Sa, 01. November 2014 | 06:14:21 Uhr

Haustechnikforum
  - Heizung

Haustechnikforum<br/><span class="subtitle">&nbsp;&nbsp;- Heizung</span>
Foren
Einträge
Foren
Einträge
Heizung 653574
Sanitär 153702
Fußbodenheizung 75238
Brennwert 122282
Lüftung 66959
Regen- und Grauwassernutzung 21802
Bioenergie 151177
Solarenergie 210664
Wärmepumpen 321457
Betriebswirtschaft 14945
Schwimmbadtechnik 5008
Smarthome / Gebäudeleittechnik 21932
Dämmung 14962
Sonstiges 280622
News 4992
Seite 1 von 7 [Beitrag 1 bis 25 von 165]erste <12345>letzte 
FRAGE ZU HEIZKÖRPERMESSGERÄT
Verfasser:
elisabeth
Zeit: 24.08.2004 19:37:43
0
85324
Hi, welcher Profi kann mir weiterhelfen? Habe ein Messystem für Wärmeabgabe (Fernwärme) durch diese Flüssigkeitsröhrchen, die in Halterung auf Heizgerät montiert sind. Die Flüssigkeit verdunstet bei Wärme, auf Skala wird angezeigt wieviel Flüssigkeit noch vorhanden ist und dadurch der Energieverbrauch abgerechnet. Nun folgendes Problem: Im Badezimmer verdunstet diese Flüssigkeit ungewöhnlich schnell, es wird nie geheizt, aber selbst im Sommer scheinen durch die Temparaturverhältnisse ungewöhnlich hohe Heizkosten durch die Flüssigkeitsverdunstung zu entstehen. Wäre kein Problem, da es ja ohnehin ein Toleranzgrenze gibt, wenn dieser Verbrauch so außergewöhnlich hoch wäre und habe Lust für etwas zu zahlen, das nicht verbraucht wurde. Ich möchte nun diesen Flüssigkeitsverbrauch reduzieren, indem ich diesen Flüssigkeitsbehälter ein Schnippchen schlage. Natürlich würde ich niemals das Gerät manipulieren, wäre illegal, aber denk da gibt es sicher einen Trick wie zB irgendwas drüberhängen (Physik und Chemie sind nun gefragt) oder so? Hab schon gecheckt, dass es äußerst schlecht ist, ein nasses Handtuch auf den Heizkörper zu hängen. Nun möchte ich nicht nur solche Anfängerfehler vermeiden, sondern wirklich irgendwas am Thermostat anbringen. Wer weiß was? Danke!
72 ältere Beiträge bis zum 01.01.2006 finden sie hier
Verfasser:
A.Fischer
Zeit: 05.01.2006 20:44:44
0
309842
@Rene Bergermann:

"Nach Mietrecht ist eine Heizkostenabrechnung nach Verdunster überhaupt nicht zulässig!"

"Dies durchzusetzen ist für den Mieterschutzbund quasi Routine, am Besten mal an diese Leute wenden, die kennen sich da prächtig aus."

Bitte an welchen 'Mieterschutzbund' soll man sich wenden? Bitte mit Internetadresse oder Postanschrift eindeutig bezeichnen!

Ich habe im Internet bei der Suche nach Hinweisen auf die Unzulässigkeit von Verdunstern zur Heizkostenabrechnung und den von Ihnen angeführten 'Mieterschutzbund' lediglich Ihre Meinungsäußerungen in diesem Forum finden können!?!

MfG A.Fischer


Verfasser:
TheSnake
Zeit: 19.01.2006 11:42:44
0
321483
Hi Leute,

wenn meine Frage schon gestellt wurde, tuts mir leid, aber da ist echt ne Menge zusammen gekommen, das ich dann durchkauen müsste.
Zu meiner Frage: Ist die Position des Messgerätes eigentlich genormt? Immerhin muss der Installateur ja wissen wo er das Gerät anzubringen hat, oder nicht? Falls jemand die genaue DIN-Vorschrift kennt könnte er mir die dann mitteilen?


Danke vielmals, TheSnake
Verfasser:
Minol
Zeit: 19.01.2006 17:12:55
0
321847
Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip haben in Deutschland noch immer die weiteste Verbreitung. Sie sind ab einer Temperaturauslegung des Heizsystems von 55 C auch zukünftig zugelassen.
Diese Geräte sind äußerst preiswert, hinreichend genau und manipulationssicher. Vorteile elektronischer 2-Fühler Geräte sind u.a. höhere Genauigkeit, Fremdwärmeerkennung und die Speicherung der Werte zu festen Stichtagen.
Verfasser:
Minol
Zeit: 19.01.2006 17:18:12
0
321851
Der Montagepunkt von Heizkostenverteilern ist nach DIN EN 834/835 genormt. In der Regel erfolgt die Montage bei Glieder- und Plattenheizkörpern im oberen Drittel (75%) der Bauhöhe und in der horizontalen Heizkörpermitte. Nur bei Heizkörpern mit kleinen Bauhöhen unter 410 mm erfolgt die Montage in 50% der Bauhöhe.
Verfasser:
TheSnake
Zeit: 20.01.2006 12:05:55
0
322403
@ Minol


vielen Dank, für die ausführliche Antwort.


@ all

Zur verschwörungstheorie, würde ich sagen, dass das nur ein Hirngespinst ist. Sorry is nich persönlich gemeint. Obwohl...man kann nie wissen...^^


lg Snake
Verfasser:
durran
Zeit: 15.02.2006 17:35:35
0
345977
also

natürlich ist es immer etwas betrug mit den heizkostenverdampfern - oder auch selbst den elektronischen.

und ebenso mit den ablesefirmen wie techem oder minol .

bei kleinen vermietern ist es noch umgänglich - bei großen gesellschaften wird schon gedreht und techem erstellt die abrechnungen nach vermieterwünschen.

da ich im osten lebe kenne ich genug beispiele an mir
selbst und anderen.

in den plattenbauten werden von 12 wohnungen eines eingangs meist nur ein drittel bewohnt - manchmal mehr oder weniger .
die heizkraftwerke für die plattenbauten liegen oft
10 km weit entfernt - da entstehen schon mal riesige verluste an wärme allein über diese entfernungen und trotz dämmung sieht man oftmals
den getauten schnee über den unterirdischen leitungen.

die leerstehenden wohnungen müssen auch frostfrei gehalten werden - also wird dort geheizt .
im flur und kellerbereich verschwinden ebenso unmengen an wärme - dazu die schlechte dämmung der wohnungen - immerhin sind ein großteil der ostdeutschen wohnungen plattenbauten - mit heizkostenverteilern - oder verdampfern.

da kann niemand kontrollieren wieviel wärme berechnet wird - wieviel verlust der vermieter
selbst bezahlt und wieviel auf die mieter umgelegt wird.

ich habe selbst tausende von euros nachbezahlen müssen - wohne nun im eigenen haus und zahle bedeutend weniger an heizkosten als in einer plattenbauwohnung.

es werden meiner meinung nach bewußt keine tatsächlichen verbrauchsmesser eingebaut damit es genügend manipulationmsmöglichkeiten gibt.
technisch wäre dies doch mit sicherheit machbar - so wie es bei einer wasseruhr auch geht.

ich habe noch niemanden gehört das er sich über unberechtigte wassergebühren beschwert hat - den verbrauch kann man kontrollieren und nachvollziehen -hahn auf - kubikmeter verbraucht - kostet sound so viel.

bei einer heizung - hahn auf - es verdampft eine flüssigkeit - oder irgendwelche digitalen zahlen erscheinen - meßwerte - arbeitspreise - multipliziert mit faktoren - und irgendwie kommt dann mal eine abrechnung zustande.

ich behaupte das meiste ist betrug .

meine freundin heizt ihre wohnung mit einer gasetagenheizung - es wird nur der gasverbrauch berechnet - und komischerweise - und trotz immer heißer wohnung - kommen nicht mehr als hundert euro gas im monat zusammen .kein verdampfer kein betrug - und jede wohnung kann verbrauchen was sie will - die gasrechnung ist ebenso wie die heizrechnung nachvollziehbar.
und in heutiger zeit sind solche wohnungen gold wert.

ich kann es nicht behaupten - abewr wer weiß was techem alles mit den vermietern inhaltlich so vereinbart.

auch da kenne ich geschichten.

aktuell habe ich gerade die heizabrechnung für gewerbehalle bekommen - die auf nachfrage
zwar einen zähler mit nummer und zählerstand ausweist - die zählernummer jedoch nur eine interne fiktive und zur programmerstellung notwendige nummer
ist - also die richtige zählernummer ist auf der rechnung nichtmal aufgeführt - aber man möchte mal eben 4000 € nachzahlung.

ist so etwas nicht betrug ???

und mein vermieter hat mal eben meine bankbürgschaft eingelöst weil ich die heizrechnung nnicht beglichen habe.

also - es gibt einen wärmemengenzähler für einen hallentrakt mit 7 mietparteien.
verbrauch dieses zählers - ???
auf der rechnung erscheint eine zählernummer und
ein verbrauch von 53 Mwh
doch einen zähler mit dieser nummer gibt es nicht.
die heizkostenverteiler - digital an den heizkörpern wurden zwar abgelesen erscheinen jedoch nicht
auf der rechnung.
und techem setzt mir auf die rechnung einenm fiktiven zähler mit einer fiktiven verbrauchsmessung - so etwas nenne ich betrug und erwäge auch eine dies bezügliche anzeige

daher mein rat .

da in den nächsten jahren massive heizkostenerhöhungen drohen schon mal wohnungen suchen die entweder mit holzofen zu betreiben sind -in altbau meistens kein problem und die ein nicht
manipulierbares heizkostensystem aufweisen.

am besten mit etagenheizung oder einer separaten ölheizung oder anderen heizmöglichkleiten.
und da sollte man sich schon einmal umsehen - sonst wird es bei vielen kalt werden in der wohnung.

ich möchte einmal behaupten - wer verdampfer in der wohnung hat - seine wohnung ein jahr nicht beheizt - oder nicht bewohnt wird wohl kaum seine heizrechnung minimieren.






Verfasser:
hajoo
Zeit: 15.02.2006 20:25:16
0
346172
Hallo ihr
habe kurz hier rein geschaut und viel gelesen

Betrug bei den Heizkostenabrechungen gibt es ob vom Vermieter oder von denen die dinger ablesen ist fraglich wer von denen.
mein vermieter hat versucht mich zubescheißen
bin mitte des Jahres eingezogen ende des jahres war abrechnungszeitraum die daten gibt der vermieter an
zeitraum bei mir war eigentlich nur ein halbes jahr vom vermieter wure aber der zeitraum bei der Ablesefirma fürs ganze jahr angegeben so da ich eine nachzahlung von über 250 euro berappen sollte
Aufgefallen ist das nur weil sie die rechnung handschriftlich verändert und dann mir in kopie gugesandt hat Auf deutsch sie wollte von mir den leerstand bezahlt haben ich hab die rechnung prüfen lassen und was war ich bekam 260 euro zurück
und ist das etwa kein betrug ? jeder will sich doch nicht in die eigene tasche greifen lassen da fängt doch de betrug schon an und wenn man sowas versucht was ist da dann noch alles möglich wenn man selber keine ahnung hat

Verfasser:
pet
Zeit: 28.02.2006 05:16:48
0
354842
vielen dank erst mal für die vielen beiträge hier zu dem thema. diese haben bei mir mal etwas zum umdenken beigesteuert.

nach umstellung von verdunstungsröhrchen auf elektronische zähler funk an unseren alten heizkörpern
bin ich durch das forum hier erst mal hinsichtlich
meiner langen dicken vorhänge im wohnzimmer gewarnt

ebenfalls werde ich im badezimmer nochmal die große
ablage (fensterbank) über dem heizkörper überprüfen.
und einen nachbarn wegen seinem zugebauten heizkörper
(sichtblende als holzkasten , mit luftöffnungen)
ansprechen.

na und spätestens nächstes jahr werden fenster und türdichtungen angebracht.

mal sehen ob das etwas ändert.

gruss peter
Verfasser:
Ken25
Zeit: 03.04.2006 03:29:43
0
378553
Hallo Leute,
mal ne andere frage,habe heizkostenverteiler von techem an den Heizkörpern dran, ich möchte jetzt nur wissen ob die Heizkostenverteiler auch dann zählen wenn z.B. (Gasofen)was anderes benutze zum Heizen??
Verfasser:
Diddi
Zeit: 15.04.2006 08:37:00
0
385714
Unser Problem: in unserer Wohnung haben wir normale Heizkörper mit Verdunsterrörchen. Seit letztem Oktober 05 haben wir einen Kaminofen eingebaut. Der heizt schön die Wohnung auf, und ist zudem noch sehr wirtschaftlich da wir das Holz billiger bekommen. Jetzt das Problem: Messen die Verdunster auch die Raumluft - die vom Ofen erhitzt wurde-, ist unserere Ersparniss futsch, was mich sehr ärgert. Im Gegenteil: Ich zahle auch noch doppelt: das Holz, den Schornsteinfeger und noch die angeblich 'verbrauchte' Wärmemenge am Heizkörper. Kann ich das irgendwie unterbinden? Bin dankbar für jeden funktionierenden Tipp (Manipulation als gerechten Ausgleich!).
Verfasser:
Heidschi
Zeit: 24.04.2006 21:12:24
0
390912
Was gigt es mittlerweile für Arten von Heizkörpermessgeräten?Wo liegen die Kosten in Anschaffung und Unterhaltung?Wo Finde ich eine Übersicht über Anbieter?
Verfasser:
Jürgen H. Lietz
Zeit: 29.04.2006 15:37:38
0
393711
Guten Tag,

Unsere Wohnanlage besteht aus 12 Wohnungen. Davon sind nur 3 dauernd bewohnt und beheizt. Die anderen 9 Wohnungen sind Ferienwohnungen, bei denen weit überwiegend während der Heizperiode die Heizkörperthermostate auf Frostwächtereinstellung stehen.

Unsere frühere Hausverwaltung hatte sich für ist-Heizkostenverteiler entschieden.
Bei dem von der Fa. Ista installierten Heizkostenverteiler doprimo picco mit einem Fühler wird laut Funktionsbeschreibung eine Wärmeabgabe erst registriert, wenn die Heizkörperoberflächentemperatur 28 °C überschreitet. Anstelle eines 2. Fühlers wird eine Raumlufttemperatur von 20 °C simuliert.

Die Auswirkung eines Einbaus dieser ista-Heizkostenverteiler ist, dass mit Frostwächtereinstellung beheizte Wohnungen bis 28 °C Heizkörperoberflächentemperatur Wärme verbrauchen können, die aber nicht registriert wird. Die dauerhaft beheizten Wohnung zahlen damit für die Ferienwohnungen die Heizkosten, die bei Frostwächter-Betrieb eintreten.

Die Folge ist, dass für 2005 die Heizkosten für die drei dauernd beheizten Wohnungen um mehr als 62 Prozent gestiegen sind, aber die Heizkosten für die Ferienwohnungen um rd. 30 Prozent gesunken sind.
Auch bei einer Änderung der Heizkostenverteilung von 30 % Grundkosten auf 50 % Grundkosten verbleibt den beheizten Wohnungen noch ein deutlicher finanzieller Nachteil. Ein Einbau von elektronischen Heizkostenverteilern mit 2 Fühlern würde keine besseren Ergebnisse liefern.
Wie kann man dieses Problem lösen?
Wo gibt es elektronische Heizkostenverteiler mit 3 Fühlern?

Danke für Hinweise

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen H. Lietz

Verfasser:
Flo_97
Zeit: 29.04.2006 17:29:24
0
393761
Auch bei Froststellung werden die Heizkörper wärmer als 28°. Denn das Thermostatventil öffnet, wenn es im Raum zu kalt wird. Dann strömt das Wasser in die HK, und das ist dann eben so warm, wie es im gesamten Heizungssystem ist, also so warm wie in den bewohnten Wohnungen.

Ein Thermostat regelt nur die Raumtemperatur, nicht die Temp. des Heizungswassers.

Vielleicht sind die Heizkosten mit dem Einbau der neuen Regler nun gerecht aufgeteilt und die unbewohnten Wohnung zahlen nun auch nur das, was sie tatsächlich verbrauchen.

Allerdings ist es wohl immer so, dass die beheizten Wohnungen die unbeheizten mit aufwärmen, wenn das Temperaturgefälle groß genug ist.
Bsp. Wohnung EG auf 21° beheizt, Wärme steigt nach oben und wirkt wie eine "Fußbodenheizung" für die darüberliegende leerstehende Wohnung im 1. Stock, in der nur 10° sind.
Verfasser:
Jürgen H. Lietz
Zeit: 04.05.2006 19:20:32
0
396464
Hallo Flo 97

Danke für Ihren Beitrag vom 29.04.06 zu meinem Problem mit elektronischem Heizkostenverteiler ISTA doprimo picco.

Ihre Antwort scheint mir eher theoretischer Natur zu sein. Bei Unterschreiten der Frostwächter-Einstellung macht der Thermostat doch nur so lange auf, bis die Temperatur der Frostwächtereinstellung wieder erreicht ist.

Seit Umstellung von Verdunstern auf elektronische Heizkostenverteiler sind in unserer Wohnanlage die Verbrauchskosten der drei beheizten Wohnungen in 2005 gegenüber 2004 um 70 Prozent gestiegen, während die Verbrauchskosten der ganz selten beheizten 9 Ferienwohnungen gegenüber 2004 um ca. 74 Prozent gesunken sind. Die Gesamtheizkosten sind dabei nur um rd. 21 Prozent gestiegen.

Beim Vergleich von 2003 zu 2004 entwickelten sich die Verbrauchskosten der 9 FeWos in etwa auf gleicher Höhe wie die Gesamt-Heizkosten. Nach Umstellung auf die doprimo picco steigen die Verbrauchskosten der beheizten Wohnungen sprunghaft und die Verbrauchskosten der per Frostwächtereinstellung beheizten Wohnungen sinken dramatisch. Das kann ja wohl nicht richtig sein.
Verfasser:
Susanne Spie
Zeit: 12.05.2006 12:14:54
0
400571
Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,

die Heizkostenabrechnung der Fa. TECHEM für unser 5-Familienhaus kommt zu dem Ergebnis, dass in einer (durchgehend bewohnten) Wohnung
40 (vierzig) Verbracuhseinheiten gemessen wurden, während in die übrigen 3.500 - 14.000 (!) Einheiten anfallen.

Was stimmt das nicht? Die Fa. TECHEM hat bereits einen Techniker mit der Überprüfung beauftragt. "Alles in Ordnung", kein fehler, keine Manipulation.

WIE oder WER könnte die Anlage UNABHÄNGIG überprüfen?

Für jeden Tipp wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße
Susanne
Verfasser:
frama74
Zeit: 13.06.2006 14:03:28
0
417222
Hallo zusammen!
Vor 4 Jahren hat unsere ET-Gem. auf gemietete elektr.Funk-HKV umgestellt.
Seit 10 Jahren hat der selbe Mieter bei gleicher Nutzung sein Heizverhalten nicht geändert, was die Einheiten der ersten 7 Jahre mit Verdunsterröhrchen und die 2 Jahre mit elektr.HKV bestätigen.
Auch sind die Wasserverbräuche über die 10 Jahre in etwa konstant geblieben.
Sehr auffällig: In 2005 haben sich an manchen HK die Einheiten dem Vorjahr gegenüber sogar verachtfacht.
Insgesamt ist der Brennstoffverbrauch um 16,5 % gesunken, und damit auch die erfassten Gesamteinheiten der Anlage (38 Wohnungen).
Eine Zwischenablesung ergab, daß bei voll zugedrehten HK über einen längeren Zeitraum keine Einheit gezählt wird, sagt aus, daß die Ventile korrekt arbeiten und keine unerwünscht abgegebene Wärme gemessen wird.
Der Verwalter bat das Meßdienst-Unternehmen um plausible Erklärung und Überprüfung.
Alles was zurückkam, war: die Abrechnung ist absolut korrekt, HKV sind bis 2008 geeicht, eine gewünschte Überprüfung würde uns ca. 90,-- € kosten.
Wir würden uns freuen, wenn uns jemand weiterhelfen könnte, bzw. seine ähnlichen Erfahrungen und deren Lösung mitteilen würde.
Vielen Dank im Voraus!
Gruß frama74


Verfasser:
Conny
Zeit: 14.06.2006 20:06:31
0
418161
Hallo,

ich habe ein Problem mit meinen Heizkosten ! Ist es möglich, dass die Heizkörper - obwohl auf Frostschutz eingestellt - stets in der Heizperiode weiterrasen ? Ich rede hier von ca. 500 Einheiten pro Heizkörper. In meinen Wohnzimmer mit offener Küche ( ings.28 m2)habe ich 5 Heizkörper!! und 3 von diesen Heizkörper habe ich noch nie angehabt - haben aber einen Verbrauch von 2000-3000 Einheiten, sie sind allerdings ständig lauwarm.Kann es sein, dass der Heizkörper vor installation der Thermostate so eingestellt wurde, dass er Wärme annimmt ? Ich kann es mir nicht anders erklären, da dieser Raum selbst im Winter mit abgestellten Heizkörper kaum unter 19 C sinkt.
Können Heizkörper so manipuliert werden, das ein Abnahme erfolgt, ohne das der Verbraucher dies beeinflussen kann, da er ja im guten Glauben ist, seine Heizkörper abgestellt zu haben ?
Für eine Antwort wäre ich super dankbar !

Grüße von Conny
Verfasser:
scheuch
Zeit: 29.08.2006 10:03:31
0
461844
Eine Manipulation an Heizkostenverteilern erfüllt den Tatbestand des Betrugs bzw. des versuchten Betrugs!

http://heizkosten-abrechnung.de/html/urteil_18.html
Verfasser:
Jilli
Zeit: 16.09.2006 22:16:26
0
473600
Ich hätte mal ne frage: Was bedeuten die Zahlen auf den HEIZKÖRPERMESSGERÄTen denn eigentlich.
Wir haben seit letzten Jahr die neuen Elektronischen HEIZKÖRPERMESSGERÄTe. Diese sind von der Firma BFW mit der Typenbezeichnung 110Elektronik.
Ich habe einen kleinen Artikel in der Express gelesen, dass diese Teile nicht ordnungsgemäß anzeigen, bzw. auch die Raumtemparatur nutzen um den Verbrauch höher zu treiben.

Kann mir jemand so was bestätigen ??

Wie kann ich als Verbraucher das ablesen?

Habe in dem Gerät 3 Anzeigen. Einmal das Datum 01.01.07 dann kommt ne Anzeige mit A und einer Zahl und danach eine Anzeige mit V und einer Zahl

Nach Adam Riese kann das A ja Anfangsstand und das V Verbrauch bedeuten. Wenn das so wäre, hätte ich einen Anfang von 55 und einen Verbrauch von 131. Damit ist aber so nichts anzufangen, da meine letzten 10 Jahresabrechnungen noch mit dem Verdunstungsröhrchen abgelesen worden sind.

Ich hoffe jemand kann mir das etwas erklären.

Jilli
Verfasser:
heizer22
Zeit: 23.09.2006 16:23:21
0
477685
BFW verwendet normalerweise Kundo Heizkostenverteiler unter eigenem Namen. Die haben aber eine Typenbezeichnung 201S oder 202S oder bei BFW nur 1S oder 2S. Informationen dazu findest Du hier: http://www.kundo.de/DE/pdf_prospekte/190%20337DE%20-%20HKVE.pdf

Der hat aber nur ein k oder M in der Anzeige. Du scheinst aber andere HKV zu haben. Ein Bild von so einem Teil würde sicher Licht ins Dunkel bringen.
Verfasser:
Frank Stumpf
Zeit: 23.09.2006 18:53:58
0
477738
Hallo Jilli,

>>Einmal das Datum 01.01.07 dann kommt ne Anzeige mit A und einer Zahl und danach eine Anzeige mit V und einer Zahl<<

Datum: ist der Stichtag, d. h. der Tag an dem das alte Verbrauchsjahr endet und das neue beginnt.

Anzeige A: "Aktueller Verbrauch" vom 01.01. des laufenden Jahres (siehe Stichtag) bis heute.

Anzeige V: "Vorjahresverbrauch" also bis zum Stichtag, dieser ist bei der Ablesung wichtig.

Gruss Frank
Verfasser:
RalfG
Zeit: 24.09.2006 17:51:15
0
478048
Hallo,

mir ist neu, dass Heizkostenverteiler geeicht sind. Das ist lediglich bei Wärmemengenzählern und Wasserzählern der Fall. HKV unterliegen nicht der Eichpflicht, da sie nichts "messen".

Ralf
Verfasser:
heizer22
Zeit: 24.09.2006 18:19:59
0
478060
Nein Heizkostenverteiler sind nicht Eichpflichtig. Sie unterliegen aber einer Beglaubigungspflicht. EHKV haben in der Regel eine Laufzeit von 10 Jahren da so lange die Batterie hält. Danach müssen sie ausgetauscht werden da ein Batteriewechsel nicht ohne weiteres möglich ist.
Verfasser:
Wolf S
Zeit: 25.09.2006 17:58:09
0
478736
@Heizer22
Richtig, Heizkostenverteiler sind nicht eichpflichtig, daher unterliegen sie auch NICHT einer Beglaubigungspflicht.
Eichungen dürfen nur Eichämter durchführen. Die Hersteller von Wasser- und Wärmezählern machen im Prinzig das Gleiche, das heißt aber dann beglaubigen.
Also: Eichpflicht und Beglaubigung ist dasselbe.

Seite 1 von 7 [Beitrag 1 bis 25 von 165]erste <12345>letzte