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die elektrische Wärmepumpe, eine verkappte Kohleheizung
Verfasser:
jackyw
Zeit: 05.12.2008 22:12:23
0
997610
Hallo josef,

es war eigentlich nicht meine Absicht dich zu beleidigen, deshalb entschuldige ich mich für die Wortwahl meines letzen Beitrages bei Dir. Logischerweise werden die allerwenigsten Fördergelder ablehnen, weder Du noch ich noch irgendjemand anders. Das habe ich in meinem letzten Beitrag ebenfalls falsch formuliert.

Ich finde Subventionen an sich fragwürdig, da ist aber der Gesetzgeber und nicht Du oder ich als Endkunde gefordert.

Grüße jackyw
Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.12.2008 22:41:13
0
997631
@ölbaldaus

Zitat von Dir:

"Ich habe 60 Megawattstunden Energie im Haus,wo nur die Sonne brennt,aber kaum das Kraftwerk.

Den Rest mache ich mit Wärmepumpen mit Arbeitszahlen bis zu 8,meistens aber darunter,aber nicht unter 5."

Klar fühlen sich viele hier im Forum vera.... von Dir.

Du machst hier einen auf Solargroßko.. und unterstellst dem Rest, zu blöd zu sein, die Sonne zu nutzen. Dazu besche.... Du uns noch, indem Du, sicher legal gemäß aktueller Gesetzeslage, Deine Förderung uns aus der Tasche ziehst!!!!


Komm' endlich von Deinem hohen Roß herunter und schaue der Realität ins Auge: Deine "Insellösung", deren Daten ich durchaus anzweifele, ist nicht auf die Allgemeinheit übertragbar. Wenn es ein Hobby von Dir sein sollte, geht es vielleicht in Ordnung, aber dann sieh' ein, dass das für 99,99% der Bevölkerung keine Lösung darstellt. Es ist meiner Meinung nach nicht mal ein praktikabler Ansatz, der eine Chance hätte, weiterverfolgt zu werden.....
Verfasser:
krats
Zeit: 06.12.2008 08:30:03
0
997679
@ölbaldaus

Bei 10000ltr Inhalt und 60° Wassertemperatur müßtet ihr eine WP tagelang kontinuierlich durchlaufen lassen,um die gleiche Energiemenge zu erzeugen,die ich praktisch verlustfrei speichern kann.Wo ist also euer Speicherproblem?

D. h. rund 700 kWh, also 70 Liter Öl für 0,50 € (35 EUR) sind gespeichert. Bei uns regnet's fast den ganzen Tag. Fragt sich, was die Solaranlage im Winter bringt?

Mir wär' 1/3 Ster Holz als Speicher lieber. ;)
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 06.12.2008 09:21:25
0
997692
Hallo krats,sirius und andere Ungläubige,


es ist nicht entscheidend,ob ich über Wochen speichern kann,sondern es soll mal ein sonnenloser Tag oder zwei überbrückt werden können.Anders sind Langzeitspeicher(Saisonspeicher),von denen ich aber nicht spreche.

Ich habe 107qm ohne Südabweichung mit(nahezu) optimaler Winterelevation aufgestellt,so daß auch in dieser Jahreszeit ordentliche Erträge kommen.

Es gibt Erfahrungswerte,was ein qm Kolliefläche pro Jahr liefert.Da bei mir eine Ganzjahresnutzung vorliegt,kann ich auch die Staganationszeiten,die andre Solarier im Sommer haben,verwerten.
Dadurch sind die Erträge noch höher als die prospektierten Werte der Hersteller.Die sind bei meinem Kollietyp bei 580 KWh/qm/a.

Eure Absicht ist mir schon klar:Ihr wollt mich als outstanding user hinstellen,dessen Ergebnisse nicht auf andre übertragbar sind.Sehr durchschaubar,die Taktik.

In Wirklichkeit kann aber jeder,dessen Systemtemperatur so niedrig ist,daß eine WP mit guter Effizienz arbeitet,auch die Solarthermie mit guter Effizienz betreiben.Er kann halt nicht wie ich,die Sommererträge voll nutzen,sondern nur die Warmwasserbereitung.
Heizungsunterstütung ist aber unabhängig von der Jahreszeit immer dann möglich,wenn die Sonne scheint.





Gruß
Josef
Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.12.2008 10:31:09
0
997724
@Ölbaldaus

"......unterstütung ist aber unabhängig von der Jahreszeit immer dann möglich,wenn die Sonne scheint."

Die hat bei uns über eine Woche nicht geschienen. Und Deine Max-2-Tage-Speicherung hätten da auch nicht geholfen.

Versuche bitte nicht, uns über Deinen Kamm scheren zu wollen uns als zu blöd hinzustellen. Für die Allermeisten sind solche Lösungen überhaupt nicht praktikabel, geschweige denn finanzierbar...

Übrigens warte ich immer noch auf eine Kostenaufstellung Deiner "Hobbyanlage"...
Verfasser:
Andy7171
Zeit: 06.12.2008 10:31:47
0
997725
Hallo Josef,
du hast ein schöne individuelle Lösung. Punkt.

Für uns nicht brauchbar.
Mit etwas ST kann ich mein WW abdecken. Dann habe ich 5 € über 8 Monate im Jahr gespart. Die AZ von 100 geht mir in dem Moment am Arsch vorbei. So einfach ist das. Finanziell also ein Desaster, dafür habe ich ein etwas besseres Gewissen.
Mit etwas mehr ST habe ich Heizungsunterstützung. Jetzt könnt ich im Jahr 50-100€ sparen. An Verbrauchskosten wohlbemerkt, mit Gegenrechnung bin ich natürlich im Minus. Mein Gewissen wäre noch etwas besser.

In der Praxis heize ich frühestens ab Mitte Oktober, normal ab 1. November im Schnitt. Genau ab diesem Moment hätte ich mir die Heizungsunterstützung dieses Jahr bei der Sonneneinstrahlung an den Hut stecken können. Da ist nix mit Arbeistzahl 8 dann. Totaler Quatsch. Alles andere ist durch die rosa Solarbrille betrachtet.

Ein gutes Gewissen hab ich auch, wenn ich mit den Kindern sinnvoll Nikolaus feiere oder sonst was, da brauch ich keine Alibisolaranlage dazu.

Das soll kein persönlicher Angriff auf dich sein. Aber deine Lösung ist und bleibt Deine! Bei mir, und ich stehe für viele normale EFHs, muss zur guten Grundidee schon noch etwas mehr Anreiz kommen. Dieser ist trotz Suvention nicht gegeben. Diese Rechnung wurde hier schon zigmal durchgeleiert, dann muss man das auch von deiner Seite mal akzeptieren und nicht immer so einen Eiertanz aufführen.

Diese ganze Kohlediskussion (Ausgangspunkt des Fred) geht mir übrigens auch am Arsch vorbei. Ich versteh bis heut nicht, warum nur bei der Wp immer alle so laut aufschreien. Bei jeder Berechnung wird sogar noch der Strom für den Vorlauffühler der FBH miterfasst. Lächerlich, im Vergleich zu den anderen Systemen.
Die max. 3000 kWh, welche ich brauch im Jahr sind Peanuts. Alles blabla, um den Normalbürger unter Druck zu setzen und Preiserhöhungen durchzuziehen.

Nur mal so, weils grad dazupasst.. War letzte Woche auf Fortbildung. Die edlen Räumlichkeiten des Gastgebers werden dazu im Winter mit durchschnittlich 30000 Liter Öl pro Tag beheizt.
Das ist keine Rechtfertigung für das Verhalten anderer, aber das Rumgehacke auf mir als Kleinverbraucher und Hirnverreckungen wegen paar kWh Einsparmöglichkeiten mit überproportionalem finanziellen Aufwand ist indiskutabel. Meine Kinder brauchen später lieber mal ein Studium finanziert, als ein gutes Gewissen beim Duschen.

Frohes Samstagsbaden wünscht der Nikolaus.
Verfasser:
Martin206
Zeit: 08.12.2008 17:43:39
0
999345
@Ritterrippo

Klar gibt es für WP's auch höhere Förderungen im Altbau.

Ich sprach aber vo unserem Neubau, und solange wir nicht sicher sind, daß wir den Eff.Bonus erreichen, bekommen wir eben nur 1.460 EUR Förderung für unsere 146qm Wfl.
___

@ "Umweltapostel" ölbaldaus
...und @all

...damit man sieht was alles möglich wäre ...und noch viel mehr.

Wo liegt den der Haushalts-Stromverbrauch?
Max. 2000kWh (2Pers.) bzw. 3000kWh (4Pers.) sind locker zu schaffen.
Es geht sogar ohne wirkliche Komforteinbusen und mit etwas Gewöhnung und sparsamen, in Größe angemessenen Geräte auch noch weniger.

Wirklich kein Standby, kein PC im "Leerlauf" oder zur dauernden Überwachung der Heizung oder so an?
Das ist nämliche absolut unnötige Verschwendung!

Kein Wäschetrockner?
Hier tut's auch in vielen Fällen das altbewährte Modell ohne Stecker aber mit 2 Flügeln.

Spülmaschine und Waschmaschine an Warmwasser angeschlossen?
Kann viel Strom sparen.

Energiesparlampen - wo sinnvoll - im Einsatz?
Nicht nur eine Sparlampe um zu zeigen daß man sowas auch kennt.

2. Kühlschrank und/oder Kühltruhe + Kühl-Gefrierkombi im Einsatz?
Eine "Riesen-Verschwendung!".

Radiowecker (Trafo!), Funktelefon im ganztägigen Betrieb, Drucker/Fax ständig auf Standby, nachts Garten-/Wegbeleuchtung an ...?
Alles unnötig - reine "Bequemlichkeit".

Deckst Ihr den Strom mit "gutem" Ökostrom?

Wassersparvorrichtungen an allen Außlässen - vor allem welchen mit Warmwasser?

Welches Auto fährst Du, mit welchem Verbrauch und für welche Fahrten?
Wann bist Du das letzte mal mit dem Zug / dem Rad / eine Fahrgemeinschaft gefahren?

Achtet Ihr auf regionale Produkte - oder muß es etwas das Quellwasser aus Italien oder Frankreich sein, obwohl wir sehr gute Mineralquellen in vielen Teilen Deutschlands haben?
Das gilt für spanische Kartoffeln, litauische Pilze, norddeutsches Bier im Süden (oder eben andersrum), chinesische Vogelhäuschen (wo die doch nur 9,90 kosten - nicht 12 EUR wie am heimischen Weihnachtsmarkt), kanadische Holzhäuser (tatsächl. aus kanadischem Holz!)?

Wieviel Holzfenster kann man (energetisch gesehen) herstellen, bis man den Energieeinsatz für ein Kunststoffenster erreicht hat?
Wieviel energetisch aufwändig hergestelltes Material schmeißt man täglich weg?

Ich könnt da tausden Stunden weiter referieren.

Aber weiter darüber zu reden ob nun Holz, Solar oder WP die Umwelt mehr schonen bin ich leid.

Alle 3 Varianten sind bei ordentlicher Planung/Ausführung besser für die Umwelt als Öl, Kohle, Gas und Atomstrom.

Besser ist nur: Energie gar nicht erst zu brauchen / zu verschwenden.

Salut
-Martin-
Verfasser:
Ritterrippo
Zeit: 09.12.2008 13:00:52
0
999909
So ist es Martin.

MfG Theo

PS: "Zum Komfort ein Busen" und nicht "Komforteinbusen".
Langes "u" -> "ss", kurzes "u" -> "ß"
"Buße" nicht "Busse", wenn Du reuig bist und nicht in die Stadt mit dem "Bus" möchtest. Bewahr es im "Busen".

Nix für ungut.
Verfasser:
mhaede
Zeit: 13.12.2008 14:01:35
0
1003332
Hallo zusammen,
man sollte nicht immer Äpfel mit Birne vergleichen.
Wenn der Strom aus Wasserkraft, Photovoltaik, Biogas, Holzhackschnitzel und Pflanzenöl erzeugt wird und kleine, gut gedämpfte Häuser mit einer WP (JAZ=4-5) geheizt werden, ist das ein gutes Gesamtkonzept.
Die WP mit JAZ=4-5 wird nicht dadurch schlechter, dass der Strom aus KKW und AKW kommt.
Das Entscheidende ist das Gesamtkonzept für eine Region.
Die oben beschriebene Kombination, ergänzt um einen entsprechenden Anteil Windenergie, ist die Grundlage der geplanten EU-Maßnahmen.
Wichtig ist in dem Zusammenhang natürlich die optimale Auslegung der Wärmepumpe. Ein E-Zusatzheizer hat in einer modernen WP-Anlage absolut nichts mehr zu suchen. Ebenso reine Elektroheizungen, die leider immer noch von verschiedenen Firmen propagiert werden.
MfG
MichaelHaede
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 13.12.2008 20:53:09
0
1003633
Hallo Michael,

leider ist regenerativer Strom sehr teuer,man denke nur an PV.
Aber er ist CO2 Neutral.

Andrer Strom ist günstiger,aber mit höherem CO2 Anteil oder anderen Umwelt-Risiken(Atom*Kohle)

Dabei steckt die WP in der Zwickmühle(wie man an der jetzigen Preisrunde für WP Strom gerade wieder sieht)
Entweder man bringt das Argument der CO2 Einsparung ins Feld,dann muß man bereit sein,dauerhafte Stromerhöhungen klaglos hinzunehmen.

Oder man möchte billig heizen,dann würde der billige Strom die Umwelt belasten,und man muß dazu bereit sein,die Umwelt über Gebühr zu belasten.
Wie mans dreht oder wendet:Die alleinige WP-Beheizung eines Hauses verbraucht zuviel Edelenergie,die entweder teuer oder umweltbelastend ist.
Da die JAZ Werte erwiesenermaßen nicht nach oben gehen,müßen völlig neue Wege beschritten werden,die aber der WP die alleinige!! Wärmeerzeugung im Haus nicht länger überlassen darf.


Gruß
Verfasser:
mhaede
Zeit: 14.12.2008 11:41:05
0
1003851
Hallo Ölbaldaus,
Du sugerierst, dass Strom aus regenerativen Quellen teuerer ist als aus Kohle und Atom, aber umweltfreundlicher ist.
Es ist die Frage, wie billig und teuer definiert wird. Wenn alle Folgekosten mit eingerechtnet werden, ist der Atomstrom mit Aufbereitung, Zwischenlagerung, Endlagerung (noch keine praktikable Lösung in Sicht!) mit Abstand der teuerste Strom. Strom aus Kohle ist mit Berücksichtigung der CO2-Billanz ist auch noch sehr teuer. Nach aktuellem Stand ist die Windkraft die billigste Art, Strom zu erzeugen, mit dem Nachteil der grossen Leistungsschwankungen. Deshalb ist ein Mix aus Wind, Sonne, Wasser und weitere erneuerbare Energie langfristig die billigste Variante. Und in dieses Konzept passt auch die WP. Natürlich nicht für jedes Haus, aber für den Neubaubereich (KfW-40 oder passiv) im Mix mit Holz (abhängig von der Region).
MfG
Michael Haede
Verfasser:
Ritterrippo
Zeit: 14.12.2008 15:37:01
0
1003997
Hallo Michael,

Atomstrom ist der preiswerteste und umweltschonenste Strom.

Kohle und Öl-Verbrennung verseuchen die Umwelt und das dabei produzierte CO2 kann man nicht "entsorgen". Selbst wenn man es unter die Erde bringen würde, würde es sich dort nicht abbauen, wie die Radioaktivität.

Und wie teuer es unsere Nachfahren kommen wird, wenn wir das chemisch so wertvolle Öl einfach verbrannt haben, bitte ich doch in die Kalkulation aufzunehmen. Was meinst Ihr woraus PUR oder Styrodur sind?

Und wenn man "Windkraft für alle" nutzen will, müsste ein Bundesland wie Baden-W. komplett mit Windmühlen zubauen. Schöne neue Welt.

Und wenn ein CO2-Tiefenlager mal undicht wird und der dumme Zufall es will, ensteht eine Gas-Blase von ca 10 m Höhe, in der nicht nur die Vögel vom Baum fallen. Da hält sich auch Opa nicht auf dem Hocker. Ist in Kenia schon mal passiert.

Bei PV gilt ähnliches. Die notwendige Fläche in D haben wir nicht. Zum Thema Flächenversiegelung? Schweigen!

Und wenn wirklich eine AKW hochgeht, dann ist die verseuchte Fläche und die Zahl der Toten überschaubar.
In D sterben jährlich an den Folgen von Unfällen 4000 Menschen. 1970 noch über 20.000 allein in West-D. Und die Raucher? Wieviel Tote? Und die Trinker?

Der Klimawandel ist dagegen in den Folgen global noch kaum überschaubar.

Die einzige Lösung ist Bio-Diesel. Da verhungert zwar die halbe Menschheit. Durch die Erdkrümmung sehen wir das aber nicht. Ein großer Vorteil.

MfG Theo
Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 15.12.2008 02:14:47
0
1004395
@Ritterrippo

Da hast Du völlig recht, nur hätte ich im Satz

"Der Klimawandel ist dagegen in den Folgen global noch kaum überschaubar."

das Wort "Klimawandel" durch KLIMASCHWINDEL ersetzt.....
Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 15.12.2008 08:44:19
0
1004466
Zu den Solarinvestitionen:

Phoenixrunde vor ein paar Wochen:

Würde man die Kosten der atomaren Stromerzeugung 1:1 auf den Verbraucher umlegen so kostet eine KwH rund 2 Euro.

Noch Fragen?

Langzeitspeicher sind nur teuer weil sie nicht billiger varkauft werden :o)

Wäre eine ST-Anlage plus Langzeitspeicher vom Gesetzgeber zur Standardheizung zur verpflichtung gemacht worden wärens deutlich günstiger und würden sich eher rechnen.
Verfasser:
krats
Zeit: 15.12.2008 11:17:37
0
1004575
@siriuszwo

Da hast Du völlig recht, nur hätte ich im Satz

"Der Klimawandel ist dagegen in den Folgen global noch kaum überschaubar."

das Wort "Klimawandel" durch KLIMASCHWINDEL ersetzt.....


Glaubensfrage, aus Wahrscheinlichkeiten ermittelt oder gesichertes Wissen?

http://www.youtube.com/watch?v=qlBUuyMZbUQ
;)
Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 15.12.2008 12:16:01
0
1004614
@krats

Lies z.B. mal "Freispruch für CO2" von Wolfgang Thüne (auch wenn hier gleich wieder die Klimawandelhardliner aufheulen...)

Oder hier

Ich bin für sparsamen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen, aber der Klimawandel wird von Leuten herbeigeredet, die dafür viel Geld bekommen.


Kachelmann kann das Wetter nicht mal auf zwei Tage genau voraussagen, aber diese Pseodoklimaapostel wollen die Verhältnisse auf der Erde über Jahrzehnte oder Jahrhunderte prognostizieren? Im Leben nicht!

Schlimm ist nur, dass die Politik die "Ergebnisse" dieser Vögel zum abzocken des Volkes benutzt.
Verfasser:
krats
Zeit: 15.12.2008 13:55:06
0
1004698
@siriuszwo

Ich bin für sparsamen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen, aber der Klimawandel wird von Leuten herbeigeredet, die dafür viel Geld bekommen.

Hätte nichts dagegen, wenn CO2 bzw. der Klimawandel kein Problem wäre.

Allerdings:
http://www.giss.nasa.gov/research/briefs/hansen_13/
"Humanity must find a path to reduced atmospheric carbon dioxide, to less than the amount in the air today, if climate disasters are to be averted, according to a study recently published in Open Atmospheric Science Journal by a group of ten scientists from the United States, the United Kingdom and France..."

Kachelmann kann das Wetter nicht mal auf zwei Tage genau voraussagen, aber diese Pseodoklimaapostel wollen die Verhältnisse auf der Erde über Jahrzehnte oder Jahrhunderte prognostizieren? Im Leben nicht!

Perfekt sind die Modelle sicher nicht (Wolken?). Fragt sich auch, ob entscheidende Parameter fehlen. Die Vergangenheit lässt sich aber ganz gut abbilden (Realitätsvergleich).
Verfasser:
Ritterrippo
Zeit: 15.12.2008 13:57:03
0
1004700
Hallo Siriuszwo, Hallo krats,

Link 1 Vorteile des Klimawandels einmal polemisch

und

Link 2 Atomkraft wieder polimisch

Bei soviel Polemik geht doch jede Diskussion daneben.

Ob der Klimawandel eintritt und ob er menschenverursacht ist, kann dahinstehen.

In jedem Falle führt die Politik zur Reduktion des Energieverbrauchs gerade auch an fossilen Energieträgern oder zielt darauf ab.

Mit staatlich geforderten und geförderten Energieeinsparmaßnahmen werden nicht nur ganze Wirtschaftszweige mit Aufträgen befeuert, sondern lassen sich ganz offensichtlich die Resourcen an Kohle, Öl und Gas langfristiger ausnutzen.

Bedenkt die vielen Arbeitnehmer und Unternehmer, die die Produkte der Wärmedämmung verbauen oder die Hersteller. Sollen die alle entlassen werden?

Und gleichviel, ob der Klimawandel nun kommt oder nicht, ob es ein Klimaschwindel ist oder nicht, Energiesparmaßnahmen zu Gunsten der Nachwelt rechtfertigen große Anstrengungen. Die Welt wurde uns nicht geschenkt sondern nur geliehen.

Das Volk braucht den Glauben an den Klimawandel, weil es ansonsten nicht (Energie) sparen will.

MfG Theo
Verfasser:
mhaede
Zeit: 15.12.2008 17:32:42
0
1004886
Hallo Theo,
wenn ich Deinen Standpunkt richtig gedeutet habe, möchtest Du Atomkraft zur Stromerzeugung einsetzen, da zur Zeit weniger Leute durch Strahlung sterben als durch den Straßenverkehr. Die Windkraft soll nicht genutzt werden, da Dir die Anlagen nicht gefallen, PV soll nicht genutzt werden, weil angeblich nicht genug Flächen vorhanden sind und erneuerbare Energien sollen nicht genutzt werden, weil dadurch die halbe Menschheit verhungern würde.
Wie sieht es mit Energie sparen aus?
Soll das auch nicht gemacht werden, weil sonst die Stromproduzenten an Umsatz verlieren würden?
Mal ganz ehrlich: Ist Dein beschriebener Standpunkt Deine ehrliche Meinung oder willst Du nur mit provozierenden, subjektiven Argumenten die Diskussion antreiben?
MfG
Michael Haede
Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 15.12.2008 18:00:21
0
1004918
@mhaede

Mir scheint, dass Du mir der Auslegung von Theos Worten provozieren willst!

Theo spricht doch von Energiesparen und Sparsamkeit, weil "wir die Welt nur geborgt haben". Das war keine Polemik.

Andererseit meint und auch ich, dass man bei mancher hochgeputschen Diskussion bestimmter Kreise die Kirche im Dorf lassen sollte: Über AKW, die hier noch keinen Todesfall verursacht haben, tobt man sich verbal aus, während die realen 4000 Verkehrstoten unter den Tisch gekehrt werden....

Außerdem liefern nüchterne Betrachtungen von Windkraft und PV erschütternde Ergebnisse und das nicht wegen der Piepmätze, die in die Flügel geraten könnten. Das Verhältnis von Investition zu Rückfluß ist ganz einfach grottenschlecht im Verhälnis zu anderen Lösungen.
Verfasser:
Martin206
Zeit: 15.12.2008 18:47:05
0
1004959
@Ritterrippo

Danke :o)
...werd's mir merken
...ansonsten korrigiert mich immer meine Frau :o)
__

@ölbaldaus + @all

Zitat: "leider ist regenerativer Strom sehr teuer"

Quatsch.
Zählen tut erst mal das was man dafür zahlt.
Und für Regenerativen Strom zahlt man nur unwesentlich mehr als für konventionelln Strommix.

Bei uns kostet der günstigste Strom 17,23ct/kWh, der günstigste Ökostrom 18,08ct/kWh. Das sind bei 4000 kWh für Haushalts-/WP-Strom grad mal 34 EUR im Jahr bzw. 2,83 EUR im Monat.
Würdest Du das als sehr viel teurer bezeichnen?

Und jetzt komm mir nicht mit den Abgaben etc. auf regenerativen Strom.
Auch für Atomstrom (Entwicklung, Sicherheit, Anfangssubvention) und Kohlestrom (Kohle-Subvention, Verschenken von CO2-Zertifikaten) zahlen wir indirekt über die Steuern dazu.

Und vergeßt endlich den WP-Strom!
Zusätzlich Grundgebühr von 65,28 EUR/a, fest gebunden an den Regionalversorger und sogar noch teurer als woanders:
(z.B. 2500kWh, nur für WP)
17,23 günstigster Strommix (430,75 Verbrauchskosten)
18,08 günstigster Ökostrom (452,00 Verbrauchskosten) /PS: unsere Wahl
18,24/14,76 WP-Strom (2. Grundgebühr, 50%HT => 477,78)

...eben nur für den Versorger ein Vorteil! :o(

Ölbaldaus,
was würdest Du mir denn für mein Haus (KfW40, 5kW-Heizlast, max.28°C VL, 146qm) denn als "bessere Heizung" empfehlen, statt meiner Sole-WP mit min. JAZ 4,5?

Gas/Solar? Pellets/Solar? BHKW?

Wenn ich die Frischluftfilter meine Lüftungsanlage so anschaue, wie schwarz die und die Lüftungsgitter in 3 Wochen bereits geworden sind, dann reicht es glaub ich an Schadstoffen aus vor-Ort-emittierenden Heizungen. Auch wenn ich mir die Rußschwaden der Holzofenheizer jeden Tag so anschaue graust es mir.
Das kann ein Wasserkraftwerk, Photovoltaik, Wind, etc. und sogar ein modernes Heizkraftwerk besser als eine kleine Heizung im EFH.

Wenn man Heizungen mit vor-Ort-Emissionen schon betreibt, dann sollte man da auch das maximale für die Schadstoffminderung tun. Das was heute als Stand der Technik eingebaut und verkauft wird, ist weit weg vom heute möglicher Technik.
Gas-BHKW'S mit Katalysator - am besten für mehere Häuser gemeinsam (Reihenhäuser, Eigentumswohnungs-Anlagen, Teile eines Wohngebiets oder eines Straßenzuges, etc.) - sind da schon näher am Machbaren.

@Ritterrippo

Zitat: "Atomstrom íst der preiswerteste und umweltschondenste Srom"

Quatsch.

Erst mal ist der billigste Strom (die billigste Energie) der, der nicht (mehr) benötigt wird! Auch in punkto Umweltfreundlichkeit verhält es sich so.

Atomstrom ist vielleicht der momentan am billigsten herstellbare Srom.
Aber wenn Du die Subventionen der AKW-Technologie der vergangenen Jahrzehnte ansiehst, die Kosten die heute der Staat trägt (z.B. Sicherheit bei Atomtransporten) und die Folgekosten die die nächsten über 1000 Jahre für die "Endlagerung" und deren Nebenwirkungen auf uns zukommen.

Das ist wie mit einem billigen Elektrogerät:
50,- EUR für angebliche HiTec-Elektronik sind erst mal billig.
Aber alle 2 Jahre (nach der Garantie) ein neues Gerät kaufen müssen ist ärgerlich und auf dauer teuerer. Auch wenn es erst (rein vom Kaufpreis) noch als günstiger erscheint: Du zahlst auch für Elektronikschrott und Sondermüll Gebühren und Steuern, und wenn Du 5x so oft ein Gerät weg wirfst, fallen dafür eben auch 5x soviele Kosten an. Dann heißt es wieder "Müllmafia" - und alles nur weil es die Grünen gibt, oder so...

Unser Haus ist z.B. auch (fast) nicht mit PUR oder ähnlichem gedämmt.
95% der Dämmung sind aus Holzfaser, der Rest überwiegend Steinwolle.
Die Fenster sind auch nicht mit PUR-gefüllten Rahmen, sondern aus Holz mit zusätzl. "Lufteinschlüssen".

Man könnte auch statt Baden-Wü. kpl. mit Windkraft zubauen diese auf ganz Deutschland (inkl. Nord-/Ostsee und Alpen) verteilen.
Optisch sind diese sicher manchmal störend - aber gesamtökologisch wohl mit das Beste was derzeit möglich ist.

PV führt auch nicht automatisch zu mehr Flächenversiegelung ...einfach statt oder auf andere Versiegelung realisieren (z.B. auf/statt Dachdeckung, auf Fahrsilos, als sowieso nötige Überdachungen, etc.) oder auch in nahezu senkrechter Montage (Wandmontage).

Übrigens behauptet auch keiner, daß man nix gegen Unfälle mit Todesfolgen, Tod durch Rauchen, Trinken, Drogen, etc. machen soll.
Wäre man beim Energiebedarf in gut 30 Jahren auf ein Fünftel runtergekommen (so wie bei den Unfalltoten), bräuchten wir uns heute nicht über Energie unterhalten.

Gruß
-Martin-
Verfasser:
Martin206
Zeit: 15.12.2008 19:00:13
0
1004972
@Solarzelle

Auch Quatsch.

Wenn ST-Anlage/Langzeitspeicher für alle Pflicht wären, dann würden die ersten Jahre erst mal die Preis dafür steigen, da die Nachfrage nicht befriedigt werden könnte.

Sicher ist in dieser Technik viel Potential, ich denke sogar es ist ein fester Teil der zukünftigen Energiequellen.
(hatte übrigens auch gut 40qm Solar und mehrere tausend Liter Pufferspeicher zuerst ins Auge gefaßt ...aber war unbezahlbar und hätte zudem 2. Wärmequelle (kleinen, eingebundenen Pelletsofen) dazu gebraucht).
__

@siriuszwo

mal angenommen das mit dem Klimawandel ist nicht wirklich so.
Was verlieren wir, wenn wir trotzdem reagieren und weniger Energie verbrauchen/verschwenden und die Umwelt in vieler Hinsicht weniger belasten?

Mal angenommen der Klimawandel kommt - und sogar großteils durch den Menschen verursacht. Wie wollen wir das in 20 oder 50 Jahren wieder reinholen, wenn wir jetzt nicht damit beginnen?

Ich denke diese Fragen kann sich jeder selbst beantworten.

Wer sagt denn, daß durch AKW's hierzulande noch keine Menschen zu Schaden / zu Tode gekommen sind?
Wie ist das mit der Leukämie-Häufung in der Nähe von AKW's und mit den dort kranken oder verstorbenen Kindern/Leuten?
Wer sagt, daß Tschernobyl in Deutschland keinen Krebs verursacht hat und auch sonst hier niemand deswegen erkrankt ist? (und wenn es psychische Erkrankungen und Angst sind)

Welche andere Lösungen haben denn bessere "Verhältnisse von Investition und Rückfluß" und sind dazu noch ökologisch als gut einzustufen?

Gruß
-Martin-
Verfasser:
mhaede
Zeit: 15.12.2008 19:42:15
0
1005002
Bei dem Thema Investition und Rückfluß muß man unterscheiden zwischen Geld und Energie.
Der Primärenergieeinsatz zur Herstellung einer heute aktuellen Windkraftanlage (1 MW , getriebelos) wird in ca. 3 Betriebsmonaten erzeugt. Bei PV-Anlagen liegen die Energieamortisationszeiten zwischen 2 und 4 Jahren.
Die kaufmännischen Amortisationszeiten sind von den Marktpreisen und diese von den aktuellen Förderprogrammen abhängig.

Zu dem Thema Atomrisiko:
Den Standpunkt,
"Und wenn wirklich eine AKW hochgeht, dann ist die verseuchte Fläche und die Zahl der Toten überschaubar", finde ich schon bedenklich.
Majak (1957) und Tschernobyl (1986) waren 2 bekannte Unfälle, die allgemein bekannt wurden. Genaue Zahlen über geschädigte Personen sind nicht veröffentlicht.

Infos zu Tschernobyl

MfG
Michael Haede
Verfasser:
wpibex
Zeit: 15.12.2008 20:41:35
0
1005079
Hallo Michael,
verschon uns mit den Lügen der Grünspitze.
Wenn mein Nachbar besoffen seinen Lada in den Rhein fährt,
ist das für mich kein Grund unseren Passat still zu legen.
Von mir aus können die Enthusiasten der Efemeren Energien so viel bauen wie sie wollen. Aber ich will nicht gezwungen werden,
deren überhöhte Einspeisetarife zu bezahlen.
Was rentabel ist, setzt sich allein am Markt durch.
Deshalb sollte die Subvention der Efemeren im nächsten Jahr gekappt werden.
Wie niedrig fast reine Nuklearstrompreise sein können,
zeigt die EdF (www.edf.fr). NT/HT für 6,6/11 cent/kWh!
Und das von einem Pösen Monopolisten.

Lothar
Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 15.12.2008 21:29:50
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1005121
Moin,

mich würde ernsthaft mal interessieren, wie die Atomstrombefürworter jammern würden, wenn sie ALLE Kosten (bis hin zur ewig währenden) Pflege der Endlager mit dem Strompreis tragen müssten. Diese ganzen Kosten tragen nämlich alle Steuerzahler.
Aber über die Subventionen von PV, die nur in vergleichsweise lächerlicher Höhe dem Steuerzahler zur Last fallen, da wird sich's Maul zerrissen...


Bei uns kostet der günstigste Strom 17,23ct/kWh, der günstigste Ökostrom 18,08ct/kWh. Das sind bei 4000 kWh für Haushalts-/WP-Strom grad mal 34 EUR im Jahr bzw. 2,83 EUR im Monat.
DIE Rechnung musst Du mir mal vorrechnen. Bei mir sind 0,1808*4000 immer noch 723EUs/a oder 60,27EUs/Monat. ;-o)

Joo, lasst uns also fleißig weiterhin "preiswerte" Kohle importieren (die ist ja auch billiger als die, die bei uns auf Halde liegt). Und der Transport soo ökologisch... :-((

Ja, Dämmen müssen wir, um den E-Befarf runterzuschrauben, und sei es auch mit Erdölderivaten.

Aber elektrische Energie "auf Teufel komm raus" verheizen, DAS muss man nicht. Die Sonne schickt keine Rechnung; also ran, um ihre Energie auch dann nutzbar zu machen, wenn sie mal nicht scheint.

Grüße Michael
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