| | Verfasser: Sascha | Zeit:
12.01.2005 20:54:59
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Hallo zusammen!
Ich habe meine NIBE Fighter 600p Anlage jetzt ein gutes Jahr am Laufen, habe damit 2004 etwa 9000kWh "verheizt"! Ist ein wenig viel finde ich! Muss aber dazu sagen, das anfangs in unserem Haus die Innentüren noch fehlten.
Eckdaten:
EFH mit 153m2 Wohnfläche (KFW40) Fussbodenheizung 3 Personenhaushalt Vorgeschalteter 300l Solarkessel für Brauchwasser + Holzofen im Wohnzimmer (im Winter jeden Tag an)
Einstellungen der NIBE Anlage:
Heizkurve: 6 Verschiebung: +1 Blockiertemp. Heizpatrone: +4 'C Umwälzpumpe läuft auf Stufe 3
Habe gestern die Spannung des Lüfters von 185V auf 160V herabgesetzt.
Hat jemand ein Regelungsschema oder Blockschaltbild der Firmware o.ä. für den Fighter 600P? Mich würde interessieren, was z.B. "Periodische Warmwasserbereitung/Wärmebedarf" bedeutet.
Ich würde gerne die Anlage optimieren (besser gesagt automatisieren) so gut es geht! Vielleicht hat ja jemand da schon Erfahrungen!
Grüße, Sascha
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| 144 ältere Beiträge bis zum 01.01.2006 finden sie hier |
Verfasser: AlexHam | Zeit:
01.01.2006 10:33:28
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Hallo,
hier ist mein Verbrauch für Dezember:
Heizung: Abluftpumpe Nibe 315E mit WRG Verbrauch: 368KWh/HT, 271KWh/NT = 639KWh gesamt Kosten: 69,47€
Gruss
AlexH
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
01.01.2006 13:22:30
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Bei mir ist das leider nicht so toll:
Dezember Verbrauch: 01.12.05 bis 31.12.05, 31 Tage, davon allerdings 3 Tage hochgerechnet.
Insgesamt 1265kWh, minimal 20kWh/Tag, maximal 67kWh/Tag (vor der Fertigstellung der Optimierungen). Durchschnitt also knapp 41kWh/Tag. Die letzten 10 kalten Tage so 47kWh.
Raumtemperatur (ohne Sonnenschein) immer leicht über 21 Grad, zwischendurch ein paar Tage über 22°C während der Optimierungsphase.
Heizkurve 5, Verschiebung +1 (eine Weile +2).
Leider hatte ich ca. erst am 20ten die (vorläufig) optimale Lüfterspannung, UWP Stufe und Blockiertemperatur-Kombination gefunden. Das hat mich sicher einige kWh gekostet... ich hätte eigentlich unter 1000kWh bleiben wollen.
Lüfterspannung 100V normal, 155V bei Kompressorbetrieb, UWP Stufe 3, Außenluftklappe bei 1,5. Maximal gemessene VTL ohne Heizstab 32°C. Warmwasser immer ohne Heizstab.
Warten wir den Januar ab.
Gruß, Hendrik
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Verfasser: Bigfoot | Zeit:
01.01.2006 14:14:15
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Guten Tag an alle Figher 600P Besitzer und ein Gesundes Neues Jahr! Wir haben seid November ein Viebrock Haus Edition 500B(Bungalow ohne Keller)mit Umluftheizung und Heizkörpern. Sind also Neulinge auf dem Gebiet der Steuerung der Heizung. Jetzt haben wie die ersten kalten Tage und meiner Frau ist es zu kalt im Haus!? Ich habe versucht die Anleitung zu lesen, bin aber nicht Schauer geworden. Heizkurvenverschiebung usw. kann mir jemad kurzfristig helfen was die Einstellungen an der Heizung betrifft? Wir komme nie über 21 Grad und wenn nur mit Kerzen. Danke
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
01.01.2006 14:37:26
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Hallo Bigfoot, zur Hilfe wir brauchen mehr Infos:
Welche Betriebsstufe ist eingestellt? Ist hier die Heizpatrone freigeben? (Leuchtet oder blinkt die Betriebsstufenanzeige für Hie heizpatrone? Posotion F im Handbuch)
Welche Werte zeigt Kanal 1 (Kesseltemp.), Kanal 2 (Vorlauftemp), Kanal 6 (Heizkurve), Kanal 7 (Heizkurvenverschiebung), Kanal 9 (Blockiertemp. der E-Patrone) und Kanal 10 (berechnete Vorlauftemp.)?
Liegt im Heizbetrieb eine grössere Abweichung zwischen Vorlauftemp (Kanal2) und berechneter Vorlauftemp. (Kanal 10) vor? Wenn hier dauerhaft eine Differenz grösser 3-4°C vorliegt müsste eigentlich die E-Patrone nachheizen - es sein denn, sie ist nicht freigeschaltet (Kanal 9 und Betriebsstufe prüfen).
Mit Heizkörpern sollte die Heizkurve lt. Anleitung zwischen 11 und 13 liegen. Wird es an kalten Tagen zu kalt muss eine höherer Wert gewählt werden.
Gruss, Arne.
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Verfasser: Bigfoot | Zeit:
01.01.2006 15:54:32
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Hallo Arne! Danke erst mal für die schnelle Antwort. Kanal 1 z.Z. 47 Kanal 2 z.Z. 47 Kanal 6 11 Kanal 7 + 4 Kanal 9 25 Kanal10 52 alles im Moment. Meine Frau hat vor Wut und kälte rummgedreht. Laut Bedienungsanleitung soll man in Raum Berlin 11 u. -2 nehmen wenn ich nicht irre. Wohnzimmer z. Z. 19,2 Grad und die heizkörper lauwarm. Die Lampe der Heizpatrone leuchtet! Blinkt nicht. Keine Fehleranzeige! Gruß René (Bigfoot)
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
01.01.2006 16:57:01
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Hallo René,
die Parameter Deiner 600P scheinen soweit in Ordnung, dass es zumindest warm bei Dir werden sollte. Kommen denn die 47°C Vorlauf auch an den Heizkörpern im WZ an? Ist nur ein Raum zu kalt oder mehrere? Kannst Du Luft im Heizkreis ausschliessen? Prüfe am sicherheitsventil 52, und den Entlüftungsschrauben 17 und 59, ob noch Luft im System ist. Ebenso an den Heizkörpen oder anderen Entlüftungsmöglichkeiten im Heizkreis. Prüfe anschliessend den Druck im Heizkreis (ca. 1-2 bar) und fülle ggf. Wasser nach. Auf welcher Stufe läuft die Umwälzpumpe? Probiere ggf. eine höhere Stufe (oben 1, mitte 2, unten 3). Gibt es Ventile im Heizkreis, die nicht richtig geöffnet sind? An der unteren Heizkörperverschraubung gibt es meist Drosselventile, mit deren Einstellung eine gleichmässige Durchströmung durch alle Heizkörper erreicht werden soll (hydraulischer Abgleich). Vieleicht sind hier an den Heizkörpern, die zu kalt bleiben, diese zu weit geschlossen. Oder, es muss an anderen Heizkörpern, die zu warm werden, gedrosselt werden, damit an den kalten mehr ankommt. Achtung, falls vom Installateur ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde, die Einstellungen der Drosselventile vor einer Änderung dokumentieren, damit Du den ursprünglichen Zustand wieder herstellen kannst, falls die Ursache nicht hier liegt.
Viel Erfolg, Gruss, Arne.
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
01.01.2006 17:02:12
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Hallo René,
was mir noch einfällt, gibt es ein Überströmventil im Keizkreis (zwischen Vorlauf und Rücklauf). Vielleicht hängt dieses in der offenen Position und das Heizwasser rauscht hier durch - statt durch die Heizkörper.
Gruss, Arne.
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Verfasser: Bigfoot | Zeit:
01.01.2006 18:36:14
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Danke Arne!
Aber ich habe ja noch Garantie und bin kein Instalateur! Werde morgen mal anrufen. Ich glaube auch da stimmt irgend was nicht. Alle Heizkörper auf 5 und keine Luft im System, Druck ist auch da! Na ja Schönen Abend noch! Gruß René |
Verfasser: Christian1 | Zeit:
01.01.2006 19:16:54
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Hallo,
auch von mir ein frohes neues Jahr. Verbrauch für Dezember: 944 kWh (614 HT, 330 NT). Für das Jahr 2005 habe ich in Summe 5945 kWh verbraucht (2004: 5974 kWh). Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden. Bei meinem Tarif sind das so 710,- € inkl. Grundgebühr für rund 168m² also 4,23 € /m²und Jahr für Heizung, Warmwasser und Lüftung. Kein Sparwunder aber ganz OK.
Gruß
Christian
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Verfasser: ulfholle | Zeit:
02.01.2006 09:21:13
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Verbrauchswerte Dezember: Grundfläche Haus nach II Bauverordnung: 114qm Standort:Dresden Heizung: Abluftpumpe Nibe 315E mit WRG, Heizkörper Verbrauch: 900KWh/HT, 175KWh/NT = 1075KWh gesamt
Gruß
Ulf |
Verfasser: Heisti | Zeit:
02.01.2006 18:33:02
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Hallo, leider habe ich nicht viel Zeit mich hier im Forum großartig zu beteiligen. Habe aber trotzdem meinen Nutzen davon. Darum möchte ich meine Daten vom letzten Jahr zur Verfügung stellen.
Daten: Haus
NEH 60 (Holzrahmenbauweise) EG Fußbodenheizung OG Niedertemperaturheizkörper Wohnfläche ca. 128m2 ohne Spitzboden Angaben EnEV Nutzfläche: 146 qm Jahres-Heizwärmebedarf: 6626 kWh/a Jahres-Primärenergiebedarf: 66,33 kWh/(m2a)
Daten: Heizung Fighter 600P
Lüftung 110V (weißes Kabel) WP 185V (schwarzes Kabel) Luftwechselrate ca. 0,28 E-Heizung >1°C aus (6KW) Heizkurve 7 Verschiebung -1 Sonstiges: Nachtabsenkung und 10Stufenschalter für Lüftung nachträglich eingebaut.
Verbrauch 2005: (Angaben in kWh pro Tag) Januar 19,03 Februar 22,11 März 13,06 April 7,62 Mai 6,75 Juni 5,27 Juli 5,47 August 4,87 September 4,43 Oktober 5,10 November 12,67 Dezember 16,90
Gesamtverbrauch Tagstrom : 2336 kWh Nachtstrom: 1383 kWh Gesamt: 3719 kWh in Euro ca. 458 € Damit liege ich deutlich unter den Verbräuchen die hier so genannt werden. Gründe denke ich sind folgende: Sehr gemäßigtes Klima hier in Westfahlen Haus mit 100%tiger Nord Süd Ausrichtung (zwei kleine Fenster im Norden) Teilweise bessere Dämmung als nach EnEV Spitzboden wird nicht beheizt Doppelhaushälfte, wobei mein Nachbar es nicht für nötig gehalten hat seine Kalksandstein-Trennwand zu meiner Seite hin zu isolieren. Somit heizt er die ganze Luftschicht und einen Teil meines Hauses mit.
Ein Problem habe ich allerdings noch: Sobald es unter -5°C ist schaltet die Anlage um auf das weiße Lüfterkabel und somit funktioniert meine Heizung mit dieser Einstellung nicht mehr. (zu geringer Luftdurchsatz)
Gibt es eine Möglichkeit die Umschaltung bei -5°C abzuschalten?
bis dann
Heisti
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Verfasser: Christian1 | Zeit:
03.01.2006 11:26:47
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Hallo Heisti,
ich habe auch im UG FBH und im OG Niedertemperaturheizkörper und zusätzlich RTL im Bad. Die Niedertemperaturheizkörper sind direkt am Kreislauf der Wärmepumpe (WP) angeschlossen. Für die FBH ist ein Abzweig an den Kreislauf angebracht. Die Technik die danach kommt macht auf mich einen eher seltsamen eindruck. Der abgezweigte Vorlauf von der WP und der Rücklauf von der FBH (Die FBH Pumpe sitzt auch im Rücklauf) stoßen gegeneiander und werden dann in einem horizontalen Rohr mit Schieber gemischt. Ein Teil der Mischung geht dann in der Vorlauf der FBH ein anderer Teil fließt zurück in den Rücklauf der WP. Die "Mischweiche" sieht aus wie ein "H". Mein Heizungsbauer fand dieses System völllig normal. Wie ist Deine Anbindung der FBH an die WP ? Macht da eine Mischer nicht mehr Sinn ? Vielen Dank für eine Info
Gruß
Christian
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Verfasser: Heisti | Zeit:
04.01.2006 21:22:38
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Hallo Cristian
Eine regelbare Verbindung zwischen Vor und Rücklauf ist bei mir natürlich auch eingebaut. Aber anscheinend nicht so kompliziert wie bei deiner Anlage. Zwischen dem FBH-Verteiler-Rücklauf und WP sitzt bei mir ein Thermostatventil. Bis eben dachte ich, das Thermostatventil sitzt im Vorlauf vorm Verteiler damit ich zur Not für die Niedertemperaturheizkörper eine höhere Temperatur fahren kann als für FBH gebraucht wird.
Warum er hinter dem Verteiler im Rücklauf sitzt ist mir ein Rätsel.
Macht aber nichts, da die Steuerung der WP völlig ausreicht mein Haus vernünftig zu heizen.
bis dann Heisti
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Verfasser: Gerch | Zeit:
06.01.2006 20:43:12
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Hallo zusammen,
Ich habe jetzt den Verbrauch für meine NIBE FIGHTER 600 im ersten Jahr.
7360 KWh 1.1.2005-31.12.2005 / 149 m² Wohnfläche / nur Radiatoren im gesamten Haus
@Heisti
Das Problem mit der Lüfterspannung (bei geschlossener Aussenluftklappe)habe ich wie folgt gelöst.
Ich schalte mit einem Relais bei ausgeschalteten Kompressor auf 100 Volt Lüfterspannung herab, sobald der Kompressor anschaltet wieder auf 140 Volt. Die Spule von dem Relais wird von der Steuerspannung des Kompressors geschaltet. Somit habe ich auch eine Grundlüftung die zumindest für mein Empfinden ausreicht. Ganz abschalten (mit Nachlaurelais) würde ich den Lüfter nicht, da ich sonst keine kontrollierte Wohnraumlüftung mehr habe.
Allen ein gesundes neues Jahr
Gerch
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
07.01.2006 14:50:49
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Hallo Gerch,
wo greifst Du die Steuerspannung für den Kompressor ab? Ich habe bisher keine Klemmen gefunden, an die man einfach ran käme. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mehr "Intelligenz" in die Lüfter Regelung zu bringen, sprich eine optimierte Sommer- und Winter-Reglung. Ich dachte z.B. an eine programmierbare Siemens Logo! mit PT100 Thermofühler Erweiterung. Die Programmierung scheint recht einfach, allerdings halten mich die Kosten noch zurück.
Gruss, Arne.
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
07.01.2006 14:51:28
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Gerch, kannst Du uns noch die Heizwärmebedarfswerte aus Deinem EnEV Ausweis sagen? Ist das ein KfW60 Haus?
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
09.01.2006 19:09:18
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Letzte Nacht waren es zuweilen -7°C und also hatte ich die Möglichkeit, einen neuen Betriebszustand kennenzulernen.
Ab -5°C und kälter schließt die Nibe Fighter 600P den Außenluftkanal und arbeitet nur noch mit Abluft (Raumluft). Dabei wird die Ventilatorgeschwindigkeit für das Lüften verwendet (weißes Kabel). Da dies vorherzustehen war, habe ich das weiße Kabel auf 140V umgestellt, um sicherzustellen, daß für die ganz kalten Stunden dann auch der notwendige Luftvolumenstrom gegeben ist.
Leider ist mir nicht ganz klar, ob der Luftvolumenstrom bei 140V wohl ausreichend für einen stabilen Betrieb war. Auf der einen Seite sah es so aus (kein sehr schnelles Vereisen), aber auf der anderen Seite habe ich bei -6°C Außentemperatur eine Zuluft (vor dem Ventilator) von 23°C, Verdampfer -3°C und Fortluft von -3°C gemessen.
Ich konnte ja auch nicht ewig vor der Pumpe stehen bleiben, irgendwann muss man ja auch mal schlafen...
Bei einer Zuluft von um die 20°C sollten eigentlich Fortlufttemperaturen im positiven Bereich vorliegen, oder?
Gruß, Hendrik
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
09.01.2006 20:08:02
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Hier waren es heute Morgen auch -7°C, die Begrenzung der E-Patrone auf max. 3 KW hat bisher aber noch keine Probleme gemacht, Temperatur im WZ immer noch über 21°C. Mal schauen, ob ich mit den 3 KW über den Winter komme. Da ich mangels NT Tarif die E-Patrone über Nacht immer vollständig sperre, würde ansonsten jetzt Morgens nach Freigabe der E-Patrone auch schon mal 6 KW geschaltet werden. Im Moment habe ich -4°C Aussentemp. (Kanal 3) und der 600P hat die Aussenlufklappe schon geschlossen, den Lüfter aber noch auf hoher Drehzahl laufen (schwarzel Kabel - 185V). Ob das so seine Richtigkeit hat? Die Dokumentation schreibt da was anderes. Die LWR ist damit natürlich viel zu hoch! Jetzt werde ich erstmal abwarten was weiter passiert.
Gruss, Arne.
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Verfasser: Gerch | Zeit:
09.01.2006 22:37:50
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@arne ich verwende ein Relais mit 230 Volt Schaltspannung von der Fa. Finder, an der Relaisplatine, der Fighter 600 P, Klemme 3 liegt die Spannung (230 V)für den Kompressor an.
@Henrik Ich warte noch auf den Energiepass von meinem Fertighaushersteller, sollte aber bald eintreffen.
Gruß
Gerch
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
13.01.2006 12:52:22
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Leistungsbegrenzung der E-Patrone über Rundsteuerung deaktiviert die interne temperaturabhängige Blockierung!
Nachdem ich über die Rundsteuerung (Klemme 14) die E-Patrone dauerhaft auf 3 kW begrenzt habe (Kontakt B). muss ich leider feststellen, dass die interne temperaturabhängige Blockierung der E-Patrone nicht mehr funktioniert. Obwohl ich eine Blockiertemp. von 1°C (Kanal 9) eingestellt habe wird die E-Patrone bei höheren Aussentemperaturen (Kanal 3) zugeschaltet. Und das, obwohl die obere Betriebsstufenanzeige "Heizpatrone" blinkt und damit eine Blockierung der E-Patrone signalisiert!
Ich werde die 3 kW Begrenzung über die Rundsteuerung daher wieder rausnehmen. Da ich aber auch die Blockierung über die Aussentemp nicht optimal finde, habe ich nun ein FS20 Funktthermostat-Set bestellt, mit dem ich die Freigabe der E-Patrone ausschliesslich über die Raumtemp. im WZ steuern werde. Der Funkraumthermostat im WZ steuert Temperatur- und Zeit-abhängig ein FS20 Funkrelais, welches im 600P die E-Patrone blockiert oder 3 kW freigibt. Ich werde dann die E-Patrone nur noch freigeben, wenn die Temp. im WZ tagsüber unter 20,5°C oder nachts unter 20°C fällt. Die Hysterese z.B. auf 1 °C. Die Werte und Zeitfenster sind natürlich programmierbar. Auch eine Optimierung für HT/NT-Tarife (die ich leider nicht habe) wäre damit möglich.
Ich berichte wieder, sobald erste Erfahrungen vorliegen. Gruss, Arne.
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Verfasser: Sascha_ | Zeit:
14.01.2006 12:29:33
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Hallo!
mal kurz "offtopic" zu diesem thread:
welchem Druck sollte das Ausdehnungsgefäß in der NIBE F600 haben?
Anbei Jahresverbrauch 2005: 7491 kWh NIBE Fighter 600P, 153Qm Wohnfläche + Holzofen, Standort Südsauerland
Grüße, Sascha
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
14.01.2006 14:56:55
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Sacha, Du meinst, abgelesen auf dem Barometer über dem Ventilator? Hat bei mir 1,7.
Dein Verbrauch finde ich immernoch hoch für ein KfW40 Haus. Wobei: viel besser als 2004! Die Optimierungen haben also was gebracht, oder?
Ich würde auch drüber nachdenken, einen Außenluftanschluss nachzurüsten. Wäre ja eine relativ simple Aktion.
Gruß, Hendrik
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
14.01.2006 17:24:03
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Hallo Sascha, das Ausdehnungsgefäss hat lt. Anleitung 0,5 bar. Aber nur wenn kein Druck (=kein Wasser) im Heizkreis ist. Im Betrieb wirst Du im Ausdehnungsgefäss den gleichen Druck wie im Heizkreis messen können. Die Anleitung empfiehlt 0,5-2 bar.
Gruss, Arne.
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Verfasser: JoRy | Zeit:
14.01.2006 17:46:56
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Hi Arne,
das ist ein vernünftiger Weg, bedarfsabhängig nach der RT die E-Stab Freigabe zu schalten. Bin auf deine Erfahrungen gespannt.
Das MAG wird ab Werk leider oft auf mehr als 1,5 bar aufgeblasen. Am Ventil mit Fahrrad-Druckprüfer checken.
Denn wenn ein EFH nur mir 0,8 gefahren wird ist das MAG fast ohne Funktion mit zu hohem Vordruck.
Wir lassen den Luftdruck auf den Hausbetriebsdruck ab bevor die Anlage befüllt wird und fahren die Häuser nur mit der nötigen statischen Höhe + 20%.
Gruß JoRy
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Verfasser: ToDi | Zeit:
15.01.2006 22:52:41
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Hallo an all die Nibe Experten!
Ich habe einen Effekt beobachtet, der hier noch nicht beschrieben wurde (Nibe 600P, Bj. 2001): Bei einer Außentemp. von -4°C wird die Außenluftklappe geschlossen, wenn Warmwasser bereitet wird. Der Lüfter bleibt jedoch bei voller Drehzahl. Dieser Zustand bleibt anschliessend auch im normalen Heizbetrieb erhalten, so dass derzeit (quasi wie auf "Lüftungsstufe") viel Luft durchs Haus gesogen wird, was energetisch unsinnig sein dürfte. Tiefere Temperaturen habe ich diesen Winter noch nicht beobachten können.
Ist dieser Effekt bekannt und korrekt?
Danke & Gruß ans Forum, die vielen Tips haben mir bislang schon gut bei der Optimierung geholfen! ToDi
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
16.01.2006 11:34:34
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Hallo ToDi,
diesen Effekt habe ich auch schon beobachtet (siehe mein Beitrag vom 09.01.06), allerdings war mir der Zusammenahng mit der WW-Bereitung nicht aufgefallen. Nach der Enteisung hatte ich wieder Normalbetrieb. Gestern hatte ich aber bei -4°C im Kanal 3 bei Heizbetrieb folgendes gesehen: Klappe geschlossen und niedrige Lüfterdrehzahl. Die Zusammenhänge sind mir auch noch nicht klar - entweder wird genauer gemessen und auf Kanal 3 abgerundet (z.B. -4,8°C wird als -4°C angezeigt) oder es hängt mit einer Hysterese zusammen, damit nicht ständig hin- und hergeschaltet wird. Generell werden beim 600P ja nur alle 4 Minuten Schaltänderungen vorgenommen. Der von Dir und mir beobachtete Zustand ist aber in jedem Fall unsinnig, da die LWR viel zu hoch ist.
Gruss, Arne.
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Verfasser: ToDi | Zeit:
16.01.2006 22:39:53
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Halllo Arne, vielen Dank für den Hinweis (hatte Deinen Beitrag tatsächlich überlesen). Heute morgen lief bei -4° wieder alles normal. Werde das weiter beobachten, aber zumindest beruhigt mich, dass das nicht nur bei mir so ist.
Gruß ToDi
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
19.01.2006 23:17:40
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So, ich habe mir gerade ein Volumenstromgerät (von Airflow) ausgeliehen (von lueftungsnet.de) und mal die ersten Messungen gemacht.
Wenn ich mich nicht total vertu, dann gehen bei mir im Moment über 220m3/h durch die WP. Bei nur 155V (schwarzes Kabel).
Wenn der beste Wirkungsgrad der Nibe 600P bei 150-160m3/h liegt, dann liege ich klar zu hoch.
Ich gehe mal morgen auf 140V und gucke, was passiert.
Gruß, Hendrik
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
22.01.2006 20:13:31
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Also bei den o.g. 155V waren es über 220m³ Abluft/Raumluft plus etwas Außenluft, die durch die WP gingen. Sicher über 260m³ zusammen.
Ich habe jetzt etwas rumgespielt und nun, bei ganz wenig Außenluft (Außenluftventil Stufe 1), bei 140V Ventilatorspannung, bei ca. 180m³ Abluft, bei ca. -1°C Außentemperatur und bei ca. 17°C am Ventilator gemessen (Mischluft Außen/Raumluft) geht die Verdampfer- und Ablufttemperatur auf bis minus 9°C runter.
Auch wenn ich im Moment nicht sagen kann, ob die WP deswegen schneller vereist glaube ich doch nicht, dass das optimal ist. Naja, warten wir die Verbrauchszahlen ab.
Was mir nicht klar ist: wenn ich die Wahl habe zwischen mehr und kühlerer Luft (also mehr Außenluft) oder weniger und wärmerer Luft, was ist dann besser?
Gruß, Hendrik
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Verfasser: JoRy | Zeit:
23.01.2006 10:03:57
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Hi hendrik,
der beste Wirkungsgrad liegt zwischen -2° und 0° am Verdampfer. Dann fährt deine WP in der besten Spreizung und COP. ABER Das muss so einpendeln, dass sie gerade nicht in Vereisung geht!! Denn dann hast du einen taktenden Betrieb mit Aufholheizen.
Also das max.Temp. an Misch-Zuluft mit dem Min. am Verdampfer ohne Vereisungsstop.
Gruß JoRy |
Verfasser: Arne? | Zeit:
24.01.2006 09:57:03
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Ich habe nun nach ausfuerlichen Studiums des elektrischen Schaltplans in der Anleitung einige Aenderungen vorgenommen.
Hier meine Erkenntnisse: -Relais 1 schaltet den Kompressor
-Relais 2 ist unbenutzt - bei alten 600P fuer den extra Heizstab fuer Warmwasser
-Relais 3 schaltet Leistungstufe 6 fuer nachruestbare E-Patrone an Klemme 13 - sonst unbenutzt
-Relais 4 schaltet mit Leistungsstufe 4 weitere 3kW (d.h. insgesamt 6kW). Hier habe ich den Relaiskartenanschluss 20 mit einem Schalter versehen und kann damit diese Stufe deaktivieren (Achtung: der Schalter muss 3kW schalten koennen).
-Relais 5 schaltet mit Leistungsstufe 5 nochmals weitere 3kW (d.h. insgesamt 9kW). Hier habe ich den Relaiskartenanschluss 22 abgezogen und isoliert und damit diese Stufe dauerhaft deaktiviert.
-Relais 6 schaltet das Heizpatronenschuetz (Nr.10) und Leistungsstufe 3 mit 3kW (3x1kW). Diese Stufe wird auch im Reserverbetrieb gefahren (d.h. max. 3kW im Reservebetrieb).
-Relais 7 schaltet die Luefterstufe fuer WP-Betrieb (schwarzes Kabel).
-Relais 8 schaltet die Luefterstufe weisses Kabel.
-Relais 9 schaltet die UWP.
-Relais 10 schaltet die Aussenluftklappe.
-Relais 11 schaltet das Wechselventil fuer Heiz- oder WW/Betrieb.
Mit meinen Aenderungen habe ich nun eine Begrenzung auf 3kW Zuheizung und kann bei Bedarf weitere 3kW zuschalten.
Weiterhin ist mir der Kompressorwaermer (Nr.66) aufgefallen, der immer (auch im Reservebetrieb) eingeschaltet ist. Hier muesste man mal den Leistungsverbrauch messen, aber ich schaetze mal ca. 20-30W werden benoetigt, um den Oelsumpf eines Kompressors dieser Groesse vorwaermen zu koennen. Daher wohl auch die 15 Minuten Einschaltverzoegerung. (In der Doku der NIBE Aussenluft WP steht, dass im Winter bis zu 8h vorgewaermt werden muss, bevor der Kompressor starten darf!).
Ueber einen Funkraumtemperatur-Schalter (FZ20) schalte ich nun die Rundsteuerung/Belastungswache (Kontakte A und B) von Klemme 14 und sperre damit den Heizstab bei einer WZ Temp. ueber 20,5 (Tag) und 20 Grad (Nacht). Damit werden solare Zugewinne und Fernseher, Kerzen usw. optimal beruecksichtigt. Gestern z.B. war bei mir den ganzen Tag (bis ca. 21:00 Uhr) die Heizpatrone gesperrt, da trotz der -7 bis -10 Grad Aussentemp. durch Sonne und weitere Waermeeintraege die WZ-Temp. ueber 20,5 Grad lag. Die Vorlauftemp. im 600P sinkt dabei allerdings auf 26-27 Grad, das reicht aber fuer ca. 20 Grad in den restlichen Raeumen. Wichtig war die Begrenzung auf 3kW, da ansonsten in der ersten Stunde nach Freigabe des Heizstabes auch schon mal Leistungsstufe 4 (6kW) geschaltet wurde.
Weiterhin habe ich mit einem kapillaren Thermostatschalter und einem Zeitrelais (Funktion: einschaltwischend) eine einfache Steuerung fuer die WW-Zirkulation gebaut (Gesamtpreis 45 Euro). Der Thermofuehler sitzt an der vom 600P abgehenden WW Leitung und schaltet bei Temp.-Anstieg auf 30 Grad (d.h. bei WW Entnahme) ueber das Zeitrelais die Zirkulationspumpe. Das Zeitrelais schaltet nach 2 Minuten wieder ab (einschaltwischend). D.h. vor gewuenschter WW Entnahme drehe ich den WW Hahn fuer 10 sec. auf und warte dann 2 Minuten. Meine Zirk.-Pumpe konnte nur eine Zeitsteuerung und lief dann immer mind. 15 Minuten (kuerzeste Schaltzeit) und ganz abschalten moechte ich nicht wegen der Legionellen- und Keimgefahr in der Zirkulationsleitung.
Gruss, Arne.
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Verfasser: Arne_ | Zeit:
27.01.2006 10:10:10
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@Hendrik und JoRy,
wenn beim 600P die Aussenluftzumischung so weit reduziert, dann betreibt Ihr sie eigentlich nur noch als Abluftwärmepumpe. Und dann gilt: Die Abluft der WP muss kälter sein als die Aussentemp., sonst entzieht die WP der Abluft weniger Wärme, als zum Nachheizen der gleichen Menge nachströmender kalter Luft benötigt wird. Die durch die WP aus der Luft entzogene Wärme berechnet sich aus dem Produkt des Volumenstroms und der Temperaturdifferenz vor/hinter Verdampfer. D.h. wenn 200m³/h um 20°C abgekühlt werden, müssen bei 150m³/h diese schon um fast 27°C abgekühlt werden, wenn die gleiche Wärmemenge entzogen werden soll.
Gruss, Arne.
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
27.01.2006 13:19:58
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Arne,
hmja, es gibt ja noch "Heizung" wie Sonneneinstrahlung, Bewohner, Elektrogeräte, Lampen usw. Wobei das sicher nicht soviel ausmacht.
Du meinst, man sollte lieber wirklich viel Außenluft durchsetzen?
Grübel ich auch gerade drüber. Wenn ich wirklich viel Außenluft durchsetze und dann die Mischluft entsprechend kälter wird, meinst Du, dass bei genug Außenluft dann der Verdampfer eisfrei bleibt?
Im Moment ist meine Abluft ca. 170m³, etwas Außenluft dazu (Klappe auf 1, kleinste Stufe), Mischluft hat ca. 15°C (bei -1/-2 Außentemp). Verdampfer wird nicht kälter als -6°C (da ist er aber ständig) und enteisen muss die Anlage nur ca. einmal pro Tag.
Gruß, Hendrik
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
27.01.2006 17:41:04
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Mal mit höherer Ventilatorstufe und mehr Außenluft getestet:
Außen -1°C Außenluftklappe 3,5 Schwarzes Kabel 170V Zuluft/Mischluft 11°C Abluft/Raumluft ca. 170m³ Verdampfertemperatur nicht unter -5
Soll das jetzt besser sein?
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