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Muss ein Wasserfilter gewechselt werden ?
Verfasser:
Kurt G.
Zeit: 08.08.2004 18:49:05
0
81953
Hallo !

bei mir befindet sich vor der Wasseruhr ein zentraler "Cillit - der Millionenhit" (toller Name) Wasserfilter, seit vor ca. 10 Jahren die komplette Installation bei einer Totalsanierung erneuert wurde. Muss so ein Ding eigentlich gewartet bzw. der Filtereinsatz gewechselt werden ? Das Teil versieht ganz unauffällig seinen Dienst - abfallenden Druck o.ä. habe ich bisher nicht festgestellt. Im WC-Spülkasten hat sich zwar eine Art rötlicher Schmierfilm gebildet - aber das wohl schon von Anbeginn an (was das wohl sein mag?) - das Wasser selber ist unauffällig und schmeckt wie eh und je ;)

Kurt
Verfasser:
me. S. Hohwiller, DÜW
Zeit: 08.08.2004 19:30:52
0
81954
Hallo Kurt G.,

1. Filterwechsel mind. alle 6 Monate (vielleicht einen Rückspülbaren Filter einbauen, dann spart man sich die teuren Filtereinsätze)
An deinem Filter sieht man leider nicht wie "voll" er ist. Und besonderst hygienisch ist er auch nicht. Öffne den Filter mal wenn du die Kartusche erneuerst. Wirst staunen!

2. Im WC- Spülkasten sind Algen oder Schimmel.

Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW

Verfasser:
Na
Zeit: 08.08.2004 22:02:36
0
81955
Alles Quatsch.
Musste nicht erneuern so nen Filter.
Ölfilter am Auto tauscht man doch auch nie aus, oder?
Kaffefilter kann man ja auch immer wieder benutzen, muss nur der Kaffesatz raus.
Also spar mal lieber das Geld.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 08.08.2004 22:18:12
0
81956
Nein, das ist Quatsch. Wo und wie lebst Du denn :-((
Verfasser:
Na
Zeit: 08.08.2004 22:25:01
0
81957
Na im gleichen Ort wie Kurt.
Da wo die Leute sich die Hosen mit Draht zubinden und blöde Fragen stellen die man sich auch selbst, nach ein klein wenig Überlegung, beantworten kann.
Wo wohnst du denn?
Verfasser:
OldBo
Zeit: 08.08.2004 22:59:28
0
81958
Aha, habe verstanden :-))

Ja, das macht die Sonne hier an der Westküste :-))

http://www.eiderstedt.de/
Verfasser:
E.Sch.
Zeit: 09.08.2004 00:30:44
0
81959
Hallo,

muß zu meiner Schande gestehen, habe den Einsatz noch nie gewechselt. Bis jetzt hatte ich noch nie Probleme mit den Armaturen. Ein rötlicher Film ist in jedem Spülkasten. Es handelt sich dabei nicht um Algen oder Schimmel. Es kommt von den Kleinst-Schwebeteilchen, die nicht vom Filter zurückgehalten werden können aber in dem Spülkasten absetzen können. Der Filter ist nur eine Sicherheitsmaßnahme für die eingebauten Armaturen, wenn von dem Ortsnetz Schmutz eingebracht wird. Zur Sicherheit haben die meisten Armaturen ein Vorsieb eingebaut, damit der größte Schmutz ihnen nicht Schaden kann.

Wahrscheinlich werde ich den Filter nicht reinigen oder wechseln, solange ich nichts merke.

Mit freundlichen Grüßen

Edgar

Verfasser:
Kurt G.
Zeit: 09.08.2004 08:49:54
0
81960
Danke an Herrn Hohwiller und Edgar - auch wenn die Antworten diametral entgegengesetzt sind :)

im Ernst: wirklich alle 6 Monate ? Ich dachte immer, hier in Berlin hat's sauberes Wasser ?

Kurt
Verfasser:
E.Sch.
Zeit: 09.08.2004 13:12:36
0
81961
Hallo Kurt G.,

unser Trinkwasser ist schon sauber. Diese kleinen Teilchen, die es je nach Wasserbeschaffenheit hauptsächlich aus Kalk oder Eisen bestehen, setzen sich entsprechend der Fließgeschwindigkeit des Wassers, ab. Beim öffnen und schließen der Absperrventile können sich diese ablösen. Ob vor oder nach dem Filter. Diese groben Schmutzpartikel sollen vom Filter abgehalten werden, um die Funktion der Armaturen zu gewährleisten. Sind Leitungen nach dem Filter abzusperren, sind vorsichthalber die Luftsprudler (Perlatoren) bei Inbetriebnahme zu entfernen. usw. usw. usw.
Da der Spülkasten laufend benutzt wird und ein Wasseraustausch stattfindet, kann es nicht zur Algen- oder Schimmelbildung kommen. Die Ablagerungen im Spülkasten enstehen auch, wenn der Filter alle 6 Monate gereinigt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Edgar
Verfasser:
Kurt
Zeit: 10.08.2004 09:42:10
0
81962
Hallo Edgar,
danke nochmals , so hatte ich das auch verstanden - die Ablagerungen im Spülkasten haben nichts mit dem (Grob)Filter zu tun.

Was mich nur irritiert ist, das (ausser den blöden Sprüchen) der Herr Hohwiller 6monatigen Filterwechsel empfiehlt, und du (wie ich bisher) den Filter ignorierst.

Zwei durchaus unterschiedliche Meinungen, und ich stehe davor und frage mich, wie ich das werten soll ...

na ja, wenn sich sonst keiner äussert, scheint das Thema nicht wichtig genug zu sein - dann bleibt der Filter eben drin.
Verfasser:
andreas jansen
Zeit: 10.08.2004 10:05:07
0
81963
hallo
wechsel den filter lieber!!!
da sammelt sich mit den jahren so allerhand an und dreck zieht bekanntlich auch bakterien an!!!
also wenn du jetzt die tüte zum ersten mal wechselst und siehst wie die aussieht wirst du demnächst den filter öfter wechseln!!(hoffentlich)


gruss

andy
Verfasser:
A. Wilkens
Zeit: 10.08.2004 10:26:21
0
81964
Moin zusammen,

auf jeden Fall sollteset Du den Filtereinsatz wechseln. Was sich da nach der von Dir beschriebenen Zeit an Schmutzpartikeln angesammelt hat, dürfte ein idealer Nährboden für Keime sein.
Nicht umsonst geben Hersteller von Rückspülfiltern einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten an, nach denen man den Filter spülen sollte, bzw. bieten die das auch schon vollautomatisiert an. Und manche Wasserwerke sind, obwohl Vorschrift, gar nicht so unglücklich wenn kein Filter installiert wird, weil die Dinger oftmals im Keller vergessen werden
( wie auch in Deinem Fall ).

Gruß aus Hamburg,
Andreas Wilkens
Verfasser:
Kurt
Zeit: 10.08.2004 13:21:23
0
81965
ok,ok, überzeugt.

Übrigens: ich habe den Filter nicht 'vergessen' - bloss wenn mir beim Einbau niemand (insbesondere nicht die installierende Firma) sagt, dass das Ding regelmässiger Wartung bedarf, dann freut man sich halt über dieses tolle wartungsfreundliche Gerät...

Nur: wirklich alle 6 Monate ? Ist das eine Maximalforderung ? Dann geh' ich erst mal prüfen, ob das hier benötigt wird - ansonsten fliegt das Ding komplett raus.

Danke für die Klärung meiner Frage.
Verfasser:
Klaus Erl
Zeit: 10.08.2004 14:50:44
0
81966
Betrieb und Pflege einer Trinkwasseranlage
Im Teil 8 der DIN 1988, der sich als eigenständiger Teil an den Betreiber der Trinkwasserverbrauchsanlage richtet, ist dargestellt, wie die Betriebssicherheit, Funktionstüchtigkeit und Gebrauchstauglichkeit einer ordnungsgemäß erstellten Trinkwasserinstallation auf Dauer aufrechterhalten werden kann.

Die DIN 1988 ist damit nicht nur eine „anerkannte Regel der Technik", in gewissem Sinn ein „Grundgesetz", für die Erstellung von Trinkwasserverbrauchsanlagen, sondern auch der Betreiber der fertiggestellten Trinkwasser-Anlage wird hinsichtlich der unabdingbaren Pflege und Wartung der ihm übergebenen Anlage in die Pflicht genommen. Der Inspektions- und Wartungsplan nennt die Zeitintervalle und Zuständigkeiten. Die Art und Weise der jeweiligen Inspektion ist in einem Anhang zur DIN enthalten und der Installateur weiß Bescheid darüber.

Schöner Wartungsplan unter:
http://www.bayern.de/lfw/technik/nutzung_einfluesse/infoblaetter/wv/twtechnik/hausinstallation/betrieb.htm

MfG
Klaus Erl
Verfasser:
jogger
Zeit: 10.08.2004 16:04:58
0
81967
gaaaanz schöner Plan ,
der ist etwas für Leute die zu allem fähig und zu nichts zu gebrauchen sind.

Vielleicht bin ich deshalb Laie aber was ist den der Unterschied zwischen Inspektion und Wartung?,
oder anderst ausgedrückt was soll ich bei einem SV 1/2 jährlich inspezieren ,ob es noch da ist ????

tut mir leid aber die vielen Fachidiotischen Normen und Din`s gehen mir manchmal tierisch auf die N.......ciao.

schönen Gruß jogger
Verfasser:
Klaus Erl
Zeit: 10.08.2004 16:23:22
0
81968
Bin für die "DIN 1988" oder die "Verordnung über die Qualität von Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch" (TrinkwV 2000) nicht verantwortlich!!!

Aber das Trinkwasser ein Lebensmittel ist sollte unbestritten bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Erl
Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 10.08.2004 16:56:29
0
81969
Hallo Jogger,
die Gesundheitsämter überprüfen Trinkwasserqualitäten von öffentlichen Gebäuden, im Privathaushalt wird nur auf Anforderung kontrolliert oder eben nie.

Nur mal angenommen du trinkst irgendwo kontaminiertes Wasser und wirst krank, deine erste Frage wird sein:
"Wie konnte das passieren, warum wurde nicht geprüft und abgestellt?"

Dafür sind nun mal Regeln, Normen und Gesetze da, um Gefahren zu minimieren.
Wenn trotzdem Probleme auftauchen muß gehandelt werden und das geht nur mit entsprechend formulierten Bestimmungen...
Verfasser:
Klaus Erl
Zeit: 10.08.2004 17:25:01
0
81970
@Tino Winkler
Besser hätte ich es auch nicht sagen können.

@Jogger
Die Frage ist: Schädige ich mich alleine und eigenverantwortlich oder trage ich Verantwortung für Familie, Mieter, Freunde oder generell für Besuch.

Vom Wasserversorger erwate ich für mein Geld eine einwandfreie Qualität des Trinkwassers um es innerhalb des privaten Zuständigkeitsbereichs alle Regeln der Hygiene außer Acht zu lassen?

Mach irgendwie keinen Sinn……

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Erl

Verfasser:
jogger
Zeit: 10.08.2004 21:11:40
0
81971
@Klaus und Tino

natürlich gebe ich Euch recht,
aber bei diesen "Beamtenformulierungen" wäre aber weniger oft mehr wert.

schönen Gruß jogger
Verfasser:
me. S. Hohwiller, DÜW
Zeit: 10.08.2004 21:28:47
0
81972
Hallo Kurt,

wie gesagt, der Trinkwasserfilter hält die "groben" Schmutzpartikel zurück. Schwebstoffe setzen sich nicht in der Leitung ab, sondern werden ausgespült.
Ohne Filter kann es bei Eintrag von Schmutzpartikel zu einer Kontaktkorrosion an den metallischen Leitungen kommen, Armaturen und Ventile zerstören, uvm.
Also, wie schon das Gesetz vorschreibt, Schutzfilter drin lassen.

Die Hersteller solcher Filter, mit wechselbarem Filtereinsatz, empfehlen spätestens alle 6 Monate einen Filterwechsel, je nach Wasserverbrauch und Verschmutzungsgrad auch früher.

Falls keine Verschmutzung im Filter sein sollte, entstehen dort Bakterienherde und Keimenester. Bei UV- Einstrahlung z.B.: durch ein Kellerfenster etc., wird dieser Vorgang der Verkeimung beschleunigt.

Algen können auch entstehen, auch in Spülkästen, auch in Heizungsanlagen wie ein Artikel in der Heft 15 der IKZ Haustechnik August 2004 beschreibt. Auch einen interesanten Artikel "Legionellen - humanpathologene wassergängige Bakterien" ist dort zu lesen. Da geht es um die Sanierung kontaminierter Trinkwassersysteme.
Ein leckerer Artikel! Und sooo zeitaufwendige und kostspielige Arbeiten werden da notwendig.

Warum also warten bis die Leitung verseucht ist?

Wie schon die Vorredner gesagt hat: Es gibt Gesetze! Und im Falle eines Unfalles schützt Unwissenheit nicht vor Strafe!

Seit diesem Jahr ist die Trinkwasserschutzverordnung stark verschärft worden!
JEDER Betreiber einer Trinkwasseranlage (alle die fliesend Wasser im Haus haben) sind für die einwandfreie Beschaffenheit des Trinkwassers verantwortlich! Nicht mehr nur das Versorgungsunternehmen.

Wir empfehlen jedem Kunden den regelmäsigen Filterwechsel.
Ein Ausspülen des Filtereinsatzes ist nicht hygienisch!
Zum Filterwechsel sollte man Aids- Handschuhe verwenden um den Filtereinsatz nicht mit Keimen zu belasten.
Auch die Aufbewahrung der Ersatzfilter sollte hygienisch sein und nicht in einer verstaubten Kellerecke.

Man kann aber auch rückspülbare Filter einsetzen, da kann man so oft man es für notwendig hält (mind. alle 2 Monate) einfach den Filter rückspülen und hat nicht den ganzen Unmuß mit dem Wasser abstellen etc.
Auserdem ist ein Rückspülfilter (wnn er auch regelmäßig rückgespült wird) hygienischer.
Ganz auf Nummer sicher ist man z.B.: mit einem JUDO Profi-Plus Rückspül- Schutzfilter Modell: JPF mit einem versilbertem Edelstahlfiltergewebe für den prophylaktischen Keimschutz (muß etwa alle 5 bis 10 Jahre wegen der Versilberung erneuert werden. Auch wenn das Silber nach dieser Zeit ab ist, ist die Filterfunktion nicht eingeschränkt).

Was würden Sie sagen, wenn Sie von mir einen Kaffee angeboten bekommen, der durch eine 10 mal benutzte Kaffee- Filtertüte gelaufen ist?

Ja, Mahlzeit! Aber Ihren TRINKWASSER- Filter Jahrzehnte drin lassen.

Wechseln Sie mal den Filtereinsatz und öffnen Sie den alten.
Sie werden den Filtereinsatz ohne weitere Worte mind. alle 6 Monate von alleine wechseln, oder Sie ekeln sich vor nicht`s mehr.

Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW


Verfasser:
Kurt G.
Zeit: 10.08.2004 22:37:41
0
81973
Hallo, Herr Hohwiller, Herr Erl,
ich bin ja schon überzeugt :)

Danke nochmals für die ausführliche Stellungnahme/Erklärung !

Gruss,
Kurt

Verfasser:
E.Sch.
Zeit: 10.08.2004 23:08:19
0
81974
Hallo me. S. Hohwiller, DÜW,

wurden von ihnen einmal alte Rohrleitungen demontiert? Wenn die Schwebstoffe ausgespült werden, wo kommen dann die Rückstände in der Hauswasserleitung her?
Weiter schreiben sie "Ein Ausspülen des Filtereinsatzes ist nicht hygienisch!" Was passiert dann beim Rückspülen? Ist daß nicht ein Ausspülen.
Wenn sich im Feinfilter solche schlimme Rückstände ansammeln können, muß euer Trinkwasser von miserabeler Qualität sein. Ich konnte das jedenfalls noch nicht feststellen.
Zu dem Thema "Legionellen usw." habe ich sehr unterschiedliche Meinungen und Stellungsnahmen in verschiedenen Foren und von verschiedenen Hersteller von Aufbereitungsanlagen.
Verstehen sie alles, was in den Vorschriften gesagt wird. Ein guter Rechtsverdreher kann ihnen ein x für ein u vormachen. Kommt darauf an wie man es sieht.

Mit freundlichen Grüßen

Edgar

Verfasser:
Kurt
Zeit: 11.08.2004 16:43:40
0
81975
so, nach Rückfrage bei meinem Wasserverorger:

nein, das sei weder gesetztlich noch vom 'Netzbetreiber' gefordert. Letztere (da hab ich angerufen) stünden dem durchaus skeptisch gegenüber (weil die Filter eben nicht gewartet werden würden).

Es gibt überhaupt keine Bedenken bzw. eher eine Empfehlung, den Filter komplett rauszuschmeissen. Alternativ dazu wäre ein regelmässig gewarteter (Rückspül)filter natürlich kein Problem, würde aber ausser Kosten i.d.R. auch nix bringen.

Tenor: Filter muss (zumindest bei uns) nicht sein, wenn allerdings, dann muss auch regelmässig gereinigt/gewartet werden.
Verfasser:
me. S. Hohwiller, DÜW
Zeit: 11.08.2004 21:35:55
0
81976
@E.Sch.:
Ja ich hab schon Rohrleitungen demontiert.
Schwebstoffe werden normalerweise mit dem fliesenden Wasser ausgespült. Sind sie schwerer oder größer (also keine Schwebstoffe mehr) dann setzten sie sich an den Rohrwandungen fest. Wird eine Trinkwasserleitung zu gr0ß dimensioniert (dann ist die Fliesgeschwindigkeit geringer) können sich auch Ablagerungen bilden.
Rost gibt`s auch noch, Kalkablagerungen, andere Korrosionsrückstände, uvm. bis hin zu Algenbildung.
Bei einem Rückspülbaren Filter wird nicht die Trinkwasserleitung geöffnet, wie beim Austausch eines Filtereinsatzes, ergo hygienischer!
Der von mir bevorzugte Judo- Rückspülfilter hat einen versilberten Edelstahlfilter, also hygienischer.
Desweiteren sind alle Rückspülfilter hygienischer als so mancher Papierfiltereinsatz etc.
Beim Ausspülen mit der Hand, am besten unter fliesend Wasser, vielleicht noch mit Pril und der alten Nagelbürste am Ausgußbecken im KG, na Mahlzeit!
Ja in einem Filter können sich so manche Rückstände sammeln.
Nach einen Rohrbruch in der Straße einer meiner Kunden war der Judo Rückspülfilter komplett mit Sand gefüllt, so daß kein Tropfen Wasser mehr ins Haus kam. Wenn dieser Sand in den Gasdurchlauferhitzer, den 5 Liter Untertischboiler in der Küche, sowie in die F. Grohe einhandmischer gelangt wäre, dann wäre der Schaden einige 100,-- oder gar tausend T€uro hoch gewesen.
So habe ich den Filter einmal zurück gespült und fertig!

Auch sonst sind in den Filtern bei unseren Kunden Ablagerungen festzustellen, ohne das wir besondere Probleme mit der Wasserqualität hätten.
Wir hatten schon kleine Kieselsteinchen drin (3mm bis 10mm), auch Rost, etc.
Legionellen sind in jedem Süßwasser enthalten, aber sie tun in geringer Anzahl einem gesunden Menschen nichts.
Muß man deshalb die Vermehrung dieser Biester fördern?

Hallo Kurt,

hab gerade die DIN nicht greifbar.
Da steht glaube ich: bei neuen Trinkwasserinstallationen mit metallischen Rohrleitungen ist ein Schutzfilter zu montieren!
Wenn das dein GVU nicht weis..., bedenklich!
Ich würde mir die telefonische Aussage des GVU- Mitarbeiters noch mal schriftlich bestätigen lassen!
Ich kann mir nicht vorstellen, das dieser das tun wird, bevor er nicht mal in der DIN geblättert hat!

Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW

der bei E.Sch. nicht unbedingt zum Kaffeetrinken eingeladen werden will und auch von ihm kein kühles Getränk mit Eiswürfeln braucht:O)
Verfasser:
E.Sch.
Zeit: 11.08.2004 22:40:54
0
81977
Hallo me. S. Hohwiller, DÜW,

ich meinte Rohrleitungen in Sackgassen, die an der Ringleitung angeschlossen waren, aber nicht durchströmt wurden. Welche Dienste ein Filter leisten kann, wurde in einem der Beiträge von mir beschrieben. Wegen dem geringen Preis eines neuen Filtereinsatzes, käme ich niemals auf die Idee, diesen zu reinigen. Vor allem nicht so, wie sie es beschrieben haben. Das Pril würde ich ja noch gelten lassen, wenn es anschließend nicht in die Leitung gelangen würde. Schließlich essen sie ja auch von dem Geschirr, daß mit Pril gespült wurde. Zum Glück sahen sie das Spülwasser nicht, daß früher in Delikatess-Speisegaststätten benutzt wurde.
Die Aussage eines GVU-Mitarbeiters kann dieser doch Bestätigen, es ist doch nicht seine Eigene, sondern die der DIN.
Vielleicht haben wir durch die angeregte Unterhaltung etwas dazu Beitragen können, wie man es nicht machen sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Edgar

Bitte vorher anmelden!!!! Spüle meine Leitungen vorher und baue einen neuen Fileinsatz ein.
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