| | Verfasser: Ernst Braumann | Zeit:
27.09.2007 20:46:07
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Hallo liebes Forum, Anfang September wurde im Rahmen eines großen Dorfmarktes im Kreis Minden von einem Tüftler ein Heizkessel gezeigt, der ein normales 1 - 2-Familienhaus (auch Altbau) mit ca. 2000 Kwh Strom jährlich beheizen und mit Warmwasser versorgen soll. Der Kessel ist bereits einige dutzendmal im Einsatz, und einige Betreiber haben mir im Gespräch Verbräuche von 800 - 1800 KwH für das Jahr 2006 bestätigt. Als blutiger Heizungs-Laie möchte ich hier die Konstruktion des Kessels beschreiben und in Bezug auf die Verbrauchsangaben zur Diskussion stellen: Der Konstrukteur benutzt einen verzinkten 300L Stahlkessel (Heider) als Grundlage. In diesen Kessel schweißt er mittig ein verschlossenes 50 Liter fassendes Stahlrohr als Kesselraum für das Speichermedium. Dieser Zylinder wird mit einer Kupferrohrwicklung verbunden, durch die das Speichermedium durch eine Wilo-Stratos-Pumpe angetrieben, zirkuliert. Im Zylinder steckt, je nach Hausgröße und Heizungsanlage unterschieden, ein 6 -9 Kw-Heizstab, der das Speichermedium Thermostat gesteuert auf 45 - 50 Grad C. erwärmt. Der übrige Kessel ist mit dem Heizungswasser gefüllt, welches durch den Zylinder und die Kupferrohrwicklung aufgeheizt wird. Oben auf dem Kessel sitzt eine zweite Stratos-Pumpe für den Heizkreislauf und ein 4-Wege-Ventil. Dieses führt nicht benötigtes Heizwasser wieder in den Kessel. Die Anlage wird über die Temperatur des Speichermediums und des Vorlaufs gesteuert. Die Vorlauftemperatur soll bei 60 - 65 Grad C. liegen ( angeblich Gegenstromwärmetauscher ). Ansonsten gibt es noch eine elektronische Zeitregelung mit Nachtabschaltung. Herzstück und Clou der Anlage ist das Speichermedium: 50 Liter gereinigtes Hühnerfett. Dieses Fett soll sich sehr schnell erwärmen und diese Wärme lange halten und abgeben können und so zu dem minimalen Energiebedarf führen. Dieses System wurde bereits in Wohn- und Mietshäuser, Werkstätten und eine Sporthalle verbaut. Ich sprach mit 3 Besitzern, die den Kessel in ihre Heizungsanlage eingebaut haben und jetzt von den oben erwähnten Verbrauchszahlen sprachen und ebenso bestätigten, daß die Herstellungs- und Einbaukosten von ca. 4500 Euro recht moderat seien. Leider kann ich den Kessel nur so laienhaft beschreiben. Ich bin aber bemüht evt. Fragen zu beantworten. Ist dieser Heizkessel eine revolutionäre Alternative oder Humbug? Hiermit möchte ich die Diskussion eröffnen und um Meinungsäußerungen bitten.
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Verfasser: Hausmann | Zeit:
27.09.2007 20:58:42
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Bin zwar nur Laie, aber die Wärme verbraucht das Haus. Bei Elektro kommste nicht über 100 % Wirkunsgrad, mit oder ohne "Hühnerfett". Bei Gas Brennwert kommste bei ner guten und passenden Anlage auch knapp über 100% Wirkungsgrad. Der Vorteil der Hühnerfettdirektstromheizung verschließt sich mir. Aber vielleicht kann ja jemand den Vorteil erklären ;-). Gruß Thmas
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Verfasser: kd-leer | Zeit:
27.09.2007 21:04:46
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Hi hi, doch doch, recht interessant! ZeitungAllerdings verbrennen die im Artikel angesprochenen Amis aus Georgia das besagte chicken fat! Also nur wegen dem Speicher-Medium Öl, kann man sich Energie nicht aus den chicken ripps schneiden! Ist nicht mehr als eine effektive Elektro-Direkt-Zentralheizung gefüttert mit der Edelenergie Strom! Soll heißen: am Jahresenergiebedarf eines Hauses wird dieses Konstrukt nichts ändern! gruß Jonny
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Verfasser: kd-leer | Zeit:
27.09.2007 21:07:24
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Obwohl schick ist das Ding! Jonny
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Verfasser: rudolf rippler_nolog | Zeit:
27.09.2007 21:07:43
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"6 -9 Kw-Heizstab"
Also keine Wärmepumpe !!!
Aus den 2000 kWh Jahresverbrauch holt er folglich genausoviel Wärme wie aus 200L Heizöl. Das Hühnerfett ändert daran nichts. Selbst flüssiger Speckstein nicht. Auch wenn beides absolut Natur-bio ist.
Wem 200L Heizöl/Jahr reichen, dem ist mit dem Kessel gut geheizt. Bis auf die Bedenken wegen des unsinnig miserablen Primärenergie-Wirkungsgrades beim Heizen mit Elektroheizstab. Aber man gönnt sich ja sonst nix ...
Facit: Das ganze klingt mir eher nach Aprilscherz - aber es sind noch 6 Monate bis dahin.
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Verfasser: holzi | Zeit:
27.09.2007 21:07:45
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"Herzstück und Clou der Anlage ist das Speichermedium: 50 Liter gereinigtes Hühnerfett. Dieses Fett soll sich sehr schnell erwärmen und diese Wärme lange halten und abgeben können und so zu dem minimalen Energiebedarf führen. "
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Also geh mal grundsätzlich davon aus daß ein Speichermedium nicht mehr Energie abgeben kann wie man vorher reingesteckt hat.
Und ähh.. wieviele Hühner müssen eigentlich sterben um50 liter Fett zu gewinnen?
Gruß Holzi
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Verfasser: Sockenralf | Zeit:
27.09.2007 21:20:23
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Hallo,
vielleicht kriegt er das billig von den Hähnchen-Verkäufern der Supermarkt-Parkplätze, aus dem Wienerwald oder so :))))
Währe dann auch sehr wohlriechend. Und die Katzen aus der Nachbarschaft wären alle deine besten Freunde :))))))))
MfG
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Verfasser: rspitz | Zeit:
27.09.2007 22:46:29
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Also irgendwie passt das alles nicht zusammen.
In dem verlinkten Zeitungsartikel und der amerikanischen Webseite wird von Hühnerfett als Brennstoff gesprochen. Im ersten Posting allerdings von Speichermedium. Also was denn nun?
Und wenn ich 2000 kWh an elektrischer Energie reinstecke, können auch nur <2000kWh an thermischer Energie rauskommen, egal ob Hühnerfett oder sonstwas als Übertragungs- oder Speichermedium dazwischen geschaltet ist.
Das ganze klingt doch irgendwie nach Jux.
Gruß, Richard
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
28.09.2007 05:38:57
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Ja is denn scho wieder 1. April?
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Verfasser: Martin Havenith | Zeit:
28.09.2007 05:49:45
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Ein Heizkessel hat keinen Heizwärmebedarf!
Ein Heizwärmebedarf entsteht nur für die Beheizung von Wohnraum... Und Warmwasser
Daraus resultiert, das der Energieverbrauch abhängig ist von der Güte des Wohnraumes... der Gebäudedämmung!!! Natürlich auch vom Verbauchsverhalten beispielsweise was die Menge an Warmwasser angeht, oder das Lüftungsverhalten... oder die Höhe der Raumtemperatur!
Bei moderner Heizungstechnik spielen bei korrekter Dimensionierung des Wärmeerzeugers die Eigenverluste nur noch eine untergeordnete Rolle.
Einzige Ausnahme ist hier nur noch der Athmosphärische Gas NT-Kessel.
Aber den zähle ich auch nicht mehr zur modernen Heiztechnik.
Martin
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Verfasser: HolzAndi | Zeit:
28.09.2007 06:17:39
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So eine Chicken Fat Heizung hatte früher mein Opa, nachdem das Hähnchen abgenagt war flogen da die Knochen und Reste in den Küchenofen und verbrannten.
Grüße Andi
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
28.09.2007 09:07:18
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Sorry, aber einen größeren Schwachsinn hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen!
Was soll denn das Hühnerfett bringen? Selbst wenn mans als Latentwärmespeicher oder Phasen-Wechsel-Medium bezeichnen würde: es kann doch keine Energie herzaubern!
Haben die Nutzer dann ihre bisherige was-weiß-ich 20kW Anlage rausgeworfen, Elektroleitungen verstärkt und neue Anschlußbedingungen ausgehanddelt und heizen nun mit 6kW??
Das gibt doch kein EVU frei sowas.Das ist doch eine Elektrodirektheizung!
BESORGT MIR DIE NUMMER VON DEM KERL - DEN RUF ICH AN !
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Verfasser: helix | Zeit:
28.09.2007 09:12:43
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@Falk Meine Mailadresse steht im Profil - maile mich an - ich habe die Telefonnummer.
Gruß, helix
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Verfasser: JoRy | Zeit:
28.09.2007 09:33:27
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Man nehme eine LAING Elektro Direktheizung. Dann baue man einen gebastelten Kombispeicher und verwende Hühnerfett weil man sich einen guten Parafin-Speicher nicht leisten kann -- und schon ist die nobelpreiswürdige Inovation fertig die weltweit Zeitungen füllt.
Haben wir hier nicht schon oft genug über den "neuen" Journalismus von z.B. mdr u.s.w. gesprochen ??
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
28.09.2007 09:33:50
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danke fürs zusenden, ich kümmer mich drum.
DAS WILL I C H WISSEN !
und dann kommts hier rein
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Verfasser: Martin Havenith | Zeit:
28.09.2007 09:37:37
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Moin Josef
Ich sach nur:
"Einfach genial!"
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
28.09.2007 09:41:05
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Ja, aber diesmal sinds statt Kieselsteine eben Hühner-Fett.
Mir gehts doch nur um die armen Tierlein, müssen sie nicht in den Legebatterien genug leiden und werden oft dann geteilt gegrillt?
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Verfasser: Brennerspezialist | Zeit:
28.09.2007 09:53:39
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He Jungs, das ist keine reine Elektroheizung, da wird Hühnerfett drin verbrannt. Wenn man den Zeitungsartikel vom @kd-leer ließt, dann ist alles klar. Hühnerfett hat ungefähr denselben Heizwert wie Rapsöl, klar das man damit heizen kann. Der Strom wird nur zur Aufheizung des Fettes vor der Zündung benötigt. Wenn man kostenloses Hühnerfett bekommen kann, dann würde sich so ein Teil lohnen, obwohl heutige Pflanzenölbrenner damit wahrscheinlich auch zurechtkämen. Das in Deutschland anfallende Hühnerfett würde aber wahrscheinlich nichtmal ausreichen, 0,0001% des Wärmebedarfs zu decken.
Der Brennerspezialist
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Verfasser: kd-leer | Zeit:
28.09.2007 09:53:44
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Gaaaanz meine Meinung! Hühner für die Heizung zu missbrauchen, soll sich was schämen, der ...! Die Tierchen haben als Nahrungsquelle schon genug zu leiden! Jonny
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
28.09.2007 09:59:44
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Mein lieber Mann, ich hab ja schon viel mitgemacht, aber das ist mal wieder der Hammer:
Ich ruf neutral und offen an als Gebäude-Energieberater mit technischem Interesse an der Anlage. Werde innerhalb 20 sek abgekanzelt was ich wolle, er hätte Aufträge zu machen und legt sofort auf.
Wahlwiederholung 05741-8504. Ich nochmal von vorne: "Entschuldigung, ich nochmal, wir wurden offensichtlich versehentlich technisch unterbrochen..bla bla bla..", holt der nochmals lauthals aus: was das mich interessieren würde, was ich wolle,die Anlagen laufen, das gehe mich einen Scheißdreck an, man brauche keine Energieberater, die Anlage mache aus den 45Grad die 85 und Zitat: "wenn das nicht in meinen Kopf gehe, dann könne er mir auch nicht helfen...".Er hätte noch einige Anlagen am bauen und für so nen scheiß keine Zeit. Aufgelegt.
Wenn das nicht so weit wäre...............
Versucht doch Ihr mal Euer Glück, vorbereitet seid Ihr ja jetzt. Viel Spaß und Erfolg.
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Verfasser: kd-leer | Zeit:
28.09.2007 10:19:22
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Kann mal jemand kommen mir das Grinsen aus'm Gesicht schlagen? Meine Frau kommt gleich nach Haus, die denkt ja sonstwas!
Jonny Echt geile Story!
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Verfasser: helix | Zeit:
28.09.2007 18:51:12
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;-))) ... dann war die TelNr also richtig.
... vielleicht hast Du DanielDüsentrieb bei einer wichtigen Neuentwicklung gestört:
mit Hühnerfedern beflockte Windräder - die drehen doppelt so schnell ;-))
Gruß, helix
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
28.09.2007 19:00:10
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@ helix
Die Nummer war nicht richtig, wurde aber von einer bereits leicht genervten Tel-Teilnehmerin auf die richtige Verwiesen.
Wer weiß, vielleicht rufen da halt jeden Tag Hunderte an?
Ich probiers nächste Woche nochmal, als Heinz Schlösser, Redakteur vom Grevenbroicher Tagblatt.
;-))))
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Verfasser: R.B. | Zeit:
28.09.2007 19:06:42
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Na dann frag´ ihn mal, ob sein Wunderkessel ein CE-Zeichen hat....darf man doch sonst nicht in Betrieb nehmen..:-)))
Gruß Ralf
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Verfasser: Bent-Holger zur Heide | Zeit:
11.10.2007 10:29:16
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Hallo zusammen! Wie soll sich die Welt weiterentwickeln bei soviel Ignoranz!! Würde man sich sachlich mit dem System auseinandersetzen (z.B. es wird kein Hühnerfett verbrannt, es ist nur Speichermedium, könnte auch Thermoöl sein) und sich bei Betreibern einer solchen Anlagen informieren, kann man schon ins Grübeln kommen und stellt die theoretischen Wirkungsgradberechnungen in Zweifel.
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Verfasser: HarryT :-) | Zeit:
11.10.2007 11:08:25
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... es ist keine Frage der Ignoranz sondern eine Frage der Physik.Mehr als 100% Wirkungsgrad (bezogen auf den Brennwert) geht nicht. Mehr Energie (Einheit kWh) ist einer gewissen Menge Brennstoff nicht drinn. Sollte jemand Gegenteiliges behaupten, dann wäre wohl endlich das Perpetuum Mobile gefunden, eine Konstruktion die ohne Zuführung von außen Energie vermehrt ... Harry PS Der "Brennstoff" Strom ist bezogen auf den Energiegehalt (Einheit kWh) zZ rund dreimal so teurer wie die gleiche Menge Energie in Erdgas oder Heizöl.
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
11.10.2007 12:26:01
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@ Bent-Holger zur Heide
Interessantes Argument. Mich - und viele andere hier würde echt das Funktionsprinzip interessieren Leider konnte mir der Herr Wunder-Erfinder aufgrund seiner emotionalen Übererregung keine klare technische Auskunft geben. Vielleicht kannst Du uns da weiterhelfen weil Du mehr weißt - das ist mein voller Ernst - das interessiert mich nämlich.
Aber zumindest mal Danke für das Wiederaufgreifen des Themas - ich glaub ich sollte dort mal wieder anrufen. Vielleicht ist zwischenzeitlich zumindest eine nette Telefonistin eingestellt die mich etwas länger in der leitung behält.
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Verfasser: Bent-Holger zur Heide | Zeit:
12.10.2007 16:31:17
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Man kann niemanden daran hindern insbesondere das teure und im Vergleich zum Heizöl mit weniger Energieausbeute beinhaltende Erdgas zu verheizen. Selbst neueste und nicht billige Heiztechnik hat einen Schornsteinanschluß, bei dem sicher einiges an Energie verlorengeht. Bei dieser Anlage wird die Energie nur in sich benötigt und Hühnerfett ist trotz aller Polemik ein tolles Speichermedium und man kommt daher mit mit wesentlich weniger Energie aus. Diese Energie mag zwar teuerer sein, aber man braucht auch wenig, ohne dass jetzt das Perpetium Mobile erfunden wurde. Kann man denn sicher sein, dass die in der Gasabrechnung abgerechneten kw/h auch wirklich geliefert wurden. Ich will jedenfalls weg vom teueren Gas. Da ich Anlagen in Betrieb gesehen habe und zwar bei seriösen Leuten, bin ich ziemlich überzeugt. Die Reaktionen am Telefon von Herrn Schneider kann ich allein schon auf grund der unsachlichen Beiträge hier verstehen, er hat keine Firma und ist ein leidschaftlicher Tüftler aber kein Geldab"schneider".
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
12.10.2007 16:47:18
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Aber jetzt mal rein physikalisch betrachtet: Hühnerfett, Goldbarren oder Pferdescheiße können doch keine Energie gewinnen die nicht schon da wäre. Sie können alle mehr oder weniger schlecht oder mehr oder weniger teuer oder mehr oder weniger stinkend Energie SPEICHERN die sie von irgendwo bekommen haben.
Oder sind WIR hier alle doof und haben keine Ahnung von Thermodynamik?
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Verfasser: rege_digital | Zeit:
12.10.2007 16:52:52
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Es ist doch allgemein bekannt das Hühnerfett einen Energiemultiplikationsfaktor von ca. 8 hat, das kann dir jeder Hendlbrater bestätigen. Es wurde auch Zeit das endlich jemand diese spezielle Eigenschaft des Hühnerfettes nutzt. Schade das ich da nicht vorher draufgekommen bin.
HÜHNERFETT IST DIE ZUKUNFT!!
Das einzige was noch besser ist als Hühnerfett sind HEIZLEISTEN.
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Verfasser: OliverSo | Zeit:
12.10.2007 16:57:54
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Da ich Anlagen in Betrieb gesehen habe und zwar bei seriösen Leuten, bin ich ziemlich überzeugt.
Was genau wurde denn da präsentiert? Das man ein Haus mit einem Speicher mit integriertem Elektroheizstab heizen kann, bezweifelt niemand. Ebensowenig, daß der Wirkunsggrad der Umwandlung von Strom in Wärme sehr hoch ist.
Bezweifelt werden solche Angaben, wie
ein normales 1 - 2-Familienhaus (auch Altbau) mit ca. 2000 Kwh Strom jährlich beheizen und mit Warmwasser versorgen soll.
Ein 1 - 2-Familienhaus (auch Altbau) hat normalerweise mindetens den 10-fachen Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser. Und nur durch etwas Hühnerfett auf die genannten Werte zu kommen, ist schlicht und einfach Bullshit.
Oliver
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Verfasser: pbergstein | Zeit:
12.10.2007 17:08:28
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Das kann ja nur noch besser werden, mit steigenden Energiepreisen. Der Mensch ist doch sehr erfinderisch, aber anstatt die Energie in eine Entwicklung eines solchen Schrotts zu stecken würde ich mir Gedanken zum Energiesparen machen. Aber wie so oft wird nur die e PITine Energie durch eine Andere ersetzt. Das spart nichts. Das kostet erstmal. Gruß
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Verfasser: Falk N. | Zeit:
12.10.2007 17:40:48
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Mich treibt nur die Sorge um:
Wenn die Putin-Russen und Öl-Scheichs DAS mitkriegen, dann kaufen die hier bei uns alle Hühnereier auf (wie schon die Chinesen die ganze Milch) und züchten Hühner fürs Fett ohne Ende. Und wir? WIR haben keine Eier für die schwäbischen Spätzle! Die Südfront liegt dann völlig offen, auf die Bayern kann man nicht zählen, das Abendland geht unter - diesmal kommen die Muselmanen nicht nur bis Wien.
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Verfasser: MichaelMaria1 | Zeit:
12.10.2007 18:34:23
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Auf die Bayern kann man immer zählen.
Aber ich kenn die Physikalische Lösung des Hühnerfett Speichers. Ihr habt wohl in Physik und Chemie nicht immer aufgepasst? In Fachtherorie vermehrt geschlafen?
Ganz klar, überlegt mal. Energie wird nur umgewandelt. Also vom geschlachteten Huhn zum Grillhendl/Broiler/halfer Hahn etc. wird ja jede Menge Energie benötigt, da Energie nicht verloren geht und verbraucht werden kann sondern nur umgewandelt wird, steckt die Energie aus den ganzen Gashendelgrillbuden natürlich versteckt im Hendlfett drin. Wo sonst sollte die sonst sein??
Durch Subkontinentale Mikroorganismen die durch den Forschungsreaktor in Garching gejagt wurden hat der Erfinder es geschaft, das ganze als normales Hühnerfett zu tarnen um die darin enthaltene Energie aus dem Grillprozess wieder Pö a Pö freizusetzen. Es stecken in jedem Liter Hühnerfett ca 20.000 Kw/h Stunden Energie drin und die wird in kleinen Schritten angezapft. 20000 * 50 Liter ergibt einen Energiegehalt von 1.000.000 KW/h geteilt durch 2000 KW/h Jahresverbrauch macht das eine Kessellebensdauer von in etwa 500 Heizperioden/Jahren.
Schmunzelnde Grüße
Michael
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Verfasser: Busokunde | Zeit:
12.10.2007 19:33:28
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das ist ein "Schneller Brüter"Wolle ..nennt man das Teil, was alle nicht wollen und auch noch nicht si richtig funktioniert so
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