News vom 29.01.2016

BRÖTJE Brennwerttechnik für BEST WESTERN PLUS Bremerhaven

Vergangenes Jahr eröffnete direkt am Fischkai in Bremerhaven das BEST WESTERN PLUS Hotel. Dabei legte die Hotelkette auch auf heizungstechnischer Seite Wert auf Komfort: Neben einem BHKW stellt ein Gas-Brennwertkessel von BRÖTJE die Wärmeversorgung sicher.

Der vierstöckige Neubau des Best Western Plus Hotels verfügt über 94 Zimmer, zwei Suiten, Sauna und diverse Tagungsräume. Bild: Best Western Plus Hotel Bremerhaven, Bremerhaven
Der vierstöckige Neubau des Best Western Plus Hotels verfügt über 94 Zimmer, zwei Suiten, Sauna und diverse Tagungsräume. Bild: Best Western Plus Hotel Bremerhaven, Bremerhaven
Ein Blick in den Heizungsraum: Hier kam es auf eine kompakte Bauweise der Geräte an. In der Mitte ist das Gas-Brennwertgerät zu sehen, rechts das BHKW. Bild: August Brötje GmbH
Ein Blick in den Heizungsraum: Hier kam es auf eine kompakte Bauweise der Geräte an. In der Mitte ist das Gas-Brennwertgerät zu sehen, rechts das BHKW. Bild: August Brötje GmbH
Das BEST WESTERN PLUS Hotel verfügt über 94 moderne Zimmer, zwei Suiten, diverse Tagungsräume, eine Saunalandschaft, ein Frühstücksrestaurant mit Panoramablick über den historischen Fischereihafen sowie eine über dem Wasser schwebende Terrasse. Als Architektin zeichnete Iffi Wübben Planung & Architektur aus Bremen verantwortlich, die den 4.000 m2 großen, auffälligen Hotelbau aus Glas und Stahl entwarf. Die TGA-Fachplanung legte man in die Hände des Ingenieurbüros Athmani aus dem nahegelegenen Loxstedt. Als Fachhandwerksbetrieb für die Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlagen holte man sich die Bahrenburg Haustechnik GmbH aus Ottersberg zur Seite. Für die Wärme- und Warmwasserversorgung des 4-Sterne-Hotels steht eine Kombination aus einem EuroCondens SGB 300 E mit 300 kW Nennwärmeleistung und einem BHKW für die Grundlast (25-40 kWth, 10-20 kWel) zur Verfügung.

Wichtig war, dass sich alle Komponenten leicht in den kleinen Heizungsraum im zweiten Obergeschoss transportieren ließen. Dieses Kriterium erfüllte das kompakte Brennwertgerät aus dem Hause BRÖTJE mit 1.455 mm Höhe, 1.357 mm Tiefe und 692 mm Breite problemlos. Die Montage war durch die vorbereiteten Anschlüsse auf der Geräteoberseite besonders einfach. Die Abgas- und Zuluftleitungen können wahlweise von oben oder hinten verlegt werden, die wartungsrelevanten Bauteile befinden sich vorne. Dank der Multilevel-Technologie von BRÖTJE ist grundsätzlich der Aufbau jedes Kessels nahezu identisch, der Servicetechniker ist schnell mit dem Produkt vertraut.

Technisch punktet das bodenstehende Gas-Brennwertgerät mit einem Normnutzungsgrad von bis zu 109,7 %. Dieser resultiert u. a. aus dem Wärmetauscher mit spezieller Aluminium-Silizium- Legierung. Darüber hinaus ist ein emissionsarmer, modulierender Gas-Vormischbrenner eingebaut, der für eine saubere Verbrennung sorgt – die Emissionswerte liegen weit unterhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte. Der Modulationsbereich reicht bis 48 kW hinunter. Die Regelung des EuroCondens SGB erfolgt über den integrierten ISR-Systemregler. Er regelt die Kesseltemperatur witterungsabhängig gleitend und die Modulation des Brenners je nach angeforderter Last. Ergänzt wird das Heizungssystem um einen Pufferspeicher mit 1.500 l Fassungsvermögen, der die Energie des BHKW zwischenspeichert, sowie zwei Trinkwasserladesysteme mit je 800 l Inhalt.

Die Abgasführung wurde gemeinsam mit der des BHKW als Kaskade ausgeführt. Hierfür kamen Abgasleitungen aus Polypropylen mit einem Durchmesser von 200 mm in einem speziellen feuerbeständigen Schornsteinschacht (Feuerwiderstandsklasse F90) zum Einsatz. Zur besseren Energieausnutzung wurde ein Abgaswärmetauscher eingebaut.

Das gesamte Heizungssystem – inklusive BHKW – wird gesteuert durch eine MSR-Regelautomation, die mit dem BRÖTJE Systemregler kompatibel ist. Darüber hinaus verfügt sie über ein Fernüberwachungsmodul. Die Regelung meldet so im Störfall an eine Zentrale, die das Facility Management für vier Hotels der BEST WESTERN Gruppe in Bremerhaven koordiniert. Die Wärmeübergabe an die einzelnen Räume erfolgt über die Wohnungslüftungsanlage. Da sie als 4-Leitungssystem ausgeführt ist, kann gleichzeitig gekühlt und geheizt werden. In den Flurbereichen wurden zur Wärmeverteilung Röhrenradiatoren installiert.



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helmut61 schrieb: Hallo Klaus-Peter, vielen Dank für die schnelle Antwort, mir zu helfen. Ich habe mich hier in weiteren Beiträgen noch eingelesen. Ein Tipp war den Heizungsnotschalter kurz stromlos zu machen. Heute...
Josef Artinger schrieb: Die Öfen gab es in den 1960er Jahren schon z.B. mit 70 Liter integrierten Speicher, und Ausdehnungs-Gefäss damit der Dampf bzw. Druck entweichen kann Wenn man baden will muss man nachlegen bis das Wasser...
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