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Heizsystem in Bestandsimmobilie BJ 1978 - aber Welches?
Verfasser:
blankman
Zeit: 11.01.2017 11:29:13
0
2461572
Hallo Zusammen,

habe mir vor 2 Jahren ein 1-2 Familienhaus gekauft und will nun die Heizung modernisieren und wollte dazu eure Ideen wissen. Hauptgrund ist, daß die Öltanks (5x2000l) dermaßen stinken und die Einfüllstutzen bereits verformt sind (Muffen bereits gerissen).

Vorgeschichte:
Im Expose wurde das Haus mit Brenntwerttechnik angegeben, was sich jedoch letztendlich als NT-Kessel von 2006 mit altem Brenner von 1991 herausgestellt hat. Denn Brenner wurde letztes Jahr gegen einen 22KW Blaubrenner ausgetauscht, da der alte Brenner nach dem Einzug nicht mehr anlaufen wollte (1-2 Monate Stillstandt).

Meine Probleme:
- Beim Hauskauf (März 2015) wurden 7500l Öl gekauft, von denen momentan noch max. 20% da sind (Tanks noch zu max. 1/5 gefüllt). Der Verbrauch ist meiner Meinung nach viel zu hoch.
- Die Erneuerung der Öltanks würde ca. 5000,-€ kosten + neues Einstrangsystem & Einfüllstutzen --> Finanziell ein Flop und an den Verbrauchskosten ändert sich nichts

Daten zum Haus:
- BJ 1978 / 186m² Wohnfläche / Voll unterkellert (1 Raum beheizt)
- 30cm Ziegel + Innendämmung
- Doppelverglaste Kunststoffenster (ca. 1991 / evtl. älter)
- EG&1.OG: FBH an den meisten HK, die über den Rücklauf der Heizkörper angeschlossen.
- Bewohner: 7 Personen

Meine Renovierschritte:
- Oberste Geschossdecke neu gedämmt (Einblasdämmung / 20cm)
- alle Heizungsnischen zugemauert und HK erneuert bzw. abgeklemmt und entfernt (= nur FBH im Bad, Wohnzimmer, Küche und Flur)
- Rollädenkästen gedämmt
- Kamin im Wohnzimmer. Das EG läßt sich damit gut erwärmen, da ich auch Auslässe im Flur eingebaut habe.

Mögliche Heizsysteme:
1.) Pellet: Habe bereits ca. 5 Angebote vorliegen von 15.000 - 25.000. Den Tankraum könnte ich zur Hälfte zu einem Silo umbauen Bei Brennwerttechnik ist zusätzlich eine Kaminsanierung nötig, da mein Edelstahlkaminzug nicht druckdicht ist
2.) Flüssiggas: Habe leider kein Erdgas, daher müsste ich in einen eigenen Tank investieren. Die Verbrauchskosten sind jedoch ungewiß, ebenso wie die Wartungskosten des Tanks...
3.) LWP + PV. Ist eine LWP (z.B. Panasonic) überhaupt praktikabel bei geschätzter 16KW Heizlast? Wie ist das mit dem Lärm (Würde genau Richtung Straße hinter einem Strauch stehen)?

Was meint ihr zu meinen Überlegungen?
Verfasser:
Peter 888
Zeit: 11.01.2017 12:34:03
2
2461623
Hallo

das Haus verbraucht keine Heizung bzw. kein Wärme aus Heizöl sondern der Nutzer. Solange Du die Heizung ausschaltest wird nichts verbraucht. Unangenehme Wahrheit aber Fakt.
Dein Verbrauch sind 7500 * 0,8 = 6000 Liter. Seit März 2015 sind das 21 Monate sind also auf Jahr ca. 3450 Liter.

Nichts ungewöhnliches für ein "altes" 1-2 Familienhaus.
Ob viel oder wenig kann Dir auch keiner beantworten, da keiner weiß wie viele Personen, wie viel Warmwasser, welche Grundfläche usw.

Um die Verbrauchskosten zu senken, kannst Du
- Deine Heizgewohnheiten überprüfen und ggf. korrigieren.
- versuchen Heizwärmeverluste zu lokalisieren und zu eliminieren. (Z.B. Thermographie)
- Hydraulischen Abgleiche durchführen,
- Wärmedämmmaßnahmen ergreifen, (Fenster, Abdichtungen usw.)
- Technik erneuern.

wobei Technik erneuern das letzte Mittel der Wahl ist und erst die anderen Maßnahmen durchgeführt werden sollten, damit die dann neue Technik auch passt. Die anderen nach der aufgeführten Reihenfolge.

ciao Peter
Verfasser:
OldBo
Zeit: 11.01.2017 13:22:51
1
2461665
Genauso sollte man vorgehen. Diese Frage wird in der nächsten Zeit immer häufiger kommen, weil die Erben sog. Schrottimmobilien verkaufen. Oft wäre ein Abriss die sinnvollste Lösung. Nur sollte dann der Kaufpreis auch nur den Grundstückswert aufweisen.
Verfasser:
blankman
Zeit: 11.01.2017 14:00:07
0
2461692
Zitat von Peter 888 Beitrag anzeigen
Dein Verbrauch sind 7500 * 0,8 = 6000 Liter. Seit März 2015 sind das 21 Monate sind also auf Jahr ca. 3450 Liter.

Nichts ungewöhnliches für ein "altes" 1-2 Familienhaus.
Ob viel oder wenig kann Dir auch keiner beantworten, da keiner weiß wie viele Personen, wie viel Warmwasser, welche Grundfläche usw.


Hallo Peter,

danke für deine Rückmeldung. Zum Verbrauch: Das Haus Stand ein paar Monate leer und die Heizung war für ca. 1-2 Monate komplett aus in dieser Zeit. Deswegen rechne ich eher mit 3500-4000 Litern. Das wäre wären eigentlich noch ok, ich hatte nur auf weniger gehofft, da ich ja bereits:
- Oberste Geschossdecke neu gedämmt
- Fenstergummis erneuert & Rolladenkästen gedämmt
- Heizungsnischen zugemauert und Rippen-HKs durch neue HKs ersetzt habe.

Geplant ist noch die Kellerdecke zu dämmen, da ich hier z.T. 20°C Deckentemperatur habe (durch die Bodenheizung im EG). Hier geht natürlich auch ein Teil der Wärme hin, nur hatte ich eher mit 3000l gerechnet.

Zu den Daten hatte ich ja geschrieben:
- BJ 1978 / 186m² Wohnfläche / Voll unterkellert (1 Raum beheizt)
- 30cm Ziegel + Innendämmung (Rigips mit Styropor)
- Doppelverglaste Kunststoffenster (ca. 1991 / evtl. älter)
- EG&1.OG: FBH an den meisten HK, die über den Rücklauf der Heizkörper angeschlossen.
- Bewohner: 7 Personen

Zur deiner Vorgehesweise:

- Deine Heizgewohnheiten überprüfen und ggf. korrigieren.
Frage: Wäre es ausreichen, einen Wärmemengenmesser zu besorgen oder müsste separat einer an Warmwasser und Heizung?
- versuchen Heizwärmeverluste zu lokalisieren und zu eliminieren. (Z.B. Thermographie)
A: Das werde ich demnächst machen - habe da einen bekannten Energieberater mit Thermokamera
- Hydraulischen Abgleiche durchführen
A: Beinahe alle HB die ich da hatte, wollten sich nicht mit den alten Ventilen auseinandersetzten oder meinten pauschal: Das geht nicht
- Wärmedämmmaßnahmen ergreifen, (Fenster, Abdichtungen usw.)
A: siehe oben
- Technik erneuern.
A: Daher habe ich ja den Thread eröffnet. Ich denke nicht, daß es sich lohnt, in die alten Tanks zu investieren und vor einer weiteren Betankung habe ich bedenken. Daher die Frage: Was macht Sinn bei geschätzter Heizlast von 14-16 KW?

Gruß,
Michael
Verfasser:
lowenergy
Zeit: 11.01.2017 16:23:03
0
2461758
Zitat von blankman Beitrag anzeigen
Daher habe ich ja den Thread eröffnet. Ich denke nicht, daß es sich lohnt, in die alten Tanks zu investieren und vor einer weiteren Betankung habe ich bedenken. Daher die Frage: Was macht Sinn bei geschätzter Heizlast von 14-16 KW?
Die Frage ist doch auf welchem Niveau die Heizwassertemperaturen sein müssten!

Ansatz sollte m. M. folgendes Prinzip sein: Thermodynamisch optimiertes Heizen

Zudem wäre interessant zu wissen, ob es um ein komplett selbst genutztes Haus geht, oder ob´s (Teil)vermietet ist.

Wie soll die Trinkwassererwärmung erfolgen ... zentral ... dezentral?

Ist es denkbar, dass auch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung installiert wird?
Verfasser:
mrtux
Zeit: 11.01.2017 17:28:37
2
2461814
Deine Tankanlage ist also Hinüber.
Befüllen würde ich diese nicht mehr, da bei schon gerissenen Muffen es leicht passieren kann, dass dein Keller mit Öl geflutet wird.


Flüssiggas, heutzutage sind die Betriebskosten gleich auf mit einer Ölheizung.

Ich würde einen anderen Weg gehen, erstmal muss ein Öltank her. Diese gäbe es auch als junge Gebrauchte. 3.000L würden reichen. Man müsste zwar öfter tanken, aber das ist bei der Restlebenszeit der Ölheizung noch der günstigste Weg.

Dann den Verbrauch senken und die Gebäudehülle optimieren. Ggf. brauchst du eine bessere Heizungssteuerung.
Die Fensterscheiben aus 1991 sind auch nicht mehr der Brüller. Wenn die Rahmen noch gut sind, über einen Scheibentausch nachdenken. Bringt einiges!

Weitere Energielecks suchen, wie z.B. Kellerdecke dämmen. 20°C sind übel!

Gebrauchte WMZ für Heizkreis / Warmwasser verbauen. Bitte nicht vom Stuhl kippen, wenn du den Wirkungsgrad berechnest für manche Betriebsmodi...

--

Aus eigener Erfahrung, Bestandsimmobilie mit 130m²/3.500-4.000L auf 280m² / 3.000L pro Jahr bekommen.
Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 11.01.2017 17:48:04
1
2461827
Bei Plastefenstern aus 1991 würde ich die Dinger komplett rausschmeißen, thermische Trennung der Innen- und Außenfensterbänke überprüfen, ggf herstellen, und neue, moderne Wärmeschutzfenster mit RC2 Beschlägen einbauen. Dann hast du auch den Einbruchschutz sichergestellt. Ein altes Plastikfenster guckt man schief an und es geht auf. In dem Zusammenhang könnte man auch die Rolladenkästen gegen moderne wärmegedämmte und zugluftdichte Modelle austauschen. Eventuell KfW Kredite in Anspruch nehmen.

Innendämmung ist zu hinterfragen. Mal die U-Werte der Wandaufbauten berechnet? Was kommt da raus?

Warum hast du beim Austausch der Rippenheizkörper gegen Konvektoren die Ventile nicht erneuert? Wurde die (ungedämmte?!) Verrohrung im (ungedämmten?!) Ziegelmauerwerk belassen?
Verfasser:
OldBo
Zeit: 11.01.2017 18:50:04
1
2461871
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Bei Plastefenstern aus 1991 würde ich die Dinger komplett rausschmeißen, thermische Trennung der Innen- und Außenfensterbänke überprüfen, ggf herstellen, und neue, moderne Wärmeschutzfenster mit RC2 Beschlägen einbauen. Dann hast du auch den Einbruchschutz sichergestellt. Ein altes Plastikfenster[...]

Tja, es ist leicht derartige Ratschläge zu geben, wenn es nicht das eigene Geld kostet. Wenn die Laibungen in Ordnung sind, dann reicht meistens auch ein Glasaustausch.
Verfasser:
JoergW
Zeit: 11.01.2017 19:01:44
0
2461884
Moin Blankman,

ich hoffe das der Name nicht Program ist :-)

Wo wohnt das Haus? Stadt oder die ersten 3 Ziffer der PLZ
Wie hoch ist der KW und WW Verbrauch pro Jahr / ca. ?
Welcher genaue Kesseltyp und Leistung
Welcher Brenner
Welche Steuerung

Bitte Bilder von den Tanks mit Leitungen
Bitte Bilder vom Kessel, den Rohren, der Steuerung und der Heizkörper.
Bilder vom Kessel Rauchrohr und Bilder von der Decke um den Schornstein.... sind da Öffnungen zu sehen?
Bitte mit und ohne ( detail ) Ventilköpfen.

Bilder der Fenster und geöffnet der Rahmen ( Zollstock als Massstab)


Grüßle
Verfasser:
blankman
Zeit: 11.01.2017 23:08:22
0
2462040
Ui...da hab ihr mir aber einiges an Hausaufgaben gegeben! ;-)
Vielen Dank euch jedenfalls für die Antworten - ich werde mal versuchen, auf alles einzugehen:

Zu lowenergy:
- Es ist ein voll eigengenutztes Haus (2 Erwachsene, 5 kinder)
- Die Trinkwassererwärmung sollte zentral erfolgen
- Wohnraumlüftung ist nicht geplant

Zu mrtux:
- Flüssiggas war nur so eine Idee, damit der Gestank verschwindet und ich den Platz der Tanks für eine Sauna nutzen kann (die ich für lau bekommen habe). die Investitionskosten wären in etwa vergleichbar mit neuen Tanks
- Kellerdecke wird auf jeden Fall gedämmt (Geplant: Resol-Platten 70mm als B-Ware, selbst verkleben)

Zu Hanssanitaer:
- Die Fenster wollte ich noch 10 Jahre behalten, damit mich nicht finaziell gleich alles erschlägt. 2 Fenster muss ich jedoch anpacken, da diese bereits blind sind.
- U-Wert müsste ich mal suchen, da ich ihn bereits beim Renovieren berechnet hatte. War aber nicht so übel
- Die neuen HKs haben natürlich neue Ventile, nur die FBH,, die am RL nach jedem HK hängt, hat noch die alten Ventile.
- Das Haus heize ich größten Teils nur über die FBH. Lediglich 3-4 HK sind auf (in den Zimmern ohne FBH). Leider hängt alles an einem Heizkreis...
- Die Verrohrung wurde beibehalten

Zu OldBo
- Die Fenster sind zwar größten teil noch ok, 2 Eckbeschläge waren jedoch durchgerostet (Konnte ich bei EBAY finden :-). Da, wo es gezogen hat, habe ich eine Dichtung ergänzt, da sich die Fenster leider nicht einstellen lassen

Zu JoergW
- Klar ist der Name Programm! ;-) ...kommt aber immer drauf an, was man darunter verstehst! ;-)
- Das Haus wohnt in 864
- Wasserverbrauch insgesamt 2016: 228m³ (Werte für Warmwasser habe ich nicht)
- Kesseltyp Brötje LSL 20C / 17-20KW / 53l Wasserinhalt + 150l Speicher
- Brenner: MHG RE 1.22 HK
- Steuerung weiß ich nicht (Wo sehe ich das? Konnte leider im Menü nichts finden)
- Wie stelle ich hier Bilder ein? Kann ich die wirklich nur verlinken oder kann man die als Anhang hier hochladen?

Gruß,
Michael
Verfasser:
JoergW
Zeit: 11.01.2017 23:15:57
0
2462041
Moin Michael,

leider müssen die Bilder verlinkt werden.
Hast Du bitte auch noch ein Scan / Bild vom Schorni oder Heizi Protokoll?

Grüßle
Verfasser:
blankman
Zeit: 12.01.2017 10:54:18
0
2462177
Moin Zusammen,

hier hab ich mal einen Ordner mit allen Bildern freigegeben. Ich hoffe, der Zugriff klappt:

Link zu Googledrive-Ordner

War das Schorni-Protokoll zu gebrauchen? Ich such mal, ob ich noch was anderes habe. Die Werte waren auf jeden Fall weit über den geforderten Werten.

Eine andere Frage: Wenn ich mir gebrauchte GFK-Tanks hole (hab ein Angebot für 10-Jährige):
- Wird die mir überhaupt jemand anschließen und in Betrieb nehmen?
- Wird die Geruchsbelästigung im Heizraum verschwinden? Könnte ich sogar die Sauna neben die GFK Tanks stellen, ohne den Geruch ertragen zu müssen? (Evtl. mit Zwischenwand & Tür?). Es riecht nämlich grausig im Tankraum...

Gruß,
Michael
Verfasser:
mrtux
Zeit: 12.01.2017 18:06:39
0
2462406
GFK Tanks stinken nicht,

Daneben die Sauna geht so einfach nicht. Da müssten die Tanks im seperaten Raum verschwinden.

Einbau - es gibt auch Betriebe die dir soetwas einbauen. Aber ohne Garantie.

Jedenfalls sind 10 Jahre alt GFK Tanks noch recht neu.

Ansonsten eben Flüssiggas wenn du unbedingt den Raum haben willst. Aber dann sollte es eine Brennwerttherme werden. Ein Gas Gebläsebrenner vor einem NT Kessel ist vergebene Müh.
Verfasser:
dimi10
Zeit: 12.01.2017 19:04:52
0
2462446
Ich würde mal vorläufig die Ölheizung mit dem Brenner 2015 weiterlaufen lassen , vor allem wenn du die gebrauchten Tanks angeschlossen bekommst.Zum VErbrauch ich hatte meine Viessmannkessel vor allem
richtig gedämmt , dasselbe bei allen WW-Leitungen .Ich würde mir außerdem eine Brauchwasserwp für Warmwasser z.B. von Elco DHW200l kaufen bei E_Bay neu 1589€. Nur noch bei Temperaturen wie zur Zeit
den ÖLbrenner für WW nutzen, du müßtest dann mit dem Jahres-Ölverbrauch weit unter 3000L kommen.Wenn du ein Süddach hast würde ich mir Fotovoltaik aufs Dach machen lassen. Der Betrieb der ELCO WP-ist mit Fotofolltaik möglich.Wenn dann in ein paar Jahren das Heizöl wieder zuviel Geld kostet,
würde ich mir eine Pelettsheizung kaufen ,da diese ja im Sommer auch abgeschaltet ist .
Verfasser:
JoergW
Zeit: 12.01.2017 19:11:06
0
2462454
Moin,

heizi bei der nächsten Wartung nach Pumpendruck und Düsengröße fragen, ebenso die Abgastemperatur... also Werte die auf diesem Protzokoll nicht zu sehen sind.
Der Brenner kann auf rund 17 KW reduziert werden, jedoch sollte die Abgastemperatur nicht weit unter 150°C liegen.


Optisch sieht die Kiste doch gut aus ,

Wie hart ist Euer Wasser? ....hart bis sehr hart, dann ist der WW Bereiter voll Kesselstein, u.U. wenig nutzbarer Restinhalt, oft Aufheizen, kosten auch ein paar Liter im Monat.

Die Pumpe steht auf welcher Leistungsstufe? ... detailfoto das auch der Pumpenty und die Leistung zu sehen ist.

Ich würde den Kessel etwas optimieren und in den nächsten 2 Jahren den Bedarf ermitteln, um dann eine passende Heizung einzusetzen.
Bis dahin Kellerdeckendämmung und obere Geschossdecke soweit noch nicht geschehen optimieren.

Du solltest Dir in der Regelung mal anschauen welche Temperaturen VL RL aktuell sind und die WW Temperatur sowie Heizkurve rausschreiben.

Mal sehen was Du dann brauchst.

Grüßle
Verfasser:
blankman
Zeit: 12.01.2017 23:18:37
0
2462578
hallo Zusammen,

@mrtux: Das Angebot mit den Tanks klang auch gut. Ich weiß nur nicht, ob dadurch der Öl-Geruch komplett weg wäre - eine neue Wand zw. den Tanks zu ziehen wäre nicht das Problem. Der Tankraum ist LxBxH 4,66x2,96x2,15 - ich denke, den könnte ich halbieren. Ich bin mir nur nicht sicher, ob der Kessel/Brenner nicht doch noch müffeln. Bei Flüssiggas habe ich noch keine brauchbaren Vergleiche für Verbrauchskosten finden können - aber sauber und einfach wäre es ja...

@dimi10: Die Sache mit der BW-WP klinkt interessant - Ich werde es mir mal anschauen. Ich habe sogar ein Süddach. Die PV könnte man doch in Eigenleistung montieren und dann vom Elektriker anschließen lassen.

@JoergW:
- Ich habe einen Ionentauscher, daher kann ich mein Wasser einstellen. Wie das jedoch vor 2 Jahren war und wie der WW-Bereiter aussieht, weiß ich nicht. Kann man den reinigen lassen?
- Die Pumpe ist eine alte 3-stufige Pumpe. Habe das Bild hochgeladen
- Heute war ein Freund da und wir haben uns die Steuerung mal angeschaut:
Vorlauf Min: 8° / Vorlauf Max: 80° !
Wir haben dann mal etwas rumgespielt und die VL-Temperatur wie folgt geändert:
Vorlauf Min: 30° / Vorlauf Max: 55°. Ich will mal in den nächsten Tagen schauen, ob das reicht und wie sich die Heizkörper verhalten. Dann könnte ich mich mal nach unten tasten. Nachtabsenkung ist von 22:00 - 6:00 aktiv.

Gruß und Dank euch allen!
Verfasser:
dimi10
Zeit: 13.01.2017 00:14:08
0
2462587
Zitat von blankman Beitrag anzeigen
hallo Zusammen,

@mrtux: Das Angebot mit den Tanks klang auch gut. Ich weiß nur nicht, ob dadurch der Öl-Geruch komplett weg wäre - eine neue Wand zw. den Tanks zu ziehen wäre nicht das Problem. Der Tankraum ist LxBxH 4,66x2,96x2,15 - ich denke, den könnte ich halbieren. Ich bin mir nur[...]

Heizöltanks anzuschließen ist kein Problem ,sie müssen nur danach dicht sein.D.h.neue Rohre,Verschraubungen und Dichtungen vom Hersteller beziehen und montieren. Allerdings trozdem
vorsicht bei der neuen Heizölfüllung,Tankwart vorher Bescheid sagen.Natürlich kann man Fotovoltaik selbst
montieren aber vorher schlau machen.Es gibt dafür ein eigenes Forum ,google mal!
Verfasser:
tipvonthomson
Zeit: 13.01.2017 03:27:23
0
2462596
Hallo blankmann, eine wesentliche Ursache für den Ölgeruch sind m.E. die Leckagen an den Einfüllstutzen !!! und nicht vorrangig der Kuststoff. (Die Tanks sehen eigentlich -nach Foto- noch gut aus).
Eine kleine Leckage reicht - Heizöl stinkt penetrantisch. Hatte eine vergleichbares Problem. Beim Befüllen hatten sich unbemerkt die fast leeren (somit leichten) Tanks verschoben. Dann hatte ich auch solche Kleinleckagen (auch um die Einfüllrohre) und die Geruchsprobleme: Als erstes habe ich selbst mit einer konzentr. Seifenlauge/Fettlöser die Ränder um die Rohre gesäubert (Achtung : richtige Unterlage z.B. Baudiele, beim bekrabbeln der Tanks schaffen wegen der Gewichtsverteilung, mit wenig Wasser und immer wieder wechseln und mehrfach reinigen); das hat schon was gebracht fürs erste. Als die Tanks wieder ziehmlich leer waren , habe ich mir eine lokale Tankreinigungsfirma kommen lassen. Die hat die Tanks leergesaugt, Schlamm entsorgt, Verschraubungen aller Leitungen gelöst, Tank innen und aussen fachgerecht(!) gereinigt, Tanks neu ausgerichtet und neu gesichert, vorhanden Rohre gesäubert und wieder (spannungsfrei) fachgerecht angeschlossen . Ölleitung von 2 Strang auf 1 Strang umgerüstet, restl. Heizöl wieder eingefüllt. Das waren Profis und die haben mich gut beraten und sauber gearbeitet. (Dichtungen erneuert, eine Überwurfmutter erneuert weil durch Haarriss undicht usw.) Denn wenn man mit den verölten Teilen handtiert, hast du ruck zuck überall kleine, stinkende Flecken. Habe bei 4x1500lTanks für die ganze Chause keine 1000,-€ mit allem (Ersatzteile etc) bezahlt. und war vor allem den Gestank los. und die Tanks stehen wieder wie eine Eins! Das hat sich wirklich gelohnt für mich, und ich würde es wieder machen bevor ich an Großinvestitionen wie Pellets denke. Lass dich mal in der Sache nicht nur vom HB, sonder auch vom Tankreiniger beraten, denn die machen nicht nur Haushaltstanks, sondern auch in Industrieanlagen, Tankstellen etc. und die haben breitgefächerte Erfahrung mit dem Thema.
Gruß tvt
Verfasser:
raho1972
Zeit: 13.01.2017 08:57:16
0
2462647
Hi!

Hast du schon mal darüber nachgedacht die Heizung ohne Nachtabsenkung laufen zu lassen? Die Wärme, die du über die 8h verlierst, musst du morgens wieder aufholen.
Mir hat man geraten sie durchlaufen zu lassen im alten Haus, ist auf Dauer sparsamer!

Gruß Rainer
Verfasser:
blankman
Zeit: 13.01.2017 09:18:54
0
2462654
Hi Zusammen,

@tipvonthomson: An der Baustelle war ich auch schon: Die Flecken sind eingetrocknet. Wir haben vor dem Einzug alle Tanks sauber geschrubbt. Die Flecken an sich riechen nicht und sonstige Ölflecken habe ich und einige Fachmänner auch nicht gesehen. Zu den Tankfirmen: Einer wollte garnicht kommen, der Zweite hat nach paar Minuten Besichtigung gemeint: Tanks diffundieren und müssen ausgetauscht werden, wenn man den Geruch los haben will. Kosten: über 5000,-€. Die gerissenen Muffen sind übrigens an der Entlüftungsleitung.

@Rainer: Wie gesagt, ich habe erst gestern angefangen, an den Einstellungen rumzuspielen. Der Gedanke mit der Nachtabsenkung ist mir auch schon gekommen - vor allem wenn die Vorlauftemperatur so weit wie möglich gesenkt werden kann. Ich kann nur das Gesamtkonzept nicht beurteilen. Ich bin jedenfalls dabei, mir 2 Wärmemengenmesser einzubauen: Einen für das Warmwasser, einen für den Heizkreislauf. Welche wären dafür geeignet?

@Dimi10: Hast du mal die Rechnung aufgestellt, ob die Brauchwasser-WP das Wasser günstiger erwärmt als der Brenner? Ich bräuchte immerhin warmes Wasser für 7 Personen...

Gruß,
Michael
Verfasser:
OldBo
Zeit: 13.01.2017 09:50:51
0
2462671
Zitat von blankman Beitrag anzeigen
Die gerissenen Muffen sind übrigens an der Entlüftungsleitung.[...]

Und dann wunderst Du Dich, dass es riecht?
Verfasser:
blankman
Zeit: 13.01.2017 11:15:23
0
2462726
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Und dann wunderst Du Dich, dass es riecht?


Naja, da ist ein 3cm langer Riß ist Gewinde seitlich. Ich war mir deswegen nicht so sicher, ob der Gestank nur deswegen da ist und nicht wegen der Tanks. Alle Fachmänner die ich da hatte, haben auf die Tanks gedeutet, obwohl ich denen den Riß gezeigt habe.
Verfasser:
dimi10
Zeit: 13.01.2017 11:34:03
0
2462736
Die Brauchwasserwp mit 200l, soll ja nicht im Winter laufen. Es wird eine JAZ 3,5 angeben und mit Fotovoltaik verbunden dürfte sie in den Sommermonaten eigentlich nichts kosten.Eine Entlüftungsleitung
zu ersetzen kostet nicht die Welt !
Verfasser:
blankman
Zeit: 13.01.2017 11:50:56
0
2462747
Zitat von dimi10 Beitrag anzeigen
Die Brauchwasserwp mit 200l, soll ja nicht im Winter laufen. Es wird eine JAZ 3,5 angeben und mit Fotovoltaik verbunden dürfte sie in den Sommermonaten eigentlich nichts kosten.Eine Entlüftungsleitung zu ersetzen kostet nicht die Welt !


Das klingt gut. Mit was kann ich eigentlich bei der PV ohne Montagekosten rechnen? Im Internet finde ich Aussagen zwischen 5-15.000€. 8kWP müsste ich eigentlich schon aufs Dach bekommen können.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 13.01.2017 12:32:02
0
2462772
Zitat von blankman Beitrag anzeigen
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
[...]


Naja, da ist ein 3cm langer Riß ist Gewinde seitlich. Ich war mir deswegen nicht so sicher, ob der Gestank nur deswegen da ist und nicht wegen der Tanks. Alle Fachmänner die ich da hatte, haben auf die Tanks gedeutet, obwohl ich denen den Riß gezeigt habe.

Ich habe oben gelesen, dass die Einfüllstutzen bereits verformt sind (Muffen bereits gerissen). Dann schreibe das nächste Mal etwas deutlicher >((



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Heizsystem in Bestandsimmobilie BJ 1978 - aber Welches?
Verfasser:
OldBo
Zeit: 13.01.2017 12:32:02
0
2462772
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]

Naja, da ist ein 3cm langer Riß ist Gewinde seitlich. Ich war mir deswegen nicht so sicher, ob der Gestank nur deswegen da ist und nicht wegen der Tanks. Alle Fachmänner die ich da hatte, haben auf die Tanks gedeutet, obwohl ich denen den Riß gezeigt habe.
Ich habe oben gelesen, dass die Einfüllstutzen bereits verformt sind (Muffen bereits gerissen). Dann schreibe das nächste Mal etwas deutlicher >((
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