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07.01.2009 10:47:34 |
Hallo! Eine zentrale Lüftungsanlage mag ich nicht wegen der schwieriegen Situation der Reinigung... Also würde ich dezentral bevorzugen... Was haltet ihr von Inventer.de Suche Leute auch gerne mit Erfahrungsberichten...
Danke
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| | Zeit:
08.01.2009 13:34:24 |
Hallo???
Jemand da? Hat keiner die Dinger oder ähnliche???
Sonst würde ich auch gerne Eure grundsätzliche Meinung zum Thema Lüftungsanlagen hören!
Man sagt das durch die Dinger mit WRG ca. 25% der Heizenergie als Lüftungsverluaste gerechnet werden können statt 50% bei Fensterlüftung. Bei sagen wir mal groß 600 Euro Heizkosten/ Jahr würde das ungefähr 150 Euros ausmachen - da kann man von lohnen wohl schon auf keinen Fall sprechen ??? Oder???
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Verfasser: Sonnenheizer | Zeit:
08.01.2009 13:42:54 |
@daniel2008
Rein von der kostenseite werden sich die Inventer wohl nicht lohnen.
Aber immer frische Luft, du mußt nicht ständig lüften.
Weniger staub im raum der bei mir seit einbau der Inventer deutlich zurückgegangen ist
Als einzigsten nachteil sehe ich ein leichtes Brummen des Lüfters wo ich mich schnell dran gewöhnt habe
Also ich würde sie jederzeit wieder einbauen
Gruß Thomas Rawe
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| | Zeit:
08.01.2009 21:32:14 |
@sonneheizer
vielen Dank aber sag mal in welchen Räumen sind die eingebaut? Schlafzimmer will ich eigentlich nicht mit den Dingern haben? Oder? Wie ich meine verstanden zu haben sind die nachträglich eingebaut worden, wie verhält es sich mit den Heizkosten. Die Inventer müssen doch dauerhaft laufen... irgendwelche Probleme? Ach und noch zu guter letzt - gibt es Probleme mit der Kondenswasserbildung?
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Verfasser: Sonnenheizer | Zeit:
09.01.2009 06:56:43 |
@daniel2008
Keine Probleme mit Kondenzwasser außerdem wird die Wäsche die im Haus trocknet schnell Trocken ;-))
Habe sie Im Flur und Wohnzimmer sowie
Im Umkleidezimmer welches eine Treppe zum Schlafzimmer hat und Büro eingebaut
Ach ja und meine Frau läßt seitdem auch die Fenster meistens zu (das hatte mich am meisten erstaunt) ;-))
Wo sie doch Dauerlüften gewohnt war ;-)))
Also auch eine merkliche Energieeinsparung
Gruß Thomas Rawe
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| | Zeit:
09.01.2009 07:14:47 |
Ich habe in meinem Altbau die Inventer eingesetzt. Im EG (großer Einzelraum - Verbund Küche Wohnzimmer) sind 2 Inventer. Im OG jeweil einen im SZ und einen im Kinderzimmer. Im OG mit Schaldämmset, was das von Sonnenheizer angesprochene Geräusch nochmals deutlich reduziert.
Meine Frau akzeptiert die Inventer nach anfänglicher Skepsis sehr gut und mittlerweile laufen diese 24/7 durch. Die Luftfeuchtigkeit im Haus hat sich auf 50% eingependelt. Die Fenster bleiben zu. Selbst im SZ. Aufwachen in frischer Luft ist der größte Aha Effekt. Ansonsten verrichten die Dinger unauffällig Ihren Dienst. Selbst bei -10 Grad keine Probleme. WRG funktioniert sehr gut.
Ich würde vor die Wahl gestellt, mir heute die Möglichekeit einer zentralen Lüftung mit Kanälen auf der Außenwand unter dem WDVS genauer anschauen. Bin aber mit der Entscheidung pro Inventer grundsätzlich zufrieden. Simples System, das gut funktioniert.
Schönen Tag Monacofranze
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| | Zeit:
09.01.2009 07:15:27 |
@sonnenheizer
Aber Altbau ja?
Ich finde die Dinger glaube ich praktischer als überall irgendwelche Kanäle zu haben, die man auch nicht so wirklich einfach sauberhalten kann. Also in Schlafzimmern sind die Dinger nicht drin? Wie ist das in den anderen Räumen mit dem Geräusch? Danke
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Verfasser: Sonnenheizer | Zeit:
09.01.2009 07:20:44 |
@daniel2008
Ist ein leises Lüftergeräusch wobei meistens die Nebengeräusche lauter sind habe sie auch nur auf minimalleistung laufen entsprechend leise sind sie der Luftwechsel ist aber außreichend. :-))
Gruß Thomas Rawe
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| | Zeit:
09.01.2009 08:22:46 |
Hallo und erstamal vielen Dank für Eure Ausführungen
Kann man sich die Dinger mal in der Nähe von 53359 mal angucken - gibt es da irgendwelche Händler, etc.
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| | Zeit:
14.01.2009 20:26:26 |
@ daniel2008, einfach hier Postleitzahl eingeben und die nächstgelegene Werksvertretung kontaktieren. Schöne Grüße Monacofranze
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| | Zeit:
04.02.2009 22:45:29 |
Hallo ich habe auch so Teile im Neubau,
Vorteile: -einfache Montage, kann Jeder! -keine Verrohrung die vielleicht mal gereinigt werden muss. -leicht zu reinigen -leicht zu bedienen wenn man den Einfachregler verwendet -preisgünstig -kein Kondenswasser an den Fenstern oder der Lüftungsanlage
Nachteile: -leichtes brummen, welches aber ok ist. -Bei starkem Sturm muss man halt den Deckel zudrehen, ist aber nicht so schlimm wenn man es weiß. Ist aber nur für Winter notwendig und ehr selten. -Der Luxusregler mit LCD Anzeige scheint am Anfang etwas kompliziert Man kann halt die Drehzahl genauer einstellen. Aber alles über 25% ist eh zu laut, zum "stärkeren" lüften aber ok. -Hatte jetzt nach 2 Jahren eine Wärmebrücke da sich der Schaumstoff gesenkt hat. Wurde aber getauscht.
Das Schalldämmset ist meiner Meinung unnötig. Da stehen jetzt fast mehr Nach- als Vorteile. Das System ist preiswert, vielleicht nicht das Non Plus Ultra aber ich bin wie meine Vorredner zufrieden.
Den Regler unbedingt Nähe Türe oder im Flur montieren, da man öfters mal dran schaltet. Ich habe ihn ungünstig angebracht und muss immer über mein Sofa steigen.
Gruß onkel_seppl
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| | Zeit:
05.02.2009 09:05:06 |
Hallo,
vielen Dank für Eure ganzen Erfahrungen, die Ihr mit den InVentern gemacht habt. Wir verkaufen diese seit 7 Jahren und hatten bisher keinerlei negative Erfahrungen, sollte mal etwas defekt sein, wird sofort seitens des Herstellers reagiert.
Gruß yeckmohr
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| | Zeit:
05.02.2009 16:42:25 |
Ja das stimmt! Sie sind wirklich kulant und bemühen sich Probleme (wenn es denn welche gibt) zu lösen. Man wird nicht einfach abserviert.
Gruß onkel_seppl
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Verfasser: Achim Armbrecht | Zeit:
17.06.2009 17:17:13 |
Zitat von daniel2008  Hallo! Eine zentrale Lüftungsanlage mag ich nicht wegen der schwieriegen Situation der Reinigung... Also würde ich dezentral bevorzugen... Was haltet ihr von Inventer.de Suche Leute auch gerne mit Erfahrungsberichten...
Danke Hallo, gerade erst gesehen und gerade ein Desaster mit Inventer hoffentlich hinter uns. Im Prinzip ist alles richtig, was hier geschrieben wurde. Passt nur auf, wer die Teile wie einbaut und zieht die Einsätze wirklich mal raus ( wie in der B-anleitung aufgelistet 1 bis 2 x /Jahr ). Unsere Inventer waren durch falschen Einbau mit Klebeband verklebt (Holzrahmenbau). Laut Hausbauer waren wir die Schuldigen , habe jetzt einen Gutachter hinzugeholt, der die wirkliche Ursache festgestellt hat und die liegt nicht bei uns "bösen nur durch unsachgemässe Handhabung auffallenden Kunden", so in etwa der Text des Hausbauers, der nie an etwas schuld ist. PS : auch die Inventer müssen gereinigt werden, und das ist das System auch nicht gerade anwenderfreundlich ! Achim
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| | Zeit:
24.06.2009 23:47:44 |
Zitat von Achim Armbrecht  Hausbauer, der nie an etwas schuld ist. Verrätst du uns noch um welchen Hausbauer es sich handelt? Seid ihr denn ansonsten zufrieden mit ihm?
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| | Zeit:
27.06.2009 16:16:33 |
Hallo Inventer-Nutzer,
wie ist es in den WC's und Bädern gelöst?
Was ist mit Gerüchen, wenn die Inventer "umschalten", also nicht die Luft vom Wohnraum Richtung Küche/WC gehen, sondern von Küche/WC zum Wohnraum?
Und wenn in WC/Bad keine Inventer, dann dort Abluft ohne WRG?
Wie laut sind die Geräusche beim Betrieb denn (Vergleich)? Ist das der emphohlene Betriebsbereich oder stärker / schwächer?
Gruß -Martin-
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| | Zeit:
05.07.2009 09:24:00 |
Ein wirklich durchdachte feuchtegeführte Lüftungsanlage von aereco bezieht alle Räume mit ein. 25 Jahre Erfahrung in dieser Technik - leider nicht so bekannt. Sie ist jetzt am Fraunhofer Institut getestet worden und wirtschaftlicher als eine KWL mit 80% WRG zum halben Preis. mfg Happel
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| | Zeit:
05.07.2009 10:33:24 |
Zitat von BHAP  Ein wirklich durchdachte feuchtegeführte Lüftungsanlage von aereco bezieht alle Räume mit ein. 25 Jahre Erfahrung in dieser Technik - leider nicht so bekannt. Sie ist jetzt am Fraunhofer Institut getestet worden und wirtschaftlicher als eine KWL mit 80% WRG zum halben Preis. mfg Happel Das ist doch ein Witz. Was nützen geringere Betriebskosten, wenn dafür die Wärme aus dem Haus geblasen wird? KWL ohne WRG ist selbstverständlich billiger, noch billiger ist ein völliger Verzicht auf KWL, und das Wohnen unter Brücken am billigsten...
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| | Zeit:
05.07.2009 17:30:46 |
Hier muß ich einhaken. Das was BHAP (wer bist Du?) schreibt steht noch nicht mal so in der Werbeaussage von "aereco": BHAP "Sie ist jetzt am Fraunhofer Institut getestet worden und wirtschaftlicher als eine KWL mit 80% WRG zum halben Preis." aereco: " Nahezu die Energieeffizienz* einer Zu- und Abluftanlage mit 80% WRG, zum halben Preis." siehe hierDesweiteren wird hier eine Lüftungsanlage (Zu-/Abluft) herangezogen, welche ein Vorheizregister verwendet. Dies ist aber nicht nötig - und es würde einen zusätzl. Wärmeeintrag bringen, den ja auch aereco nicht bringt. Auch ist nirgends erklärt, warum man mit der zentralen KWL/WRG mit 80% WRG 2.100kWh Gesamtenergiebedarf für Lüftungswärme benötigt (Balken 4), wenn man ohne WRG 4.000kWh benötigt (Balken 1). Man kann davon ausgehen, daß mind. 80% des Lüftungsbedarfes hier über die KWL gehen, das mit 80% WRG ...sind also mind. 64% WRG auf die gesamten Lüftungswärmeverluste gesehen - also 36% gehen max. verloren - 1.440kWh von 4.000kWh gesamt. Dazu kommen noch ca. 150kWh Strombedarf für die Anlage (mehr nicht - schließlich spricht man hier von einer 75qm Wohnung und nicht von einem EFH). Also liegen wir bei gerundet ca. 1.600kWh für Lüftung. Da fehlen noch ganze 31% auf 2.100kWh. PS: da ich nicht weiß, was für eine KWL im Vergleich herangezogen wurde, gehe ich hier davon aus, daß eine ebenso innovative und sparsame Technik verwendet wurde wie das aereco wohl ist. Auch kann ich nix darüber finden, ob beide mit dem gleichen Luftwechsel fahren, den gleichen Komfort bringen. Die Werbeaussagen suggerieren ebenfalls, das aereco weder Filter benutzt (also ungefilterte Luft ansaugt/verteilt/absaugt) noch in irgendwelcher Art zu reingigen sind. ("Dies entspricht nicht einmal den Kosten der jährlich erforderlichen Filterwechsel solch einer Anlage" - hier ist die KWL/WRG gemeint, also scheinbar hat nur diese solche Kosten.) Pfui ...eine Ruß/Pollen/Staub-Reinblasmaschine ...igitt. Dann lieber über die Fenster - das kann man auch bedarfsgesteuert machen und ohne WRG ist es ebenfalls. Die dortigen Diagramme 1 und 2 sind nix wert, da man nicht weiß was in den Balken genau drin steckt. Bei keinem der beiden Diagramme steht dabei, daß es vom Fraunhofer Institut wäre - also sind wohl beide von aereco. Ist z.B. bei Diagramm 2 der Wert 0,1 EUR auch für den Stromverbrauch angenommen? Überhaupt ist nicht ersichtlich, ob die beiden Anlagen die da verglichen wurden ähnliche Funktionalität bezügl. ihrer Kernaufgabe "Lüften" haben. Und nochmal die vorsichtige Ausrucksweise von aereco: "...dass die Zu- und Abluftanlage mit WRG 80% einen höheren Primärenergiebedarf ausweisen kann als die feuchtegeführte Abluftanlage, also primärenergetisch schlechter als eine Abluftanlage sein kann!" Und man darf eines nicht vergessen: das renommierte Fraunhofer Institut macht Untersuchungen auf Bestellung, d.h. der Kunde gibt vor was (welche Geräte) miteinander verglichen wird und welche Werte gegenüber gestellt werden sollen. Schließlich bezahlt der Kunde die Studie ja auch... Mancher hier könnte sicher eine glaubhafte Studie machen, die genau das Gegenteil beweißt. Das ist ganz einfach, da man immer gewisse Annahmen, Geräte, Testobjekte, etc. auswählen muß ...und da gibt es eben Schwankungen die das Ergebnis nicht unergeblich varieren lassen. Ach ja, mal angenommen wenn man neutral rechnet, kommt tatsächlich heraus, daß man mit aereco z.B. "nur 75 EUR" mehr an Gesamtkosten pro Jahr hat. Das gilt für das 1. Jahr. Denn schaut man den Ölpreis langfristig an, dann ist dieser (in US-Dollar) im Schnitt ca. um 15%/anno gestiegen. 75 EUR ...+15% jährlich ...macht nach 20 Jahren bereits ca. 1.227,50 EUR/anno aus, in 20 Jahren kommt eine Gesamtdifferenz von ca. 8.910 EUR zusammen, dile man mit aereco mehr an Heizkosten hat ...für eine 75qm-Wohnung! Was ist dagegen eine Einsparung von 50% der KWL/WRG? Also immer alles ganz genau betrachten - oder wem das zu aufwändig ist: Werbeaussagen, Vergleiche, Satistiken immer kritisch einstufen. Ach ja: alle weitern Diskussionen im Detail sind nur sinnvoll, wenn uns die Studie zur Verfügung steht ...aber das dürfte wohl der Knackpunkt sein :o(. Tssss.... kalte Luft in's Haus reinsaugen und meinen man könnte damit Geld sparen ...Quatsch mit Soße! ...aber was wird nicht alles geglaubt! :o( Gruß -Martin-
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| | Zeit:
09.07.2009 01:38:47 |
Hallo Martin206 bereits 1994 habe ich bei meinem Hausbau nach Lüftungssystemen ausschau gehalten und mir damals selbst Lüftungsschlitze hergestellt. Später auf den Messen habe ich die Fa. Lunos, Aldes, Helios, Maico, Fresh, Paul und viele andere und aereco gefunden. Wie bei aller Technik muss ich nach dem Aufwand schauen Energie zu Erzeugen oder Rückgewinnen und welche Begleiterscheinungen haben sie. Die Luftqualität und Behaglichkeit in den Räumen ist wesentlich komplexer und wird seit Jahren an einigen Universitäten erforscht. Ich habe Frau Dipl.-Phys. Rösler vom Fraunhofer Institut persönlich gesprochen und auch nach der Luftfeuchtigkeit (in der Kalten Jahreszeit) der unterschiedlichen Systeme gefragt. Einige Kunden von einer Lüftungsanlage mit 80% Wärmerückgewinnung bzw. konstanten Luftvolumen klagen über zu trockene Luft. Hier ist das feuchtegeregelte Lüftungssystem klar im Vorteil. Für mich steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen (Zeitaufwand, Sauerstoff, Wärme, Feuchtigkeit, Behaglichkeit, Schadstoffminimierung, Bauschadenminimierung, Lärm) im Mittelpunkt. Was kann ich mir in der jetzigen Situation leisten und was ist auf die Dauer günstiger. In Deutschland setzt man seit 25 Jahren auf Energiesparen und nicht auf die Grundbedürfnisse des Menschen - Gute Luft. Schimmel in den Wohnungen, Astmakranke Kinder, erhöhte Erkältungskrankheiten - um nur einige Folgen zu nennen. Einen Rat für jeden der sich dichte Fenster einbauen lassen will. Vergessen Sie nicht das Lüftungskonzept oder wie es die EnEV ausdrückt: aus gesundheitlichen Gründen ist ein Mindestluftwechsel sicherzustellen. Die teurere Lösung ist die Schimmelsanierung.
Die Studie vom Fraunhofer Institut erhalten Sie selbstverständlich von aereco. In der Berliner Lüftungsrunde 2009 wurde von Prof. W. Richter (Institut für Energietechnik) und Dr.-Ing. T. Hartmann (Institut für technische Gebäudeausrüstung) positiv diskutiert. Auch wurden die Vorbehalte (Kalte Luft ins Haus saugen) wiederlegt. Auch hierrüber kann man einige Artikel im Internet finden.
Mit freundlichen Grüßen
BHAP
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| | Zeit:
10.07.2009 11:43:53 |
Hallo BHAP, & @all
zuerst mal eine Frage: Bist Du Angestellter oder Vertreter einer Firma / Organisation, die mit Lüftungsanlagen handelt oder zu tun hat?
Die Art zu schreiben (keine persönl. Anrede, kein "Du", aber "Mit freundlichen Grüßen", dann die klare und sachliche Ausdrucksweise und die detailierten Hinweise auf Informationsquellen, etc.) lassen entweder auf Werbung in eigener Sache schließen, oder aber auf ein simples reinkopieren von Werbetexten.
Bitte klär uns doch auf, daß wir wissen, wie wir Deine Aussagen einschätzen sollten. Danke. __
Sehr gut, wie das mit den Bedürfnissen des Menschen dargestellt ist.
Daß man seit 25 Jahren in Deutschland auf Energiesparen setzt ist aber eher eine Teilwahrheit ...es werden immer noch viele Häuser ohne Dämmung gebaut und gerade so wie gesetzl. zulässig, der Energieverbrauch geht allgemein nicht zurück, etc.
"Einen Rat für jeden der sich dichte Fenster einbauen lassen will."
Dichte Fenster werden schon seit über 30 Jahren eingebaut ...die Fenster meiner Eltern von 1976 waren damals dicht, ja sogar schon mit einer dauerelastischen Dichtlippe versehen. Nur die Generation meiner Eltern hat das richtige Lüften halt schon von Kindesbeinen mitbekommen. Auch wir hatten bis zum Neubau ordentlich über die Fenster gelüftet (nun KWL/WRG).
Ich würde auch niemals mehr ohne KWL bauen oder wohnen wollen - hoffentlich muß ich es nicht mal :o(.
Aber das Lüftungskonzept von Inventer und auch von aereco hat auch Schwachstellen, deren Auswirkung bzw. Kompensation mir noch nicht ausreichend klar sind ...solange werde ich Zweifel haben :o). __
Ein paar Gedanken dazu.
Feuchtegeführte Anlage v. aereco: (Zitat aus Artikel zur Fraunhofer-Studie in www.enbausa.de)
"Steigt die relative Luftfeuchtigkeit über einen bestimmten Wert, wird die Zuluftschleuse geöffnet. Gleiches gilt für die Abluft: In den sogenannten Ablufträumen wie Bad, Küche und WC wird die verbrauchte Luft über feuchtegeführte Abluftelemente abgeführt."
Was aber, wenn es sehr trocken ist (kalter Winter) - wird dann nicht gelüftet, da Feuchte ja eh gering ist?
Eine "ständig laufende" KWL sorgt auch für weniger ander Stoffe, z.B. Ausdünstungen (aus Kunststoff, Lacken, Ölen, Pflegemitteln, Stoffen, Lebensmitteln, von Tieren u. Menschen, etc.) und Schadstoffen (z.B. Radon, etc.).
Macht das die feuchtegeführte Anlage genauso gut? Auch bei "trockener" Wetterlage?
Die meisten der genannten "Belastungen" treten unabhängig von Feuchte auf. Komm ich also abends in einen (vielleicht gar nicht "er-riechbaren" Cocktail von Schadstoffen? Oder gar immer wenn ich in einen vorher länger nicht genutzten Raum komme? z.B. wenn ich um 7 Uhr das Schlafzimmer verlasse, die Feuchteregulierung nach wenigen Stunden abgeschlossen ist (angenommen um 10 Uhr) ...sammelt sich da nicht bis zum Schlafengehen (also in ca. 12-14h) einiges an? Die Lüftung schaltet sich ja auch nicht sofort ein, sondern erst wenn (durch den Aufenthalt der Menschen) eine gewisse Feuchte erreicht wurde. ...
Selbst in "Öko-Häusern" kommt es zu störenden und evtl. sogar schädlichen Ausdünstungen, z.B. Bio-Öle (Holzbehandlung). Wir machen gerade unsre Erfahrungen damit ...
Komfort/Behaglichkeit:
Der Verbrauch von "nur geringfügig mehr Energie" sagt keinesfalls etwas über die Behaglichkeit mit dem System aus ...z.B. im Vergleich zu einer KWL mit WRG und evtl. Feuchterückgewinnung.
Es gibt (hier und anders wo) vereinzelt klagen über zu kalte Luft über Lüftungsanlagen (oder "Löcher in der Wand"). Sicher ist es von den Personen stark mit abhängig. Auch werden mal Fehler gemacht bei Planung/Einbau.
Aber auszuschließen sind diese Effekte meiner Ansicht nach nur mit einem guten Wärmerückgewinnungs-Konzept.
Auch Trockenheit führt zu Beschwerden. Kann denn das System Feuchte zurückhalten und trotzdem für einen ausreichenden Luftwechsel sorgen? __
Ohne Antworten auf diese und viele weiter Fragen, würd ich diese Lüftungen eher nur im Mietwohnungsbau sehen ...denn man kann mit Lüftungsanlage werben - die Folgen (Kosten, Komfort, etc.) trägt ja der Mieter :o(. __
Achtung! Ich will hier nicht das System schlecht machen - ich will Antworten, warum dem nicht so ist ...sind die ausreichend, kann man das System sicher empfehlen ...aber erst dann.
Es hilft der Akzeptanz von Lüftungsanlagen nicht, wenn Menschen erst Geld ausgeben (wenn auch ein bisserl weniger, also statt 2% nur 1% der Gesamtbaukosten) und dann unzufrieden sind und die Lüftung verändert, gedrosselt oder gar abgeschalten wird. Das wäre contra-produktiv :o( und dumm...
Gruß -Martin-
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| | Zeit:
07.11.2009 17:37:01 |
Hallo Martin,
ich antworte mal auf Deine Fragen in deinem Text. Die wurden glaube ich nicht beantwortet, da wurde abgeschweift.
Verfasser: Martin206//Zeit: 27.06.2009 16:16:33//1150697
Hallo Inventer-Nutzer,
wie ist es in den WC's und Bädern gelöst? > >EG: Wir haben 2 Stk. Im Wozi da das Zimmer groß ist. >Im WC Erdgeschoss und in der Küche sind keine Inventer. >Die vermisse ich dort auch nicht. >OG: 2 Stk. in den Kizi, 1 Stk. Bad/WC, 1 Stk. Elternschlafzimmer
Was ist mit Gerüchen, wenn die Inventer "umschalten", also nicht die Luft vom Wohnraum Richtung Küche/WC gehen, sondern von Küche/WC zum Wohnraum? > >also Scheißhaus-Gerüche vom WC das bei uns im Bad dabei ist bemerke ich nicht in den anderen Räumen. >
Und wenn in WC/Bad keine Inventer, dann dort Abluft ohne WRG? > >Im Bad würde ich einen rein machen. Schon wegen der Entfeuchtung. >Das klappt ganz gut.
Wie laut sind die Geräusche beim Betrieb denn (Vergleich)? Ist das der emphohlene Betriebsbereich oder stärker / schwächer? > >Versteh ich nicht wie Du es meinst. >Das Geräusch ist annehmbar bei 25% Stufe 1. >Zum Lüften schalten wir schon mal höher für 30 Minuten. dann ist es >natürlich lauter! >Am besten Du schaust Dir so ein Teil mal an. >Nicht auf der Messe, sondern bei Jemanden zu Hause. So habe ich es >gemacht. Dann weißt Du wo Du dran bist. > >Natürlich ist der Inventer nicht das Non + Ultra. >Aber Preis Leistung stimmen. >Vor und Nachteile oben beschrieben. (04.02.2009 22:45:29) >Zur Wartung muß man sich halt ein bisschen Zeit nehmen. > >Das Problem von Achim und dem Holhausbauer (oben) ist halt ein Problem >vom Handwerker der es verbaut hat. Da kann der Inventer nix dazu. So >was habe ich auch hinter mir mit ner Wärmepumpe. > >Gruß onkel_seppl
Gruß -Martin-
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| | Zeit:
07.11.2009 19:53:44 |
Hallo onkel_seppl,
wäre keine Lösung für mich.
Im WC im EG ist mir eine Belüftung sehr wichtig - bei uns ist das auch das Gästebad mit Dusche und es ist immer auf "Badezimmertemperatur" beheizt. Hier ist eine Belüftung und eine WRG mehr als sinnvoll.
In der Küche würde ich auch auf keinen Fall auf eine Belüftung verzichten. Diese muß hier wohl - wie in WC u. Bad - zwingend über ein Unterdruckventil ausgeführt sein, da sonst die Belastungen (Geruch, Feuchte) in andere Räume gelangen. Das Abluftventil in der Küche würde ich inzw. ebenso vermissen wie beim WC.
Um einen ausreichenden Luftwechsel in allen Räumen bei annehmbaren Geräusch zu gewährleisten, müßte ich sehr viele Inventer installieren. Wir haben alle Räume belüftet (Flur, Treppenhaus indirekt über Querlüftung) - und zwar jeweils mit dem "üblichen" Volumen. Ich denke um auch nur einigermaßen an den Komfort einer zentralen KWL ranzukommen müßte ich bei uns im Haus mind. 12 Inventer betreiben. Ich glaube nicht, daß das dann auf ein günstigeres Kosten/Nutzen-Verhältnis hinauslaufen würde.
Unser Zentrale KWL hört man bis 90% Leistung gar nicht, bei 100% in zwei Räumen etwas (Ablufträume Bad und Gästebad). Der Stromverbrauch liegt bei 35W im Normalbetrieb, ca. 45W im Schnitt (im Sommer fahren wir etwas höher).
Nee, ich würd wieder zentral nehmen ...aus den hier genannten und einigen weiteren Gründen.
Danke nochmal für die Beschreibung / Antworten.
Gruß -Martin-
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| | Zeit:
09.11.2009 14:29:38 |
Ich sehe es genau wie Martin. Ich habe mir auch ein konkretes Angebot über Inventer beim Bau unseres Hauses überlegt. Aber für ein Haus braucht man soviele Maschinen, da kommt man auf höhere Preise als bei einer zentralen KWL. Bei einer Wohnung mag das anders sein.
Abgesehen davon war es zumindest bei uns schwierig bis unmöglich, für alle Inventer vernünftige Positionen zu finden. Bei einem 1 1/2-geschossigen Haus mit viel Fensterfläche ist nämlich im OG kaum Auswahl.
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| | Zeit:
10.11.2009 02:23:51 |
Nicht vorhandene Wandflächen oder Einschränkungder freien Wand / Stellflächen ...genau, das ist einer der weiteren von mir nicht näher bezeichneten Gründe gegen die dezentrale Lösungen. Und gerade in Wohnungen, Reihenmittelhäusern, etc. ist es schwierig die "Dinger" anzuordnen.
-M-
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| | Zeit:
10.11.2009 10:00:12 |
Es gibt doch für alles eine Lösung :-) |
| | Zeit:
10.11.2009 22:35:23 |
Klar, alles integriert:
Ordentlicher Druckverlust durch Querschnittsverengung und Umlenkung. Höhere Geräuschentwicklung und höheren Verbrauch durch selbiges.
Und zudem noch eine Fensterbank-Kühlung ganz umsonst mit dabei!
Unter den sich ergebenden Vorsprung kann man dann toll die Heizkörper hängen ...oder war da nochmal irgendwas mit negativen Auswirkungen von Heizkörper-Nischen?
Prima :o)
Gruß -Martin-
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| | Zeit:
23.01.2010 17:10:04 |
Hallo zusammen,
Ihr sprecht immer von guenstig? Ist 1000.-€ pro Gerate guenstig? Zumindest wurde mir dies fuer einen 14er inkl. Steuerung (Mini) angeboten. Andere Hersteller sind aehnlich hoch. Also von guestig ist nicht die rede!
TP
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| | Zeit:
24.01.2010 18:47:39 |
angenommen 10x 1.000 EUR ...
...dafür bekommt mann dann eine zentrale Luxus-KWL mit 12x Zuluft und 5x Abluft, inkl. Wärmerückgewinnung, Feuchterückgewinnung/Regulierung, Luft-Erwärmetauscher, kpl. Verrohrung und Montage.
Eine zentrale KWL/WRG in Standardausführung sollte man für ein normalgroßes EFH für ca. 7.000-8.000 EUR bekommen - und zwar all-inklusive und fertig montiert.
Gruß -Martin-
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| | Zeit:
17.02.2010 08:46:22 |
Hallo Leute,
puh ha, wir bauen auch ein Einfamilienhaus und ich hatte mich für die zentrale Anlage entschieden (entweder ZEHNDER oder PLUGGIT). Nach dem Gespräch mit unserem Energieberater wurde mir eine kontrollierte Lüftungsanlage empfohlen, jedoch eine dezentrale Anlage "nahegelegt".
Gründe gegen zentrale Anlage mit WRG: -zentrale Anlagen müssen nonstop laufen, damit sich kein Kondenswasser in den Leitungen sammeln können. Im Sommer sehe ich mich eher mit offenen Terrassentüren auf der Terrasse sitzen und die Kinder ständig rein und raus laufen. Da würde ich sicher die zentrale Anlage ausschalten (wollen). Wenn ich dann wieder die Anlage laufen lasse, könne evtl. das Kondenswasser aus den Lüftungsschächten in das Haus tropfen, muss aber nicht. - Reinigung der zentralen Anlage für mich schwierig bis gar nicht möglich, muss immer jemand beauftragt werden. -Einzelne Räume nicht abschaltbar, wenn ja, läuft der Lüfter in der zentralen Anlage trotzdem mit gleichem Stromverbrauch weiter. Außerdem wie oben beschrieben Kondenswassergefahrt in der abgeschalteten Leitung
Gründe für dezentrale Anlage: - Reinigung von mir möglich - Abschaltung einzelner Lüfter möglich - Kondenswasser kann schnell gereinigt werden - geringer Stromverbrauch - Wärmerückgewinnung genauso gut wie bei zentralen Anlagen - Kein langes Rohrensystem, deren Sauberkeitszustand nicht wirklich ersichtlich ist
Für die dezentrale Anlage wurde mir kein Name vom Energieberater genannt, es ging um das System und nicht um eine Marke. Die dezentralen Anlagen seien auf dem gleichen Stand der Technik mit den zentralen Anlagen (stimmt ja auch) und durch die Technik und Nachfrage sehe man, daß die dezentrale Anlage immer mehr im Kommen sei.
Deswegen habe ich so ein wenig recherchiert und bin auch auf diesen Inventer gekommen. Und jetzt lese ich, daß dezentral doch nicht so toll sein soll.
Also, ich bin nun schon wieder total verwirrt, was ich nun nehmen soll. Neige aber immer noch zu 60% für eine Dezentrale. Meine Gründe gegen eine Zentrale: Reinigung, langes Rohrensystem, Bodenauslässe engen mich bei Möbelumstellung evtl. ein. Muß jetzt zu 100% wissen, wo ich keine Möbel hinstellen werde. Preislich werde ich bei beiden ca. gleich weg kommen.
Was meint Ihr dazu?
Marcus
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| | Zeit:
17.02.2010 14:25:53 |
Hallo,
wer sagt, dass man bei der zentralen Wohnungslüftung vom Fussboden einblasen muss? Wir verbauen Deckenventile DN 80, welche fast nicht mehr sichtbar sind. Die Leitungen kann man später reinigen, unsere Verteilerbox ist jederzeit zugänglich und nicht einbetoniert. Luftmengen sind später bei Bedarf veränderbar, Leitungen können getauscht werden (aus Abluft - Zuluft ). Ich würde generell eine zentrale Anlage einbauen, obwohl wir auch die dezentralen Geräte verkaufen. Die dezentralen Geräte InVenter haben pro Gerät einen Filter und einen Keramikspeicher, den ich jedes Jahr reinigen muss, da der Filter nach dem Tauscher eingebaut ist.
Die zentralen Anlagen sind ein wenig teurer, haben aber nur 2 Gerätefilter und können bei uns bis zum elektronischen Pollenfilter ausgebaut werden. Die Anlagen sind absolut leise. Ich kann trotzdem bei Bedarf höhere Luftmengen im Haus haben ohne eine große Geräuschkulisse.
Die InVenter sind auf 100% Drehzahl relativ laut und die große Wandhaube sieht nicht gerade toll aus.
Wie gesagt, wir verkaufen beide Systeme seit mehr als 12 Jahren und sind trotz der negativen Kritik in diesem Thread sehr zufrieden.
Gruß Christian alias yeckmohr
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| | Zeit:
17.02.2010 15:18:59 |
Eines kann ich Dir mit Sicherheit sagen: Der "Energieberater" hatte vielleicht von irgendwas Ahnung, aber nicht von KWL! Soviel Blödsinn habe ich sonst nur auf der KF-Seite gelesen.
Die Wartung und Reinigung der zentralen KWL ist grundsätzlich wesentlich einfacher, weil alles nicht 10x, sondern nur 1x gemacht werden muss. Die Rohre selbst können vielleicht alle 10 Jahre mal gereinigt werden, den Rest kann man selber machen.
Außerdem grundsätzlich:
- Warum willst Du überhaupt die KWL ausschalten? Sie verbraucht fürs ganze Haus nur 30-40Watt. Da fällt ein einziger Raum eh nicht ins Gewicht.
- In den Leitungen fällt sowieso kein Kondensat an. Ich habe noch nie gehört, dass jemandem Feuchtigkeit dort ausgefallen und in den Raum getropft ist.
- Zentrale KWL verbrauchen weniger Strom (als 10 dezentrale) und sind leiser.
- Zentrale KWLs be/entlüften auch Räume, die keine Außenwand haben.
- Zentrale KWLs mit den üblichen Deckenventilen (!!) schränken die Raumnutzung weniger ein als dezentrale Geräte, die immer ein Stück Wand blockieren.
- Zentrale KWLs sind aufgrund der Deckenventile unsichtbar, wogegen man bei dezentralen in jedem Raum mindestens ein (hässlicher) Kasten hängt und die Aussenwand durchlöchert aussieht wie ein Rasen voller Maulwurfshügel.
- Dezentrale sind höchstens deshalb mehr im Kommen, weil sie wesentlich besser nachgerüstet werden können.
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| | Zeit:
17.02.2010 15:19:28 |
Hallo Marcus,
wir haben bereits seit zwei Jahren in unseren Neubau eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wäremerückgewinnung zu unserer vollsten Zufriedenheit in Betrieb.
Es gibt aber zwei Dinge über die Ihr euch im Klaren sein bzw. die Ihr berücksichtigen müsst :
- Ihr habt "Löcher" in den Wänden, welche die Außengeräusche in das Haus eindringen lassen (wenn auch deutlich gedämpft) - und natürlich auch umgekehrt. Also ist das System an einer stark befahrenen Straße sicherlich nicht zu empfehlen.
- Lasst Eure Anlage so planen (Geräteanzahl), dass der erforderliche Luftwechsel im kleinsten Modus erreicht wird, damit Ihr die Lüftergeräusche so gering wir möglich haltet.
Unsere Nachbarn haben tatsächlich bei einer zentralen Anlage das von Dir beschriebene Feuchtigkeitsproblem und es tropft aus den Deckenventilen. Ist aber eher ein Problem der schlechten Ausführung des Handwerkers - ABER wer ist davor sicher ;-) ??
Viele Grüße Holger
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| | Zeit:
17.02.2010 16:51:06 |
Stimmt, die akustischen Probleme hatte ich vergessen.
Wenn Du einen schlechten Handwerker hast, kann Dir bei dezentralen Geräten aber auch (an 10 Stellen!) das Wasser ins Haus laufen ;-)
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| | Zeit:
17.02.2010 17:45:49 |
Ich habe bei meiner Altbausanierung die Inventer eingesetzt. Siehe auch weiter oben im Thread. Ich würde heute eine zetrale Anlage bevorzugen. Auch im Altbau möglich. Luftkanäle Würde ich möglich flach wählen (4 cm) und die auf der Außenwand anbringen. Dann Dämmung darüber. Ich habe mit 16 cm Stärke gedämmt, da wären 4 cw. wg. Lüftungskanälen partiell zu verschmerzen.
Die letzetn Tage waren ja bei uns im München in der Nacht bis minus 11 Grad und da hab ich mal die Wärmerückgewinnung betrachtet. Folgende Daten. Temperatur Raumluft (TI) 19,5 Grad Temperatur Aussen (TA) -11,0 Grad Temperatur Zuluft zu Begin des Einblasens (TZ1) 16,6 Grad Temperatur Zuluft nach 70 sec. Richtungsumkehr (TZ2) 12,4 Grad Gemessen mit Digitalthermometer.
Formel Wärmerückgewinnung = ((TZ1+TZ2)/2 + TA ) / (TI+ TA) komme ich auf (16,6+12,4/2)/(19,5+11)= 0,836 = 83,6 %
Finde ich persönlich für ne Nachrüstmöglichkeit ganz i.O: Raumluftfeuchtigkeit ca 40- 45 %
Lärmprobleme haben wir nicht. Wir wohnen auch sehr ruhig, daher keine Probleme mit Straßenlärm. Im OG in den Schlafräumen ist ein Schalldämmset pro Inventer installiert. Fazit: Nicht mehr hörbar.
Ich habe die Inventer allerdings selber eingebaut, damit ich sicher sein kann dass hier alles i.O. ist. Stromverbrauch (gemessen bei Stufe 1 = 25 %) für alle 4 Inventer 16 Watt. Bedeutet im Jahr 140 kWh zusätzlich. Die gestiegene Wohnqualität ist mir das wert.
Grüße Monacofranze
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