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Erfahrungen und Berichte zum modulierenden Öl-Brennwertkessel Buderus GB145
Verfasser:
Loubart
Zeit: 21.07.2015 20:25:33
0
2250659
Nachdem wir uns bei unserem komplexen Heizungsumbau für den GB145-15KW von Buderus entschieden hatten, wurde dieser inzwischen eingebaut, alle Zubehörteile installiert und in Betrieb genommen.
In Abständen möchte ich nun über Erfahrungen mit und Messungen am GB145 berichten, da von diesem rel. neuen und durch die Modulationstechnik bei Öl doch recht speziellen Teil noch nicht sehr viele Erkenntnisse veröffentlich wurden. Beim Einbau so eines Kessels hat man, soll er sinnvoll sein und auch gewünschte Ersparnisse bringen, ein paar grundsätzliche Voraussetzungen und Bedingungen zu beachten. Ich empfehle Interessenten daher den sehr umfangreichen und aufschlussreichen Thread zum gesamten Gerät und Umfeld hier im Forum Buderus GB-145 Erfahrungen und/oder Referenzen

Fragen, Anregungen, weitere Erfahrungen etc. jederzeit nun gern hier im neuen Thread.

Ein paar Daten zum Gerät und zur System-Konfiguration :
Das System wurde als eines der verfügbaren Buderus-Pakete gekauft, welches genau unsere Anforderungen und Wünsche berücksichtigt. Bei uns ist es das „Logaplus-Paket K64S“. Es ist die Ausstattungsvariante für 2 Heizkreise, also einem gemischten Pumpenkreis für die Fussboden-Hzg. und einem ungemischten Pumpenkreis für ein paar verbliebene Radiatoren, die bei uns hier aber eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Inklusive sind da alle benötigten Teile, wie Ausd.gefäß, Anschluss-, Sicherheits- und Montagesets, Modul MM50 etc . und der Regler RC300.
Das Gerät moduliert 1:3, bedeutet 4,9 bis 15kW Leistung. Der Brenner ist ein Verdampfungs-Flächenbrenner. Eine Lambda-Sonde reguliert die Verbrennung, der Normnutzungsgrad ist bis 105% angegeben. Warmwasser wird bei uns im neuen System durch eine separate WW-WP erledigt. Allerdings ist für alle Fälle auch der Wärmetauscher der WP mit dem Kessel gekoppelt, also umschaltbar.
Wichtig zu wissen ist auch, dass der GB145 seit etwa Herbst letzen Jahres in seiner Version II ausgeliefert wird, die eine hohe Zahl von Veränderungen und Verbesserungen mit sich brachte. Die neue Version scheint nun auch überall Störungsfrei zu laufen, zudem bekommt man bei Kauf eines System-Paketes von Buderus eine 5-Jahres-Garantie.
Alle Detaildaten zum System GB145 findet man im Netz.

Bei den vor einiger Zeit mal wieder sehr niedrigen AT hier am Ort ging der bei der Inbetriebnahme per Regler RC300 programmierte Kessel bereits in Betrieb und zeigte erstaunlicherweise schon exakt die gewünschte und eingestellte Raumtemp. von 22°C im ges. Bereich der Fußbodenheizung. Sicherlich werde ich in der Heizperiode die erst mal nur mit Erfahrungswerten des HB eingestellten Daten noch verfeinern können, besonders auch in Hinsicht auf die Effizienz, jedoch sind die ersten Ergebnisse bereits sehr optimistisch stimmend gewesen. Überraschend ist auch die absolut niedrige Geräuschkulisse dieses Kessels, praktisch kaum hörbar, was für einen Ölkessel dann doch neu ist. Zudem begeistern die üppigen Programmier-Möglichkeiten am Regler RC300 auf alle erdenkbaren Situationen, incl. sehr komfortabler WW Zirkulations-Steuerung.
Bei den Diskussionen im Vorfeld tauchte immer wieder auch das Thema Stromverbrauch auf. Besonders war hier das Heizelement, welches vor dem Start der Einspritzung das Öl hocherhitzt, im Verdacht, für hohe Stromkosten zu sorgen. Daher habe ich die Stromversorgung des Kessels an einen Funk-Energiemonitor gekoppelt, der mir auf Knopfdruck bei bestimmten Betriebsabläufen Sofort-Verbrauchsdaten liefert und zusätzlich diese Daten im Hintergrund speichert, fortlaufend über die Zeit auswertet und hochrechnet.
Die Messungen sind daher sehr interessant, zwei Daten schon mal vorab, ich werde fortlaufend über Langzeitergebnisse berichten :
Standby-Betrieb des Kessels = 5,6W
1,7kW im Zeitraum, in dem das Heizelement plus Gebläse plus Pumpen in Betrieb sind. Nur das Heizelement dürfte also etwa 1,5kW brauchen. Dieser Zeitraum beträgt vor dem Brennerstart etwa 1,5 – 2min und läuft nach Brennerstart noch etwa 1 -1,5 min nach. Insgesamt verbraucht man beim Startvorgang also etwa 2,5 – 3,5min eine Leistung von 1,7kW. Im später normalen Brennerbetrieb, also incl. Pumpen, Gebläse etc., zeigte das Gerät 96W Leistungsbedarf. Dieser Wert dürfte aber variabel sein, je nach Leistung des Kessels. Der Kessel ist jetzt bei mir so programmiert, dass er minimal 50min. nach dem letzten Brenner-Aus wieder startet. Im Winterbetrieb, also dann bei echtem Wärmebedarf, soll der Brenner möglichst sehr wenig Takten, also je Start so lange wie möglich laufen und seine Leistung so gering wie gerade noch nötig abmodulieren.
Der Energieverbrauch des Heizelements ist also, entgegen den Diskussionen, ziemlich vernachlässigbar. Jeder Start kostet max. etwa 3ct. und die Anzahl der Starts soll ja so gering wie möglich sein. Auch dürfte der Energiebedarf des Brenners insgesamt geringer sein, als der eines herkömmlichen Flammrohr-Brenners. Meine Langzeit-Messungen werden hier aber noch genaue Daten liefern.
Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 21.07.2015 22:06:00
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2250682
Zitat von Loubart Beitrag anzeigen
Es ist die Ausstattungsvariante für 2 Heizkreise, also einem gemischten Pumpenkreis für die Fussboden-Hzg. und einem ungemischten Pumpenkreis für ein paar verbliebene Radiatoren, die bei uns hier aber eine sehr untergeordnete Rolle spielen.


Leider geben die Heizkörper die maximale Vorlauftemperatur vor, wenn man sie wirklich nutzen möchte. Damit wird der Volumenstrom der FBH zum Kessel heruntergesetzt und bei nicht benutzen Heizkörpern ist das alles kontraproduktiv.

Daher ist das leider "auch wenn es das passend vom HB so gibt" nicht zu empfehlen
Verfasser:
Loubart
Zeit: 22.07.2015 11:14:28
0
2250774
@Peter_Kle : den Einwand verstehe ich grad nicht. Wäre schön wenn Du hier nochmal nachlegen könntest, denn entweder habe ich was falsch verstanden oder Du etwas im bisherigen Thread überlesen ?
Zur Erklärung :

Nach allem was ich bisher gelesen und verinnerlicht habe, soll die RLT am Kessel, des Brennwertes wegen, niedrig sein. Beim Kreis der FBH ist das ohnehin klar und machbar, da wir auch die VLT niedrig halten können. Der zweite Kreis für die Radiatoren wird ebenfalls eine (relativ) niedrige RLT haben können, da ich bisher schon gemessen habe, dass - wenn die Dinger überhaupt mal gebraucht werden - die VLT mit 46-48°C ausreichend sein wird. Eher noch niedriger.
Die beiden Kreise, sprich Pumpen, haben prinzipiell ja auch nichts miteinander zu tun. Wir könnte also den Radiatorenkreis, zumindest sehr oft, sogar abschalten. Dann würde also nur die Pumpe der FBH laufen, mit niedriger VLT, damit auch geringer RLT und an der el. Pumpe regelbarem Volumenstrom.
Was ist jetzt daran falsch oder was müsste man wie regeln ?

Warum sind die Radiatoren nur sehr untergeordnet :
Erfahrung aus nunmehr 6 Jahren FBH, dickere Rohre im Dickbett verlegt, zeigen, dass sich unser Haus nach ein paar Tagen Heizsaison von unten her aufwärmt bis in das Dachgeschoss. Außenwände gut gedämmt, Zwischendecken ungedämmt, Dachbereich und obere Geschossdecke außerordentlich effizient gedämmt, Wärme bleibt oben "hängen". Die wenigen "Restradiatoren" sind praktisch kaum im Betrieb. In der ersten Etage eigentlich nie, im Gästezimmer im Dachgeschoss mal paar wenige Besuchs-Tage und in meiner Werkstatt im Keller auch nur selten. Wir leben also praktisch fast ausschließlich mit der Wärme der FBH, die in der gesamten ersten Etage incl. Flur verlegt ist. Und das funktioniert bisher ausgezeichnet. Ist eben ein spezielles, auf den Altbau ausgelegtes Schema, dass man im Neubau natürlich völlig anders lösen würde.
Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 22.07.2015 12:23:06
1
2250792
Die Sache ist doch ganz einfach.

Die Heizung muss die max Vorlauftemperaturen für die Heizkörper bereitstellen.

Daher geben die Heizkörper die Richtung vor.

Wenn du ( wie so viele ) bemerken dass die FBH es alleine packt und man die Heizkörper nicht braucht dann hat man folgende Situation:

Die Heizung heizt für den Vorlauf der Radiatoren, die aber nie benötigt werden.

Welche Nachteile hat das:

1. Der Temperaturhub der von FBH Niveau auf Heizkörperniveau ist umsonst ( Wirkungsgradverlust )

2. Die Durchflussmenge durch den Wärmetauscher nimmt ab. Dass kan gerade in der Übergangzeit zu Kuhschwanzheizung führen denn der Zusammenhang ist ganz einfach:

Leistung = Durchfluss * Differenztemp

Nun überträgst du die Leistung X auf FBH Niveau und bekommst einen Durchluss Y raus

Stellst du den Vorlauf höher, für die Heizkörper die einspringen könnten, so resultiert sofort daraus, dass der Durchfluss abnimmt. Und das ist eben immer der Fall.

Dafür hast du ja den Mischer... Der mischt weniger heißes Wasser zur FBH dazu als viel kälteres durchzulassen.

Daher halte ich von Mixsystemen nichts, gerade wenn es nur optionale Mixsysteme sind mit:

"Man könnte ja,,, und es wäre doch besser... aber eigentlich nutze ich es nicht"
Verfasser:
Loubart
Zeit: 22.07.2015 12:45:02
0
2250796
Okay, das habe ich so weit jetzt verstanden, vielen Dank !

An dieser Situation kann ich erst einmal grundsätzlich nichts ändern.
Ändern könnte ich das nur teilweise so, indem ich in weiten Teilen des Jahres, vor allem weit in die Übergangszeiten hinein, die VLT so lange auf Niveau FBH senke und den Pumpenkreis Radiatoren abschalte. Müsste man händisch vornehmen, so lange eben keine Radiatoren benötigt werden.

Aber eine Zusatzfrage bezogen auf die spezielle Situation :
viele Radiatoren benötigen doch, u.a. weil sie zu klein dimensioniert sind oder weil sie "Hauptaufgaben" bewältigen müssen, eine ziemlich hohe Vorlauftemperatur. Bei mir reichen bisher (am Radiator gemessen) 48°C sicher, ich möchte diese aber noch weiter senken - ist bereits einiges geplant dazu.
Könntest Du mir zustimmen, dass unter diesen Bedingungen, also z.B. einer VLT am Kessel von sagen wir mal 45°C, der von Dir beschriebene Wirkungsgrad-Verlust zwar noch vorhanden ist ( etwa 8-10K zu hohe VLT ), aber sich dieser in vertretbaren Grenzen halten wird ?
Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 22.07.2015 13:04:10
1
2250810
Das ist dann nicht weiter tragisch und immer von den Verhältnissen abhängig.

Aber wie gesagt oft besteht die Gefahr auch im Neubau.

OG billige HK " da man ja schnell heizen will " und 60 Grad Vorlauf
Unten Standard FBH... Dann werden aus den 1000L/h FBH Umlauf 300L/h weil die Therme so überhöht gefahren wird.

Normal kommen ja noch ein paar 100L/h von den Heizkörpern dazu aber im OG braucht es ja nicht so warm zu sein und sparen ist IN: also Heizung abdrehen

Und fertig ist die Therme die mit wenigen l/h auskommen muss, da man ja im OG die Heizkörper nutzen "könnte"
Verfasser:
Loubart
Zeit: 22.07.2015 13:24:02
0
2250815
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Das ist dann nicht weiter tragisch und immer von den Verhältnissen abhängig ...


Gut, beruhigt dann ja einigermaßen. Dass da manchmal vieles falsch läuft bzw. oft andere Prämissen gesetzt werden, als ich das für uns hier erreichen möchte, ist schon klar und auch oft im Forum nachzulesen.

Man muss natürlich auch klar einsehen, dass unser Haus Bj. 1938 ist, auch wenn das von außen und innen inzwischen glücklicherweise nicht mehr erkennbar ist. Da wird kein neues draus, dann würde ich auch nicht von Ölheizung sprechen, aber die Bedingungen für ein gut laufendes Heizsystem haben wir sicherlich geschaffen.

Bezüglich Einstellungen für die FBH fällt mir grad noch eine weitere Frage ein :
mit der alten Heizung plus Mischer hatte ich die el. Pumpe immer rel. schwach eingestellt (kein Autoadapt) und eine Spreizung von etwa 5-6K erreicht. Was ist eigentlich richtig und wichtig ? Sollte man die Pumpe eher mehr Druck machen lassen (vllt. bezüglich der Durchflussmenge), oder ist nur wichtig eine bestimmte Spreizung zu erreichen ? Gibt es da eine Regel oder eine Empfehlung ?
Meine Idee war bisher immer, wenn ich dem Vorlauf mehr Zeit gebe, kann die Wärme besser an die Dickschicht-Heizung abgegeben werden. Ob das stimmt ?
Verfasser:
mrtux
Zeit: 22.07.2015 14:27:25
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2250836
Leistung= Spreizung * Volumen.

Daher die Spreizung sollte etwa 3-5K betragen, damit eine gleichmäßige Temperaturverteilung besteht. Das Volumen was umgewälz wird sollte hoch sein.

Denn beim Brennwerter brauchst du einen hohen Volumenstrom, damit die Volaruf/Rücklauftemperaturen niedrieg bleiben und der Kessel seine Wärme wegbekommt.
Verfasser:
psy.35i
Zeit: 23.07.2015 09:23:09
1
2252019
der GB145 hat einen Radialwärmetauscher, daher ist die RL-Temperatur hier nicht entscheidend, sondern das Mittel aus VL und RL
d.h. ein niedrigstmöglicher VL ist immer anzustreben

Bekannte von mir haben das Teil nun auch (GB145-15), die RC300 Regelung lässt echt keine Wünsche offen, ein super Teil
allerdings frag ich mich inwieweit der ECO WW Betrieb in die Regelung eingreift. in der Anleitung steht das die WW-Hysterese von 5K auf 15K erhöht wird, am RC300 kann ich aber auch 20K einstellen. werden dann im ECO Betrieb 30K daraus?

@Loubart: hat du die LAN Schnittstelle mal ausprobiert? was kann man damit alles machen?
Verfasser:
Loubart
Zeit: 23.07.2015 09:50:31
0
2252028
@psy.35i: leider kann ich derzeit zum WW keine konkreten Aussagen treffen, da ich das kpl. von der WW-WP erledigen lasse. Ich kann zwar den Wärmetauscher der WP über Ladepumpe einbinden, ob ich das je brauche ist noch nicht klar.
Beim Fall ECO vermute ich mal, dass das eine Art Automatik-Sparvorgang sein wird. Das ganze kann man sehr sicher auch mit dem RC300 allein einstellen, also ohne der extra ECO-Schaltung. Aufaddieren wird es sich wohl eher nicht, ECO wird dann Vorrang haben. Aber wie gesagt, (noch) nicht selber bewiesen.

Ja, der RC300 steckt voller toller Möglichkeiten, fast Grenzenlos. Hat aber auch den "Nachteil", dass man viel falsch machen könnte, was man dann natürlich merkt. Besonders toll finde ich die Möglichkeiten der Heizkurve. Wir haben hier bei der Erst-Inbetriebnahme ein paar Erfahrungswerte meines Installateurs eingegeben, und die Raumtemp. ist auf den Punkt genau. Klasse Teil !

Zur Schnittstelle und zur Buderus App hatte ich bereits im alten, längeren Thread etwas geschrieben. Für mich eine gute Sache, habe die App über Android / Samsung. Ich kopiere es noch mal hier rein, konkrete Fragen gerne:

... "hatte gestern noch die Buderus App installiert, klappte auch sofort. Hatte ja das LAN-Kabel für die RC300 gleich mit vorgesehen.
Im Gegensatz zu manchen Meinungen finde ich die sehr gut. Man kann von jedem Ort aus voreingestellte Programme umschalten, Temperaturen ändern etc. Das beste finde ich jedoch, dass man eine Nachricht bekommt, wenn die Heizung Störungen meldet, also sogar kalt bleiben könnte. Für Abwesenheit im Winter eine geniale Sache. Ist mir schon passiert, dass der alte Brenner auf Störung ging und beim Nachhause kommen die Bude saukalt war. Wäre da wirklich satter Frost gewesen, nicht auszudenken.
Man erkennt auch, ob überhaupt Strom anliegt, weil man sonst das Gate nicht erreicht, kann also den (lieben) Nachbarn losschicken. Guter Nebeneffekt : man sieht auch die Temp.-Kurven, auch in History, so dass man z.B. auch von fern genau weiß wie kalt es Zuhause ist (AT). Muss man alles nicht haben, aber man kann - dank der RC300. Ich find's richtig toll."
Verfasser:
Loubart
Zeit: 23.07.2015 10:00:15
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2252031
Kleine Ergänzung zur Buderus-App :
hätte man den RC300 oder eine Fernbedienung RC100, RC200RF in einem Referenzraum installiert, also nicht RC300 am Kessel wie bei uns hier, dann zeigt die "Hystory-Funktion" der App nicht nur den Verlauf der AT an jedem Ort der Welt an, sondern auch den Verlauf Raumtemperatur !! Und zwar umschaltbar pro Tag und pro Monat.
Für Leute, die oft mal unterwegs sind, sicher die geniale Funktionskontrolle und eine gute Sicherheit. Mal ganz abgesehen davon, dass man vor dem Nachhause kommen auch seine Raum-Wunschtemperatur wieder generieren kann.
Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 23.07.2015 10:04:17
0
2252036
Autoadapt ist eh mit Vorsicht zu genießen.

FBH braucht Konstantdruck. Dort eben passend einstellen damit im Nennbetrieb eine SPrizung von 5k auftritt. Das wird natürlich weniger je wärmer es ist.

1. senkt das die maximale VL Temp
2. wird der Fussboden gleichmäßiger durchgewärmt

Hast du Einzelraumregler in Betrieb ??
Verfasser:
Loubart
Zeit: 23.07.2015 10:21:58
0
2252040
@Peter_Kle: Autoadapt hatte ich auch nie benutzt, lediglich die verschiedenen Stufen des Konstant-Drucks. Ich werde also, beginnend ab echter Heizperiode, den Druck wieder so lange verändern, bis sich eine Spreizung von etwa 5K ergibt. Das hatten wir nach Versuchen auch mit der alten Heizung bei unserer FBH erreicht, jedoch waren die Raumtemp. da noch oft etwas abweichend vom Soll, was sicher damit zusammenhängt, dass früher nur die VLT, aber keine RLT gemessen und vom Kessel ausgewertet werden konnte.

Ich habe keinerlei Einzelraumregler angeschlossen.
Zwar sind Kabel und Dosen hierfür beim Bau mit vorgesehen worden, aber nie in Betrieb gekommen, weil auch nicht nötig. Dabei auch noch mal der Hinweis auf unsere sehr träge FBH in Dickschicht-Technik, die fast wie Schamotte wirkt.
Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 23.07.2015 10:30:48
0
2252043
Die Heizung braucht keine RLT auswerten.

Passende Vorlauftemperatur und Volumenstrom...

Bist du nicht willens die Heizlkurve passend einzustellen ( oder denkst die muss stimmen weil der HB das gesagt hat ) dann kann man das System auch über den Volumenstrom verschieben.

Richtig ist beides passend einzustellen. Die Pumpe für eine Spreizung um die 5k bei nicht zu hohem Pumpenverbrauch

Die Heizkurve eben auf einen passend niedrigen Wert.

Wenn du sagst du hast früher eine passende Kombination von Heizkurve und Volumenstrom gefunden, wobei die Pumpe sehr niedrig eingestellt war:

Dann war wohl die Heizkurve zu hoch
Verfasser:
psy.35i
Zeit: 23.07.2015 10:42:55
0
2252047
Zitat von Loubart Beitrag anzeigen
Kleine Ergänzung zur Buderus-App :
hätte man den RC300 oder eine Fernbedienung RC100, RC200RF in einem Referenzraum installiert, also nicht RC300 am Kessel wie bei uns hier, dann zeigt die "Hystory-Funktion" der App nicht nur den Verlauf der AT an jedem Ort der Welt an, sondern auch den[...]

also die APP geht ja immer über den Buderus Server
bietet die LAN Schnittstelle auch ein Webinterface was man im LAN nutzen kann? (ohne Internet)
Verfasser:
Loubart
Zeit: 23.07.2015 11:25:05
0
2252059
@psy35.i: nein, meines Wissens nach gibt es nur die App's von Buderus, kein Interface.
Es gibt dann noch eine für den Installateur, mit Fernwartung etc., aber eben auch eine App.


@Peter_Kle: der GB145 scheint aber die RLT auszuwerten, denn er hat dafür einen Sensor direkt hinter dem Kessel.
Wie auch immer : der alte Kessel hatte eine (für die FBH) viel zu hohe min. Kesseltemp., die dann vom Mischer entsprechend heruntergewürgt werden musste. Die Einstellung der Heizkurve beim alten war ein langwieriger Prozess, um auf eine je nach AT rel. gleichbleibende Raumtemp. zu kommen. Dabei war dann eher etwas Nebensache, ob die Heizkurve ein wenig zu hoch gewesen sein könnte. Es war auch ehr fummelig, hier etwas zu verändern. Schnee von gestern.
Wie toll ist da jetzt der Regler RC300, bei dem man absolut komfortabel alles einstellen und kontrollieren kann. Zudem will ich ja nun, wie schon beschrieben, die max. Kesseltemp. auf 45°C bringen und die max. VLT der FBH auf 36-38°C.
Bei den letztens kühlen Tagen funktionierte die Einstellung ja schon bestens. Das muss sich aber in der Heizperiode dann auch bewähren und ggf. nach (auch) Deinen Tipps korrigiert werden. Danke dafür !
Verfasser:
Günter Paul
Zeit: 29.07.2015 15:21:57
0
2253689
Hallo Loubart...
das nenne ich nun mal Dienst an Interressierten und davon wird es wohl so einige geben,denn der GB 145 scheint sich inzwischen wie geschnitten Brot zu verkaufen...
Ich werde das Teil im kommenden Jahr ordern und mache mein letztes Heizungsjahr mit meiner jetzigen Heizung .
Was hier zu der Kombination Stat. Heizung und Fußbodenheizung geschrieben wurde war in der Tat immer so lange ein Problem , als die beiden Komponenten nicht richtig aufeinander abgestimmt worden sind .
Ich habe schon vor dreizig Jahren meine Heizkörper mit dem Faktor drei multipliziert , sie also entsprechend groß ausgelegt , damit die Kesseltemperatur in Anlehnung an beide Systeme entsprechend festgelegt werden konnte ...der Rest wurde dann von der Zentrale TA Tours $ Anderson übernommen...hier wurden die Daten , Außentemperatur , Vorlauftemperatur und Raumtemperatur Referenzraum Wohnzimmer mit FBH in Kombination mit der einzustellenden Heizkurve als Grundlage genommen , den Mischer so zu drehen , dass die Vorlauftemperatur FBH passte und die Raumtemperatur aber auf den Punkt genau erreicht wurde.
Das funktioniert ,..im Kessel sind im Winter max 45 Grad das entspricht etwa dem Vorlauf der Heizkörper , die per Thermostat regeln und die FBH wird geregelt um die 40 Grad , wenn es wirklich kalt ist , sonst läuft sie meistens mit 38 Grad im Vorlauf und 34 Grad im Rücklauf und so etwas ähnliches hast du ja auch , du hast keine Heizkörper , die Temperaturen von 60 bis 80 Grad im Vorlauf benötigen , insofern mach dir keine Sorgen ,..das passt schon .
Bin gespannt auf deine in wohl fünf Wochen anlaufenden Untersuchungen im Heizbetrieb...im September geht`s wohl wieder los , bleib weiter dran , ich lese gerne mit !
Verfasser:
Loubart
Zeit: 29.07.2015 16:27:28
0
2253708
Hallo Günter,
zuerst mal kann ich Dir bestätigen, dass sich der GB145 - und zwar nicht erst seit ein paar Wochen - wirklich in Größenordnungen verkauft. Dazu hatte ich auch schon im Oktober 2014 mal geschrieben, nachdem ich in einer Buderus-NL dazu nachgefragt hatte.

Kopie aus dem damaligen Beitrag :
... "Abschließend möchte ich noch eine Zahl nennen, die mich absolut beeindruckt hat, da ich diese – auch nach den Diskussionen hier im Forum - völlig falsch eingeschätzt hatte. Bisher wurden bereits mindestens 2800 Stck. GB145 verkauft und ausgeliefert . Dies ist sogar eine etwas zurückliegende Statistik, inzwischen können das auch schon gut 3000 Stck. sein. Dies ist zwar die Zahl insgesamt, also über alle Lieferländer, jedoch ist der Europäische Markt der größte und darin Deutschland mit weitem Abstand vorn dran." ...

Das war Stand Oktober. Seit dann "laut" bekannt wurde, dass mit Version II erst die wirklich auf den Punkt funktionierende Version auf dem Markt ist, hat das sicher auch bei den HB-Betrieben in D noch mehr Reaktionen verursacht. Natürlich ist Öl inzwischen nicht mehr so verbreitet, aber gerade bei uns hier in der Gegend noch die absolute Mehrzahl aller Bestands-Geräte, da wir u.a. kein Gas haben und WP eben von vielen nur für den Neubau in Frage kommen.

Zum zweiten Punkt : ja, da ähneln sich unsere Verhältnisse, nur dass meine (Rest-)HK eben ein wenig neuer sind. Die sind "eigentlich" zu gross, jetzt freu ich mich darüber. Auch unsere Temp. ähneln sich stark, ich dürfte mit 45°C max. Kesseltemp. auch völlig klarkommen. Berichte dazu dann wenn die Heizperiode läuft. Momentan bin ich trotzdem froh dass noch Sommer ist :-)
Du solltest also ebenfalls unter Deinen Bedingungen mit dem GB145 gut klarkommen.

Bezüglich Deiner Aussage, Zitat "das nenne ich nun mal Dienst an Interessierten" ...
Als ich anfing, mir über den Heizungs-Wechsel Gedanken zu machen, letztendlich auf Öl bleiben musste und über den modulierenden GB145 gelesen hatte, da hätte ich gern einen Thread irgendwo gefunden, der ein paar Erfahrungen oder wenigstens Auskünfte zum Gerät bot. Gabs aber nicht, nirgends. Auf meinen ersten Threadstart hier im Forum hin bekam ich dann mehr und mehr Informationen, teilweise richtige Abhandlungen und Experten-Ratschläge. Ein sehr langer Thread mit vielen Fakten ist dabei ja hier link zum ersten Thread entstanden. Das fand und finde ich immer noch klasse, da habe ich als Laie sehr, sehr viel lernen können.
Wenn ich davon nun an weitere Interessenten etwas weitergeben und vllt. auch Leuten ein paar Auskünfte aus dem praktischen Betrieb heraus geben kann, ist das doch mehr als Recht und Billig. Das mach ich gerne, so es nützt, und dass ich etwas Zeit dazu übrig habe, wurde sicher ebenfalls schon bemerkt :-)
Und sicher werde ich in der ersten "heißen" Phase der Heizperiode auch selbst noch ein paar Tipps benötigen.
Verfasser:
axelks
Zeit: 06.09.2015 17:33:16
0
2265193
Hi,
also der ECO Betrieb heist nichts anderes als das WW nach eingestellten Zeiten geheizt wird. Der nicht ECO Betrieb ist für Geräte mit nur Durchlauerhitzer d.H. der DH wird auf der eingestellten Temp. gehalten um einen schnellen WW Transport zu gewährleisten. Was bei einem Speicher natürlich ins Geld geht, gilt für Buderus und Junkers.

Gruß
Axelks
Verfasser:
Loubart
Zeit: 07.09.2015 11:57:21
1
2265444
@axelks : bist Du irgendwie in den Themen verrutscht ?
Vermutlich meinst Du den Thread zur WW-WP, hier geht es jedoch um den GB145. Bei diesem bedeutet der ECO-WW-Betrieb lediglich, dass die Nachheizung des WW erst erfolgt, wenn die Temp. mehr als 15°C unter den eingestellten Wert sinkt. In Einstellung NORMAL sind das nur 5°C.
Verfasser:
Loubart
Zeit: 24.09.2015 11:08:22
0
2271556
Die Anlage wurde gestern vom Schornsteinfeger abgenommen und es erfolgte durch ihn auch die erste Messung der Kessel-Werte. Eine sofortige Messung nach Kesseleinbau darf bei diesem Typ nicht erfolgen, sie soll erst nach ein paar Wochen Betrieb durchgeführt werden, da gewisse Produktions-Rückstände am Anfang die Werte verfälschen könnten.

Kesselsystem ist incl. Abgasanlage vollständig i.O. Die Abnahme also ohne jegliche Beanstandung.
Ich bekomme die genauen Messergebnisse noch mittels Prüfprotokoll und werde diese hier veröffentlichen. Das kann ggf. beim Schorni aber etwas dauern.

Absolut gespannt war ich ja auf Aussagen zur Effektivität des GB145 V2. Hierzu hat der Schorni einen Verlust von unter einem Prozent festgestellt, also etwa 99, xx Effektivität. Dies ist der Wert ohne Berücksichtigung des Brennwertnutzens. Hier kann man reell sicher noch einmal 2-3 Prozentpunkte dazugeben. Man kann im Betrieb bereits reges "tröpfeln" am Kondensat-Auslauf beobachten.
Somit bin ich auch hier absolut zufrieden und begeistert. Genaue Daten folgen.

Übrigens arbeitet der GB145 ja nun seit vielen Tagen, da die AT besonders Nachts hier bei uns schon sehr tief fährt. Die gewünschte Raumtemperatur von 22°C in den Räumen der ersten Etage, FBH, wird praktisch korrekt gehalten. Die Abweichung beträgt bisher max. 0,8°C vom Soll, obwohl ich die Regelung RC300 nicht im Wohnzimmer, sondern direkt am Kessel habe. Regelung erfolgt also nur mittels VL und RL - Temperatur und einer wohl ausgeklügelten Heizkurve der RC300. Spannend wird dann noch der Bereich mit den ganz tiefen AT.
Verfasser:
Loubart
Zeit: 01.10.2015 10:38:29
0
2274005
Durch den User @hotteloe ( vielen Dank !) in einem anderen Thread erhielt ich die Info, dass Buderus inzwischen eine neue Software für Steuerung, Überwachung und Regelung verschiedener neuer Kessel online gestellt hat. Sie nennt sich "Buderus Control Center Connect".
Zwar handelt es sich dabei noch um einen Beta-Version, jedoch soll in absehbar kurzer Zeit die V.1 folgen.
Genutzt werden kann diese Software somit auch für den GB145 (und weitere). Voraussetzung ist dabei ein funktionierender LAN-Zugang am Kessel. Es existiert ja bereits eine App-Version für Apple und Android, aber diese hat bisher nur eine begrenzte Funktionsauswahl.

Den Zugang kann man über folgende Adresse generieren, so man einen Kessel mit LAN-Zugang und Buderus-Gate besitzt, die Gate-Zugangsdaten sind am Kessel per Aufkleber ersichtlich :
https://www.buderus-connect.de

Ich habe den Zugang soeben angelegt und geschaut, welche Funktionen bereits mit dieser Beta freigegeben sind. Diese sind (damit also von jedem Ort der Welt aus steuerbar) :
- die Temperaturen aller vorhandenen Heizkreise können geregelt werden
- Umschaltung Automatikbetrieb / manueller Betrieb
- Einstellung und Regelung aller Zeitprogramme
- Ein-/Ausschalten des Urlaubsprogramms

Es gibt auch die zusätzliche, wahlweise Möglichkeit, seinen Heizungs-Fachbetrieb hier Zugang zu gewähren. Er kann dann Betriebszustände direkt auslesen oder ändern und könnte auch Störungsmeldungen direkt bekommen.

Weitere Service-Menü's sind bereits als Zugangspunkt sichtbar, aber noch nicht in Betrieb. So wird man u.a. künftig hier auch direkt und ohne anzubauende Zusatzgeräte die Verbräuche ablesen können und damit auch weitere Informationsmöglichkeiten schaffen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich diese lange erwartete Software entwickeln wird. Mein erster Kontakt mit der bereits funktionierenden Hotline dieses Control-Centers war sehr freundlich und aussagefähig. Es wird auch eine Feedback-Funktion an die Entwickler geben.
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 02.10.2015 14:19:51
0
2274460
...und wieder eine offenbar eher "oberflächliche" Heizungs-App, mit der man zwar die Wärmabgabe ändern kann, nicht aber die Wärmerzeugung. Das wäre dann möglich, wenn man via App auch die Heizkurve verändern könnte.
Verfasser:
psy.35i
Zeit: 02.10.2015 14:29:07
0
2274464
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
...und wieder eine offenbar eher "oberflächliche" Heizungs-App, mit der man zwar die Wärmabgabe ändern kann, nicht aber die Wärmerzeugung. Das wäre dann möglich, wenn man via App auch die Heizkurve verändern könnte.

das geht mit der Buderus EasyControl Pro App
Sommer/Winterumschaltung, Auslegungstemperatur lassen sich damit einstellen
und die Monitor/Diagnosedaten anzeigen
Verfasser:
Loubart
Zeit: 02.10.2015 14:44:51
0
2274469
@ Texlahoma :
Das ist doch keine neue Heizungs-App, sondern ein "Control Center Connect", welches als Internetbasierte Software am Ende sicher auch Eingriffe in die Heizkurve und weiteres darstellen wird.

So ein Webbasiertes Interface haben sich viele ja lange vorgestellt und gewünscht. Nun ist es da. Es ist derzeit noch in der Beta-Phase, wie beschrieben, wird aber in Kürze als V.1 implementiert.

Wie ich ebenfalls schon ausführte, brachte mein erstes Gespräch mit der zugehörigen Hotline (Bosch Thermotechnik) neben einem sehr freundlichen Ton auch die unbedingte Bitte des Mannes an der Strippe, doch die Feedback-Möglichkeit des Portals zu nutzen und Wünsche, Anregungen, Kritiken etc. anzubringen.
Wer sagt also jetzt schon, "dass es wieder nur eine oberflächliche App" wird ? Das können wir doch erst sehen, wenn etwas Zeit vergangen und evtl. die V.2 am laufen ist. Mein Gespräch macht positive Hoffnung, zumindest.


Im übrigen sind ganz viele sicher auch schon zufrieden, wenn man von jedem Ort der Welt aus von dem Kessel ein paar Werte abrufen kann und auch Temperaturen, Schaltzeiten, Urlaubsschaltungen etc. anpassen kann.



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Christoph386 schrieb: Hallo Zusammen, entschuldigt die späte Antwort, auf der Arbeit ist aktuell zu viel los... Und sowas dann auch noch vor Weihnachten... Kann mir jemand die Zusammenhänge mit Fußpunkt und Endpunkt erklären,...
Litchking schrieb: Das ist je nach Region nicht einfach, Pia. Ich habe mittlerweile nach sehr viel telefonieren einen gefunden, der mir zwei Anlagen wie aus dem Bilderbuch gebaut hat. Das dritte Projekt steht noch an. Denkmal...
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Erfahrungen und Berichte zum modulierenden Öl-Brennwertkessel Buderus GB145
Verfasser:
Loubart
Zeit: 02.10.2015 14:44:51
0
2274469
@ Texlahoma :
Das ist doch keine neue Heizungs-App, sondern ein "Control Center Connect", welches als Internetbasierte Software am Ende sicher auch Eingriffe in die Heizkurve und weiteres darstellen wird.

So ein Webbasiertes Interface haben sich viele ja lange vorgestellt und gewünscht. Nun ist es da. Es ist derzeit noch in der Beta-Phase, wie beschrieben, wird aber in Kürze als V.1 implementiert.

Wie ich ebenfalls schon ausführte, brachte mein erstes Gespräch mit der zugehörigen Hotline (Bosch Thermotechnik) neben einem sehr freundlichen Ton auch die unbedingte Bitte des Mannes an der Strippe, doch die Feedback-Möglichkeit des Portals zu nutzen und Wünsche, Anregungen, Kritiken etc. anzubringen.
Wer sagt also jetzt schon, "dass es wieder nur eine oberflächliche App" wird ? Das können wir doch erst sehen, wenn etwas Zeit vergangen und evtl. die V.2 am laufen ist. Mein Gespräch macht positive Hoffnung, zumindest.


Im übrigen sind ganz viele sicher auch schon zufrieden, wenn man von jedem Ort der Welt aus von dem Kessel ein paar Werte abrufen kann und auch Temperaturen, Schaltzeiten, Urlaubsschaltungen etc. anpassen kann.
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