Verdacht auf Brausenkartell
Mindestens zwei südbadische Sanitärausstatter sollen an Preisabsprachen beteiligt gewesen sein
FREIBURG. Haben Europas Verbraucher zu viel für ihre Wasserhähne oder Toilettenschüsseln bezahlt, weil sich die Hersteller illegal abgesprochen haben? Die EU-Kommission geht rechtlich gegen Badezimmerausstatter in sechs Ländern vor. Sie sollen ein Preiskartell gebildet haben. Ermittelt wird auch gegen die südbadische Firma Hansgrohe AG aus Schiltach und die Grohe AG, die ein Werk in Lahr hat. Das bestätigten gestern beide Firmen der Badischen Zeitung. Die Hornberger Firma Duravit, der Hauptsponsor des SC Freiburg, verweigert einen Kommentar.
Im November 2004 hatten Inspekteure der EU-Kommission und der nationalen Kartellbehörden unangemeldet Unterlagen von Badausstattern in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Österreich überprüft. ... Die betroffenen Firmen haben in der vergangenen Woche Schreiben aus Brüssel erhalten. Darin steht der Vorwurf, illegale Absprachen über Verkaufspreise und Rabatte getroffen zu haben. Können die Firmen die Anschuldigung nicht innerhalb zweier Monaten entkräften, drohen ihnen Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
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Die nicht börsennotierte Grohe AG mit Sitz im sauerländischen Hemer bestätigte aber gestern, dass sie den entsprechenden Brief erhalten habe. Die Vorwürfe beziehen sich laut Unternehmen auf die Zeit vor 2005, also bevor die Finanzinvestoren Texas Pacific Group und Credit Suisse First Boston das Unternehmen kauften. ....
Auch gegen die Hansgrohe AG mit Sitz in Schiltach wird ermittelt. ...
Möglicherweise ist auch die nicht börsennotierte Duravit AG aus Hornberg betroffen. ...
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/45,51-14486153.html
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Vieleicht sollte man die Herren Chinesen künftig wegen ihrer Kopien doch nicht mehr so arg schelten...
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lt. heutiger Meldung in der o. a. Zeitung -weit mehr Firmen verstrickt: --Hansgrohe -Grohe -Geberit -Ideal Standard -Hansa -Kludi -Artweger -Duravit -DornbrachtFehlt da irgend ein Nahmhafter? - Es drohen strafen bis zu 10% des Weltjahresumsatzes (z.B. Dornbracht: 17 Mio Strafe)
-nicht auszuschließen, dass bei der Koordinationdie Branchenverbände eine Rolle gespielt haben (z.B. "Arbeitskreis Sanitärindustrie" in .at)
-Alle geschädigten können von den Firmen Schdenersatz verlangen (inzwischen gebe es Unternehmen, die Schaenersatzansprüche aufkauften, um dann Sammelklagen zu starten)
-Eine Klage drohe auch von Installateuren, die sich wegen zu hoher Preise um Aufträge gebracht sähen; So Frank Ebisch vom ZVSHK, dessen Verband 30.000 Handwerker vertrete-Ermittlungen in .de, .be, .fr, .it, .nl, .at Ermittlungen schon 2004, siehe wdrKurzmeldung "Südbadisches Klokartell"Durch und durch verrottete Branche- siehe Kupferkartell. Der einfache Endkunde hatte sich ja schon immer gewundert über die Armaturenpreise- und gefreut, dass neuerdings Grohes Euroserie hin und wieder bezahlbar auftaucht ;-) Danke, EU.
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endlich wird mit der Heizung-Sanitär-Mafia augeräumt.
In diesem Zuge könnte man auch alle sogenannten und selbsternannten Meister dieser Branche Betonschuhe anziehen und im Meer verschwinden lassen.
Ich habe da einen ganz bestimmten im Sinn: meS........
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Nichts Neues !!!!!! Whirly
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