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19.05.2013 07:17:27 |
Guten Morgen zusammen :)
Ich habe gestern das erste Mal meinen 23kw Pelletkessel gereinigt und dabei festgestellt das innen stellenweise ein türkiser Belag sowie kleine türkise Bröckchen in der Asche sind.
Was ist das? bzw wo kann das herkommen?!
Danke und lg Martin
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19.05.2013 10:45:14 |
Naja, wenns nicht eine verunreinigung der Pellets ist ... http://tinyurl.com/a5fuu5w Wären beispiele von kupfer oxidation, schau es dir mal an. Klar gibt noch ne menge anderer sachen die "grüne Rückstände" hinterlassen können, aber im Brennraum einer Pelletheizung bei den Temperaturen?
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19.05.2013 16:38:20 |
Da es die erste Reinigung war gehe ich davon aus, dass der Kessel neu ist. Die farbigen Rückstände dürften daher z.B von Kupferpaste und Öl sein, die bei der Produktion verwendet wurden. Dürfte bis zur nächsten Reinigung verschwunden sein. Gruß Gerd
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Verfasser: Clemens68 | Zeit:
19.05.2013 17:57:14 |
Nööö Quatsch bei >1000°C ist nicht mal Kupferpaste mehr grün oder türkise. Möglicherweiße auch in den manuellen Parametern eine zu gering eingestellte Verbrennungstemperatur um die 700-800°C durch falschen Kaminzug oder Drehzahl Rauchgassgebläße. Bei den alten manuell eingestellten passiven Systemen sind solche Rückstände öfters üblich.
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Verfasser: Clemens68 | Zeit:
19.05.2013 18:08:55 |
Türkis bis blau ist das Harz von Nadelbäumen in der Asche aus welchen Pellets Hauptsächlich hergestellt werden, wenn die Verbrennugstemperatur unter 800°C liegt, bei einem Pelletkessel sollte sie immer über 1000°C liegen. Ist bei den alten Kesseln noch eine Einstellungssache der Luft, die neuen stellen sich Automatisch selbst darauf ein.
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19.05.2013 18:58:07 |
Moin Martin,
ich kann Dir zu diesem Phänomen leider nichts sagen; habe ich noch in keiner Asche gesehen, egal ob Flammraum-T. bei ca. 700°C oder knapp 900°C gefahren wurden.
Vermutung: Tippe eher auf Inhaltsstoffe im Brennstoff, wobei ich einfach mal unterstelle, dass Deine Verbrennung(-sregelung) einwandfrei arbeitet.
Grüße Michael
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Verfasser: Clemens68 | Zeit:
19.05.2013 19:07:59 |
Na ja mal so gesagt wenn die Verbrennungssteuerung bei Nadelholz nicht korrekt eingestellt wird, oder selbst arbeitet, gibt es Asche die aussieht wie Bernstein. Am besten klappt diese Bernstein Asche bei <600°C bei Nadelholz. Nachteil man braucht öfters Hammer und Meisel zum reinigen.
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19.05.2013 21:45:12 |
Also ich heize schon seit 20 jahren mit holz, vom kamin bis kachelofen und hab da schon so ziemlich alles verbrannt was irgendwann mal blätter oder nadeln hatte. Türkise holzasche hab ich deswegen trotzdem noch nie gesehen :D.
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Verfasser: Clemens68 | Zeit:
19.05.2013 21:55:13 |
Manche lernen eben nie etwas dazu!
Wir in Deutschland sind die Meister.
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Verfasser: Clemens68 | Zeit:
19.05.2013 22:06:57 |
In der Schweiz und Österreich werden schon wegen wiederholter 30Jahre lang andauernder Dummheit des Beriebspersonals Holzöfen verboten, da Feinstaub Antiproportional anstiegt auf Werte vor dem Krieg. Muß in Deutschland auch noch eingeführt werden.
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20.05.2013 15:47:23 |
Ich bezweifle mal das der Feinstaub der in irgendeinem Alpendorf mit mit ner Bevölkerungsdichte von 5 personen pro km² ausgestossen wird für die (5)menschen dort relevant ist. Die ganze Feinstaubdiskussion ist doch allenfalls für Großstädte interessant, das habe ich mal in Peking erlebt. Wenn da kein Wind war konnte man das fenster im hotel nicht aufmachen weil es wie ein raucherzimmer gerochen hat, kein witz. 50km ausserhalb der stadt haben die öfen genauso gequalmt, aber da waren halt nur 10 öfen so weit man gucken konnte. Ist halt alles relativ, aber wenn Feinstaub wirklich so schlimm ist müsste man auch das Rauchen verbieten, da werden schliesslich verbrennungsabgase aus biomasse DIREKT inhaliert. Probier das mal mit dieselabgasen, gerne auch mit Rußpartikelfilter :D.
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20.05.2013 19:24:19 |
@ Sebastian,
da irrst Du dich ein wenig.
In den Alpenregionen verdichtet es sich auf die Haupttäler, hier ist die Bevölkerungsdichte hoch, die Autobahn mit hohem Verkehrsaufkommen, die Landstraßen ziehen durchs Tal, die Industrie ist hier angesiedelt, dazu der Hausbrand. Hier gibt es die gefürchteten Inversionslagen, kalt in den Tälern, warm auf den Bergen, der Blick in's Tal zeigt das Grau der Schadstoffe das nicht abziehen kann.
Natürlich nicht zu vergleichen mit den Metropolen, aber für Mitteleuropa und den ländlichen Raum schon ganz heftig.
HR
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20.05.2013 20:53:35 |
Zitat von wildbarren  @ Sebastian,
da irrst Du dich ein wenig.
In den Alpenregionen verdichtet es sich auf die Haupttäler, hier ist die Bevölkerungsdichte hoch, die Autobahn mit hohem Verkehrsaufkommen, die Landstraßen ziehen durchs Tal, die Industrie ist hier angesiedelt, dazu der[...] Stimmt schon, aber wie du schon sagst, das hauptproblem sind der Verkehr und die Industrie. Wenn dann die luft nicht wegkann wirds halt unschön(für europäische verhältnisse, andere länder würden das immer noch als luftkurort sehen). Aber 1. weis man das bevor man da hinzieht(ich lebe bewusst NICHT in der stadt), und 2. warum sollen die leute aufs heizen verzichten, kannst genauso sagen die leute sollen aufs autofahren oder die industrie aufs dreckmachen verzichten. Wo ich dafür bin sind schärfere gesetzte auf allen drei gebieten, dann aber bitte auch die CO2 bilanz berücksichtigen.
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24.05.2013 12:06:29 |
Danke Leute Danke Michael
Ich werde das mal weiter beobachten. Habe nun einen anderen Pellet Lieferanten, die Pellets sehen bei dem auch anders aus (Farbe)
Werde jedenfalls berichten sollte es an den Pellets gelegen haben.
Danke und lg Martin
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08.01.2014 12:28:04 |
Nachtrag zum Thema
Neuer Pelletlieferant - keine Probleme mehr. Brennraum ist sauber.
Schlimm was einem da manchmal verkauft wird.
lg Martin
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Verfasser: Clemens68 | Zeit:
15.01.2014 14:21:14 |
@lumontur Die Geschmäcker sind da unterschiedlich. Mir sind die dunklen Pellets eigentlich lieber, sind fester und stauben auch weniger, viele haben mit diesen aber oft massive Probleme auch bei der Zuführung Stockerschnecken bzw. Zellradschleusen Heizwert ist bei denen ja fast immer höher, durch etwas mehr Rinde und Baumharz. Kaminofen stellt sich bei mir darauf ja selbst ein. Ob die Drahtbürste mal wieder ran muß, sehe ich an der Glasscheibe (Harzfleckchen) und an angestiegener Abgastemperatur über die Herstellerangabe. Frisch durchgekehrt bleibt die Glasscheibe fast einen Monat lang sehr sauber wie auch der Brenntopf, und es passt die Asche von dreimal-viermal sovielen Säcken in die gleiche Schublade, Asche wird feiner. Gruß
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