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Panasonic Split-Wärmepumpe (Puffer?)
Verfasser:
Doener
Zeit: 28.12.2017 15:41:21
0
2588358
Guten Abend,

ich möchte am Anfang bei allen Fachleuten hier im Forum bedanken, in der Freizeit anderen Leuten für 0€ zu helfen ist nicht selbstverständlich. Danke!


Ein kurzer Überblick über meine Situation.
- Neubau KFW-40-Plus mit ELW mit 10KW PV und Tesla Powerwall 2
- Wir haben ca. 240qm² Wohnfläche
- Heizlastberechnung von www.Heizlast.de hat berechnet
- 6,7 KW
- 32 Vorlauf und 26 Rücklauf bei Norm Temp -16°
- 1,25m³ in der Stunde
- Bei den qm² und auch bei der Heizlastberechnung wurde aktuell unsere kleine unbekannte der Garagendachboden (genauso Isoliert wie das Haus) nicht berücksichtig. Diesen würde ich aufgrund der Raumhöhe und der Größe von knapp 35-40qm² mit rund 1,3kw berechnen

- Somit geschätze Gesamtheizlast bei rund 8kw
- Meine FBH habe ich überall mit 15er Verlegeabstand verlegt, Bäder mit 7,5, Büro und Schlafzimmer mit 20er
- Raumthermostate werden lediglich in der Einliegerweohnung ca. 60qm² angeschlossen
- Keinen weiteren Wärmeerzeuger im Haus (nicht mal nen Kamin Yes! :)


So ich hoffe ich habe die wichtigste Fakten alle aufgezählt.
Nachdem ich nun an eine billige Panasonic (T-CAP 9KW Split H-Serie Silent) ran gekommen bin, habe ich mir diese auch kurzfristig bestellt. Geplant war diese mit einem 300L Brauchwasserspeicher und ohne Pufferspeicher zu installieren.

Jetzt aber meine Bedenken, in der Übergangszeit habe ich wirklich Angst dass die 9KW Pana schlichtweg zu überdimensioniert ist und sie sich tot taktet. Sind meine Bedenken berechtigt mit den oben genannten Daten? Natürlich ist mir bewusst dass die 5kw oder 7kw LT-Variante durchaus ausreichend gewesen wäre, aber es ist zu spät :(.

Ich bin gerne bereit noch Geld für einen Pufferspeicher auszugeben, jedoch möchte ich ungern weiteres Geld für Mischerstation, Pumpe etc. etc. ausgeben, um dann auch noch die Vorlauftemp erhöhen zu "müssen".

Mein Gedanken ging zu einem Pufferspeicher der einfach im Rücklauf der Fußbodenheizung hängt, um das Volumen um z.B. 1.000l zu erhöhen und das takten zu reduzieren. Welche Nachteile hat dieser?

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Freundliche Grüße

Dennis

Verfasser:
winni 2
Zeit: 28.12.2017 16:09:34
6
2588362
Hallo Dennis,

der Speicher ist völlig entbehrlich, weil:

- Dein Estrich hat ein viel größeres Speichervolumen.

- Die Wärmepumpe moduliert ihre Leistung nach Bedarf, bis
die untere Modulationsgrenze erreicht ist. Nicht schlimm, wenn
sie dann mal an und ausgeht.

- Das Takten kann man dann durch Einstellung, z.B. Hysterese
im Heizkreis oder Heizzeiten auch noch minimieren.

Der Speicher würde keine Vorteile bringen und evtl. zusätzliche
Wärmeverluste, wo sie nicht gebraucht werden und Geld kostet
er auch noch. :-)

Dein Heizkreis hat eine ziemlich hohe gerechnete Spreizung.
Passt der Volumenstrom/Stunde zur T-CAP?

Grüsse

winni

Verfasser:
Pedaaa
Zeit: 28.12.2017 16:25:23
0
2588371
Oder wie wärs mit einer Stiebel Eltron WPL 12 S Trend, oder der verwandten ca. 10kW Buderus od
Junkers?!
Die modulieren bis min. 2kW runter.
Dann gibts fast kein takten, brauchst keine Gedanken an nen Puffer verschwenden, und leiser sind die auch.
(teurer allerdings auch)

Verfasser:
Doener
Zeit: 28.12.2017 16:45:26
0
2588379
Hier mal die wichtigsten Auszüge der Heizlast-Berechnung.

https://www.dropbox.com/s/6jer30n84du7fs8/heizlast.pdf?dl=0

Muss natürlich gleich dazu erwähnen, die Kreislängen und Verlegeabstände wurden angepasst. Alle Kreise sind zwischen 60-100m und mit den o.g. Abständen.

Danke Winni.

- Aber es ist so: Estrich und Pufferspeicher wär ein noch größeren Volumen :D
Würde denn meine Variante überhaupt hydraulisch funktionieren?

- Hat die Pana auch sowas wie Gradminuten integriert? Oder läuft Sie einfach nur wieder an wenn der Rücklauf das eingestellte Delta erreich?
Beispiel: Soll ist 30 Grad, Wärmepumpe springt an und heizt solange bis er nicht mehr modulieren kann, angenommen bei 27 Grad. Dann geht Sie aus und pumpt die 27 Grad wieder in den Vorlauf bis im Rücklauf das eingestellte Heizung ein Delta erreicht ist?

- Wg. Volumenstrom habe ich eben auch noch Angst. Der liegt laut Handbuch bei
25,8l bei A7/35
Jetzt weiß ich aber leider nicht wie ich das eben zu meinem setzen soll. Meiner wäre ja mit Garagen-Dachboden bei rund 1,5m³/60= 25Liter aber das ganze ja bei -16 und 32 Grad Vorlauf richtig?

@ Pedaa,
vorher verschenke ich die Pana und kaufe mir 1x 5kw und 1x3kw :D
Günstiger als Stiebelkacke und dann auch noch redundant :D

Gruß

Verfasser:
mdonau
Zeit: 28.12.2017 16:54:33
1
2588387
... einfach tagsüber bei Sonnenschein und warmer luft mittels sollwertverschiebung die Gebäudemasse
aufheizen und WW bereiten. bei der guten thermischen hülle dauert es locker bis zum nächsten morgen, bis die Temperatur im inneren sinkt.
hohe AZ und PV eigenverbrauch optimiert.

die optimale einstellung muss man dann ausprobieren...
die 8kW kann ich aber nicht wirklich glauben...
die 5kW + innere gewinne und der heizstab an den 3-4
Tagen mit - 16 hätten wohl absolut ausgereicht...

Verfasser:
winni 2
Zeit: 28.12.2017 18:33:21
2
2588430
Du hast doch sicher eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung?
Wenn ja, sind die Lüftungsverluste mit 1184 Watt sicher zu hoch
berechnet.
Ich denke, da wurde die Wärmerückgewinnung gar nicht be-
rücksichtigt?

Deine reale Heizlast wird in einem KfW40+ Haus einiges niedriger
liegen, wie mdonau schon anklingen liess:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/199288/Auslegung-wieviele-kW-braucht-die-WP
Einen Pufferspeicher würde ich aber dennoch nicht einbauen
lassen. Ist unnnötig und nachrüsten kannst Du immer noch,
wenn Du nicht überzeugt bist.

Grüsse

winni

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 29.12.2017 07:35:38
1
2588595
Wenn die Hausheizkreishydraulik für die vorhandene Wärmepumpe volumenstromtechnisch nicht funzen sollte ... wie willst das dann bitte mit einem Pufferspeicher sinnvoll richten?

Wenn der Puffer als hydraulische Weiche dienen soll, musst theoretisch für's effiziente und auch materialschonende Wärmepumpen die Volumenströme auf Primär- und Sekundärseite sowieso in Einklang bringen können!
Das wird dir insbesondere bei den Abtauphasen nicht glücken!

Entweder die vorhandene Wärmeverteilung kann mit den Volumenströmen die von der 9KW Split H-Serie geschubst werden umgehen oder eben nicht.
Kannst dir aber m. M. alle Gedanken schenken, da ja die H-Serie vollmoulierend ist! .>)

Verfasser:
Doener
Zeit: 02.01.2018 09:43:07
0
2590367
Ich wünsche euch zuerst mal. Ein frohes neues Jahr.

Heißt die Volumenströme dürfte keine Probleme geben, weil die Pumpe dann einfach runter moduliert?
Was würde dann ein noch größerer Volumenstrom bringen, außer dass ich mit der Vorlauf-Temp noch weiter runter könnte?

Oder verstehe ich hier einen Zusammenhang nicht ganz?

Heißt:
Kleinere Wärmepumpe wäre besser, weil Sie nicht so viel taktet (weniger Leistung) und natürlich auch in der Anschaffung billiger ist.
Jedoch kann man die Takte mit Heizperioden und Spreizungen gut reduzieren. Desweiteren kann man die Wärmepumpe wg. zu hoher Leistung immer in Silent-Modus fahren.

Ist es auch richtig dass ich mit der 0-10V Anbindung auf "maximal" 10% der Leistung runter regeln kann? Dann wäre die überdimensionierte Wärmepumpe überhaupt kein Problem mehr oder?

Verfasser:
tubist88
Zeit: 02.01.2018 14:01:03
0
2590484
Zitat von Doener Beitrag anzeigen

Heißt die Volumenströme dürfte keine Probleme geben, weil die Pumpe dann einfach runter moduliert?


Genau das wäre ja das Problem wenn Du ein Puffer hast. Die WP GenH regelt ja eigenständig IHREN Volumenstrom runter bei Modulation und der passt dann nicht mehr zum Volumenstrom im Heizkreis und Du hast die besagten Pufferverlust.

In Deinem Falle allso keinesfalls einen Puffer. Wenn Du das Gerät ohnedies schon hast, erübrigt sich doch die Diskussion ob zu groß und ob Du eine andere nehmen solltest.
Ich würde sie einbauen und dann mit Sperrzeiten versuchen, lange Takte zu schaffen. Also tagsüber wenn PV da ist laufen lassen.

Zusätzlich kannst Du sie ja mit der Steuerspannung drosseln (hier beschrieben) um längere Takte und Arbeiten in einem besser COP-Bereich zu erzielen.

Verfasser:
Doener
Zeit: 17.01.2018 11:46:55
0
2597986
Gestern habe ich eine Aussage von einem Panasonic-Mitarbeiter erhalten.

Er meinte, man sollte die H-Serie nur in Verbindung mit einer hydraulischen Weiche einsetzen, ansonsten könnte man Probleme mit dem hydraulischen Abgleich bekommen.

Alle früheren Serien konnte man auf eine feste Pumpenstufe einstellen und benötigte somit keine Weiche.
Bis Gestern war ich mir noch zu 100% sicher die einfache Variante ohne Puffer zu machen. Wenn ich auch ein bisschen im Forum lese habe ich noch kein Beispiel oder Erfahrungen mit der H-Serie gefunden.


Was ist eure Meinung dazu?
Meine liebste Variante wäre einen Pufferspeicher als Stichanbindung. Also einfach ein T-Stück im FBH-Vorlauf, somit heize ich direkt in den Heizkreis und die restliche Wärme geht in den Puffer.

Wäre es dann auch möglich auf den Mischer zu verzichten? Ich bräuchte lediglich eine Extra Pumpe im FBH-Vorlauf mit Auto-Druck, den Puffer würde ich nur mit 2k Überhöhung fahren.

Verfasser:
Doener
Zeit: 17.01.2018 15:02:45
0
2598039
Hier mal eine kurze wie ich mir das ungefähr gedacht habe..

https://www.dropbox.com/s/zy6m4i2mn0is98l/Heizung-Stichanbindung.JPG?dl=0

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.01.2018 17:40:48
0
2598107
Zitat von Doener Beitrag anzeigen
Gestern habe ich eine Aussage von einem Panasonic-Mitarbeiter erhalten.

Er meinte, man sollte die H-Serie nur in Verbindung mit einer hydraulischen Weiche einsetzen, ansonsten könnte man Probleme mit dem hydraulischen Abgleich bekommen ...
Bekomme das gedanklich nicht klar ... wozu bei einer vollmoulierenden Maschine eine hydraulische Weiche und zusätzliche Umwälzpumpe in der Wärmesenke?

Verfasser:
Doener
Zeit: 17.01.2018 17:47:58
0
2598112
Naja eben weil sie die interner heizkreispumpe auch mit moduliert. Somit unterschiedliche drücke im Vorlauf der Fußbodenheizung was eben für den hydraulischen Abgleich scheiße ist..

Bei den alten Serien konnte man die interner Pumpe auf einen festen Wert (1-6?) schalten und hatte somit keine Problemen mit dem hydralischen Abgleich..

Verfasser:
Doener
Zeit: 17.01.2018 21:09:42
0
2598278
Die Frage ist ja alleine schon..

Wann stelle ich alle Kreise auf die vorgegeben Liter Zahlen ein?
Wenn die Wärmepumpe an ist und volle 9kw produziert?
Sobald Sie zum modulieren anfängt und auch die Umwälzpumpe runter schaltet bekomme ich ja ganz andere Werte an den Heizkreisen, oder sehe ich das falsch?

Verfasser:
Pedaaa
Zeit: 17.01.2018 21:58:02
1
2598306
Ich würd mir da keine Sorgen machen.
Das funktioniert auch ohne Weiche wunderbar bzw. effizienterer.
Bei der neuen H-Serie ist doch die Spreizung einstellbar...
Da stellst du 5K ein und alles ist gut, oder?
Dann wird doch die Pumpe nicht weiter runterregeln als dir lieb ist

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 17.01.2018 22:37:16
1
2598319
Zitat von Doener Beitrag anzeigen
Gestern habe ich eine Aussage von einem Panasonic-Mitarbeiter erhalten.

Er meinte, man sollte die H-Serie nur in Verbindung mit einer hydraulischen Weiche einsetzen, ansonsten könnte man Probleme mit dem hydraulischen Abgleich bekommen.
Das kann doch alles nicht wahr sein!!!
Bist Du sicher? Die Begründung ist widersprüchlich...

Bitte schriftlich geben lassen und hier einstellen!

Bernd_K hat _absichtlich_ eine 9kW Panasonic an seinen ~5kW Neubau gehangen um per Timer den PV-Eigenverbrauch und die höheren Außentemperaturen tagsüber auszunutzen.
In den Stunden, wo es kälter und dunkel ist, läuft die WP gar nicht.
Dafür ist die Vorlauftemperatur tagsüber einen Tick höher.
JAZ im ersten Jahr weit über 4 bei sehr hohem PV-EV.
_Ohne_ Heizungspuffer!

Wichtig ist, dass die Hydraulik passt (60-100m-Kreise bei Dir ist super) und die Kreise an den Heizkreisverteilern beim hydr. Abgleich vom Fachmann nicht totgedrosselt werden.
Und dass keine/sehr wenige ERR aktiv sind um einen gleichmäßig hohen Durchfluss zu gewährleisten.
Die Heizkurve muss natürlich auch zum Haus passen.

Was Du brauchst ist einen guten WW-Speicher für die Hauptwohnung und die ELW.
Aber keinen Heizungspuffer...

Wie ist der aktuelle Bautenstand?
Bitte unbedingt noch zusätzliche Wandheizungen in den Hauptbädern (auch in der ELW!) einplanen.


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
winklernorbert28
Zeit: 18.01.2018 08:20:49
1
2598398
Ich denke, dass die 9KW Pumpe für einen Neubau überdimensioniert ist...
Ich habe jetzt 4 Referenzanlagen mit Stromzähler und WMZ...Alle Neubau mit ca. 220m².....

Keine der 4 Anlage hat eine Heizlast über 3,5kw samt Warmwasserbedarf....
Und wir leben hier in Österreich - Tirol wo es generell um einiges kälter ist wie bei euch...
Natürlich können alle diese Splitt Geräte modulieren...Die meisten modulieren 1:4

Wenn deine Pumpe bei A2/W35 bereits 9kw hat, dann kann sie bei dieser Temperatur auf 2,25 kw modulieren.... Das wird sind dann womöglich ausgehen mit einer durchgehenden Laufzeit...
Wird es außen wärmer steigt auch automatisch die maximale Leistung der Wärmepumpe... Im gleichen Zug benötigst du allerdings weniger Energie im Haus..
Ich schätze mal jetzt mit A7 bei 12kw...Und somit hast du dort wieder nur 1:5.... und dort wird es Probleme geben da du bei warmen Außentemperatur nicht mehr sondern noch wenig Leistung brauchst :)

Verfasser:
Doener
Zeit: 18.01.2018 10:48:30
0
2598472
@pedaa
Naja so einfach ist es eben nicht. Weil die Pana immer probiert solang wie möglich zu laufen und eben alles runter moduliert auch die Umwälzpumpendrehzahl.

Genau das ist ja mein "Problem" in der ELW werde ich definitv komplett mit ERR arbeiten. Man kann keinem Mieter zumuten die Ventile am Heizkreisverteiler zu verändern. Da muss ein ERR hin Temp einstellen fertig.
Aber wenn Kreise dazu oder weg kommen verändern sich doch die Durchläufe aller anderen kreise, nur wenn ich eine automatische, druckgesteuerte Pumpe habe nicht.


@motzi
Stand aktuell ist Estrich ist drin und wurde aufgeheizt. Wandheizung in den Bädern habe ich nicht, dafür aber 5-7,5er Abstand. Alle kreise haben zwischen 60-100m so kleine Kreise wie Windfang hängt am Rücklauf vom Bad.
Es sieht auch so aus im Heizungsraum sind 2 FBH-Verteiler EG und kompletter Keller inkl. ELW. Der 3. und 4. ist im 1. OG und wird von einer ca. 10-15m Zuleitung versorgt.


Ich bin ehrlich, mittlerweile wäre mir das liebste alle ERR anzuschalten und einen Pufferspeicher mit Stichanbindung einzubauen und meine Ruhe zu haben.
Kosten sind wirklich zu vernachlässigen. Ob ich jetzt 550€ oder 700€ Stromkosten im Jahr habe.
Auch die Anschaffung die 1.000€ für Puffer etc. bei dem Projekt Hausbau wirklich egal. Es soll vernünftig laufen mehr nicht.

Ich sehe bei einem ca. 800l großen Pufferspeicher mit Stichanbindung den Vorteil.

- Die Wärmpumpe moduliert trotzdem im perfekten silent Modus.
- Die Fußbodenheizung wird ganz normal eventuell ohne Mischer mit einer automatischen Pumpe versorgt.
- Die Überschüssige Wärme was produziert wird aber nicht abgenommen wird, wandert in den Puffer bis dieser voll ist
- Wärmepumpe geht aus und wartet bis der Puffer leer ist. Überhöhung nur 2k
- Dies kann dann auch noch kombiniert werden mit tagsüber 1-2k höheren Temp im Vorlauf um so danach, locker 8 Stunden zu überbrücken

Verfasser:
Pedaaa
Zeit: 18.01.2018 11:38:55
1
2598509
Zitat von Doener Beitrag anzeigen
@pedaa
Naja so einfach ist es eben nicht. Weil die Pana immer probiert solang wie möglich zu laufen und eben alles runter moduliert auch die Umwälzpumpendrehzahl.


Unabhängig jetzt von deiner Anwendung....
Warum sollte die Pana das tun? Dann wäre der einstellbare Wert für die Spreizung ja sinnlos. Ich würde mir das von Panasonic wirklich bestätigen lassen. Das Gerät darf doch Einstellwerte nicht einfach ignorieren.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 18.01.2018 12:11:01
2
2598523
Zitat von Doener Beitrag anzeigen
Aber wenn Kreise dazu oder weg kommen verändern sich doch die Durchläufe aller anderen kreise, nur wenn ich eine automatische, druckgesteuerte Pumpe habe nicht.


Genau das ist falsch...

Der Durchfluss bleibt im Rahmen konstnt... daher regelt man ja die Pumpendrehzahl

Bei ungeregelten Pumpen ändert sich der Durchfluss

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 18.01.2018 12:13:26
0
2598524
...

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 18.01.2018 12:13:27
2
2598525
Zitat von Doener Beitrag anzeigen
- Die Wärmpumpe moduliert trotzdem im perfekten silent Modus.
- Die Fußbodenheizung wird ganz normal eventuell ohne Mischer mit einer automatischen Pumpe versorgt.
- Die Überschüssige Wärme was produziert wird aber nicht abgenommen wird, wandert in den Puffer bis dieser voll ist
- Wärmepumpe geht aus und wartet bis der Puffer leer ist. Überhöhung nur 2k
- Dies kann dann auch noch kombiniert werden mit tagsüber 1-2k höheren Temp im Vorlauf um so danach, locker 8 Stunden zu überbrücken



ist der typische HB Quatsch....

" Na klar können sie über Nacht mit einem 2K wärmeren puffer heizen.... Holzheizer laden Ihren Puffer auf 90 Grad...und heizen dann 50 Tage aus dem 800L Puffer das Haus.... Wer 1600 Liter hat kann sogar nur 1x im November nachheizen und hat dann 3 Monate Ruhe...."

Wunschdenken ohne die Energien zu berücksichtigen... Dein 2K überhöhter Puffer ist nach 30-60 Minuten leer....

Ein überladener Estrich hält 60 - 120 Minuten....

Verfasser:
Stiller Mitleser
Zeit: 18.01.2018 12:39:42
1
2598537
Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen


Zitat von Doener Beitrag anzeigen
@pedaa
Naja so einfach ist es eben nicht. Weil die Pana immer probiert solang wie möglich zu laufen und eben alles runter moduliert auch die Umwälzpumpendrehzahl.


Warum sollte die Pana das tun? Dann wäre der einstellbare Wert für die Spreizung ja sinnlos. Ich würde mir das von Panasonic wirklich bestätigen lassen. Das Gerät darf doch Einstellwerte nicht einfach ignorieren.


Ich kenne die GeisHa nicht, aber wenn es so ist wie Doener schreibt, dann entspricht diese Regelstrategie der meiner Daikin. Da wird sehr wohl Leistung der WP und Fördermenge der UWP -unter stetiger Beibehaltung der Spreizung- bis zur Abschaltgrenze heruntergefahren.

Ich hoffe für Doener, dass papasonic in dem Punkt schlauer wie Daikin und die untere Abschaltgrenze der UWP einstellbar ist. Bei Daikin ist es nicht so und das führt dazu, dass meine UWP am minimum gerade mal knapp 6l/min durchschiebt. Bei 14 Heizkreisen mit 17x2 ne sehr überschaubare Menge und führt dazu, dass die hydraulisch ungünstigsten Kreise nicht mehr versorgt werden. Das wiederum führt dazu, dass die WP nur Rückmeldung aus den noch durchflossenen Kreisen bekommt. Stimmt dabei die RLT, fährt die WP und UWP ewig am unteren Limit und versorgt dabei einen Teil der Kreise nicht mehr. Das passiert bei mir bei 5K Spreizung oder größer. Bei 4K oder 3K hab ich das nach einem ewigen hydraulischen Abgleich einigermaßen im Griff.

Grüße

Verfasser:
Arne_
Zeit: 18.01.2018 12:56:21
0
2598547
Ich habe bei meiner Buderus LWP gerade letztes Wochenende Bypass und externe Heizkreispumpe ausgebaut (siehe: http://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2598466) - dies entspricht nicht den von Buderus empfohlenen Anlagenschemas.
Die Reglung steuert den VL über die Kompressor-Leistung entsprechend Heizkurve und die interne UWP nach Delta-T zum RL (einstellbar - bei mir 3°).
Bei wenig Wärmebedarf werden Kompressor und UWP heruntergeregelt. Wenn die RL aufgrund von Wärmebedarf sinkt (z.B. Raumtemperatur fällt oder ERR öffnet - ERR ist bei mir deaktiviert), wird die UWP hochgeregelt (ggf. bis 100%) und in folge der ebenfalls fallenden VL auch die Kompressor-Drehzahl.
Bei mir funktioniert es also bis jetzt - ob es auch effizienter ist, kann ich noch nicht beurteilen.

Verfasser:
Doener
Zeit: 18.01.2018 13:37:42
0
2598567
@Stiller Mitleser
Genau das Problem hat mir der Panasonic-Mitarbeiter geschildert. Bei Modulation im unteren Bereich könnte es vorkommen dass die letzten Kreise nicht mehr versorgt werden!
Deswegen die Empfehlung hydraulische Weiche und extra Pumpe.

@Peter-Kle
Danke für deine Antwort jedoch kann ich auf sowas verzichten! Ich lese hier jetzt seit einigen Jahren mit und weiß sehr wohl was Schwachsinn ist und was nicht!
Ich glaube keiner kann zu 100% beurteilen wie lang ein Pufferspeicher hebt, dass wir man immer erst später sehen.

Nur so viel, mein bekannter schafft bei 0 Grad ca.2-3 Stunden mit 400l. Werte vom Neubau sind mit meinem Haus Vergleichbar, nur 20-30 qm² weniger zum beheizen.

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Panasonic Split-Wärmepumpe (Puffer?)
Verfasser:
Doener
Zeit: 18.01.2018 13:37:42
0
2598567
@Stiller Mitleser
Genau das Problem hat mir der Panasonic-Mitarbeiter geschildert. Bei Modulation im unteren Bereich könnte es vorkommen dass die letzten Kreise nicht mehr versorgt werden!
Deswegen die Empfehlung hydraulische Weiche und extra Pumpe.

@Peter-Kle
Danke für deine Antwort jedoch kann ich auf sowas verzichten! Ich lese hier jetzt seit einigen Jahren mit und weiß sehr wohl was Schwachsinn ist und was nicht!
Ich glaube keiner kann zu 100% beurteilen wie lang ein Pufferspeicher hebt, dass wir man immer erst später sehen.

Nur so viel, mein bekannter schafft bei 0 Grad ca.2-3 Stunden mit 400l. Werte vom Neubau sind mit meinem Haus Vergleichbar, nur 20-30 qm² weniger zum beheizen.
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