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Erdkollektor selbst verlegen?
Verfasser:
wusel04
Zeit: 22.05.2008 11:31:25
0
872988
Hallo an alle

mich würde mal interessieren, ob jemand von euch einen Erdkollektor im Garten selbst verlegt hat und wie die Erfahrung waren?

Wir würden gerne auch beim Thema Heizung so viel wie möglich sparen d.h. selbst mit Hand anlegen. ( Kennt ihr Anbieter, bei denen das möglich ist und wenn ja habt ihr Adressen). Braucht man vielleicht ggfls. nur das Material und später einen Heizungsinstallateur, der alles anschließt?

Das Ganze kann ja nicht ganz so kompliziert sein, wenn man strikt nach Plan vorgeht und alle Punkte genau abarbeitet.

Gibt es im Netz eventuell Links, Berichte, Bilder oder Videos, bei denen man sich so etwas veranschaulichen kann.

Wäre euch sehr dankbar.

Achso, die alles Entscheidende Frage, Wächst dann später auch etwas in meinem Garten ( Keine Bäume, ich meine Rasen, Sträucher, Blumen etc.)



LG Wusel
Verfasser:
Quehl1
Zeit: 22.05.2008 12:49:21
0
873044
ich habe meine Rohre selbst verlegt. Schwierigkeit: Das Rohr kommt auf einer Rolle. dadurch hat das Rohr einen Drall und kann nicht so schnell und einfach verlegt werden wie gedacht. Aus Zeitgründen (Bagger wartet auf das Zuschieben mit Sand) habe ich das nicht mehr genau verlegt, sondern von der Rolle quer abgezogen. Wegen des großen Grundstückes war die Genauigkeit der Verlegung dann auch kein Problem mehr. Von 5 verlegten Rohren hat der Baggerfahrer 1 durchgeschnitten, wo ich die Stelle aber später nicht mehr wiedergefunden habe. 1 Rohr war geknickt durch Zuschütten oder Befahren, habe ich nicht gesehen. Die Tiefe liegt somit bei mir zwischen 1m und 2m.
Damals alles selber gekauft und angeschlossen. Heute neu gekauft und keinen Heizi zum Anschließen gefunden. Muß ich wieder alles selbst machen.
Vor allem ist Denken und Vorausdenken wichtig dabei.

mfg
Quehl
Verfasser:
simplify
Zeit: 22.05.2008 13:12:15
0
873056
Aus Zeitgründen (Bagger wartet auf das Zuschieben mit Sand) habe ich das nicht mehr genau verlegt, sondern von der Rolle quer abgezogen

Genau aus solchen Gründen würde ich empfehlen die Eigenleistungskapazität auf andere Dinge zu verlegen.

Während die Rohre von deinem Fachbetrieb verlegt werden, kannst du dich z.B. um die Überdeckung mit Sand kümmern und zusammen mit dem Baggerfahrer dafür sorgen, dass den Rohren nichts passiert.

Du brauchst ohnehin viele Hände während der Verlegezeit, da in der Regel doch alles relativ schnell gehen muss.

Da das Auslegen der Rohre durch einen Fachbetrieb rel. schnell geht, kannst du dabei naturgemäß auch nicht all zuviel sparen.

Vielleicht kannst du die Kosten eher dadurch reduzieren, dass du vorher den richtigen Betrieb findest, der dir einen faires und kompetentes Angebot macht.

Grüße
Simplify
Verfasser:
abrosda
Zeit: 22.05.2008 15:13:53
0
873098
Bei mir hätte ich das problemlos selber machen können, die Verlegung durch die Firma hat ca. 1 Stunde gedauert. Aber ich hätte auch nur genau eine Stunde sparen können, die wäre mit 45Euro vergütet worden....

Ist zwar ganz nett, aber das lohnt sich nicht!

Das Ausheben hätte sich noch gelohnt selbst zu machen (Aufbuddeln, zuschütten, einplanieren -> 680Eur+MWst), aber dafür sollte man schon nen Bagger bedienen können und den hätte ich beim örtlichen Verleih dann wieder leihen müssen, damit wäre die Ersparnis auch dahin gewesen.

Größe der Grube bei uns ca. 200m², beim zuschütten wurde aber auch gleich der Rasen auf Niveau gebracht, außerdem haben wir so praktischerweise einige m² Sand (gibt es hier ab ca. 1m Tiefe) für die Einfahrt zurückbehalten können.....

Gibt bessere Sachen wo Du sparen kannst: Sanitär, Wasserohre verlegen (wenn man Ahnung hat), evtl. FBH selbst verlegen (aber auch nur wenn man Ahnung hat)
Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 22.05.2008 17:09:22
0
873136
Tach Wusel.

Bei mir hätte es rund 8000 Euro gekostet, Spiralkollektoren in Gräben verlegen zu lassen. Habe ich dann selbstgemacht (3 Monate im Feierabend- und Wochenendbetrieb) und alles inklusive 1500 Euro ausgegeben.

Zu Anregungen nimm mal die Suchfunktion oder hangel Dich vom thread "PE HD Rohr biegen" weiter.

Gruß,
Bernd
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 23.05.2008 10:07:20
0
873423
@wusel04:
Von welchem Flächenkollektor ist die Rede? PED-Rohr für Sole oder Kupferkreise für eine Direktverdampfer-Anlage?
Einsparungen bei der DV-Anlage sind minimal (der Heizi benötigt vielleicht3 Stunden für das Verlegen - übernimmt aber die absolute GARANTIE!) Diesen Punkt übersieht man schnell beim Planen von Eigenleistungen. Wie weit ist Dein Bauvorhaben schon gediehen?
Reich mal ein paar nähere Infos nach - vielleicht ergeben sich noch ganz neue Perspektiven.
Kurt Gergen
Verfasser:
wusel04
Zeit: 24.05.2008 14:21:10
0
873981
Also wir haben noch nicht angefangen, sondern sind immer noch auf der Suche nach einem passenden Angebot. Unser Architekt hat noch immer die Pläne nicht fertig, wollten eigentlich Ende März schon angefangen haben...Naja...

Ein paar haben wir schon, wobei es echt Unterschiede gibt auch was die Eigenleistung angeht.

Ich denke das die meisten Heizis eher dran verdienen möchten. Einige übernehmen auch bei viel Eigenleistung die Garantie...
wollte halt mal wissen wie Zeitintensiv und schwierig das Ganze ist. Zeit haben wir genug, auch viele Leute die uns helfen können, zumindest was die Baugrube ( Sandbett, Wiederverschließen der Grube etc) angeht.

Wir wollten Rohre in ca. 1,30 m Tife ( Abstand 50 cm) verlegen und das in einer Fläche von fast 300 qm. Es sollte ein Direktverdammpfersystem sein. Die entsprechende Wärmepumpe die uns angeboten wurde, kann ich grad nicht sagen, müsste ich nachschauen.Wirkungsrad war aber ziemlich gut!

vielen dank für eure Beitrage

LG Wusel
Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 24.05.2008 17:18:59
0
874034
Hallo Wusel.

"Die entsprechende Wärmepumpe die uns angeboten wurde, kann ich grad nicht sagen, müsste ich nachschauen.Wirkungsrad war aber ziemlich gut!"

Na dann....viel Glück. Wenn Du Dich derart oberflächlich damit beschäftigst wirst Du es brauchen.

Gruß,
Bernd
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 24.05.2008 17:22:46
0
874035
Tja wusel - den Kommentar von Bernd K solltest Du wirklich ernst nehmen. Wenn Du exakte Daten hast stell sie einfach in's Forum. Du wirst sicher konkrete Informationen bekommen. Bei dem jetzigen Stand der Dinge ist es nicht sinnvoll weiter zu schreiben. Ich hoffe Du wirst Dich wieder melden.
Schönes Wochenende - Kurt Gergen
Verfasser:
Bernd Schlüter
Zeit: 25.05.2008 04:57:42
0
874208
Wir versuchen auch noch, an einer Selbstverlegung vorbeizukommen, das wäre höchstens etwas mit der vollautomatischen, transportablen Grabenfräse, die Herr Gergen einmal gesehen hat.
Die Kupferrohre seiner Avenirwärmepumpe sind mit Sicherheit ganz gehörig weniger störrisch als die Hart-PE- Rohre.
Obwohl, wir haben gerade 300 Meter 1"-Rohr oberirdisch verlegt, das war überhaupt kein Problem. Vor allem sind die Rohre erstaunlich leicht und man kann 100 Meter schultern, nein, wenn man sie senkrecht abwickelt, spielt auch der "Drall" keine große Rolle. Das Sein oder Nichtsein der Grabenfräse schon, denn wir bekommen keine größeren Arbeitsmittel in den Garten.
Querabziehen von der Rolle, nein, das war ein Fehler. Die Kräfte sind dann gewaltig und alleine darf man bei der Arbeit auch nicht sein.


Mangels Fräse denken wir jetzt wieder an Grundwasser mit Abwasserkanalanteil , mit einem Zwischenwärmetauscher ohne Frostschutzmittel. Kein Eisen, nur organische Bestandteile und Salzfracht (900 Mikrosiemens/cm).

Herr Gergen, ist das richtig, wir dürfen nicht die Kollektorrohre der avenir einfach in ein vom hochgepumpten Grundwasser durchflossenes Becken legen? Da gibt es doch sicher Vorschriften, die nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch untersagen? Plattenwärmetauscher sind uns zu riskant.
Andernfalls würden wir als Tauscherrohr 16mm H-PE-Rohr verwenden, gefüllt mit reinem Wasser. Frostschutzsicherung rein elektronisch.
Plattentauscher im Haus.
Ich denke, die Vorgehensweise von Wusel ist richtig. Erst einmal die Frage, ob und welche Rohre im Garten, dann die passende Pumpe.
Wärmepumpenverkäufer denken anders.
Bagger im Garten benehmen sich manchmal ziemlich rüpelhaft. Neulich fuhr bei mir so einer...
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 25.05.2008 09:00:48
0
874249
Hallo Bernd Schlüter. Die Nutzung des Grundwassers ist genehmigungspflichtig! Wenn eine Genehmigung erteilt wird ist es wirtschaftlicher eine spezielle Grundwasser-WP anzuschaffen anstatt über die DV-WP zu arbeiten.
Widersprechen muß ich Dir bzgl. Deiner Meinung dass WP-Verkäufer anders vorgehen als der Bauherr. NEIN. Zuerst müssen 'die Karten auf dem Tisch liegen' - soll heißen es muß zunächst klar sein was ist zu beheizen (Wohnfläche, errechneter Wärmebedarf etc.) DANN erfolgt die Festlegung der Wärmepumpe. Bei Deiner eigenen Anlage würde ich Dir gerne weiter helfen - schick mir einfach 'ne mail. Was die Gartenfräse angeht so warte ich selbst immer noch auf die mir versprochenen Angaben und Bilder.
Schönen Sonntag - Kurt Gergen
Verfasser:
Klimahansel
Zeit: 25.05.2008 09:10:13
0
874254
Bei allem Sparzwang sollte man sich über folgendes immer im Klaren sein.
1. Einen Flächenkollektor für Direktverdampfung würde ich als Unternehmer niemals durch einen Kunden verlegen lassen, da ich als Unternehmer nachher auch in der Gewährleistung bin.
2. Sollte ein Flächenkollektor vom Kunden Verlegt worden sein und die Anlage bringt am Ende nicht die gewünschten Anlagenwerte, so bieten Sie dem Unternehmer immer die Ausrede das das nur am unsachgemäßen Verlegen des Flächenkollektors liegen kann.
3. Die zu erzielende Einsparung beim selber verlegen eines Flächenkollektors ist doch eher gering. Einen Flächenkollektor zu verlegen dauert bei der Direktverdampfung ca. 2-4 Stunden. Einsparpotential zwischen 80-200€. Für diesen vergleichsweise geringen Betrag würde ich das vergleichsweise Hohe Risiko (erneutes Aufbaggern des bereits bepflanzten Grundstückes) nicht eingehen. Da gibt es mit Sicherheit höhere Einsparmöglichkeiten mit geringerm Risiko.

Gruß Klimahansel
Verfasser:
maik_a
Zeit: 25.05.2008 20:29:04
0
874665
"Die zu erzielende Einsparung beim selber verlegen eines Flächenkollektors ist doch eher gering. Einen Flächenkollektor zu verlegen dauert bei der Direktverdampfung ca. 2-4 Stunden. Einsparpotential zwischen 80-200€."

Wirklich nur so wenig?
Leider scheint es sehr wenig Informationen zur Kollektorverlegung bei DV Anlagen zu geben. Habe vor kurzem eine Geotherm DV WP auf einer Messe gesehen - die im Internet verfügbaren Infos sind aber spärlich. Nein - ich möchte keinen Erdkollektor selbst verlegen - bin aber auf der Suche nach einer Heizung bei der ich nichts verbrennen muss ;-).

Konkrete Frage: Wie hoch sind die Kosten für die Verlegung eines Erdkollektor für eine DV-Wärmepumpe mit ca. 12 kW?

Gruß
Maik
Verfasser:
simplify
Zeit: 25.05.2008 22:31:12
0
874750
@Maik_a

Hallo,

Irgendwie entgleited die ganze Angelegenheit.

Geht doch einfach mal her und überlegt euch was ein Direktverdampfer eigentlich ist.

Die Erdarbeiten kosten das Geld und nicht das Ausrollen von ein paar Meter Kupferrohr.

Das Rohr selbst kann bestimmt jeder per Anweisung rel. leicht verlegen, aber damit ist nichts geschafft, da jetzt die eigentliche Arbeit (Füllen des Kältekreislaufs und Verbindung mit der WP)erst noch beginnt und das kann kein Laie.

Also bitte nicht persönlich nehmen, aber nehmt einfach zur Kenntnis, dass euch dazu die fachlichen Voraussetzungen fehlen.

Eigenleistungen die wirklich Geld sparen, könnt ihr wirklich bis zum Abwinken mit rel. einfachen Arbeiten machen.

Also das kommt mir vor als würdet ihr zum Bauunternehmer sagen, dass ihr die Steine für die Wände selbst vermauern wollt, der Bauunternehmer aber bitte einen kostenlosen Facharbeiter zur Verfügung stellen solle, damit ihr den verantwortlich machen könnt falls was schief läuft. Wenn ihr dann nicht mehr genau wisst wie es weitergeht, kann der Fachbetrieb dann ruhig weitermachen und für alles die Rübe hinhalten.

Bei einer Soleanlage hättet ihr vielleicht noch eher die Möglichkeit.

Grüße
Simplify
Verfasser:
maik_a
Zeit: 26.05.2008 09:13:55
0
874839
@Simplify
Ich habe doch geschrieben "Nein - ich möchte keinen Erdkollektor selbst verlegen "

(d.h. ich habe nicht die Absicht einen Erdkollektor selbst zu verlegen :-))

Ich wollte nur wissen, wie hoch die Kosten für die Verlegung eines Erdkollektors für eine DV WP ist, weil mit die Angaben von Klimahansel doch etwas niedrig erscheinen.

Gruß
Maik
Verfasser:
simplify
Zeit: 26.05.2008 09:48:38
0
874858
@maik_a

Wenn Klimahansel in Sache DV berichtet, dürfte dies wohl schon stimmen, da diese Technik zu seinem ureigensten Kerngeschäft zählt.

Trotzdem dürften da noch Zeiten dazu kommen, da es halt mit der Verlegung der Rohre nicht getan ist, sondern die eigentlich zeitaufwändige Tätigkeit wohl die Einbindung der Rohre in WP noch dazuzurechnen ist.

Normalerweise kauft man eine kompl. weksseitig zusammengebaute WP, so dass das Gerät vollkommen funktionsfähig auf der Baustelle angeliefert wird.

Im Falle von DV wird in der Regel die Maschine erst auf der Baustelle vervollständigt. Deshalb braucht man halt bei solchen Anlagen den Kältefachbetrieb vor Ort, der diese Arbeit übernimmt.

Energetisch sicher eine feine Sache.
In der Praxis dadurch natürlich etwas eingeengt.

Grüße
Simplify
Verfasser:
Quehl1
Zeit: 26.05.2008 09:55:18
0
874862
ist doch ganz einfach. Von Klimahansel ein genaues Angebot geben lassen und Auftrag an ihn vergeben. Meine Solerohre hätte ich zu diesem Preis auch vergeben. Da lohnt kein Selbsteinbau. Das Anschließen meiner WP an den Verteiler hätte ich dann auch an Klimahansel vergeben. Leider wohnt der zu weit weg von mir, so daß die Fahrtkosten die Arbeitskosten bei weitem übersteigen.

mfg
Quehl
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 26.05.2008 10:09:35
0
874868
Den Angaben von Klimahansel ist nichts hinzuzufügen - es stimmt. Ich bin verantwortlich für die Avenir-Direktverdampfer in Deutschland. Aus der Vielzahl der realisierten DV-Anlagen kann ich den Angaben von ihm nur zustimmen! Bedenken sollte man aber: wenn man sich für eine DV-Wärmepumpe in Aussenaufstellung entscheidet, hat sich die Frage der Verlegekosten der Aussenkreise erledigt! Die A-Kreise sind dann am Gerät bereits fixiert und die Verlegung der Kreise läuft gleichzeitig mit der Montage der WP und deren Inbetriebnnahme! Alles zusammen: zwei Mann ein Tag (preiswerter gehts nun wirklich nicht)
mfg - Kurt Gergen
Verfasser:
simplify
Zeit: 26.05.2008 10:26:44
0
874878
Einspruch Euer Ehren!

Dazu kommt dann noch die Fernwärmeleitung vom Geb. zur WP Außenaufstellung, die Erdkabel Stromzuleitung, die Steuerleitung, eine Kernbohrung ins Gebäude mit 250 mm, die Frostproblematik sowie die Einbindung der WP in die Gartengestaltung.

Ob sich das viel schenkt ist die Frage.

In der Praxis natürlich insofern super, da man keinen Heizraum und Kältetechniker braucht.

Grüße
Simplify
Verfasser:
MarkusMe
Zeit: 26.05.2008 11:45:06
0
874940
@ simplify

Der Klimahansel und der Kurt Gergen verbauen aber DV-WPs von zwei verschiedenen Herstellern.
Die von Sofath werden erst auf der Baustelle zusammengelötet und danach mit Stickstoff(?) abgedrückt. Da kann oder sollte man nichts selbermachen (Gewährleistungsgründe). Hat bei mir ca. 2 Stunden gedauert.
Von Avenir gibt es wohl eine zur Außenaufstellung ,wo die Kollektoren an der WP schon von Werk aus dran sind.
Wir haben nur beim Ausheben und Verfüllen des Kollektors geholfen.

mfg
Markus
Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 26.05.2008 13:07:04
0
874996
@Quehl

Kapier ich net, wieso hatte Baggerfahrer Zeitdruck???
Den bestellt man dann wenn man soweit ist oder???
Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 26.05.2008 14:13:45
0
875051
Simplifly: Du hast natürlich teilweise Recht: es muß ein Elektro- und Steuerkabel in den Boden verlegt werden. Auch muß der Heizungs-VL und RL isoliert werden: alles Arbeiten die der HEIZUNGSBAUER ausführen muß. Von einer Kernbohrung ist weit und breit nix zu sehen: beim Neubau wird ein KA-Rohr eingebaut und damit hat sich's. Deshalb meine permanenten Hinweise - Leute, laß euch ein Angebot machen - da steht dann alles drin. Im Forum gingen diese Details sicher zu weit. Im Übrigen: wenn Du eine Ersondenanlage gegenüberstellst (ob sich das viel schenkt..) dann müsstest Du fairerweise auch die Zusatzkosten einer Erdsonde anführen, die auch nicht geschenkt sind, so z.B. Genehmigungsgebühren, Stromzufuhr (40 KW) für das Gerät sowie die Verbrauchskosten, evtl. Flur- und Gebäudeschäden zu Lasten des Bauherren, Abfuhr von Bohrgut, Lieferung des notwendigen Bohrwassers, befestigte Zufahrt etc. etc. Alles Kosten, die für den Auftraggeber hinzukommen!
Was den Eingriff in die Gartengestaltung anlangt so sehe ich das ziemlich entspannt: beim Neubau unterhält sich der Bauherr mit dem Fachpartner und legt den Standort der WP fest - fertig.
Kurt Gergen
Verfasser:
simplify
Zeit: 26.05.2008 14:55:38
0
875094
Jetzt kommt wirklich alles durcheinander, aber was soll's.

Mit freundlichen Grüßen
Simplify
Verfasser:
Quehl1
Zeit: 26.05.2008 16:15:20
0
875141
@Solarzelle

nur zur Information
ich hatte den Sand kostengünstig bekommen, weil der gerade woanders durch Aushub angefallen ist. Bevor der nächste LKW kam, mußte der vorherige Sand verteilt werden. Und der Baggerfahrer hatte es eilig und war schon ganz ungeduldig, wenn er auf den nächsten LKW warten mußte. Da blieb für eine ruhige Verlegung keine Zeit. Und ich hatte es auch halbwegs eilig, weil jede Wartestunde des Baggerfahrers bezahlt werden mußte.

mfg
Quehl
Verfasser:
hahuni
Zeit: 29.05.2008 08:17:42
0
876756
Ich habe 2000 meinen Soleerdkollektor ( 6x100m für ca. 4KW Entzugsleistung ) in 1,5m bis 2m Tiefe selbst verlegt. Wie die Anderen schon richtig anmerken, ist eine vernünftige Planung schon die „halbe Miete „.
Das Ganze hat mich ca. 1 Woche Arbeit und 1500DM für das PE HD-Rohr inklusive Bagger gekostet. Zwecks besseren Wärmeübergangs habe ich aufs Einsanden verzichtet und den lehmigen Boden wieder verfüllt. Meine Anlage läuft bis heute problemfrei und ohne Ausfall.
Bezüglich der Wegetationsbeeinflußung kann ich nur ein sagen: es ist bei uns absolut kein Einfluss feststellbar. Unser Garten wächst prächtig und blüht zu allen möglichen Jahreszeiten.
Die 4 Fische in unserem Gartenteig (ca. 4mx1,5m und ca. 80cm tief) darüber haben sich in vier Jahren von 4 auf ca. 50 Stück vermehrt.
Allerdings würde ich auf tiefwurzelnde Bäume verzichten.