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21.06.2012 09:25:19 |
Hallo zusammen,
für ein aktuelles Projekt benötige ich Hilfe. Ich plane gerade die Dämmung der Dachschräge im Dachgeschoss unseres Treppenhauses. Die Dachschräge ist bereits schon einmal vom Vorbesitzer vor etwa 30 Jahren gedämmt worden, allerdings ohne Dampfsperre. Und es kam was kommen musste: im vergangenen Februar, als teilweise Temperaturen um -15°C herrschten, lief plötzlich Wasser die Wand runter: komplette Durchfeuchtung der Dämwolle, die bereits total verschimmelt war. EKELERREGEND! Ich werde die Dämmung neu aufbauen, allerdings diesmal richtig (vom Bauphysiker geplant und mit Dampfbremse). Weshalb ich Eure Hilfe suche: Ich möchte gerne in die Dämmschicht dachseitig einen Temperatur- und Feuchtesensor einbringen, der über einen Datalogger permanent überwacht wird und dessen Messwerte ich bei Bedarf per PC auslesen und auswerten kann. Einfach um so eine Sauerei, wie sie aufgrund der fehlerhaften Ausführung der Dämmung entstanden ist, nicht noch einmal zu erleben. Ich suche nach einem System, welches das folgende kann: Ein Temperatur- und Feuchtesensor wird in der Dämmschicht eingebaut. Der Sensor wird über ein Kabel (ca. 2 m) an einen Datalogger angebunden. Dieser steht in einem Spitzboden oberhalb des Treppenaufgangs. Dort befindet sich eine Steckdose, über die er mit Strom versorgt werden kann. Die Übergabe der geloggten Messwerte erfolgt am liebsten über LAN, ich würde über die vorhandene Steckdose einfach eine Power-LAN-Verbindung in der Keller zum Switch des Hausnetzwerkes herstellen. Welches System könnt Ihr mir für die beschriebene Messaufgabe empfehlen? Viele Grüße und vielen Dank im Voraus! Daniel
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25.06.2012 20:40:28 |
Hallo Wie wäre es mit Dem hiermfG
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25.06.2012 21:08:48 |
Das hier wäre was für dich. relativ preisgünstig, den eigentlichen Temperaturlogger (Mini-PC, ab 49€ bei ibäh) kannst in der Wohnung oder im Keller hinstellen. Klick1Mini-PCGruß Horst
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26.06.2012 09:13:35 |
Deine Vorsicht in allen Ehren, aber wenn das richtig geplant und ausgeführt wird, sollte man sich auch darauf verlassen können. Ansonsten müsste man ja auch Feuchtemesser in der Hausdämmung, Kellerwände.... anbringen.
Grüße, Jens
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26.06.2012 10:47:25 |
Ohne LAN dafür aber günstig. Grüße Löti
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26.06.2012 18:50:38 |
Zitat von loeti-new  Ohne LAN dafür aber günstig. Grüße Löti Er will doch an später nicht mehr oder nur schwer zugänglichen Stellen messen......
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26.06.2012 20:08:26 |
"Er will doch an später nicht mehr oder nur schwer zugänglichen Stellen messen......" OK, dann kenn' ich aber nur diesen I2C Feuchtesensor + PT100... . Grüße Löti
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27.06.2012 11:17:44 |
Zitat von Rohrkrepierer  Hallo Wie wäre es mit Dem hiermfG Hallo Rohrkrepierer, so ein System suche ich gerade nicht, weil ich es nicht dauerhaft an einer später nicht mehr zugänglichen Stelle beschreiben kann. MfG, Daniel
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27.06.2012 11:24:43 |
Zitat von tsroh  Das hier wäre was für dich. relativ preisgünstig, den eigentlichen Temperaturlogger (Mini-PC, ab 49€ bei ibäh) kannst in der Wohnung oder im Keller[...] Hallo Horst, das ist ja ein sehr interessantes System. Wenn ich das richtig sehe, kann ich über einen LinkUSB Adapter mehrere Sensoren (Temperatur, Feuchte usw.) anschließen. der LinkUSB Adapter hängt dann an einem Mini-PC, der die Daten dann loggt. Wie liest denn der PC die Messwerte aus? Gibt es zu diesem System Material im Internet, wo man sich einlesen kann? MfG, Daniel
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27.06.2012 11:26:00 |
Zitat von loeti-new  "Er will doch an später nicht mehr oder nur schwer zugänglichen Stellen messen......"
OK, dann kenn' ich aber nur diesen I2C[...] Der Logger kommt in der Tat nicht in Frage. Ein System komplett selbst aufzubauen wäre zwar eine gute Sache, bekomme ich aber derzeit zeitlich nicht hin, schließlich muss ich ja noch renovieren... MfG, Daniel
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27.06.2012 11:27:19 |
Zitat von JensSue  Deine Vorsicht in allen Ehren, aber wenn das richtig geplant und ausgeführt wird, sollte man sich auch darauf verlassen können. Ansonsten müsste man ja auch Feuchtemesser in der Hausdämmung, Kellerwände.... anbringen.
Grüße, Jens Richtiger und wichtiger Hinweis. Der Messwertlogger ist ein privates Nebenprojekt. MfG, Daniel
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27.06.2012 13:17:12 |
Auf Kickstarter gibt es derweil ein interessantes WLAN-Projekt ("Knut"): linkOzBert
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27.06.2012 19:25:18 |
Hallo Synaps. Die Sensoren werden an ein 2- adriges Kabel angeklemmt, (ich verwende CAt5-Netzwerkkabel), dieses Kabel endet dann in einem USB-Dongle, der in den USB Slot des PC'S gesteckt wird. Kabellänge bei mir ca. 100m, funktioniert ohne Probleme. Sofware zum Loggen gibt's gratis, schau mal hier in die Links vom HTD-Forum Klick und hier noch 'ne Infoseite Klick. Für unter 100 Teuro kann ich nun 24/7 überwachen und an den Mini-PC (15 Watt Leistungsaufnahme) ist noch ne Webcam zur Überwachung des Gartengeländes drangekommen. Wenn in 2-3 Jahren mein Dach gepimpt wird, werde ich in die neue Dämmung auch die Feuchtesensoren (so 4 Stück) einsetzen. Grüße Horst
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27.06.2012 19:53:36 |
Irgendwie erschliesst sich mir der Sinn dieser Loggerei nicht?
Was macht Ihr, wenn die Feuchtedaten zu hoch werden?
Anderes Wetter bestellen?
:-)
Gruss
winni
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27.06.2012 20:16:53 |
@Winni: Ja, bei der Messung der Feuchte z.B. in der Dämmung geht es schon etwas in die extreme Richtung. Da es aber vergleichsweise günstig zu bewerkstelligen ist..... was solls. Ich hab mit dem 1-wire angefangen, als der Neukauf einer Heizung anstand. Hab dann am alten Kessel fleißig VL /Rl geloggt und konnte so die Anzahl der Startvorgänge und die Laufzeit über eine ganze Heizperiode ermitteln. Das hat dann (meiner Meinung nach) sehr bei der Auswahl meiner neuen Heizung bezgl. der notwendigen Größe geholfen. Die neue Wand-Blechbüchse hat zum Beispiel in der vergangenen Heizperiode gerade mal 670 Brennerstarts bei 3600 Stunden Brennerlaufzeit an den Tag gelegt. Also gar nicht so nebendran. Bei der Messung der Feuchte könnte mal kritische Bereiche überwachen, bevor die Dämmung durchgesifft und geschimmelt ist. Da wird halt oft viel Pfusch gemacht. Wie gesagt, für kleines Geld, was soll's.
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28.06.2012 01:15:55 |
Hallo tsroh,
ich verstehe, das das Loggen von technischen Geräten Sinn macht. Von Baukonstruktionen m.M. eher nicht.
Mehr Sinn macht es, von Vornherein eine gutmütige Dämmvariante zu wählen, die ohne dichte Folien funktioniert. Dabei kann einem z.B. "u-wert.net" kostenlos helfen.
Gruss
winni
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28.06.2012 07:39:17 |
Vermietete Dachwohnungen sind immer Ausgangspunkt von Luftfeuchtigkeit, die im Verlauf der Dämmung kondensieren und somit die Dämmung mit der Zeit unbrauchbar machen würde, von der Beschädigung der Dachkonstruktion und gesundheitlichen Risiken (Schimmel) mal ganz abgesehen. Deshalb wird die Dämmschicht ja auch mittels Dampsperre oder Bremse (Klimamambran) vor Feuchtigkeit geschützt. U-Wert.net ist zwar ne nette Sache, aber das stellt dir jeder Planungsingenieur auch dar. Problematisch ist die korrekte Anbringung an neuralgischen Stellen wie Dachfenster, Wandanschlüsse etc. Wenn da nicht sauber gearbeitet wurde (und das ist wirklich Arbeit), hast du ein ernstes Problem. So gesehen ist die Vetreilung von diesen Feuchte/ Temperaturparasiten an wahrscheinlich kritischen Stellen mal was anderes. Ob es sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Wenn es einen Hausbesitzer besser schlafen wird, hat es sienen Zweck ja schon erfüllt. Ich leiste mir den Spaß auch mal, wenn die Erneuerung anliegt. Grüße Horst
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28.06.2012 08:09:26 |
Zitat von winni 2  Hallo tsroh,
ich verstehe, das das Loggen von technischen Geräten Sinn macht. Von Baukonstruktionen m.M. eher nicht.
Mehr Sinn macht es, von Vornherein eine gutmütige Dämmvariante zu wählen, die ohne dichte Folien funktioniert. Dabei kann[...] Hallo Winni, lies mal die einzelnen Beiträge, dann wird klar, was mit dem Datenlogging erreicht und was nicht erreicht werden soll. MfG, Daniel
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28.06.2012 12:11:04 |
Zitat von tsroh  Hallo Synaps. Hallo Synaps. Die Sensoren werden an ein 2- adriges Kabel angeklemmt, (ich verwende CAt5-Netzwerkkabel), dieses Kabel endet dann in einem USB-Dongle, der in den USB Slot des PC'S gesteckt wird. Kabellänge bei mir ca. 100m, funktioniert ohne Probleme. Sofware zum Loggen gibt's gratis, schau mal hier in die Links vom HTD-Forum Klick und hier noch 'ne Infoseite Klick. Für unter 100 Teuro kann ich nun 24/7 überwachen und an den Mini-PC (15 Watt Leistungsaufnahme) ist noch ne Webcam zur Überwachung des Gartengeländes drangekommen. Wenn in 2-3 Jahren mein Dach gepimpt wird, werde ich in die neue Dämmung auch die Feuchtesensoren (so 4 Stück) einsetzen. Grüße Horst Hallo Horst, vielen lieben Dank für Deine Hilfe. Ich habe mir das 1wire System angeschaut, das ist je wirklich ein gutes System. Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du über einen Mini-PC mit USB-Dongle als Verbindung zu den Sensoren die Messwerte loggst? Mit welcher Software loggst Du denn die Messwerte? - Bitte nicht wundern, wenn ich dauernd nachfrage, aber in Sachen Hausautomation bin ich noch ziemlicher Anfänger... Grüße, Daniel
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08.07.2012 21:04:27 |
Hallo nochmals, der Tip mit den 1wire-Sensoren war Gold wert. Ich habe inzwischen ein bißchen zu den Dingern gegoogelt, es gibt da einiges an Material im Netz. Inzwischen habe ich ein Netzwerk aus zwei Temperatur+Feuchte-Sensoren am Laufen. Die Werte werden in regelmäßigen Zeitabständen von meiner NAS im Serverschrank abgerufen, die sowieso fast immer an ist. Die NAS läuft unter Linux und hat einen shell-Zugang über ssh. Die NAS so einzurichten, dass die Sensoren korrekt gelesen werden und die Messwerte geloggt werden, habe ich mir an Anfang als Linux-Unerfahrener sehr schwierig vorgestellt. Im Endeffekt war es aber extrem simpel und mit einigen wenigen Befehlen über die Shell getan (digitemp über crontab regelmäßig abrufen lassen). Dieses Linux hat doch eine gewisse Eleganz und Logik, die Windows völlig abgeht... Jedenfalls ist die Lösung mit 1wire auch noch vergleichsweise günstig, da z.B. Temperatursensoren je nach Ausführung (nackt oder in Edelstahlhülle gekapsetl) zwischen etwa 1.2 und 5 Euro kosten. Also vielen Dank noch mal an tsroh für diesen sehr guten Tip!! Daniel
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16.07.2012 19:41:01 |
Zitat von loeti-new  Ohne LAN dafür aber günstig. Grüße Löti Wer hat schonmal mit so einem Teil gearbeitet? Über die Zentrale von Pollin wurde ich mit einem Mitarbeiter verbunden, der mir sagte... 1. man kann per Software mehrere Datenlogger vom PC "verwalten". Anzahl war ihm unbekannt. Laut Bild im Handbuch könnten es max. (4?) sein. Ich bräuchte aber min. 5 Logger, und grafische Darstellung für alle gemeinsam. 2. man kann die Grafik nur für einen Datenlogger darstellen 3. man kann die Daten des/der Datenlogger NICHT exportieren, um z.B. die Daten mehrerer Datenlogger mit Excel in einer gemeinsamen Grafik darzustellen. => laut Handbuch von deren Webseite soll Export möglich sein... Von TFA hab ich einen Datenlogger gesehen, an den bis zu 8 Funksensoren Temp + Feuchte) anschliessbar sind. juergenk
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16.07.2012 19:53:53 |
Zitat von juergenk  Zitat von loeti-new  [...] Wer hat schonmal mit so einem Teil gearbeitet? Über die Zentrale von Pollin wurde ich mit einem Mitarbeiter verbunden, der mir sagte... 1. man kann per Software mehrere Datenlogger vom PC "verwalten". Anzahl war ihm unbekannt. Laut Bild im Handbuch könnten es max.[...] Von Pollin gibt es auch das hier: LinkAuch als Fertigbaustein. Dann noch einen größeren Proc und Ethersex als Firmware drauf. Dann hast Du ein Gerät, welches 1 wire auf LAN umsetzt. Abfrage kannst Du via Telnet mit einfachen Befehlen oder mit entsprechender Software wie z.B. FHEM. Ethersex selbst bietet auch einen Zugang via HTTP, so kannst Du die Werte der Sensoren als Zahlen bzw. Grafik ( SVG ) auch ohne Hilfsmittel ansehen. Allerdings werden im Moment nur die Temp - Sensoren von Dallas unterstützt, soweit ich weiß. Habe selbst so ein Board im Einsatz, funzt super. Grüße
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