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11.08.2012 16:02:44 |
Nachdem der Ölpreis keine Anzeichen mehr macht, sein hohes Niveau zu verlassen, möchten wir unsere Immobilien kurzfristig mit WP ausstatten. Die Entscheidung für WP haben wir getroffen, weil wir den nötigen Strom zum Teil über vorhandene PV Anlagen decken können. Es sind 5 Objekte mit zusammen ca. 50kWp PV leistung vorhanden.
Zum Einsatz sollen LW-WP kommen. Grundsätzlich sind Radiatorheizungen mit Öl-Beheizungen vorhanden. Zusätzlich jeweils ein Kamin/Kachelofen im Haus. Der Dämmgrad der Häuser und damit der Wärmebedarf ist unterschiedlich. Es reicht von ca. 10000kWh/a bei dem sehr gut gedämmten Haus bis zu 40000kWh/a bei dem schlechter gedämmten Haus. Maximal 4-Personenhaushalte in den einzelnen Objekten. Die bestehenden ÖL-Heizungen sollen weiterhin aktiv bleiben, im Notfall manuell (aufschiebern der Heizkreise) in Betrieb genommen werden können. In einem Haus haben wir bereits bivalten Betrieb mit Holz-zentral/Öl Zentral Heizung. Wenns hart kommt im Winter und die Temperaturen sehr niedrig sind, soll eventuell dann der Öler laufen, um den Heizstabbetrieb der WP zu vermeiden. Umschaltung manuell.
Das Angebot der LW WPs ist groß. Die Extras und Verschaltungen variieren. 1. Frage: Sollte man die Bereitung des Brauchwassers mit einer getrennten WP machen oder grundsätzlich zusammen mit der Heizungs WP?
2. Was passt für uns am besten, welche Hersteller bieten für unseren Fall die besten Systeme an?
3. Wie ist es mit dem Speichern fürs Beheizen? Braucht die WP einen und wie groß?
4. Speicher für WW: Bis auf ein Objekt sind getrennte WW-Speicher der bestehenden Ölheizungen vorhanden. Kann man die für die WP weiterverwenden? Oder sollte man nen kleinen zusätzlich für WP Trinkwassererwärmung vorsehen?
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11.08.2012 16:09:11 |
Das kannst du vergessen .Deine Heizungsanlage wird mit sehr hoher wahrscheinlichkeit viel zu hohe Vorlauftemperaturen benötigen und da wird eine WP sehr schnell unwirtschaftlich.
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11.08.2012 16:24:12 |
Also, wenn du eine Luftwärmepumpe einsetzen möchtest, oder mehrere , musst du beachten dass die Vorlauftemperatur der Heizkörper die 40°C nicht überschreiten sollte. Zudem ist es ab einem gewissen Punkt bei der Außentemperatur wirtschaftlicher mit Öl zu heizen. Oft liegt dieser Punkt je nach Systemtemperaturen zwischen -5...+5°C. Als erstes ist es wichtig das System zu optimieren, und ggf. Wärmebrücken zu eleminiereDu musst dir bewusst sein, dass die LWP's immer ineffizienter Werden je kälter es Draußen wird. Wenn du Heizöl einsparen willst, genug PV Strom übrig hast und zudem noch eine offene Bauweise hast und dich mit Klimasplits anfreunden kannst würde ich dir einige Klimaanlagen mit Heizfunktion empfehlen, diese sind auch Luftwämepumpem arbeiten aber effektiver, da diese dirket die Luft im Wohnraum erwärmen. Diese sind in der Anschaffung auch nicht so teuer und du kannst gezielt die Räume damit heizen die den größten Energiebedarf haben. Bei richtig kalten Außentemperaturen heizt du dann weiterhin mit Heizöl und entlastest somit auch die Stromnetze.
Ich kenne Leute die ihren Heizölverbrauch von 2500 Litern - mit dem Einsatz von Klimasplits, einer Brauchwasserwärmepumpe und Pvotovoltaik auf gut 600 Liter gedrückt haben ohne groß an der Dämmung des Hauses etwas zu optimieren.
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11.08.2012 22:52:46 |
Zitat von mrtux  Also, wenn du eine Luftwärmepumpe einsetzen möchtest, oder mehrere , musst du beachten dass die Vorlauftemperatur der Heizkörper die 40°C nicht überschreiten sollte. Zudem ist es ab einem gewissen Punkt bei der Außentemperatur wirtschaftlicher mit Öl zu heizen. Oft liegt dieser Punkt je[...] Mach mal einen Vorschlag, was ich mir näher ansehen sollte bitte!!! Ist mir schon bewusst, dass die LW WP bei sehr niedrigen Temperaturen nicht mehr so effizient läuft. Ich dachte mehr an die Übergangszeit im Frühjahr und Herbst als Einsatz für die WP. Ganz richtig, ich analysiere mal folgendermaßen: Z.Z. habe ich in einer der Immoblien 1000 Liter Heizöl/a nötig. Davon werden von Apri bis Oktober allein für die Bereithaltung des Heißwasserspeichers 280 Liter Öl benötigt. In den restlichen 4 Monaten sind es nicht ständig -15 Grad Außentemperatur sondern eher im Mittel Temperaturen über Null. Also noch recht effizient für die LW WP. Bezüglich der Vorlauftemperaturen für die Heizkörper muss man folgendes wissen: Durch WDVS auf den Außenwänden, 3-fach Wärmeschutzverglasung und Dachdämmung auf 0,15 W/qmK werden die ehemals nötigen 60 Grad bei weitem nicht mehr benötigt. Mit 30 bis 45 Grad kommt man ganz gut hin. Sicher verbleiben im Dez. und Jan. noch eine bestimmte Zahl von Tagen, an denen man mit Öl effizienter heizt. Ich setze da mal -hoch geschätzt - noch 300 Liter pro Jahr an. Deshalb möchte ich die Ölheizungen ja auch weiter an Ort und Stelle belassen. Also welchen Hersteller und welchen Typ schlägst du (ihr) mir vor, genauer anzusehen? Und nochmals die Frage nach der Doppelung für WW und Heizung. Macht es Sinn, 2 WP pro Objekt zu installieren oder nur eine für beides? WW-WP sind ja recht überschaubar in Preis und Installationsaufwand. Die Große für die Heizung könnte dann 8 Monate im Jahr ausgeschaltet bleiben. Und die große bräuchte dann auch keinen Zusatz für WW-Bereitung.
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12.08.2012 08:09:03 |
Zitat von ottobald  Und nochmals die Frage nach der Doppelung für WW und Heizung. Macht es Sinn, 2 WP pro Objekt zu installieren oder nur eine für beides? Hallo Ottobald, Nein das macht keinen Sinn. Du hast zusätzliche Investitionskosten, die Du - selbst wenn die reine WW-WP denn effizienter wäre (ist sie aber nicht) - nie wieder über den Lebenszyklus reinholen kannst. Ueberdies ist der Platzbedarf deutlich grösser. Bei einer WP solltest Du Dich vom "Hochtemperatur-Denken" verabschieden. Im Gegensatz zu einer Oel-Anlage hat eine WP so gut wie keine Anlaufverluste und die Anlage muss nach der Heiz- oder Wasseraufwärmphase auch nicht auf Temperatur gehalten werden. Sinnvollerweise suchst Du Dir eine passende WP, die genügend Leistung hat, um Dein geplantes Konzept umzusetzen. Ein Vorposter hat richtigerweise darauf hingewiesen, dass die Vorlauftemperatur (oder die gemittelte Rücklauftemperatur) nicht oder nur ganz selten 40°C überschreiten sollte. Steck das gesparte Geld der WW-WP lieber in modernste und leistungsfähige Heizkörper, damit Du die Vorlauftemperatur so weit wie möglich runter bringst. Noch folgender Hinweis: Es gibt von verschiedenen Herstellern LWPs, die für etwas höhere Vorlauftemperaturen optimiert sind. Da ich selber eine AI WP betreibe, kenne ich mich vor allem mit deren Programm aus und da gibt es verschiedene Leistungsstufen mit möglichen VLTs von 65°C. Ich will Dir aber ganz ehrlich sagen, dass ich das für nicht so sinnvoll ansehe, auch wenn es technisch möglich ist. Gruss, Jörg
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12.08.2012 18:28:10 |
Das die Vl-Temp schonmal auf ein für eine Wärmepumpe verträgliches Nivau gebracht ist, ist schonmal die wichtigste Vorraussetzung für das Betreiben einer LWP. Wenn du eine gut dimensionierte WP einabuen lässt, und diese auch mit einem guten Brauchwasserspeicher ausstattest(einer der der für den Betrieb mit einer WP geeignet ist) kann man hiermit eine gute Grundlage schaffen. Wenn du eine LWP haben möchtest würde ich dir raten zu den mittel bis hochpreisigen Herstellern zu greifen. Sehr günstige Angebote aus dem Internet - auspassen, hier werden häufig billige und veraltete Techniken angeboten. Wenn du mit Klims Splits heizen möchtest würde ich dir Mitsubishi oder Panasonic empfehlen. Mitsubishi - hierzu gibt es im Forum einige lange Threads. http://klimasplit.blogspot.de/http://www.haustechnikdialog.de/forum/t/103325/Mitsubishi-SRK20ZGX-etc-Sammelbestelliung-Erfahrungen |
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12.08.2012 18:52:41 |
also ich würde dir lediglich zu ounkt eins einen tip geben wollen.
ich mache es generell so und ich habe es auch bei vielen WP-betreiberen so vorgeschlagen und jeder war mit dem Tip sehr zufrieden und meinten es hat ihnen eine Erparrung gebracht.
Also ich mache es bei meiner Dimplex so ( ich möchte aber klar stellen das ich von meiner Dimplex absolut unzufrieden bin und das ich es bereue) ich empfehle dir eine WP die beides zusammen macht. den da kannst du es so einstellen das wenn die WP warmwasser bereiten soll vorher oder nacher im winter vorher oder nacher gleich heizt sprich durch zb anhebung des vorlauf oder rücklauf je nach dem wi die anlage gesteuert ist. Zum beispiel benützt man die WW-bereitumg dann wenn die WP im winter geheizt hat dann ist das gesamt system das gesamt Medium in der WP und im Hydaulikschon auf betreibstemeratur. dann kanst du bei vielen WPs nachtlos sprich ohne abschaltung direkt vom heizen ins WW übersprinegen und du hast dadurch auch weniger taktung bzw hast dadurch energie einsparrung da dein system schon auf betriebstemperatur ist! das spar eine menge!
Daher eine wo beides kann.
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