Do, 20. November 2014 | 23:41:06 Uhr

Haustechnikforum
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Fensterfalz-Lüftung langfristig günstiger als KWL mit Wärmerückgewinnung?
Verfasser:
dämmspezi
Zeit: 05.09.2007 16:55:11
0
687477
@Kasperfreundchen

Mit Verlaub, du schreibst einen absoluten Unsinn, zitierst alle möglichen Quellen, suchst dir wahrlos
Sätze raus ohne Zusammenhang und ohne jegliche Ahnung von Bauphysik.
So etwas ist nicht zu ertragen !!!! (Meine Meinung- auch wenns dir weh tut)


Michael


Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 05.09.2007 16:59:28
0
687482
Pro Kopf und Tag ist mit etwa 10 Liter Wasser in der Luft zu rechnen


Wo bitte steht das ????

Verfasser:
freund77
Zeit: 05.09.2007 17:01:10
0
687483
@dämmspezi
Fachlich habe ich jetzt nicht verstanden, was Du mir sagen wolltest
Ich bin eben auf Deine Anmerkung eingegangen
Wenn Du die Wahrheit nicht erträgst, sry

@rostek
Zu den Kosten zitiere ich Paganini24 aus dem obigen Link:
Hallo zusammen !

Eine sehr lustige Diskussion.
Bin gerade meim Hausbau/Fertighaus und habe mich gegen eine WRG entschieden. Ausschlaggebend sind
die Kosten für eine WRG, die sich bei mir auf 7000 €
belaufen würden.

Zudem kommt:

1. Die Anlage muss rund um die Uhr laufen,
d.h. abs.min. 125 Watt (190 qm. Wohnfläche),
was zusammen denke ich 175 € im Jahr reine
Stromkosten ergibt.

2. Filterwechsel beläuft sich auf 111 € im Jahr.

3. Da ich kein Großverdiener bin, muss ich die
WRG finanzieren, und ehrlich gesagt, auf 38 Jahre
gerechnet kann man knicken. Die Motoren halten
nach Herstellerangaben 10 Jahre im Dauerbetrieb,
also lass es 15 Jahre sein, dass man das Gerät
erneuern wird. Das gibt 7000 € auf 15 Jahren,
entspricht Abzahlung von ca. 480 € pro Jahr.
Nach 15 Jahren solltest Du dann 3000 € bar
haben, das kostet nämlich min. eine moderne
Motoreinheit samt WRG-Technik.
Woher denn dieses Geld nehmen ?

4. Hygiene der Anlagen ist ein Witz, bleibt einem
selbst überlassen. Kosten 368 €, 3 Jahres-
Intervall wären dann 122 € pro Jahr.


Summa summarum Jahreskosten:
175 € Strom (min.)
111 € Filter
480 € Finanzierung
122 € Hygiene
ergibt:
888 € pro Jahr

Spare ich im Jahr 888 € Gaskosten durch eine WRG ?
Hinzu kommt, dass man im Winter wirklich kein
Fenster aus Versehen mal offen lässt, sonst ist
die ganze Rechnung für die Katz.

Das sind die realen Kosten, die mir seitens
Hersteller, Dienstleistern und Handwerksbetrieben
mitgeteilt wurden.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass man als
Verbraucher kräftig verarscht wird, was die
Kosten und der Unterhalt einer solchen Anlage
betrifft.

-----------Daher Stoßlüften-------------

Ich rede hier nicht von der Wirksamkeit und der
Qualität einer solchen Anlage, sie ist
unbestritten, kostenmäßig jedoch werden die Leute
hier betrogen.

Paganini24


http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=36250&headline=Dauerl%FCftung%20im%20Fenster%20eingebaut?
Verfasser:
rostek
Zeit: 05.09.2007 17:16:33
0
687493
Eine umfassende Erläuterung zur KWLmit WR benötigt mit allen Daten mindestens 20 DIN A4-Seiten bis zu Fachbuchstärke.
weitere Vorteile der KWLmWRG sind
- Millionen Allergiker würden entlastet (Hausstaub, Sporen, Pollen, Chemikalien aus Teppichen/Möbeln/Putzmittel/Kleidung usw.)
- minimaler Staub in der gesamten Wohnung
- gesunder Schlaf (Pettenkofer-Zahl max. 0,1% CO2 zum Atmen)

Der Filter in der KWL ist beachtenswert usw.
hier nur wenige Stichpunkte, deshalb nur unvollständige Darstellung
mfG Udo
Verfasser:
Totto Weber
Zeit: 05.09.2007 17:42:06
0
687521
Zu allen Vorteilen der KWL mit WRG möchte ich nochmal auf meinen Beitrag 686361 verweisen.

In Bezug auf den Thread-Titel:
Die LL (Löchterlüftung) ist in der Regel billiger, das sehe ich auch so.

Aber sie ist eben in Bezug auf die Vorteile gar nicht mit so einer Not/Billiglösung vergleichbar. Da vergleicht man den rostigen Wartburg mit Kurbelfenster mit dem modernen Mercedes mit elektrischen FH und Mehrzonen-Klimaautomatik.
Verfasser:
1derful4u
Zeit: 05.09.2007 17:49:45
0
687531
Danke für die rege, teilweise emotional-persönliche Diskussion. Mich würde aber jedoch nochmals die Ausgangslage interessieren. Sind die angenommenen Basiswert für den errechneten Wärmeverlust praxisgerecht oder "geschönt"?:

150m2 Wohnfläche / Raumhöhe: 2,50 m
375 m3 Wohnraumvolumen der Wohnhäuser
0,34 Wh Energiebedarf in Watt zur Erwärmung von 1 m³ Luft um 1 Kelvin
15 Kelvin durchschn. Temperaturdiff. zwischen Innen- und Außenklima in der Heizperiode
5.400 h Dauer der Heizperiode in Stunden (= 225 Tage)
0,60 € derzeitige Kosten für 1 Liter Heizöl
0,5 h-1 Luftwechselrate, bezogen auf das Wohnraumvolumen
1000 Wh = 1 kWh
10 kWh = 1 Liter Heizöl (äquivalenter Heizwert)


Hieraus resultiert folgende Rechnung:

375 x 0,34 x 15 x 5400 x 0,60 x 0,5 / (1000 x 10) = 309,83, ergibt gerundet 310,00 € Lüftungswärmeverluste incl. Infiltration. Stimmen diese Annahmen des Herstellers?


Denn dann könnte die nachfolgende Kosten-Vergleich zwischen KWL mit WRG und Fensterlüfter des Anbieters doch stimmig sein? Und das bei einem akzeptablen Luftwechsel, den ja auch dezentrale Zuluftventile von KWLs mit kalter Außenluft bei z.B. Abluftanlagen (wie Nibe Fighter) zufrieden stellend bewerkstelligen können, ohne dass es zieht oder pfeift:

LÜFTUNSANLAGE MIT WÄRMERÜCKGEWINNUNG:
Anschaffungskosten: 8.000,00 €
(fertig installiert)

Jährliche Kosten:
EUR 93,00 Lüftungswärmeverluste
(incl. Infiltration)
100,00 Wartung, Filter
94,00 Stromkosten
400,00 Rückzahlung Darlehen
210,00 Zinsen Durchschnitt

897,00 GESAMTKOSTEN p.a. KWL mit WRG


FENSTERLÜFTER
Anschaffungskosten: 1.190,00
(fertig montiert)
14 Satz Fensterlüfter à 85,00 €

Jährliche Kosten:

310,00 Lüftungswärmeverluste
(incl. Infiltration)
60,00 Rückzahlung
31,00 Zinsen Durchschnitt

401,00 GESAMTKOSTEN p.a. FENSTERLÜFTER

das ergibt eine Differnez von EUR 496,00 p.a. zu KWL mit WRG

Danke, Mike
Verfasser:
Busokunde
Zeit: 05.09.2007 17:53:54
0
687540
Die KWL war in jedem DDR-Plattenbau, zwar etwas einfach.

Aus Bad und Küche wurde die luft abgesaugt, über Flur und Fenster kam frische nach.

Vorteil im Winter-NIE FEUCHTE oder SCHIMMEL, Nachteil feuteliebende Blumentopfe hatten keine Chance.

Im Sommer zog es die ganze warme Luft rein(außer man hat den Abzug zugestopft)

Wolle

..diese Dinger helfen etwas. Billiger ist Stoßlüften. Sinnvoll ist KWL mit Wäremrückgewinnung
Verfasser:
OldBo
Zeit: 05.09.2007 18:51:11
0
687573
.... vielleicht sollte man noch einmal auf den Begriff "kontrollierte" Wohnungslüftung hinweisen, Alles was nicht kontrolliert ist, ist nich kalkulierbar und somit nicht vergleichbar. Auch der Begriff "Wärmerückgewinnung" sollte hierbei auch noch einmal beachtet werden. Ansonsten halte ich mich aus solchen langatmigen Diskussionen raus, denn jeder soll machen, was er für richtig hält, auch wenn es m.M. falsch ist :>))

Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von gar nichts den Wert.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Verfasser:
Ralf2005
Zeit: 05.09.2007 19:21:59
0
687593
@freund77

Du schreibst so einen dämlichen Schwachsinn zusammen, dass es schon wehtut.
An sich sollte man Dich überhaupt nicht mehr kommentieren, aber es fällt mir schwer, so einen Unsinn von Dir einfach unbeantwortet stehen zu lassen.
Privat würde ich so ein Gespräch einfach abbrechen.

Der Partialdruck spielt in sich geschlossenen Systemen eine sehr wichtige Rolle.
Ohne ihn würde sich unsere Atmosphere und das Wetter ganz anders verhalten und das Leben auf der Erde wäre wohl in der bekannten Form unmöglich.

In geschlossenen Wohnräumen ist er auch wichtig, da er auch hier für eine ausgewogene Verteilung der Inhaltsstoffe der Luft sorgt. Auch der Luftfeuchte.

Der Partialdruck eines Gases ist immer auf den Gesamtdruck bezogen, bzw, hat Anteil daran.
Die folgende Darstellung ist wissenschaftlich nicht korrekt, aber sonst für Dich absolut unbegreiflich.

Du nimmst jetzt die 9 mbar bei 20° für den Partialdruck, bzw. Dampfdruck in unserem Beispiel an.
Nun hat die Luft aber einen Gesamtdruck von ca. 1.000 mbar, der sich aus den vorhandenen Partialdrücken der anderen Gase zusammensetzt.
Da kann sich der Wasserdampf nur reindrängeln, wenn etwas anderes verdrängt wird.
Aber das schafft der Wasserdampf!! :-))
Allerdings nur, wenn ein Teil der Gase ausweichen kann und sich der Luftdruck nicht erhöht.

Also zischen nun knapp 1% Deiner Raumluft Durch Deine Löcher in Deiner Aussenwand nach draussen.
Dieser Vorgang kann sich über viele Stunden hinziehen, da der Wasserdampf ja erstmal in die Luft muss.
Beim heissen Duschen gehts schneller.

Nun hat sich aber der Druck ausgeglichen und das "System" kommt zum Stillstand und bläst nicht permanent weiter.
Deswegen hatte ich Dir eher die Lüftung empfohlen.

Du kannst das Experiment leicht selber nachvollziehen:
Blase einfach einen Luftballon mit trockener Luft auf und gebe danach etwas Wasser in den Ballon.
Dann einfach beobachten, ob er langsam bei gleicher Temperatur grösser wird.

Anschliessend solltest Du die Luft ablassen und die Menge messen.
Wenn Du es langsam machst, könnte ein klein wenig mehr rauskommen.
Wunder Dich bitte nicht, wenn es nicht das 60.000fache ist.

Gruss Ralf
Verfasser:
freund77
Zeit: 05.09.2007 19:52:58
0
687608
@Ralf2005
Nun hat sich aber der Druck ausgeglichen und das "System" kommt zum Stillstand und bläst nicht permanent weiter.
Deswegen hatte ich Dir eher die Lüftung empfohlen.

Soll ich jetzt lüften, obwohl die Fugenlüftung seit zig Jahrzehnten hier funktioniert und mir Besucher sehr gute Luft bestätigen?
Wohl kaum, das wäre Energieverschwendung!
Die 3 Faktoren Temperaturdifferenz, Wind und Partialdruck sorgen für eine stetige und natürliche Belüftung
Selbstverständlich permanent, nur die Menge variiert, je nach Notwendigkeit

Die folgende Darstellung ist wissenschaftlich nicht korrekt, aber sonst für Dich absolut unbegreiflich.
Naja, ich bin da anders.
Meine Ausführungen sind korrekt

Zum Faktor 60.000: Das betrifft die Feuchtigkeitsmenge, die durch Konvektion bewegt wird(im Verhältnis zu Diffusion), keine Luftmenge in einem Luftballon, die größer oder kleiner wird
http://www.baunetz.de/infoline/geneigtes-dach/search-fs.php?object_id=12&area_id=2005&id=136948

Also zischen nun knapp 1% Deiner Raumluft Durch Deine Löcher in Deiner Aussenwand nach draussen.
Dieser Vorgang kann sich über viele Stunden hinziehen, da der Wasserdampf ja erstmal in die Luft muss.

Vielleicht ist das in Deiner sehr persönlichen Theorie so, in der Praxis sieht es ganz anders aus, da werden erhebliche Luftmengen bewegt
Ich würde jetzt nicht Schwachsinn oder Unsinn zu Deinen Ausführungen sagen, sie stimmen nur einfach nicht
Verfasser:
freund77
Zeit: 05.09.2007 20:08:21
0
687615
Hier weitere Erfahrungen aus der Praxis, da es nicht zu theoretisch sein soll:
- Da ich mehrere sanierte - sprich neue Fenster, neue Dämmung - Gründerzeithäuser in den neuen Ländern besitze und daher den direkten Vergleich ziehen kann, weiß ich folgendes: Die sanierten Häuser verbrauchen ca. halb soviel Energie. Allerdings sind die Kubikzahlen umbauter Raum wegen abgehängter Decken deutlich geringer, die Häuser haben kein zentrales Treppenhaus das mitbeheizt wird, die Leute sparen mehr (als ich), die Warmwasserthermen sind wesentlich kleiner, es gibt Durchlauferhitzer und bei vielen ist es kalt, wenn man plötzlich zu Besuch kommt. Schimmelpilz hatte ich dort auch schon und ein gerichtliches Gutachten, das falsches Lüften als Ursache ermittelte. Interessant nur, daß hundert Jahre lang das Haus pfurztrocken war - allerdings mit alten Fenstern.

- Diese ganzen Lüftungsanleitungen, die kein Mensch befolgt, halte ich für Wahnsinn. Ich konnte dem betroffenen Mieter nicht mal böse sein, denn ich hätte wie vom Gutachter gefordert selber nicht gelüftet. Entweder die Technik hilft dem Menschen, oder sie taugt nicht wirklich. Ich arbeite in der Computer-Branche und da wird immer von Intuitivität und Ergonomie gesprochen - wo ist die beim Stoßlüften ? Insofern fühle ich mich in unserem Haus wohl - es ist nie stickig und ich mache die Fenster auf, wann immer mir danach ist. Feuchtigkeitsprobleme gibt es keine.(so ist es bei mir auch)


- an meinem Haus sind Dach, Heizung und Fenster völlig intakt - da ist nichts kaputt, nichts vermodert, abgerissen, durchgefault oder sonstwas. Wenn es anders wäre, würde ich natürlich sofort tätig, aber ich scheue mich doch sehr, ein Fenster, das holzmäßig wie neu aussieht, herauszukloppen, um ein anderes reinzusetzen, das möglicherweise in 20 Jahren oder noch früher kaputt ist, während das jetzige dann vermutlich immer noch halten würde. Ich brauche ja nur Parkett von heute mit meinen Holzdielen zu vergleichen und sehe, was von neuer "Qualität" zu halten ist. Oder etwa Zimmertüren ... Mein Haus ist eben auch nicht einfach alt wie alte Möbel aus den Fünfzigern, die man bedenkenlos wegschmeißt, sondern ein Denkmal - also eine Antiquität, die ich hege und pflege.

- Mit Blick auf den Denkmalschutz und die Größe des Hauses möchte ich denen, die sagen, ich sollte neue Fenster einbauen und dämmen, doch noch mal vor Augen führen, daß a) die Durchsetzung rechtlich schwierig würde, weil die Altsubstanz erhaltenswert und -fähig ist und b) die Wirtschaftlichkeit nach meinen bisherigen Recherchen in keinster Weise hergestellt werden kann. Gegenwärtig habe ich ca. 4.500 Euro jährliche Heizkosten - wird sicherlich nicht weniger. Aber 32 Fenster a 5000 Euro ersetzen, obwohl alle in Ordnung sind, um dann vielleicht 1.500 Euro zu sparen, kann ja wohl niemand ernsthaft in Erwägung ziehen. Bei den Häusern in den neuen Ländern sah die Rechnung anders aus, weil die Altsubstanz ja völlig verrottet war - da gab es nichts zu erhalten.

Quelle(astorius)

@1derful4u
Die Zahlen halte ich für recht realistisch
Verfasser:
Totto
Zeit: 05.09.2007 21:53:09
0
687680
@@1derful4u

Ich halte die Zahlen auch im Wesentlichen für recht realistisch.

Ich habe die KWL auch aus Komfortgründen eingebaut (warme zugfreie Luft, Geräuschdämmung, Pollen und Viechzeuch, ... s. Beitrag oben). Und DER ist das Geld wert.

Bei mir siehts aber kostenmäßig sowieso anders aus, weil ich meine KWL selber für ca. 2500€ eingebaut habe. Und da ich selbst die einfache Wartung übernehme und keine Filter in der Apotheke kaufe, habe ich auch nur 1/3 der Wartungskosten. Strom liegt bei mir unter 50€.
Verfasser:
HP..
Zeit: 06.09.2007 09:35:06
0
687829
@freund77

Die Berechnungen von Ralf zeigen wie "undicht" ein Haus sein müßte ,
um ausreichend belüftet zu werden .
Wenn bei Dir die Lüftung , ohne Öffnen der Fenster ausreicht ,
dann erübrigt sich jeder Kommentar .

Ich habe bereits oben geschrieben , daß ein Haus mit Löchern in den Wänden
und einem einzigen beheizten Raum kein Maßstab für eine Durchschnittsfamilie ist .

Daher noch einmal die Frage : Was willst Du uns eigentlich sagen ?

Gruß HP
Verfasser:
freund77
Zeit: 06.09.2007 10:37:29
0
687871
@HP
Wenn bei Dir die Lüftung , ohne Öffnen der Fenster ausreicht ,
dann erübrigt sich jeder Kommentar .

Ja, funktioniert wirklich einwandfrei und ist sehr praktisch, besser geht es meiner Ansicht nach nicht
Zudem preiswert, worum es in diesem Thread geht

Mein Haus ist ja komplett solar beheizt, lediglich im Bad und im Wohnzimmer heize ich etwas zu.
Hätte ich Kinder, würde ich sicher auch noch das Kinderzimmer heizen.
Verfasser:
freund77
Zeit: 06.09.2007 10:48:40
0
687876
@HP
Schreibe es ausführlicher: Natürlich ist mein Haus kein Maßstab für eine Durchschnittsfamilie
Darum verweise ich so oft auf Erfahrungen anderer, möchte mich ja nicht zum Maßstab machen
In diesen Tread habe ich einige Erfahrungen gepostet
Hier
sind etliche Erfahrungen mit dieser Lüftungsform beschrieben, sicher auch Durchschnittsfamilien dabei

Was will ich dem fragenden Threadersteller sagen?
Fensterfalz-Lüftung langfristig günstiger als KWL mit Wärmerückgewinnung? war seine Frage
Das habe ich beantwortet
Eine Zusammenfassung für Dich: Ja, ist langfristig günstiger

Das ergaben übrigens auch die unzähligen anderen Threads in diesem Forum zu diesem Thema

Verfasser:
Busokunde
Zeit: 06.09.2007 10:51:07
0
687878
Hatte 1985 mal in Lauscha in so einem Haus, wie unser Freund Eduard jetzt sein eigen nennt, Urlaub gemacht. Hundekalt war es außerdem trotz Heizung noch.

Die Kerze auf dem Tisch flackerte so heftig und drohte zu verlöschen, trotz geschlossenner Fenster.

Oben wo der Schieferteil ist sind nur Holzbohlen dahinter. Der Schiefer sollte den Wind abhalten.

Wolle

..und der Schiefer klappert doch bei Wind so schön
Verfasser:
dämmspezi
Zeit: 06.09.2007 11:10:35
0
687884
Hallo

"
Eine Zusammenfassung für Dich: Ja, ist langfristig günstiger
"


Sagt ein angeblicher Elektriker der Elektroheizüfter über einen Monat laufen lässt
um zu "sehen" wieviel Energie sie verbrauchen .

Dabei "versemmelt" er schlappe 210 Euro für zwei Zimmer auf 17-18 Grad zu heizen.

Den Rest des Hauses wird er durch seine "solaren" Gewinne auf geschätzte 10 Grad hochheizen unterstütz
durch eine "hocheffiziente" Dauerfugenlüftung.


Also, alles in allem, eine qualifizierte repräsentative Aussage von einem "Experten"

Gruß MIchael
Verfasser:
Ralf2005
Zeit: 06.09.2007 11:16:38
0
687886
@ HP..

"..Die Berechnungen von Ralf zeigen wie "undicht" ein Haus sein müßte ,
um ausreichend belüftet zu werden . "


Sorry, aber so ist es nun auch nicht.
Eine notwendige Belüftung habe ich überhaupt nicht berechnet, sondern nur aufgezeigt, dass der Partialdruck absolut nichts mit dem eigentlichen Vorgang der Be- und Entlüftung zu tun hat.

Die bisherigen Löcher im freudschen Haus dürften durchaus für seine Lüftung OK sein, insbesondere, wenn er ije nach Jahreszeit immer wieder neue bohrt und andere wieder verschliesst.
Damit hat er sogar eim Endeffekt ein geregelteltes Lüftungssystem, das allerdings nur sehr mühsam zu bedienen ist und auch relativ träge reagiert. :-))
Wenn er damit glücklich ist, soll er damit leben und arbeiten.

Das ärgerliche ist, das freund77 wie viele andere KF-Jünger oft Ursache und Wirkung verwechselt oder absolut falsche Zusammenhänge konstruiert und daraus meist völlig unhaltbare Rückschlüsse zieht, mit denen er dann auch noch andere Ratsuchende beraten muss.

Der Partialdruck des Wassers ist dafür verantworttlich, dass z.B. die Nässe einer Wand zu einem Teil an die Luft verdampt und sich dann gleichmässig in der Luft verteilt.
Nur nach draussen bekommt man diese feuchte Luft nur durch Luftaustausch, mit dem der Partialdruck aber nichts zu tun hat.

Gruss Ralf

Verfasser:
HP..
Zeit: 06.09.2007 12:46:17
0
687942
@ Ralf

>>>....sondern nur aufgezeigt, dass der Partialdruck absolut nichts mit dem
eigentlichen Vorgang der Be- und Entlüftung zu tun hat.<<<

Genau darauf wollte ich mich eigentlich auch beziehen ,
wenn es nicht so rüberkam , möchte ich es hiermit richtig stellen .

Gruß HP
Verfasser:
JoRy
Zeit: 06.09.2007 13:10:05
0
687954
Ihr habt den Fragesteller Mike aus den Augen verloren.

..."Sind die angenommenen Zahlen überhaupt praxisgerecht?"
Nein. Schlitzlüfter haben keine Zahlen über Luftvolumenstrom
und Luftwechselrate.

...."Noch dazu ist es eine Werbeseite gegen KWL mir WRG."
Genau deshalb --Nein--.

....
"KWL mit WRG ist auch viel eher eine Komfortfrage als eine "rechnet sich das" Frage".
Das sehe ich nicht so.!!

Wenn ich nach einer Besprechung mit einem Kollegen Heute Morgen feststelle
wie wir zwei Kettenraucher das Büro vermieft haben, dann weis ich Folgendes
ganz genau;
- bei 6-8° Außen und rel. wenig Wind kann ich auf die selbsttätige Schlitzlüftung
der Undichtheiten bis nächst Woche warten.
- würde ich jetzt mit Querlüftung die Fenster aufreisen, würde es schnell ungemütlich.
Ich dürfte auch nicht vergessen sie so schnell wie nötig wieder zu schließen.

Wenn ich statt dessen meine KWL anfahre die mir aus den vermieften 22° die
Wärme durch ALWRG rettet und damit WW aufheizt, dann habe ich
1.) einen höheren Komfort als mit Schlitzlüftung oder Fensterlüftung und
2.) habe ich mit Sicherheit weniger Lüftungswäremverluste zu bezahlen mit
der kontrollierten Lüftung.

Das haben wir mit Erfassung der Stromaufnahme oft gemessen und wissen
dass es so ist.

Gruß JoRy
Verfasser:
Totto Weber
Zeit: 06.09.2007 14:14:57
0
687993
JoRy hat natürlich Recht.

Plausibel sind für mich auch eher die Kostenschätzungen. Vielleicht etwas tendentiös gewählt, aber nicht grundlegend falsch.

Ein Problem der KWL für mich ist, dass sie bisher zu wenig etabliert ist und die Bauteile deshalb häufig sehr teuer sind. Daher habe ich auch eine wesentlich günstigere Lösung gewählt, indem ich so weit wie möglich Standardmaterial genutzt habe.

Problem der Hersteller im Bereich Lüftung ist für mich, dass man sich zu sehr auf den High-End-Bereich konzentriert, statt günstige Einstiegslösungen zu entwickeln und vor allem zu bewerben.

Jeder kennt die Feinstaub-Diskussion und jeder kauft einen blödsinnigen Partikelfilter, aber keiner weiß, in welchem Mief er sich zu Hause bewegt. In einer Umfrage auf der Straße wüssten wohl 99,9% der Leute gar nicht, was KWL ist und vor allem wofür sie gut ist. So wird das nie was ... :-(
Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.09.2007 14:20:31
0
688001
Tja, so ist es nun mal, wenn man die "Biligbauer" nicht als seine Kundschaft sieht. Dann braucht man sich auch nicht um kostengünstige Lösungen kümmern. Und im gewerblichen Bereich zahlt es meistens sowieso der Kunde und keiner merkt es :>))

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Verfasser:
Olaf Heldmann
Zeit: 06.09.2007 19:17:38
0
688224
Ich finde es ganz schön lustig diese sehr lange Diskussion
Schade finde ich es das intressierte Häuslebauer mit so langen Diskussionen frustriert werden.
Aus unserer Neubausicht war es so.
Die Fertighausverkäufer rieten ab kein Wunder bei den Damfbremsen darf man nicht schludern
und ein Blower Door Test ist dann auch nicht nötig.
Für die Intressierten: Bei einer seriösen Fa.ist immer ein Blower door Test dabei.
Dann das Thema Vordimmensionierung:
Macht fast keiner: Dies nämlich die Frage wo will ich hin? Und wie?Und dann guck ich mein Buget an!
So wenn ich mein Ziel definiert habe dann kann ich es nur mit bestimmten Mitteln erreichen.
KW40 und kleiner geht dann nur mit WRG. Und für alle die ihre Wunschliste gescheckt haben.
zB,Solar WP Entkalkung die bessere Badewanne Mann stellt doch fest das man das liebe Geld verteilen
muß.Oder wer will schon pleite gehen?
So ist eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung sicherlich Sinnvoll bei einem Passivhaus.
Aber da gibt es nur wenige proffessionelle Anbieter. Und dann ist noch das Thema schadstoffarmes
bauen.Ich habe zB. Schwedenhausstandard vorgezogen und meine Frau hat in solchen Häusern neu
Kopfweh bekommen. Der Traum vom Passivhaus war nun ausgeträumt eine richtige Holzbauweise
ohne Dampfbremmsen nicht finanzierbar. Und gerade im Hinblick auf die Wohngesundheit macht jede
Lüftungsanlage Sinn. Seit doch mal ehrlich wer Lüftet dreimal am Tag? Und warum schmäht man die
einfachen Systeme? Gerade im Neubau kann ich mit jeder Lüftungsanlage wunderbar die Ausdünstungen von zB. Laminat und Farben nach draussen Lüften. Und die Feuchtigkeit übrigens auch
vor allem im Winter bei -Temperaturen. Da werden zB Luftwärmepumpen schön geredet und einfache
Lüftungsanlagen runtergeschrieben. Also liebe neuen Häuslebauer verlast euch nicht auf Partialdrücke
und Meinungsmache! Schaut euch das an was ihr kauft. Das Auto fährt man auch Probe.Schaut euch eure NEV Berechnung an last es nochmal vom Heizungsbauer nachrechnen definiert ein Ziel und los
gehts. Übrigens beide Systeme sparen Energie
Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.09.2007 19:37:19
0
688238
Moin Olaf,

tja, das Problem ist doch, dass alles nach der EnEV hingerechnet wird und in Wirklichkeit diese Voraussetzen der EnEV nachher nicht ausgeführt werden. Theorie und Praxis eben :>))

Da werden dichte Hütten gebaut, abgedrückt und dann kommt ein Scharlatan und macht einen Schweizer Käse daraus.

Gruß

Bruno
Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.09.2007 19:40:30
0
688240
Okay, den Ausdruck "Scharlatan" nehme ich zurück und tausche ihn gegen "fachlich fehlgeleitet" aus.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Seite 3 von 5 [Beitrag 51 bis 75 von 107]erste <12345>letzte