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Bautenschutz mit System

News vom 30.11.2011

Feuchtigkeit gefährdet die Bausubstanz. Paul Oellers – Geschäftsführer der OELLERS Farbenfabrik – erläutert, wie Hausbesitzer ihre Immobilie mit individuell abgestimmten Maßnahmen rundum schützen können.

Kälte, Feuchtigkeit und große Temperaturschwankungen können zu zahlreichen Schäden an Häusern und Gebäuden führen. Auch hier im gemäßigten Mitteleuropa sind aggressive Witterungsbedingungen eine große Herausforderung für den nachhaltigen Bautenschutz. Vor allem Feuchtigkeit kann Mauerwerk, Fassaden und Dächer – aber auch Innenwände – stark schädigen.

Zur Vorbeugung helfen von Experten speziell entwickelte Systeme mit genau aufeinander abgestimmten Elementen. Sie bieten einen wirksamen Rundumschutz für Neu- und Altbauten – auch wenn diese bereits geschädigt sind.


Vom Keller bis zum Dach: zuverlässiger Schutz

An der Basis jedes Gebäudes, wo die Mauern im Erdreich stehen, steigt immer Feuchtigkeit auf. Durch Kapillareffekte wandert diese Feuchtigkeit in porösen Mauern oder Kellerwänden nach oben. So bröckelt irgendwann unschön der Putz und langfristig entstehen kostspielige Schäden.

Dann hilft eine so genannte Bohrlochsperre: Flüssige Spezialprodukte werden über Bohrlöcher in das Mauerwerk eingebracht und verteilen sich dort selbsttätig. Diesen Vorgang nennen Fachleute Verkieselung. Dabei wird das Mauerwerk verdichtet und verfestigt. So erhöht sich der Kapillarwiderstand und es entsteht eine horizontale Sperrzone. Diese ist jedoch diffusionsoffen und bildet somit – ähnlich einer Klimamembran – langfristig einen atmungsaktiven Tiefenschutz.

Das Dach ist die Visitenkarte jedes Hauses

Besonders die Dächer von Gebäuden sind stark der Witterung ausgesetzt. Hier prasselt der Regen nieder und UV-Strahlen lassen die ehemals schönen Dachziegel mit den Jahren ausbleichen. Auf den bereits angegriffenen Oberflächen wachsen Moose, Algen oder Flechten und setzen sich hartnäckig fest. So sieht ein schmuckes Haus schnell ungepflegt aus.

Dabei kann fast jedes Dach in nur wenigen Arbeitsschritten wieder in neuem Glanz erstrahlen. Eigens dazu entwickelte Beschichtungen in vielen Farben schützen wirksam und langfristig vor allen Umwelteinflüssen. So sieht das Dach nicht nur wieder wie neu gedeckt aus, auch Regenwasser fließt sehr viel besser ab. Die Lebensdauer verlängert sich um viele Jahre.

Fassaden brauchen Schutz vor Regen und Feuchtigkeit

Auch die Außenfassaden von Gebäuden sind Feuchtigkeit ausgesetzt. Vor allem an der von Regen, Schnee oder Hagel, besonders beanspruchten „Wetterseite“ kann Feuchtigkeit dem Aussehen und der Bausubstanz schaden. Eine Hydrophobierung der Fassade beugt den Folgen aggressiver Witterung wirksam vor. Dabei wird eine besonders stabile Beschichtung aufgebracht, die zugleich Flüssigwasser abhält und Wasserdampf nach außen entweichen lässt.

Besonders für offenporige und stark saugfähige Mauerwerke aus Naturstein, Kalkstein, Ziegeln, Porenbeton oder Kalksandstein empfehlen Bauexperten eine Fassadenhydrophobierung. Die Wände nehmen dadurch weniger Feuchtigkeit auf und die Wärmedämmung verbessert sich wesentlich. Positiver Nebeneffekt für Hausbesitzer: Neben dem besseren Schutz ihrer Fassade können sie zudem Heizkosten einsparen.

Alternativ können Außenwände auch mit speziellen Silikonharzen beschichtet werden, die eine ausgeklügelte Nano-Oberfläche aufweisen. Solche Fassadenanstriche bieten den natürlichen Abperleffekt der tropischen Taropflanze: Schmutz bleibt nicht haften und lässt sich mit Wasser ganz leicht abspülen – natürlich bleiben dabei keine Wasserflecken zurück. Von innen nach außen ist die Beschichtung trotzdem durchlässig für Wasserdampf. So vermeiden Hausbesitzer zuverlässig Schäden durch Feuchtigkeit.

Besserer Wohnkomfort durch Oberflächenversiegelung

Auch in Innenräumen kommt das natürliche Taroprinzip zum Einsatz. Unschöne Kalkablagerungen auf Fliesen im Bad entstehen erst gar nicht, Fettrückstände in der Küche lassen sich spielend leicht beseitigen. Dazu verwendet man spezielle Gels, mit denen nahezu jede Oberfläche versiegelt werden kann. Besonders einfach in der Anwendung schützen solche Imprägnierungen auch Lack, Chrom oder Metall und sogar offenporige Untergründe wie Holz oder Textilien zuverlässig vor Feuchtigkeit und Verschmutzung.

Mit dem richtigen Bautenschutzsystem aus individuell zusammengestellten Einzelmaßnahmen können Haus- und Gebäudebesitzer also ihre Bauwerke nicht nur optisch anspruchsvoll gestalten. Sie können vor allem die Bausubstanz langfristig schützen und so den Wert ihrer Immobilien dauerhaft erhalten. Die ausführliche Beratung durch Bau-Fachleute ist dabei ebenso entscheidend wie die Qualität der verwendeten Produkte. Nur so erhält man eine Lösung mit perfektem Rundumschutz.

Weitere Informationen: www.oellers-immex.de