So, 19. Mai 2013 | 04:18:16 Uhr
Cu-DEL: 580,60 €/100kg

Start der Danfoss on Tour – Systemschulungen mit iQ

News vom 12.03.2010

Danfoss bietet allen Planern, Architekten, Energieberatern und Heizungsbauern in diesem Jahr die Möglichkeit sich und Ihre Mitarbeiter in der Danfoss Vortragsreihe Systemtechnik mit iQ über Lösungsstrategien aktueller und alltäglicher Problemstellungen in der Gebäudetechnik zu informieren.

Am 29. und 30. März 2010 startet die Vortragsreihe Danfoss on Tour – Systemschulung mit iQ in Köln und am 31. März und 01. April in Dortmund.               

 

Vortrag  1  2 
Köln 29.03.            / 30.03.           18.00 Uhr      
Best Western Hotel Park Consul, Clevischer Ring 121, 51063 Köln
Dortmund 31.03.            / 01.04.           18.00 Uhr
Best Western Parkhotel Wittekindshof, Westfalendamm 270, 4414 Dortmund


Anmeldung unter maik.jakoblinnert@danfoss.com oder hier im Internet.


Vortrag 1: Vermeidung von Übertemperaturabschaltungen des Wärmeerzeugers durch das perfekte Zusammenspiel von Wärmeerzeuger und Flächenheizung sowohl im Neubau als auch in der Modernisierung.

 

Neubauten oder nach dem Stand der Technik sanierte bestehende Gebäude haben oftmals eine Heizlast zwischen 3 und 6 kW. Diese maximale Heizlast wird nur an ganz wenigen Tagen im Jahr benötigt. In der übrigen Heizzeit ist der Wärmebedarf wesentlich geringer.

 

Moderne Kesselkonstruktionen zeichnen sich durch einen geringen Kesselwasserinhalt, kompakte Abmessungen und einem hohen Modulationsgrad aus. Zurzeit liegt bei vielen gängigen Kesseltypen die kleinste Heizleistung bei ca. 20 % des Leistungsmaximums, der Leistungsbereich eines 15 kW Kessels beginnt also bei 3 kW.

 

Dem geringen Wärmebedarf der Gebäude steht somit eine relativ große Kesselleistung gegenüber. Um einen sparsamen und störungsfreien Betrieb zu ermöglichen, muss die Kesselleistung vom Heizungssystem abgenommen werden, ansonsten besteht die Gefahr einer Übertemperaturabschaltung.

 

Die Anforderungen, die sich hieraus an die Heizungsanlage ergeben, sind hoch. Die Anlagenkonzeption beginnt bei der Wahl des Heizsystems und der Systemtemperaturen. Auf dieser Konzeption basiert die weitere Planung der Heizungsanlage.

Eine Flächenheizung mit geringen Systemtemperaturen bietet die Vorraussetzung, die Gefahr einer Übertemperaturabschaltung des Wärmeerzeugers sicher zu verhindern. Das niedrige Temperaturniveau führt zu hohen Volumenströmen in der Heizungsanlage. Dies hat zur Folge, dass die erzeugte Kesselleistung vollständig vom  Heizungssystem abgenommen wird – Grundvoraussetzung für einen hohen Kessel- und Anlagenwirkungsgrad, auch unter dem Aspekt der Betriebssicherheit.

 

Der Danfoss Vortrag zeigt anschaulich die Zusammenhänge zwischen dem Volumenstrom, den Systemtemperaturen und der Betriebssicherheit und nicht zuletzt der Energieeffizienz des Wärmeerzeugers.



Vortrag 2: Behaglichkeit von Flächenheizungen im Spannungsfeld von EVU-Sperrzeiten der Wärmepumpe und den erhöhten Anforderungen an die Wohnraumlüftung nach DIN 1946 Teil 6.

 

An die Gebäudetechnik werden von Gesetzen, Normen und den anerkannten Regeln der Technik widersprüchliche Anforderungen gestellt. So sollen moderne Gebäude auf der einen Seite luftdicht sein. Auf der anderen Seite muss aber ein ausreichender hygienischer Luftwechsel sichergestellt werden.

 

Ein weiterer Gegensatz ist die an den Wärmebedarf optimal angepasste Heizleistung der Wärmepumpe und die durch die Sperrzeiten der Stromversorgungsunternehmen benötigte erhöhte Heizleistung.

 

Diese Gegensätze erschweren die Konzeption und Planung der Gebäudetechnik.

Damit die Behaglichkeit im Gebäude gewährleistet werden kann, ist eine durchgehende Planung von der Heizfläche, dem Rohrnetz bis zur Wärmeerzeugung erforderlich. Durch den Einsatz des Danfoss SpeedUp Flächenheizungssystem und der Danfoss Air Unit können negative Auswirkungen auf das Raumklima verhindert werden.

 

Der Danfoss Vortrag zeigt Lösungsansätze, die die Einhaltung der Gesetze, Normen und anerkannten Regeln der Technik ermöglichen. Darüber hinaus wird gezeigt, wie durch eine durchgehende Anlagenplanung die Sperrzeiten des Stromversorgers ohne Auswirkungen auf das  Raumklimas bleiben. Über allem steht der Anspruch von Danfoss nach hoher Energieeffizienz.