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Haustechnikforum
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lüften in kellerwohnung
Verfasser:
zaubermaus
Zeit: 02.01.2007 10:58:51
0
540788
ich habe eine frage bzgl der lüftung unserer kellerwohnung.
zur zeit ist die wohnung nicht bewohnt. die heizung ist aus.
wenn ich stoßlüfte, steigt die luftfeuchtigkeit auf ca 75 % an. wenn ich die fenster geschlossen halte, sinkt sie auf 50-60%.

wie lüfte ich denn am besten, solange die wohnung nicht bewohnt ist?
und wie lüftet der neue mieter am besten?

danke für tipps!
Verfasser:
psi-haustechnik
Zeit: 02.01.2007 11:55:16
0
540806
Frohes Neues...

>zur zeit ist die wohnung nicht bewohnt. die heizung ist aus.<

Abgesehen von der Groß- und Kleinschreibung, ist auch die zitierte Verfahrensweise falsch.

Heizen und Lüften steht in Zusammenhang.

z.B. hier nachlesen.. oder mal die Suchfunktion des Forums nutzen. ;-)


Gruß
1PS
Verfasser:
zaubermaus
Zeit: 02.01.2007 12:43:35
0
540821
eigentlich dachte ich, ich würde hier hilfe bekommen, das die schreibweise in diesem forum so ins auge fällt hätte ich nicht gedacht....
meine frage war , soll ich trotzdem lüften obwohl keiner drin wohnt und die heizung aus ist? die heizung nun den ganzen monat laufen zu lassen kostet doch mehr energie, oder?
habe auch schon nachgelesen, aber konkret fand ich keine antwort
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit: 02.01.2007 18:28:36
0
541019
Hallo,

dass die Luftfeuchte nach der Stoßlüftung steigt liegt an der momentan recht hohen Luftfeuchte, die
in den meisten Gebieten herrscht.
ZB. auf der T-Online Wetterseite, oder auch anderen Wetterseiten kann man die aktuelle Feuchtewerte
für sein Wohngebiet sehen.

In den meisten Gebieten liegt sie derzeit zwischen 70 u. 80%.
Die logische Konsequenz nach einer Stoßlüftung ist eine Anpassung an diesen Wert.

Wäre der Wohnraum normal beheizt, dann wäre diese Außenfeuchte wohl recht perfekt für eine
akzeptable Innenraumfeuchte. (die dann durch die *trockene Heizungsluft* pi mal Daumen hinkommen würde)

Die Feuchte kontrolliert zu beeinflussen geht ohne Lüftungsanlage (+Feuchteregulierung)
ohnehin nicht. Mit etwas Sachverstand (den man sich leicht aneignen kann auf verschieden Seiten wie zB. der oben angegebenen) bekommt man die meisten Situationen aber einigermaßen in den Griff.

Ich denke dein momentanes Problem würde sich bereits erledigen, wenn der Wohnraum NICHT unbeheizt bliebe.
(durch das beheizen sinkt die Feuchte nach dem Lüften dann wieder)
Einen unbewohnten Wohnraum mußt du nicht so oft belüften. (Dies ist der Regelfall u. trifft meist zu. In Ausnahmefällen kann man mittels Luftfeuchtemesser kontrollieren u. ggf- verstärkt lüften)
Eine Lüftung täglich ist für (ansonsten problemlose<-! Räume) mehr als ausreichend, in der Regel
reicht sogar alle paar Tage.
Sobald der Wohnraum bewohnt ist, sollte/muß der Raum natürlich ab dann nicht NUR nach den Feuchtewerten gelüftet werden.
Der Luftfeuchtemesser, den man schon für wenige € bekommt kann u. sollte insbesondere für die
Kellerwohnung weiterhin zur Hilfe genommen werden. Jedoch ist in bewohntem Zustand die Luftqualität
das höchste Lüftungskriterium.
MEHRmaliges Stoßlüften am Tag ist hierzu notwendig.

Das heizen u. lüften in gewissem Zusammenhang steht, schrieb PSI-Haustechnik ja schon, dies sollte
auch beachtet werden.
Ein Wohnraum sollte nicht deutlich unter 16 Grad gehalten werden.
So auch diese Kellerwohnung nicht. Möglich dass vielleicht 14-16 Grad in einem erdliegendem Keller unter Einbezug der Verluste darüberliegender Räume auch unbeheizt gehalten werden können.
(wird in einem "normalen" Haus, zumindest für`s ganze Jahr, eher knapp..)

Den Wohnraum auf Mindesttemperatur zu halten wird nur wenig mehr Energiekosten verursachen.
Dadurch dass es Wohnraum ist, wird wohl die Dämmebene sowie die "Dichtheitsebene" aus Feuchte- und Luftbetrachtung erst ab Keller vorhanden sein.
Dies bedeutet bei unbeheiztem Keller (etwas) höhere Verluste des EG's.
Durch das beheizen des Kellers werden diese vermieden. Diese Ersparnis, die man durch einen
beheizten Keller hat, wird dann zwar durch die Kosten für die Kellerbeheizung zwar nicht gänzlich aufgehoben, sind jedoch bei einer Mindesttemperierung (14, besser 16 Grad) nicht allzu groß,
und dienen immerhin auch dem Gebäudeschutz.

Gruß Martin
Verfasser:
Martin Asrav
Zeit: 02.01.2007 18:33:34
0
541020
Achso, einen Feuchtemesser wirst du ja wahrscheinlich schon besitzen.
Zu dieser Schlußfolgerung komme ich zumindest mit meinem schrfen Spürsinn ;-), wenn ich
deine Ursprungstext nochmals überdenke.......

Verfasser:
zaubermaus
Zeit: 02.01.2007 19:44:08
0
541074
hallo martin!
vielen dank für die präzise erklärung! du hast mir sehr weitergeholfen, danke!!!!