Sa, 01. November 2014 | 14:07:42 Uhr

Haustechnikforum
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Wartungspflicht? Sinn?
Verfasser:
Energiesparer51
Zeit: 03.01.2006 18:09:58
0
306821
Scheinbar hast Du von Autos keine Ahnung.
Auch hier ist der Halter (und teilweise auch der Fahrer) für den betriebssicheren Zustand verantwortlich. Unterlassene Wartung (nur die regelmäßige Wartung kann den betriebssicheren Zustand sicherstellen) kann beim Auto nicht geringere Schäden verursachen als bei der Heizung.
Verfasser:
Dominik_82
Zeit: 03.01.2006 18:11:12
0
306823
Den Vorschlag von Ricö finde ich gut. Eine Fachfirma, mit der der Kunde gut auskommt und die einmal pro jahr die erforderliche Wartung an der Anlage vornimmt, ist die beste Lösung.

Es ist ein großer Vorteil, wenn der Monteur Erfahrung besitzt und auch das nötige Werkzeug dabeihat. Feste Wartungsverträge würde ich grundsätzlich nicht abschließen, sondern die Monteurleistung einzeln bestellen.

Gruß, D.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.01.2006 18:28:31
0
306840
.. für die Sachlichkeit hier die "AVBWasserV-WV Treene"
und "TrinkwV". Diese Verordnungen haben wohl noch nicht alle gelesen. Aber das ist so wie so oft, jeder liest nur das, was er will und was in seine Meinung paßt :>))

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Verfasser:
meStefan
Zeit: 03.01.2006 18:30:18
0
306845
Und die EN1717 erst, Bruno!!!

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 03.01.2006 18:31:44
0
306848
Hallo stefan,

habe ein wenig Erfahrung mit WEG (50 Miteigentümer).

Im September brannte es im Haus. Ursache Einbaukühlschrank, wurde ein Jahr nicht benutzt, neuer Eigentümer hat ihn in Betrieb genommen, hat der Ks keine Woche mehr ausgehalten.

Zahlte alles die Gebäudeversicherung.

Wasserrohre wurden im Schwimmbadbereich im Estrich verlegt der dauernd feucht ist (Fachmänner). Sind inzwischen dünn wie Papier bereits zwei Wasserschäden.
Zahlt die Gebäudeversicherung.

Eine "Eckventil" genaue Bezeichnung kenne ich nicht.
Laienhaft, da wo das Rohr aus der Wand kommt und das dünne Rohr zum WC-Wasserkasten geht.
Das Innenleben ist aus Kunststoff und zum Schutz ist eine Metallkappe darübergeschraubt.

Metallkappe fehlte schon seit Jahren, mitten in der Nacht bricht der Kunststoff (Altersschwäche), Wohnung unter Wasser.
Zahlte die Gebäudeversicherung.

Eigentümer beschädigt die Schwimmbeckenfolie, zahlte dessen Haftpflicht.

blaubaer ist Eigentümer und Verwalter in einem.

Er müßte also mit sich selbst eine Eigentümerversammlung abhalten, um dann zu beschließen, sich selbst zu verklagen.

(Vertragsverhältnis besteht zwischen Eigentümer und Verwalter.)

Da er zwangsläufig auch noch Beirat ist und somit in dieser Eigenschaft den Verwalter kontrollieren sollte, kann Blaubaer als Eigentümer gegen Blaubaer als Beirat klagen, dass dieser den Verwalter Blaubaer nicht kontrolliert hat.

MfG
uwe


Verfasser:
meStefan
Zeit: 03.01.2006 18:35:46
0
306850
@kreitmayr: Und was ist mit seinem Miteigentümer?
Hast du den etwa vergessen???

Wohl ein Schlaubaer! :o)
Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.01.2006 18:38:59
0
306854
Moin u w e ,

es sind 2 Parteien im Haus, also 2 Eigentümer und somit nichts alleinverantwortlich :>))

Gruß

Bruno
Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.01.2006 19:28:43
0
306903
... es tut mir leid, wenn ich nun die Diskussion unterbrochen habe :>))

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Verfasser:
Dominik_82
Zeit: 03.01.2006 19:39:35
0
306916
Meine Güte, die Vorschriften!

Hört mir doch bitte auf mit dem Kram. Was gibt es da so alles in diesem Land. Kurz mal nachgefragt, wer hat im letzten Jahr sich kein Knöllchen eingehandelt? Straßenverkehrsordnung gibt es in diesem Land nämlich auch!

Hört doch auf mit dem rechtlichen Pfusch (die meisten hier verstehen wenig davon, ich übrigens auch nicht) und legt dem Kunden einfach mal Argumente vor, warum es besser ist, einen AUSGEBILDETEN und gut AUSGESTATTETEN Monteur zu holen, mit dem GEMEINSAM die Anlage geprüft und eventuelle Fehler behoben werden.

Gruß, D.



Verfasser:
Ricö
Zeit: 03.01.2006 19:39:59
0
306918
das ist nicht zu entschuldigen :-))))
Verfasser:
shk_experte
Zeit: 03.01.2006 19:40:53
0
306921
ENEV § 10:

(3) Heizungs- und Warmwasseranlagen sowie raumlufttechnische
Anlagen sind sachgerecht zu bedienen, zu
warten und instand zu halten. Für die Wartung und
Instandhaltung ist Fachkunde erforderlich. Fachkundig
ist, wer die zur Wartung und Instandhaltung notwendigen
Fachkenntnisse und Fertigkeiten besitzt.
Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 03.01.2006 19:42:52
0
306927
@ shk-experte

Dazu muss man aber weder Heizungsbauer, noch Installateur sein....nur die Fachkunde haben.

Verfasser:
OliverBusse
Zeit: 03.01.2006 19:49:39
0
306937
"Meiner Meinung nach":

Wartungsdienst
Ihre Heizung sorgt für Behaglichkeit und Wohnkomfort. Jahraus, jahrein liefert sie Wärme und warmes Wasser. Dabei sind Brennerlaufzeiten bis zu 1600 Std. im Jahr keine Seltenheit. Dies ist vergleichbar mit einer Autolaufleistung von 80.000 km bei Tempo 50 km/h. Gönnen Sie Ihrer Heizung so viel Pflege, wie sie Ihnen für Ihr Auto selbstverständlich erscheint?

Eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlage ist eine Sache der Vernunft. Sie ist aber auch gesetzlich vorgeschrieben. In der Neufassung der Heizungsanlagenverordnung vom 22.03.1994 wird festgelegt, dass der Betreiber von heiztechnischen Anlagen mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 11 kW verpflichtet ist, für eine regelmäßige und fachkundige Wartung zu sorgen.

Bei Anlagen von mehr als 50 kW Nennwärmeleistung wird zudem mindestens halbjährlich eine Funktionskontrolle vorgeschrieben. Die Durchführung der Wartung von Heizungsanlagen ist damit nicht mehr Privatsache, sondern auch von öffentlichen Interesse, und zwar zu Recht, denn nur durch regelmäßige Wartung kann die Umweltbelastung auf dem erreichbar niedrigsten Stand gehalten werden.
Vier Punkte sind entscheidend
Eine ordnungsgemäße Wartung umfasst nicht nur die Überprüfung der Funktionsfähigkeit und Sicherheit des Wärmeerzeugers, sondern auch

- die Reinigung der Kesselheizflächen;
- die Reinigung und optimale Einstellung des Brenners;
- die Überprüfung der zentralen steuerungs- und regelungstechnischen Einrichtungen;
- die Überprüfung der sicherheitsrelevanten Bauteile.

Im Rahmen der Wartung sollte auch die zentrale Warmwasserbereitung überprüft und ggf. gereinigt werden.

Eine ordnungsgemäße Wartung ist somit im Interesse der Umwelt, der Hygiene, der Energieeinsparung und des Umweltschutzes geboten. Ablagerungen wie Ruß auf den Kesselheizflächen haben schnell eine Erhöhung der Abgastemperatur zur Folge. Jede Steigerung der Abgastemperatur erhöht den Brennstoffverbrauch und damit die Kosten und die Umweltbelastung fühlbar.
Reicht das Okay des Schornsteinfegers?
Der Schornsteinfeger misst die Abgasverluste der Heizungsanlage. Wenn er dabei feststellt, dass die gesetzlichen Anforderungen der Bundesimmissionsschutz-Verordnung eingehalten werden, heißt dies nicht, dass alle Möglichkeiten der Energieeinsparung und Schadstoffminderung ausgenutzt werden. Bei bestehenden Anlagen ist dies nur durch regelmäßige und fachkundige Wartung möglich.

Bei der Energieverbrennung in der Heizung gehen Abgase verloren. Je höher der Abgasverlust, desto schlechter der Wirkungsgrad und damit die Energienutzung, umso höher sind die Emissionen der Anlage und damit die Belastung der Umwelt. Technisch veraltete Heizungen verursachen immer zu hohe Abgasverluste.

Im Interesse der Energieeinsparung und des Klimaschutzes hat die Bundesregierung deshalb in einer Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen (1. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes, 1. BlmSchV) neue Grenzwerte für Abgasverluste festgelegt. Sie gelten für Ölheizungen bis 5.000 kW und Gasanlagen bis 10.000 kW. Die Einhaltung der neuen Grenzwerte wird regelmäßig vom Schornsteinfeger geprüft.

Darüber hinaus wird in den Bundesländern der Kohlenmonoxidgehalt (CO) im unverdünnten Abgas nach Landeskehrordnung festgestellt. In Niedersachsen gilt hier als Grenzwert 1000 ppm CO, was den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

Wartung der Heizung bringt viele Vorteile:
- Die regelmäßige Kontrolle der Heizungsanlage sorgt für gute umweltentlastende Verbrennung und sparsamen Energieverbrauch.
- Die Wartung verlängert die Lebensdauer der Anlage.
- Rechtzeitiges Erkennen und Beseitigen von Defekten schützt vor Folgeschäden.
- Die regelmäßige Prüfung der Sicherheitseinrichtungen bietet ein zusätzliches
Plus für dauerhaften und sicheren Betrieb der Heizungsanlage.

Mit der Wartung stimmen Energieausnutzung, Komfort und Umweltentlastung.

MFG
Oliver Busse, Wunstorf
Verfasser:
shk_experte
Zeit: 03.01.2006 20:04:10
0
306954


Die Berechtigung zu Arbeiten die einen Fachkundenachweis erfordern kann nur stattgegeben werden wenn außer den allgemein üblichen Zugangsvorrausetzungen eine Vorraussetzung vorliegt die die Befähigung zweifelsfrei nachweißt.


BSG, Urteil vom 6. 11. 2002 - B 6 KA 3/ 01 R




Wie soll den diese Befähigung nachgewiesen werden ? Wenn nicht über eine Ausbildung mit anschließender Prüfung (Befähigungsnachweis ).
Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.01.2006 20:07:45
0
306958
... tja, da ist eben der Unterschied > Fachkunde und Sachkunde. Ich suche noch einmal den Link, da muß auf meinen Seiten irgendwo einer sein :>))

Gruß

Bruno
Verfasser:
Der lachende Dritte
Zeit: 03.01.2006 20:14:35
0
306966
An die KFZ-Experten,
ein Fahrzeug das 80000 km im Jahr bei 50 km/h fährt, braucht auch nur einen Motorölwechsel (Reinigung) und Filter im Jahr. Eine optimalere Betriebssituation ist wohl nur auf einem Hochseeschiff zu finden.

Schönen Gruß Christian
Verfasser:
Dominik_82
Zeit: 03.01.2006 20:41:02
0
306980
Ich warte immer noch auf die Unschuldslämmer im Straßenverkehr. Aber wie soll man als Monteur eigentlich ohne Parkknolle durch das Jahr kommen?

Die Stifte haben reelle Chancen, aber die müssen auch jeden Morgen die schlechte Laune des Monteurs aushalten, weil der selbst fahren muss (Rotzstift sitzt auf dem Beifahrersitz und liest gemütlich Zeitung...)

Gruß, D.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.01.2006 20:43:05
0
306982
... na na, wie sprichst Du von Deinen Mitarbeitern :>))

Verfasser:
Dominik_82
Zeit: 03.01.2006 20:49:26
0
306985
OldBo schrieb:

".. na na, wie sprichst Du von Deinen Mitarbeitern :>))"

Sind doch keine Mitarbeiter von mir, sondern "nur" Kollegen. Aber keine Angst, ich setze mich total für die Einbindung der Jungs ein.

Ist einfach super, wenn vom 60jährigen bis zum 16jährigen alles Hand in Hand greift. Meine feste Überzeugung, manche sehen das auch anders.

Gruß, D.
Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 03.01.2006 22:08:50
0
307047
@ alle

Frage war:
Gelten für mich als Verwalter andere Regelungen als für den "Privatbetreiber" einer Heizungs- und WW-Anlage?

Kann man sich darauf einigen, dass die Antwort ein schlichtes nein ist????

Dass eine Wartung sinnvoll ist, wird auch nicht bestritten.

Mir ist schon klar, dass die WEG aus zwei Teileigentümern besteht.
Ich bin etwas enttäuscht, dass einige mich wohl für dumm halten.

Die Frage ist wer schreibt mir als Privatmann was vor.

Die AVB Wasser. ok.
Meine noch nicht beantwortete Frage ist, was sind wesentliche Veränderungen??????????

TrinkwV: hab ich quergelesen. 46 Seiten, hab nichts gefunden.
Macht mir das Leben etwas leichter und bezieht euch auf den relevanten §§

EN1717 ist eine Norm oder??? Was soll ich als Privatmann damit?????


MfG
uwe
Verfasser:
Hans1967
Zeit: 04.01.2006 08:00:17
0
307166
Wartungspflicht ergibt sich aus der EnEV, §10. Dort wird für Heizungs- Warmwasser- und raúmlufttechn. Anlagen die Wartung und Instandhaltung durch einen Fachkundigen gefordert.
Alleine für die Bedienung ist keine Fachkunde erforderlich.
Fachkunde setzt eine entspr. Aus- und Weiterbildung vorraus.

Was in der EnEV nicht steht sind die Wartungsintervalle, dafür sind dann u. a. Herstellervorschriften und weiterführende Normen zu beachten.

Allgemein sage ich Wartung bei Heizungen jährliche Wartung, das sehen die meisten Hersteller auch vor.
Verfasser:
Hans1967
Zeit: 04.01.2006 08:02:42
0
307169
Ganz vergessen:
Bei Gasanlagen natürlich auch die AVB Gas!
Verfasser:
OldBo
Zeit: 04.01.2006 09:21:22
0
307219
Moin uwe,

ja, was ist eine wesentliche Änderung? Da werden sich jedesmal wieder die Gerichte und Sachverständige streiten. Sage mir, für wen ein Gutachten erstellt wird, das bekommen wir schon irgendwie hin. Oft können es Kleinigkeiten sein, die geändert werden.

Beispiel: In einer Trinkwasseramlage, die auf Einzelsicherung an allen Armaturen ausgelegt ist, wird eine neue Armatur ohne Einzelsicherung nachträglich eingebaut. Dies würde ich schon als wesentliche Änderung ansehen.

Nur, woher soll der Laie den Unterschied und die Funktion erkennen :>))

Gruß

Bruno

.. und solche Beispiele gibt es in allen Bereichen
Verfasser:
Energiesparer51
Zeit: 04.01.2006 09:25:19
0
307222
Was soll denn das genannte Bundessozialgerichtsurteil (Thematik Kassenärzte) mit der Fachkunde bei der Heizungswartung zu tun haben?
Verfasser:
Energiesparer51
Zeit: 04.01.2006 09:52:25
0
307241
...das übrigens so wie angegeben in exakter Kombination von Datum und AZ gar nicht auffindbar ist. Das ändert aber am Themenbereich nichts.
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