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26.12.2005 20:41:55 |
Hallo, wir haben ein freistehendes Haus welches mit einer Luftschicht dazwichen gedämmt war(zweischaliges Mauerwerk). Da wir ziemlich frei stehen und sehr viel Außenwand von ca 19m * 6,5 m haben, wurde vor ca. 8 Wochen eine Einblasdämmung mit Silikatleichtschaum U von 0,35 eingebracht. Kurz danach tauchte Schimmel in den Ecken und an den Wänden auf. In Deckenhöhe und am Fußboden ist es am schlimmsten. Es sollte ein angenehmeres Raumklima entstehen ( Herstellerangabe )aber bis jetzt ist es genauso kalt im Haus wie vorher. Die Fenster sind seit dem auch beschlagen obwohl wir sehr sehr viel lüften. Zum Gasverbrauch bzw ob Einsparungen kommen kann ich noch keine Aussage machen da ich ich die Daten erst noch auswerten muß und 2 Monate mir zu kurz sind. Was ist die Ursache, wie kann ich das ganze Elend beenden. Wer hat Erfahrungen mit Einblasdämmung bzw. welche Maßnahmen müssen durchgeführt werden. Ich habe extra keine Produktnamen genannt da die Firmen ( Hersteller wie Einblasfirma ) sich dioe Sache Anfang des Jahres mal ansehen wollen. Kann mir einer dazu Tipps geben damit ich die richtigen Fragen stellen kann. Danke für eure Hilfe Tipps usw. Siggi
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26.12.2005 20:56:08 |
Hallo, sin in der äußeren Wand zwischen die Steinen auch Entlüftungsschlitze angebracht worden. Die sind wichtig, damit das Dämmmaterial auch trocken bleibt. Kann auch sein, das das Haus durch die Dämmung nun wirklich dicht geworden ist. Vielleicht die Fenster so justieren, das ein dauerhafter leichter Luftaustausch möglich wird. (Fensterbauer fragen)
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26.12.2005 21:24:00 |
Leider ist mir der oben genannte Silikat Leichtschaum nicht bekannt, es stellt sich für mich nach den Symptomen jedoch die Frage ob dieser ein " Wasserdampfdiffusionsdichter Schaum ist", wenn es so ist dann ist damit das Objekt nachträglich mit einer Dampfsperre ausgerüstet worden. Die vorherigen "Wege" für den im Haus anfallenden Wasserdampf sind nun verschlossen und dadurch steigt die relative Luftfeuchte bis das Wasser an den kälteren Stellen auskondensiert und Schimmelflecken entstehen. Wie es sich mit dem Lüften wirklich verhält kann man ohne die Gegebenheiten wirklich zu kennen nicht beurteilen, allerdings scheint mir die anfallende Feuchtigkeit sehr hoch. Wieviele Personen wohnen in dem Objekt? Ist ein Wäschetrockner in Verwendung welcher die Abluft ins Haus abgibt? Wird Wäsche zum Trocknen frei aufgehängt? Sind sogenannte Zimmerbrunnen (Nebelschalen) in Verwendung? Wird viel gekocht (mit Umluftdunstabzughaube)? Viele sonstige Fragen, welche ohne genaue Kenntnisse der Lebensgewohnheiten nicht zu beantworten sind. MfG Hannes / esbg |
Verfasser: Gregor Weyrich | Zeit:
27.12.2005 09:05:00 |
Die Tipps und die richtigen Fragen stellen kann unter Garantie Karl-Gerd Hausertis (aus diesem Forum).
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27.12.2005 11:04:37 |
z.B. folgende: Wieso stellt Sidferragudo bzw. Siggi diese Frage hier im Forum des HaustechnikDialogs, wo diverse Konrad-Fischer-Klone - wie z.B. Gregor Weyrich - sich einen Spaß daraus machen, entweder selbst Diskussionen zu selbsterfundenen ziegelphysikalischen Themen zu inszenieren, oder bei tatsächlichen Fragen die Fragesteller mit fachlich falschen Antworten herein zu legen? Besser wäre: Frage im Forum von bau.de oder bauexpertenforum.de stellen, dort den genauen Wandaufbau (Maße, Materialien etc.) mitteilen, auch den Handelsnamen des Silikatleichtschaums |
Verfasser: Gregor Weyrich | Zeit:
27.12.2005 11:16:57 |
Karl-Gerd, weil hier wahrscheinlich nach Wahrnehmung von Sidferragudo die besseren Fachleute sitzen. Ist er vielleicht vom "Dämmstoff-Wintermärchen" hiervon überzeugt worden? Aber dieses typische Problem der Dämmstoffindustrie sollen deren abhängig gemachten Architekten und Bauingenieure selbst lösen. Mit KF wäre das nicht passiert.
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27.12.2005 11:33:56 |
@ Sidferragudo Was bedeutet "obwohl wir sehr sehr viel lüften" ? Man kann beim Lüften viel falsch machen. Dann kommt es auch zu Schimmelbefall. Wenn nach kurzer Zeit Schimmel auftritt wird der schon länger da sein. Nur ist er jetzt sichbar geworden. Der kommt nicht von jetzt auf gleich. Das ist schon ein längerer Prozess. Dass das zusammen mit der Dämmung auftritt kan auch zufall sein. Wir haben hier wochen und monate gebraucht um unser Lüftungsveralten zu änderen. Dazu kam dass die Fenster nicht Luftdicht waren und es immer ein Luftzug entlang der Wand gab der diese auskühlen ließ. Da hilft auch keine Dämmung. Gruß Andreas |
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27.12.2005 12:47:36 |
Interessant, dass nicht der Fragesteller "Sidferragudo", sondern der Fischer-Klon "Gregor Weyrich" antwortet.
Also wieder 'mal eine inszenierte Diskussion.
gähn ... |
Verfasser: Gregor Weyrich | Zeit:
27.12.2005 14:11:45 |
Karl-Gerd: Wie soll ein "Fragender" antworten? Versteh' ich nicht. Außerdem: Ich schwöre es, ich bin nicht in den von Ihnen vermuteten "Fake" involviert; ganz ehrlich. Auch wenn's Ihnen schwerfällt, ich bin ein "Ehrenmann", das können Sie mir glauben. Und nun zum "Fischer-Klon" für den geneigten Leser, der jetzt nur Fragezeichen sieht. Ich bin ein extrem zufriedener Bauherr, den der Liebe Gott auf die Fischer'sche Homepage "www.konrad-fischer-info.de" gelenkt hat. Und der restlos überzeugt wurde, von dem was dort zu finden ist. Nicht nur theoretisch, sonder, wie gesagt, auch praktisch. Und das unterscheidet uns nun mal. Sie kennen nur die deutsche Dämmstoffindustrie und deren verblendeten Architekten, ich kenne beide Seiten. Und, noch ein privater Eindruck: Sie scheinen irgendwie unter einem Verfolgungszwang zu leiden; hinter jedem Busch (sorry: Forum) steckt bei Ihnen ein Ziegelphysiker/-Anhänger/-Gläubiger/-Klon. Einfach mal davon frei machen und zur Kenntnis nehmen, dass bei den Tausenden von Dämmstoffindustrie-verursachten Baufehlern bei dem einen oder anderen Fall mal einer darauf hinweist, dass es auch anders gehen kann. Sehen Sie's mir nach. |
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27.12.2005 15:22:05 |
> ... Ich schwöre es ... ganz ehrlich ... ich bin ein "Ehrenmann", das können Sie mir glauben. Wie schön, Weyrich. Ich hab' Dir schon 'mal ein Zimmer im "Beau Rivage" reservieren lassen. |
Verfasser: Interessierter Laie | Zeit:
27.12.2005 17:34:19 |
um hier der Schadenfreude des Herrn Weyrich mal mit dem Versuch einer Antwort zu entgegnen, ich mutmasse mal wild drauf los, habe selbst keine Erfahrungen mit dem Material (z.B. SLS20 - diese Schüttung ist diffusionsoffen, aber nicht kapillaraktiv, was in diesem Fall auch nicht erforderlich ist). * Wie ist der Wandaufbau, wurden Dampfsperren eingebracht? * der Schimmel kann wie üblich nur in kalten Raumecken bei höherer rel. Luftfeuchte entstehen. Wie sieht es aus mit Wärmebrücken, speziell in den Schimmelbereichen? - diese könnten für kalte Stellen an der Innenwand sorgen, an denen sich Feuchtigkeit niederschlägt. Eine Dämmung sollte keine "Lücken" aufweisen. * Sind die Wände an den Stellen richtig "nass"? die beschlagene Fenster deuten auf sehr hohe Luftfeuchtigkeit>80% hin , Hygrometer kaufen und messen, Lüftungsart: Stosslüften. Bei der jetzigen Kälte müsste sich mit Lüften in jedem Fall ein trockenes Innenklima bilden, die hohe Luftfeuchtigkeit trotz Lüftens erscheint etwas unerklärlich. Wurde baulich noch etwas anderes gemacht (Verputzen, Estrich, ...)? * Notwendige Massnahmen: Die Innenluft darf an keiner Stelle "Zugang" zum Schüttholraum haben. Dieser könnte sonst feucht werden. Ist dies berücksichtigt worden?
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| | Zeit:
27.12.2005 18:42:56 |
Wo steht das Haus , würde mir den Schimmelschaden gern selbst anschauen, wenn es geht.
MfG Georg
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| | Zeit:
27.12.2005 22:36:24 |
da muss ein energieberater ran, bzw. hätte vorher ran gemusst. es ist nicht immer unproblematisch eine wand nachträglich zu dämmen. auf jeden fall muss der diffusionswiederstand der einzelnen schichten berechnet werden. wenn rechnerisch kondensat anfällt muss berechnet werden wieviel und in welcher schicht. des weiteren muss die verdunstungsmenge berechnet werden. all dieses hängt von den vorhandenen baumaterialien ab. anmerkung: vieleicht währe ein wärmedämmverbundsystem besser gewesen oder muss vieleicht noch nachträglich angebracht werden. all diese fragen wird ein energieberater vor ort sicherlich gegen einen geringen angemessenen obulus erteilen. mfg. werner harms
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| | Zeit:
28.12.2005 00:14:06 |
Auch wenn die Diskussion wieder 'mal verdächtig nach eine Fake des selbsternannten "Ehrenmannes" und Fischer-Klons Weyrich riecht, ein paar Rückfragen zum hier vorgestellten Problem, die "Sidferragudo" sicherlich beantworten kann, wenn er und sein Problem real sind: 1. Ist der verwendete mineralische Silikatleichtschaum vom DIBT (Deutschen Institut für Bautechnik, Berlin, www.dibt.de) zugelassen? Wie lautet die Zulassungsnummer? 2. Wurden vom Handwerker/Verarbeiter vor dem Einblasen des Silikatleichtschaums die folgenden Maßnahmen durchgeführt, die die Hersteller von mineralischen Silikatleichtschäumen i.d.R. in ihren Einbaurichtlinien vorschreiben? 2.a) Außenwände sind warmseitig gemäß DIN V 4108 Teil 7 luftdicht auszuführen. 2.b) ... alle Anschlüsse an Türen und Fenster sowie Durchdringungen der gedämmten Wandfläche sind mit geeigneten Dicht- und Klebebändern luft- und rieseldicht auszuführen. 2.c) Bei Außenwänden mit unzureichendem Diffusionsgefälle von innen nach außen ist raumseitig ggf. eine Dampfbremse oder -sperre einzubringen, um Schäden durch Tauwasser zu verhindern. |
| | Zeit:
28.12.2005 00:41:20 |
Und noch eine Rückfrage an "Sidferragudo":
Im Titel der Diskussion unterstellst Du, die Wirkung "Schimmel" sei einzig und allein auf die Ursache "Einblasdämmung" zurück zu führen.
Woher "weißt" Du das so genau?
Wenn Du diesen angeblichen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang bereits kennst - einen Zusammenhang, den selbst sehr erfahrene Bausachverständige nicht ohne umfangreiche Untersuchungen erkennen können - wieso benötigst Du dann eigentlich noch irgendwelche Tipps zum "Stellen richtiger Fragen"? |
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28.12.2005 19:21:35 |
Die Dämmung hat scheinbar Kältebrücken entstehen lassen, die jetzt zu Schimmelbildung führen, weil es jetzt nach der Dämmung die kältesten Punkte im Haus sind. Zur Fehlersuche sollte sich eine Wärmebildkamera-Aufnahme eignen, wo z.B. sichtbar wird wo diese Kältebrücken sind. Kostet so ca. 200-300 EUR. Gerade beim Einblasen können "Kegel" entsehen, z.B. unter Fenstern, wo die Dämmung nicht optimal flächig einbelasen wurde. Zum Thema Lüften einfach mal ein Hygrometer ins Haus stellen, dann bekommt man ein Gefühl für die Wasserdampfbelastung. Wenn die Fenster beschlagen hilft nur noch Stoßlüften 3-4 mal pro Tag. Ich komme im Altbau nie über 60 Prozent Luftfeuchte, im Neubau habe ich schon Werte zwischen 70 und 85 Prozent gesehen... Gruss, Pete |
| | Zeit:
28.12.2005 19:48:10 |
@Pete Luftfeuchte> Alte Fenster ,Oder ? Im Sommer schon Hygrometer ins Haus stellen, dann bekommt man ein Gefühl für die Wasserdampfbelastung.>
Sehr gute Empfehlung !!!!!!!!!
Gruß Georg
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Verfasser: Gregor Weyrich | Zeit:
06.01.2006 22:48:34 |
@ Sidferragudo Jetzt geb' schon mal ein Statement ab ... Der Karl-Gerd hat schon sehr konkrete Fragen gestellt und hat sich damit Mühe gegeben ("Kompliment - Karl-Gerd"). Was sein muss muss sein ... @ Karl-Gerd Nach meiner Einschätzung: Es wird Ihnen weder Sidferragudo noch sein Handwerker/Bauuunternehmer/Bauingenieur/Architekt beantworten können. DIE ALLE GLAUBEN NUR DAS, WAS DENEN DIE INDUSTRIE AUF HOCHGLANZPROSPEKTEN simpel und einfach verspricht. Um solche Fragen, die Sie gestellt haben, machen die sich keinen Kopp ... Und die AUSFÜHRUNG sieht entsprechend aus. Und, Karl-Gerd, bei Gelegenheit zeigen Sie mir mal ein Gebäude in Deutschland, das ausgeführt ist nach "2.a) Außenwände sind warmseitig gemäß DIN V 4108 Teil 7 luftdicht auszuführen". Gell? Und danach schaun' wir uns mal wieder die Wirklichkeit in deutschen Landen an bei baupfusch.de. Damit Sie mal wieder einen Eindruck bekommen, wie die Realität aussieht (und bei Gelegenheit schaun' Sie sich mal nach Bauschäden vom Fischer-Konrad um ...). In diesem Sinne ... |
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07.01.2006 14:45:47 |
... gähn.
Lass Dir 'mal 'was Neues einfallen, Weyrich. |
| | Zeit:
07.01.2006 18:17:48 |
Wo steht das Haus , würde mir den Schimmelschaden gern selbst anschauen, wenn es geht.
MfG Georg
Zum zweiten Mal ,wenn Schimmel wirklich vorhanden ist, warum laßt ihr ihn nicht besichtigen? Schimmel ist nicht schüchtern ,er verdrückt sich nicht ,wenn ich einen Blick auf ihn werfe .
Und wenn doch seit Froh , schneller könnt ihr den Schimmel nicht loswerden!!!!! |
| | Zeit:
07.01.2006 20:26:30 |
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| | Zeit:
09.01.2006 08:28:35 |
versteh überhaupt nicht wer in seinem Haus Altpapier und sonstige Altlasten als Dämmung hernimmt.
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| | Zeit:
09.01.2006 15:41:16 |
"Die Fenster sind seit dem auch beschlagen obwohl wir sehr sehr viel lüften."
Spätestens hier wird der Fake doch offensichtlich. Obwohl selbst die abgedrehtesten Ziegelphysiker normalerweise nicht behauptem, daß durch eine Ziegelwand nennenswert Raumfeuchtigkeit abgeführt werden kann.
Aber der Siggi (oder wer auch immer) ist ja auch schon verschollen.
Oliver
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| | Zeit:
18.01.2006 17:06:13 |
Erstmal Danke für eure Spekulationen, das ganze ist kein fake oder so was sondern alles echt. Also das Haus steht im oberbergischen und kann nach abspache gerne besichtigt (bea_siggi@web.de)werden. Zu dem Punkt wo ich behaubte das kommt von der Dämmung, es liegt daran das wir keine andere Massnahme durchgeführt haben. Es handelt sich um dabei um S..2.f, und die betroffenen Firmen sind alle noch im e-mail Kontakt mit mir ,weil sowas vorher noch nie aufgetreten ist. Wir haben jetzt einen Raumluftentfeuchter aufgestellt und der zieht in der Woche 2 liter Wasser aus der Luft, das ist nicht viel. Als ich in Paraguay bzw. Portugal gelebt habe, haben wir am Tag 10 liter Wasser aus der Luft gezogen. Also wer gute Tipps oder besser die Lösung hat soll sich melden. Keller und Decke sind nicht gedämmt, kann das die Ursache sein ? OK Gruß Siggi
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| | Zeit:
18.01.2006 17:24:13 |
Ein Wink des Schicksals? Pünktlich heute hätte mein SLS20 Einbläser eingeblasen. Wegen Glatteis kam er nicht den Hügel hoch. Sollte Ich die ganze Aktion abblasen?
fragt sich Gerd U
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