„Führender Hersteller auf dem Wasser- und Wärmezählermarkt“ – ein Titel, mit dem die Oldenburger Allmess GmbH verdient glänzen kann: Seit 30 Jahren setzt das Unternehmen konsequent auf Forschung und Entwicklung und kreiert so regelmäßig Innovationen, die den Markt begeistern. Der Grund für den Erfolg der Produktneuheiten liegt auf der Hand – sie sind speziell auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnitten. Hierzu zählt auch die jüngste Entwicklung, der Ultraschall-Wärmezähler Integral-MK UltraMaXX.
Joachim Möhring (Mitte), Geschäftsleitung Vertrieb Großhandel, im Gespräch mit zwei Mitarbeitern der Allmess-Forschungs- und Entwicklungsabteilung über den neuen Integral-MK UltraMaXX. Der Zähler wurde in Zusammenarbeit mit Itron Frankreich entwickelt. In seiner Art einzigartig verbindet er Ultraschalltechnologie mit Mess-kapselsystem miteinander. Damit bildet er nicht nur die optimale Antwort auf die Anforderungen des Marktes, sondern auch auf die stets komplexer werdenden Anwendungsfälle der Praxis. Foto: Allmess
Kurze Wege für gebündelte Kompetenz: Rund 200 Mitarbeiter sind im norddeutschen Oldenburg, dem Standort der Allmess GmbH in Deutschland, beschäftigt. Als Teil des weltweit tätigen Itron Konzerns sticht die Allmess GmbH mit einer Sonderposition hervor: Sie stellt das Wärmezähler-Kompetenzzentrum der gesamten Unternehmensgruppe. Zehn Fachspezialisten zählt die Abteilung „Forschung und Entwicklung“, die dieses Jahr bereits ihren 30-jährigen Geburtstag feiert und von Anfang ihres Bestehens an mit richtungsweisenden Innovationen regelmäßig für Aufsehen auf dem Gebiet der Verbrauchserfassung gesorgt hat: sei es Mitte der achtziger Jahre mit dem Integral-MK, dem ersten Allmess Kompakt-Wärmezähler mit Messkapselsystem, oder der Entwicklung der elektronischen Flügelradabtastung bei Wärmezählern, die 1995 mit einem Technologiesprung den Haustechnikmarkt revolutionierte.
„Ähnliches erwarten wir nun bei der Markteinführung unseres neuen Ultraschall-Kompaktwärmezählers Integral-MK UltraMaXX. Unsere Zugehörigkeit zum international aktiven Itron Konzern hat uns besonders intensive Forschungs- und Entwicklungarbeit ermöglicht, um ein Produkt, das derart speziell auf unseren dreistufigen Vertrieb in Deutschland zugeschnitten ist, schaffen zu können. So sind wir aktuell einziger Anbieter eines derartigen Wärmezählers“, erläutert Joachim Möhring, Geschäftsleitung Vertrieb Großhandel.
Von der Idee zur zukünftigen Marktgröße
Insgesamt vier Jahre hat das F&E-Team, bestehend aus Ingenieuren und Technikern der Bereiche Elektrotechnik und Maschinenbau, im Rahmen eines internationalen und interdisziplinären Projekts zwischen Itron Frankreich und Deutschland in die Entwicklung des neuen Zählers investiert. So entstanden die Grundlagen in dem Forschungszentrum im französischen Mâcon, die konkrete Umsetzung übernahm jedoch das Kompetenzzentrum in Oldenburg. Das Alleinstellungsmerkmal des Wärmezählers – die Kombination von Ultraschalltechnologie mit dem Messkapselsystem in kompakter Baugröße – bildete hierbei nicht nur die Hauptaufgabe, sondern wird ihm zukünftig eine Sonderstellung im Markt bescheren.
Denn: Allmess hat sich der Herausforderung gestellt, ein Produkt zu kreieren, das eine Antwort auf die immer komplexer werdenden Anwendungsfälle der Praxis bildet. Konkret heißt dies: Er ist fast universell einsetzbar und lässt sich selbstverständlich auf sämtliche bereits im Markt befindlichen Allmess-Wärmezähler-Unterteile montieren. Zudem überzeugt der UltraMaXX Qp1,5 mit einem enormen Messbereich von 2 bis 3.000 Liter pro Stunde. Anwender profitieren nun von den Vorteilen von gleich zwei Systemen: Während die Messkapsel einen einfachen Eichaustausch ermöglicht, garantiert die Ultraschalltechnik höchste Messgenauigkeit und Langlebigkeit. Möhring fügt hinzu: „Für uns ist es vorhersehbar: Ultraschall-Messtechnologie wird die Flügelradtechnik in Zukunft ablösen. Deshalb wird es in absehbarer Zeit bei Allmess nur noch Zähler mit diesem Prinzip geben.“