News vom 27.01.2016

Bauhauptgewerbe im November 2015 - Bauunternehmen melden Auftragsplus von über 22 %

Die deutsche Bauwirtschaft profitierte im November - zusätzlich zu einer weiterhin starken Nachfrage nach Wohnraum - von einzelnen Großaufträgen im gewerblichen Bau: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, lag der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um nominal 22,2 % über dem Vorjahresmonat und erreichte damit den höchsten Novemberwert seit 1998.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 15 % gestiegen (arbeitstäglich-, saison- und preisbereinigt). In den ersten elf Monaten 2015 lag der Auftragseingang um nominal 3,9 % über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums - eine gute Grundlage für das laufende Jahr. Der Hauptverband sieht damit seine Umsatzschätzung für 2016 von nominal 3 % bestätigt. Auch im November 2015 entwickelte sich der baugewerbliche Umsatz positiv: Die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten ein Plus von nominal 3,4 %. Über den gesamten Zeitraum von Januar bis November lag der Umsatz damit um 0,8 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert.

Alle Bausparten haben im November zugelegt - das stärkste Orderplus wurde allerdings im Wirtschaftsbau ausgewiesen: Dieser stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um nominal 32,3 % (Jan.-Nov.: +0,8%), dabei war der stärkste Treiber der Wirtschaftstiefbau mit plus 41,3 % (+6,0%). Laut Statistischem Bundesamt wurden in NRW und Niedersachsen mehrere Großaufträge vergeben. Der Hauptverband führt dies auch auf die zusätzlichen Bundesmittel für die Bahn in Höhe von 1 Mrd. Euro für den Zeitraum von 2016 bis 2019 zurück. Aber auch der Wirtschaftshochbau legte - aufgrund einiger Großprojekte in Bayern, Hamburg und Baden-Württemberg - zu: Die Aufträge stiegen um 27,1 %, die Baugenehmigungen um 10,7 % (Jan.-Nov.: -2,4% bzw. -1,4%). In den Büchern hat sich die Entwicklung aber noch nicht niedergeschlagen, der Umsatz stieg im Wirtschaftsbau lediglich um 1,3 %. Für den gesamten Zeitraum von Jan. bis Nov. lag der Umsatz noch leicht unter dem Vorjahresniveau (-0,4%).

Die deutlichsten Umsatzzuwächse werden aber weiterhin im Wohnungsbau erzielt - die Baubetriebe meldeten ein Umsatzplus von nominal 11,8 %. Für den gesamten Zeitraum von Januar bis November lagen die Umsätze um 6,8 % über dem Vorjahresniveau. Die Nachfrage nach Wohnraum scheint ungebrochen: Die Auftragseingänge zogen im November um 18,9 % an, für die ersten elf Monate ergibt sich ein Orderplus von 13,6 %. Auch die Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Wohngebäuden legten im November um 24,2 % zu (Jan.-Nov.: +5,4%). Dabei wurde für die Mehrfamilienhäuser das stärkste Wachstum ausgewiesen (+31,4%, Jan.-Nov.: +5,3%).

Ausgesprochen gut abgeschnitten hat auch der Öffentliche Bau: Die Gebietskörperschaften haben im November 9,9 % mehr Aufträge vergeben als noch ein Jahr zuvor (Jan.-Nov.: +2,1%). Dies ist überwiegend auf den Öffentlichen Hochbau zurückzuführen, dieser legte um 26,6 % zu (Jan.-Nov.: +7,6%). Der Hauptverband führt diese - seit vier Monaten anhaltende - Entwicklung auf die gestiegenen Flüchtlingszahlen zurück: Öffentliche Gebäude werden zu Notunterkünfte umfunktioniert. Die Baubetriebe haben die Leistungen allerdings noch nicht vollständig abgerechnet: Die Umsätze stiegen lediglich um 2,4 % (Jan.-Nov.: -0,4%), im gesamten Öffentlichen Bau um 1,3 % (-1,4%).




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helmut61 schrieb: Hallo Klaus-Peter, vielen Dank für die schnelle Antwort, mir zu helfen. Ich habe mich hier in weiteren Beiträgen noch eingelesen. Ein Tipp war den Heizungsnotschalter kurz stromlos zu machen. Heute...
Josef Artinger schrieb: Die Öfen gab es in den 1960er Jahren schon z.B. mit 70 Liter integrierten Speicher, und Ausdehnungs-Gefäss damit der Dampf bzw. Druck entweichen kann Wenn man baden will muss man nachlegen bis das Wasser...
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