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Luftbefeuchtung in einem Haus mit KWL ohne Rotationswärmetauscher
Verfasser:
StephanL
Zeit:
07.01.2006 19:13:00
311272
Nachträglich noch ein gutes neues Jahr, aber nun zur Sache

ich weis, ein abgedroschenes und ausgelatschtes Thema, deshalb setze ich mal die nachfolgenden Threads als Grundlage der Diskussion voraus, besonders natürlich den ersten Thread in der Liste

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=7482 09.06.2004 12:02:53

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=28488
http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=30239

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=29504

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=24820


Es geht um Kaltluftverdunstung. Inzwischen hat es mich auch erwischt. Die 40% Raumluftfeuchte wurden im Dezember unterschritten, Gegenmassnahmen wurden ergriffen, weil die Theorie zuschlug und die trockene Luft tatsächlich als unangenehm empfunden wurde, zumal wir über die Feiertage Besuch hatten.
Nun habe ich mir das Ding gebaut, das ich in Thread 1 bereits im Juni 2004 im Kopf hatte, aber nirgends zu kaufen ist.

Der Prototyp des Kaltluftverdampfers BWSL01 ist gebaut und läuft – neugierig?

Siehe

http://www.bauweise.net/grundlagen/technik/lueftung/bauweise/kaltluftbefeuchtung/kaltluftbefeuchter_typ_bauweise.htm

Was will ich nun von Euch wissen?
Die Frage ist, wie kann das Ding optimiert werden. OldBo hat ja schon öfters gesagt, dass die Verneblung für ihn die Beste Variante ist, doch wie baut man billig einen funktionsfähigen Vernebler?
Wer kennt ein Fliesmaterial, das in unseren Kaltverdunster reingehängt werden könnte, um die Verdunsterleistung zu erhöhen? Wer hat sonst noch einen brauchbaren Tip?
Natürlich sind auch kritische Stimmen gewünscht, sonst macht es ja keinen Spass.

Gruss

Stephan
Verfasser:
CurtiusF
Zeit:
07.01.2006 20:13:18
311321
Hallo Stephan,

da habe ich mich vor 3 Jahren bemüht eine neue Luftbefeuchtung zu vermarkten. Aber das Problem ist selbst bei den Holzhausherstellern so weit unten angesiedelt, dass die Einladung in die Schweiz bei einem namhaften Hersteller vom Kunden ausgeschlagen wurde.

Eine Luft mit mehr Feuchte ist leichter und hat einen besseren Auftrieb. Deshalb kann man bei der Befeuchtung die Luftzirkulation verbessern.
Energetisch vorteilhaft ist es, die Raumluft zu befeuchten und gleichzeitig zu waschen.
Diese Entwicklung der Apparatur einer Wasser-Wirbelschicht ist abgeschlossen.

Bei Bruno auf der Website ist ein link unter „Wasserfliessbett“ oder „Luftbefeuchtung“
Bemerkenswert ist der Nebeneffekt, dass die Luft in einem sehr hohen Kraftfeld gleichzeitig gewaschen wird.

Bei der Luftbefeuchtung gibt es nicht einmal eine Spezifikation hinsichtlich
Tropfen, Energieeffizienz etc.
Aber eins ist sicher, wenn man im Winter abends nach einem Reisetag noch eine Stunde im Auto fährt, dann ist man sehr anfällig für Halsschmerzen.
Beim Skifahren und Übernachten in größeren Höhen (Rockys) übrigens auch.
Also - soweit meine Erfahrung.

F.C.
Verfasser:
StephanL
Zeit:
08.01.2006 15:07:05
311812
Die Texte und Beispiele unter http://www.bosy-online.de/Wasserfliessbett-Befeuchter.htm und http://www.bosy-online.de/Innovationen/Luftungsschema01Whg/feuchte01.doc oder http://www.bosy-online.de/Innovationen/Luftungsschema01Whg/Luftungsschema01Whg.doc und http://www.bosy-online.de/Innovationen/Luftungsschema01Whg/Luftungsschema.doc kenn ich wohl, doch gewinnen Sie damit keinen Verständnispreis, besser ausgedrückt, ich kapier die Zeichnungen nicht :-) .

Zudem - wie funktioniert die Luftwäsche praktisch -

damit man das Foto versteht müsste man mal die Komponenten beschriften, dass man sieht was was ist. ich seh nur graue Rohre.

Marketing?

Gruss
Stephan
Verfasser:
martin.k
Zeit:
08.01.2006 17:11:12
311938
Hallo StephanL,

zur Optimierung der Anlage fällt mir ein, das man vielleicht die natürliche Physik für sich arbeiten lassen sollte. Warum das Wasser hochspritzen?
Idee:
Man könnte doch einen Yougurtbecher zu einem Sieb umbauen. Mit einer Nadel ganz kleine Löcher in den Boden stechen. Den Becher oben im 250er Rohr aufhängen und dann mit einer kleiner Pumpe befüllen. Die Höhe des Wasserpegels im Becher erzeugt den richtigen Druck zur Tröpfchenbildung.

Grüße
Martin

Verfasser:
OldBo
Zeit:
08.01.2006 17:20:40
311948
Moin Stephan,

schick doch einfach einmal eine E-Mail an Fritz Curtius. Die Adresse findest Du auf dieser Seite.

Gruß

Bruno
Verfasser:
harry25
Zeit:
08.01.2006 17:24:58
311954
Hallo

Ich würde es mal mit dem Injektionsprinzip probieren. Ist das gleiche System wie bei einer Sprühpistole, die an einen Kompressor angeschlossen wird.

Dabei wird durch die schnell strömende Luft ein Unterdruck erzeugt, die dann das Wasser automatisch ansaugt und dann durch die Luftströmung vernebelt wird und einen sehr hohen Wirkungsgrad erreichen kann.


Das Problem wird sein, das die Luft sehr schnell an einer Öffnung(Wasseranschluß) vorbeiströmen muß. Es reichen hier sehr kleine Durchmesser(einige mm) um das zu realisieren. Aber wie man die starke Strömung am besten realisiert??? Man könnte es mit einen größeren Ventilator probieren, der die Luft durch eine kleine Öffnung drückt. Dabei ist aber auf lineare Strömung zu achten, also darauf, das sich das Rohr kontinuierlich verjüngt. Weiß aber nicht, ob das ausreichend ist. Vielleicht gibt es ja auch Minikompressoren, die billig und leise sind und einen geringen Stromverbrauch haben.

Diese Variante ist sicher sehr gut, um die Luftfeuchtigkeit rasch zu erhöhen, da das Injektionsprinzip sehr wirkungsvoll ist. Daher braucht man die Anlage nicht den ganzen Tag laufen zu lassen.

Am besten sind jedoch Pflanzen im Wohnbereich, die regelmäßig gegossen werden. Ist am wirkungsvollsten!!


Verfasser:
CurtiusF
Zeit:
08.01.2006 21:35:44
312237
Moin Bruno

mit der Befeuchtung haben wir die Situation, dass selbst in der Reinraumtechnik, wo klare Anforderung an den Feuchtegehalt der Luft gegeben sind, die Anlagen im Winter durch ein Verstopfen von Srühdüsen (Kalkbildung) ausfallen.

DAs ist kein unmittelbarer Schaden, deshalb wird das Problem nicht gelöst. Nachdem es hier die industriellen "betriebssicheren" Lösungen nicht gibt, sind die Lösungen auch in der Haustechnik nicht verfügbar und es gibt auch keinen Markt.

Nur im Winter kommt dieses Problem bei manchen Leuten wieder hoch.

gruß

F.C.

Verfasser:
harry25
Zeit:
09.01.2006 09:42:45
312415
Hab da noch eine einfachere Idee.

Man könnte diese Ultraschall Zerstäuber verwenden. Man verwendet diese Geräte bei den Zimmerbrunnen, welche einen Nebel erzeugen. Man könnte vielleicht gleich einen kleinen Zimmerbrunnen verwenden.

Vielleicht gibt es auch fertige Geräte mit einen Ultraschall Zerstäuber. Diese dürften nicht allzuviel kosten. Es käme nur ein Ventil oder Pumpe zusätzlich zum Zimmerbrunnen hinzu.

Diese Zimmerbrunnen kosten nicht viel(ca.10-20Euro), nehmen wenig Leistung auf(10-20Watt) und sind relativ einfach zu bedienen.

Das Problem dabei ist, daß man nicht einen ganzen Eimer mit Wasser auf einmal einfüllen kann. Da müßte man etwas basteln, damit eine Befüllung gewährleistet ist. Aber das ist bei der bisherigen Methode auch nich viel anders.

Ein Vorschlag von mir, wenn man sich ein wenig mit Elektrik auskennt.
Diese Geräte haben einen eingebauten Wasserstandsschalter integriert, der das Gerät abschaltet, wenn zuwenig Wasser vorhanden ist. Diesen Schalter kann man abfragen, und dann eine Pumpe mit einem Zeitrelais eine bestimmte Zeit laufen lassen, damit der Vorratsbehälter wieder aufgefüllt wird. Oder man könnte ein Ventil für eine bestimmte Zeit öffnen.
Verfasser:
CurtiusF
Zeit:
09.01.2006 14:49:58
312623
@ Harry 25

Eine Luftbefeuchtung im Wohnzimmer sollte als Destillation arbeiten.
d.h. der Wasserdampf sollte von dem verbleibenden Konzentrat durch Verdampfung abgetrennt werden.
Der Rückstand wird abgeleitet und neues Wasser zu Verdampfung nachgefüllt.

Das hat den Vorteil, dass die Rückstände und Schadstoffe im Wasser bleiben.

Als Wärmeträger kann man die verbrauchte Luft von 20 – 23 °C aus dem Wohnzimmer, die dadurch gleichzeitig gereinigt wird und durch den Kontakt mit dem Wasser einen besseren Geruch bekommt.

Eine Zerstäubung ist gleichzusetzen mit einer Verschmutzung und Ausbreitung der Schadstoffe im Wasser.
Das will im Wohnzimmer nicht haben.

F.C.
Verfasser:
vdb
Zeit:
09.01.2006 15:31:09
312652
Hallo,

zunächstmal finde ich den Thread sehr interessant, zumal ich selbst mit meiner KWL an der unteren Grenze der rel. LF liege und etwas mehr sicher auch nicht verkehrt wäre, zum anderen weil sich das Prinzip der 'Luftwäsche' ganz interessant anhört.

Ich hatte schon mal mit einer solchen 'Anlage' experimentiert allerdings noch in Schulzeiten mit wenig Wissen, aber umso mehr Zeit und Experimentierfreude. Ziel war es damals, eine möglichst pollenfreie Luft für mich als geplagter Allergiker in meinem Schlafzimmer zu erzeugen. Ich hatte dafür ein Plexiglasrohr (d100 ca. 1m) mit einem Kunstofffaserballen ausgestopft, unten seitlich einen Lüfter montiert und von oben Wasser reingepumpt.
Ein subjektiver Effekt war vorhanden, ob es wirklich eine Minderung der Partikel in der Raumluft gab, keine Ahnung.
Problem war damals, dass das Wasser nach einigen Tagen zwar nicht stank, aber irgendwie diesen Aquariumgeruch (ich kann es nicht anders beschreiben) annahm.

Aber interessiert, sowas nochmal an der KWL auszuprobieren, bin ich auf jeden Fall.

Ist es denn bezüglich Korrosion ein Problem, dass 'Verdunstungsrohr' auf verzinktem Stahl zu bauen oder sollte man eher ein Kunststoffrohr (150 KG-Rohr verwenden? Wäre zudem preiswerter.

Zudem müsste man gleich einen Absperrdeckel für den Sommerbetrieb berücksichtigen, wenn man das Rohr nicht den Sommer lang im Eimer stehen lassen möchte.

Wie hoch ist eigentlich der Energieaufwand, um 10-12l Wasser kalt zu verdunsten und wird dadurch die Zuluft nennenswert abgekühlt?

Bin ganz gespannt, huete abend mal in den Keller zu gehen und mir die Sachen mit dem Aspekt einmal anzusehen.

Gruß
vdb
Verfasser:
CurtiusF
Zeit:
09.01.2006 16:49:37
312704
Diese Art von Luftwäsche ist eine (kalt)Verdampfung
mit der gesättigten Luft. als max 13 °C

zur Energie:
die Wärme kommt aus der Raumluft und durch die Reinigung der Luft kann die Frischluftmenge halbiert werden.

im Sommer.
Es ist nicht nur das Sommerproblem, sonder auch die wärme werden Tage, an welchen weniger Verdampfungsleistung benötigt wird.

Sauberkeit: stehendes Wasser möchte ich in einem transparente Behälter halten, damit es bei Verschmutzung erneuert wird. > Glasgefäß

Wascheffekt:
Man kann eine treibende Kraft bis zu 5000 g zur Abscheidung / Benetzung von Feinpartiklen im Wasser vorsehen.

Nutzen in der Gesundheit
Hier gibt es KOntakte zur Inhalation. Für den Eigenbedarf verwende ich ein Handgerät bei schnupfen & Husten.

Bin auf die Kellerexperimete gespannt !

F.C.
Verfasser:
harry25
Zeit:
09.01.2006 19:23:43
312843
Hallo

Man kann auch destilliertes Wasser für die Zerstäubung mittels Ultraschall verwenden. Bei der Destillation verkalkt das Gerät nach einer Weile. Ist auch nicht das gelbe von Ei. Außerdem ist der Energieaufwand bei der Destillation um ein vielfaches höher als mit Ultraschallgeräten. Vom Preis möchte ich gar nicht reden. Legionellen sind auch ein Thema bei diesen Geräten(Bakterienschleuder).

Welche Schadstoffe sind den im reinen Grundwasser vorhanden?? Sicher viel weniger wie in der Luft. Und die gelösten Feststoffe fallen sofort wieder auf den Boden, wenn sie überhaupt in die Luft gelangen.

Mit so einem billigen Ultraschall oder Piezo-Gerät um 10 Euro kann man ca. 0,4 Liter/h zerstäuben und das mit einem Energieaufwand von ca. 20 Watt.
Verfasser:
StephanL
Zeit:
09.01.2006 21:17:37
312967
Jungs, heut wart ihr aber fleissig, Hochachtung. Und kein unqualifizierter Zwischenruf, das begeistert mich noch mehr. Aber ich war auch nicht untätig.

@martin.k
Die Idee mit dem Becher ist garnicht übel, probiere ich morgen mal aus. Habe gerade meinen Kaltverdunster etwas umgebaut, naachdem ich neue Bauteile vom Lüftungsmaterialhändler abgeholt habe.


@harry25
Auf sowas wie ein Injektionssystem will ich eigentlich hinaus, ABER: Der Kaltverdampfer darf zum einen wenig kosten, zum anderen nicht zuviel unnötige Energie verbrauchen und vor allem leich nachbaubar sein. Es bringt nämlich nichts, jetzt eine HighEnd-Lösung zu basteln, die nachher unbezahlbar ist und dann wieder keinen Markt findet. Das Ding soll nachher so einfach sein, dass es sich ein Jeder nachbauen kann oder bauen lassen kann. Ich seh es als Grundsatzexperiment an. Vergiss das mit Pflanzen und Wäschetrocknen. Jeder Qubikmeter Zuluft muss mit 6-7g Wasser angereichert werden, das schafft ein Gewächshaus in der Wilmahelma evtl.
Liess mal die Basics zum Thema:
http://www.bauweise.net/grundlagen/technik/lueftung/luftkontitionierung/luftbefeuchtung.htm

Die Ultraschallzerstäuber sind nix. Diese haben ein massives Kalkproblem, zum anderen gibts da inzwischen zahlreiche kritische Stimmen, siehe obiger Link. Im Wohnzimmer hat das Zeug wirklich nichts zu suchen (vergl. CurtiusF ) und den Kalk will ich auch nicht von den Möbeln kratzen, da hat auch Herr Bosy schon mal diesbezüglich geposten. Nein, es geht um nachbaubare Lösungen für den Keller/Haustechnikraum und die Verteilung der feuchten Luft über das Lüftungsrohrnetz.
Destilliertes Wasser zur Luftbefeuchtung ist nichts!!
10-12 Liter pro Tag verdampfe ich derzeit. Soll ich das Wasser im Tankwagen kaufen :-). Nein Spass beiseite, das geht, wenn Sie Ihr Kinderzimmer mit einem dezentralen Befeuchter mit Wasser anreichern wollen, ist aber für ein Haus mit 240 qm*2.5=600qm ungeeignet. Es geht in erster Linie um Strom sparen und Betriebskosten niedrig halten + natürlich eine günstige Anlagenkonfiguration, die Bosy's Schüler dann in Serie fertigen und vertreiben können.

@CurtiusF
Das Kalkproblem ist gigantisch. Habe grade das Wasser gewechselt und man glaubt nicht, was nach 4 Tagen Betrieb für ein Kalk im Rohr ist. Nach 4 Wochen muss ich wahrscheinlich den kalk mit dem Hammer aus dem Rohr schlagen. Wir haben Bodenseewasser, das ist sehr hart. Durch die Höhe des Kaltverdampfers 2.20 Meter bleibt das Wasser aber unterhalb der 1.80Meter-Marke, d.h. durch die Luftströmung im Rohr wird das Wasser ggf. noch 50 cm mit nach oben geblasen, bis in den Schalldämpfer gelangt dann aber bur "gasförmiges" Nass.
Zudem stimmt das mit der Luftwäsche - hätte nicht gedacht, dass trotz Vorfilter im EWT und G4-Filter im Lüftungsgerät noch soviel Dreck in der Luft ist. Nennen wir also unseren Haustechnuikdialog-kaltverdampfer nun doch kaltverdampferluftwäscher (ernst gemeintes statement). ggf. liegt der hohe Schmutzanteil auch am Russ der Holzheizer in der Nachbarschaft.

@vdb
Korrossion der verzinkten Stahlrohre ist eigentlich kein Thema. Kunststoff ist zwar billiger (wenn man an die Teile kommt, aber im Lüftungsbausortiment stehen mir derzeit mehr passende Formteile zur Verfügung. Ich habe im Fachhandel auch nach Rehau Awaduktrohr gefragt (gleiche Teile) diese sind aber nur palettenweise oder ab 350Euro Bestellwert zu bekommen (für mich hier und jetzt). Wenn das Ding hinterher von einem Lüftungsbauer in Serie gebaut wird, ist es ggf. leichter an entsprechendes Matrerial ranzukommen :-) Zudem sind die Rohrdurchmesser zu beachten. Aus meier Lüftung komme ich schon mit 160er Rohr heraus und gehe dann im "Verdampfer" auf 200er Rohr, 250er wäre noch besser. Optimal wäre ein Schrank/Kasten mit eeiner Verrieselung wie bei einer Saline :-) passt auch besser zum KalK :-) SWie das mit dem Energieaufwand aussieht ist unter
http://www.watertreatmentpages.com/befeuchtung_faq.htm
nachzulesen.

Neue Bilder wie es jetzt aussieht gibts morgen bis 12.00 Uhr.

Änderungen heute: Habe in das 200 Rohr innen ein 1.5cm diches Filterfliess reingehängt (70*200) an die Innenwand des Rohrs, dass verrieselte Wasser mehr wirksame nasse Oberfläche bekommt. Zudem wurden 3 Bogen 90 Grad eingebaut, dass auf das Klebeband verzichtet werden kann (beachte: Die Bögen werden nach dem Versuch für die normale Luftungsanlage weiterverwendet, also keine unnötige Ausgabe. Aus dem Filterflies werden Filter für den EWT und die Absaugventile im Haus genäht, also auch nicht extra für den Versuch beschafft, brauch ich eh, da die bestehenden Filter jetzt 2 Jahr im Einsatz sind für hier: http://www.bauweise.net/grundlagen/technik/lueftung/bauweise/filterwechsel/unsermaterial.htm ). Zudem wurde die Verrieselung mit einem Schlauchstück 30 cm weiter nach oben gebracht, was allerdings zu Lasten der Verteilung geht (da kommt die Pumpe bereis an Ihre Grenze)

Soviel für heut. Weitere Tips werden gerne angenommen, besonders natürlich von Herrn Curtius, Sie müssen mir nochmal ausführlich Ihren Wäscher erklären.

Gruss
Stephan

Verfasser:
Steffen
Zeit:
09.01.2006 21:32:03
312986
Hallo StephanL,

darf ich noch höflichst nach den Verbrauchszahlen und -kosten des letzten Jahres für die WP fragen?

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=33813

Direktverdampferdaten sind noch Mangelware und ich würde mich über weitere Vergleichsdaten sehr freuen.

Steffen
Verfasser:
StephanL
Zeit:
10.01.2006 11:21:27
313329
@Steffen @All
Die Frage passt hier nicht her und soll hier auch nicht weiter diskutiert werden. Zur Info http://www.bauweise.net/bautagebuch/wohnen/heizen/strom.htm ergibt für die WP ca. 950 KWh/a + 9 Cent Nachtstromtarif=x Bleiben wir bitte beim Thema dieses Threads.

@all
Neue Bilder zum aktuellen Veruchsaufbau Kaltluftbefeuchter:

http://www.bauweise.net/grundlagen/technik/lueftung/bauweise/kaltluftbefeuchtung/kaltluftbefeuchter_typ_bauweise.htm



Verfasser:
CurtiusF
Zeit:
10.01.2006 18:13:08
313670
@ StephanL

Hier ist alles ausführlich beschrieben:

DE 101 14 171 C1

Titel: "Befeuchtung von Gasen"
Erfinder: Fritz Curtius

Im Übrigen
wenn man schon eine Wohnungslüftung betreibt, dann muss man den Wasserdampf bzw den Feuchtegehalt in der Zuführung der Luft nach dem Wärmetauscher
richtig und zwar tropfenfrei einstellen.

Dadurch wird in der Wohnung eine gleichmäßige Feuchtigkeit eingestellt.
Heute werden elektr. beheizte Verdampfer verwendet.
NAchdem die Nachfrage so klein ist und über die Technologie so viel Unsinn verbreitet wird
macht es wenig Sinn die Zeit in dieses Thema zu investieren.

Diese Art (Anlagen) der Luftbefeuchtung wird erst dann interessant, wenn man gleichzeitig die Luft auch bei 60 °C mit Wasserdampf mischen kann.

In diesem Fall hat man gleichzeitig eine Brandschutzeinrichtung. - durch die Löschwirkung der dampfhaltigen Luft.

Gruß

F.C.

Verfasser:
StephanL
Zeit:
10.01.2006 20:09:52
313801
Hallo Herr Curtius,

ich sehe das ein wenig anders. Es gibt keinen markt für komplizierte Verdunster, die keiner versteht, die teuer sind, die auf Industriestandards beruhen. Das mag sein. Die Problematik besteht allerdings doch, das zeigen die vielen Fragen bezüglich Ökolüfter und Hoval etc.
Nun gibts genug Bauherren (wie mich), die schon länger Standardlüftungsgeräte ohne Feuchterückgewinnung haben und resigniert auf dezentrale geräte ausgewichen sind.

Ihre Erfindung und die techn ische Beschreibung spiegelt das Problem haarscharf wieder. Eine Beschreibung ist unter DE 101 14 171 C1 verfügbar. Glauben Sie, irgendjemand hier im Forum kann mit dieser Angabe was anfangen :-) ? Wenn Sie einen Markt schaffen wollen, müssen Sie erst mal den Leuten begreiflich machen um was es geht und dann mit verständlichen Bildchen darfür sorgen, dass die Leute verstehen, was Sie ihnen verkaufen wollen :-) !

Die Heissdampfvariante der Luftbefeuchtung, wobei der Heissdampf mit Strom generiert wird, wird sich nicht durchsetzen, da Strom viel zu teuer ist um Wärme zu erzeugen. Kaldverdampfung nutz dagegen andere Wärmequellen. So kann ich ja über meine Wärmepumpe das Luftheizregister wesentlich wirtschaftlicher "befeuern" als das jede Verdan
mpfungsanlage kann. Selbst Paul Lüftungssysteme hat mit der Dampfvariante bis 2005 experimentiert und es dann sein lassen, weil das Wasserkocherprinzip erst recht nicht verkaufbar ist. Stromkosten jenseits aller Grenzen.

Ein neuer Optimierungsansatz ist dezeit der Einsatz einer leistungsfähigeren Pumpe (50 Watt) die aber dann noch einen Zusatznutzen im Sommer bringen sollte (Regenwasserpumpe). Da such ich grade was passendes, das im Winter für den verdampfer genutzt werden kann, im Sommer anders eingesetzt werden könnte.

?????? FRAGE ?????

Kennt jemand eine gute, preiswerte (Tauch)-Pumpe, die zwei bis drei Meter Förderhöhe bei 50 Watt Leistung bringt, mit stark kalkhaltigem Wasser und Teilchen bis 2 mm Grösse klar kommt, leicht reinigbar ist und - leider "Preiswert" ist ?





Verfasser:
harry25
Zeit:
10.01.2006 21:00:19
313856
Noch ein Vorschlag von mir.

Man könnte anstatt einer Pumpe ja den Druck der Trinkwasseranlage verwenden. Die 2-3 bar Druck reichen doch locker aus, um eine Fontäne herzustellen. Das ein und ausschalten kann man über ein elektrisches Absperrventil regeln.

Mann könnte auch eine Zerstäuberdüse anschließen(Ähnlich einer Sprühflasche). Mit dem Druck aus der Wasserleitung arbeitet das ganze von allein und man bräuchte sich um den Wassernachschub auch keine Sorgen mehr zu machen.

Alles,was man bräuchte, wäre einen Schlauch und eine Düse zum zerstäuben. Dann ein elektrisches oder auch manuelles Absperrventil dazu. Die Düse wird innerhalb des Rohres montiert. Wie man die Düse und die Rohre genau anordnet, mußte man sich noch genau überlegen, was Sinn macht. Unten wird ein Auffangbehälter mit einen Abfluss installiert, damit das überschüssige Wasser abfließen kann. Fertig ist die Anlage.

Man könnte zum Beispiel oben im Rohr die Düse montieren, sodas sie das Wasser zentral nach unten hin zerstäubt. Weiter unten im Rohr werden dann einige grobmaschige Filtermatten ins Rohr eingebaut, damit die Luft durch diese mit Wasser befeuchteten Matten durchströmen muß.
Verfasser:
Lueftling
Zeit:
10.01.2006 21:22:00
313873
Hallo Stephan,

was haeltst du prinzipiell von folgender Idee:

Einen Behaelter in sagen wir mal 2 Meter Hoehe anbringen, mit einem Auslauf unten versehen.
Der Auslauf sollte relativ klein und regulierbar sein (z. B. ueber einen kleinen Hahn oder wie bei einer Infusion ueber einen Tropfenregulierer, oder wie das heissen mag :-)). Dieser Auslauf laesst das Wasser von oben auf dein eingebautes Flies tropfen oder ganz leicht rinnen, nur maximal soviel wie von der durchstroemenden Luft auch abtransportiert werden kann (muesste durch Versuch ermittelt werden, so waere auch die Wassermenge entsprechend der gewuenschten Luftfeuchtigkeit leicht zu regulieren).
Es muesste halt sichergestellt sein, dass das Flies auch schoen im Luftstrom ist und nicht unbedingt nur an der Aussenwand.
Somit haettest du kein 'stehendes' Wasser im 'Verdampfer' wegen der Verkeimung.
Allerdings waere wohl auch der Effekt der Luftwaesche weg :-(
Aber wenn's nur um die Befeuchtung geht, koennte es so funktionieren. Ganz ohne Stromverbrauch.
Diese Anlage liese sich auch noch weiter ausbauen, indem man den oben genannten Behaelter modifiziert.
Wie ein Spuelkasten z. B., mit Schwimmerventil und an die Wasserleitung angeschlossen. Dann muesste man sich auch nicht mehr ums Nachfuellen kuemmern. Aber vorerst waere wohl ein einfacher Behaelter mit manueller Nachfuellung geeigneter, um den Wasserverbrauch zu kontrollieren.

Das wuerde mir jetzt so spontan einfallen.

Gruss, Hans
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
10.01.2006 21:37:33
313894
DE 101 14 171 C1 ist eine Patentschrift?
Verfasser:
Hendrik42
Zeit:
10.01.2006 21:41:46
313899
Tatsächlich: http://tinyurl.com/7m39a
Verfasser:
schwabenalf
Zeit:
10.01.2006 21:48:42
313905
Hallo Stephan,

wir mussten dieses Jahr ein paar Grünpflanzen
aus dem Wohnbereich evakuieren um nicht wieder
Schimmel trotz KWL zu haben.

O.k., wir hatten wegen WAF wohl früher eher ein
"Tropenhaus".

Oder habt Ihr(Sie) was gegen Grünes?
Mir gefällt es auch nicht sonderlich...

Grüsse
Schwabenalf
Verfasser:
OldBo
Zeit:
10.01.2006 21:51:28
313910
... meinst Du etwas mich? :>))
Verfasser:
CurtiusF
Zeit:
11.01.2006 09:36:48
314152
Hallo StephanL,

vielen Dank für die Empfehlungen und Hinweise.

Aber mit dieser Aussage liegt man völlig daneben:
"wobei der Heissdampf mit Strom generiert wird, wird sich nicht durchsetzen, da Strom viel zu teuer ist um Wärme zu erzeugen"

Die Geräte zur Dampferzeugung werden mit Strom elektr. beheizt. In Museen, öffentlichen Gebäuden, Druckereien und auch bei Fertighäusern sind elektr. beheizte Dampferzeuger eingesetzt.

Diese Geräte gibt es bis zu einer elektr. heizung von 100 kW. Ein Einfamilien Fertighaus hat ca 4 kW.

Aber solange man die Lüftungsanlagen ohne eine Luftbefeuchtung kauft und Bauschäden am Holzfertighaus durch trockene Luft in der Garanteizeit akzeptiert, wird sich nichts ändern.

F.C.
Verfasser:
RolandM
Zeit:
11.01.2006 14:50:14
314461
Als weitgehend "selbstreinigender" Vorratsbehälter könnte ein WC-Spülkasten herhalten. Ein anderer Ansatz wäre, die Luft durch ein feines Netz oder Düsen durch das Wasser perlen zu lassen (á lá Perlator) auf Kosten erhöhten Leitungswiderstandes.
Verfasser:
WalterN
Zeit:
11.01.2006 16:53:17
314568
Ich hätte vielleicht noch einen ganz anderen Ansatz:

Kunststoffrohr DN 200 - 2 Meter lang dient als waagerechtes Gehäuse. Aus Filterflies oder ähnlichem Material, das stark saugt, ein Rohr machen (DN=150 bis 180 ?) 1,5 Meter lang und dieses Flies-Rohr dann in das waagerechte Kunststoffrohr legen. (Vielleicht ist eine innere Hülse aus Drahtzaun, oder ähnlichem nötig, um die erforderliche Steifigkeit zu erreichen)

Hinten und vorne an das 200er Kunststoff-Rohr einen Abzweig 200/150 drauf. Die 200er Abgänge mit Deckel verschliessen (der aufmerksame Leser merkt, dass man hier an einer Seite eine Doppelmuffe benötigt ;-O). Die 150er Anschlüsse sind dann Luftein,- bzw Auslass.

Jetzt das waagerechte Rohr mit ca 5 cm Wasser füllen. Das Flies saugt sich voll, die Luft streift an dem Flies vorbei und wird befeuchtet ?

Stromkosten = NULL
Wartung / Reinigung über die seitlichen Deckel
Kostengünstig und einfach aufzubauen

Über eine Auarienpumpe und einen Schwimmerschalter kann sogar eine automatische Nachspeisung gebastelt werden.

Was haltet Ihr davon ?
Verfasser:
KlausK
Zeit:
11.01.2006 17:59:34
314629
@ WalterN
Wie sieht das Rohr innen nach ein paar Tagen/Wochen aus? Ich fürchte da ist dann zuviel Innenleben drin, als das man damit seine Atemluft verseuchen möchte?
Da bin ich auch schon bei StephanL's Idee mit dem Flies zur Vergrößerung der Oberfläche skeptisch.
Viele Grüße
KlausK
Verfasser:
StephanL
Zeit:
11.01.2006 19:14:21
314706
Hallo Herr Curtius

mit "Die Geräte zur Dampferzeugung werden mit Strom elektr. beheizt. In Museen, öffentlichen Gebäuden, Druckereien und auch bei Fertighäusern sind elektr. beheizte Dampferzeuger eingesetzt." liege ich eben nicht daneben (kommt nur auf die Sichtweise an) sondern richtig :-)

Wenn es dem Nutzer egal ist, mit Strom Wärme zu erzeugen (Stromdirektheizung), dann mag die dampfvariante sinnvoll sein. Wer KWLs einsetzt und dies unter dem hintergedanken der Wärmerückgewinnung tut oder ein NEH/Passivhaus hat, der überlegt, ob diese Variante Sinn macht. Ich sage nein. Mit eine WP macht es Sinn, doch komme ich dabei wirtschftlich grade mal auf 40 Grad, nicht mehr, also muss kalt verdampft werden.

@KlausN
Der Versuch mit dem Fliess soll nur zeigen, ob eine vergrösserte Oberfläche (nass) zur Verdunsterleistung merklich beiträgt (empirischer Versuch). Da das Ding jetzt 2 Tage drin ist, sich die Verdunsterleistung aber nicht merklich erhöht hat, ist so keine Verbesserung zu erzielen, also morgen Fliess wieder raus !!! Die leistung hängt also ausschliesslich an der Vernebelung des gepumpten Wassers und nicht an dem Wandkontakt wo Fliess und Luftstrom sich berühren. Keimproblematik ist selbstverständlich wesentlich höher, wobei ich jetzt den tip bekam, mal an Ag-Zusätze (Silberjodit) aus dem Campingbedarf zu denken, welches die Keimbildung reduzieren soll.

Die waagrechte Variante scheidet aus Platzgründen aus, zudem bräuchte ich eine zusätzliche Sicherheitswanne in der selben Größe, da beim Wasserwechsel gematschelt werden muss :-)

Ja, ich denke, eine besser Pumpe ist der richtige Ansatz (2000 - 3000Liter/h + 3-4 Meter Förderhöhe für entsprechenden Druck zum verdüsen. Nun suche ich nach einer derartigen Pumpe im Bekanntenkreis zum Test, man muss ja nicht alles immer gleich kaufen und hinterher tut es trotzdem noch nicht :-), dann liegt das ding wieder nutzlos rumm.

Verfasser:
PG
Zeit:
11.01.2006 19:35:42
314731
Hallo StephanL

Wie hoch ist denn eigentlich der Luftvolumenstrom, der befeuchtet werden soll?

Ansonsten: Lueftlings Idee ist m.E. der richtige Weg. Man braucht keinerlei Fremdenergie, wenn es richtig gemacht wird. Nur muß man ein paar Kleinigkeiten berücksichtigen.
Verfasser:
gstrasser
Zeit:
11.01.2006 19:35:52
314732
Hallo Herr Langbein,

Sie hätten wohl bessere Chancen, wenn Sie die Luft erst nach Ihrem Heizregister befeuchten, je wärmer desto gut. Aber ich glaube Sie haben das Register direkt unter der Decke?
Bin kürzlcih ein einem Möbelhaus über eine "Wasserwand" gestolpert, so etwas im richtigen Format für DN 150 wäre wahrscheinlich optimal und benötigt sicher keine starke Pumpe.

cu
Verfasser:
StephanL
Zeit:
11.01.2006 19:57:48
314745
Hallo Herr Strasser, wir hatten heute schon das Vergnügen per Mail :-)
Ja, eine Einbringung der Luftfeuchte nach dem Heizregister ist nicht möglich, da dieses mit warmen Wasser betrieben wird (von der Wärmepumpe / Pufferspeicher kommend) und die Wasseranschlüsse halt fest angebracht sind. Hier scheitert es an den baulichen Gegebenheiten. Dafür verhindert das Heizregister zumindest, dass sich Pfützen bilden werden, da die Zuluft im Heizregister erwärmt wird und die relative Luftfeuchte so wieder sinkt (also kein übersättigter "Dampf" im Lüftungssystem. Die Wasserwand nutzt wie jetzt die Fliesswand im Rohr nur die Oberfläche des Rohrs. Die Pumpenleistung richtet sich ja wieder nach der Förderhöhe und dem Fördervolumen. Also gute sparsame und günstige Pumpe finden... :-)

@PG
die Lösung Wasser oben oder unten ist erst mal egal, wenn mit einem statischen Wasservolumen gearbeitet wird. Anders ist dies, wenn das Wasser im Durchflussprinzip oben frisch aus der Leitung rein, unten raus und in den Abfluss (Klo-Prinzip) geleitet würde. das aber hätte wieder einen hohen Wasserbedarf zur Folge wobei man dann rechnen muss, was billiger wird (Wasser für 6,90 Euro€/qm) oder der Pumpenstrom für die Kreisförderung. Bei der Klolösung gibts bestimmt weniger Keime, aber der Verbrauch ist halt höher und 100 Prozent Kalt-Verdunstung wird halt nicht erreicht werden.
Verfasser:
martin.k
Zeit:
11.01.2006 20:14:57
314756
Hallo,

könnte man nicht eine Düse an eine Warmwasserleitung machen?
1.) Warmes Wasser verdampft doch leichter oder liege ich da falsch?
2.) kommt von selbst mit Druck aus der Leitung (braucht keine Pumpe)

Grüße
Verfasser:
PG
Zeit:
11.01.2006 20:54:13
314784
Hallo StephanL

ich fragte nach dem Luftvolumenstrom. Nur wenn der bekannt ist, kann man eine richtige Dimensionierung auch angeben und vor allem sehen, ob es sich mit den vorhandenen Gegebenheiten leicht vereinbaren läßt.
Sprühen geht wehen Verkalkung nicht. Bei Kaltverdunstung muß mit Wasserüberschuß gefahren werden, damit nichts verkalkt. Gleichzeitig könnte die Überschußfahrweise (ca. doppelter Wasserverbrauch) vor Verkeimung schützen. Das Problem der Kaltverdunstung ist das allergeringste, wenn es nur z.B. nur 20ltr am Tag sein sollten. Natürlich kostet das entsprechend Wärmeenergie, welche letztendlich die Luft nach der Befeuchtung stark abkühlt. Je nachdem wie man das macht, es gibt verschiedene Möglichkeiten, kann man auch eine sehr kleine Umwälzpumpe mit verwenden. Mehr als 1 Watt muß man aber hierfür nicht opfern. Je nachdem, kann alles auch vielleicht 1-5 Pa Druckverlust kosten.
Verfasser:
Steffen
Zeit:
11.01.2006 22:22:27
314866
Hallo StephanL,

ich halte die Idee und den Prototypen für sehr gut.
Als Aquarianer würde ich es zur Befeuchtung mit einem einfachen "Außenfilter" missbrauchen (z.B. http://213.61.31.12/eheim/inhalte/deutsch/produktdetails/details.do?id=37&details=2250010 ), das Teil müsste locker die 2m Förderhöhe schaffen, der Leistungsbedarf der Pumpe ist mit 28W auch extrem gering und das Teil schafft z.B. 1200l die Stunde die dann innen runterrieseln und dann im Rohr befeuchten können.
Ich überlege gerade wie ich eine derartige Lösung mit meiner KWL-Verteilerbox kombinieren kann.

Die letzten Tage wurde es richtig schlimm. Das Hygrometer ging auf den Strich,
d.h. unter 20% Luftfeuchte, dicke Augen inklusive.

Jetzt werkelt ein LB20 und hat gerade 3l verdampft, 2KWh Strom gefressen, uns 30Cent aus der Börse... aber die Feuchte ist bei 30% angekommen, mal sehen ob ich morgen die 40% schaffe. Dann geht es uns wieder besser. Alles Gute ist eben nie beisammen ;-)

Aber irgendwie finde ich den Ansatz zur Befeuchtung über einen mehrstufigen Kamm von senkrechten Wasserstrahlen/Wasserschleier gesteuert durch eine Aquarienpumpe in der Verteilerbox auch sexy. Werde mal losknobeln.

Steffen
Verfasser:
stephanLL (Tarnung)
Zeit:
12.01.2006 15:11:04
315434
ganz kurz von unterwegs :-)

Volumenstrom der Paul Atmos 175 DC

Stufe 1: (100qm/h): 22h/Tag
Stufe 2 (175qm/h): 2h/Tag
Stufe 3 (Stosslüftung wenn gekocht wird)

Die idee mit der Eheimpumpe hatte ich auch schon, habe aber leider mein Aquarium vor 15 Jahren verkauft :-)
Die idee mit der Warmwasserleitung ist genau das gleiche wie bei der Kaltwasserleitung, unnötiger Wasserverbrauch.



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