News vom 02.12.2014

Bauwirtschaft fordert: Steuerliche Förderung für Gebäudesanierung jetzt!

„Der Schutz unseres Klimas ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Es ist unstrittig, dass die Sanierung des Gebäudebestandes einen wichtigen Anteil zur Energieeinsparung leisten kann. Deshalb ist der Vorstoß von Bundeswirtschaftsminister Gabriel für eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung zu begrüßen.“, sagte Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, anlässlich der bevorstehenden Kabinettssitzung der Bundesregierung Anfang Dezember in Berlin.

Die Sanierung des Gebäudebestandes kann einen wichtigen Anteil zur Energieeinsparung leisten.
Die Sanierung des Gebäudebestandes kann einen wichtigen Anteil zur Energieeinsparung leisten.

Schneider weiter: „Umso unverständlicher ist der anhaltende Widerstand gegen eine solche Lösung durch Bundesfinanzminister Schäuble und die Bundesländer. Wir fordern daher die Länder auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben. Über die zusätzlich ausgelösten privaten Investitionen werden die kurzfristigen Einnahmeausfälle kompensiert. Außerdem stärken mehr Investitionen den heimischen Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme. Für die wichtige Aufgabe des Klimaschutzes sollten gerade die SPD-geführten Länder zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Gabriel eine vernünftige Lösung mit Bundesfinanzminister Schäuble finden können. Ansonsten bleiben die Ankündigungen zum Klimaschutz ein Bekenntnis ohne Wert.“

Noch immer ist der Gebäudebereich für knapp 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland sowie für rund 30 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Bundesregierung hat sich mit der "Energieeffizienz-Strategie Gebäude" im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Schneider: „Dann muss die Bundesregierung auch ihre Anstrengungen verstärken. Daher muss nun ein neuer Anlauf für eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung genommen werden.“




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WilliHH schrieb: PE und PP Kunststoffe lassen sich nur bedingt verkleben. Die beiden Materialien können nicht wie PVC miteinander verbunden werden. Auch wenn es paar Jahre hält hat es nichts zu bedeuten. Außer Schweißen...
moggmogg schrieb: Die Geschichte mit dem Verdichten halt ich für eine faule Ausrede. Ich glaube die Beteiligten sind einfach nur zu Faul oder geistig zu limitiert sich dem Thema anzunehmen und raten Dir deshalb davon ab....
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