| | Verfasser: susanne2 | Zeit:
11.07.2006 20:55:20
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Hallo zusammen! Mittlerweile favorisiere ich als System die Erdkollektor-Direktverdampfungs-Lösung. Ist denn ein Pufferspeicher sinnvoll oder nicht? Wie ist das mit dem Estrich als Speichermasse? Wir bekommen Anhydritestrich und überall FBH. Was muss ich beachten? Brauchen wir einen Pufferspeicher oder nicht? Übrigens gibt es bei unserem Energieversorger keinen günstigen Nachttarif und auch keine Sperrzeiten... Gruß Susanne
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Verfasser: StephanL | Zeit:
11.07.2006 21:14:15
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Pufferspeicher, ja, ist sinnvoll, Grösse richtet sich nach dem Heizwärmebedarf.
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Verfasser: Klimahansel | Zeit:
11.07.2006 21:17:22
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Warum unbedingt Anhydridestrich? Normaler Zementestrich hat wesentlich bssere Speichereigenschaften.
Gruß Klimahansel
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Verfasser: karl-f | Zeit:
12.07.2006 02:52:07
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Hallo, wozu soll der Puffer gut sein? So ein Teil steht bei WP nur unnütz rum, strahlt Wärme ab, verursacht Verluste, nimmt Platz weg, kostet unnötig Geld..
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Verfasser: Herbert Piergalski | Zeit:
12.07.2006 05:38:22
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Mit dem komischen Esrich, dem Gips Estrich, brauchen Sie sicherlich einen Puffer Speicher.Ein Zementestrich könnte die Wärmeenergie Energie besser aufnehmen und auch speichern, im Gegensatz zu der Gipspampe.
Fragen Sie doch mal ihren Estrichleger ob er Ihnen auch einen Fliesestrich auf Zementbasis einbringt. Offensichtlich verdient er an der Gipspampe mehr.
Wahrscheinlich kommt die doo... Antwort, da haben wir noch nicht genügend Erfahrung.
Gruß Herbert Piergalski
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Verfasser: susanne2 | Zeit:
12.07.2006 08:42:15
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Hallo ! Als Argument für den Anhydritestrich hat unser Architekt angeführt, dass er eben nicht so träge ist wie Zementestrich. Da er gleichzeitig natürlich auch nicht gut Wärme speichert, habe ich schon befürchtet, dass wir bei dieser Estrichart einen Pufferspeicher brauchen... Wenn wir Zementestrich hätten, bräuchten wir also keinen Pufferspeicher, habe ich das richtig verstanden?? @Stefan L: Warum meinst Du, ein Pufferspeicher sei sinnvoll? Danke! Gruß Susanne
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Verfasser: mkempf | Zeit:
12.07.2006 09:05:53
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Anhydrit Fliessestriche haben hervorragende Eigenschaften, gerade als Heizestrich. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei bis zu 1,8 W/mK bei einzelnen Fabrikaten. Normale Zement- und Anhydritestriche liegen bei 1,2-1,4 W/mK (DIN 4108 Teil 4). Die spezifische Wärmekapazität beider Estricharten ist identisch (DIN 4108 Teil 4). Die Ökobilanz von Anhydritestrich ist besser als von Zementestrich aufgrund des deutlich geringeren Energieaufwands bei der Herstellung. Einziger Nachteil ist die Feuchteempfindlichkeit, weshalb in Nassräumen auf die Abdichtung zu achten ist.
Pufferspeicher sind ausser bei Einbindung mehrerer Energiequellen (zB. bei der ökonomisch sinnlosen Kombination mit Solarkollektoren) bei FBH im Nassestrich nutzlos (s. zB. www.waermepumpe.ch Standardschaltungen (STASCH) oder FAWA Studie).
Markus Kempf
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Verfasser: Häuslbauer | Zeit:
12.07.2006 09:07:24
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Um nochmal kurz auf den Puffer zu kommen...
Wir haben auch einen Pufferspeicher, und Du wirst hier bei dem Thema mit Sicherheit nicht schlauer. Da gibt es wahre Glaubenskriege drüber, und ich glaube prinzipiell was anderes :-)
Für mich macht ein Pufferspeicher Sinn, er optimiert die Laufzeiten, verhindert unnötiges Takten der WP und sorgt für gleichbleibende VL-Temperatur.
Dazusagen muß ich, daß unsere WP einen Trockenestrich betreibt, da ist der Puffer schon fast Pflicht wegen der fehlenden Speichermasse.
Bei herkömmlichem Zementestrich ist ein Puffer mit Sicherheit nicht Pflicht (das mit der Speichermasse ist ja schließlich ein Argument) einbauen würd ich trotzdem einen. Muß für ein durchschnittliches EFH ja kein 2000 Liter sein, ich hab 300 Liter und die reichen locker. |
Verfasser: susanne2 | Zeit:
12.07.2006 12:31:12
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@Markus Kempf und Herbert Piergalski: Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie beide mal Ihre Empfehlung geben könnten, welchen Estrich wir am besten als Heizestrich verwenden sollen (am besten mit den entsprechenden Werten der Wärmeleitfähigkeit und spez. Wärmekapazität, vielleicht sogar konktrete Empfehlung eines Produkts?). Danke!!!
@Häuslbauer: Wozu würdest Du denn den Pufferspeicher einbaun wollen (bei anderem Estrich)???
Gruß Susanne
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Verfasser: Michl7 | Zeit:
12.07.2006 12:32:53
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Hallo Wir sind Wp Besitzer mit Anhydritestrich und haben ca170m2 Wohnfläche.Beheizen tun wir etwa 96 auf Zimmertemperatur und der Rest wird noch überschlagen. Wir haben keinen Pufferspeicher. Frage mich was der bringen soll.Bei Stromabschaltung habe ich mal beobachtet das die Rücklauftemperatur(wird bei uns gemessen) um 0,2 Grad in einer Stunde abgefallen ist. Habe noch nicht bemerkt,das beim einschalten der Wp die Zimmertemperatur höher wird,obwohl der Rücklauf um 2 Grad erhöht wird. Der Wp Monteur sagt das takten ist,das die Wp aus und wieder gleich angeht,das macht sie eh nicht. Wozu halte ich mir höhere Temperatur im Speicher zur Verfügung wenn es nicht notwendig ist? Jedes Grad an Vorlauf verbessert doch die Arbeitszahl? Geht da die vielgeschriebene Energie Einsparung der DV WP gegenüber einer ohne wieder verloren? mfg Michl
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Verfasser: Häuslbauer | Zeit:
12.07.2006 13:11:53
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Mit Sicherheit (wie bereits erwähnt) ist ein Pufferspeicher bei einem herkömmlichen Estrich keine Pflicht.
Und mit Sicherheit hab ich vielleicht die komische Einstellung, daß eine WP mit Pufferspeicher weniger taktet (kommt ja auch aufs Fabrikat an, es soll schon WP geben die sich zu Tode takten), prinzipiell effektiver arbeiten kann, da sie (theoretisch) niemals volle Pulle laufen muß, sondern immer nur den Speicher nachlädt statt jedesmal 100% in die Leitung zu schicken, morgens nach der Absenkphase das Wasser nicht "eiskalt" ankommt und erst wieder erwärmt werden muß, sondern das um vielleicht 2-3 Grad kühlere Speicherwasser verwendet werden kann, usw.
Daß ein Pufferspeicher auch gewisse Verluste heraufbeschwört bestreite ich nicht, in Summe überwiegen für mich aber immer noch die Vorteile, grade bei einem Trockenestrich. Und ein Pufferspeicher mit 300l kostet nun wirklich nicht die Welt...
PS: Das war mein Beitrag zum Thema ja oder nein, diese Endlosdiskussionen hab ich hier schon oft genug geführt. |
Verfasser: mkempf | Zeit:
12.07.2006 13:12:01
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Alle Estriche haben eine spez. Wärmekapazität von 900-1000 J/kgK. Da gibt es keine signifikanten Unterschiede. Die Anhydritfliessestriche gibt es mit 1,8 W/mK zB von Maxit plan 490. Aber auch diese Unterschiede sind relativ bedeutungslos und können durch die Verlegedichte ausgeglichen werden.
Markus Kempf
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Verfasser: Eddy1978 | Zeit:
12.07.2006 13:38:49
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in Zeiten von modernen Scroll-Kompressoren glaube ich nicht, dass ein Pufferspeicher notwendig ist. Wenn natürlich das Geld da ist und es einem nichts ausmacht, wenns 2tsd € mehr kostet, dann glaube ich nicht, dass Ihr hier im Forum Beiträge darüber erstellen würdet ;-)
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Verfasser: mkempf | Zeit:
12.07.2006 15:16:39
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Estrich hat eine Wärmekapazität von 1000 J/kgK, Wasser hat 4000 J/kgK. Estrich hat die doppelte Dichte von Wasser. Pro Volumeneinheit hat Estrich folglich die halbe Wärmekapazität wie Wasser. 300l Wasser können also durch 600kg Estrich ersetzt werden. Ein EFH mit 150qm Estrich bei 0.06m Dicke hat 9m³ Estrich. Das entspricht einem 4500l Wasserpuffer. Was soll da ein weiterer Puffer noch bewirken? Exakt nichts, ausser weiteren Kosten für Anschaffung, Betriebsverluste und Entsorgung.
Markus Kempf
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Verfasser: google | Zeit:
12.07.2006 20:43:36
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Ich veruch´s hier nochmal mit meiner Fragestellung aus einem anderen Thread (wohl im Sande verlaufen): Einige Firmen, wie z.B. Bartl oder IDM, bieten Heissgasenthitzung an. Interessant ist hier in dem Zusammenhang ja das Frischwassersystem. Wenn ich mir aber das Prinzip anschaue, dann nehme ich bei diesen Systemen einen Pufferspeicher in kauf, obwohl es ihn (rein heizungstechnisch) bei einem Nassestrich eigentlich gar nicht braucht. Hat schon jemand Erfahrung damit?
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Verfasser: Lutz T | Zeit:
12.07.2006 21:19:04
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Hallo google. Ich glaube fast nicht, dass wir darauf eine Antwort bekommen.
Hab hier unter Anderem eine ähnliche Frage. Die Beiträge die ich von anderen Fragern gefunden habe sind auch Sand verlaufen. Zumindest nach genauerer Hinterfragung.
Vielleicht ist man sich selbst noch nicht einig, ob das mit dem Kombipuffer klappt, und falls es denn doch klappt, (und dass es 100% klappt halte ich für ausgeschlossen), ob dann überhaupt die Verluste der etwas höheren VL Temperatur und doppeltem Pumpenstrom überhaupt nicht unter dem Strich doch ein Verlust gibt.
Und das beziehe ich auf Häuser die Bauseits durch Masse u. Hydraulik "eigentlich" keinen Puffer nötig hätten.
Ich finde es ist bisher nie 100% aufgeklärt WANN man von diesem verfluchten Puffer Vorteile haben "könnte". Oder ob man 100KM FBH im Haus haben könnte und 30To Masse - und trotzdem niemals ein so gutes Gesamtsystem hat, oder nicht.
Ansonsten würde ich nicht verstehen, dass manche Hersteller generell zumindest kleine Puffer zur Entkopplung (generell) immer nehmen. Wenn fett Masse auf der anderen Seite. Quasi FBH, dann würde das doch sogar die Laufzeit verkürzen... Und 2x Pumpenstrom auch wenn es nicht sein muß??
Gruß Lutz
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
12.07.2006 23:04:23
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Markus,
sehr schön anschaulich dargestellt. Nochwas: wenn die UWP der FBH genug Wasser durchsetzt, dann wird der FBH Volumenstrom immer alle Energie "wegbekommen", die die WP liefern kann. Kein Speicher notwendig, sogar überflüssig.
Wenn die UWP zu klein ist bzw. der FBH Volumenstrom zu klein ist, dann "staut" sich die Energie "vor" der FBH und die WP taktet.
Also: FBH nass in Fließestrich, UWP richtig dimensionieren und einstellen und ein Pufferspeicher ist völlig überflüssig.
Gruß, Hendrik
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Verfasser: Heinz-Günter | Zeit:
12.07.2006 23:10:47
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Pufferspeicher ist absolut nicht erforderlich. Anhydridestrich bietet nur Nachteile . Zementestrich ist wesentlich besser . Gruß Heinz Günter |
Verfasser: eco-casa | Zeit:
13.07.2006 01:26:57
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denkt bei der FB-Heizung auch mal laut darüber nach, die Stellmotoren und Thermostatventile auf "offen" zu blockieren und die Regelung nur über Aussenfühler und Heizkurve sowie leichte Anpassung über Rücklaufdrosseln zu machen............. erst dann nutzt ihr die komplette Speichermasse der Estriche was dann wirklich die kleinen Pufferspeicher überflüssig machen kann ........... wenn aber nur kleine Massen vorhanden (Trockenestrich-FB oder Heizkörper) und permanente Regelung/Nutzerfehlverhalten an den Thermostaten dann mit Pufferspeicher........ Ich verwende zur Speicheroptimierung die ganze Bodenplatte als Bauteilaktivierung, da hab ich leicht mal 40 Tonnen zusammen, dann spielt der Wasserspeicher mit einer Tonne Wasser drinnen keine Rolle mehr. Gruß Arno Kuschow
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Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
13.07.2006 09:21:56
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Arno,
auch noch ein guter Hinweis: ja, die Heizkreise müssen dann sicher überwiegend "offen" gefahren werden. Das geht nur bei gut eingestellter Heizkurve.
Niedrige Systemtemperaturen (unter 35°C max Vorlauf) in der FBH sorgen dann auch noch für den Selbstregelungseffekt bei Sonneneinstrahlung und helfen nochmal, Thermostate überflüssig zu machen.
Gruß, Hendrik
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Verfasser: skip | Zeit:
13.07.2006 10:41:51
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@ susanne 2
bitte beachten : die spezifische Kapazität des Heizestriches als Puffer ist zwar bei Zementestrich und bei Anhydritestrich gleich. Da aber Anhydrit einiges leichter ist, wäre die tatsächliche Kapazität kleiner. Dieser Unterschied ist wesentlich größer als die Kapzität eines (Wasser-) Puffers von max 1/2 Tonne. Die hydraulischen Vorteile eines Puffers (Suchfuntion: Takten, Gleichmäßigkeit....)sahen ich und vor allem auch mein Heizungsbauer als nicht so erheblich an.
Wir bauen daher gerade eine WP ohne Puffer, aber mit Zementestrich ( wollten auch vorher Anhydritestrich, aber ein wenig Unsicherheit bleibt trotz täglichem Besuch des Forums )
mfg Skip
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Verfasser: mkempf | Zeit:
13.07.2006 12:41:31
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@skip
Zementestrich hat eine Dichte von 2000kg/m³, Anhydritestrich hat 2100kg/m³. Somit ist es gerade umgekehrt. Bei korrekter Planung, Verarbeitung und Austrocknung sind beide Estricharten gut. Da muss man keinen Glaubenskrieg draus machen.
Markus Kempf
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Verfasser: susanne2 | Zeit:
13.07.2006 19:35:51
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@Hendrik: Was bedeutet der von Dir angesprochene "Selbstregelungseffekt bei Sonneneinstrahlung"? Wovon hängt ab, ob die FBH mit einer Vorlauftemperatur von 30 oder 35 Grad bettrieben wird? Dimensionierungssache??? @Heinz Günter: Welche Nachteile hat denn Deiner Meinung nach der Anhydritestrich???
Danke+Gruß Susanne
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Verfasser: Bernd Schlüter | Zeit:
13.07.2006 20:05:04
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Ich denke, mkempf hat alles wichtige richtig gesagt.
Eine Kleinigkeit noch: Der Wärmeübergang vom Heizwasser über das Kunsstoffrohr zum Estrich ist nicht berauschend. Auch deshalb sollte man auf ausreichende Verlegungsdichte achten, außerdem auf kurze Kreislänge, um den Wasserdurchfluss maximal zu machen und geringe Strömungswiderstände/geringe Temperaturdiffernzen zu ermöglichen. Die beste Verlegung von Fußbodenheizungsrohren ist die in nicht zu stark gedämmten Betondecken, die wirken dann zweiseitig. Bei den geringen Temperaturdiffernzen sollte dann auch die etwas stärkere Umwälzpumpe mit der Wärmepumpe getaktet werden.
Einen Tip möchte ich aber noch ganz besonders geben: Man sollte von der üblichen Verlegemethode abgehen, bei der Vorlauf und Rücklaufleitung sich direkt gegenüberliegen, nein, Zickzackbahnen von der kalten Außenseite zum wärmeren Gebäudeinneren hin: Die Differenz in der Heizungseffektivität ist enorm. ich werde nur noch so arbeiten, nachdem ich probehalber zwei Gebäudeteile unterschiedlich ausgeführt habe. |
Verfasser: Hendrik42 | Zeit:
13.07.2006 22:47:31
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Susanne,
ein Selbstregelungseffekt tritt ein, wenn die FBH eine maximale Vorlauftemperatur von weniger als 35°C hat. Wenn dann in einen Raum z.B. die Sonne scheint, ist die Temperaturdifferenz zwischen FBH und Raum so klein, dass kein Energieübergang mehr stattfindet.
Ob die FBH eine max. VL von 30°C oder 35°C oder mehr braucht um das Haus noch warm machen zu können, hängt von ihrer Auslegung ab (Verlegeabstand) und vom Dämmniveau des Hauses. Will sagen, wenn das Haus nicht ordentlich gedämmt ist, kann man den Verlegeabstand ja nicht negativ machen :-)
Gruß, Hendrik
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Verfasser: susanne2 | Zeit:
16.07.2006 16:55:37
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@Bernd: Wie kann ich mir denn "Zickzack" bei der Verlegung vorstellen? Gibt es da vielleicht ein Bildchen im Internet zu?
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