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Haustechnikforum
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Heizungsberechnung mit FBH only
Verfasser:
Piero
Zeit: 19.08.2004 14:33:56
0
84412
Hallo Leute.

Ich habe Probleme mit der heizung, die Bude wird nicht Warme. Nun wollte ich eine Heizungsberechnung (Druckverlust, Pumpenleistung etc.) haben, doch mein Heizungsbauer weigert sich eine Berechnung der Heizungsanlage abzugeben. Er sagt, dass seine unterschriebene Funktionsbestättigung ausreicht und er zu nichts weiter verpflichtet ist.

Kann mir einer eine geeignete Software zur Verfügung stellen.?

Zweiter Punkt ist, dass er meint, das eine Fussbodenheizung mit 55°/45° betrieben wird und nicht wie die Thermenhersteller angeben (40°/30°). Was ist den nun richtig?

Piero
Verfasser:
r. haas
Zeit: 19.08.2004 14:55:24
0
84413
hallo, guten tag,
nun ich gehe davon aus das die angaben deines heizungsbauers richtig sind, er weis doch wie er die anlage ausgelegt hat.
der thermen hersteller kann doch nicht wissen wie die heizkreise ausgelegt sind. ich finde solche angaben von thermenhersteller unsinnig.
stell die anlage nach den angaben deines heizungsbauers ein, ich denke dann wird es auch warm werden, ansonsten muß sich der heizungsbauer drum kümmern.
m.f.g.
r. haas
Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 19.08.2004 15:46:18
0
84414
Was wurde denn bestellt und beauftragt ??

Gruß
Achim Kaiser
Verfasser:
Eppes
Zeit: 19.08.2004 15:53:57
0
84415
Wie Achim schon andeutet, hast Du nicht automatisch Anspruch auf einen solchen Berechnungsnachweis...

...allerdings auf eine mängelfreie und vor allem funktionierende Anlage.

Wenn die FBH für 55°/45° ausgelegt worden ist und Du dann hergehst und die VL-Temperatur auf 40° runterdrehst, weil DU meinst, das müsse so sein, ist es kein Wunder, wenn's nicht warm wird.

Eppes
Verfasser:
Martin Glane
Zeit: 19.08.2004 20:08:50
0
84416
Er hat vermutlich auch Anspruch auf eine in sich schlüssige Bedienungsanleitung (nicht nur mehr oder weniger willkürlich zusammengestellte Herstellerunterlagen der eingebauten Komponenten), aus der hervorgehen sollte, wie die Wertefür die Vorlauftemp. eingestellt sein sollen, damit die ANlage richtig funktioniert. Und er hat sicher auch Anspruch auf eine Einweisung in die Bedienung der Anlage. Auch dabei können Fragen zur Auslegung gestellt werden.
Verfasser:
Roman
Zeit: 20.08.2004 07:35:28
0
84417
Irgendwie werde ich immer so misstrauisch, wenn ein Ersteller einer Anlage (wie z.B. Fußbodenheizung) die Berechnungen nicht herausgeben will. Wenn die Anlage berechnet worden ist und damit auch alle Einstellwerte klar sind (z.B. Vor-/Rücklauftemperatur), sollte dies doch kein Problem sein. Wenn allerdings keine Berechnung stattgefunden hat (oder erst hinterher, als der Kunde unzufrieden war...), war es wieder einmal eine Schätzung, die auch gern danebengehen darf. Nun wird mit allen Mitteln versucht, dem Kunden dies zu verheimlichen...? Dieser Verdacht drängt sich doch sofort auf!
Wir bauen im Jahr 300000 bis 400000 m² Fußbodenheizung ein und jeder Kunde bekommt für sein Objekt, vom Wintergarten mit 10 m² bis Wohnanlage mit 25000 m²), seine kompletten Unterlagen mit Verlegeplan, Berechnungen usw. Dies sollte einfach selbstverständlich sein und trägt zur Kundenzufriedenheit und -bindung bei. Also, lieber Heizungsbauer, nicht pokern, mit offenen Karten spielt es sich hier besser!
Roman
Verfasser:
Martin.Asrav
Zeit: 22.08.2004 05:01:05
0
84418
Ich leg die Planung immer auf den Boiler, die Berechnung ist auch
mit drin und wäre damit jederzeit für den Bauherr einzusehen,
bzw hätte ich auch kein Problem diese zu zeigen.

Wenn man (davon gehe ich jetzt mal "pauschal" aus ;-)) freundlich gefragt wird, kommt mir die Reaktion auch seltsam vor.

Gruß Martin Asrav
Verfasser:
Tackmann
Zeit: 25.08.2004 00:07:04
0
84419
Die 55°/45° gelten auch nur für die tiefste Außentemperatur nach DIN 4701; diese hängt vom Ort in D ab.
Bei sämtlichen Übergangstemperaturen sollte die Regelung andere Vorlauftemperaturen automatisch bestimmen.

A b e r: Hast Du schon mal die Rücklauftemperatur gemessen/gefühlt, ob diese evtl. kalt/zu kalt ist?

Es gibt nämlich reichlich Murksfirmen, die sich einen Scheißdreck um den hydraulischen Abgleich (= Zuordnung der erforderlichen Wasserdurchsätze durch Drosselung der Stromkreise mit gerinstem Widerstand); vielleicht befindet sich irgendwo ein Handtuchtrockner und sonstige Wasserklauer (Kleinstheizkreis im Bad), durch den/die alles Wasser durchrauscht, sodaß kaum noch was durch die Bodenschlangen im Wohnzimmer strömt.

Die Anlage verstößt dann auch gegen die VOB/DIN, welche in Teil C, DIN 18380 im Abschnitt 3.5.1
wie folgt sagt:

"Die Anlagenteile sind so einzustellen, dass die geforderten Funktionen und
Leistungen erbracht und die gesetzlichen Bestimmungen erfüllt werden. Der
hydraulische Abgleich ist so vorzunehmen, dass bei bestimmungsgemäßem
Betrieb, also z.B. auch nach Raumtemperaturabsenkung oder Betriebspausen der
Heizungsanlage, alle Wärmeverbraucher entsprechend ihrem Wärmebedarf mit
Heizwasser versorgt werden."

Interessiert mich sehr, darum erbitte ich Neues unter heizung.j.artelitho@spamgourmet.com

Verfasser:
josef maier
Zeit: 04.03.2007 15:23:35
0
581264
Hallo
Ich plane ein Niederigenergie Haus kfw 40 Standart mit 200 qm Wohnfläche. Heizung soll ein Kachelofen sein mit Pufferspeicher und Solaranlage.
Kann mir jemand sagen wie groß der Ofen und die Solaranlage und Puffersein soll um nicht zu frieren ?

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 04.03.2007 16:45:09
0
581302
Erstens... solltest du ein eigenes Thema aufmachen.... denn dieses ist 3 Jahre alt!

Zweitens...wie groß die Heizleistung sein sollte, ergibt sich aus der Heizlastberechnung nach EN 12831.....

und alles andere resultiert aus den Ergebnissen dieser Berechnung.

Martin
Verfasser:
OldBo
Zeit: 04.03.2007 16:49:16
0
581305
..... Kachelofen?
Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 04.03.2007 16:54:19
0
581308
Ist doch 'n prima Konzept

in nem Raum mit 2 kW Heizlast einen Kachelofen aufzustellen mit 12 kW....

Martin