| | Verfasser: StephanL | Zeit:
27.01.2006 20:18:50
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ich denke, es ist angebracht, den/die bestehenden Threads
http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=34319
neu zu eröffnen (110 Beiträge sind nicht mehr überschaubar und ich bin ein armer ISDNler :-) Zudem ist ein Neuanfang der Diskussion bestimmt angebracht und wir sollten unsere Qualitäten/Kräfte bündeln.
vorab, folgende Thread sind zu beachten: http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=34319
Luftbefeuchtung in einem Haus mit KWL ohne Rotationswärmetauscher: Luftbefeuchtung im EWT: http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=35769
Lüftungsanlage - nur 30% Luftfeuchtigkeit im Haus!! Luftbefeuchter helfen nicht!: http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=36226
sowie die Alt-Thread: http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=7482 http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=28488 http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=30239 http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=29504 http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=24820
Basisfrage: Wirtschaftliche und wirkungsvolle Luftbefeuchtung eines Hauses mit KWL (Luftwechselrate > 100 qm/h).
Hintergrund: Durch den Einsatz von Lüftungsanlagen ohne Feuchterückgewinnung sinkt in den Wintermonaten aufgrund hohen Zufuhrraten trockener kalter Winterluft die Luftfeuchte in Häusern mit KWL auf unter 40 Prozent Rel. Luftfeuchte (z.T. auf unter 30%). Die Zufuhr von Luftfeuchte über klassische dezentrale Raumbefeuchter ist aufgrund der Zonierung der Räume nicht möglich. Ferner wird Energie für die Verdunstung von Wasser benötigt. Diese Energie sollte nicht in Form von Strom (Direktstromheizungen) dem Wasser zugeführt werden müssen, da Stromdirektheizungen wirtschaftlich unsinnig sind. Als Heizquelle soll die normale Heizung des Hauses dienen (Gas, Wärmepumpe, Ölheizung, Festbrennstoffe, ggf. Solarkollektoren).
Unter Berücksichtigung dieses Kontextes existieren derzeit mehrere Lösungsansätze.
Modell Curtius / Wasserfliesbett: Beschreibung unter http://www.bosy-online.de/Innovationen/Luftungsschema01Whg/feuchte01.doc
Modell "Bauweise": Beschreibung unter http://www.bauweise.net/grundlagen/technik/lueftung/bauweise/kaltluftbefeuchtung/kaltluftbefeuchter_typ_bauweise.htm
Modell G.Strasser: Beschreibung bisher nur im Forum unter http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=34319 Bilder derzeit nicht veröffentlicht.
Wenn die "Grünsterne" mit Verlinkungsberechtigung sich mal austoben wollen, wäre das super.
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Verfasser: StephanL | Zeit:
27.01.2006 20:39:33
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Damit die Messwerte unserer Anlagen vergleichbar werden, habe ich mir drei zusätzliche Thermometer zugelegt.
Messpunkte 27.01.2006 : 20.30 Uhr
Aussentemperatur: -6.2 Grad Temperatur Zuluft nach EWT im KWL-Gerät: + 5 Grad 42% Feuchte
Temperatur Zuluft nach KWL-WRG vor Verdunster: + 19 Grad Temperatur nach Verdunster im Schädämpfer: + 17 Grad bei 54% rel. Feuchte (Wassertemperatur Verdunster 12 Grad bei 15 Liter Volumen) Raumtemperatur Wohnen 22.6 Grad, 42 % rel. Feuchte Fortluft Lüftung nach WRG Luftauslass: +14 Grad, 68% rel. Feuchte Verdunstungsleistung letzte 24h: 9.5 Liter WP gen ganzen Tag an :-)
Werde das morgen noch etwas aufarbeiten und die Messwerte wiederholen...
Gruss Stephan
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Verfasser: Martin Asrav | Zeit:
27.01.2006 21:15:23
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Hallo,
und Leuten, die auch mit der Lüftung heizen, und nun dazu befeuchten, würde ich nach der Heizperiode nahelegen, einen Abstrich der Verrohrung machen zu lassen.
Insbesondere der Legionellenwert ist dann interessant...
Ansonsten viel Spass beim befeuchten.
Gruß Martin
...der nicht das Spiel verderben will... ;-)
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Verfasser: OldBo | Zeit:
27.01.2006 21:25:24
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Verfasser: gstrasser | Zeit:
27.01.2006 21:43:42
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@Martin Asrav,
ist der Hinweis Legionellen in den Luftkanälen jetzt ernst gemeint oder was? Wenn ja dann erklären Sie doch bitte, worin der Unterschied zwischen natürlicher Feuchte im Sommer und befeuchteter Luft im Winter in Bezug auf Legionellen bestehen soll? Die gleiche Frage stellt sich dann natürlich auch mit allen anderen kalten Befeuchtungsvarianten (Pflanzen eigentlich auch?).
cu
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Verfasser: Martin Asrav | Zeit:
27.01.2006 21:55:17
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Hallo,
die Frage stellt sich bei allen anderen Befeuchtungsvarianten insbesondere Pflanzen nicht, bzw. ausschliesslich IN diesem Gerät.
Bei einer Luftheizung hat man auf weitesten Strecken im Rohr die Idealtemperatur für Legionellen und Bakterien.
Zudem finden häufige Wechsel zwischen erwärmter und nicht erwärmter Luft statt.
Schon die befeuchtete Rohrwandung allein, aber besonders Totstellen von Falzen, Verbindungen, Vertiefungen, Aluflex usw. sind dann Feuchtpunkte die mit für Keime optimaler Temperatur versorgt werden.
Ein befreundeter Lüftungsbauer hat gerade für eine Bauträgersiedlung mit 50 Häusern alle mit KWL Abstriche machen lassen.
Die Laufzeit aller Anlagen lag zwischen 2 und 3 Jahren.
Alle Anlagen waren einwandfrei, bis auf 3 Anlagen.
Diese Anlagen wurden befeuchtet.
Mehr muß man glaube ich nicht schreiben.
Gruß Martin
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Verfasser: gstrasser | Zeit:
27.01.2006 22:27:27
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Vielen Dank für Ihren Praxisbericht, Sie wissen nicht zufällig näheres über die 3 genannten Befunde? Ich bin bisher eigentlich davon ausgegangen, das im Temperaturniveau unter 25°C ein Legionellenwachstum praktisch nicht erfolgt, das Problem also hier nicht größer ist als in einem Pflanzentopf. Ich denke doch, daß es im Temperaturniveau wie bei Herrn Langbein (habe selbst das Nachheizregister nicht in Betrieb) zu keinen Problemen kommen kann, ein Pfützenbildung duch Kondensation würde ich ebenfalls mal aussschliessen, dazu sind die Rohrleitungen zu warm.
cu
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Verfasser: Martin Asrav | Zeit:
27.01.2006 22:38:28
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Hallo,
die Probleme betreffen hauptsächlich Lüftungen mit Heizregister.
Vom aktuellen Fall hab ich zwar keine näheren Infos, da ich nur telefoniert habe, uA. war aber der Legionellenwert zu hoch.
Dieses Problem ist aber nichts neues, sondern bekannt. Seltsamerweise, wie auch in meinem erwähnten Fall befeuchten gerade die Legionellenängstliche, die alles mögliche im Sanitärbereich dagegen unternehmen, ohne Vorbehalte und Gedanken ihre Verrohrung....
Der mit der höchsten Verkeimung hatte sogar gänzlich auf zentale WW erwärmung verzichtet, und aus Angst vor Legionellen nur Durchlauferhitzer montieren lassen...
Gruß Martin
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Verfasser: Hamster | Zeit:
28.01.2006 06:29:02
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Hallo Stephan, bin erst seit kurzem auf die Problematik von KWL, Luftfeuchte und Legionellen gestossen. Ich selbst beabsichtige den Einbau einer KWL und bin allen Forumsteilnehmern dankbar für die vielen Hinweise. Zu den oft angesprochenen Blumentöpfen möchte ich noch anmerken, dass Legionellen eine, seit jeher, in der Natur vorkommende Bakterienart sind. Lediglich das "Erbrüten" von gewaltigen Mengen und anschliessende feine Zerstäuben in der Atemluft schafft die Probleme. Falls man nicht vorhat die Blumenerde, fein verteilt, im Raum zu verteilen gibt es keine Legionellenproblematik. Das gleich gilt für aufgehängte, nasse, Wäsche. Die Raumtemperatur ist zu niedrig, um nennenswerte Keimzahlen entstehen zu lassen; die vorhandenen Keime bleiben in der Wäsche, da sie nur mittels feiner Tröpfchen in die Luft gelangen können und sterben grösstenteils beim völligen Trockenwerden der Wäsche ab. Sorry für den langen Satz :) In Luftleitungen hingegen herrschen andere Temperaturen (insbesondere bei Passivhäusern mit Luftheizung). Dieser Sachverhalt war mir völlig neu. P.S. Stephan, hast du einen Erdwärmetauscher ? Der Temperaturunterschied an deiner WRG scheint mir recht gering (bei -6°C ansaugtemperatur).
Gruß Hamster
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Verfasser: PG | Zeit:
28.01.2006 11:58:41
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@StephanL
"Temperatur Zuluft nach KWL-WRG vor Verdunster: + 19 Grad" und "Fortluft Lüftung nach WRG Luftauslass: +14 Grad, 68% rel. Feuchte"
Das deutet eigentlich auf eine stark unterschiedliche Volumenströme hin. Der Abluftzweig färdert ein zu großes Volumen oder die Filter der Zuluft sind dicht oder der Einbau der Befeuchtung hat einen zu großen Druckverlust.
Beim Paul sollte auch in der Fortluft die Feuchte bei diesen Zuständen 100% betragen und die Temperatur unter 9° liegen.
Oder die Fortluftleitung ist nicht ausreichend isoliert, sodaß die Fortluft auf der Strecke WRG bis Hausexit wieder Wärme aufnimmt.
Alles nachprüfen, Sie verlieren durch die Lüftung sehr viel Energie!
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Verfasser: StephanL | Zeit:
28.01.2006 17:18:07
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Bevor wir an dieser Stelle weiter um den heissen Brei reden, müssen wir uns auf eine eindeutige Sprachweise verständigen. Um mehr Messungen durchführen zu können und mehrer Messpunkte gleichzeitig zu haben, hab ich mein Taschengeld in den Baumarkt getragen und aufgerüstet :-) Meine Messinstrumente und Messpunkte, findet Ihr hinter dem eingefügten Link. Es wäre toll, wenn auch Herr Strasser seine Fühler mal zeigt (Sie haben meine E-Mailadresse, wenn Sie keine HP haben, zeig ich die Bilder gerne bei mir :-), zudem sollten die Anlagenwerte ergänzt werden. |
Verfasser: Fjack | Zeit:
28.01.2006 19:48:21
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Hallo zusammen,
wir haben auch mit zu trockener Luft zu kämpfen, z.Z. 35% Feuchte. Unser Haus, BJ2001 mit 950m³, bzw. 300m² komplett beheizt über Fussbodenheizung die über Gasbrennwert und Solar 20m². EWT und Zentrale WRL mit WRG 90% bringen uns einen Gasverbrauch von etwa 1000m³ (10.000kW/h) inkl. unserem Gasherd in der Küche. Der Gasherd in der Küche hat sich sehr positiv auf die Raumfeuchte ausgewirkt, es wird nur ein Umluftdunstabzug verwendet, so das die feuchten Abgase dem Hausklima zu Verfügung stehen.
Wir haben unser Luftwechselrate im Winter auf 0,25 in der Stunde gedrosselt. So sind wir jetzt bei etwa 35% Feucht angekommen. Im Winter 2003/2004 hatten wir 20-25%, der Gasherd und die Drosselung der Luftwechselrate von 0,6 auf 0,25 haben je etwa 5% gebracht.
Jetzt denken wir über die Anschaffung eines Ethanolkaminofen nach. Die etwa 2-3kW/h Leistung werden unser Haus nicht überheizen und bei der Verbrennung von 1 Liter Ethanol entstehen 3 Liter Wasserdampf zu Verbesserung der Raumfeuchte. Ich bin gespannt ob Ihr eine sinnvoll und praktikable Lösung findet, ich würde diese sofort übernehmen.
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Verfasser: PG | Zeit:
28.01.2006 20:10:27
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Problem bei Ethanol ist, daß leider nicht nur Wasser entsteht, sondern auch CO2. Man muß also auch mehr lüften und dann steht man wieder am Anfang. Höchstens wenn man einen Wassertopf draufstellt, kann das Verhältnis besser werden :-) |
Verfasser: PG | Zeit:
28.01.2006 21:51:57
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@Fjack
Hier ein paar Daten zum Vergleich:
Ethanol C2H5OH liefert 8,26 kWh/kg und 231 g CO2 / kWh 142 g H2O / kWh Lüftung für 1000ppm CO2 Erhöhung m³/kWh:118 Feuchteanstieg g/kg Lüftungsluft: 1,00
Heizöl EL liefert 12,64 kWh/kg und 249 g CO2 / kWh 92 g H2O / kWh SO2 lasse ich weg. Lüftung für 1000ppm CO2 Erhöhung m³/kWh:152 Feuchteanstieg g/kg Lüftungsluft: 0,60
Erdgas (deutsch) ungefähr liefert 10,0 kWh/kg und 245 g CO2 / kWh 192 g H2O / kWh Lüftung für 1000ppm CO2 Erhöhung m³/kWh:150 Feuchteanstieg g/kg Lüftungsluft: 1,28
Man sieht, wie eine höhere Luftfeuchte nur durch Verminderung der Luftqualität bezüglich CO2 zu erreichen ist. 1000ppm CO mehr bedeutet dann insgesamt bereits einen Pegel von mindestens 1400ppm, wenn noch niemand atmet.
Wenn jedoch z.B. Wasser mit Erdgas auf dem Herd verdampft wird (Kochtopf), sieht es erheblich besser aus: Lüftung für 1000ppm CO2 Erhöhung m³/kWh:150 Feuchteanstieg g/kg Lüftungsluft: 9,60
1 g/kg mehr Feuchte bedeutet dann einen Anstieg der r.F. um etwa 6,4 %.
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Verfasser: gstrasser | Zeit:
28.01.2006 23:50:07
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@StefanL
ich glaube kaum, dass Sie wirklich meine Wetterstationen und Messfühler abgelichtet haben wollen, Sie haben ja selber schon ein ganz ansehnliche Sammlung :)
Mein Problem ist leider immer noch, daß ich nicht ausreichen Feuchte in die Zuluft hineinbekomme, bei 2°C habe ich nie mehr als 80% RF, davon bleibt dann nach dem WT nur noch 30% bei 17°C übrig. Mollier hat leider recht :)
Meine Abluft nach WT liegt übrigens unter 8°C bei -1°C Außentemperatur und 20°C vor WT.
cu
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Verfasser: Fjack | Zeit:
29.01.2006 09:32:21
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@PG
Vielen Dank für die Daten. Ich bin gestern erstmals in dieses Forum gestolpert, da ich mich etwas über Wasserführende Kaminöfen, und Ethanol-Kamine informieren wollte.
Zurück zum Thema.
Wie bereits geschrieben haben wir die Luftfeuchte durch Reduzierung der Luftwechselrate etwa erhöht. Meine Idee ist dies automatisch auf eine minimum zu drossel. Eine Regelung zu programmieren wäre für mich nicht das Problem, und die Regelungen selber kosten nicht mehr die Welt.
Wenn man die Lüftung von den Werten CO2 und Luftfeucht abhängig macht, hat man dann die wichtigsten Werte oder was sollte noch berücksichtigt werden. Welche Werte sind dann zu vermeiden und sollte zum vollen Lüften führen.
Der Lüftungsbedarf ist bei uns sicherlich sehr unterschiedlich. In der Woche wir das Haus nur etwa 12 Std pro Tag von 2 Personen bewohnt. Am Wochenende sind es dann meist 4-8 Pers. für etwa 18-20 Std.
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Verfasser: StephanL | Zeit:
29.01.2006 10:31:25
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Also wenn Man Vergleiche anstellt, dann muss man zumindest sagen, auf was man sich bezieht. PG, ich denke mal ohne dass ich am frühen Morgen das Kopfrechnen anfange, dass Sie sich auf ein MOL der Stoffe beziehen, die Sie vergleichen. Nuns sollten Sie auf eine andere Einheit umrechnen, Liter scheidet aufgrund unterschiedlicher Dichte der Stoffe aus :-)
@Frack: vom Prinzip her stimmt Ihr System, verbrenne Stoffe, die H2O in die Raumluft freisetzen und drossle dabei die Frischluftzufuhr. Wenn Sie nun sogar einen Automatismus erstellen, dann sollten Sie vorher in die Sterbekasse genug einbezahlt haben, dass Ihre Erben nicht noch im Nachhinein belastet werden :-)
Ich denke, wenn Sie mit Gas heizen, ist es wirtschaftlich und vertretbar (selbst auf dem Herd) Wasser im Topf zum kochen zu bringen..., doch bedenken Sie, dieses System verteilt die in die Luft gebrachte Feuchte nicht gleichmässig im Haus, in der Küche wird das Wasser von der Decke tropfen und im Schlafzimmer kratzt der Hals weiter :-)
@Herr Strasser Mich interessieren keine Bilder Ihrer Termometer sondern wo diese während der Messung angebracht sind, wie Ihr Versuchsaufbau aussieht (Lüftungsanlage, Verrohrung, Wassereinlass, Putzlappensammlung, etc. ... um ggf. die Messpunkte neu zu setzen, dass wir nicht Äpfel mit Kürbissen vergleichen müssen :-)
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Verfasser: Fjack | Zeit:
29.01.2006 11:01:53
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@StefanL
Meine Anliegen ist nicht Stoffe zu verbrennen die Feuchtigkeit produzieren, sondern den Luftwechsel auf ein minimum zu reduzieren, so das die Trocknung des Hauses durch die WRG reduziert wird.
Das Thema Ethanol ist für uns vom Tisch, so wie das gesamte Thema Kaminofen den meine Frau gerne wegen des Flammenspieles gehabt hätte. Alle Feststoff Kamine die ich gefunden habe habe min 5kW Heizleistung, viel zu viel für unseren Wärmebedarf. Kamine mit Wassertaschen fallen wegen Rohrführung, Installationsaufwand und Kosten aus.
In Häusern ohne WRL mit schlechtem Lüftungsverhalten gehören sie Schlafzimmer zu den feuchtesten Räumen. Die Idee ist die Lüftung durch die Werte Luftfeuchte (Ziel 50-60%) und Co2 (Werte????) zu steuern. Gibt es weitere Werte die überwacht werden sollten?
Oder mache ich hier einen großen Denkfehler??
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Verfasser: StephanL | Zeit:
29.01.2006 12:29:31
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Warum schwitzen so viele in Ihren Schlafzimmern? Das sind doch Schlafzimmer und keine Hobbyräume :-)
Wenn Sie 2 Erwachsene in einen Raum sperren (Schlafzimmertüre hat zu zu sein :-), dann wundert es nicht, wenn diese Räume die feuchtesten sind, zumal Schlafzimmer kühler sind als die restlichen räume, dann schlägt wieder Mollier zu :-)
Wenn Sie nun Lüften wird es schwierig nur das CO2 zu entfernen und den im Wasserdampf aufgenommenen Dreck im Wohnraum zu lassen (was haben wir mit Wasserdampf im Praktikum alles für einen Mist destilliert), also die Feuchterückgewinnung ist auch nicht wirklich immer zu empfehlen.
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Verfasser: PG | Zeit:
29.01.2006 13:00:18
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@StephanL
"Also wenn Man Vergleiche anstellt, dann muss man zumindest sagen, auf was man sich bezieht".
Sage ich doch, alle Bezugsgrössen sind eindeutig benannt. Bei "ppm" sollte man wissen, daß dies Teilchen je 10^6 Teilchen bedeutet, also bei Gasen Volumenanteil bedeutet.
Ethanol C2H5OH liefert 8,26 *kWh/kg* und 231 *g CO2 / kWh* 142 *g H2O / kWh* Lüftung für *1000ppm* CO2 *Erhöhung* *m³/kWh*:118 *Feuchteanstieg* *g/kg Lüftungsluft*: 1,00
Wenn Sie genau hinsehen, werden Sie zugeben müssen, daß alles klar bezeichnet ist und die Bezugsgrößen eindeutig und sinnvoll gewählt sind. Wenn man z.B. eine CO2 *Erhöhung* auf 2000ppm zuläßt, ergibt sich eine Lüftung von 59m³ je *kWh Brennstoffenergie* oder auch 1 *kW Heizleistung* je 59m³/h Lüftung, und diese Lüftungsluft wird dann einen Feuchteanstieg um 2g/kg bringen.
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Verfasser: StephanL | Zeit:
29.01.2006 16:43:16
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Sehe ich ganz anders, aber egal :-)
Ethanol C2H5OH, Molgewicht 46 g/Mol (2*12+6*1+16) CO2, Molgewicht 44g/Mol H2O, Molgewicht 18g/Mol O2, Molgewicht 32g/Mol
2C2H5OH+ 6O2= 4CO2+ 6H2O
Ihre 1000g Ethanol sind 44.6 Mol, diese reagieren mit 132 Mol O2 zu 92.2 Mol CO2 und 132 Mol H2O
Aus 1000g Ethanol werden dann 2020g CO2
Wenn aus 1000g Ethanol 8.26 KWh werden, braucht man für 1 KWh 1000/8.26 = 121 g Ethanol daraus werde 244 g CO2 Das meinte ich mit Bezugnehmen :-),aber Ihre Werte stammen aus einem Tabellenwerk
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Verfasser: PG | Zeit:
29.01.2006 19:33:57
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@StephanL
Ethanol C2H5OH MG=46g/Mol, Brennwert 8.26 kWh/kg. MG C = 12 MG H = 1 MG CO2 = 44 MG H2O = 18
1000g Ethanol haben 1000g* (2*12)/46 = 521.74 g C und daraus kann man 521.74g * 44/12 = 1913g CO2 machen. Macht dann 1913/8.26 = 232 g CO2/kWh. 1000g Ethanol haben 1000g* (6*1)/46 = 130.43 g H und daraus kann man 130.43 g * 18/2 = 1174g H2O machen. Macht dann 1174/8.26 = 142 g H2O/kWh.
Der Sauerstoff interessiert mich hierbei gar nicht, weil es bei den Endprodukten nicht darauf ankommt, woher sich der C oder H seinen O bekommt. Ich sehe immer noch nicht, wo ich mehr als einen Rundungsfehler gemacht haben soll :-) |
Verfasser: StephanL | Zeit:
29.01.2006 19:56:37
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´Net den Rundungsfehler mein ich, sondern den Bezugswert !
Wer rechnet mit KWh? Das kann nur ein Heizungsbauer sein :-) Wer kann sich was unter 249g je Kilowatrtstunde vorstellen? Kein Mensch - und schon garnicht wenn Sie mit einem Kilo Flüssigkeit anfangen. Flüssigkeiten werden üblicherweise in Liter gemessen. jetzt müssen Sie für Ottonormalmensch das Kilo über die Dichte und die Temperatur in Liter umrechnen, dass das verständlich wird.
Wenn Sie an der Tankstelle sagen würden, Sie haben 42 Kilo Diesel getankt, meinen Sie, die würden Sie ernst nehmen?
Wem sagt ppm was? Dem Kaminfeger natürlich und dem TÜV bei der ASU.
Schauen Sie, das kommt vom abschreiben :-)
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Verfasser: StephanL | Zeit:
29.01.2006 20:05:46
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@PG Ggf. noch ein Hammer hinterher. ppm funkt dann, wenn Sie gleiches mit gleichem vergleichen. Und das O2 dürfen Sie nicht unterschlagen, wenn Sie ein geschlossenes System betrechten, schliesslich nimmt das O2 in dem Moment im Raum ab, wo sich Ethanol und O2 zu CO2 und Wasser umwandeln. Argumentiern Sie nicht wie ein Politiker sondern wie ein Spezialist in Sachen Lüftung :-) Mich interessiert nicht, den Satz kenn ich nicht :-) Gruss StephanKlick mal und liess, dann weisst Du woher der Wind weht :-)
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Verfasser: Martin Asrav | Zeit:
29.01.2006 20:10:14
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H20, o2, C02, Ethanol.... ---
Es gibt auch Paracetamol. Bekommt man in der Apotheke, und hilft gegen Schmerzen aller Art ... ;-)
Gruß Martin
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Verfasser: StephanL | Zeit:
29.01.2006 20:17:14
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:-) martin, sie es locker, wie ich :-)
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Verfasser: Martin Asrav | Zeit:
29.01.2006 20:19:45
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Verfasser: CurtiusF | Zeit:
29.01.2006 21:11:39
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Verfasser: StephanL | Zeit:
29.01.2006 21:25:00
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OK, geschlagen 15.9994 + (2*1.00797), aber Herr Curtius, Sie haben noch offene Fragen :-) also nicht ablenken :-)
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Verfasser: PG | Zeit:
29.01.2006 22:18:02
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StephanL
"Systemadministrator / Dipl.-Ing. (FH) Chemie" : Diese Dimension kannte ich bisher noch nicht :-) "Bau-Laie", ohne besondere Ausbildung : Das kann fast jeder von sich behaupten :-)
Aber Ihre Seiten sind super!
"Ihre 1000g Ethanol sind 44.6 Mol, diese reagieren mit 132 Mol O2 zu 92.2 Mol CO2 und 132 Mol H2O Aus 1000g Ethanol werden dann 2020g CO2"
Hier ist Ihnen ein kleiner Fehler unterlaufen: 1000g Eth. sind 1000/46 = 21.74 Mol und nicht 44.6 Mol :-) Deshalb: Display säubern!
"ppm funkt dann, wenn Sie gleiches mit gleichem vergleichen."
"ppm": Meint Teilchen je Million Teilchen. Hier wird genau Gleiches mit Gleichem verglichen. Meine Angabe:
"Lüftung für 1000ppm CO2 Erhöhung m³/kWh: 118"
Ist deshalb korrekt und in der Lüftungstechnik wird der CO2 Gehalt in ppm angegeben. 232g CO2 sind dann 232/44 Mol CO2, welche sich auf 118/(.0224 m³/Molvolumen) Luftvolumen verteilen. Macht dann 5.27 Mol CO2 je 5270 Mol gesamt = 0.001 = 1000ppm. 1 Mol ist eine definierte Molekülanzahl (6.02E23), welche im Molvolumen von 22.4ltr unter definierten Bedingungen vorhanden ist und welche dann in Gramm dem Molekulargewicht entspricht. Deshalb ist die Angabe ppm völlig korrekt. Die Sache mit dem Molvolumen war nicht für Sie sondern den Leser gedacht.
"Schauen Sie, das kommt vom abschreiben :-)"
Wo habe ich etwas abgeschrieben? Das Einzige, was ich gesucht habe, waren die Brennwerte und die massenmäßige Zusammensetzung von Erdgas und Heizöl EL. Nicht einmal den Brennwert konnte ich abschreiben, weil der in MJ/kg angegeben war :-)
Wollen wir es dabei belassen? |
Verfasser: StephanL | Zeit:
29.01.2006 22:55:45
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Gerne, ging eher ums prinzip, aber wenn das Licht an ist funz auch der solarrechner besser .-)
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