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O2 Sensor bei MRU Delta 200
Verfasser:
Dutton
Zeit: 16.04.2007 21:58:05
0
608875
Hallo,

ich warte meine Ölheizung Bj. 1980 von Anfang an selbst, obwohl ich nicht vom Fach bin. Dies ist mir mit meinem Volund Kessel und meinem kleinen Weishaupt Brenner stets gut gelungen : Regelmäßige Kesselreinigung, Einstellung meist allein "auf Sicht" durch das Guckloch des Brenners.

Früher hatte ich dabei immer optimale Rußzahl (0) und einen etwas höheren Abgasverlust etc., da war das aber ziemlich egal. Heute ist mit der neuen Verordnung alles etwas komplizierter.

Daher habe ich mir vor gut zwei Jahren ein gebrauchtes Messgerät MRU Delta 200 angeschafft. Der Verkäufer meinte, der O2 Sensor sei defekt, den habe ich dann für ca. 100 EUR bei der Herstellerfirma bestellt, eingebaut und gut war.

In den letzten zwei Jahren habe ich vielleicht 4-5 Messungen durchgeführt. Als ich am letzten Wochenende (die nächste Messung des Schornsteinfegers steht an) nach Reinigung, Einstellung Pumpendruck etc. wieder messen wollte, zeigte das Gerät an "O2 Sensor nicht bereit". Ich glaubte an ein Kontaktproblem, lötete das Teil ab und dann wieder an, und siehe da, es lief wieder. Aber nur einen Abend lang.

Jetzt teilt mir MRU auf meine Beschwerde hin (die Sensoren sind immerhin recht teuer) mit, dass sie nach etwa 1 Jahr hin sind, egal wie oft gebraucht. Ich fasse es nicht. So kostet mich als Nicht-Profi jede Messung über 25 EUR. Hat jemand einen Tipp für mich ?

Ich habe eben im Netz eine Firma entdeckt, die O2 Sensoren ohne Selbstverbrauch vertreibt. Hat jemand Erfahrung damit ? So ein Teil müsste man im MRU-Gerät zum Laufen bringen, ich bin aber nicht sicher, ob ich das hinbekomme.

Bin für jede Anregung dankbar !!!!!!!
Verfasser:
Vogtländer
Zeit: 10.02.2011 12:31:54
0
1490148
Zitat von Dutton Beitrag anzeigen
Hallo,

ich warte meine Ölheizung Bj. 1980 von Anfang an selbst, obwohl ich nicht vom Fach bin. Dies ist mir mit meinem Volund Kessel und meinem kleinen Weishaupt Brenner stets gut gelungen : Regelmäßige Kesselreinigung, Einstellung meist allein "auf Sicht" durch das Guckloch des[...]


Hab heute erst den Beitrag gefunden. Habe ein ähnliches Problem. Wurde bei Ihnen eine preisgünstige Dauer-Lösung gefunden? Wollte schon mal damit experimentieren, den Sensor unter Schutzgas oder im Vakuum zu lagern, um die Haltbarkeit zu verlängern.

MfG Steffen
Verfasser:
Paul Braun
Zeit: 13.02.2011 19:39:10
0
1492037
diese Sensoren unterliegen einer chemischen Reaktion.
Die Alterung ist nicht wirklich aufzuhalten.
Verfasser:
Paul Braun
Zeit: 13.02.2011 19:41:37
0
1492039
Nachtrag: Sensor darf nicht mit Druck oder höherem Vakuum beaufschlagt werden.
Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 13.02.2011 21:16:18
0
1492089
Diese Sensoren sind "galvanische Elemente" welche z.B. beim O2 Sensor mit dem Luftsauerstoff arbeiten und entsprechend dessen Gehalt im durchgeleiteten Medium (0-21%)eine definierte Spannung abgeben welche vom Messgerät entsprechend ausgewertet wird.

Leider verbraucht sich dieses Element auch bei Nichtgebrauch innerhalb von etwa 2 bis 3 Jahren.

Ich hatte ein Testo 342 da war die Zelle relativ regelmäßig nach etwa 2,5 Jahren hinüber, beim neuen (Testo 330) soll sie etwa 3 bis 4 Jahre halten aber ich hab´s erst 2,5 Jahre!