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Holzherd wasserführend + Brauchwasserspeicher
Verfasser:
Matt1232
Zeit: 24.09.2017 00:53:52
1
2549952
Hallo,
Ich habe vor mir in einem zimmer einer alten werkstatt eine stube plus kleines badezimmer einzurichten.
Der brennstoff meiner wahl ist ganz klar holz. Sowohl zum heizen, kochen als auch für brauchwasser.
Nun gibt es heutzutage ja sehr schöne wasserführende holzherde, nur scheinen diese darauf ausgelegt zu sein an einen pufferspeicher angeschlossen zu werden.

Ist es möglich einen solchen herd auch direkt an einen Warmwasserspeicher anzuschließen, oder ist das volumen des speichers zu gering?
Ein weiterer aspekt, welcher mir sehr wichtig ist, ist der betrieb ohne eine pumpe.
Mir ist bewusst, dass ein system ohne pumpe viel träger ist, jedoch spielt das in meinem fall keine rolle, oder ist sogar förderlich, da der ww speicher nicht so schnell aufgeladen wird.

Ist so etwas für kleines geld umsetztbar?
Hat damit schon jemand erfahrung gemacht?


grüße
Matthias
Verfasser:
Pluto25
Zeit: 24.09.2017 07:00:09
0
2549960
Hallo,
Der Puffer muß mindestens einen Abbrand aufnehmen können. Wenn er höher als der Herd liegt funktioniert es ohne Pumpe. (Großer Leitungsdurchmesser und Vermeidung von Thermosyphon ). Trinkwasser würde Heizkörper und Herd beschädigen - allerdings könnte ein Puffer mit eingebauten Trinkwasserspeicher verwendet werden oder einer mit für Trinkwasser geeigneten Wärmetauscher (Edelstahl oder Kupfer) verwendet werden.
Verfasser:
lowenergy
Zeit: 24.09.2017 08:45:17
0
2549975
Gäbe doch auch eine komplette Lösung:
Zitat von feuerland24.at
Badeofen Warmwasserboiler Holzboiler mit 80 Liter, Holz Elektrokombi, 7 Bar Druckfest, mit 1200 Watt Heizpatrone, Magnesiumanode, Thermometer und Sicherheitsventil integriert, 100mm Standart-Kaminanschluss ...



Wasserführende Heizkörper könnten dann mit Systemtrennung angeschlossen werden ...
... das warme Wasser von einem Wassererwärmer für Warmwasser und Heizung genutzt ...
Verfasser:
Josef Artinger
Zeit: 24.09.2017 08:52:28
0
2549976
Die Öfen gab es in den 1960er Jahren schon
z.B. mit 70 Liter integrierten Speicher, und Ausdehnungs-Gefäss damit der Dampf bzw. Druck entweichen kann
Wenn man baden will muss man nachlegen bis das Wasser kocht, dann rappelt und hämmert es hörbar im Ausdehnungskasten
Holz braucht der Ofen schon, und zum kochen benötigt man auch Hitze, aber man spart Strom und erwärmt nicht extra einen Heizraum
Mit verstellbaren Rost hat es auch Öfen gegeben
mfg.
Verfasser:
Matt1232
Zeit: 24.09.2017 10:57:15
0
2550025
Zitat von Pluto25 Beitrag anzeigen
Hallo,
Der Puffer muß mindestens einen Abbrand aufnehmen können. Wenn er höher als der Herd liegt funktioniert es ohne Pumpe. (Großer Leitungsdurchmesser und Vermeidung von Thermosyphon ). Trinkwasser würde Heizkörper und Herd beschädigen - allerdings könnte ein Puffer mit eingebauten[...]


Hallo,
Danke für die antwort. Allerdings soll trinkwasser weder durch den herd, noch durch eine heizung laufen.
Da es wie beschrieben nur ein raum ist, soll der holzherd auch als alleinige wärmequelle dienen.
Der holzofen selbst soll natürlich durch einen wärmetauscher mit dem brauchwasserspeicher verbunden werden, so wie es bei den meisten anlagen der fall ist.
Ich habe auf jeden fall noch keine gesehen indem das trinkwasser direkt durch den kessel läuft.



Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Gäbe doch auch eine komplette Lösung:
Zitat von feuerland24.at
[b]Badeofen Warmwasserboiler Holzboiler mit 80 Liter,[...]

Das kam mir auch als erstes in den sinn und schein immer noch die einfachste Lösung zu sein, jedoch müssten dann sowohl der holzherd, als auch dieser badeofen in denselben kamin.
Unser kaminfeger ist leider nie wirklich begeistert, wenn zwei heizquellen jm selben kamin münden.
Verfasser:
Matt1232
Zeit: 24.09.2017 12:22:47
0
2550068
Ich habe eben schnell eine kleine rechnung aufgestellt.

Volumen leitung: 4L
Volumen wt (ofen + wasserspeicher): 15L
Volumen speicher: 200L
Volumen gesammt: ca. 220L

Wärmeleistung ofen: ca 7Kw


Um 1 liter wasser um 1 grad zu erwärmen werden 0, 00116 kw/h benötigt.
Um das gesammte system von 15 grad auf 90 grad zu erwärmen benötige ich also ca. 19kw.

Also wäre nach ca. 2, 5 stunden dauerbetrieb des ofens der speicher voll.
Stimmt diese rechung so, oder seht ihr einen Fehler?
Verfasser:
Buddy5
Zeit: 24.09.2017 22:33:41
0
2550321
Ohne Pumpe bedeutet Schwerkraftanlage, habt Ihr jemanden der euch so etwas berechnet? Mit einem offenen Ausdehnungsgefäß benötigt Ihr keinen Puffer, wenn die Wärme nicht abgenommen wird und der Ofen anfängt zu kochen geht die Energie über das offene AG flöten. Dessen seid Ihr euch bewußt? Desweiteren werden entsprechende Leitungen verbaut werden müssen. Und kostengünstig wird das nächste Problem. Die paar Liter Warmwasser die gebraucht werden würde ich elektrisch machen und einen Ofen hinstellen, im Bad zusätzlich einen Infrarotstrahler, dann wird es günstig. Euro Wunschlösung wird schon einige Euros verschlingen, ob sich der Aufwand dafür lohnt ist ein anderes Thema. Einen Ofen für eine Schwerkraftanlage zu finden das nächste.
Verfasser:
Matt1232
Zeit: 25.09.2017 12:02:43
0
2550475
Zitat von Buddy5 Beitrag anzeigen
Ohne Pumpe bedeutet Schwerkraftanlage, habt Ihr jemanden der euch so etwas berechnet? Mit einem offenen Ausdehnungsgefäß benötigt Ihr keinen Puffer, wenn die Wärme nicht abgenommen wird und der Ofen anfängt zu kochen geht die Energie über das offene AG flöten. Dessen seid Ihr euch bewußt?[...]


Ich habe eher an ein geschlossenes syetem mit überdruckventil gedacht.
Natürlich ist mir klar, dass die energie flöten geht, wenn kein wasser geraucht wird, dass ist ja aber bei jeder anlage der fall.

Desswegen habe ich auch versucht auszurechnen was eine sinnvolle speichergroße ist um nicht den ganzen tag feuern zu müssen um warmes wasser zu haben, aber dennoch nicht dauernd der speicher kocht.

Klar, sobald ich mit einem holzherd warmes Wasser für dusche und dergleichen erzeugen will, müssen leitungen gezogen werden, aber was meinst du mit speziellen leitungen? Der Durchmesser? Das material?
2 zoll kupferrohr habe ich noch von einem umbau da.

Du meinst es sei schwierig einen ofen zu finden, welcher für eine schwerkraft Anlage geeignet ist?
Solange der Zulauf niedriger als der Ablauf angelegt ist, müsste das schwerkraft Prinzip doch immer funktionieren?

Natürlich ware es am einfachsten ich stelle mir in die stube einen holzherd zum kochen und heizen und ins bad einen badofen. Dann brauche ich nicht großartig leitungen ziehen und habe kein problem, dass mir ungewollt energie flöten geht wenn ich mal kein warmes wasser benötige.



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