Mo, 28. Juli 2014 | 16:18:38 Uhr

Haustechnikforum
  - Regen- und Grauwassernutzung

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Lohnt sich Regenwassernutzung wirtschaftlich gesehen??
Verfasser:
hakes1701d
Zeit: 26.03.2006 12:51:46
0
373673
Hallo

wir planen derzeit einen Neubau und haben angedachtn eine Regenwassernutzungsanlage zu installieren.

Die Kosten hierfür:

2000€ 1000 Ltr Zisterne mit Einbau und Anschluß
1400€ Wilo Regenwasseranlage mit Pumpe

Was ich nicht genau erlesen kann, sind die Kosten für zusätzliche Rohrleitungen, weil die im Gesamtangebot der Sanitärvorinstallation drin sind.

Also würde ich schätzen, Gesamtkosten mit allem: 4000€

Jetzt ist die Frage, wieviel Wasser spart man?
Geplant sind Toiletten und Waschmaschine damit zu betreiben ( 2 Personenhaushalt) und natürlich auch Garten damit versorgen

Ich glaube der qm³ Trinkwasser kostet 1,11€ und Abwasser 3,40€
Abwasser mus ich ja auf dieses Regenwasser nich tbezahlen? Und falls doch wie wird das berechnet??

Oder spare ich nur die Trinkwassergebühr??

Wann rechnet sich so was????

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 26.03.2006 13:09:33
0
373687
Selstverständlich lohnt sich eine Regenwasseranlage vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet.....besonders im Einfamilienhaus....NICHT!!!

Rechne einfach rückwärts....

Längste zulässige Amortisationsdauer 16,5 Jahre

Erforderliche Einsparung (Zinsen und Preissteigerung unberücksichtigt)...243 Euro /Jahr

Beim momentanen Wasserpreis erforderliche Wassereinsparung 53 m³ (icl.Abwassergeb.)

Wir verbrauchen im 3- Personenhaushalt unter 100 m³/ Jahr.

ich glaube nicht,das alleine mehr als 53 m³ auf die Toilettenspülung entfallen.

Du verbrauchst einfach zu wenig Wasser!!! Ist aber auch gut so.

Dennoch solltest du die Regenwasseranlage bauen! Aus Ökologischen Gründen! Es ist m.E. nicht einzusehen, das unser teuer aufbereitetes Trinkwasser dazu benutz wird, um die Moppen wegzuspülen.

Ich selbst hab eine kleine RW-Nutzung für die Gartenbewässerung unseres 450 m² Grundstückes....und fühl mich gut dabei.

Ausserdem: RW-Nutzung direkt im Neubau ist preiswert....Nachrüsten sehr teuer....meist nicht mehr machbar.

Wer weiß, wie die Preise sich in den nächsten 40 Jahren entwickeln....

www.heizungsoptimierung.de.vu

Verfasser:
hakes1701d
Zeit: 26.03.2006 14:42:13
0
373743
Danke für die Antwort!

Dann lag ich mit meiner Schätzung nicht so schlecht, habe so 15 Jahre überschlagen gehabt!

Dann werde ich mich nochmal mit dme Heizungsbauer zusammensetzen und darüber reden müssen!

Ein Zisterne für Gebrauchwasser ist Pflicht in unserem Baugebiet, aber da reicht ja eine 3000 ltr und eine Pumpe zur Entnahme.

Dann werden wir mal rechnen...

Verfasser:
Ricö
Zeit: 26.03.2006 16:14:33
0
373806
wenn es im hause noch möglich ist, die abflussleitungen zu trennen, so dass man das abwasser aus badewanne, dusche und waschtisch getrennt zu einer wasseraufbereitungsanlage führen kann.

kostenmäßig liegen diese anlagen im gleichen bereich. dafür entfällt aber eine wasserzählung des brauchwassers, da dies ja schon einmal über den hauswasserzähler erfolgte.

in meinen augen ist das eine ebenso sinnvolle sache. zumal sich eine solche anlage etwas früher armortisiert.

gruß ricö
Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 26.03.2006 16:27:52
0
373819
@hakes

du sollst nicht mit deinem Heizungsbauer darüber reden...

Du solltest deine Einstellung nochmal überdenken....den wirtschaftlichen Aspekt beiseite lassen...und die Anlage bauen!!!

www.heizungsoptimierung.de.vu

PS: Dein Fernseher ist auch nicht wirtschaftlich....und deine Frau bestimmt auch nicht.
Verfasser:
holzi
Zeit: 26.03.2006 16:44:09
0
373831
hallo Hakes, versuch mal einen anderen Ansatz:
Laß die WAMA weg und verwende das Wasser ausschließlich
Für Garten und WC, spar die teure Filteranlage.

Ich hab mir einen sehr effektiven Filter aus einer alten Wama-Edelstahltrommel gebaut. Der filtert sogar Blütenpollen raus.

Für die Wama verwende ich Leitungswasser, allerdings
vorgewärmt, im Winter durch den Holzkessel, im Sommer von der Solaranlage.
Das ist nicht nur hygienischer, sondern spart auch wesentlich mehr.

Außerdem wird dadurch Deine Regenwassernutzungsanalge billiger und wird sich sogar wirtschaftlich rechnen.
Du mußt nämlich auch für eingeleitetes Regenwasser Abwassergebühren bezahlen und auch die werden in Zukunft sicher nicht billiger.

Bei uns kosten Wasser und Abwasser zusammen genau 6 Euro!!
Gruß Holzi
Verfasser:
Matthias F
Zeit: 26.03.2006 17:23:02
0
373854
Hallo Hakes
Wir haben gestern das erste mal mit Regenwasser und Waschnüssen aus dem eine WeltLaden gewaschen.
Meine Freundin ist begeistert wie weich die Wäsche geworden ist.Ohne Weichspüler.
Kann dir nur empfehlen schliesse die Wama mit an.Ein gutes Gefühl für die Umwelt was gutes zu tun,kann man mit Geld nicht bezahlen.
Ps die Leitungen musst du ja sowieso verlegen,da spielt es keine Rolle ob Regen oder tures trinkwasser durchfliesst
mfg
matthias f
Verfasser:
holm
Zeit: 27.03.2006 12:31:39
0
374315
Hallo in die Runde.

Was ist schon "wirtschaftlich" aus heutiger Sicht. Ich denke wir vergessen manchmal bei allem Spareifer unser Umweltgewissen. Sicherlich ist eine Regenwassernutzung auf absehbare Zeit aus rein finanzieller Sicht nicht wirtschaftlich. Anderseits ist die gleiche Nutzung aus ökologischer Sicht (eher) mit Vorteilen begründbar. Ich nutze seit drei Jahren in unserem renovierten Altbau das Dachwasser (Fallrohrfilter, 3 Zisternen a 1000l im kalten und dunklen Keller, Hauswasserwerk mit Feinfilter) für WC-Spülung, Waschm. und Gartenbewässerung (und wenn es keiner weitersagt: auch für die Fahrzeugwäsche). Wenn man die Möglichkeit (bauliche und finanzielle) zum Einbau einer solchen Anlage hat, sollte man nach guter Beratung nicht nur nach dem möglichen finaziellem Sparpotential entscheiden.

Holm
Verfasser:
Frank online
Zeit: 27.03.2006 13:52:56
0
374383
Hallo,

ich schließe mich den Ausführungen von Holm an.

Wir haben seit 11/2004 eine Regenwasseranlage. Wir haben daran unsere WC-Spülung angeschlossen. Im Sommer wird zusätzlich der Garten damit bewässert. Die Zisterne hat 6.800 Liter, aber im Sommer reicht auch das nicht. Der Verbrauch für WC-Spülung im Monat liegt bei rund 1.000 Liter pro Person.

Das spart uns also im Monat rund 2,50 Euro (für das Leitungswasser), Rücklagen, Instandhaltung und Strom noch nicht mitgerechnet. Der Überlauf der Zisterne endet bei uns nicht im Kanal sondern im Garten, wodurch wir die Regenwassergebühr sparen. Das sind im Jahr auch nochmal rund 80 Euro.

Soweit also zur Rentabilität...

Aber es ist ein wirklich saugutes Gefühl, wenn man weiss, dass man kein Grundnahrungsmittel benutzt, um das Klo zu spülen, sondern Regenwasser.

Frank
Verfasser:
adi
Zeit: 27.03.2006 19:54:41
0
374685
Ich betreibe seit 13 Jahren, sozusagen seit den Gründerzeiten, eine Regenwassernutzungsanlage. Das Wasser benutzen wir zum WC-Spülen, für die Waschmaschine und für den Garten.

Die 6 cbm fassende Beton-Zisterne ist im Rasen versenkt. Der Überlauf führt in einen Sickerschacht. Im Durchschnitt sparen wir mit zwei Personen bei einem Gesamtverbrauch von 100 cbm Wasser 45 %.

Zusätzliche Kosten entstehen dadurch, dass die erforderliche zweite Wasseruhr alle 6 Jahre ausgewechselt werden muss. Unser Wasserwerk und mehrere Druckschläuche mussten nach etwa 7 Jahren wegen Durchrostung ausgetauscht werden. Die Zisterne musste nach 11 Jahren neu abgedichtet werden, weil sie Risse durch die unterschiedliche Auslastung (0 bis 6 Tonnen) bekommen hat. Da ich nur drei relativ grobe Filter habe: einen vor dem Fallrohr, einen am Ansaugstutzen, einen Feinfilter vor der Wasseruhr, muss ich alle zwei Jahre in die Zisterne, um sie vom Schlamm zu säubern, eine Arbeit, für die ich keinen Handwerker finde. Da wir nahe am Wald wohnen, bin ich alle 14 Tage auf der Leiter, um den Laubfilter vor dem Fallrohr zu säubern.

Ein saugutes Gefühl, so richtig Wasser zu sparen, habe ich bei der Arbeit mehr. Da ich mir aber sagen kann, dass ich jederzeit auf Frischwasser umstellen kann ...
Gruß Adi
Verfasser:
HY007
Zeit: 27.03.2006 21:08:22
0
374746
Hallo,
ich berate und verkaufe Regenwassernutzungsanlagen
und habe für mich privat die folgneden Beispiele durchgerechnet.
1. Wie einige schon erwähnt haben, steigen viele Preise, so wird auch der Wasserpreis ansteigen.
2.Bei den meisten Kommunen muß das Oberflächenwasser pro Quadratmeter bezahlt werden, zB. 300 m² Oberfläche = ca. 350,00 €/Jahr.Diese Kosten sind nicht zu vernachlässigen.
3.Wenn ich keine Toilette anschließe und das Wasser auffange, um einen Hochdruckreiniger, gute Gartenbewässerung und einiges mehr zu betreiben,so kann ich bei einem Haus sehr viel Geld sparen,wenn ich den Rest auch verrieseln lasse.
4. Wichtig dabei ist es,dass man sich bei der Unteren Wasserbehörde das OK holt, damit man das anfallende Oberflächenwasser in der Mutterbodenebene verrieseln lassen kann und keinen Ärger bekommt, wenn man sich nicht an die Vorschriften hält.

Wenn man nun das aufgefangene Wasser alleine zum Bewässern des Gartens usw. nimmt, so kann sich solch eine Anlage rechnen, ohne die Toilette anzuschließen.
Denn eines ist klar, man kann mit dem Wasser Dinge machen, die man nicht mit Frischwasser macht, z.B. einen Bachlauf, Brunnen, automatische Gartenberieselung, wobei sich der Tank autómatisch nachfüllt.
Rechnet man nun z.B. 120 m² Dachfläche X 800 Liter /Niederschlag x 0,75 (Verdunstungsbeiwert) so hat man die Menge, die der Tank an Regen pro Jahr bekommt. Wichtig dabei ist, dass der Tankinhalt aberundet wird, damit das Wasser möglichst ausgetauscht wird, da es sonst stinkt. Außerderm hält meiner Meinung nach ein PE -Tank sehr lange. Das allerwichtigste ist jedoch der Filter. Ich verkaufe immer einen Vorfilter, der sich selbst reinigt und nicht mehr als 0,28 mm² große Schmutzpartikel durchlässt! (Ich hatte noch nie ein Problem damit).

Die Kosten für eine Anlage mit Toilettenanschluss (5000-l-Tank ca. 1100€, Vorfilter 300€, Regenwasseranlage 1200€ = 2600€)amortisieren sich, abhängig von der Personenzahl im Haushalt und der Größe der befestigten Fläche, in jedem Fall innerhalb weniger Jahre.


Gruß



Verfasser:
Frank online
Zeit: 28.03.2006 13:46:16
0
375083
Soweit zur Sichtweise eines Vertreibers ;-)

"und habe für mich privat die folgneden Beispiele durchgerechnet."

Mir fehlt die Beispielrechnung. Die angegebenen Werte sind, zumindest für unsere Stadt, Phantasiewerte.

Meine Ersparnis habe ich weiter oben schon geschrieben. Danach komme ich im Jahr auf:

30,00 Ersparnis an Leitungswasser für WC-Spülung
78,00 Ersparnis an Regenwassergebühr für 120 qm
Dachfläche (120 x 0,65€/qm, wobei das
demnächst von der AöR auf 0,50€/qm reduziert
werden wird)
------
108,00 € Ersparnis pro Jahr

Eine reelle Ersparnis im Sommer gibt es nicht, da das anfallende Regenwasser komplett für die WC-Spülung verwandt wird, so dass bei einer zusätzlichen Wasserentnahme für den Garten oder was auch immer, auf jeden Fall die Trinkwassernachspeisung aktiviert wird.

Man könnte also den Garten auch direkt mit Leitungswasser versorgen, dann spart man sich die Stromkosten für das Hauswasserwerk. Die Kosten für 1.000 Liter Leitungswasser belaufen sich bei uns auf ziemlich genau 1,00 Euro. Da wir einen separaten Wasserzähler für die Nachspeisung der Zisterne haben, zapfe ich auch dort für den Garten ab. Somit fallen keine Kanalgebühren an, die ja das eigentlich teure sind.

Gemäß der angegebenen Faustformel müßte unsere Zisterne 7.200 Liter haben, hat aber "nur" 6.800 Liter. Wir liegen also genau im Ziel.

Frank
Verfasser:
krabo
Zeit: 28.03.2006 21:35:02
0
375472
Hallo,
als erstes ist natürlich auf das saugute Gefühl hinzuweisen - kaum nachvollziehbar sich über fast jeden Regen zu freuen....

Meine Rechnung:

Regenwassergebühr: muß ich weiter bezahlen

78qm im Jahr gespart x 5 E = 390 E (gesparte Zu und Abwassergebühr)
=> in 11 Jahren 4280 Euro ohne Preissteigerungen!!
Investition ca 4000 Euro = Rohre, Tauchpumpe, Nachspeisung, Filter, PE Zisterne 6000l.

Verbraucher 2 Erw. 2Ki Toilette
3 Fam Waschmaschine

!!! Ergo Alle Glücklich !!!!

Grüße Krabo
Verfasser:
Frank online
Zeit: 29.03.2006 08:48:00
0
375606
Hallo Krabo,

da Du schreibst, dass Du sowohl die Leitungswassergebühr ALS AUCH die Kanalgebühr sparst, gehe ich also recht in der Annahme, dass die Anlage nicht angemeldet ist und Du Deine "Ersparnis" der Kanalgebühr auf die Allgemeinheit und damit auf den Preis pro m³ abwälzt, den alle zu zahlen haben?!

Denn die Kläranlage muss Eure Abwasser auch klären wenn Du sie nicht bezahlst.

Dann sieht zwar die Amortisationszeit völlig anders aus, aber...

Frank


Verfasser:
krabo
Zeit: 29.03.2006 12:06:44
0
375774
Hallo,
dem ist nicht so!
In jeder Stadt ist die Berechnung /Bezahlung unterschiedlich.
Ich konnte Wählen zwischen: weiter Regenanschlußfläche (Dach) zahlen keine Regenwasserabwassergebühr
und keine Regenanschlussfläche zahlen, dafür aber die geeichten Zähler in Regennutzung, Nachspeisung und Gartenbewässerung.
Die Empfehlung der unteren Wasserbehörde war die weitere Berechnung der Regenanschlussfläche. Ich könne mir das ja mal durchrechnen. Nur wusste ich ja gar nicht wie viel ich verbrauche. => als ich gesehen habe, dass die Wasseruhren im Baumarkt nicht so teuer sind habe ich eine für Regennutzung und eine für Nachspeisung eingebaut. Rein Interessenhalber... laufe ich immer noch wöchentlich runter zum ablesen
wie gesagt alle glücklich.

krabo
Verfasser:
Schlickrutscher
Zeit: 29.03.2006 18:57:12
0
376071
Hallo Frank online,
ist die Unterstellung gegenüber krabo "gehe ich also recht in der Annahme, dass die Anlage nicht angemeldet ist und Du Deine "Ersparnis" der Kanalgebühr auf die Allgemeinheit und damit auf den Preis pro m³ abwälzt, den alle zu zahlen haben?!" nicht etwas unverschämt und sehr kurzsichtig?

Was ist mit den vielen Millionen Haushalten in Deutschland, die ihr Regenwasser gratis in den Mischkanal einleiten? Die zahlen auch keine Gebühren und das Regenwasser muß ebenso im Klärwerk verarbeitet werden, egal ob verschmutzt (es ist das selbe Wasser ob es nun auf einmal direkt in den kanal geleitet wird oder erst über eine zisterne und das Klo in kleinen Portionen).

Was ist mit den riesigen Parkplätzen bei Einkaufsmärkten und großen Gewerbeflächen? Das Abwasser von solchen Flächen wird in vielen Regionen Deutschlands immer noch nicht berechnet, sondern muß über den Trinkwasserpreis von der Vielköpfigen Familie oder dem "Harz IV"-Empfänger mitbezahlt werden. Und wenn kleine Gemeinden den Gewerbebetrieben eine Abwassergebühr für Oberflächenwasser ankündigen, wird mit der Arbeitsplatzkeule und Abwanderung gedroht.

Hier sollte etwas mehr über den Tellerrand anstelle nur in seinen Dorfkrug geschaut werden, bevor man jemanden öffentlich angreift.
Verfasser:
Frank online
Zeit: 29.03.2006 19:55:34
0
376099
@krabo
Habt ihr es gut. So prima Wahlmöglichkeiten hat unsere Stadt nicht geboten. Daher sieht meine Rechnung leider bei weitem nicht so gut aus, aber auch da sehe ich den Nutzen darin, dass ich durch unsere Anlage Ressourcen schone, auch wenn es unser Geld kostet.

@Schlickrutscher
Ich kann keine Unverschämtheit in meiner Frage sehen, aber das kommt sicherlich auf die Betrachtung an. Aus krabos Antwort schließe ich, dass er die Frage genau so verstanden hat, wie ich sie gemeint habe. Über die Kurzsichtigkeit läßt sich sicherlich streiten, da gebe ich Dir Recht. Mir war bisher nicht bekannt, dass eine Stadt so prima Wahlmöglichkeiten lässt, so die doch sonst hinter jeder möglichen Einnahmequelle her sind. Der Abteilungsleiter sagte mir, dass es in den geplanten Neubaugebieten zur Auflage gemacht wird, dass das Regenwasser auf dem eigenen Grundstück verrieselt wird. Meine Idee das bei der Sanierung unseres Altbaus (auch ohne Verpflichtung durch die Stadt) zu machen kam ihm sehr entgegen, da die Stadt froh ist um jeden, der die Kanalsysteme entlastet, aber das nur nebenbei. In unserem "Dorf" wurde übrigens der Blinker (ja, der vom PKW) erfunden.

Frank

Verfasser:
carstenniehues
Zeit: 29.03.2006 22:30:02
0
376218
hallo hat einer seine spülmaschine an das regenwasser angeschlossen wie ist die meinung dazu .
hyginisch gesehn .

ps. ich habe eine 20000 liter fassende zysterne die einfach unter der garage eingebaut fundamente wurden einfach tiefer gezogen und aus wasserdichten beton hergestellt grade im neubaubereich nicht viel teurer ich habe sie herausgehandelt und arbeite mit dem wilo rainsystem was ich nur empfehlen kann auch habe ich keinen Feinfilter nach der pumpe eingebaut da es sich um ein bakterien mutterschiff handelt auch die sickmentierung aus der zysterne nicht herausgenommen da es sich um ein bakterien handelt die das wasser reinigen so hat auch vogelkot keinen chance wie seht ihr das

mfg carsten
Verfasser:
Schlickrutscher
Zeit: 30.03.2006 09:10:20
0
376329
Zum Thema Spülmaschine mit Regenwasser betreiben gibt es eine klare Regelung: Es ist nach TrinkwV nicht zulässig!
Verfasser:
wallace Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 31.03.2006 23:45:27
0
377580
Hier ein paar Anmerkungen meinerseits:

Wir haben ein Einfamilienhaus, 2 Erwachsene, 2 Kinder, 8000l Zisterne.
Die Zisterne sollte mindestens 5000l fassen.
Wir verwenden das Wasser für Garten, Toilettenspülung und Waschmaschine.
Abwasser aus Regenwassernutzungsanlagen ist (bei uns)von der Abwassergebühr befreit.
Wasserverbrauch insgesamt ca. 11cbm/Monat (ohne Garten).
Ca. die Hälfte des Wassers kommt aus der Zisterne.
Wenn der Sommer nicht zu trocken ist, kannst du mit gutem Gewissen auch mal Garten gießen und es macht richtig Spaß.

Fazit:
Immer wieder!

Gruß
Verfasser: Rockstroh Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Beitrag entfernt. Grund: Werbung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
sterntaler
Zeit: 29.09.2008 15:58:54
0
948954
Lies mal hier:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/Default.aspx?t=86976&headline=Regenwassernutzung+in+niederschlagsarmer+Gegend

Ich komme auf eine Amortisationszeit von 4...5 Jahren.

Lohnt sich also sehr wohl, kommt aber auf die Randbedingungen an (kommunal unterschiedlich)