Mi, 22. Oktober 2014 | 08:17:50 Uhr

Haustechnikforum
  - Heizung

Haustechnikforum<br/><span class="subtitle">&nbsp;&nbsp;- Heizung</span>
Foren
Einträge
Foren
Einträge
Heizung 651541
Sanitär 153429
Fußbodenheizung 74972
Brennwert 121999
Lüftung 66872
Regen- und Grauwassernutzung 21795
Bioenergie 150978
Solarenergie 210265
Wärmepumpen 319615
Betriebswirtschaft 14945
Schwimmbadtechnik 4999
Smarthome / Gebäudeleittechnik 21867
Dämmung 14806
Sonstiges 280033
News 4992
Seite 1 von 3 [Beitrag 1 bis 25 von 54]erste <123>letzte 
Abgleich Einrohrheizung - Muss man eigentlich dafür zaubern können?
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 07:41:47
0
920114
Guten Morgen,
mich beschäftigt ein Problem mit meiner Einrohrheizung. Diese läuft auf drei Etagen, es sind jeweils 7 Heizkörper. Die Ventile an den HK's selber sind nicht voreinstellbar, man kann nur für jeden HK sagen, ich mache ihn X Umdrehungen auf oder zu. Jedwedes Rumprobieren hat nichts genutzt.
Das einzige, was regulierbar ist, sind die Strangabsperrungen (im RL ist eine Skala dran). Das wurde probiert - macht aber lustigerweise keinen Unterschied, ob man sie auf "0,5" oder "3" oder "5" stellt. Das beeinflusst ja letztendlich auch nur die Anzahl an Umdrehungen, die das Ventil offen ist.
Die Pumpe, die das alles versorgt, läuft mit 0,15 m³/h.
Das Problem ist, wie logischerweise immer bei fehlendem Abgleich, dass die ersten 3 Heizkörper in jedem Kreis warm werden, der Rest aber nicht.
Alle Ventile, die da drin sind, sind neuwertig. Rohrdämmungen sind auch alle o.k.
Mehrere Heizungsfachleute haben sich die Zähne ausgebissen und irgendwann aufgegeben. Drei Tips habe ich dann immer wieder bekommen:
1. Ich soll halt alle Thermostatventile auf 3 stellen, und wenn der erste Raum warm ist, gehen die ja zu und dann werden die nächsten Räume warm usw.
2. Daher alle HK-Ventile und sämtliche Strangabsperrungen einfach voll offen lassen.
3. Den Vorlauf höher stellen.

Mir wäre sehr dran gelegen, das hinzubekommen, da ja bald wieder der Winter kommt und ich hier kein Lagerfeuer machen will. :-) Und gleich umrüsten auf Zweirohr ist etwas teuer. Keine Ahnung, welcher *Spezialist* hier eine Einrohrheizung eingebaut hat. Das Gebäude ist 20 Jahre alt, das hätte man m.E. wissen können/müssen.
Aber über (Sinn und) Unsinn einer Einrohrheizung möchte ich in diesem Thread nicht debattieren. ;-)

Jetzt meine Fragen:

a) Ist das normal, dass es die Strangabsperrungen überhaupt nicht interessiert, wie weit die offen sind?

b) Kann man überhaupt mit nicht-voreinstellbaren Heizkörper-Ventilen abgleichen?

c) Wird eigentlich die Durchflussgeschwindigkeit vom Wasser erhöht oder verlangsamt, wenn ich ein Ventil zudrehe (ich hab' mal gelesen, dass sie erhöht wird, aber warum beobachte ich dann, dass je weiter ich die Heizkreise eindrossle, die Abstände zwischen Vorlauf und Rücklauf höher werden; die müssten sich doch dann annähern)?

Ich bin für jeden Tip dankbar!

Ach so, um der Frage vorzubeugen: Nein, ich habe keinerlei unterlagen, die mir *irgendeinen* Hinweis geben könnten ... :-(
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 09:09:37
0
920190
Hallo, jemand da?
Verfasser:
caipithomas
Zeit: 14.08.2008 09:38:48
0
920222
Hallo!Hat die Wärmeverteilung überhaupt schon mal geklappt?Sind die HK Ventile jetzt erneuert worden?
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 09:47:07
0
920234
Klares Jain. Früher wurde mit 80° Dauerlast gefahren. Da hat man nix abgeglichen gehabt und sich ganz toll gefreut, dass man es warm hatte. Man hatte dieselbe Spreizung wie jetzt (20° bzw. 70/50 Auslegung), nur habe ich ja heute eine dynamische Regelung und fahre nicht immer auf Volldampf.
Wie gesagt, Ventile sind alle neu.
Ja, bringt denn ein Abgleich in dem Spezialfall überhaupt was? Oder sagt man, naja Anlage war halt so ausgelegt, also Vorlauf hoch? Meine arme Ölrechnung ... :-)
Also, um die Frage zu beantworten: Hydraulisch hat die Wärmeverteilung nie geklappt, raumtemparaturmäßig ja (weil früher halt wie gesagt Dauervolldampf).
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 14.08.2008 09:56:48
0
920242
Hallo newbie,

die Pumpe läuft mit 150 Litern die Stunde ?

DAS kann nicht funktionieren !

Gehen wir einfach mal zur Veranschaulichung von einer Heizlast von gleichmäßigen 3 x 6 kW aus. Dann müssen bei einer einrohrüblichen Spreizung 260 Liter Wasser PRO KREIS fließen.

Das sind dann 780 Liter (!) pro Stunde, die es über die Strangregulierventile aufzuteilen bzw. abgzugleichen gilt. Die Heizkörperleistungen mit den Wassermengen in den einzelnen Heizkörpern der einzelnen Heizkreise werden bereits bei der Planung VOR der Montage unveränderbar festgelegt.

Wenn das über drei Etagen geht, bei denen sich die Rohrlängen lediglich durch die Stockwerks-Steigestränge von knapp 5m Länge handelt, die "nach oben" durch die geringeren Wassermengen auch geringere Druckverluste verursachen, wird da kaum etwas abzugleichen sein.

Diese Wassermengen müssen IMMER fließen, da die Wasserversorgung der einzelnen Heizkörper sonst "unproportional" zusammenbricht. Die Regelung der Wärmeleistung erfolgt ausschließlich über die Temperaturregelung.

Das wäre der Normalfall !

Die Möglichkeit einer Pumpenregelung z.B. über die Temperaturdifferenz muss genauer betrachtet werden. Das lassen wir jetzt einmal weg.

Warum bei dir nur 150 Liter Wasser fließen, welche Ventile seit wann neuwertig sind, was da warum für Strangregulierventile eingebaut wurden, - was bei dir insgesamt so los ist, weiss natürlich kein Mensch.

Auch die Einstellwerte der Strangregulierventile sollten VOR dem Einbau feststehen. Dann weiss man auch, warum man diese überhaupt einbaut.

Was ist denn da bei dir passiert? Irgendwann einmal hat die Anlage doch bestimmt irgendwie funktioniert.

Grüße HeiZie
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 14.08.2008 10:03:29
0
920251
Hallo newbie,

Wie gesagt, Ventile sind alle neu.

Welche Ventile sind denn überhaupt eingebaut, Fabrikat und Type?

mfG. Schmitt
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 14.08.2008 10:06:24
0
920253
Hydraulisch hat die Wärmeverteilung nie geklappt ?

Seit wann ?
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 10:23:57
0
920259
@ HeiZie

Es hat noch nie geklappt seit 20 Jahren. Die neuen Ventile sollten "den Segen" bringen. Was da passiert ist - keine Ahnung. Ich hab' hier sozusagen vor Kurzem das Ruder übernommen, musste einiges an Trümmern zusammenkehren und habe mich dieser Heiz-Situation gegenüber gesehen und weiß nix und versteh' auch nix, wie das jemals passieren konnte. Das war vor meiner Zeit.

Also ist wohl die Pumpe zu klein?

@ Schmitt

Meine Heizkörper-Ventile sind die hier:
Steigrohrventile Danfoss RA-KE Set 1/2'' bestehend aus:
- 1 Durchgangsventil mit Bogen und Verschraubung
- 1 Kupplungsgehäuse mit Absperrungen für Bodenanschluss inkl. Verschraubung
- 2 Klemmverschraubungen für Steigrohr, absperrbar
- fester Heizkörper-Anteil: 35 %
- Mittenabstand: 40 mm
- kv-Wert bei Xp=2K: 2,5m³/h
- Anschluss Heizkörper: R 1/2
- Anlage: G 3/4 A
Im Internet - für evtl. genauere Info - dort zu finden: http://www.waermetechnik.danfoss.com/Product/013G3341_MNU17389021.html
Das waren wohl die einzigen, die da drangepasst haben.
Die Strangabsperrungen (manuell mit rotem/blauen Handrad für VL/RL)sind von Honeywell: http://www.hga.honeywell.de/heizungsanitaer/heizungsregelung/rohrleitungsarmaturen.htm

Grüße

P.S. Hab' mich übrigens eben vertipp, seh' ich grad. Es sind nicht 7 sondern 8 (acht) Heizkörper pro Etage. Macht das einen Unterschied. Entschuldigt das Missgeschick.
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 14.08.2008 10:47:36
0
920273
Hallo newbie,

so habe ich das fast gedacht.

Meine Heizkörper-Ventile sind die hier:
Steigrohrventile Danfoss RA-KE


Diese Ventilgehäuse RA-KE haben sehr wohl eine Voreinstellung.

Es bleibt Dir nichts anderes übrig als eine komplette Rohrnetzberechnung in Auftrag zu geben aus der sich dann die Einstellwerte der einzelnen Ventile ergeben.

mfG. Schmitt
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 10:59:44
0
920278
@ Schmitt

Wo soll denn die Voreinstellung sein? Ich habe eben nochmal extra nachgeguckt. Da ist eine Metallkappe zum Abschrauben, und darunter befindet sich eine Stellschraube, wo ein Imbusschlüssel draufpasst. Die Stellschraube geht insgesamt 6 Umdrehungen auf. Keine Skala, nichts. Das einzige "Voreinstellen", was geht, ist doch zu sagen, ich mache x Umdrehungen auf.

Das hatten wir übrigens mal probiert. Wir hatten den ersten Heizkörper am wenigsten offen und haben dann von Ventil zu Ventil sukzessive immer weiter aufgemacht. Immer blieben die hinteren Heizkörper kalt. Der jetzige Stand ist, dass alle Heizkörper-Ventile voll offen sind. Damit ist es lustigerweise ein wenig besser geworden!

Aus Aufzeichnungen weiß ich, dass diese Heizung als nicht abgleichbar eingestuft wurde (halte ich für Quatsch) und eine Rohrnetzberechnung daher auch nie empfohlen wurde. Argument war: Wie sollen die Ergebnisse der Rohrnetzberechnung auf - nicht voreinstellbare, ohne Skala (!) - Ventile übertragen werden?

Die Strangabsperrungen haben ja eine Skala. Bringt mich das weiter?
Verfasser:
OldBo
Zeit: 14.08.2008 11:00:32
0
920279
Tja, bei Ein-Rohrheizungen ist der Abgleich nicht so einfach. Bei FBH und 2-Rohrheizungen kann man nachträglich einiges probieren. Bei Ein-Rohranlagen verändert man jedes mal die Vorlauftemperatur des nächsten Heizkörpers.

Gruß

Bruno
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 14.08.2008 11:21:56
0
920293
Hallo newbie,

Wo soll denn die Voreinstellung sein?

Ganz bestimmt nicht an der Stelle an der Du kontrolliert hast.

Die Voreinstellung befindet sich unter dem Thermostatkopf auf dem Ventilkörper in Form eines silberfarbenem, drehbarem Stellringes der nach dem Rechenergebniss der Rophrnetzberechnung auf den ermittelten Wert, der sich auf dem Ventilkörper als Skala befindet, eingestellt wird.

Alles klar?

mfG. Schmitt
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 14.08.2008 11:31:20
0
920306
Hallo newbie,

was ist denn mit den 150 Litern pro Stunde ?

Wird dies nicht gern gelesen? Man gleicht ja so gern ab, - egal was?

Was willste denn da genau abgleichen?

50 Liter pro Kreis? Rechnerische 6,25 Liter pro Heizkörper, wenn sie gleich groß benötigt würden! Oder willste die Wassermengen umverteilen. 60/45/45 Liter aufgrund unterschiedlicher Heizlast?

Das wären dann 7,50ltr./h pro Heizkörper in unteren Kreis bzw. 5,63ltr./h in den anderen Kreisen. Merkste was?

Stell doch einfach mal die Pume hoch! Oder geht das nicht mehr?

8 (!) Steigrohrventile in Reihe können ´ne Menge Holz sein. Und ob sich der kvs-Wert von 2,5 auch auf das Bypass-Ventil "unten" bezieht, geht aus den Danfoss-Unterlagen nicht klar hervor.

Da werden Differenzdrücke von 0,1 bis 0,3bar EMPFOHLEN ! Einsatzgrenzen werden erwähnt. AHA ! Nur, - was soll man damit anfangen?

Insgesamt eine merkwürdige Angabe!

Bei den Heimeier-EZ-Verteilern werden da ganz ander Angaben gemacht. Und da sind dann 8 von diesen Verteilern in Reihe sehr grenzwertig!

Grüße HeiZie
Verfasser:
HeiZie
Zeit: 14.08.2008 11:41:16
0
920313
"...Rechnerische 6,25 Liter pro Heizkörper"

Das macht auch nur einen Heizkörperanteil von 12,5% ! (8 * 12,5 = 100%)

Merkste noch was?

35% "klauen" dem nächsten Heizkörper Temperaturen, die so sicher nicht vorgesehen sind!

Also Wassermenge rauf, - wie auch immer! Sonst geht da überhaupt nichts!

Grüße HeiZie
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 11:46:45
0
920318
@Schmitt

Also, ich hab' den Thermostatventil-Kopf abgemacht und den silbernen Ring gefunden. Der ist nicht drehbar, der sitzt fest und der Thermostatventil-Kopf rastet darauf ein.
War etwas Gefummel, den Silberring mal abzumachen, aber hab's dann geschafft. So, und jetzt kommt's: Darunter ist nichts! Wirklich GAR NICHTS. Was ist denn da schief gelaufen?
Gibt es genau dieses Ventilgehäuse, wo dann mein jetziger Thermostatventil-Kopf auch draufpasst, auch mit diesem von Dir beschriebenen drehbaren Ring?

@HeiZie

Die Pumpe läuft auf max. Kraft. Mehr packt sie nicht mehr. Naja, ich hatte gedacht, nach den letzten Beiträgen, man macht diese Rohrnetzberechnung setzt eine KORREKTE Pumpe ein (weil diese ja *offensichtlich* zu klein ist), fummelt dann an den Ventilen rum, so dass es dann funktioniert. Ja? Nein? Vielleicht?

@All

Und was ist mit den Strangabsperrungen? Gibt es hierzu etwas zu sagen?
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 14.08.2008 12:02:10
0
920331
Hallo newbie,

War etwas Gefummel, den Silberring mal abzumachen, aber hab's dann geschafft.

Ds einzige das Du wahrscheinlich geschafft hast ist, dem Ventil die Voreinstellbare Funktion unbrauchbar zu machen.

Die Drehbewegung des Silberringes erfolgt durch anheben und erst danach die Drehbewegung auszuführen.

Auf dem Silbering sind folgende Werte eingraviert:

-------N------ und 1 bis 7.

mfG. Schmitt
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 12:08:47
0
920336
@ Schmitt

Da war nichts eingraviert. Drehen kann man den Ring definitiv nicht, denn auf der "12-Uhr"-Position ist eine Art "Nut", die in eine entsprechende "Feder" kommt, so dass man weder nach links oder rechts drehen könnte.

Du sagst "anheben". Wie denn? In welche Richtung?

Hast Du vielleicht einen Link, wo das erkennbar abgebildet ist? Denn bei dem Link, den ich kenne, sehe ich sowas auch nicht.

Oder bin ich zu doof? :-))
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 12:18:08
0
920347
@ Schmitt

Nein, ich bin nicht zu doof. Aber ich glaube, es war eine Art Missverständnis. Ich habe die RA-KE - aber nach Konsultation der Interntseite von Danfoss sind die voreinstellbaren die RA-K. Die laufen unter "Zweirohr". Heißt das, dass ich die gar nicht nehmen kann? Oder könnte man das bei mir einfach tauschen?

Unter diesem Link: http://www.waermetechnik.danfoss.com/PCMPDF/DB%20Steigrohrventile%20f%c3%bcr%20Zweirohranlagen_VDTRA323.pdf
habe ich es gefunden, da sind die Ventilgehäuse voreinstellbar und da finde ich auch die von Dir erwähnte Skala.
Verfasser:
rspitz
Zeit: 14.08.2008 12:28:45
0
920355
Hallo newbie,

bist also auch Einrohr-geschädigt. Herzliches Beileid. Mir geht es genauso. Wenn ich den Planer/Heizungsbauer noch erwischen könnte, der vor 16 Jahren die Heizung in meiner DHH ("gebraucht" gekauft) verbrochen hat, würde ich ihn erschießen ;-)

Nach allem, was ich durch Lesen in diesem Forum und auf diversen Internetseiten zum Thema "Einrohranlagen" gelesen habe, solltest Du mal ganz schnell den Abgleich an den Heizkörpern bzw. den Thermostatventilen vergessen. Einrohranlagen werden STRANGweise abgeglichen, nicht pro Heizkörper/Thermostatventil wie bei Zweirohranlagen!

Jetzt hast Du zwar sogar solche Strangabgleichventile drin, aber ohne genau Angaben zur Auslegung Deiner Anlage weißt Du auch nicht, wie Du die einstellen musst. Und Heizungsbauer mit "Einrohr-Kompetenz" zu finden scheint fast unmöglich zu sein. Es gibt wohl hier im Forum einen (Achim Kaiser), vielleicht erbarmt er sich noch und schreibt was dazu.

Primär scheinst Du aber ein Problem mit Deiner Wasser-Umlaufmenge zu haben. Woher stammt Deine Angabe von 0,15m³/h? Welcher genaue Pumpentyp wurde da verbaut? Ist das eine neue oder noch die "alte" Pumpe?

Noch eine Bemerkung zum Pumpentyp: Eine differenzdruckgesteuerte Energiesparpumpe nützt Dir bei einer Einrohranlage nichts! Die müsste immer auf konstante Leistung eingestellt sein.

Noch viel Glück mit Deiner Einrohranlage wünscht

Richard
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 14.08.2008 12:32:58
0
920359
Hallo newbie,

beauftrage doch ganz einfach Deinen SHK Fachbetrieb, dass er an den Ventilen die Voreinstellungen gemäß den Angaben in der Informationsbroschüre:

"Gerätetechnische Informationen für den Fachmann vornehmen soll"

Dies setzt aber eine vorgenommene Rohrnetzberechnung voraus.

Die Anschlußart RA - K Zweirohr oder RA - KE hat mit der Voreinstellung nichts zu tun. Der Ventilkörper muß separat vom Ventilblock betrachtet werden.

Die eingebaute Version RA - KE ist schon richtig.

mfG. Schmitt
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 12:46:01
0
920367
@ rspitz

Primär scheinst Du aber ein Problem mit Deiner Wasser-Umlaufmenge zu haben. Woher stammt Deine Angabe von 0,15m³/h? Welcher genaue Pumpentyp wurde da verbaut? Ist das eine neue oder noch die "alte" Pumpe?
Noch eine Bemerkung zum Pumpentyp: Eine differenzdruckgesteuerte Energiesparpumpe nützt Dir bei einer Einrohranlage nichts! Die müsste immer auf konstante Leistung eingestellt sein.


Ja, die Angabe stammt aus der Kennlinie meiner Pumpe. Das ist eine Grunfos Alpha+ 25-40. Sie läuft auf Maximum (= "Stufe 3"). Die Pumpe ist neu. Die Vorgängerpumpe war wohl größer, um wieviel weiß ich leider nicht.

Wenn ich strangweise abgleichen muss, inwiefern nützt mir dann die Rohrnetzberechnung?

@ Schmitt

Die Anschlußart RA - K Zweirohr oder RA - KE hat mit der Voreinstellung nichts zu tun. Der Ventilkörper muß separat vom Ventilblock betrachtet werden.
Die eingebaute Version RA - KE ist schon richtig.


Ja, aber der RA-KE ist ja nicht voreinstellbar!!

@ All

Also, wird jetzt der Heizkörper abgeglichen oder nur die Stränge? Das ist mir jetzt noch unklar.
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 12:53:28
0
920376
P.S.
Hab' diese Broschüre mal runtergeladen. Dort steht auf Seite 6:
"Bei Einrohranlagen sind sowohl der Vorlauf als auch der Rücklauf an
eine gemeinsame Ringleitung angeschlossen. Die notwendige Wassermenge
je Heizkörper wird der Ringwassermenge anteilmäßig entnommen und nach der Wärmeabgabe über die Heizfläche der Ringwassermenge wieder zugeführt."
Die Voreinstellbarkeit wird für ein Ventil "RA-N" erwähnt. Die Voreinstellbarkeit wird in Zusammenhan mit meinem RA-KE nirgends erwähnt.

Hmmmmmmmm ...
Verfasser:
OldBo
Zeit: 14.08.2008 12:53:51
0
920377
... wenn nötig, beides. Die Heizkörper auf jeden Fall!
Verfasser:
rspitz
Zeit: 14.08.2008 12:56:26
0
920378
Schau' Dir mal folgenden Link an:

Hydraulischer Ableich von Einrohranlagen

Da ist sehr schön beschrieben, warum der Abgleich von Einrohranlagen prinzipbedingt schwierig ist. Ob der dort vorgeschlagene Einsatz von automatischen Volumenstromreglern in Deinem Einsatzfall wirtschaftlich sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen. Was man dazu im Internet findet, bezieht sich meist auf große Einrohranlagen in alten DDR-Plattenbauten.

Zum Thema Pumpe: Die Alpha+ kann man m.W. mit konstanter Leistung betreiben. Bist Du sicher, dass Du die richtige Einstellung dafür gewählt hast und nicht doch die Einstellung für Differenzdrucksteuerung?

Gruß, Richard
Verfasser:
newbie
Zeit: 14.08.2008 13:00:52
0
920381
@OldBo
O.k., das heißt, man müsste doch die RA-KE ersetzen?

@ All
Ist immer noch die Frage, ob eine Anlage, die auf 80° Dauerbedienung eingerichtet war, jetzt noch abgleichbar ist, da sie jetzt mit bis zu 25° weniger an VL bedient wird. Oder hat das nichts damit zu tun?

Wenn ich lediglich strangweise abgleichen müsste, inwiefern nützt mir dann die Rohrnetzberechnung?
Mir scheint es auch logischer, alle Heizkörper abzugleichen UND die Stränge untereinander ...
Seite 1 von 3 [Beitrag 1 bis 25 von 54]erste <123>letzte