Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts bei den freischaffenden Architekten hat sich das Geschäftsklima zu Beginn des zweiten Quartals 2012 sichtlich verbessert. Ein ähnlich gutes Klima konnte letztmals Mitte der neunziger Jahre – in der Schlussphase des Wiedervereinigungsbooms – registriert werden.
Abb. 1 - Beurteilung der aktuellen Auftragssituation durch die freischaffenden
Architekten. Grafiken: ifo
Abb. 2 - Geschätztes Bauvolumen der freischaffenden Architekten für Mehrfamiliengebäude (EUR.
Abb. 3 - Geschätztes Bauvolumen der freischaffenden Architekten von gewerblichen Auftraggebern (EUR.)
Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen
Umfrage des ifo Instituts bei den freischaffenden
Architekten hat sich das Geschäftsklima
zu Beginn des zweiten Quartals 2012
sichtlich verbessert. Ein ähnlich gutes Klima
konnte letztmals Mitte der neunziger Jahre
– in der Schlussphase des Wiedervereinigungsbooms
– registriert werden.
Die Geschäftserwartungen haben sich dagegen
gegenüber den Einschätzungen vor einem
Vierteljahr kaum verändert. Während der
Anteil der eher optimistisch eingestellten Architekten
um 3 Prozentpunkte schrumpfte
(14 nach 17% im Vorquartal), sank gleichzeitig
der Anteil der eher skeptischen Architekten
um 2 Prozentpunkte von 15 auf 13%.
Die Geschäftserwartungen haben sich dagegen
gegenüber den Einschätzungen vor einem
Vierteljahr kaum verändert. Während der
Anteil der eher optimistisch eingestellten Architekten
um 3 Prozentpunkte schrumpfte
(14 nach 17% im Vorquartal), sank gleichzeitig
der Anteil der eher skeptischen Architekten
um 2 Prozentpunkte von 15 auf 13%.
Im Berichtsquartal lag das geschätzte Bauvolumen
aus den neu abgeschlossenen Verträgen
(Neubauten ohne Planungsleistungen
im Bestand) um rund ein Viertel über dem Niveau
des Vorquartals. Dabei erhöhten sich
vor allem die Volumina für die neu hereingenommenen
Aufträge für Nichtwohngebäude
(+ 35%). Das Auftragsvolumen für die Planung
von Wohngebäuden war demgegenüber
nur geringfügig größer als im vierten
Quartal 2011.
Im Wohnungsbau gelang es den befragten
Architekten, ihre Aufträge zur Planung von
Mehrfamiliengebäuden im ersten Quartal
2012 um gut ein Viertel zu erhöhen; das Auftragsvolumen
war damit mehr als fünfmal
so groß wie am tiefsten Punkt der Schwächephase im Jahr 2005 (vgl. Abb. 2). Ähnlich umfangreiche
Planungsaufträge wie im Berichtsquartal akquirierten die Architekten
im Geschosswohnungsbau letztmals vor fast
14 Jahren. Der Umfang der Aufträge zur Planung von Einund
Zweifamiliengebäuden war demgegenüber um rund
ein Viertel kleiner als ein Quartal zuvor. Hierbei muss allerdings
berücksichtigt werden, dass es im Vorquartal zu einer
ausgesprochenen Auftragsspitze gekommen war.
chephase im Jahr 2005 (vgl. Abb. 2). Ähnlich umfangreiche
Planungsaufträge wie im Berichtsquartal akquirierten die Architekten
im Geschosswohnungsbau letztmals vor fast
14 Jahren. Der Umfang der Aufträge zur Planung von Einund
Zweifamiliengebäuden war demgegenüber um rund
ein Viertel kleiner als ein Quartal zuvor. Hierbei muss allerdings
berücksichtigt werden, dass es im Vorquartal zu einer
ausgesprochenen Auftragsspitze gekommen war.
Nach den eingegangenen Meldungen hat sich der Auftragsbestand
bei den befragten Architekten auf hohem Niveau
stabilisiert. Zum Ende des ersten Quartals 2012 betrugen
ihre Auftragspolster im Durchschnitt sechs Monate
(vgl. Abb. 4). Damit sind die Auftragsreserven der Architekten
seit knapp drei Jahren nicht mehr unter fünfeinhalb
Monate »gerutscht«.