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Auswirkungen der Politik auf zukünftige Heiztechnik
Verfasser:
crink
Zeit: 08.09.2017 10:06:38
8
2544359
Hallo,

nachdem im Thread "Wärmepumpe + Photovoltaik - Mehrverbrauch an Kohlestrom oder goldener Weg zu emissionsfreiem Heizen?" immer wieder die Einflüsse der Politik sichtbar werden kann hier ausführlicher auf die Auswirkungen möglicher politischer Entscheidungen auf die Heiztechnik eingegangen werden. Dazu gibt es die folgenden Diskussionsanstöße:

- Deutschland hat das Klimaschutzabkommen von Paris unterzeichnet und sich somit verpflichtet, die Erderwärmung auf "deutlich weniger als 2 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau" zu begrenzen. Dafür ist bis 2050 eine Treibhausgasneutralität notwendig: Spätestens dann darf bilanziell (fast) kein CO2 mehr ausgestoßen werden.

- Von Fraunhofer ISE gibt es eine Studie, die beschreibt, wie die Umstellung auf EE und die Sektorkopplung bis 2050 zum gewünschten Ziel führen kann.

- Alle momentan im Bundestag vertretenen Parteien vertreten die Sektorkopplung für ein Zusammenwachsen von Stromsektor, Wärmesektor und Verkehrssektor.

- Das Weißbuch zum Strommarkt 2.0 des Wirtschaftsministeriums zieht in seinem Ausblick (Kapitel 6) Wärmepumpen den Gasheizungen vor und stellt den Abbau von Hemmnissen für den direkten Einsatz von Strom aus erneuerbarer Energien für Wärmepumpen in Aussicht.

- Das Impulspapier Strom 2030 des Wirtschaftsministeriums spricht viele aktuelle Probleme mit Bezug auf den Wärmesektor an:
* Fossile Brennstoffe tragen zu wenig zur Finanzierung der Energiewende bei.
* Die Preise für CO2-Emissionen sind zu niedrig.
* Biomasse ist universell einsetzbar, aber knapp. Deshalb sollte sie nur in schwer dämmbaren Gebäuden eingesetzt werden.
* Die Wettbewerbsbedingungen für erneuerbaren Strom im Wärmesektor müssen verbessert werden.
* Power-to-Gas ist weniger effizient als der Einsatz von Wärmepumpen und wird nur bei EE-Strom-Überschüssen empfohlen.
* Strompreisbestandteile sollen dynamischer werden und größere Preisschwankungen ermöglichen.

- Agora Energiewende hat sich speziell dem Wärmesektor zugewandt und fordert für 2030 mindestens 5 Millionen Wärmepumpen und gleichzeitig die Abschaffung fast aller Ölheizungen in Deutschland für eine funktionierende und bezahlbare Wärmewende.

- Das gepante GebäudeEnergieGesetz (GEG) soll EnEV, EnEG und EEWärmeG zusammenfassen bzw. ablösen, wurde aber in die nächste Legislaturperiode verschoben. Streitpunkt ist unter anderem das Live-Monitoring von Wärmepumpen.

- Das Monitoring der Wärmepumpen der Modellprojekte im Effizienzhaus Plus-Standard zeigt durch unterirdische Praxiszahlen die zweifelhafte Kompetenz der für die Heizsysteme Verantwortlichen, so dass "künftig auf die umfassende Schulung von Planern und Ausführenden erhöhter Wert gelegt werden" sollte.

Viele Grüße
crink
Verfasser:
wpibex
Zeit: 08.09.2017 10:26:11
5
2544369
crinks Text strotzt nur so von ideologischen Glaubenssätzen.
Ich picke mal einige heraus:
<Deutschland hat das Klimaschutzabkommen von Paris unterzeichnet und sich somit verpflichtet, die Erderwärmung auf "deutlich weniger als 2 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau" zu begrenzen.>
"Die Erde" besteht aus Erdkern, -kruste, Festland, Wasser- und Lufthülle. (Physik)
Was versteht denn crink unter "Erderwärmung"?
Nur Lufthülle? gemittelt? nur übern Festland? oder bei ihm im Garten?
Wer legt denn das "vorindustrielle Niveau" fest?
Goethe? das PIK? die NOAA? oder der DWD?

<Spätestens dann darf bilanziell (fast) kein CO2 mehr ausgestoßen werden.>
Gibt es dann eine Ausatemsteuer? Verbot der Kuh- und Schweinehaltung?
Dürfen wir nur noch vegan essen?
Verfasser:
OldBo
Zeit: 08.09.2017 10:59:16
1
2544388
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
<Spätestens dann darf bilanziell (fast) kein CO2 mehr ausgestoßen werden.>
Gibt es dann eine Ausatemsteuer? Verbot der Kuh- und Schweinehaltung?
Dürfen wir nur noch vegan essen?[...]

Extremer bei den Klimagasen sind die Methanbelastung und die Wolkenbildung, die durch die Erwärmung immer mehr freigesetzt werden bzw. entstehen.
Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 08.09.2017 11:25:06
4
2544398
Meiner Meinung nach ist es vollkommen Wurst, was wir hier machen oder nicht machen.

Erdöl wird so oder so bis auf den letzten Tropfen verbrannt werden, egal, von wem.

Auf Basis des logischen Wissens, dass GAS und ÖL endlich sind, sollten wir alles daran setzen, es nicht mehr zu benötigen.

Die Klimaerwärmung werden wir damit aber nicht stoppen, die wird kommen, so, oder so.

Eine totale Umstellung der Welternährung ohne Fleisch könnte vielen Millionen Menschen das Leben und den Lebensraum retten, aber so intelligent sind wir noch lange nicht, wenn wir es denn je werden, vor unserer totalen Selbstzerstörung.....

Ich denke das "Problem" Mensch hat sich in absehbarer Zeit für den Planeten eh erledigt, sobald die Meere leergefischt sind....
Verfasser:
crink
Zeit: 08.09.2017 12:15:04
3
2544429
Hallo wpibex,

lies das Klimaschutzabkommen von Paris und die dazu erfolgten Stellungnahmen unserer Regierungsparteien, das dürfte Deine Fragen beantworten. Für diesen Thread halte ich Deine Fragen für irrelevant, hier geht es um Heiztechnik und die Auswirkungen der Politik darauf.

Viele Grüße
crink
Verfasser:
crink
Zeit: 08.09.2017 12:19:58
1
2544430
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Erdöl wird so oder so bis auf den letzten Tropfen verbrannt werden, egal, von wem.

Erdöl wird so lange verbrannt werden bis günstigere Alternativen dessen Einsatz nach und nach verdrängen. Je nach Aufwand ist der "letzte Tropfen" in sehr unterschiedlicher Menge erschließbar.

Um auf diesen Thread zurückzukommen: Wie kann die Politik sozialverträglich dafür sorgen, dass die Ölheizungen zum Auslaufmodell werden und bei der nächsten sowieso anstehenden Heizungsrenovierung durch einen umweltfreundlicheren Energieträger ersetzt werden?

Viele Grüße
crink
Verfasser:
wpibex
Zeit: 08.09.2017 12:41:27
1
2544438
<Auf Basis des logischen Wissens, dass GAS und ÖL endlich sind, sollten wir alles daran setzen, es nicht mehr zu benötigen.>
und wie kommt der Strom in die Steckdose?
Blitzableiter? Zappelstrom aus Wind und Sonne?
Unsere GW-WP war vor 12 Jahren fast "CO2-Frei". Wieviel CO2 hat der Strom jetzt?
Verfasser:
crink
Zeit: 08.09.2017 12:55:46
0
2544441
Hallo wpibex,

Fraunhofer hat ein Szenario für die Stromversorgung 2050 fast komplett aus erneuerbaren Energien aufgestellt, Link siehe oben, lohnt sich. Auch wenn Du anderer Meinung bist bietet sich das als Diskussionsgrundlage an.

Viele Grüße
crink
Zeit: 08.09.2017 13:15:24
5
2544445
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
und wie kommt der Strom in die Steckdose?


Bei mir mit nem Kabel ...

Letztlich sind die meisten rücksichtslose Egoisten und haben Angst vor Veränderungen. Eine Umstellung auf jedwede umweltfreundlichere Technik geht am Ende nur mit Zwang oder über den Geldbeutel. Und auch dann wird nur gejammert dass doch erstmal die anderen was tun sollen.

Damit geht dann eine "Miregalnachmirdiesintflutandereinterssierennicht"-partei auf Stimmenfang.
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 08.09.2017 13:39:44
3
2544453
Was würde eigentlich passieren,wenn die Politiker wirklich mal anfangen würden co2 Ausstoss durch Abgaben zu belegen ?

Das eingenommene Geld könnte ja dann in energie Sparmaßnahmen gesteckt werden
Verfasser:
Fritzli
Zeit: 08.09.2017 13:59:03
1
2544461
Bei der Wahl der Heizungsanlage hat die Politik bei mir nie eine wesentliche Rolle gespielt. Entscheidend waren immer die Gegebenheiten: Substanz, Wärmebedarf, Heizverteilung, Möglichkeit für Erdsonde Ja/Nein, Potential und Zukunft der Baute etc.

Für mich persönlich ist klar, dass ich weg will von fossilen Energieträgern. Grundsätzlich und auch um unabhäginger zu sein. Mir ist auch klar, dass das die Politik will. So gesehen hat die Politik eine indirekte Rolle gespielt. Ich mache das jedoch primär aus Überzeugung, nicht durch die Politik motiviert.

Letztlich ist die Gesellschaft eine grosse Gemeinschaft und in allen Bereichen von Energie abhängig, insbesonders Elektrizität. Jede Veränderung und politische Einflussnahme hat erhebliche Einflüsse, sodass hier nur wenig und langsam gesteuert werden kann.

In der CH haben wir vor ca. 2 Jahren über eine "Energiesteuer" abgestimmt:
Mit der Energiesteuer sollte nicht mehr der Konsum des Konsumenten besteuert werden, sondern den Verbrauch von nicht-erneuerbarer Energie. Konkret wäre die nicht erneuerbare Primärenergie besteuert worden. Die Energiesteuer wäre damit eine Lenkungssteuer gewesen. Das Ziel hinter der Lenkungssteuer war die Beschleunigung der Energiewende.
Das Resultat war die historisch tiefste Zustimmung von 8 %. Soviel zum Thema der grossen Würfe.

Wenn wir den obigen kompletten Systemwechsel nun aussen vor lassen, welche Möglickeiten hat die Politik?
- Subventionen einführen/erhöhen/kürzen/streichen
- Strafsteuern auf bestimmte Energieträger
- Verbote gewisser Anlagen/Energieträger
- Sanierungszwänge
- Effizienzvorschriften
- Steuererleichterungen/Abzüge
etc.

Da es ja im Ursprungsthread um die WP ging, ein paar Gedanken auf die WP bezogen.
Ganz unabhängig von dem was die Politik machen wird, sehe ich bei der WPmitPV mehrere Vorteile in Bezug auf Unabhängigkeit von Politik und damit deren Einflussnahme:

- nur ca. 1/4 ist Elektrizität, der Rest ist Umweltwärme, Preiserhöhungen wirken sich deshalb immer um den Faktor JAZ gedämpft aus
- Elektrizität ist bereits höher belastet als fossil
- Elektrizität gilt als sauberer als fossil und wird es langfristig auch
- Eigendeckungsgrad mit PV
etc.

Sollten in einigen Jahren die Strompreise politisch bedingt stark steigen, habe ich mit WPmitPV immer noch die Option einer Batterie und kann damit den Eigenverbrauchsanteil noch weiter steigern. Am Ende brauche ich dann vielleicht noch knapp 1000 kWh Elektrizität für die WP beziehen. Bis das nicht mehr bezahlbar ist, muss der Strom doch sehr teuer sein.

Der Haushaltstrom eines Durchschnittshaushaltes liegt irgendwo zwischen 2500 und 4000 kWh. Soviel teurer kann der Strom gar nicht werden, denn letztlich sind alle davon betroffen, auch diejenigen ohne WP.
Noch ein anderer Effekt: Je stärker Elektrizität besteuert wird, desto eher lohnen sich PV und Akku.

Persönliches Fazit: Ich denke mit WPmitPV ist man mit der Option auf einen Akku fast genau so unabhängig wie wenn man mit dem Holzofen eigenes Holz verfeuert und deutlich besser dran als mit fossilen Brennstoffen.
Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 08.09.2017 14:24:02
1
2544465
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
[...]

Erdöl wird so lange verbrannt werden bis günstigere Alternativen dessen Einsatz nach und nach verdrängen. Je nach Aufwand ist der "letzte Tropfen" in sehr unterschiedlicher Menge erschließbar.

Um auf diesen Thread zurückzukommen: Wie kann die Politik sozialverträglich dafür[...]



Meiner Auffassung nach zum Beispiel so:

Verpflichtung zum Passivhausbau mit Wärmepumpe für alle Neubauten.

Abschaffung der Förderung von Solarthermie

Pflicht der energetischen Sanierung für Altbauten auf ein technisch und wirtschaftlich machbares Niveau.
Dazu 50% Zuschuss zinsfrei pauschal für alle Maßnahmen.

50% Zuschuss für PV.
Vergütung für PV Strom richtet sich immer nach dem aktuellen Strompreis, jede KwH PV Strom führt zur "0-Rechnung", also man bekommt immer das, was der Strom aktuell kostet vergütet.

Wunschdenken extrem :)
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 08.09.2017 14:59:25
0
2544469
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]



Meiner Auffassung nach zum Beispiel so:

Verpflichtung zum Passivhausbau mit Wärmepumpe für alle Neubauten.

Abschaffung der Förderung von Solarthermie

Pflicht der energetischen Sanierung für Altbauten auf ein technisch und wirtschaftlich[...]



Damit könnte ich sehr sehr gut leben !
Verfasser:
OldBo
Zeit: 08.09.2017 15:37:37
0
2544474
Warum wird in den Betrachtungen nie die Brennstoffzelle einbezogen? Da hat man Strom und Wärme.
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 08.09.2017 16:17:16
3
2544480
Weil du dann zwei Systeme brauchst. Was willst du mit der Wärme im Sommer.
Verfasser:
HFrik
Zeit: 08.09.2017 16:49:41
2
2544492
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Warum wird in den Betrachtungen nie die Brennstoffzelle einbezogen? Da hat man Strom und Wärme.

Und vor allem wo kommt das Gas für die Brennstoffzelle her? Fossil? Aus 2 kWh Strom 1kWh Wasserstoff machen statt 8kWh Wäme mit der WP?
Verfasser:
russel
Zeit: 08.09.2017 16:57:48
2
2544495
Damit sich was ändert muss mal ein ordentlicher "Heizungsskandal" her.

Alle Hersteller müssen bescheisen und das blaue vom Himmel versprechen, dann sollte es rauskommen und jede Heizung älter 5 Jahre sollte hoch mit einer Strafsteuer versehen werden!

Ich kaufe mir z.B. Keinen Diesel mehr, mein nächster SUV bekommt einen FETTEN Benziner, natürlich V8, ist besser für die Umwelt. Was interessieren mich dann noch die paar Liter Heizöl im Jahr?

Ironie aus, für alle die es nicht verstanden haben.

Der deutsche muss zu seinem Glück gezwungen werden, egal wie!

Warum gibt es tausende Altanlagen, oder Industrieanlagen die pro Monat 150000 Liter Öl verheizen? Dem deutschem gehts noch zu gut! (mir auch)

Hab das täglich, erst gestern.... Ur ur alt Anlage, Bj 64 Werte schlecht: Aussage Kunde, die muss noch halten, wollen uns erstmal ein neues Auto kaufen.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 08.09.2017 17:19:57
4
2544500
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
[...]

Und vor allem wo kommt das Gas für die Brennstoffzelle her? Fossil? Aus 2 kWh Strom 1kWh Wasserstoff machen statt 8kWh Wäme mit der WP?

Windgas. Einfach einmal die Scheuklappen beiseite schieben oder das Brett vor dem Kopf entfernen ;>))
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 08.09.2017 17:30:19
4
2544502
Windgas? Das können wir machen, wenn wir nicht mehr wissen wohin mit unserem Strom. Also wenn die (tlw. noch zu bauenden) Stromtrassen alles verteilt haben. Und auch dann ist es effizienter das wieder zu verstromen und dann via WP daraus Wärme zu machen. Das wurde schon so oft diskutiert. Verstehe nicht warum einige Diskussionen zum Thema WP immer wieder von Wiederholung geprägt sind.
Verfasser:
HFrik
Zeit: 08.09.2017 17:35:01
1
2544503
Nö da sind keine. Das Problem bleibt. Den Windstrom direkt zur Heizung transportiert und es kommt 8x mehr Wärme heraus.
Mal ernsthaft gerechnet: Die Kabelverluste der 1100kV HGÜ Langstreckenleitung in China mit über 3000km Länge sind nach meiner erinnerung um 1,5% je 1000km.
Um vom Windstrom 87,5% so zu verlieren kann ich ihn 140.000km eit transportieren (OK, man kann die Leitungen auch etwas dicker machen ,dann wird die sTrecke noch etwas länger. Mehr als 20.000km Abstand zu einer Windkraftanlage schafft man auf dieser Erde also nicht.
Es ist also viel effizienter ein weltweistes, leistungsfähiges stomnetz (als Extrembeispiel, nicht als konkrete Forderun) zu bauen, in dem der Wind nie aufhört zu blasen, und die Sonne nie untergehlt als mit Windstrom Wasserstoff zu produzieren und damit Brennstoffzellen zu betreiben. Erst wenn man den Windsteom vom Mond holt liegt die BRennstoffzellenlösung vorn.
Auch von den Investitionskosten ligt das Weltumspannende sTromnetz je Kopf oder je kWh deutlich vorne. Es reicht aber ein viel kleineres Netz um immer ausreichend EE-Strom zu haben und den notwendigen Zubau von speicherkapazität auf Null zu bekommen.
Einfach mal die Lösungen ander dekne, und vom Speicherparadigma wegkommen. Es gibt andere, einfachere und effizientere Lösungen.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 08.09.2017 17:42:29
4
2544505
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Verstehe nicht warum einige Diskussionen zum Thema WP immer wieder von Wiederholung geprägt sind.[...]

Weil es eben auch noch andere Möglichkeiten gibt.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 08.09.2017 17:47:05
0
2544507
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Es gibt andere, einfachere und effizientere Lösungen.[...]

Die gibt es bei der Mobilität auch, z. B. das Fahrrad mit E-Motor und das ist zur Zeit auch noch sehr teuer ;>))
Verfasser:
Fritzli
Zeit: 08.09.2017 18:43:19
1
2544522
Die Frage in diesem Thread ist doch, welche Auswirkungen hat die Politik auf zukünftige Heiztechnik.

Auf der einen Seite wird auf einen Anstieg der Strompreis spekuliert, auf der anderen Seite werden alternative Lösungen angepriesen, die nicht nur Strom brauchen, sondern mit einem Wirkungsgrad weit unter 100 % aus Strom hergestellt werden.

Sollte der Strompreis tatsächlich steigen wie von den Fossil-Befürwortern angenommen, rücken diese Alternativen in weite Ferne. Die Wärmepumpe hat den Vorteil, dass sie us einem kleinen Teil Strom einen viel grösseren Teil Wärme macht.

=============

Anderer Gedanke:
Die Politik wird/muss irgendwie steuernd eingreifen, um den Renovationsstau resp. hohen Energieverbrauch einzuschränken.

Andererseits muss das in einer Form erfolgen, sodass Heizen/Warmwasser und Energieverbrauch allgemein auch langfristig für breite Bevölkerungsschichten bezahlbar bleibt.
(Die heutigen Energieträger sind aus diesem Grund subventioniert. Würde man z. B. auf Atomstrom die nötigen Kosten/Rückstellungen für Entsorgung/Endlagerung umlegen, würde die kWh mehrere € kosten)

Dazu wird man Lösungen suchen, um auch ältere Gebäude sinnvoll beheizen zu können. Alternativen sollte man deshalb auch unter diesen Gesichtspunkten betrachten.
Verfasser:
samso
Zeit: 08.09.2017 19:13:36
1
2544530
Die Politik?

Die muß einen Spagat schaffen zwischen Lobbyisten,Industrie,Handel und Wählerstimmen.
Die kwh Energie wird sich immer in etwa die Waage halten.Jeder muß heizen.Und jeder hat ne Wählerstimme.

Gruß Samso
Verfasser:
samso
Zeit: 08.09.2017 19:51:52
1
2544545
Beispiel:

Warum keine Auskunft geben?

Lobbyisten

Ja,die Politik wirds richten.

Gruß Samso



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Auswirkungen der Politik auf zukünftige Heiztechnik
Verfasser:
samso
Zeit: 08.09.2017 19:51:52
1
2544545
Beispiel:

Warum keine Auskunft geben?

Lobbyisten

Ja,die Politik wirds richten.

Gruß Samso
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