Essen/Düsseldorf, März 2012 – Wenn eine Armatur entsteht, dann ist dies für den Designer stets eine neue Herausforderung. Gilt es doch, dem Produkt sowohl Persönlichkeit und Charakter als auch innovative funktionale Eigenschaften zu verleihen. Erfolgreiches Design heißt, die Zeichen der Zeit erkennen und sie umsetzen. Heute die Produkte von morgen und übermorgen entwickeln und damit ihre ästhetische Wertbeständigkeit garantieren. Dem Hersteller Steinberg ist dies mit der Armaturenlinie „Structure“ gelungen. In Zusammenarbeit mit dem Designteam designschneider entstand ein Produkt, dessen innovative Formensprache, exzellente Funktion sowie hoher Nutzwert mit dem iF-Label für bestes Design sowie mit dem Chicagoer Good Design Preis ausgezeichnet ist. Darüber hinaus wurde die Armatur für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 nominiert.
Der erste Blick bei „Structure“ fällt auf den „Durchbruch“ im Armaturenkörper – eine innovative Formensprache und technische Meisterleistung made by Steinberg. Der zweite Blick gebührt der feinen Linienführung, die der Armatur im wahrsten Sinne des Wortes einen Rahmen verleiht: Die linsenförmig gestalteten Innen- und Außenflächen münden in einer feinen, umlaufenden Kante, die sich bis in den schlichten, aber markant gestalteten Auslauf zieht. Erst dort findet sie ihren weichen, fließenden Abschluss. (Foto: Steinberg)
„Structure“
ist eine Armatur, die durch einen innovativen Designansatz und eine völlig neue
Wasserführung die gewohnte Materialität der Sanitärobjekte überwindet. Dem
Trend in Architektur und Design folgend wird der Armaturenkörper in eine
skelettartige, leichte Konstruktion überführt. Der Designer hat hierfür die
Wasserleitungen, die bei herkömmlichen Produkten direkt nebeneinander im
Armaturenkörper geführt werden, ganz bewusst voneinander getrennt.
Sie verlaufen nun wie zwei Flussarme und vereinen
sich erst wieder am Übergang zum Auslauf. Das Resultat ist
eine Leichtigkeit und Transparenz, die „Structure“ einen skulpturalen
Charakter verleihen. Die markante Gestaltung des Auslaufs und des
Bedienelements steht dabei im Kontrast zur „Durchsichtigkeit“ des
Armaturenkörpers.
Symbiose
aus Form und Funktion auf höchstem Niveau
Doch „Structure“ ist nicht nur ein neues avantgardistisches Statement
in der Sanitärbranche sondern auch eine technische Meisterleistung.
Insbesondere die Aufgabenstellung, den „Durchbruch“ im Armaturenkörper
handwerklich einwandfrei umzusetzen, setzte die Entwicklung neuer Guss- und
Schleiftechniken voraus. Das Ergebnis ist eine Symbiose aus Form und Funktion
auf einem bis dahin nicht gekannten Niveau.
Dass diese Armaturenlinie den technischen, ergonomischen und
qualitativen Standards entspricht, die das Steinberg Markenimage prägen,
versteht sich von selbst. Hierzu zählen unter anderem die ergonomische
Schrägstellung des Einhandmischergriffs, die Leichtgängigkeit und das bis ins
Kleinste durchdachte Design.
„Structure“
– im Überblick
Das gestalterische Element des „Durchbruchs“ sowie hochwertig
verchromte Oberflächen, die vielfältige Reflektionen in ihrem Umfeld zaubern,
verleihen der Armatur eine besondere Spannung und erlauben damit eine
tatsächlich neue Herangehensweise in der Badgestaltung.
„Structure“ ist als Einhandmischerserie konzipiert. Es sind
Waschtischmischbatterien (1- und 2-Lochvarianten), Wannenmischbatterien
(Aufputz/Unterputz und Standvariante), sowie Brausenmischbatterien (Aufputz und
Unterputz) erhältlich.
„Structure“: designed and
made in Germany.