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Haustechnikforum
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Seite 1 von 2 [Beitrag 1 bis 35 von 38]erste <12>letzte 
Dämmung Dachschrägen
Verfasser:
Mortimer
Zeit:
19.07.2007 18:24:59
661794
Moin Moin!

Habe folgende Frage:

Altbau 1955
Dachschrägendämmung 1. Stock
Dachpfannen dicht und verschmiert.

Möchte nun 200 Dämmung anbringen. Dachbalken sind aufgedoppelt. Sollte ich nun eine Unterspannbahn zwischen die Dachbalken anbringen bevor ich die Isolierung (Klemmfilz) anbringe. Baustoffhandel rät dazu eine diffusionsoffene Bahn anzubrigen und eine Dampfsperre nach der Isolierung, also raumseitig anzubrigen.

Andere sagen ich kann die isolierung gleich zwischen die Dachbalken direkt unter die Pfannen schieben und dann raumseitig eine Klimamembran anbringen.

Was ist nun für uns die richtige Lösung?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!!!

Lieben gruß von Martin
Verfasser:
R.B.
Zeit:
19.07.2007 18:32:56
661797
Hallo,


Ich kenne nur die Ausführung mit einer Bahn zwischen Ziegel und Dämmung, und dann noch Dampfsperre zwischen Dämmung und Innenraum. Erstere soll verhindern, daß die Dämmung absäuft.

Gruß
Ralf
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
19.07.2007 18:48:48
661801
@Mortimer

eine Unterspannbahn kannst Du nur anbringen, wenn Du das Dach komplett abdeckst und auch die Dachlatten entfernst... Hmmm

Und wenn ich die ganzen Neubauten sehe, bei denen der Dachdecker mit seinen dicken Schuhen die selbstverlegte und berechnete Folie für einen festen "Tritt" wieder kaputtmacht, frage ich mich manchmal selber nach dem Sinn. (der mir allerdings doch geläufig ist.. *gg)

Ich selber habe keine Unterspannbahn im ausgebauten DG und komm trotz ca. 50 Jahre oder mehr alter Dacheindeckung klar.
Stand der Technik ist es allerdings nicht.

Gruss Ralf
Verfasser:
Dämmer
Zeit:
19.07.2007 19:44:53
661836
Also wer bei den derzeitigen Temperaturen, insbesondere bei Wohnräumen unter dem Dach, plant, irgendwelche Leichtgespinste zur Isolation einzubauen, macht einen gigantischen Fehler.

Mal hier einlesen:

www.gutex.de

www.pavatex.de

Oder, meine Favoriten-HP:

Der Schwindel mit der Dämmung: So sieht die Praxis aus
Verfasser:
guter Architekt
Zeit:
19.07.2007 20:06:07
661851

Die richtige Lösung wäre ein PUR-Spritzschaum. Informere dich.

Gruß

Verfasser:
Mortimer
Zeit:
19.07.2007 20:48:10
661872
Also habe ich das hier richtig verstanden...

Mineralwolle ist als Dämmaterial ungeeignet und verursacht schimmel im ganzen haus????


Oder will da einer mit Holzdämmstoffen das große Geld machen???

ich bin mehr oder weniger ratlos??? :-(

Gibt es hier noch jemanden der auch mit Mineralwolle dämmt und und keine negativen Erfahrungen gemacht hat???


Gruß von Martin
Verfasser:
R.B.
Zeit:
19.07.2007 20:54:25
661878
Hallo Martin,

wie kommst Du darauf? Oder hast Du den Konrad Fischer link gelesen...das war vielleicht ein Fehler.

Also, keine Angst vor Mineralwolle. Das funktioniert.

Gruß
Ralf
Verfasser:
Dämmer
Zeit:
19.07.2007 21:11:05
661890
Oh, da gibt's Tausende, die gute Erfahrungen mit Glaswolle gemacht haben; wart's nur ab. Die posten noch alle.
P.S.
Das sind dann die, die mit Bärenfellmütze und Daunenjacke frierend im August unterm Dach sitzen, weil die Glaswolle so gut kühlt....
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
19.07.2007 22:14:33
661925
@Dämmer

Die Eisbären sind auch am aussterben, weil sie im Winter so vor sich hinbibbern müssen...

KF will die jetzt retten und alle mit alten Vollziegeln einmauern. *gg

Gruss Ralf
Verfasser:
Dämmer
Zeit:
19.07.2007 22:26:56
661933
Für die zwei Letzten: Mal was von TAV gehört?

Tipp: Es ist nicht der Trachten- und Alpensport-Verein...
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
19.07.2007 22:40:50
661942
@Dämmer

Du solltest weniger auf die hetzerischen Seiten von KF verweisen, sondern lieber mal selber erklären, wie Du bei einem unisolierten Dachboden ein günstiges TAV erreichen willst.

Gruss Ralf
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit:
19.07.2007 22:45:16
661946
Ha,ha ha , da ist es wieder .

Tav

Wou wo sind denn bitte die Temperaturunterschiede in der BRD , die Pavatex und Gutex in ihrer Temperaturamplitude so angeben ???????

@ Mortimer

Unterspannbahn brauchst du nicht , da deine Pfannen vermörtelt sind .

Mach den Aufbau wie du ihn beschrieben hast , und alles wird gut.


Gruß Georg.
Verfasser:
Dämmer
Zeit:
19.07.2007 22:51:34
661948
Soviel zum Hetzerischen:

Thursday 06/21/2007 10:17:07am
Name: Klaus Kühnert
E-Mail: Klaus.Kuehnert@t-online.de
Homepage (HP) Titel:
HP URL (m. http...!):
Seitenfund: Suchmaschine
Ort: Dresden
Beitrag (keine Anfragen) Vielen Dank für diese tolle Seiten. Endlich mal jemand der der Mut zur Wahrheit hat. Nicht unterkriegen lassen!

Irgendwie ist der Ralf heut Abend schwer von Kapee: KF dämmt auch, nur massiv.
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
19.07.2007 22:58:45
661950
@Dämmer

Die Dankesschreiben an Quaksalber kenne ich.
Werden in jeder TV-Beilage aufgeführt.

"..KF dämmt auch, nur massiv."

Tja so schreibt er... Aber was macht er bei einem Dachstuhl mit 80er Sparren?
10 Lagen Ziegel übereinander und dem Einsturz zuschauen?

Aber die Frage war ja, was Du machen würdest, ausser KF zu rufen.

Gruss Ralf
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
19.07.2007 23:21:14
661963
@Dämmer

ist bei KF besetzt, oder warum kommt nix?

Gruss Ralf
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
20.07.2007 01:51:56
661983
Konrad Fischer stellt auf seinen Seiten sehr viele Bilder zur Verfügung.
Leider grundsätzlich in einer Grösse, Auflösung und Qualität, die eine Beurteilung unmöglich macht.

Da webspace heutzutage quasi fast kostenlos ist und lediglich der traffic bezahlt werden muss, gehe ich davon aus, dass die fehlenden Links zu den Originalaufnahmen Absicht sind.

Viele Miniaturen auf den Konrad Fischer Seiten stellen angeblich verschimmelte Dachisolierungen dar.
Dazu kann man geschwärze Glas- und Steinwolle vermuten.

Tatsache ist, dass nach einigen Jahren jedes luftdurchlässige isolationsmaterial so aussieht, wenn es zu einer Luftdurchströmung kommt.
Und dann ist es i.d.R. kein Schimmel, sondern einfach Dreck, der aber nicht schädlich sein muss.

Besser wäre es natürlich, wenn die Dampfsperre nicht beschädigt, oder andere Undichtigkeiten geschlossen wären.

Gruss Ralf
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
20.07.2007 03:46:54
661993
Die Lobeshymnen waren zu finden, aber auch ein ganz wenig Kritik steht da auch..

Hier kann man klicken und nachlesen..

Das kommt mir schon ein wenig zensiert vor.
Aber wir werden sehen...

Ob mein Beitrag veröffentlicht und beantwortet wird?



Angekommen ist er...



Gruss Ralf
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
20.07.2007 03:57:10
661994
Verfasser:
JoRy
Zeit:
20.07.2007 06:52:41
661999
Dämmfragen gehören eigentlich in die Hände von Fachleuten für Polymer Schäume
und Schaumformtechnik.

Alle Faserwerkstoffe , auch und besonders die sogenannten "Naturfaser" Produkte
Pavatex u.s.w. sind eigentlich Abfallwirtschaft .

Um nicht missverstanden zu werden; ich habe auch im Laufe der Jahre mit Isover
und Rockwool u.s.w. Dämmerfahrungen gesammelt.

Heute weis ich definitiv , dass jedweder Faserwerkstoff keinen konstant gesicherten
U-Wert hat und hält weil er mit der Feuchteaufnahme extrem schwankt.

Dem kann nur begegnet werden , indem man diese "Klemmfilze" von beiden Seiten
mit Folien so verpackt, dass Feuchte und sogar Kondensat ausgeschlossen werden.

Isover taugt also nur was wenn ich es in eine Plastiktüte stecke.

Andernfalls - frei im Dach verlegt hat es nur an wenigen Tagen im Jahr die verbrieften
Labor Messwerte.

Da aber im Bauaccord keine labormässige Arbeit im weisen Kittel gegeben ist,
wird in den meisten fällen sowohl die dampfdiffusionsoffene Unterspannbahn wie
auch die raumseitige Dampf-Sperrfolie NIE so gewissenhaft und dicht verarbeitet
dass ein unkontrollierter Luftaustausch ausgeschlossen ist.

Faser ziehen kapillar Feuchte und binden und halten dieses Wasser.

Lasst doch mal jetz bei dieser Witterung Reste von Isover , oder Pavatex...oder...
bewittert draußen. Miss noch nicht mal im Regen liegen.
Es genügt die Feuchte um so längs der faser zu kriechen, dass die Bindemittel
(Schlichte) gelöst wird und ein klägliches etwas überbleibt.

Seht euch doch mal die am Gebäude langzeitig gemessenen U-Werte von Fassaden
an die früher mit Glas- oder Steinwolle und Eternitplatten gemacht wurden und
dagegen die heutigen WDVS Systeme.

Messbare dokumentierbare Welten tun sich da auf im Unterschied.

Gruß JoRy



Verfasser:
Prevost
Zeit:
20.07.2007 08:17:56
662038
"Seht euch doch mal die am Gebäude langzeitig gemessenen U-Werte von Fassaden
an die früher mit Glas- oder Steinwolle und Eternitplatten gemacht wurden und
dagegen die heutigen WDVS Systeme.

Messbare dokumentierbare Welten tun sich da auf im Unterschied."

Das sind doch alles nur Gerüchte. Daher will ich konkrete Zahlen sehen. (aber bitte nicht den Quatsch von Fischer etc.)

Wie? ... Konkrete Zahlen haste nicht?

Ja, ja. Alles klar...
Verfasser:
holzi
Zeit:
20.07.2007 08:31:55
662040
Hallo,

ich hab meinen Neubau mit 18 cm Mineralwolle gedämmt.und bin sowohl von der Kälte- wie auch der Wärmedämmung überzeugt. Auch bei starkem Regen ist der Geräuschpegel wesentlich niedriger als
zB bei meiner Schwester,die mit einer Art Styropor gedämmt hat.

Auch wenns etwas teurer war ich würds jederzeit wieder so machen
Verfasser:
JoRy
Zeit:
20.07.2007 08:41:43
662046

Ja eben nicht KF !!

Beispiel:
Neubau - 18cm Mineralfaserdämmung
Dachgeschoss hat am 14. und 15. 07.2007 am zweiten Tag von normalem
Hochsommer > 28,5°C

Ortsgleich hat ein entsprechendes Dach mit 18 cm Styrodur Dämmung an den
gleichen Tagen nur 24,5°C

Wobei wir auf den gravierenden Unterschied von Sommer- und Winterdämmung
hier schon oft hingewiesen haben.

Aber die grundsätzliche Abhängigkeit von den hygrofilen Eigenschaften gerade
bei Faser Werkstoffen ist seit Jahren bekannt und Stand der Technik.


Gruß JoRy
Verfasser:
Motobécane
Zeit:
20.07.2007 09:31:58
662072
Hallo,

unserer Dämmung, Dach und Innenwände, mit 20 cm MIWO funktioniert eigentlich gar nicht so schlecht. ich war zuerst auch etwas skeptisch und weiß natürlich auch nicht, ob eine andere Dämmung nicht noch besser gewesen wäre, aber bei uns sieht's so aus, dass es im Dachgeschoss selbst an den beiden heißesten Tagen heuer, 14.7./15.7., unter Dach relativ kühl blieb. Es hatte hier (Elsass) jeweils gut 35° und im Haus nie mehr als 26-27°, die man dann am Abend gut weglüften konnte und das obwohl der Spitzboden noch nicht so ideal gedämmt ist.


Warum wollt ihr denn immer die Sparen aufdoppeln? Bei uns liegt die erst Lage Dämmung zwischen den Sparren, die zweite Lage quer dazu über die gesamte Raumbreite, von den Metallprofilen gehalten, auf die dann der Rigips geschraubt ist.
Verfasser:
Prevost
Zeit:
20.07.2007 09:38:07
662076
@Jory
Oben hast du was von " langzeitig gemessenen U-Werte von Fassaden" geschrieben. Nach solchen Messwerten hatte ich gefragt. Wohlgemerkt "langzeitig" und "Fassade".

Jetzt kommst du mit Messwerten von zwei Tagen "am 14. und 15. 07.2007 am zweiten Tag " von einem Dach.

Zwei Tage sind doch nicht langzeitig.
Und ein Dach ist doch keine Fassade.

Konkrete Zahlen haste also immer noch nicht.


Verfasser:
holzi
Zeit:
20.07.2007 09:39:50
662077
@ JoRy

unterstellst Du mir ich wäre KF? Da liegst Du aber komplett falsch!!

Ich kann nur aus meiner persönlichen Erfahrung schreiben.. und der angebliche Unterschied bei der Temperatur ist -entschuldige- kompletter Unsinn!!

Ich hab den direkten Vergleich mit meiner Schwester, die Temperaturen im Haus sind um diese Zeit fast
identisch wobei meine Schwester ein ziegelrotes und ich ein schwarzes Dach habe.
Und das Mineralwolle wesentlich bessere Geräuschdämmung hat wirst nicht mal Du bestreiten können.


Ich schätze Deine Beiträge normalerweise sehr aber Deine Abneigung gegen Mineralwolle kann ich nicht nachvollziehen.
Verfasser:
Prevost
Zeit:
20.07.2007 09:44:22
662082
@holzi
Ich glaube da hast du Jory missverstanden.
Sein "Ja eben nicht KF !!" bezog sich wohl auf meine Bitte "nicht den Quatsch von Fischer etc.".
Verfasser:
Dämmer
Zeit:
20.07.2007 14:05:30
662259
@ Ralf2005

Wo bleibt denn nu die Gästebuch-Antwort von KF?

Hier isse:

#KF: Vielen Dank für Ihren Eintrag.

Ach, das Haustechnikforum ... Was glauben Sie, wieviel Zeit es fruchtlos verschlingen würde, mich dort ständig zur Wehr zu setzen? Wenn meine "Freunde" so viel Spaß dran haben, über meine dämmkritische Haltung herzuziehen, ermüdet das inzwischen. Und ständig in öff. Foren parieren zu wollen, dafür ist mir meine knappe Zeit zu schade.

Hin und wieder bringe ich dann doch mal einen Eintrag zustande, aber - glauben Sie es oder nicht - immer unter meinem Klarnamen. Ganz im Gegensatz zu den meisten "Freunden". Ob sie mir wirklich schaden können, weiß ich nicht. Immerhin werden in solchen Threads nicht wenige darauf aufmerksam, daß es noch eine Gegenstimme zur allgemeinen Dämmeuphorie gibt. Das ist schon was.

Und öffentlich diskutieren? Wenn Sie brennende Fragen auf dem Herzen haben, können Sie sich gerne direkt an mich wenden.#

Zum Nachlesen:

Gästebuch Konrad Fischer

Konrads Startseite
Verfasser:
Ralf2005
Zeit:
20.07.2007 14:10:25
662262
@ Dämmer

die ist schon etwas länger da, dennoch danke.

Wie siehts denn nun mit der Massivdämmung für statisch geringbelastbare Steildächer aus?

Schon was eingefallen? :-)))

Gruss Ralf
Verfasser:
ifflandho
Zeit:
20.07.2007 14:33:37
662275
Uff!


Da ich mittelfristig auch vor dem Problem einer Dachdämmung stehe beobachte ich die Schlacht.

will deshalb mal noch einen Aspekt beifügen.

Wenn gesagt wird, dass Mineralwolle sich nie so gut einpacken lässt, das alles dicht ist kommt doch nicht nur Wasser rein sondern auch Faserbruchstaub raus.

Und mal nach Gesundheitprobleme und Mineralwolle googeln -

Weil die Fasern im Gegensatz zu Asbest wieder aus der Lunge gehen (rauseitern?) sind sie nicht krebserregend. Zu allergischen Belastungen und Verstärkung von Krankheitbildern ????

Macht mir das Zeug nicht sympatsch.
Holzfaserplatten - stolzer Preis
Styropor - Brennbarkeit.

Habe schon nachgedacht eine Untersparrendämmung als hinterlüftetes WDVS auszuführen.

Luft
Styroporplatten mit Nut-Feder
Gitter mit Kleber
Münchner Rauputz

Außer den 10 cm mehr Raumverlust sollte das doch viele Risiken vermeiden.
Verfasser:
Dämmer
Zeit:
20.07.2007 15:42:32
662329
@ Ralf2005

Mal ein Dach mit intakten Holzsparren zeigen, das keine Massivholz-Isolation in drei oder vier Schichten mit Brettern von drei oder vier Zentimetern Dicke aushält.... So habe ich es nach Vorgaben von KF gemacht (inklusive Windsperre mit Kraftpapier unter der raumseitig ersten Massivholzlage). Und bin begeistert. Und hält warm. Und hat einen hervorragenden TAV-Wert. Was willste mehr?

Aber: Jeder nach seiner Facon.... (will nicht missionieren). Trotzdem: Meine Erfolgsbilanz in meiner Verwandt- und Bekanntschaft ist schon ganz gut. Waren fast alle auch sehr kritisch zu Anfang - jetzt küssen die mir die Füße.... ;>)) (für den sommerlichen Hitzeschutz unterm Dach).
Verfasser:
JoRy
Zeit:
20.07.2007 17:11:40
662395
Das die Vollverbretterung Außen der beste Sommerwärmeschutz ist hat jeder gute
Dachdecker seit zig Jahren gelernt.
-Wie heist die Sendung ? "das weis doch jedes Kind!"

Hat KF nicht erfunden .

Aber ich kann dir sagen und belegen (durch Aufzeichnung) was es bringt , wenn
außen zwischen Pfannen und der ersten Verbretterung eine Lage Styropor mit ca. 5 cm
liegt.
Und wenn unterhalb der Verbretterung in voller Sparrenhöhe wieder Styropor liegt das
keine Feuchte aufnehmen kann und daher seinen U-Wert hält,
und dann die Innenverschalung und Verkleidung kommt, dann werden U-werte von
unter 0,2 erreicht die nicht mit der Feuchte in den Keller gehen.

Das sind Dächer mit Lebenskomfort weil sie voll diffusionsfähig bleiben.

Gruß JoRy
Verfasser:
Prevost
Zeit:
20.07.2007 18:34:05
662423
Tut mir ja leid, wenn ich nochmal fragen muss:

Wo sind die konkreten Zahlen der " langzeitig gemessenen U-Werte von Fassaden" ?

Haste die immer noch nicht?
Verfasser:
unglaublich123
Zeit:
20.07.2007 20:37:03
662462
nehme styropor und nichts schimmelt
Verfasser:
Dämmer
Zeit:
20.07.2007 23:04:22
662518
Wer erzählt denn sowas?

Ich schlage Dich für diese Feststellung zum "Styropor-Nobelpreisträger" vor...

Aber: Wenn ich es mir recht überlege.... Wenn Du das Styropor vorher mit Pentachlorphenol einpinselst, könnste Recht haben...
Verfasser:
HP..
Zeit:
21.07.2007 10:27:16
662613
Das Dach meiner Werkstatt ist mit Massivholz gedämmt ,
inclusive zweier Luftschichten und ca. 50 mm Lehmschlag .

In durchschnittlichen Sommern der letzten Jahrzehnte
hat das immer gut funktioniert .
Voraussetzung dafür waren Außentemperaturen tags nicht wesentlich über 25 °C
und Nachttemperaturen im einstelligen °C Bereich.

In den letzten Jahren mit tags über 30°C und nachts um die 20°C
versagte die Konstruktion völlig .

Nach wenigen Tagen verwandelt sich der Dachaufbau in eine Deckenheizung
und die Innentemperatur der Werkstatt == Außentemperatur .

Ich finde das auch wenig verwunderlich wenn ich mir
die spezifische Wärmekapazität der Werkstoffe anschaue .

Gruß HP
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