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Seite 1 von 3 [Beitrag 1 bis 35 von 75]erste <123>letzte 
Dumme Frage zu PV
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 21.06.2012 21:56:13
1729737
hallo Forum,

ich hab jetzt widersrüchliche Aussagen zu den folgenden Fragen bekommen:

1. Benötigen (a) PV-Module, (b) Wechselrichter, (c) Kabel, (d) Montagematerial, (e) ggf. Akkus zur Energiespeicherung spezielle Zertifizierungen/Zulassungen, damit sie hier in D überhaupt in Betrieb gehen dürfen (Versicherung, Haftung, Betriebssicherheit etc)?

2. Benötigen (a) PV-Module, (b) Wechselrichter, (c) Kabel, (d) Montagematerial, (e) ggf. Akkus zur Energiespeicherung spezielle Zertifizierungen/Zulassungen, um vom EVU zwecks Einspeisung (Einspeisevergütung) akzeptiert zu werden ?

3. Muß jedes EVU die Einspeisung akzeptieren und nach Einspeisevergütungssatz vergüten, oder steht es einem Versorger frei auch mal ganz einfach nein zu sagen ?

Könnt Ihr mich aufschlauen ?

Um einer Antwort gleich vorzubeugen: Ja, ich weis daß alles was irgendwie Verbindung mit der Versorgungs-Strom des EVU hat nur von einem Elektriker gemacht werden darf.
Verfasser:
pipo5 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 21.06.2012 22:28:45
1729751
Zitat von Holzbock Beitrag anzeigen
hallo Forum,

ich hab jetzt widersrüchliche Aussagen zu den folgenden Fragen bekommen:

1. Benötigen (a) PV-Module, (b) Wechselrichter, (c) Kabel, (d) Montagematerial, (e) ggf. Akkus zur Energiespeicherung spezielle Zertifizierungen/Zulassungen, damit sie hier in D überhaupt[...]

Akkus brauchst du keine, du willst ja einspeisen. Wechselrichter
am besten von SMA und Module z.B. Jingli die guten Chinesen !Das Ganze
sollte von einer Fachfirma gemacht werden oder du verzichtest auf die MWST!
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 21.06.2012 22:43:11
1729760
Akkus brauchst du keine, du willst ja einspeisen
Nicht nur! Bloß das was ich nicht selber verbrauche will ich einspeisen. Dazu sind spezielle Wechselrichter/Laderegler nötig, die auch noch Akkus mitbetreiben können.
Auch die Akkus müssen speziell für eine hohe Anzahl Ladezyklen ausgelegt sein (mindestens so etwas)
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 22.06.2012 16:08:29
1729979
Zum Puffern würde ich mir 6 V Zellen kaufen von den Staplerbatterien und einen Block selbst zusammen stellen!
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 22.06.2012 16:42:12
1729989
Von SMA gibt es z.B. sowas und sowas.
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 22.06.2012 17:07:09
1729997
Hallo Holzbock... so weit ich gelesen habe... ;-))

zu 1) ... JA, "Insverkehrbringer" muss ein CE-Zertifikat vorlegen können um in DL/EU die Teile verkaufen zu dürfen, das garantiert das eine Sicherheitsprüfung nach aktuell geltenden Normen stattgefunden hat... (siehe hier)

Natürlich muss auch verwendete Montagesysten (Träger) statische Zulassung für Art wie Du es anwenden willst haben (Zertifikat)... Dagegen Bauartzertifizierung ist Sicherheit für Dich als Betreiber... (ob der Verkäufer/Hersteller in 10-15-20 Jahren noch gibt ist gar nicht soooo sicher...)

zu 2) so weit ich weis, Netzbetreiber interesiert nur WR-Zertifikat, das bei Anmeldung begelegt werden muss. Für Installation GARANTIERT EVU-zugelassene Elektrobetrieb...

zu 3) Ja, Netzbetreiber muss die Einspeisung akzeptieren, ggf. ein Einspeisepunkt benennen, wenn technisch alles ok...

Ob PV-Paneele, Leitungen oder Akkus ein Zertifikat haben fragt i.d.R. niemend (ausser meinchmal Bank bei Fremdfinanzierung...) doch verbaute Bauteile ohne Zerifikat gehen voll auf Risiko des Betreiber (kein Versicherung zahlt...). Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft fordert für > 10 kWp einen Äußeren und Inneren Blitzschutz nach Schutzklasse III...

...wie gesagt, so weit mir bekannt...
Als angehende "PV-Selbstschrauber" versuchte ich mich auch schlau machen... ;-))

mfg
Veco aus VS

PS... das verlinkte Akku halte ich aber nicht für besonders gute Wahl... :-((
Verfasser:
Fjack
Zeit: 22.06.2012 21:19:38
1730081
Ich weiß nicht ob man das hier schreiben darf, aber Du solltest das Forum für die Frage wechseln.
Photovoltaikforum.com

Hier hast Du als Antworten schon ziemlichen Blödsinn bekommen, z.B.:

"Das Ganze sollte von einer Fachfirma gemacht werden oder du verzichtest auf die MWST!"
Blödsinn, kann jede scheiß Firma machen, oder man kann selbst montieren(außer Zählertafel), Hauptsache man hat eine Begründe Gewinnerzielungsabsicht und ordentliche Rechnungen mit ausgewiesener MwSt.

Antwort von Veco passt.

Grüße Jürgen
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 22.06.2012 22:36:21
1730092
Danke schonmal an alle für die Antworten.
Besonders an Veco für den Blitzschutz-Hinweis, das wusste ich noch nicht - hätt es mir aber denken können.

Nun muß ich mich erstmal auf die Frage nach Montage-Ort auf dem Dach, Strang-Strategie und Wechselrichter konzentrieren. Ich hab zwar ein ganz nettes Dach in Süd-Richtung. Aber blöderweise gibts von allen Seiten kleine Verschattungen, zB den Edelstahlschornstein von Ost, oder eine Fichte von Süd-West, und meine aufgeständerten Solarthermie von Süd. Und angeblich legt ja eine Teilverschattung eines Moduls das ganze Modul lahm, und dieses wiederum den ganzen Strang an dem es hängt. Ich weis aber noch nicht, wie streng man diese Aussage interpretieren muß.

Die von mir verlinkte Batterie war ein Schnellschuß, nur um darauf aufmerksam zu machen daß einfache KFZ Starterbatterien wegen der begrenzten Zyklenzahl nicht taugen. Interessant dazu ist auch dieses Posting:
Zitat von Landlord Beitrag anzeigen
In der Photon 8/2011 wurden 10 Akkusysteme unter die Lupe genommen, darunter auch das von jogi genannte. Tenor: noch nicht rentabel.
[...]

Ich interpretiere die Aussage "noch nicht rentabel" so, daß die derzeit angebotenen kommerziellen Komplett-Lösungen überteuert sind, d.h. daß die insbesondere die Akkus durch die Bündelung zum Komplettsystem preislich "veredelt" werden. Denn die Akkus an sich können nicht so teuer sein, 20 bis 30 Cent pro Wattstunde (entspr. ca 200-300 EUR für 100Ah bei 12V) Solarbetrieb-tauglich muß der faire Preis sein. Stehe aber selber erst am Anfang meiner diesbezgl. Marktforschung.

Ja, richtig, das PV-Forum wäre geeigneter.
Aber hier kenn ich Euch :-)
Verfasser:
Fjack
Zeit: 22.06.2012 23:21:16
1730099
Zitat von Holzbock Beitrag anzeigen
Und angeblich legt ja eine Teilverschattung eines Moduls das ganze Modul lahm, und dieses wiederum den ganzen Strang an dem es hängt. Ich weis aber noch nicht, wie streng man diese Aussage interpretieren muß.


Kommt auf die Kombi Schatten und Verschaltung der Freilaufdioden an, sowie auf den Wechselrichter, Stichwort: OptiTrac Global Peak

Jürgen

PS: Über Schneefang kann man je nach Dachneigung und Gefährdung auch noch nachdenken.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 22.06.2012 23:25:12
1730101
Zitat von Holzbock Beitrag anzeigen
Danke schonmal an alle für die Antworten.
Besonders an Veco für den Blitzschutz-Hinweis, das wusste ich noch nicht - hätt es mir aber denken können.

Nun muß ich mich erstmal auf die Frage nach Montage-Ort auf dem Dach, Strang-Strategie und Wechselrichter konzentrieren. Ich[...]
Zitat von Landlord Beitrag anzeigen
[...]

Ich interpretiere die Aussage "noch nicht rentabel" so, daß die derzeit angebotenen kommerziellen Komplett-Lösungen überteuert sind, d.h. daß die insbesondere die Akkus durch die Bündelung zum Komplettsystem preislich "veredelt" werden. Denn die Akkus an sich können nicht so teuer sein, 20[...]



PV Verschattung

Gruß

Dietmar Lange
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 23.06.2012 00:39:46
1730111
Spannendes Thema, die Verschattung!

Zu OptiTrac Global Peak hab ich unter anderem folgendes gefunden:
SMA versucht hier eine Wechselrichterfunktion als Besonderheit zu bewerben, die für jeden Wechselrichter eine Selbstverständlichkeit sein sollte (und für die meisten Geräte auch ist), nämlich die Fähigkeit ein relatives Maximum auf der Leistungs-Spannungskennlinie von einem absoluten Maximum unterscheiden zu können.

Noch etwas detaillierter wird es hier:
Eine Simulationsrechnung von SMA für die Solaranlage neben der Dachgaube kommt zu dem Ergebnis, dass im Falle starker Verschattung, bei nur der 98,2 Prozent der Sonnenenergie einer unverschatteten Anlage auftrifft, der Global-Peak MPP-Tracker immer noch 97,1 Prozent der Energie heraus holt. Ein konventioneller MPP-Tracker käme nur auf 81,8 Prozent, da er öfter am lokalen MPP statt am globalen arbeitet.

Was lerne ich daraus?
- meine oben geäußerte Befürchtung, daß Teilverschattung einen ganzen String lahmlegt, ist reichlich übertrieben.
- Ein eher kleiner Schatten, der zB nur eines von 10 Modulen zum Teil verdeckt, wird wahrscheinlich auch einen konventionellen MPP-Tracker nicht in die Irre führen und ihn in einem Neben-Maximum arbeiten lassen, bzw. bei kleinen Verschattungen kann sich garkein Nebenmaximum ausbilden das den MPP-Tracker in die Irre führt.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.06.2012 00:56:41
1730113
Blödsinn, kann jede scheiß Firma machen, oder man kann selbst montieren(außer Zählertafel), Hauptsache man hat eine Begründe Gewinnerzielungsabsicht und ordentliche Rechnungen mit ausgewiesener MwSt.

Antwort von Veco passt.

Grüße Jürgen


Dazu

Erfahrungen und Meinung eines Sachverständigen

Beitrag ist heute noch aktueller !

Dietmar Lange
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 23.06.2012 01:07:45
1730116
Oh, das war ja nur die halbe Miete: Teil-Verschattung eines einzelnen Moduls !

Hab mich schlau gemacht:
Innerhalb eines Moduls werden die einzelnen Zellen durch Bypass-Dioden geschützt. Teilverschattung eines Moduls, d.h. nur ein Teil der Zellen ist verschattet, führt dann nicht zum Totalausfall des Moduls (wie ich oben fälschlich befürchtet hatte), sondern dazu daß dder Strom um die blockierten Zellen herum läuft. D.h. die Modulleistung verringert sich ungefähr um den Anteil der verschatteten Zellen. Fazit: Halb so wild.

Hab ich das richtig verstanden?
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 23.06.2012 01:13:08
1730117
@Dietmar

DANKE, sehr lehrreicher Artikel, den Du da verlinkt hast!

Besonders die statische Belastung wird in meinem Falle interessant: Hoher Odenwald und 13° Dachneigung = hohe Schneelast
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.06.2012 01:44:52
1730120
Zitat von Holzbock Beitrag anzeigen
@Dietmar

DANKE, sehr lehrreicher Artikel, den Du da verlinkt hast!

Besonders die statische Belastung wird in meinem Falle interessant: Hoher Odenwald und 13° Dachneigung = hohe Schneelast


Hinweis:

Kenne den Autor aus der langjährigen fachlichen Zusammenarbeit recht gut.

Die Praxis ist noch kritischer als in dem Beitrag beschrieben.

Ein oft unterschätztes Problem bei Schneelasten.

Der Schnee auf Kollektoren wirkt durch die Hangabtriebskraft in Richtung Traufe einen Druck auf den Modulrahmen aus.
Wenn sich dann der Modulrahmen verbiegt, ist die statische Stabilität des Moduls gegen Auflast nicht mehr gegeben.

Folge, Durchbiegen und Beschädigungen von Modul und Laminat.
Dieses für Deutschland relevante Problem ist Modulherstellern aus Regionen mit weniger Schnee oft nicht bekannt.

Dazu existieren auch noch keine speziellen Prüfnormen.

Deutsche Systemanbieter speziell aus BY und BW kennen das Problem.

Schneelastschäden durch falsch ausgelegte Dachhaken, Dachbefestigungen usw. sind ein weiteres Thema.
Gutachter im süddeutschen Bereich besichtigen nach der Wintersaison /a oft Schäden im Megawattbereich.
Hauptursache sind Planungs- und Montagefehler.

Dietmar Lange




Dietmar Lange
Verfasser:
Cuncan
Zeit: 23.06.2012 04:06:16
1730123
Zitat von pipo5 Beitrag anzeigen
Zitat von Holzbock Beitrag anzeigen
[...]

Akkus brauchst du keine, du willst ja einspeisen. Wechselrichter
am besten von SMA und Module z.B. Jingli die guten Chinesen !Das Ganze
sollte von einer Fachfirma gemacht werden oder du verzichtest auf die MWST!



Das mit der Mwst. ist unrichtig, die Rückerstattung der Mwst. ist völlig unabhängig vom Erbauer.

Habe meine PV ohne auch nur einen Handwerker erstellt und satte 3600 Euro--eben die Mwst. der reinen Materialkosten-- vom FA binnen 2 Wochen zurück erhalten.Die Aktion lief press vor April 2012, Mitte April 2012 hatte ich dann die Euros aufm Konto und wir konnten wieder mal warm essen. :-)

China Module, kann nicht meckern, bislang ballern sie wie dolle Euros in die Tasche.

Die PV Kiste-----------------> extrem rentable Nummer.

SMA jep, die sind top.

Gruß,
Thomas
Verfasser:
hinundher
Zeit: 23.06.2012 08:13:56
1730130
Guten Morgen

@ Holzbock

Ein schönes Projekt willst du verwirklichen (PV am Dach) es geht auch anders und viel einfacher , liest du diesen Thread nicht auch mit.

Schau mal rein , ich bin schon fertig und geniese mein Kraftwerk .

lg.
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 23.06.2012 16:29:08
1730231
Zitat von Holzbock Beitrag anzeigen
Oh, das war ja nur die halbe Miete: Teil-Verschattung eines einzelnen Moduls !

Hab mich schlau gemacht:
Innerhalb eines Moduls werden die einzelnen Zellen durch Bypass-Dioden geschützt. Teilverschattung eines Moduls, d.h. nur ein Teil der Zellen ist verschattet, führt dann[...]
Es gibt leider nur wenige Paneele auf dem Markt wo wirklich jede einzelne Zelle mit eine Bypass-Diode (wie hier) bestückt ist... oft werden bis 24 Zellen (zusammengefasst als Stränge innerhalb eines Paneel bzw. somit nur 1-3 Bypassdiode/Paneel) mit eine "gemeinsame" Diode geschützt. Folge - ein einzige Vogelschieß/Laubblatt/Ast-Halbschatten auf nur eine-einzige Zelle kann 1/3 (oder mehr) Paneel-Leistung kosten... bei "08-15" MPP-Tracker noch mehr... weil wo MPP drauf steht ist noch lange nicht garantiert, das ein wirklich optimale/schnelle und inteligente MPP-Algorithmus "drinn steckt"... das ein WR/Laderegler auch an einem "Nebenmaximum" hängen bleibt (länger als notwendig) ist durchaus (besonders bei wechselnden Verschattung und Halbschaten) möglich und vom SMA (m.M.n.) gar nicht übertrieben dargestellt - Man muss wissen das jede Tracking-Vorgang die optimale Energieübertragung des WR/Laderegler "für Suchzeit" unterbricht/verschlechtert, so das nur wirklich schnelle/inteligente Tracker im Vorteil sind... Richtig ist aber auch das dieses nicht nur SMA beherrscht, doch (mehr oder weniger) "optimale" sind sicher im Minderzahl...

Ist Teil-/Verschattung im Tagesverlauf nicht zu erwarten - kann auch einfache MPP-Tracker voll ausreichen... ;-))

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 23.06.2012 18:30:43
1730255
Zitat von Holzbock Beitrag anzeigen
Ich hab zwar ein ganz nettes Dach in Süd-Richtung. Aber blöderweise gibts von allen Seiten kleine Verschattungen, zB den Edelstahlschornstein von Ost, oder eine Fichte von Süd-West, und meine aufgeständerten Solarthermie von Süd.
In so einem fall ist es vielleicht günstiger Parallelverschaltung von Modulen zu prüfen, diese unter wechselnde Verschattung bessere Erträge ermöglichen - kosten aber dickere DC-Leitungen - bietten aber für "Nichtelektriker" sicherere selbstschrauben an PV... (Bypassdioden sollen eigentlich "nur" die Hot-Spot-Schäden vorbeugen... bei Verschattung sind nur "bedingt" hilfsreich da NICHT auf jede Teilverschattung "reagieren", doch jede Teilverschattung mindert Ertrag in eine Serienverschaltung der Module erheblich, je länger das Strang ist oder sogar mehrere Teilverschattungen gleichzeitig statt finden können... )...

Alternativ kannst nachdenken über Anwendung MicroInverter (soll bald VDE-AR-N 4105 kompatibel geben... doch das kann man auch "zentral" lösen)...

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 23.06.2012 18:39:17
1730257
Zitat von Cuncan Beitrag anzeigen
Habe meine PV ohne auch nur einen Handwerker erstellt ...
War auch kein Netzbetreiber-zugelassene Elektrobetrieb nötig bei Anmeldung?
Für 22,5T€ (brutto) muss wohl eine grössere Anlage sein... ;-))
Gibt's irgenwo Erfahrungsbericht zum lesen über Planung und Ausführung...???
;-)))
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 23.06.2012 20:37:37
1730281
Ich mache nächstes Jahr 5 KW und jedes Modul bekommt seinen Wechselrichter, Punkt!

Habe 20 Jahre Garantie auf die WR und ist zum Schluss nicht teurer wie ein Großer!

Man darf die eben nicht in der Apoteke kaufen!

Module von China, habe keine LUST den Kapitalisten unnötiges Geld in Rachen zu werfen!
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 24.06.2012 02:35:42
1730337
Danke an alle für die zahlreichen Hinweise.
Ich bin jetzt einige Tage unterwegs und werd mich erst danach wieder rühren können.
Den PV - Projekte -Thread werd ich mir mal in Ruhe durchstudieren - ich hatte ihn schonmal auf dem Radar, aber dann wieder aus den Augen verloren.

Zum Wechselrichter:
Hab diesen hier SINUS COMBI 3P Solar 7 kW-3Phasig 400V entdeckt. Die Besonderheit: Integriertes Batterie-Management für die Eigenversorgung. Hab aber noch nicht rauskriegen können, wieviele KWh man da dranhängen kann, und welcher Batterietyp geeignet ist. Und wie gut das MPP-Tracking ist tät man auch gerne wissen.
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 24.06.2012 08:16:56
1730342
wie ich das jetzt verstehe ist das ein reiner WR der nur von Batterien

den Strombereit stellt!

Der Combi3P- Solar ist ein Spannungswandler der 48V Batteriespannung benötigt.
Er hat einen Eingang für 48V Batteriestrom und einen Eingang für 400V Drehstrom vom Stromnetz.
Der Ausgang ist 400V Drehstrom oder 3 mal 230V Wechselstrom.
Im Normalbetrieb hat er Batterievorrang.
Das bedeutet der Spannungswandler verbraucht zuerst den Strom aus der Batterie.
Sollte die Batteriespannung unter den Minimalwert 42 Volt fallen, dann schaltet er automatisch in
den Netzbetrieb und verbraucht Netzstrom!

Also von den Modulen her mit Laderegler die Batterien laden und dieser macht dann 230 oder 400 Volt mit dem Batteriestrom.

Fällt die Batterie auf 42 V schaltet er um auf das Netz!

Batterien mindest 4 Stück a 12 V oder 8 a 6 Volt wie ich oben beschrieben habe.

Noch oben keine Grenze, was der Geldbeutel her gibt!

Also, 4-8-16-32-64 Batterien usw.
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 24.06.2012 08:17:31
1730343
Stelle gerade fest:
Dieser Wechselrichter scheint leider nicht zur Einspeisung ins Stromnetz vorgesehen zu sein und ist primär für den echten Inselbetrieb oder eine Notstromversorgung gedacht. Hat auch nicht mehrere Strings.
Daher grundsätzlich für eine Haus-PV-Anlage ungeeignet.
Eine Haus-Solar-Tankstelle für ein Elektroauto könnte man damit noch betreiben, das ist aber erstmal Zukunftsmusik (wie lange noch?).
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 24.06.2012 11:29:25
1730377
Zur Richtigstellung:

Eine Parallelverschaltung (meist zwei Module) braucht nicht dickere DC-Leitungen.

Diese Behauptung Vecos ist unrichtig.

Es werden dagegen bis zu 6mal so viele Leitungen mit gleichem Querschnitt wie bei der Serienschaltung gebraucht.

Das wesentliche:Die Feuerwehr kann bedenkenlos löschen,da Niederspannung(unter 80V)!

MfG
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 24.06.2012 13:49:20
1730424
Zitat von Granitteufel Beitrag anzeigen
...und jedes Modul bekommt seinen Wechselrichter, ...und ist zum Schluss nicht teurer wie ein Großer!
Es könnte definitiv auch von mir bevorzugte Konzept sein (auch Redundanzsicherheit scheint mir wichtig zu benennen...)... es gibt aber z.Z. noch einige Lösungsproblematiken im Bezug auf Deutsche(!) Einspeisegesetz (Einspeisemanagement/WR-Leistungsreduzierung... bzw. N/A-Schutz entsprechend VDE-AR-N 4105... usw...) ...

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 24.06.2012 14:03:05
1730428
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Zur Richtigstellung:

Eine Parallelverschaltung (meist zwei Module) braucht nicht dickere DC-Leitungen.

Diese Behauptung Vecos ist unrichtig.
@Josef... ;-)))
Elektrotechnik/Elektronik ist MEIN Fachgebiet... hier hat "Laienwissen" keine Chancen mich zu "korrigieren", darum... ;-))

Zur Richtigstellung von "Richtigstellung":

Parallelverschaltung von Modulen...
Um aufwendige Leitungslängen vom Dach bis WR (oft irgendwo im Keller) ab jeden einzelne Modul zu meiden, wird bevorzugt eine "Sammeldose" (mit Samelschienen) "zentral" in Modulnähe verbaut - und von diese bis WR ist natürlich eine Leitungsquerschnit das Gesamtstrom alle parallelverschaltete Module (Josef, in parallele sumieren sich die Ströme...) möglichst verlustlos bewältigen kann...

Auserdem Behauptung "Parallelverschaltung (meist zwei Module)..." ist genauso keine Regel und nur vom benutzten WR/LR-DC_Strom abhängig. Parallelverschaltung von 2-3-4-5-x... oder auch "sämtlichen" Modulen auf dem Dach ist genau so denkbar, so lange hierfür ein (oder mehrere parallelverschaltete) passende WR/LR vorhanden ist/sind das Gesamtstrom bewältigen kann/können...

Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Es werden dagegen bis zu 6mal so viele Leitungen mit gleichem Querschnitt wie bei der Serienschaltung gebraucht.[...]
Natürlich kann man statt ein dickere Leitung, 2 oder mehrere dünnere parallel schalten um höhere Ströme ab Sammeldose bis WR zu führen... doch Kosten kann man überal unnötig ins höhe treiben... ;-))

Logik "bis zu 6mal so viele Leitungen" passt zur Behauptung "meist zwei Module" schon gar nicht... ;-))

Nachtrag zu "Modul-Sammeldose"...
Ahnliche Funktion hat auch ein "Stringsammler", das oft auch in Modulnähe installiert wird um Leitungskosten zu sparen und auch die nötigen Rückstromschutz bzw. Überspannungsschutz beinhalten was bevorzugt auch in Modulnähe zu installieren ist. Diese "Dose" soll/kann bevorzugte Weise auch eine "Feuerwehr-/Service-Trennstelle" beinhalten um das Generator galvanisch vom WR bei Bedarf trennen zu können.

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 24.06.2012 16:45:58
1730474
Moin,

natürlich brauchen höhere Strangströme (durch Parallelschaltung bedingt) auch größere Leiterquerschnitte. ;-))))

Im EFH-Bereich, wo die Längen der Stränge bis zum WR i.A. bei max. ca. 20m liegen, KANN man natürlich mal per Rechnen prüfen, ob es sich lohnt, eine gemeinsame Ableitung zum WR mit größerem Querschnitt zu legen.
Im Regelfall (=Praxis) ist es jedoch üblich, die Stränge mit getrennten Strangleitungen nach unten zum WR zu legen, denn der Meterpreis einer 4- oder 6mm²-Leitung macht bei DEN Längen den Kohl normal nicht fett. ;-)
Wenn ich natürlich 100m zu überbrücken habe, hilft schon mal der Taschenrechner..., ob ein(e) GAK/Stringsammelbox sinnvoll ist.

Allerdings, das was da im Link an "Überspannungsschutz" zu sehen ist (Foto), dürfte wohl gut für die Tonne sein.
Direkt in Modulnähe gehören "anständige Geräte", nämlich B-Strom-Limiter der Klasse 1 hin und nicht so'n Spielzeug....

Die DC-Freischaltmöglichkeit im GAK (in Modulnähe) wird der Feuerwehr im Zweifel auch nicht sehr viel nützen, Veco. ;-( Wenn die Hütte brennt, turnt kein Feuerwehrmann mehr zu den Modulen, um dort nach Öffnen des IP65-Gehäuses einen/mehrere Schalter umzulegen.

Abgesehen davon gibt es heute an jedem Netz-WR eine DC-Freischaltstelle (die allerdings der Feuerwehr auch nicht hilft).

Grüße Michael
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 24.06.2012 16:46:25
1730475
Es gibt eine Brechnungsformel,nach der der Leiterquerschnitt bestimmt wird.Abhängig vom Modul und seiner Entfernung zum WR.In der Regel werden 2,5 bis 6qmm verwendet.Diese Kabel sind,da am meisten verwendet,auch relativ preiswert.Ein String besteht in den meisten Fällen aus 8-12 Modulen.Bei mir sind es immer zwölf,verwendet wird 4qmm Leitung.

Reduziere ich von 12 auf 2 Module,habe ich den 6-fachen Strom,bräuchte also in meinem Falle eine Leitung mit 24qmm.

Was kostet diese Leitung?
Wie ist sie zu verlegen(besonders in Leerrohren)?
Läßt sie die Verwendung von Multistring-WR zu?


Weitere Frage:
Wieso empfiehlt der Hersteller in dem von dir verlinkten Text,die Modulpaare mit getrennten Leitungen zum WR mit 5 Strings herabzuführen?

Bevor ich ein mehr als fingerdicke 24qmm Leitung zu immensen Kosten herunterführe,lege ich doch lieber 5 oder 6 dünne und billige!

MfG
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 24.06.2012 16:55:01
1730480
@Veco aus Villingen-Schwennigen!

Ganze Anlagen laufen schon mit den Wechselrichtern pro Modul ein WR!

Alternativ 2 Module ein WR!

Die Teile sind noch nicht lange genug am Markt um schon bei den Preise Federn zu lassen!

Nächstes Jah werden dort auch die Preise fallen!

Ich habe selbst 5 Einzel WR am arbeiten und bin zu Frieden!

Das Teil was Holzbock verlinkt hat ist nicht schlecht, wenn man nur einen normalen Verbrauch hat!

Sind die Batterien groß genug, bedarf es nur wenig Strom aus dem Netz wenn man nicht unbedingt Allmosen abgreifen will!
Verfasser:
Cuncan
Zeit: 24.06.2012 17:16:15
1730487
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Zitat von Cuncan Beitrag anzeigen
[...]
War auch kein Netzbetreiber-zugelassene Elektrobetrieb nötig bei Anmeldung?
Für 22,5T€ (brutto) muss wohl eine grössere Anlage sein... ;-))
Gibt's irgenwo Erfahrungsbericht zum lesen über Planung und Ausführung...???
;-)))



Da war ein Elektriker mit am Werk, allerdings nur um den Zähler, welcher er press vor Termin (1.4.12) vom Enegieversorger vorbeigebracht bekam, dann vor Ort zu setzen.
Zuerst sollte er ab WR alles machen, er hatte dann aber nicht direkt Zeit und ich keine Ruhe um zu warten. Nun, da hab ichs eben gemacht.

Erfahrungsbericht?

Nö, sie läuft halt und speist vom ersten Tag ein wie doof.
Ich habe da nichts mehr angerührt, anfangs wollte ich noch bischen technischen Schnickschnack nachrüsten, heute ist mir das wurscht.Hauptsache der Zähler rollt.
Die Montage war im Grunde nur schwierig, weil wir alles ohne Gerüst machten. Die ganzen Module da aufs Dach schaffen und da oben rumhantieren kostete Kraft(es war heiß da oben, waren die heißen Tage gegen Ende März, dazu waren die Pfoten schön offen vom ca. 200 Ziegel-rausholen-flexen-einstecken der Tage davor))!) und irgendwann nach 10-12 Stunden krampfen ja auch die Waden da oben auf der Dachschräge stehend.
Letztlich hats aber mächtig Spaß gemacht und es ging viel einfacher als gedacht.
Wenn so läuft wie es laiufen sollte, dann hat sich das Ding in 4 Jahren von allein bezahlt.Dem folgen dann 16 Jahre und 8 Monate Gewinn.
Fazit: PV----die Ziegelflexerei ist in den Dimensionen schon Stress(Staub ohne Ende gefressen und dann die hundertundeins mal Ziegelrein-rausmacherei da oben strengt schon an))----aber finaziell ist sone eigenst gebaute PV ja nur TOP.

Gruß,
Thomas
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 24.06.2012 18:24:54
1730510
Man braucht nur mal unter google "Modulwechselrichter" eingeben,schon bekommt man eine Palette von Anbietern.

Natürlich ist folgendes zu beachten:
Diese kleinen Dinger gehören nicht direkt ans Modul,sondern mit einer kurzen Leitung unter Dach an eine zugängliche Stelle(wichtig für den Austausch im Schadensfall).Dafür wird dann die Leitung vom WR zum Netz länger,gleicht sich aber letzten Endes wieder aus.

Eine Fülle von Modulen zunächst parallel zu schalten an einen einzigen MPPT hat keinesfalls die Variabiltät,wie ein Duomodul oder Singlemodul-WR.Diese Dinger eröffnen ganz neue Perspektiven in der Ausnützung eingeschränkter Dächer,die man mit einem String-WR gar nicht mehr ordentlich bedienen könnte.

Und letzlich:Warum sollen viele kleine Modul-WR summarisch gleicher Leistung zukünftig wesentlich teurer sein als ein dicker,fetter Zentral/oder Multistring-WR?Ich glaube,eine Massenfertigung(und die würde es wohl werden,wenn jedes Modul oder Duomodul seinen eigenen WR bräuchte) hat viel Produktivitäts- und damit Preisspielraum.Laßt erst mal die Chinesen diese Dinger zu Millionen fertigen,dann sehen wir weiter,ob ein SMA oder Fronius immer noch mithalten kann.

MfG
Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 24.06.2012 18:51:18
1730520
Die Chinesen bauen diese Teile auch schon im Masse mit EC und allem pi pa po.

Hatte eine Anfrage für meine 5 gemacht gegen 15 Uhr und am anderen Tag

war das Angebot da. Nur in kleinen Stückzahlen ist die Fracht zu teuer, 300 Dollar per TNT!

Rein Zufällig bot gerade einer einen Rest von 10 Stück an und natürlch verpasst!
E-Mail und so bekam ich meine 5 auch, bisschen teurer aber hatte keine Abholung bei Zoll.

Hier mal einen Aufbau solcher Anlagen!
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 24.06.2012 20:02:52
1730543
Zitat von kd-schrauber Beitrag anzeigen
Im Regelfall (=Praxis) ist es jedoch üblich, die Stränge mit getrennten Strangleitungen nach unten zum WR zu legen, denn der Meterpreis einer 4- oder 6mm²-Leitung macht bei DEN Längen den Kohl normal nicht fett. ;-) [...]
... ob es bei PARALLEL-Konfiguration je "lohnt" die einzelne Module bis zum WR (auch nur <20m weg) zu führen - möchte ich bezweifeln... ;-))
... aber wenn man das Kabel "sowieso schon hat" - durchaus vorstellbar... ;-))

Bei Feuerwehr-Abschaltung möchte ich zufügen, das bei Parallelkonfiguration Gefahr eines Hot-Spot bildung deutlich geringer ist... und auch das man solche Trennstellen für Feuerwehrfall auch "intelligenter" bereitstellen kann... (Vorbild hierfür ist für mich Endana-Umkonfigurator, das Stromlos automatisch alle Module kurzschliesst und damit "entschärft" (auch bei Montage- und Servicearbeiten vorteilhaft)... neben vielen weiteren Vorzügen... Ubrigens, diese Idee habe ich etwas "weiter entwickelt" als Standalone Version und werde anwenden um das Problem "70%-Gränze" neben Verschattungsproblematik zu lösen... Mein Prinzip kann man als "Outsourcing" bezeichnen... ich kann "isolierte" Module umkonfigurieren und so eine weitere Anwendung (z.B. Akkuladung) zuführen...)

Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
In der Regel werden 2,5 bis 6qmm verwendet.Diese Kabel sind,da am meisten verwendet,auch relativ preiswert.Ein String besteht in den meisten Fällen aus 8-12 Modulen.Bei mir sind es immer zwölf,verwendet wird 4qmm Leitung.
Bitte verwechsele nicht PARALLEL-Konfiguration (und davon habe ich geschrieben!) mit prallelführung von mehrere Strings bei Serienbeschalung einzelne Module... ;-))

Weitere Argumente lass ich gelten (Kosten sollen natürlich im Einzelfall geprüft werden)... doch folgende Hinweis möchte ich doch noch unterbringen:

Ministrings, auch nur mit 2 Modulen in serie haben trotzdem ggü. "reine Parallelkonfiguration einzelne Module" erhöhte Mismatchverluste... richtig ist aber auch, das Gefahr des Hot-Spotbildung bei 2er-Serie kaum zu erwarten ist und darum wird öfters auch angewendet um "Kupfer" zu sparen. Leitungsquerschnitte sind IMMER zu berechnen und aufgerundet zu installieren. Kosten eines dickeren Ltg. ist i.d.R. niedriger als 2 dünnere... (Beispiel aus Bucht 4qmm=80€/100m 6qm=106€/100m 16mm=282€/100m...) Möchtest Du den 16mm durch 4 "billige" 4mm ersetzen zahlst 4x80€/100m doch mehr - daneben hast mehr Übergangswiderstand an Anschlussklemmen usw... usw...

... aber darüber sollen wir wirklich nicht "streiten"... ;-))

Parallel-Konfiguration hat Vorteile ggü. längeren Strings aber kostet auch immer mehr "Kupfer"... Bei wechselnde Verschattung (auch Verschmutzung...) ist aber trotzdem vorzuziehen... da deutliche Ertraggewinne mehr generiert werden... ;-))

Zitat von Granitteufel Beitrag anzeigen
Ganze Anlagen laufen schon mit den Wechselrichtern pro Modul ein WR!

Alternativ 2 Module ein WR![...]
Kenne ich... und darum habe auch als "mein bevorzugte Konzept" bezeichnet - leider sind dabei erwähnte Probleme noch nicht gelöst und sollen angepasst auf D-Markt (wie ich gelesen habe) hoffentlich Ende des Jahres verfügbar sein... ;-))

Ich bin sicher das sich diese Konzept durchsetzen wird, weil auch (u.A.) neben geringeren Leitungsverlusten auch sehr viel "Kupfer" gespart werden kann... Nicht gefällt mir die Support-Abhängikeit wenn man auch Auswertung/Qualitätsüberwachung der einzelne Module haben will - ein "Standalone" Version, das man selbstverwalten kann würde ich vorziehen - doch es ist klaar das Hersteller der MicroInverter hier unbedingt weitere Umsätze generieren wollen und nur darum diese Dinger "so billig" anbieten können um etablierten Gross-WR-Hersteller (die übrigens auch Online-Services bzw. Kundenbindung immer öfters betreiben) paroli zu bieten... ;-))

mfg
Veco aus VS
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 24.06.2012 20:27:58
1730554
Zitat von Cuncan Beitrag anzeigen
Hauptsache der Zähler rollt.
Vielen Dank Thomas für das Kurzbericht über Plagereien die mich wohl auch erwarten (und davon gröste Respekt in meinem Alter habe mit Hoffnug das mein Dickkopf mit dabei hilft mich es auch diesmal davon nicht abschrecken zu lassen...)... doch mit
Zitat von Cuncan Beitrag anzeigen
...dann hat sich das Ding in 4 Jahren von allein bezahlt...
lohnt sich wohl jede Anstrengung - doch für ein Baugerist werde ich auf jeden fall sorgen... ;-))

Gratulation und weiterhin viel Erfolg.
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Laßt erst mal die Chinesen diese Dinger zu Millionen fertigen,dann sehen wir weiter,ob ein SMA oder Fronius immer noch mithalten kann.
Im "Haus-PV"-Format (Anlagengrösse) bin voll Deine Meinung... :-((
Schade für inovative DL mit seine PV-Industrie... aber sicher gut für PV-Weiterausbau im DL... ;-))

mfg
Veco aus VS
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