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Anschluss an Hackschnitzelheizung über Fernwärme
Verfasser:
MiMac
Zeit: 21.04.2017 20:14:58
0
2501823
Hallo ;)

wir heizen unser Einfamilienhaus (vier Personen) zur Zeit mit einem alten Ölkessel. Geheizt wird ausschließlich über Fußbodenheizung.
Nun möchten wir auf eine Hackschnitzelheizung umstellen. Da mein Bruder sowieso eine Hackschnitzelanlage (mit Pufferspeicher) betreibt, spielen wir uns mit dem Gedanken über eine Fernwärmeleitung (Leitungslänge einfach: ca. 90 Meter) an seine bestehende Anlage anzuschließen. Es müsste keine Messung/Abrechnung der abgenommenen Wärme erfolgen.

Dazu hätte ich nun einige Fragen:
1. Welche Fernwärmeleitung wäre für diesen Zweck sinnvoll? Ich bin im Internet auf die „CALPEX Fernwärmerohre“ gestoßen. Diese werden mit ein, zwei oder vier Rohren angeboten. Welche Durchmesser werden benötigt? Mit welchen Verlusten ist zu rechnen?

2. Welche Komponenten werden bei uns im Haus benötigt? Wärmetauscher, Heizwasserspeicher, Brauchwasserspeicher oder Schichtspeicher?

3. Brauchen wir eine eigene Heizungssteuerung? Muss eine Steuerungsleitung zur Heizung mit verlegt werden?

Danke schon mal für eure Tipps und Infos :)

Gruß Michael
Verfasser:
mrtux
Zeit: 21.04.2017 21:13:21
1
2501832
Es wird die Leitung gebraucht, weiteres Ausdehnungsgefäß, Steuerung für den Heizkreis usw..

aber über 90 Meter einfache Länge das Wasser zu schicken kostet auch etwas Pumpenstrom. Zudem, wie soll das Warmwasser bereitet werden? Im Sommer ist das recht Verlustbehaftet.

Eine Luftwärmepumpe wie die Panasonic Geisha wäre günstiger imn Einkauf und ist im Betrieb auch etwa Gleichauf mit der Fernwärmeanbindung an die Hackschnitzelanlage.
Verfasser:
lowenergy
Zeit: 22.04.2017 09:25:19
1
2501918
Zitat von MiMac Beitrag anzeigen
... heizen unser Einfamilienhaus (vier Personen) zur Zeit mit einem alten Ölkessel. Geheizt wird ausschließlich über Fußbodenheizung.
Nun möchten wir auf eine Hackschnitzelheizung umstellen. Da mein Bruder sowieso eine Hackschnitzelanlage (mit Pufferspeicher) betreibt ...
Allein die Kosten der 90 Meter Pipeline inklusive Erdaushub sind vermutlich höher als die Erschließung einer eigenen Quelle für's Wärmepumpen ... die sogar mit ~6000€ gefördert werden könnte ... z.b.:
Daher würde ich persönlich zuerst mal bzgl. gegebener Gebäudeheizlast, nötigem Gesamtwärmebedarf und erforderlichem Heizwassertemperaturniveau der vorhandenen Niedertemperaturwärmeaustauschflächen recherchieren:



PS: Eigene Erfahrung ... da seit 17 Jahren der Wärmebezug für die Beheizung des eigenen Hauses aus einem regionalen Netz erfolgt: "Die Netzverteilverluste sind immens und die hausinterne Nutzung dieser thermischen Energie ist nur mit entsprechend "cleverer" Technik effizient zu realisieren. .>)
Verfasser:
Josef Artinger
Zeit: 22.04.2017 16:10:09
0
2502005
Das halte ich fast für den Idealfall bei 90 Meter
1, die Energiewende rechnet sich nicht im Preisvergleich zu Öl, es wird sowieso teurer, entweder Subventionen für PV, Wind, Biogas oder man belügt sich selbst, also rentiert sich nicht.
2, konventionell erzeugter Strom ----> Wirkungsgrad unter 50 %
3, Umwelt, jeder räuchert selbst umher anstatt ein professionelles Heizwerk,
4. Der Zuschuss ist angeblich so hoch dass die Leitung bezahlt ist (erkundigen)
5 Steuerung für mehrere Heizkreise müsste in der Hackgutanlage vorhanden sein
6, bin kein Heizungsbauer, der TE müsste min. 3000 Liter Puffer haben
Im Winter wären das 3 Stunden/Tag wo die Wärme rüber geliefert wird
im Sommer für WW würde die Pumpe 3 Stunden für 3 Tage eingeschaltet sein
mfg. josef



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