dieser andere Hokus-Pokus erinnert wieder an viele Anti-WDVS-Trolle hier usw. ...
Natürlich gehts bei einem Neubau nicht um Dämmung alleine aber es ist halt die günstigste Möglichkeit das so optimal wie möglich zu machen. Nachrüsten wird immer teurer sein. Unser Holzbau mit vorgehängter Fassade und massiven Innenwänden. Öko-verputzt, grins... und Lüftungsanlage soll auch ein sehr gutes Klima haben. Bestätigen mir fast alle Besucher und das sind dank Büro nicht wenige.
Natürlich muß man es mit dem dämmen nicht übertreiben, aber was kosten schon 5 cm mehr Miwo oder Cellu mehr bei nem neuen Objekt?
Gruß Flo
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20.04.2012 14:53:28 |
Zitat von swellerchen  ...Ich kann mir auch ein Magenband ums Hirn schnallen und Dämmung für immer gut finden, weils nun mal so ist, weil die Leute von der Regierung es gut finden und sowieso alle es gut finden. Alle nicht und um jeden Preis auch nicht ;-) Dämmung nur soviel, wie es im Gesamtkontext auch Sinn macht. Der Gesamtzusammenhang zwischen Anlagentechnik und Baukörper erschließt sich den Meisten nicht. Da wird teilweise sinnlos gedämmt mit der Annahme, das von der KfW Geschenke verteilt werden ;-) Zitat von swellerchen  ...Bei meinem neuen Haus geht es doch darum, wieviel bringt Dämmung mir? Wieviel geht mir durch die Wandheizung in der ungedämmten Massivwand verloren??? Das kann man Alles vorher berechnen (Grundlagenermittlung). mfg
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20.04.2012 15:09:14 |
Zitat von flo79  ..Natürlich muß man es mit dem dämmen nicht übertreiben, aber was kosten schon 5 cm mehr Miwo oder Cellu mehr bei nem neuen Objekt? Nicht nur fragen was kostet es mehr, sondern auch was bringt es tatsächlich! Aus einem aktuellen Projekt (KfW 70, SWP): A: geplanter Wandaufbau mit 10 cm 035 WDVS => U-Wert: 0,24 B: verbesserter Wandaufbau 10 cm 025 WDVS => U-Wert: 0,19 Hüllfläche AW: 750 m² Verbrauch Heizenergie: A: 4000 kWh, B: 3694 kWh Einsparung: 50 €/a :) mfg
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20.04.2012 15:27:14 |
Zitat von crax  Zitat von flo79  [...] Nicht nur fragen was kostet es mehr, sondern auch was bringt es tatsächlich! Aus einem aktuellen Projekt (KfW 70, SWP): A: geplanter Wandaufbau mit 10 cm 035 WDVS => U-Wert: 0,24 B: verbesserter Wandaufbau 10 cm 025 WDVS => U-Wert: 0,19 Hüllfläche AW: 750[...] So haben die Leute zu allen Zeiten gerechnet und in DM/Euro bewertet. und die belächelt, die über den jeweiligen vernünftigen Dämmstandart hinaus gegangen sind. Heute lächeln die unvernünftigen Dämmer von damals und Millionen Eigenheimbesitzer klagen über ihre Heizkosten.. Allerdings gibt es schon physikalische Grenzen, vielleicht U-Wert 0,1, ab denen weitere Dämmmassnahmen kaum was bringen, auch nicht ökologisch mit vorhandenen Dämmstoffen. Gruss winni
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| | Zeit:
20.04.2012 15:28:20 |
Crax, da bin ich deiner Meinung.
Ich habe nie behauptet, daß Dämmung nichts bringt, Dämmung dämmt und lässt weniger Wärme durch. Ich bezweifle den wirtschaftlichen Nutzen von Dämmmaßnahmen dieser Art, klar lasse ich kein Dach ungedämmt, da sieht das anders aus. Für mich ist Aussenwanddämmung die letzte Maßnahme, und weil sie teuer ist, niemals so effektiv wie andere Maßnahmen. Bei Altbauten pfeiffts doch überall durch, Konvektoren... Solche Probleme anzugehen ist ungleich billger als WDVS.
Und gerade bei meinem Haus ist sie vollkommen überflüssig. Oder mir rechnet jemand was anderes vor.
Solche Parolen wie
ungedämmte Wand und Wandheizung, das geht ja mal garnicht.
von Martin haben ja überhaupt keinen Gehalt, zudem verwechselt er da was bezüglich Dämmung und Speicherfähigkeit.
Stephan
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| | Zeit:
20.04.2012 15:34:57 |
Wandheizung auf ungedämmter Wand:
Das ist leider einfach Physik. Wandinnenteperatur 19 Grad, verliert einfach weniger als Wandinnentemperatur 25 Grad nach aussen.
Aber Du findest sicher jemand, der das anders sieht. Kannst ja mal "Schwan" in die Suche eingeben...
Gruss
winni
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| | Zeit:
20.04.2012 15:34:57 |
crax. Ich sprach von Neubau.
Wenn du bei deinem Beispiel bleibst und es auch ein Neubau ist warum soll er nur 10 cm WDVS bekommen?
Ein Vergleich zwischen einem normalen Polystr. und 025 (wahrscheinlich PUR oder sowas) ist ja auch nicht sehr sinnvoll bezgl. der Kosten. So extreme Beispiele kann jeder bringen und dann leicht behaupten bei nur 50 Euro Ersparniss rechnet es sich nicht.
Ich gehe da eher von 035er Dämmung und 032 Neopor aus. Hier sind die Aufpreise bei den Dämmplatten nur noch gering und bei einem aktuellen Projekt gar nicht mehr vorhanden. Und wenn ich dann dann anstatt 10 cm z.B. 14-16 draufmache habe ich kaum Mehrkosten und es bringt schon eine wesentlich Verbesserung.
Aber gut wenn du eine andere Meinung vertritts. Meine Zahlen sind auch aus der Praxis 100%...
Gruß Flo
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| | Zeit:
20.04.2012 15:45:36 |
Also eine elas. Neoporplatte (100 mm) kostet bei aktuellem Angebot 0,87 Euro pro qm mehr als Standardplatte 035. Verbesser U-Wert um 0,02. Ne 16er Platte würde ca. 5-6 Euro mehr kosten als ne 10 cm. Dämmwert deutlich besser. Aber das kanns du wohl ja besser rechnen als ich.
PUR, Resol oder solche Späße sind natürlich wesentlich teurer und würde ich bei Neubau wohl gar nicht in den Vergleich mit einbeziehen.
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| | Zeit:
20.04.2012 15:53:52 |
@swellerchen.
Nanana, verzettelst du dicht nicht etwas. Du schreibst du baust neu. Dann schreibst du was von Fassadendämmung teuer und massiv günstig.
Du weißt aber schon was ein ein gefülltes T7 Mauerwerk kostet und im Vergleich dazu ein 17,5 KS plus 16 cm Neopor??? Du schreibst immer was von das du konkrete Zahlen lesen möchtest. Na dann bitte und fang mal damit an und stelle die Kosten gegenüber!!! Verputzen wirst du ja wohl beides.
Wenn du mit Ziegel bauen möchtest dann mach es einfach. Aber las diese Stammtischparolen weg bzw. (sch)wahnvorstellungen...
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| | Zeit:
20.04.2012 16:30:15 |
Hallo Stephan,
beim Vorbeikommen geht es mir weniger um Fotos vom Grabenbau - davon haben wir reichlich - als um die Erprobung der praktischen Details einer Verlegung vom Grabenrand ohne Betreten des Grabens. Gibt da ein paar Sachen auszuprobieren: wieviele Kabelbinder befestigt man wie an welcher Stelle, wie lange braucht man für die Verlegung eines Kreises, sollte noch jemand am anderen Grabenrand stehen und mit einer Latte unterstützen usw.
Was die Wanddämmung angeht gebe ich dir insofern Recht, als es für den Energiebedarf des Hauses eine eher untergeordnete Bedeutung hat, ob die Aussenwand einen U-Wert von 0,20 oder 0,15 hat. Bin hier auch weniger für die Extreme. Es gibt bei so einem Haus etliche Punkte, wo man mit viel weniger Aufwand vergleichbar viel Energie sparen kann. Beispielsweise indem man auf eine Zirkulation verzichtet. Oder indem man eine WP mit bestmöglichem COP nimmt statt eines zweitklssiger Gerätes. Deine Meinung zu vermeintlich absaufenden Dämmungen teile ich dagegen keineswegs, das dürften eher Einzelfälle sein. Bei ordentlicher Ausführung säuft da nichts ab. Führt aber hier zu weit.
Die Wärmeverbrauchsdaten aus der ENEV-Berechnung kannst du komplett vergessen. Diese Berechnung enthält aber die wesentlichen Zahlen, die man zur Ermittlung der Heizlast braucht.
Gib mir bitte mal: - H`T - beheiztes Volumen V - wärmeabgebende Umfassungsfläche A - Norm-Aussentemperatur Mit diesen Daten kann man hinreichend genau die Heizlast bestimmen, um die Leistung der Wärmepumpe auszulegen. Für die Auslegung der FBH brauchst du dann aber raumweise Berechnung.
Grüße Frank
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| | Zeit:
20.04.2012 17:08:36 |
Frank. Gebe ich dir Recht das es auch andere Mittel gibt mit denen man sparen kann. Aber 0,21 oder so sind für eine Neubauwand bei weitem nicht extrem. Das Dach von 0,23 sogar noch weniger.
Und du wirst mir zustimmen das man Dämmung wahrscheinlich nie mehr billiger bekommt als beim Bau. Das mehr an Materialkosten macht es bei Standardlösungen (nicht Resol, Vakuum, Glasschaumplatten usw.) auch nicht Fett. Und die Verarbeitungskosten sind ja meist identisch.
Gruß Flo
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| | Zeit:
20.04.2012 17:09:20 |
Zitat von flo79  ...und es bringt schon eine wesentlich Verbesserung. Welche konkret? Wieviel kWh Verbrauch werden eingespart? Die Entscheidung hinsichtlich der Investitionen trifft immer der Bauherr mit seinem Archi. Ich berechne lediglich die Varianten mit ihren energetischen Auswirkungen als Grundlage hierfür. mfg
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| | Zeit:
20.04.2012 17:29:01 |
Hallo Frank,
bin ich froh, daß ich wieder mal was von dir höre. Habe das schon verstanden, daß du das ausprobieren willst. Sobald ich weiß, welche WP ich nehme, können wir das angehen. Fehlt eigentlich nur die Heizlast. Ich ruf mal den Heizi an, ob er sie ausgerechnet hat.
Werde deine angeforderten Infos heute abend zusammenstellen. Wobei ich eher deinen Berechnungen traue als denen des Heizis.
@ Crax,
bei deinem Beispiel würde mich aber noch interessieren, was die ganze Dämmgeschichte kostet und was das Gebäude ohne Dämmung braucht.
@ winni und flo
ich habe niemals bestritten, daß die Wandheizung einen geringen Teil ihrer Wärme nach aussen abgibt, aber wieso sollte ich eine Wand dämmen bei einem U-Wert von 0,18 oder meinetwegen 0,23??? Wegen 20 Euro im Jahr??? Hab ich doch zu Anfang vorgerechnet anhand der Angaben der Wärmebedarfsberechnung. Und warum sollte ich auf Wandheizung verzichten, wenn ich die Behaglichkeit nicht missen will, die sie bringt.
Warum nicht KS mit WDVS?? na, weil für mich die Vorteile einer Ziegelwand klar überwiegen. Und weil ich diese WDVS nicht mag - ganz einfach. Ich hatte doch schon erwähnt, daß mich 5 Euro im Monat nicht interessieren, sondern das Gefühl, das ich in dem Haus habe.
Stephan
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| | Zeit:
20.04.2012 17:49:45 |
Stephan,
Du kannst das ja alles so machen.
Aber da kommt eins zum anderen. Dach 0,23, Haustüre 1,5 Bodenplatte ?, evtl. Wärmebrücken, Aussenwandheizung, keine KWL
Das macht dann unter dem Strich sicher mehr als Euro 20,-- aus. Zur Zeit.
In 20 Jahren. Keine Ahnung. und deshalb würde ich anders neu bauen.
Grüsse
winni
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| | Zeit:
20.04.2012 18:20:55 |
Denke du hast mich nicht verstanden Stephan.
Eine Ziegelwand wie du sie vorhastdämmt auch alleine. Ich hab niemals geschrieben das du KS plus WDVS bauen sollst. Viele in Bayern bauen "nur" mit Ziegeln. Allerdings wolltest du immer Zahlen. Aber du behauptest das eine Dämmung teurer sei und sich nicht rechnet. Und da hab ich dich auf die Kosten des T7 (den dein Energieberater ja wohl gerechnet hat) hingewiesen. Und da wirst du kaum billiger kommen. Denk du so ein dämmender Ziegel ist umsonst? Du springst von T11 auf T8 und dann T7 wie es dir gefällt. Das kann man im U-Wert Rechner machen aber nicht in der Wirklichkeit. Das sind das dann schnell einige Tausender mehr.
Du möchtest von allen immer Zahlen schreibst aber das es dir auf 5 Euro im Monat nicht ankommt. Dann kannst du aber auch keine genaue Antwort erwarten.
Den Rest hat winni schon geschrieben. Bau mit Ziegel aber kümmer dich um dein Dach, Fenster, Bodenplatte usw.
Gruß Flo
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| | Zeit:
20.04.2012 18:49:34 |
Hallo Stephan,
vergiss den Heizi, was die Heizlast angeht. Der hat keinen Plan davon. Wenn du 10 HB für ein Haus mit nachweisbarer Heizlast von 5 kW eine "Berechnung" machen läßt kriegst du von denen Ergebnisse in einer Bandbreite von 8 bis 18 kW. Die ENEV-Daten reichen, überschlägige Heizlast hat man dann in 2 Minuten.
Würde mir schon die Bauteile und deren U-Werte genau anschauen. Oft kann man mit wenig Aufwand was verbessern, indem man z.B. statt 040er Material 032er nimmt. Beim Dach ist 0,23 echt bescheiden. Dämmstoff kostet da nichts.
Was die Aussenwand angeht kann ich deine Präferenz für Massivbau nachvollziehen. Hat auch Vorteile, wenn man ordentlich Speichermasse hat. Gibt allerdings verschiedene Arten, wie man das machen kann. Kalksandstein mit Aussendämmung ist mindestens so gut wie deine bisherige Variante.
Was meinst du mit Behaglichkeit der Wandheizung? Die bringt schon erhöhte Verluste mit sich. Und von der Behaglichkeit wirst du da keinen nennenswerten Unterschied feststellen zu einer FBH. Ob jetzt ein m2 Aussenwand eine Übertemperatur von 2° hat oder ein m2 FBH ist ziemlich egal. Da würde ich mehr auf die Fenster achten, da spielt die Behaglichkeit in Sachen Oberflächentemperatur eine größere Rolle. Das sind aber alles Sachen, die bei mir keine religiösen Gefühle auslösen. Wandheizung mag ich nicht besonders wegen der Einschränkungen bei der Nutzung - Bilder aufhängen, Schränke....
Mit Lüftungsanlagen beginne ich mich gerade anzufreunden. Die heute verfügbaren Geräte sind energetisch nicht viel besser als neutral, deshalb habe ich die lange abgeleht. Geht dabei mehr um Luftqualität, da gibt es schon gute Gründe für kontrollierte Lüftung.
Grüße Frank
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| | Zeit:
21.04.2012 00:12:36 |
Hallo Frank, bei Poroton T10
Spezifischer Transmissionswärmeverlust: 0,35W / m²K (bei T7 0,31)
Beheiztes Volumen: 735m³ Transmissionswärmeverlust: 125 W/K (bei T7 109) Wärmetauschende Hüllfläche: 487m²
Norm Aussentemperatur hab ich nicht gefunden. Falls dir was an Info fehlt: Ich geb dir mal meine e- Mail: swellerchen@gmx.de Kannst mir mail schicken und ich schicke dir ENeV und Hauszeichnung. so kennen alle meine Adresse aber nicht deine.
Die Wandheizung gibt Strahlung ab wie die FBH, nur in der Wand. Sie erwärmt nicht die Luft, sondern Körper, Möbel Schränke... auch wie die FBH. Nur die Strahlung kommt von der Seite oder von mehreren Seiten und nicht von unten, und das merkt man. Man hat das Gefühl, die Sonne scheint, das ist der Unterschied. Ich war in 3 Häusern mit Wandheizung und in 5 mit FBH. Die Wandheizung gibt eine Behaglichkeit wie keine FBH. Sie hat noch andere Vorteile, ich mag keine Fliesen. Bei mir gibts nur Dielenboden ausser in Diele und Bad. Das geht auch mit FBH, aber nicht so gut. Die Wandheizung trocknet die Wand, Schimmel findest du nie mehr, darum Wandheizung in allen Aussenwänden. Die trockene Wand hat einen besseren U-Wert. In Diele und Bad mach ich zusätzlich FBH, weil die Wandflächen zu klein sind. Wandheizung verursacht sogut wie keine Luftbewegung, ideal für Allergiker. Schränke und sind überhaupt kein Problem, in diesen Bereichen ist die Wandheizung nur träger, wird halt erst der Schrank warm und der strahlt dann weiter.
Gruß Stephan
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| | Zeit:
21.04.2012 06:28:50 |
Hallo Stephan,
wie gesagt, bei mir keine Religion, kannst du machen wie du möchtest.
Mit den Werten kann man arbeiten. Geh mal bei dir von Norm-Aussentemperatur -14° aus - Siegen hat -12°. Mittlere Innentemperatur 21°, dann hast du Transmissionsheizlast 4.375 Watt beim T10, beim T7 wären es 3.815 Watt. Lüftungsheizlast 1.629 Watt. Gesamtheizlast 6.004 Watt beim T10, 5.444 Watt beim T7.
Eine 6 kW WP wäre beim T10 eher knapp, wenngleich du ganz sicher nicht erfrierst damit. Da eine 8 kW WP mit 3 Kreisen ca. 1.000 Euro mehr kostet als eine 6er mit 2 Kreisen würde ich mal schauen, ob man nicht die Heizlast noch etwas senken kann. Beim Stein ist der Mehrpreis vermutlich beträchtlich, bei anderen Bauteilen könnte es günstiger sein. Stell doch mal die Aufbauten und U-Werte der wesentlichen Bauteile wie der Fenster, Dach und Boden im EG hier ein.
Du schreibst die Wand hat U-Wert 0,35 - stimmt das, der Wert ist hoch! Mit einer Wandheizung ändert sich das. Es entfallen der innere Wärmeübergang und die Überdeckung von z.B. 1,5cm Putz. Von der Heizrohrebene gerechnet hat die Wand dann nicht U-Wert 0,35, sondern 0,37. Außerdem ist die Temperaturdifferenz höher. Ohne Wandheizung hast du Raumtemperatur z.B. 21°, mit WH bei Auslegungstemperatur z.B. 33/27° Heizwassertemperatur, also mittlere Temperatur 30°. Der Transmissionsverlust je m2 steigt damit von 12,25 auf 16,28 Watt je m2. Dieser Wert ist in o.g. Heizlast noch nicht drin.
Den gleichen Effekt hat man übrigens auch bei einer FBH, allerdings nur in der untersten Etage.
Grüße Frank
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| | Zeit:
21.04.2012 14:17:52 |
@crax
>"Aus einem aktuellen Projekt (KfW 70, SWP):
A: geplanter Wandaufbau mit 10 cm 035 WDVS => U-Wert: 0,24 B: verbesserter Wandaufbau 10 cm 025 WDVS => U-Wert: 0,19 Hüllfläche AW: 750 m² Verbrauch Heizenergie: A: 4000 kWh, B: 3694 kWh
Einsparung: 50 €/a :)"
Wirklich mit allen Synergien gerechnet - also z.B. mögliche niedrigere VL, evtl. kleinere Heizung wg. geringerer Heizlast, etc. - oder einfach nur eine Standardwert-Milchmädchenrechnung? __
@winni 2
Mein Kollege der 1981 mit Wärmedämmung, 3-Scheibenglas und FBH in allen Räumen/Etagen gebaut hatte wurde auch für verrückt erklärt ...und lächelt heute vom einen Ohr bis zum anderen :o). Der Baut jetzt eine Sole-WP ein ...ohne groß was am Haus optimieren zu müssen ...evtl. ersetzt er ja doch noch die in die Jahre gekommenen Fenster ...wenn die WP dadurch deutlich kleiner ausfallen kann.
Es gibt natürlich Grenzen ab wann Dämmung keinen Sinn mehr macht. Ob die im Einzelfall erst bei U-Wert 0,1 sind mag man bezweifeln. Bei U-Werten um 0,2 oder höher (im EFH) ist aber sicher der optimale Wert (Preis/Leistung) noch nicht erreicht.
Da wird auch gerne ein teurer Stein gekauft (T7, T8) und dann gejammert daß Dämmung so teuer wäre. Die Alternative wie eine KS-Wand mit WDVS hat sich kaum einer von denen jemals rechnen lassen ...bietet die Baufirma "von nebenan" ja auch grad nicht an ...und hat auch der Papa und der Kollege nicht so gemacht.
Aber hier ist es verlorene Liebesmüh ...da ist einer auf Bestätigung seiner Fiktionen aus und wo er die bekommt greift er das auf und wo einer Kritik übt wird der angegangen.
Gruß -Martin-
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| | Zeit:
21.04.2012 14:38:05 |
Hallo Martin,
ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, das der Stephan noch ins Grübeln kommt.
Ich gebe zu, die Fischerseiten haben mich auch mal ein paar Tage intensiv beschäftigt.
Bis ich gemerkt habe, das es dort fast nur um Verunsicherung geht, die Clicks generiert, oder gar einen teueren Beratungsanruf... Alternativen mit Verbrauchszahlen werden nicht aufgezeigt und ein hoher Verbrauch sogar als problemlos verniedlicht. (Einmalig der Fischer-Vortrag zu CO2 auf youtube)
Den U-Wert 0,1 habe ich in Verbindung mit einer physikalisch sinnvollen Grenze genannt. Aber in Verbindung mit einem Passivhaus ist er u.U. auch wirtschaftlich sinnvoll.
Gruss
winni
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| | Zeit:
21.04.2012 15:00:59 |
Ich würde das auch mit spitzem Stift durchrechnen. Gibt ja ein paar Bonuspunkte, wenn man Schwellen überschreitet: - 6 kW und 2 Solekreise spart 1.000 Euro gegenüber 8 kW und 3 Kreise - KfW 55 gegen KfW 70 bringt 2.500 Euro Tilgungszuschuss Da habe ich also 3.500 Euro, die ich kostenneutral in die Dämmung stecken kann, wenn ich damit o.g. Schwellen erreiche. Und dann lohnt sich auch noch ein Mehrpreis, denn diese Maßnahmen sparen ja auch später an den Heizkosten.
Grüße Frank
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| | Zeit:
21.04.2012 16:35:03 |
Zitat von Martin206  .. Wirklich mit allen Synergien gerechnet - also z.B. mögliche niedrigere VL, evtl. kleinere Heizung wg. geringerer Heizlast, etc. .. A: Heizlast 8,54 kW B: Heizlast 8,04 kW Einsparung A=>B 306 kWh/a Zitat von Martin206  .. oder einfach nur eine Standardwert-Milchmädchenrechnung? Milchmädchenrechnungen machen Andere und das auch noch umsonst ;-) mfg
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| | Zeit:
21.04.2012 16:45:45 |
Zitat von fdl1409  ... - 6 kW und 2 Solekreise spart 1.000 Euro gegenüber 8 kW und 3 Kreise - KfW 55 gegen KfW 70 bringt 2.500 Euro Tilgungszuschuss 2 kW Einsparung ist eine Menge Holz, dass dürfte nicht mal eben so im Vorbeigehen erledigt sein. Der Sprung von EH70 zu 55 ist gewaltig (H´T!), also mit erheblichen Mehrkosten verbunden, da reicht das angebliche "Geschenk von 2500€ " noch nicht einmal für ein Wundpflaster! mfg
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| | Zeit:
21.04.2012 16:57:38 |
Ich rede auch nicht von 2 kW Einsparung bei der Heizlast. Aber bei 5,5 kW wird man eine 6 kW WP nehmen, bei 6,5 die nächste Stufe.
Ja, ist mir klar daß KfW 55 deutlich bessere Dämmung erfordert. Wieviel das im Einzelfall kostet wird man sehen.
Grüße Frank
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| | Zeit:
21.04.2012 23:45:37 |
Hallo Frank,
beim Dach habe ich 0,23 bei 18cm Mineralwolle 0,035.
Das muß verbessert werden, wußte ich auch vorher. Weiteres dazu im nächsten Beitrag.
Bodenplatte 0,35, da fehlt aber noch die 8 cm Dämmung unter der Platte.
Aussenwand 0,26 beim T10 0,18 beim T7
Fenster 1.08
Haustüre 1,5
Schick mir doch ne Mail, dann schicke ich dir ENeV und Zeichnung.
So, dann wirds wohl die 6 kW mit 2 Solekreisen.
Dann kann ich das bestellen und wir machen einen Termin.
Habe zur Not ja noch einen Kaminofen.
Stephan
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| | Zeit:
21.04.2012 23:57:14 |
An Alle,
Ich versuche nochmal klarzumachen, worum es mir geht.
Habe ein Haus geplant: Grundriss 10x11m ohne Erker und sonstigem Kram, energetisch ist das erst mal gut. Einen Wintergarten habe ich auch nicht, gefällt mir nicht und erhöht die Heizkosten. Das Erdgeschoss ist offen gehalten, Küche Essbereich und Wohnzimmer offen, dann noch Speisekammer, HWR, Diele, und Gäste WC. Obergeschoss 3 Zimmer, Bad, offenes Büro. Ich habe einen relativ geringen Anteil an Fensterflächen, brauch ich nicht und spart Heizkosten. Solewärmepumpe mit Grabenkollektor, dank dieses Forums erschwinglich und effizient.
Über dem Essbereich ist ein Luftraum, Decke ist eine offene Holzbalkendecke. Es gibt keinen Speicher, die Dachkonstruktion ist ebenfalls sichtbar, man kann von jedem Zimmer im OG bis unters Dach sehen. Muß ich also Aufsparrendämmung machen. Man kann auch vom Esszimmer bis unters Dach sehen.
Das ist mit Sicherheit energetisch nicht mehr so gut. Ausserdem hab ich dadurch einen Raum weniger. Unterm Dach wirds wärmer sein als unten, das Dach muß besser gedämmt werden, was mir hier ja auch schon geraten wurde. Grösseres Temperaturgefälle Dach - aussen, mehr Verluste, keine Frage. Es gefällt mir aber, was ich an Heizkosten drauflegen muß, weiß ich noch nicht. Das gefällt mir aber so gut, daß es mir locker 100 Euro im Jahr oder mehr und das Zimmer wert ist. Essensgerüche haben so ziemlich freie Bahn, das Haus ist hellhöriger... Das Zimmer brauch ich nicht, die Essensgerüche verschwinden auch wieder, unsere Hunde stehen auf Essensgeruch, und es ist mir egal, ob meine Frau oben rumläuft und ich es unten höre.
Es ist also ein ständiges Abwägen, wie sehr will ich etwas und was bin ich bereit, an Nachteilen in Kauf zu nehmen.
Die Wandheizung war von Anfang an klar, sie gibt eine von anderen Wärmeüberträgern unerreichte Behaglichkeit. Trockene Wände, niemals Schimmel, durch die seitliche Strahlungswärme wird das durch die offene Bauweise entstehende Temperaturgefälle im Haus nicht ganz so schlimm werden, oder man merkt es nicht so. Bodenbelag egal, nicht so träge wie FBH. durch die Verbauung in allen Aussenwänden Reduzierung der Vorlauftemperatur. Aber es wird wahrscheinlich ein grösserer Teil der Heizenergie nach aussen dringen als bei FBH. Sie wird auch teurer und aufwändiger werden als eine FBH.
Ist es mir das wert? Ganz sicher.
Den Porotonziegel nehme ich, weil er ohne zusätzliche Dämmung einen guten U-Wert und gute Speichereigenschaften hat. Er hält im Winter warm und im Sommer kühl, hat gute Schalldämmeigenschaften und verspricht ein gesundes Raumklima. Welchen ich nehme, entscheide ich wenn ich die Preise habe. Die Heizkosteneinsparung von ca. 30 Euro im Jahr bei einer Verbesserung des U-Wertes um 0,08 ist wohl vernachlässigbar.
WDVS will ich schlichtweg nicht, ich mag kein Plastik an der Wand, auch wenn mans nicht sieht. Ich trau diesen Systemen auch nicht. Ausserdem hat mir bis jetzt niemand vorrechnen können, daß sie sich in meinem Fall lohnen. Selbst wenn ich bei Verwendung von KS mit WDVS im Vergleich zum Poroton Investitionskosten und später Heizkosten sparen würde, was noch zu beweisen wäre, entscheide ich nicht anders. Ich mach mir auch nicht die Mühe es auszurechnen, es kommt einfach nicht in Frage. Das gleiche gilt für KWL. Irgendwelche KfW Darlehen brauch ich auch nicht.
Ich denke, das Haus wird uns nicht enttäuschen, sonst würden wir nicht so bauen. Wirklich sicher bin ich natürlich erst, wenn wir drin wohnen und die Stromrechnung sehe - aber ich denke, das geht jedem so.
Stephan
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| | Zeit:
22.04.2012 10:28:32 |
Hallo Stephan,
6 kW WP reicht dann. Sind ja einige Verbesserungen, die noch nicht in der Berechnung drin sind, wie die Dämmung unter Bodenplatte. Die verbessert sich durch 8cm WLG 040 von 0,35 auf 0,21. Dach muß man nicht unbeding auf den Sparren dämmen, wär mir zu teuer. Geht auch von unten - Querhölzer und noch eine Schicht Dämmung drauf. Ich persönlich würde ja in so einem Fall Rigips mit Styroporverbund draufschrauben, aber Plastik magst du ja nicht. Kaminöfchen gibt letzte Sicherheit, daß die 6 kW nicht zu knapp sind.
Hast du dir schon Gedanken über Standort der Wärmepumpe und Warmwasser-Zirkulation gemacht?
Grüße Frank
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| | Zeit:
23.04.2012 01:43:42 |
@crax
Der Unterschied einer Heizlast begründet eine praxisgerechte Errechnung einer Einsparung beim Heizenergiebedarf?
Für mich erst mal nicht.
Es gibt evtl. auch Verschiebungen in der Praxis bei VLmax, Heizgrenze, Belastung der Quelle (wenn Sole-WP), usw. Alles keine mords Sprünge ...aber eben viele kleine Zahnrädchen im gesamten Gefüge. Im "Extremfall" (günstigsten Fall) reicht bei B eine 7,8kW-WP ...bei A eben nicht, muß die nächste Baugröße ran.
Ich meinte eben mit der Stanard-...-rechnung die Theorie auf dem Papier. In der Praxis spielen noch mehr Parameter eine Rolle als in den Rechnungen erfaßt sind. __
@fdl1409
Die Erklärung wo sich noch Synergien bei den Kosten aufzeigen können, welche dann sofort zu einer teilw. Amortisation führen ...prima.
So ähnlich predige ich das ja auch des öfteren ...es wird halt nicht gesehen. Da wird der Mehrinvest einer einzelnen Maßnahme genommen und durch eine vermutete geringe Einsparung zu heutigen Energiepreisen dividiert ...was dann die Amortisationszeit ergeben soll. Quatsch - aber halt schön einfach zu rechnen :o). __
@schwellerchen
> "Selbst wenn ich bei Verwendung von KS mit WDVS im Vergleich zum Poroton Investitionskosten und später Heizkosten sparen würde, was noch zu beweisen wäre, entscheide ich nicht anders. Ich mach mir auch nicht die Mühe es auszurechnen, es kommt einfach nicht in Frage. Das gleiche gilt für KWL."
Kein Thema - das steht Dir ja alles so zu.
> "Ich denke, das Haus wird uns nicht enttäuschen, sonst würden wir nicht so bauen. Wirklich sicher bin ich natürlich erst, wenn wir drin wohnen und die Stromrechnung sehe - aber ich denke, das geht jedem so."
Wir waren uns vorab schon sicher den errechneten, niedrigen Wert bei der Endenergie für's Heizen zu erreichen ...+/-5%.
Wir wurden nicht enttäuscht ...nach nun ca. 3,5 Jahren haben wir sogar unter 95% des errechneten Wertes im Schnitt ...können also mehr als zufrieden sein.
Auch bei anderen Faktoren - Wärme Wände, warme Fensteroberflächen, Raumklima (durch Bauweise und KWL), Effekte der FBH, helle Räume durch große Fensterflächen, etc. - waren wir überzeugt unsere Vorstellungen großteils erfüllt zu finden - und sind wir nun nicht enttäuscht worden ...im Gegenteil: Einiges davon hätten wir uns niemals so angenehm vorstellen können.
NIE MEHR ANDERS!
Ich hoffe wir können noch viele Jahrzehnte so wohnen.
:o)
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| | Zeit:
23.04.2012 07:49:09 |
Hallo Stephan. Mit Interesse verfolge ich Deinen Blog. Da noch keine DIN-Heizlastberechnung vorliegt halte ich die geäußerten Ratschläge (6 KW reicht) für abenteuerlich. Hat der Spezialist eigentlich an die EVU-Sperrzeiten gedacht (3 x 2 Std/Tag sind möglich)? Ist die Brauchwasserbereitung für ? Personen ausreichend berücksichtigt? Ich würde einen Teufel tun ohne belastbare Grundlage eine solche Aussagen zu machen (ok - ich gebe ihn meinem Profil Name und Adresse an und wäre im Zweifelsfall natürlich haftbar) Kurt
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| | Zeit:
23.04.2012 09:26:20 |
Hallo Frank, hier mal Erdgeschoss und Obergeschoss: Der Luftraum wird zur Küche hin noch 1m grösser. Die WP steht im HWR oben rechts, also direkt am Gäste WC. Der längste Weg ist also zur Küche, deswegen bau ich keine Zirkulationsleitung ein, zuviel Verluste. Die Bodenplatte hat unten 8cm, seitlich 10 und oben 6cm Dämmung und ist selbst 22 dick. Bist du sicher mit den 6 kW? Ich hab mir mal "Casanova" runtergeladen, so ein Tool für die einfache Berechnung der Heizlast. Da kam 7.5 kW raus, aber auch 65 kWh/m2a statt 55 wie in der Wärmebedarfsberechnung. Ich weiß auch nicht ob ich alles richtig eingegeben habe, bißchen komisch. Ausserdem sind das ja nur ca. 3 Wochen im Jahr, wo es saukalt ist. Und ich hab ja noch das Öfchen. Ich hab auch Plastik um die Bodenplatte, und wenn das Dach dicht ist und nichts drankommt, hab ich auch nichts gegen Plastik im Dach. Es muß ja sein. Wenn es etwas anderes gibt, Mineralwolle oder sowas, würde ich das aber lieber nehmen Aber an der Fassade nicht, und es ist da auch nicht nötig. Wenn du eine bessere Idee bezüglich des Daches hast, gerne. Gib mir Bescheid, wenn du genug Info hast, dann bestell ich was wir für den Kollektor brauchen. Grüße Stephan
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23.04.2012 09:33:40 |
Hallo DV-Gergen,
ich vertraue dem Frank, bin sicher, daß er nicht einfach was an den Haaren herbeizieht. Und wenn es 7 kW wären, würde ich noch überlegen, ob es Sinn macht, nur wegen der relativ kurzen Zeit, an der es sehr kalt ist, die nächstgrössere WP zu nehmen.
Gruß Stephan
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23.04.2012 15:31:38 |
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23.04.2012 16:13:30 |
Zitat von swellerchen  ...ich vertraue dem Frank,... Viel Spaß und berichte nach Realisierung über die dauerhaften Erfolge! ;-) mfg
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23.04.2012 18:11:29 |
Deine Vorliebe zur Wandheizung teile ich, aber bei Betrachtung des Grundrisses fällt mir auf, das da aus energetischer Sicht gerade in Hinblick auf Warmwasserversorgung noch Optimierungspotential besteht. Wenn man alle Freiheit wie im Neubau hat, kann man die Räume/Elemente doch günstiger anrodenen.
Von den Leeitungswegen her günstiger wäre es, wenn Badewanne und Waschbecken im Masterbad getauscht werden würden. ich will jetzt nicht mit feng Shui kommen, aber WC und Waschbecken sollte man dort auch eher tauschen... ;-)
In der Küche macht bei der Anordnung eigentlich nur ein Durchlauferhitzer Sinn.
Die Kombination Gallerie, Arbeitzimmer und Esszimmer könnte bei angebrannten Sachen o.ä. sehr unangenhem werden. Optisch finde ich eine Gallerie eher im Wohnzimemr besser (Ich werde da auch eine habe damit mein Wusnch nach hohen Räumen wenigstens in einem Raum erfüllt wird.) Ich würde das dann im Flur darüber so aufbauen, das man von oben herunter schauen kann, also Treppe nicht auf der Seite, wo der Luftraum ist, sondern gegenüber oder eher in L-Form. Ist aber alles Geschmackssache und immer ein Kompromiss zw. vielen parametern.
Wie sind die Himmelsrichtgungen angeordnet? Wo ist überall Dachschräge? Wieviel qm Dachfläche?
Da MiWo verhältnismäßig günstig ist, würde ich da gerade bei einer gallerie nicht unbedingt sparen (Ich bin dabei in meine "alte Hütte" 034 240er MiWo zu bauen - Scheiß arbeit - wenn es nicht so teuer wäre, würde ich alles mit Thermohanf machen) WLG 032 200mm kostet zwar zwei drittel mehr als 035 180, aber die Summer bleibt überschaubar.
Wenn Zeit und Lust vorhanden ist, kann man mit dem kamin bei soclh offneer Bauweise guten Gewissens ein Modell kleiner wählen. Da wird ja fast die hälfte des Hauses vom Kamin mit versorgt. Beim Masterbad sollte die Flächenheizung aber großzügig dimmensioniert sein.
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23.04.2012 19:26:41 |
@1897
An dem Haus / Grundriss könnte man mehr "anders" machen.
WW-Verteilung - ja. Aber auch den Schornstein "mitten" ins Bad und weiter unten in die Garderobe, offe=hellhörig, Schlafräume an Sanitärräumen grenzend und einer genau über der Wärmepumpe/Waschmaschine/etc., riesen Haus und verhältnismäßig mickrige Bäder, Regenrohr auf "max. Entfernung" zueinander (teurer Anschluß), Schießscharten (hohe Brüstungshöhe im EG), ...
Aber Fläche, Geld und "eigene" Ideen scheinen ja vorhanden zu sein :o).
Gruß -Martin-
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