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ifo Architektenumfrage: Erfreulich gute Geschäftslage

News vom 28.06.2012

Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts bei den freischaffenden Architekten hat sich das Geschäftsklima zu Beginn des zweiten Quartals 2012 sichtlich verbessert. Ein ähnlich gutes Klima konnte letztmals Mitte der neunziger Jahre – in der Schlussphase des Wiedervereinigungsbooms – registriert werden.

Abb. 1 - Beurteilung der aktuellen Auftragssituation durch die freischaffenden<br />Architekten. Grafiken: ifo
 Abb. 1 - Beurteilung der aktuellen Auftragssituation durch die freischaffenden
Architekten. Grafiken: ifo
Abb. 2 - Geschätztes Bauvolumen der freischaffenden Architekten für Mehrfamiliengebäude (EUR.
 Abb. 2 - Geschätztes Bauvolumen der freischaffenden Architekten für Mehrfamiliengebäude (EUR.
Abb. 3 - Geschätztes Bauvolumen der freischaffenden Architekten von gewerblichen Auftraggebern (EUR.)<br />
 Abb. 3 - Geschätztes Bauvolumen der freischaffenden Architekten von gewerblichen Auftraggebern (EUR.)
Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts bei den freischaffenden Architekten hat sich das Geschäftsklima zu Beginn des zweiten Quartals 2012 sichtlich verbessert. Ein ähnlich gutes Klima konnte letztmals Mitte der neunziger Jahre – in der Schlussphase des Wiedervereinigungsbooms – registriert werden.

Die Geschäftserwartungen haben sich dagegen gegenüber den Einschätzungen vor einem Vierteljahr kaum verändert. Während der Anteil der eher optimistisch eingestellten Architekten um 3 Prozentpunkte schrumpfte (14 nach 17% im Vorquartal), sank gleichzeitig der Anteil der eher skeptischen Architekten um 2 Prozentpunkte von 15 auf 13%.

Die Geschäftserwartungen haben sich dagegen gegenüber den Einschätzungen vor einem Vierteljahr kaum verändert. Während der Anteil der eher optimistisch eingestellten Architekten um 3 Prozentpunkte schrumpfte (14 nach 17% im Vorquartal), sank gleichzeitig der Anteil der eher skeptischen Architekten um 2 Prozentpunkte von 15 auf 13%.

Im Berichtsquartal lag das geschätzte Bauvolumen aus den neu abgeschlossenen Verträgen (Neubauten ohne Planungsleistungen im Bestand) um rund ein Viertel über dem Niveau des Vorquartals. Dabei erhöhten sich vor allem die Volumina für die neu hereingenommenen Aufträge für Nichtwohngebäude (+ 35%). Das Auftragsvolumen für die Planung von Wohngebäuden war demgegenüber nur geringfügig größer als im vierten Quartal 2011.

Im Wohnungsbau gelang es den befragten Architekten, ihre Aufträge zur Planung von Mehrfamiliengebäuden im ersten Quartal 2012 um gut ein Viertel zu erhöhen; das Auftragsvolumen war damit mehr als fünfmal so groß wie am tiefsten Punkt der Schwächephase im Jahr 2005 (vgl. Abb. 2). Ähnlich umfangreiche Planungsaufträge wie im Berichtsquartal akquirierten die Architekten im Geschosswohnungsbau letztmals vor fast 14 Jahren. Der Umfang der Aufträge zur Planung von Einund Zweifamiliengebäuden war demgegenüber um rund ein Viertel kleiner als ein Quartal zuvor. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass es im Vorquartal zu einer ausgesprochenen Auftragsspitze gekommen war.

chephase im Jahr 2005 (vgl. Abb. 2). Ähnlich umfangreiche Planungsaufträge wie im Berichtsquartal akquirierten die Architekten im Geschosswohnungsbau letztmals vor fast 14 Jahren. Der Umfang der Aufträge zur Planung von Einund Zweifamiliengebäuden war demgegenüber um rund ein Viertel kleiner als ein Quartal zuvor. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass es im Vorquartal zu einer ausgesprochenen Auftragsspitze gekommen war.

Nach den eingegangenen Meldungen hat sich der Auftragsbestand bei den befragten Architekten auf hohem Niveau stabilisiert. Zum Ende des ersten Quartals 2012 betrugen ihre Auftragspolster im Durchschnitt sechs Monate (vgl. Abb. 4). Damit sind die Auftragsreserven der Architekten seit knapp drei Jahren nicht mehr unter fünfeinhalb Monate »gerutscht«.