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Haustechnikforum
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Haustechnikforum<br/><span class="subtitle">&nbsp;&nbsp;- Schwimmbadtechnik</span>
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Seite 1 von 2 [Beitrag 1 bis 35 von 54]erste <12>letzte 
Wie Schwimmbad kostengünstig heizen
Verfasser:
Dirk Schnute
Zeit: 07.05.2005 10:49:45
180793
Guten Tag,

ich habe eine Frage die mir kein ortsüblicher Handwerker wirklich beantworten kann, vielleicht kann in diesen Forum einer helfen.

Ich habe vor kurzem ein Haus gekauft. Dabei ist auch ein Schwimmbad von ca. 6m länge, 4m breite und 2m tiefe. Dieses Schwimmbad möchte ich so kostengünstig wie möglich beheizen. Welches von den nachfolgenden beheizungsmöglichkeiten findet ihr am sinnvollsten?

1. Ein Heizungbauer vor Ort sagte das ich den vorhandenen Gaskessel benutzen sollte. Ist das die richtigeg Alternative?

2. Ein zweiter Fachmann sprach davon das ich einen neuen Pufferspeicher kaufen sollte und diesesn mittels Solaranlage und Heizung aufheizen sollte und dann mittels eingebauten Wärmetauscher das Schwimmbad vom Pufferspeicer aufheizen soll.

3. Ein kompetenter Kollege (so erschien er mir jedenfalls) sprach davon der er ein Mini-BHKW einbauen würde und ich dadurch noch Strom produzieren könnte den ich dann verkaufen könnte.

4. Ein weiterer Handwerker, sagte ich sollte eine Solaranlage nehmen und dann die Sonne das Schwimmbad aufheizen lassen. Er hat alle anderen Lösungen sehr schlecht gemacht und kam mir nicht sehr vertrauenserweckend vor. U.A. sprach er davon das eine Solaranlage für Heizung nicht taugen würde. Sind seine Aussagen richtig?


Wie sieht es mit der Verdampfung des Wasser aus, ich denke das 26°C Wasser bei ca. 22°C eine schöne Dunstwolke entwickeln. Wie kann ich dies verhindern (zumindest in den Stillstandszeiten).

Ich freue mich schon ihre qulifizierten Aussagen zu lesen. Danke

Ihr Dirk Schnute

Verfasser:
OldBo
Zeit: 07.05.2005 10:57:25
180796
Moin Dirk Schnute,

da ein Schwimmbad auch heutzutage noch als Luxus angesehen wird und die Anzahl der privaten Schwimmbäder eher gering ist, haben sich viele ortsansässige Firmen damit auch nicht auseinander gesetzt.

Wie die Beheizung des Schwimmbadwassers und des Raumes erfolgen soll oder kann, wird wohl auch an Deinen Ansprüchen und Deinem Geldbeutel gemessen werden.

Ich bin auch einmal gespannt, was für qualifizierte Antworten auf Deine Frage kommen, da ich mich mit diesem Thema noch nicht wirklich auseinandergesetzt habe.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Verfasser:
Axel
Zeit: 07.05.2005 11:08:35
180798
Mein Nachbar macht das mit der Solaranlage und ist da recht zufrieden mit.

Denn gerade die Schwimmbadnutzung passiert ja dann, wenn eine Brauchwassersolaranlage sowieso überschüssige Wärme produziert. Die ist allerdings für die Schwimmbadnutzung extra "überdimensioniert".

Er hat ellerdings einen extra Wärmetauscher, so dass er entweder den Warmwasserspeicher laden kann oder direkt das Schwimmbad. Dadurch läuft der Sonnenkollektor mit den niedrigen Wassertemperaturen des Schwimmbades.

Gegen die Verdunstung gibt es so schwarze Noppenfolien (ähnlich denen, die für Verpackungen verwndet werden), die aufs Wasser gelegt werden. Die haben den zusätzlichen Effekt, dass die Luftpolster in den Noppen das Auskühlen des Schwimmbades verhindern. Ausserdem sind sie schwarz um andererseits die Sonnenstrahlen gut ans Wasser weiterzugeben.

Gruss
Axel
Verfasser:
bora33
Zeit: 07.05.2005 11:35:02
180817
Hallo Herr Schnute,

wenn es rein um die Beheizung des Schwimmbades geht, empfehle ich Ihnen das Auslegen von speziellen Schwimmbad-Absorbermatten aus PE, die sehr preisgünstig sind, aber eben nur für das Schwimmbad genutzt werden können. Diese werden im Bypass vom Wasser des Schwimmbadfilters über die selbe Pumpe angestömt. U.U. rentiert sich die Anschaffung einer kleineren Pumpe, um die Stromkosten nicht unnötig hochzutreiben.

Von einer konventionellen Beheizung über Gas rate ich aus ökologischen Gründen entschieden ab!

Die andere Möglichkeit besteht im Einbau einer Solaranlage (WW, oder noch besser WW und Heizungsunterstützung.) Da die letztere ohnehin im Sommer viel Überschuss produziert, kann diese sinnigerweise über einen separaten Plattenwärmetauscher an das Schwimmbecken abgeleitet werden. Somit wird auch verhindert, dass die Kollektoren sich im Sommer "langweilen" oder in den Stillstand gehen.

Die Dimensionierung hängt natürlich von der Oberfläche des Beckens, der Art der Abdeckung und der Windgeschwindigkeit ab. Außerdem natürlich vom Temperaturniveau, das erreicht werden soll.

Bei einem abgedeckten Becken sollte die Absorberfläche etwa 50% der Beckenfläche ausmachen, bei einem Hallenbad etwa 30%. Die Tiefe des Beckens spielt eine untergeordnete Rolle, da der Wärmeverlust fast ausschließlich durch die Verdunstung erfolgt.

Ich schicke IHnen gerne ein Anlagenschema zu. Meine Email-Adresse: info@solabo.de

MfG,

R. Bogner
www.solabo.de
Verfasser:
Otto Lüthy
Zeit: 07.05.2005 20:27:41
181005
Hallo Dirk Schnute

In der Schweiz ist es absolut verboten,
irgendeine Energiequelle zum aufheizen
eines privaten Schwimmbades zu nutzen.

Da kommt praktisch nur Solarenergie in
Frage. Da ein Schwimmbad nicht so hoch
aufgeheizt werden muss, ist dies sehr
effektiv. Wie mein vorschreiber schon erwähnt
hat, gibt es hierzu Absorbermatten. Da braucht
es wirklich keine Kollektoren.

Mit freundlichen Grüssen
Otto
Verfasser:
Hossa
Zeit: 07.05.2005 20:33:30
181008
Hallo,
der Meinung von Bora kann ich mich anschließen.
1.) Abdecken des Beckens verhindert Auskühlung.
2.) Kunststoffabsorber sind kostengünstig und für Schwimmbäder O.K. guter Hersteller: Sunline. Trinkwasserbereitung oder Heizungsunterstützung bekommst Du hiermit jedoch nicht hin.
3.) Dein Anwendungsfall ist optimal für eine Heizungsunterstützung: Du hast immer einen Abnehmer für die Solarenergie. Das beste System dafür hat Solvis.

Gruß Hossa
Verfasser:
W. Mo.
Zeit: 07.05.2005 22:56:40
181091
@Schnute.
wenn ich richtig gerechnet habe sind das ca. 107qm Gas für aufheizen von Kaltwasser auf Warmwasser 25 Grad Wassertemperatur.
Das muss erst mal gebracht werden.

Hier kann man Nachts, das Becken langsam nach oben aufheizen, dauert halt dann 11/2 Wochen.
Würde schon mit einem 20 KW Gaskessel gehen.

Becken muss abgedeckt bleiben während der Aufheizung. Bei Benutzung frei machen danach wieder zudecken.
Das macht doch keinen Spaß, ein Becken so zu betreiben, oder?

Also würde ich mit 2 Kessel fahren, einen für die Hauswärme und einen nur für das Schwimmbad.

Hier läuft dann auch Warmwasser, Fußbodenheizung, Aufheiz.- und Grundlast, Schwallspeicher aufheizen, Luftsprudelbecken und Heizkörper drüber.

Das Becken bleibt offen und die Wärme der Fortluft, Umluft, Mischluft usw. wird dem Schwimmbad wieder zugeführt.

Ein elektrischer Antrieb der Abdeckplane, hilft zumindest in der Nacht bezw. nach Nutzung eingesetzt Energie zu sparen.

Alles andere wie Wärmepumpe, Solar usw. würde ich nicht in die Planung mit einbeziehen.
So bringt dann die Nutzung eines Schwimmbades Spaß. Geld kostet das allemal, dass dürfte dem Betreiber aber wurscht sein.
Ansonsten ist man in einer Schwimmhalle der Stadt besser aufgehoben.

Ich kenne einig Schwimmbad-Betreiber die haben im Becken eine Tischtennisplatte stehen. Hat den Vorteil der Ball rollt immer in die Mitte des Bodens.
Braucht man den Ball nicht zu suchen.
Vielleicht denkst Du auch mal daran. Grinsen, ist nicht persönlich, nur die Dinger sind teuer wenn man Spaß dran haben will.
W. Mo.

Verfasser:
Kreitmayr
Zeit: 07.05.2005 23:14:00
181097
Hallo,

In- oder Außenpool????( oder hab ich was übersehen)

Bei Außenpool, wie lang soll den die Badesaison sein???

Welche Anlagentechnik ist den derzeit vorhanden????

Pool ist sicher Luxus. Spielt Geld eine Rolle???

Wenn ja, wieviel steht für das Pool zur Verfügung???



MfG
uwe
Verfasser:
Dirk Schnute
Zeit: 08.05.2005 15:51:26
181201
Vielen Dank für die bisherigen Antworten.

Vielleicht helfen weitere Infos: Mein Schwimmbad ist in eine Art Wintergarten integriert, also Überdacht. Es ist eine Filteranlage vorhanden, ca. 15 Jahre alt. Wenn ich sagen würde das Geld keine Rolle spielt dann müsste ich lügen, ich habe das Haus gekauft un demnach muss ich jetzt etwas kürzer treten und möchte die Lösung möglichst kostengünstig. Die vorhandene Heizung ist ca. 11 Jahre alt (Gas).

Eure Idee mit der Abdeckung finde ich sehr gut, wie kann ich das ohne großem Aufwand selber machen. Motorbetrieb etc brauch ich nicht!

Noch eine weitere Frage zur Lösung des BHKW. Dort wird doch neben Wärme auch Strom produziert. Wenn ich diesen Strom verkaufe ist es doch auf lange Sicht besser für meinen Geldbeutel als das ich nur Wärme produziere, oder habe ich einen Denkfehler?

Verfasser:
Kreitmayr
Zeit: 08.05.2005 17:57:13
181231
Hallo Herr Schnute,

Ihre Informationen sind einfach zu wenig.
Das Pool ist 15 Jahre alt, wie alt ist der Wintergarten. Welche Bauweise hat der Wintergarten.???? Wie wurde bisher beides beheizt???

Welche Temperaturen sollen erreicht werden.???
Wie wird bisher gelüftet???
Soll auch im Winter ein Badebetrieb möglich sein ???

Wenn Sie ein Auto kaufen wollen und um Rat fragen reichen Ihre bisherigen Angaben für Antworten von Seat bis Porsche oder doch ein Lieferwagen, vielleicht tut´s auch ein Motorroller.

Bitte beschreiben Sie genauer was Sie haben und was Sie wollen.



MfG
uwe


Verfasser:
Ben
Zeit: 08.05.2005 21:50:30
181362
Hallo Herr Schnute,

grds. ist die Idee mit BHZKW ja ganz verlockend. Letztendlich ist jedoch der Preis je KW zur Wärmeerzeugung relevant.

Unter Einbeziehung der Inv.-Kosten sowie der variablen Kosten (wie Gas, Unterhaltung usw.) führt derzeit kein Weg an einer WP-Grundwasser vorbei. Unter der Voraussetzung das es noch vom Energieversorger einen WP-Tarif gibt, ist dies derzeit die günstigste Art Wärme zu erzeugen.

Stromerzeugung/Vergütung bei einem BHZKW hin oder her. Selbst Solarwärme kann hier nicht mithalten. Eine Ausnahme bildet im Bereich Solarwärme der Eigenbau der Solaranlage.

So sind nun mal die Fakten. (Ausser bei Ihnen gibt es Grundwasser erst in 50 Meter Tiefe) -).

Gruss
Ben

Verfasser:
brennerspezialist
Zeit: 09.05.2005 09:43:54
181462
Schwimmbäder sollten generell nur solar beheizt werden. Fossile Befeuerung lohnt eh nicht, da in wenigen Jahren wieder umgestellt bzw. abgestellt werden müßte.

Der
Brennerspezialist
Verfasser:
marc
Zeit: 10.05.2005 16:55:47
182322
Hallo,

es ist wirklich nicht einfach so auf die ferne DIE Lösung zu geben.

Ich denke jedoch eines ist klar, eine konventionelle BeFEUERung scheidet hier vollkommen aus, da es auf jeden Fall teuer ist und bei steigenden Öl/Gaspreisen immer schlimmer wird(und es jetzt schon preiswertere Alternaiven gibt).

Die im Augenblick günstigste Variante Wärme zu Erzeugen ist eindeutig eine Wärmepumpe(WP). Hier kommt es aber auch noch ein wenig auf Deine örtlichen Gegebenheiten an...bzw: Es wäre schade eine WP nur für ein Schwimmbad zu nutzen anstatt gleich das ganze Haus damit zu Versorgen. Hat das Haus Fussbodenheizung und ist halbwegs gedämmt, wie sind die Fenster...? Wenn ja, würde sich das bestimmt lohnen komplett darauf umzurüsten (zumal Deine Gasheizung mit 11Jahren vermutlich schon ihre Halbwertszeit überschritten hat).

Die Variante der solaren Erwärmung ist bei DIR auch sinnvoll, da das Schwimmbad an sich (erst recht im Wintergarten) ja einen gigantischen Puffer darstellt und die effizienz erhöht und eine sommerliche Überhitzung ausgeschlossen ist. Dabei dürfte eine Erwärmung Deines Brauchwassers sich sicherlich auch sinnvoll einbinden lassen. Zur Heizungsunterstützung kommt es wieder auf die schon oben gestellten Fragen an. Wenn Du natürlich einen Gaskessel mit 60° Vorlauf brauchst dann dürfte die Heizungsunterstützung keinen Sinn machen.

bhkw wäre sicher auch möglich,
da wären hohen Vorlauftemperaturen (falls bei Deinem Gebäude nötig) kein Problem und das Problem, dass du im Sommer die Überschüssige Wärme nicht los wirst ist durch Dein grosses Becken genau wie bei der Solaranlage gering.

Fazit:
Willst Du nur im Sommer ein paar Bahnen zur Erfrischung ziehn, dann braust Du wohl gar nichts (...denn selbst mein goldfischteich kommt auf über 20°C, auch die Ostsee war Pfingsten 2003 schon angenehm warm).
Möchtest Du auch im tiefsten Winter wohlige Temperaturen brauchst Du Leistungsfähiges Heizsystem was mE nur WP oder bhkw bringen könnte. Für Übergangszeit+Sommer könnte auch reine Solarvariante dies leisten...ob die auch Heizungsunterstützung schafft hängt natürlich wieder von Deinem Haus ab.

Je nach Ausführung würde das jedoch einen uU erheblichen Eingriff in Deine bestehende Heizungsanlage bedeuten und dürfte auch einiges Kosten. Da die Kosten ja nicht ganz unerheblich sind, genieß doch erstmal den Sommer, guck was Dein Haus die ersten Wochen sonst noch für Überraschungen birgt (passiert ja immer wieder) und plane in aller Ruhe!!!

...und zur Hilfe durch uns brauchen wir noch ein paar Infos
-Dämmumg
-Fussbodenheizung schon drin
-vll m^2 vom Haus und früheren Energieverbrauch
-wurde das Bad bisher auch schon beheizt (also von der bestehenden Anlage)?
-welche Leistung bringt Dein Gasbrenner
-und und und

denn es könnte gut sein, das ein komplettes Umstricken Deiner Anlage (was evt bei WP, Solar) notwendig wär sich durchaus lohnen würde)

Verfasser:
IB MeiPlan
Zeit: 11.05.2005 08:12:36
182695
Lieber Poolbetreiber,
die Aufheizung des Beckenwassers sollte über Adsorbermatten erfolgen, das Abdecken der Wasseroberfläche ist bei privaten Bädern ein "Muß".
Fossile Brennstoffe für die Erwärmung des Beckenwassers zu mißbrauchen wäre nicht zu verantworten. Die o. g. Ausführung ist auch wirtschaftlich die günstigste.
Bei Rückfragen bitte melden. Unser Büro hat auf dies Weise bereits viele Bäder ausgestattet.
Ing. Büro MeiPlan
Tel.: 06462/ 915588
Viele Grüsse
IB MeiPlan
Verfasser:
Werner Banze
Zeit: 11.05.2005 08:55:55
182719
Hallo Poolbetreiber,
habe eine Anlage bei mir wie sie wünschen. Bei Interesse können sie die gern im Raum Kassel anschauen. Mein Freibad hat momentan ohne weitere Zusatzheizung und Abdeckung immer noch 21°- da die Heizung auch mit bedient wird habe ich diesen Monat erst 2m³ Gas verbraucht. WW habe ich als Abfall ausreichend von dem Solardach.
Mit sonnigen Grüßen Werner
Verfasser:
Bocky
Zeit: 14.05.2005 11:08:26
184398
HI
Macht es doch nicht alle so schwer. Mann nimnt eine ausrollbare Kunststoff Solarmatte klemmt sie zwischen die Pumpen Leitung mit einem 3 Wegeventil und fertig.

Mfg Roland B
Verfasser:
E.Mueller
Zeit: 15.05.2005 18:42:08
184780
Hallo,
ich habe mit Interesse dieses Thema verfolgt, da auch ich auf der Suche nach einer günstigen Möglichkeit bin unseren Pool etwas aufzuwärmen.
Gerade in unseren Breitengraden ist es nicht nur mit der normalen Sonneneinstrahlung getan um ein Becken mit 4,60 Durchm. und 1m Höhe auf einer angenehmen Temperatur zu halten. Vor allem das Wasser am Anfang der Badesaison auf angenehme Grade zu bringen stellt schon einige Probleme dar wenn es nicht gerade so ein Sommer ist wie vor 2 Jahren !
Ich hab inzwischen schon des öfteren die Lösung mit den Absorbermatten gelesen und gehört, kann mir aber selbst nicht viel darunter vorstellen. Vor allem wie groß sind die Matten und wo werden sie "angebracht"? Im Internet habe ich leider auch keine Bilder gefunden auf denen man sehen könnte wie diese Matten im Bad (Pool) "verlegt" sind !
Vielleicht bekomme ich ja in diesem Forum Hilfe
Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Antworten
Grüße
Verfasser:
OldBo
Zeit: 15.05.2005 19:17:16
184791
Moin E.Mueller,

hier ein Beispiel für Absorbermatten

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Verfasser:
E.Mueller
Zeit: 15.05.2005 19:58:16
184821
Hallo Herr Bosy,
herzlichen Dank für Ihre Hilfe.
Genau nach so einer Seite habe ich gesucht

Danke und schöne Pfingsten
Verfasser:
Otto
Zeit: 16.05.2005 11:23:46
184957
Hallo,

ich gehe mal davon aus dass dieses Schwimmbad eine Außenanlage ist, wenn ja dann wenden Sie sich doch mal an www.sun-kollekt.de die haben so was im Programm.

sonnige Grüße Otto
Verfasser:
Dopleb Schwimmbadfachhandel
Zeit: 26.08.2005 11:46:51
231124
Hallo
preiswerte Methode ist grundsätzlich der Bau einer Solarabsorberanlage aus PE oder EPDM
Die Matten sind von 2 m bis 8 m lang und 1,2 m breit.
Eine Dachfläche, ideal währe das Garagendach, bietet sich zur >Installation an.
Eine Schräge um 20 ° währe ideal damit der Absorber leer laufen kann ( ganz wichtig für die Frostzeiten ) Ansonsten einfach abbauen und zusammengerollt weg gelegt. Südlich Ausrichtung bei 30 ^Dachschräge bringt im Sommer zwischen 700 un 1000 Watt / m² Absorber !

Als Pumpe wird einfach nur die vorhandene Filterpumpe in den Kreislauf einbezogen.
Prinzipschaltbild hier :

http://www.schwimmbadladen.de/solarabsorber/Prinzip_Skizze/prinzip_skizze.htm

Absorber bitte nachfragen oder hier einsehen:

http://www.schwimmbadladen.de/solarabsorber/solarabsorber.html

mfg J. Dopleb Schwimmbadfachhandel
Verfasser:
gertrude
Zeit: 17.10.2005 16:20:15
255874
Hallo Schwimmbadexperten!
Ich habe ein Haus mit Pool ( 9x5m2) gekauft, leider ist kein Kontakt mit der Vorbesitzerin möglich. So bin ich nun ratlos was wirklich zu tun ist. Mir wird von der Poolfirma geraten "Wintermittel" plus schwarzer! bzw. dunkler Plane gegen Algen und das Wasser um ein Drittel abzusenken, die Scheinwerfer rauszunehmen. Geht es auch einfacher, ist es vielleicht besser das Wasser ganz auszulassen?
Vielen Dank im Voraus für Tips!
Gertrud
Verfasser:
Flo_97
Zeit: 18.10.2005 14:22:33
256411
Schau mal bei pooldoktor.at im forum nach. Da kriegst du alle INfos über Pools...


Aber zu dir:
Das Wintermittel hilft dir, dass du im Frühjahr besser reinigen kannst.
Wasser MUSS drin bleiben, wegen der Stabilität des Beckens. Senke den Wasserspiegel soweit ab, dass der Skimmer und die Einlaufdüse aus dem Wasser herausen ist oder verschließe die Einlaufdüse mit einem Winterstopfen.
Die Lampen können - soweit ich - weiß drin bleiben. Mein Stahlwandpool hat leider keine. Mein Onkel lässt die SW in seinem gemauerten Pool drin und hat keine Probleme damit.
Verfasser:
Gert
Zeit: 08.12.2005 23:24:36
289555
Wenn man einen Pool auf längere Sicht mitheizen will, ist aus eigener Erfahrung die ideale Alternative Solar.
Die Möglichkeit, Absorbermatten in den Garten auszulegen, oder aufs Dach, habe ich aus verschiedenen Gründen verworfen.
Da waren u.a. diverse Undichtigkeiten, von denen ich hörte, aber auch das übliche Spielchen, im Herbst das Wasser aus den Matten zu bekommen, damit sie nicht auffrieren.
Solarthermie ist dann ideal, wenn man Brauchwasser will, Heizungsunterstützung und Poolzusatzheizung.
Kommt dann noch Interesse an Solar und Heizung dazu, ist Solar sehr geeignet zur Poolhzg. und macht Spaß
und amortisiert sich auch bald.

Wenn der Pool überdacht und seitlich geschlossen werden kann, ist ja auch Badesaison bis in die Übergangszeit möglich.
Allerdings sollten dann die Kollektoren (selbstverständlich schon ziemlich genau nach Süden),
ggf. etwas steiler gestellt werden, um die Sonne in der Übergangszeit aufzufangen.
WP wäre für mich nur interessant, wenn dort bekannt ist, daß es Erdwärme in kleinen Tiefen gibt.

Das Ganze macht aber erst Sinn, wenn mindestens 15.000Euro ausgegeben werden kann und soll.

Gruß Gert



Verfasser:
Meisterdelphin
Zeit: 12.02.2006 18:20:38
343389
Hallo an alle die Beiträge geschrieben haben,
Ein Schwimmbad wie mehrfach beschrieben über Gas aufzuheizen halte ich für kompletten Blödsinn bei den heutigen Energiepreisen, und wenn ich schon höre ein Kessel für Schwimmbad und einer fürs Heizen, anscheinend ist dieser Verfasser mit dem Energieversorgungsunternehmen verheiratet. Ich hätte eine andere Alternative; ganz neu auf dem Markt ist ein neuer Solarkollektor aus Aluminium sehr flach gehalten ca. 5 mm der Hersteller hat keine Lieferschwierigkeiten da genug auf Lager sind. Ich würde das Dach des Schwimmbades und des Hauses nutzen um irgendwie auf 200 quadratmeter zu kommen.
Weil, wenn wir diese Fläche zu stande bringen kann man diese Anlage über die BAFA fördern lassen. Wir können mit dieser Anlage einem Langzeitspeicher sowie einer Wärmepumpe Ihr Haus komplett frei von Fossilen Brennstoffen machen wohlgemerkt Ganzjährig. Ein weiterer Vorteil dieses Kollektors ist er kann spätesten in einem halben Jahr mit einem sogenannten Photovaltaiklaminat belegt werden der dann Strom erzeugt und wir diesen Strom in des Netz des jeweiligen Energieversorgungsunternehmen einspeisen können für im Moment ca 0.48 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Also alles in allem könnte man in Ihrem Fall sogar naoch Geld verdienen. Wenn man bedenkt das unsere Erdölreserven wie heute gelesen schon in 15 Jahren fast erschöpft sind werden wir dann unsere Energiekosten nicht mehr bezahlen können. Für mehr Infos beziehungsweise BAFA Antrag stellen sowie Ihre Anlage vor Ort anzuschauen, kontaktieren Sie mich über die E-Mail Adresse.

Mfg Bernhard
Verfasser:
Ben2003
Zeit: 13.02.2006 21:22:03
344387
@ Meisterdelphin

Können Sie bitte nähere Info`s zu den von Ihnen beschriebenen Kollektoren geben?

Anbei meine Kontaktdaten:

sho2001@gmx.de oder einfach hier posten!

Grüsse
Ben
Verfasser:
Fa. Schwab GmbH
Zeit: 16.02.2006 11:21:45
346592
Wir stellen Schwimmbadabsorber her aus gewellten Rohren. Bitte schauen Sie auch bei einem unserer
Kunden unter www.solarflex-info. de.
Dort finden Sie alle Informationen.
Eine preiswerte und seit Jahrzehnten bewährte Lösung.

mfg
F.P.Sörgel
Verfasser:
UT
Zeit: 20.02.2006 22:23:24
349902
an Meisterdelphin:

Bitte mehr Info zu den Kollektoren aus Alu auch für mich an u.trapp@web.de, Danke.

So nun zum Pool.
Hab mir 2005 auch einen Pool gebaut, "Schwimmbad, 7*3*1,5m" und wollte dieses das ganze Jahr nutzen.
Habe mir dazu 11 m2 Solarfläche aufs Dach gesetzt.
Im Sommer o.k. aber im Winter - keine Sonne --> kein warmes Wasser. Werde die Solarfläche noch aufstocken da die Fläche mind. 2/3 der Wasseroberfläche haben sollte, besser mehr. Mit meinen 11 m2 war bei 25°C Wassertemperatur Schluß im Sommer.

Parallel dazu habe ich mir einen wasserführenden Kamin rein gebaut 4kW raumseitig/10kw wasserseitig. Kamineffekt nach dem Baden und gleichzeitig Wasser erwärmen war hier meine Idee. Kamineffekt sehr gut - Wasser erwämen, na ja, ich müßte Tag und Nacht heizen. Wärmetauscher haben einen zu großen Verlust. Holz besorgen und bezahlen wird auch immer teurer. Effektiv wäre hier der Anschluß der Wasserführung direkt an den Poolwasserkreislauf, hab ich aber nicht und ich weiß nicht wie Chlorwasser auf das Metall reagiert, auf lange Sicht.

Grundsätzlich muß die Dämmung gegen Erdreich des Pools sehr gut sein um die Wärme halten zu können. Hab ich leider verpasst :-( .

Ich habs zur Zeit aufgegeben und werden in den Wintermonaten nicht Baden gehen, da mein Pool zur Zeit 10°C hat oder ich kaufe mir eine Neoprenanzug [oder wie das Ding geschrieben wird ;-)].

Zum Anheizen werde ich einen elektr. Durchlauferhitzer einbauen, damit ich im Frühjahr schneller Baden kann.

Es gibt da noch alternativen, Bauleitungen bei eBay zu finden/kaufen, z.Bsp. Heizung mit Autostandheizungen.

Über eine zündente Idee hätte ich auch nicht, würde meinen Pool gerne auch das ganze Jahr über nutzen, wenn ich preiswert heizen könnte (max. 50 Eu's im Monat).

Schwimmplane auf jeden Fall drauf machen, die Wasserverdunstung von erwärmten Wasser ist enorm und auch Wärmeverlust.

Solarabsorber sind auch gut - nur im Winter müssen diese entleert werden, da keine Frostsicherheit besteht. Das ist bei Solar kein Problem. Nur keine 0-8-15 Wärmetauscher kaufen - zu hohe Energieverluste.
Kann hier was Gutes vermitteln, auch bei Solaranlagen.

An Erdwärme hatte ich auch schon gedacht, nur sehr teuer in der Anschaffung und bei der Menge an Wasser, fraglich ob es das Richtige ist, da Erdwärme mit geringer Heizleistung gefahren wird. Im Winter müsste das Teil bestimmt ständig laufen und das erzeugt riesige Mengen am Stromkosten.
Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 21.02.2006 13:45:59
350258
Hallu UT

preiswert Heiz auch im Winter???

1. Wärmeverluste reduzieren.
a. beim Außenpool und Ganzjahresbetrieb Dämmung sehr empfehlenswert.
http://www.livingpool.de/spezial/spezial03-12.asp
ist bei dir zu spät.

b. Abdeckung des Beckens mit k-Wert 4 W/m²K
bei 0° Außentemp. und 25° Wasser
25°K*3m*7m*4W/m²K*24h = 50kWh

50 kWh aus Öl derzeit 3,3€/d

2.Niedrige Energiekosten
die wünscht sich wohl jeder.

Aus meiner Sicht sinnvolle Absorber, hast du schon.
(26° hatte ich schon mit ohne Absorber, warum du nicht mehr bekommst ist nicht verständlich)

Heizen mit Holz, hast du schon.

Jetzt kannst du noch normale Kollektoren drann bauen,
bringen was, aber wahrscheinlich nicht kostengünstig. Wäre dann die dritte Heizung an deinem Becken.
(Selbst wenn du noch die Allgemeinheit über das Abgreifen von Subventionen daran beteiligst)

Elektroheizung damit das Aufheizen schneller geht.
Da hast du dann die vierte Heizung an deinem Becken.
(Warum lässt du nicht einfach warmes Wasser aus dem WW-System das Hauses reinlaufen.)

Dann könnte man ja noch als fünfte Heizung eine....

Irgendwann kannst du dann Eintritt verlangen als Musterausstellung für Schwimmbadheizungen.



Wärmetauscher haben in der Regel keine wesentlichen Wärmeverluste. Können allerdings falsch ausgelegt sein.

MfG
uwe




Verfasser:
freelancer
Zeit: 21.02.2006 14:35:27
350304

Äh - ist das eigentlich ein Hallenbad, das auch im Winter genutzt werden soll?

Wenn ja, Dachs BHKW in den Keller. ob Gas oder Öl ist zweitrangig.
Verfasser:
UT
Zeit: 21.02.2006 16:16:29
350391
@ kreitmayr:

Ich hab momentan nur 2 Heizmöglichkeiten: Solar und Holz. Das andere waren nur Überlegungen. Mit Strom über Durchlauferhitzer werde ich mir noch nachrüsten, der Durchlauferhitzer kostet ja gerade mal 200-400 €, dass ist dann noch die preiswerteste Anschaffung (außer der Strom) im Ggensatz zu den nderen Heizmöglichkeiten.
Ich hab keine Absorber sondern eine Solarthermie mit 11 m2 auf dem Dach.

@ freelancer:

Was ist ein Dachs BHKW?
Seite 1 von 2 [Beitrag 1 bis 35 von 54]erste <12>letzte