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04.06.2012 13:42:44 |
Hallo!!
Thema LWP.: Haus 120qm, Heizlast 7,5KW, Fussbodenheizung, Haus Isoliert
Geplant Solaranlage zur Heizungsunterstützung ca. 10-15qm
Auslegung Pufferspeicher: Was ist die bessere Lösung??
1000l Hygienespeicher mit Solarregister 1000l Pufferspeicher mit Solarregister und FRIWA 1000l Pufferspeicher mit Solarregister und Warmwasserboiler Auslegung Hydraulik??
Bitte um Vorschläge!
Danke u. Gruss Tom
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04.06.2012 14:10:20 |
Wird das ein Neubau?
Wenn ja, Heizlast ist für 120 qm wfl. normalerweise zu hoch. Auch nicht so günstig für eine WP.
Kannst du uns was zur Dämmung sagen? Standort?
Konzept finde ich keins so toll. Wahrscheinlich teuer und kompliziert. Natürlich kann man viel damit schönrechnen...
Gruß Flo
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04.06.2012 14:50:20 |
Es ist ein Altbau 25 Jahre, 50mm Isolierung zusätzlich 160mm Isolierung Heizlast auslegung auf -20°C Standort Österreich/Salzburg Gebirgsgau.
Welches System würdest du vorschlagen?? Gruss
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04.06.2012 14:57:10 |
Ihr habt als Auslegungstemp. -20 Grad? Ist es echt so kalt bei euch oder stehe ich aufn Schlauch?
Kenne jetzt die Strompreise und die Förderung für LWP in Ö. leider nicht so. Aber wenns wirklich ne kalte Region ist nen Altbau würd ich wohl auf pellets plus Solar gehn. In Ö. gibts ja genug gute Hersteller dafür!
gruß Flo
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04.06.2012 20:44:06 |
Dem Heizungsinstallateur sein Programm gibt bei unserer Region -20°C vor. Temperatur im Winter -5°C-15°C im Schnitt, es gibt auch mehrere Tage mit -20°C-22°C. Pellets wenns nicht sein muß kommt eher nicht in Frage, im Haus ist kein Platz für den Lagerraum, Hanglage(Felsig) und wenig Grundstück!!
Gruss
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04.06.2012 21:41:13 |
Wie heizt ihr denn derzeit und wie ist der Verbrauch???
Das sind natürlich keine so optimalen Bedingungen für ne Luft-WP. Hier wär was mit Holz wahrscheinlich schon besser oder was meinst du?
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05.06.2012 13:15:14 |
Eigendlich wollte ich die Auslegung der Puffer wissen und nicht auf ein anderes Heizsystem umsteigen!!!
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07.06.2012 10:33:34 |
Hallo bei einer ausreichenden Dämmung(niedrige Heizlast) und einer passenden Wärmenutzungsanlage (Flächenheizung) sollte es kein Problem sein dein Haus mit einer Wärmepumpe zu versorgen. Auch die Auslegungstemperatur muss passen(Ich schlage 33/28 vor).
Du solltest dir jedoch Gedanken darüber machen wie du den Pufferspeicher in dein Heizsystem einbindest bevor du über die Größe nachdenkst.
Grundsätzlich rate ich wegen der hohen Temperaturen davon ab das Warmwasser im Heizungspufferspeicher zu Bereiten. Bekanntlich kostet jedes Grad C mehr an Temperatur 2,5% der Jahresarbeitszahl.
Mit einem Reihenpufferspeicher ist Grundsätzlich nur der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe sicherzustellen. Solltest du eine solare Heizungsunterstützung wünschen sollte man den Speicher nach den Gegebenheiten der Solaranlage und den Nutzungsbedingungen dimmensionieren.
Das Warmwasser solltest du in einem seperaten Boiler bereiten. Auch diesen kannst du über eine Solaranlage laden. Der Boiler sollte zudem einen Elektroheizstab haben.
Heizungsbauer sollte sich jedoch mit diesen Dingen auskennen.
mfg
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07.06.2012 14:13:18 |
Denkanstoß:
Anstelle der Thermie eine PV-Anlage und mit der WP bei PV-Ertrag einen Puffer laden, quasi um sonst heizen. Das würde besser zusammenpassen.
FBH sollte vorraussetzung für dich sein.
Gruß
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07.06.2012 19:56:15 |
Voraussetzung für eine Wärmepumpe sind möglichst niedrige Vorlauftemperaturen. Man kann auch Heizkörper mit tiefer Temperatur betrieben, allerdings ergeben sich bei der Berechnung sehr große Heizkörper. Aus meiner Sicht ist das eher unpraktisch.Muss man jedoch von Fall zu Fall individuell entscheiden. Ich würde Wand- oder Fußbodenheizung empfehlen. Auch eine Deckenheizung wäre denkbar, wobei bei dieser der Wärmeübergang eher schlecht ist. Die Decke eignet sich gut zum kühlen.
Thema Photovoltaik: Im Prinzip hast du Recht. Habe mich aber mit diesem Thema zu wenig befasst um eine klare aussage zu treffen. Ich bin mir nicht sicher wie es Regelungstechnisch möglich ist die Wärmepumpe einzuschalten wenn solare Erträge vorhanden sind. Hab schon mal was von Intelligenten Stromzähler gehört die über Bus Verbraucher einschalten können. Auch über die Größe des Pufferspeichers muss man sich dann Gedanken machen. Ich persönlich würde trotzdem zur Solarthermie tendieren. Diese liefert hohe Temperaturen (vorteilhaft für die Warmwasserbereitung und auch aus einem "vollgeladenem" Heizungspufferspeicher kann man bei niedrigen Systemtemperaturen lange Wärme entnehmen) für umsonst.
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10.06.2012 23:57:45 |
Hallo Tom,
wenn du Flächenheizung hast, also FBH oder Wandflächenheizung, brauchst du keinen Pufferspeicher. Die Investition in Solarthermie macht nur Sinn bei Verwendung von sehr grossen Speichern. In deinem Fall würde ich PV bevorzugen, weil du jedes Watt nutzen kannst, sei es als Eigenbadarf oder Einspeisung ins Netz. Solarthermie ist schon leistungsfähig, wir haben in unserem alten Haus auch eine. Bei Sonne ist der 300l Speicher in 5 Stunden auf 60°C. Wenn dann die Sonne noch mehrere Tage scheint, kannst du diese Energie nicht mehr speichern, es sei denn in sehr grossen Speichern. Solarthermie wird sich nicht lohnen. Die PV Anlage liefert den Strom für deine LWP oder Hausstrom oder speist das Netz, was vergütet wird. Außerdem ist die Regelung von LWP und Solarthermie oft ein Problem.
Ist die LWP Bestand oder soll sie noch installiert werden?
Gruß Stephan
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11.06.2012 08:56:59 |
Hi,
ich denke das Du bei deiner Solarthermiegröße einen Hygiene-Systemspeicher mit 1000 Liter einbringen solltest. Da kannst Du Deine Energieerzeuger alle anschliessen und mit dem Setzen der Fühler an den richtigen Positionen kannst Du deine Heizlast und Dein Warmwasser in einem Rutsch erledigen. Das Solarthermie und LWP nicht zusammen funktioniert halte ich für ein Gerücht. Wenn es nicht funktioniert dann ist es schlecht eingebracht vom Regelungstechniker.......anderen Grund gibt es dafür nicht.
Wenn Du ein Schema / Hydraulikschaltplan benötigst lasse ich es Dir gerne zukommen. Ohne Kosten sollte klar sein.
Grüße
Arayn
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12.06.2012 08:39:22 |
Funktionieren wird die Kombination Solarthermie mit LuftWP und Puffer schon, nur nicht mit optimaler Effizienz. Das Thema hatten wir schon sehr oft hier... Bei dieser Ausganssituation (-20° Normtemperatur, Hang, Fels, Verschattung??, kein Neubau mit niedrigsten Heizwassertemperaturen) würde ich mir ernsthaft Gedanken über ein anderes Konzept machen.
Das Geld für die Solarthermie (die von Dezember bis März so gut wie nix bringt) lieber in eine Tiefenbohrung investieren? Fels lässt sich im Allgemeinen sehr gut bohren und ist auch eine sehr gute Wärmequelle. Als WP dann eine preisgünstige Kompakt-WP mit integriertem WW-Speicher von Vaillant, Buderus oder vergleichbar. Heizungsanbindung ohne Pufferspeicher. Fertig ist eine Anlage, die maximale Effizienz bei geringster Fehlerträchtigkeit bietet.
Eine Solarthermie würde ich mir nur überlegen, wenn ihr überdurchschnittlichen Warmwasserverbrauch im Sommer habt (Industriebetrieb, Landwirtschaft, Swinmming-Pool)
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12.06.2012 08:52:19 |
Da du FBH ja schon hast benötigst du keinen Pufferspeicher denn das ist ja schon dein Estrich. Da die Luft-WP's in der Regel einen höheren Anschaffungspreis haben,solltest du mal darüber nachdenken ob es vielleicht nicht doch sinnvoller wäre Walters Vorschlag aufzugreifen.
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