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19.07.2012 08:58:40 |
Hallo, unser alter Doppelbrandkessel frißt ja auch Steinkohle. Laut Guhgel kosten 1 Tonne~8000 kWh Eierkohle 270€ bei Abholung. Mit 0,0325€/kWh wird das ja bald billiger als Grundwasser-Wärme. Gibt es denn Erfahrungen mit automatischen Zuführungen an Standardflanschen für Ölbrenner?
Lothar
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19.07.2012 11:37:28 |
Hallo,
haste denn auch den Wirkungsgrad Deines Kessels mit berechnet oder ist das ein "Brennwert-Steinkohle-Doppelbrandkessel" ?
Grüsse
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19.07.2012 11:58:12 |
Danke für die Nachfrage.
Der Kessel hat 2 Brennräume. Die Steinkohle würde ich durch den alten Ölbrennerflansch in einen Edelstahl-Lochblech-halbzylinder einrühren. Die Abluft des ehemaligen Öl-Brennraumes geht seitwärts unter den Festbrennstoffrost. Über dem sehr großen Feststoff-Brennraum ist noch ein zweiter Flugstaubraum, der mit einer Lambdasonde bestückt werden könnte. Wenn der zu messende Wirkungsgrad tatsächlich unter 0,9 liegen sollte, würde ich auf den wassergekühlten Rost Platten aus Al2O3 legen, die das Abgas kühlen. Der Kessel hat laut Aufkleber von 1967 eine Leistung von 65 kW. Da wir nur ~20 KW maximal brauchen, müßte natürlich der Schornstein saniert werden. Aber zunächst interessiert mich nur die Machbarkeit.
Lothar
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19.07.2012 12:04:00 |
Hohl dir den Atmos KC, kostet 2000€ und ist ein moderner Kesel für Steinohle.
Oder einen Lingen Kessel der Steinkohle nimmt.
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19.07.2012 14:00:15 |
Die Atmos KC sind für 100% Steinkohle eher weniger geeignet. Die Forster FK XX S8 schon eher. Für Steinkohle nimmt man aber üblicherweise Kessel mit oberen Abbrand. Grüße Löti
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19.07.2012 14:07:29 |
Vielen Dank den weiteren Antwortern. Den alten Kessel wollte ich eigentlich den Erben hinterlassen, denn 1. tut er als Wärmespeicher seine Dienste in einem GW-WP-System und 2. kann er nur zerschnitten durch die Heizraumtür rauskommen. So wie ich bis jetzt im Winter mit Holz zuheize, würde ich gern mit Eierkohlen zuheizen, weil man da nicht alle nasenlang nachlegen muß.
Lothar
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19.07.2012 14:28:26 |
Wenn Dein Schornie Dir den Eigenbau abnimmt, die Silos mit Fördeschnecke gibt's auch einzeln. Am ehesten fündig wirst Du da in Polen, es gibt auch polnische Versender die nach Deutschland liefern.
Grüße Löti
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19.07.2012 17:39:36 |
Schau dich mal auf www.kotly.com um, da findest du bestimmt etwas für dich. So mit Förderschnecke und Bunker brauchst du sehr lange Zeit nicht nachlegen.
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19.07.2012 19:44:35 |
Vergessen Sie das Heizen mit Steinkohle. Nur angeblich sind Kohlekraftwerke umweltfreundlich durch Rauchgasreinigung und 250 m hohe Abgasschlote. Und das wollen Sie mit haushaltsüblichen Mitteln erreichen? Wenn jemand mit Kohle heizt, bekommt es das ganze Dorf über die Nase mit.
Ich weiß, wovon ich rede. Meine Vorfahren waren Bergleute und haben mit den Deputatkohlen geheizt. Horror waren das Anzünden, der Ascheanfall, das mehrmalige Entrußen des Ofenrohres pro Jahr - je länger das Rohr, desto warm. Es geht auch ohne Rohr? Dann heizen Sie nur aus dem Schornstein.
Halten Sie sich mal im Winter im steinkohlebeheizten Polen auf, Sie halten es nicht lange aus.
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19.07.2012 22:06:03 |
Ascheanfall bei Steinkohle ein Problem? Doch wohl eher bei Braunkohle.
Gruß Koks
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19.07.2012 22:34:03 |
Hallo Herr/Frau Koks, Sie haben noch nie im Leben einen Kohleofen betrieben. Wir haben die Asche immer genommen, um im Winter die Wege zu streuen.
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19.07.2012 22:41:37 |
Heizen mit Steinkohle? Habe ich viele Jahre lang gemacht (ich bin wahrscheinlich so alt wie die Vorfahren von bbackes). Ist eigentlich gar nicht schlimm. Anzünden tut man das wie immer, nämlich mit Holzspänen. Da ist nichts dabei. Es gibt natürlich gute und schlechte Steinkohle. Aber die Eier von Ruhrkohle, zum Beispiel, brennen ohne Gestank und mit nur wenig Asche ab. Aber auch recht rasch! Länger brennen Briketts. Es gab zumindest damals auch Steinkohlebriketts. Die aus Tschechien, erinnere ich mich, stanken schon ein wenig schweflig. Ist aber kein Vergleich zu Braunkohle, bei der hat man schon eher das Problem, auch mit der Asche.
Und dann noch: gute Steinkohle stinkt kein bisschen, verglichen mit nassem Holz. Oder mit Milchtüten. Oder mit Zeitungen. Oder mit Plastikmüll. Was die Leute eben so verheizen (kein Witz, leider). stt
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19.07.2012 22:45:57 |
Ich habe hier 2 Öfen mit denen ich vorwiegend das komplette Haus warm mache. Einen Herd mit Backfach (Haas&Sohn) und einen Dauerbrandofen (Olsberg). Hauptsächlich kommt da Holz rein. Aber manchmal, bei großer Kälte Anthrazit Nuss 3 oder Braunkohlebriketts. Bei Holz und Anthrazit muss die Aschelade einmal in der Woche gereinigt werden, bei Braunkohle täglich.^^
Gruß Koks
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19.07.2012 22:52:41 |
Erzählen Sie mal ein paar Takte über das Ofenrohr, das je länger umso warm. Alle paar Wochen mußte es bei uns entrußt werden. In einem Bauernhaus auf dem Land ging das gerade so, aber stellen Sie sich das in einer weiß gestrichenen Vorstadt-Juppi-Behausung vor. Oder Sie heizen aus dem Schornstein raus, mit kaum zweistelligen Wirkungsgraden.
Und dank Schornstein war Gestank woanders.
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19.07.2012 22:54:54 |
Was mir noch so einfällt: ganz besonders wenig stinkt die Anthrazitkohle aus Ibbenbüren. Die gibt's (gab's ?) auch als Eier.
stt
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19.07.2012 23:10:55 |
Zitat von bbackes  Erzählen Sie mal ein paar Takte über das Ofenrohr, das je länger umso warm. Alle paar Wochen mußte es bei uns entrußt werden. In einem Bauernhaus auf dem Land ging das gerade so, aber stellen Sie sich das in einer weiß gestrichenen Vorstadt-Juppi-Behausung vor. Oder Sie heizen aus dem Schornstein[...] Nun, wenn das Ofenrohr zurußt, dann liegt das jedenfalls nicht an der Kohle, sondern am falschen heizen durch die Betreiber!! Wir hatten in meinem Elternhaus einen Holzkessel, da wurde immer über Nacht mit Steinkohle geheizt, da ist jedenfalls nichts zugerußt. LG Ruth
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19.07.2012 23:20:55 |
Okay, dann erzähle ich mal.^^ Das Rohr vom Herd ist gut 0,7 Meter lang mit Drosselklappe u. Thermometer, das vom Olsberg ist ca. 1,5 m (auch mit Drosselklappe, Thermometer). Gereinigt werden die Rohre und die Öfen 1 mal im Jahr. Der Olsberg (6KW) brennt im Winter durch, Abgastemperatur ~290°C. Der Herd hat 7 KW und wird nur zur Unterstützung für 2-4 Std. angeworfen. Abgastemperatur ~190°C. Der Schorni kommt 2x jährlich und ist mit der Verbrennung zufrieden.
Gruß Koks
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20.07.2012 01:32:20 |
Der Olsberg (6KW) brennt im Winter durch, Abgastemperatur ~290°C. Der Herd hat 7 KW und wird nur zur Unterstützung für 2-4 Std. angeworfen. Abgastemperatur ~190°C. Der Schorni kommt 2x jährlich und ist mit der Verbrennung zufrieden.
kannet sein: DREI mal jährlich muß er kommen wenn der Ofen täglich benutzt wird in der Heizperiode!
Das mit den Abgasthermometern ist natürlich optimal, das kann ich nur empfehlen.
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20.07.2012 07:27:28 |
Ofenrohr 70 cm und Abgastemperatur 290 °C, das macht einen Wirkungsgrad von indiskutabel bis unvertretbar. Bei war das Rohr mehrere Meter lang und wir hatten warm.
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20.07.2012 08:04:39 |
Zitat von schorni1  Das mit den Abgasthermometern ist natürlich optimal, das kann ich nur empfehlen. [/i] ... dann kann man sehr gut sehen, wann der Dreck wieder rausgekratzt werden muss :>))
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20.07.2012 09:37:12 |
@bbackes Bitte richtig lesen: ca. 1,5m und ~290°C Abgastemperatur. Danach kommen noch einige Meter Schornstein im Haus.
@schorni1 Is aber so. Er kommt nur 2x vorbei. Aber gut zu wissen, dann werde ich zukünftig im Winter 1 Tag Pause einlegen. ;)
Drosselklappe und Abgasthermometer habe ich Dank des Forums eingebaut.
Koks
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20.07.2012 09:57:10 |
Moin, Zitat von wpibex  ...So wie ich bis jetzt im Winter mit Holz zuheize, würde ich gern mit Eierkohlen zuheizen, weil man da nicht alle nasenlang nachlegen muß... so ein wenig wundert's schon: Ausgerechnet einer der Menschen, die - zu den absoluten Befürworter von WP zählt (wegen der Verminderung von CO₂-Emissionen ) - eindeutig Stellung PRO-AKW einnehmen (weil der Strom ja angeblich CO₂-frei produziert würde) überlegt (siehe Eingangs-Posting), aus Kostengründen nun einen der dreckigsten fossilen E-Träger zu verheizen (mit Eta <<1,0 !!). Klärt mich bitte auf, wenn ich da etwas falsch verstanden habe ;-) Grüße Michael
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20.07.2012 10:06:22 |
Moin Michael,
so sind sie, die Umweltschützer. Die Kosten spielen immer noch eine Rolle. Und dann nimmt man auch Kohle, weil die wohl immer günstiger wird und nicht so viel Arbeit macht. Richtige Holzheizer bekommen das Holz auch günstig und die eigene Arbeit zählt dann nicht. Nur wird man auf der einen Seite sparen und auf der anderen Seite wird der Strom immer teurer.
Gruß
Bruno
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20.07.2012 10:49:14 |
Schorni schreibt das schon richtig...dreimal muss er reinigen,lt Vorgaben für Festbrennstoffeuerstätten , dafür wird er ja auch bezahlt...früher ca 50,- Euro...jetzt nach Europäischen Festlegungen ca 100,- Euro pro Jahr... Wenn dann im Sommer der Schorni kommt und feststellt,dass Warmwasser nicht mit dem Ofen gemacht wird,grüßt er nett und geht wieder,..ach ja..,jetzt habt Ihr beide Recht..dann war`s eben doch nur zweimal... Ibbenbüren liefert noch,das Abgasrohr,bei mir verdreckt kaum,..einmal im Jahr macht es der Schorni richtig sauber,Kesseltemperatur 40 bis 45 Grad,also Niedertemperaturheizung...obwohl ich vor der Umstellung stehe..immerhin ist die Anlage 31 Jahre alt,..man kann kaum preiswerter Heizen,..ach ja,im letzten Jahr keine Brennstofferhöhung gehabt.. Und wenn sich hier wirklich jemand für solche Kessel interessiert,die Polen können das ..und zwar zu sensationell günstigen Preisen..und nicht nur mit oberen Abbrand,nein,die sind schon weiter,auch mit den Emmissionen,..Viadrus Hercules U 24 z.B. mit unterem Abbrand ist so vielversprechend,dass sogar eine Deutsche Firma dabei ist,das " nachzuempfinden ",,,falls einer bei Kotly nachschaut,die Währung umstellen !! Die zeigen immer noch Sloty,..in Wahrheit,sobald Ihr auf Euro die Anzeige umgestellt habt,werdet Ihr erkennen,dass so ein Kessel mal gerade 1200,- Euro kostet...kaum zu glauben.. Gruß Günter Paul
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20.07.2012 10:55:25 |
re kd-s, wenn es keinen umweltfreundlichen Nuklearstrom in .de mehr gibt, warum soll ich dann nicht auch mit Kohle heizen, wie es die Versorger in ihren fossilen Kraftwerken auch machen? Die Zwangsabgaben für unsinnigen Zufallsstrom werde ich jedenfalls vermeiden, soweit das möglich ist.
Lothar
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20.07.2012 12:20:49 |
CYLFH Zitat von wpibex  re kd-s, wenn es keinen umweltfreundlichen Nuklearstrom in .de mehr gibt, warum soll ich dann nicht auch mit Kohle heizen, wie es die Versorger in ihren fossilen Kraftwerken auch machen? Die Zwangsabgaben für unsinnigen Zufallsstrom werde ich jedenfalls vermeiden, soweit das[...] |
Verfasser: pipo5 | Zeit:
20.07.2012 12:22:06 |
ich habe einen Atmos Festbrennstoffkesselallesbrenner mit 2 Pufferspeicher. Ich heize mit Holz und Steinkohle , morgens füllen abends nachfüllen das wars fürs ganze Haus ! Macht zwar mehr Arbeit ist aber noch konkurenzlos billiger als Gas ! Natürlich muß alle 2 Tage die Asche raus, wird aber fürs Streuen oder fürs Düngen genutzt. Zur Reserve oder Urlaub hab ich noch einen alten Viessmannölkessel.
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| | Zeit:
20.07.2012 12:26:14 |
Zitat von wpibex  re kd-s, wenn es keinen umweltfreundlichen Nuklearstrom in .de mehr gibt, warum soll ich dann nicht auch mit Kohle heizen, wie es die Versorger in ihren fossilen Kraftwerken auch machen? Die Zwangsabgaben für unsinnigen Zufallsstrom werde ich jedenfalls vermeiden, soweit das[...] aspx?confirm=e3faf326d67e8e21 Hallo Forengemeinde..
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| | Zeit:
20.07.2012 12:28:54 |
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| | Zeit:
20.07.2012 12:31:20 |
"...wenn es keinen umweltfreundlichen Nuklearstrom in .de mehr gibt..."
Nuklearstrom ist nicht umweltfreundlich!
"warum soll ich dann nicht auch mit Kohle heizen, wie es die Versorger in ihren fossilen Kraftwerken auch machen?"
Die verheizen kontrolliert Braunkohle mit Schwefelabscheider.
Wenn die CO2-Steuer für fossile Brennstoffe kommt (und die kommt, wir brauchen Billionen) ist der Traum dann sowieso vorbei.
Ach ja die jähliche Prüfung der Abgaswerte Deines Feststoffkessels ist auch in den Startlöchern... .
Grüße Löti
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| | Zeit:
20.07.2012 12:40:49 |
Hallo Forum! Ich spiele mit dem Gadanken, meinen Öl-Heizkessel gegen einen Feststoff-Kessel der Fa. Zebiec, Typ Mercury, 35 Kw mit Schneckenzubringer zu einem Preis von 234,28 € zu tauschen. Das Heizöl kann man ja nicht mehr bezahlen! Ich bin Bergbaurentner siet einige Jahren und im Besitz von Deputat-Kohle (3,5t) Auf Mehrantrag ev. 4,5t... Dieser Ofen aus Polen verbrennt nicht nur Anthrazit-Kohle, er nimmt auch normale Kohle, Pellets und auch Koks. Eine Schneckenzuführung werde ich ebenfalls bestellen, sowie einen 200l Warmwasserboiler. Die heizungsanlage lief früher schon einmal auf Koks (rheinstahl-usskessel mit 59 KW!! Seit dem Jahr 2002 läuft bis Heute ein Ölkessel der Fa. Buderus SU 115 Blaubenner, der im Jahr ca. 5500l Heizöl verbraucht und knapp 30 Kw Leistung inne hat. Bei dem Kessel-Wechsel 2002, musste ich ein Edelstahlrohr in den Kamin einbringen, um wegen der geringeren Abgastemperatur ein versotten des Kamins zu vermeiden. Jetzt sagt mein Schornsteinfeger, wenn ich einen Feststoff-Kessel einbauen will, muß vorher dieses Rohr aus dem Kamin! Muss das wirklich sein?
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20.07.2012 14:31:28 |
"Jetzt sagt mein Schornsteinfeger, wenn ich einen Feststoff-Kessel einbauen will, muß vorher dieses Rohr aus dem Kamin! Muss das wirklich sein?"
Soweit ich weis ja, ungeregelte Feststoffkessel mit ca. 85% Wirkungsgrad haben schon im Normalbetrieb Abgastemperaturen >= 280°C bei Fehlbedienungen wesentlich mehr. Dem kann ein Edelstahlkamin auf Dauer nicht standhalten, daher benötigst Du dann einen Keramikkamin.
Noch eine Warnung. Der von Dir anvisierte Kessel ereicht zwar unter Laborbedingungen die erforderlichen Abgaswerte aber für den Praxisbetrieb geben die Hersteller keinerlei Garantie.
Bei der zukünftigen Messung der Abgaswerte von Feststoffkesseln muß der Kessel diese Werte aber in Praxis ereichen, was alle diese Kessel im Allgemeinen nicht können, da dazu eine Lamda-Control mit geregelter Abgasdrosselklappe, bei Naturzugkesseln, oder geregeltem Rauchgasgebläse erforderlich ist.
Du genießt hierbei, da Einbau erst 2012, keinerlei Bestandsschutz. Der wird langfristig nur noch für hystorische Kessel vor '49 gewährt.
Kessel von Herstellern die schon Lamda geregelte Kessel im Angebot haben (wie zb. Atmos) sind hier weniger problematisch, da eine Nachrüstung, zumindest theoretisch, leicht (aber teuer) möglich ist.
Grüße Löti
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| | Zeit:
20.07.2012 16:31:28 |
"...wird aber fürs Streuen oder fürs Düngen genutzt."
Keine gute Idee, wegen den Schwermetallen in der Kohle, dazu sollte man nur Asche reiner Holz oder Holzkohle Feuerungen verwenden.
Asche von Kohlefeuerungen gehört in die Müllverbrennung, die entsorgen ihre Asche sowieso als Sonder-müll in Deponien.
Grüße Löti
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| | Zeit:
20.07.2012 17:45:07 |
"...so sind sie, die Umweltschützer. Die Kosten spielen immer noch eine Rolle. Und dann nimmt man auch Kohle, weil die wohl immer günstiger wird und nicht so viel Arbeit macht. Richtige Holzheizer bekommen das Holz auch günstig und die eigene Arbeit zählt dann nicht. Nur wird man auf der einen Seite sparen und auf der anderen Seite wird der Strom immer teurer."
Was will uns der Künstler damit sagen?
Weiter fleißig Öl verbrennen und dann wird der Strom günstiger?
Was spricht denn dagegen Holz zu feuern ,wenn man es umsonst oder günstig bekommt? Jeder der es aufbereitet wird auch bemüht sein es sparsam und sinnvoll zu verbrennen der Aufwand bis es Wärme spendet ist nicht zu verachten.
Und warum soll in diesem Land nicht funktionieren was in anderen Ländern rings herum auch funktioniert. Ein geeigneter Kessel und geeignete Kohle vorausgesetzt.
Sicher müßen die Rahmenbedingungen stimmen und im Stadtzentrum ein Mehrfamilienhaus auf die Art zu befeuern scheint mir auch eher ungeeignet zu sein.
Seitenweise wird über das nahende Ende des Wohlstands philosophiert,offensichtlich geht der aber weiter mit SUV fahren und Poolbeheizung aus überflüssiger STA Leistung daher.
Und zu guter letzt ist natürlich China an allem Schuld.
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20.07.2012 18:34:54 |
Zitat von Paula1970  Und warum soll in diesem Land nicht funktionieren was in anderen Ländern rings herum auch funktioniert. Ein geeigneter Kessel und geeignete Kohle vorausgesetzt.
Sicher müßen die Rahmenbedingungen stimmen und im Stadtzentrum ein Mehrfamilienhaus auf die Art zu befeuern scheint mir auch eher ungeeignet zu sein. Tja, Paula, erst einmal richtig lesen und verstehen wollen. Ich habe nichts gegen eine richtig Holzfeuerung und würde sie auch gerne einsetzen, nur haben wir bei uns keine Wälder. Also spielen auch hier die Kosten eine Rolle. Ob Kohle heute noch der richtige Brennstoff für "Kleinanlagen" ist, wage ich zu bezweifeln, weil die notwendige Technik (Filterung, CO2-Abscheidung) wohl zu teuer wird. Bei uns wird gerade gegen ein Kohlekraftwerk protestiert, aber bei solchen Anlagen lässt sich die Kohle "sauber" verbrennen, wenn der Wind nicht so viel bringt und Fernheizungen werden auch nicht so richtig angenommen. Tja, so ist es mit der Energiewende :>)) Und der Einsatz in Einfamilienhäusern in engen Wohngebieten ist auch nicht der Renner. Mein Nachbar ist auf jedem Fall froh, dass ich meinen Kohleofen nach einer Testphase wieder abgebaut habe :>)) Gruß Bruno
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