Mi, 28. September 2016 | 20:45:54 Uhr

Innovationsfreude, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit als Erfolgsrezept - Geberit liefert Sanitärtechnik für zwei moderne Turnhallen in Lünen

News vom 29.01.2016

Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit und Energieeffizienz stehen bei den Neubauten im Fokus. Die Gebäude sind inklusionsgerecht ausgestattet und in den Sanitärräumen haben Qualität und Barrierefreiheit den Vorrang. Gleich in zwei Turnhallen im westfälischen Lünen ist dieses Konzept gelungen. Der Sanitärtechnikexperte Geberit trägt mit seiner intelligenten Hygienespülung und
den Duschelementen mit Wandablauf einen entscheidenden Teil dazu bei.

Modern und nachhaltig: Die Stadtwerke Lünen haben innerhalb von einem Jahr zwei identische Turnhallen in Passivhaus-Bauweise errichtet. Bei der Sanitärtechnik vertrauten die Verantwortlichen auf die Expertise von Geberit.
 Modern und nachhaltig: Die Stadtwerke Lünen haben innerhalb von einem Jahr zwei identische Turnhallen in Passivhaus-Bauweise errichtet. Bei der Sanitärtechnik vertrauten die Verantwortlichen auf die Expertise von Geberit.
Das Tageslicht reicht weit in die Turnhalle hinein. Die weit gespannte Dachkonstruktion mit<br />Holzbogenbindern führt bis in die Nebenräume und unterstreicht die besondere Form der Halle.
 Das Tageslicht reicht weit in die Turnhalle hinein. Die weit gespannte Dachkonstruktion mit
Holzbogenbindern führt bis in die Nebenräume und unterstreicht die besondere Form der Halle.
Der runde Eingangsbereich dient mit den wandbefestigten Sitzgelegenheiten als Treffpunkt für Schulklassen und Vereine.
 Der runde Eingangsbereich dient mit den wandbefestigten Sitzgelegenheiten als Treffpunkt für Schulklassen und Vereine.
In den Sanitärräumen kommen die Produkte und Lösungen von Geberit zum Einsatz. Die automatische Hygienespülung sorgt für den bestimmungsgemäßen Betrieb der<br />Trinkwasserinstallation in den Turnhallen.
 In den Sanitärräumen kommen die Produkte und Lösungen von Geberit zum Einsatz. Die automatische Hygienespülung sorgt für den bestimmungsgemäßen Betrieb der
Trinkwasserinstallation in den Turnhallen.
Auch in den Sanitärräumen wurde großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Die Duschelemente mit Wandablauf von Geberit fügen sich dezent in das Gesamtbild ein und sorgen für eine durchgängige Optik.
 Auch in den Sanitärräumen wurde großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Die Duschelemente mit Wandablauf von Geberit fügen sich dezent in das Gesamtbild ein und sorgen für eine durchgängige Optik.
Bilder: Geberit
 Bilder: Geberit
Was tun mit Hallenbädern und Turnhallen, die in die Jahre gekommen sind? In der Stadt Lünen sah sich die Kommune vor großen Herausforderungen. Gleich mehrere Gebäude, die eine Gesamteinheit bildeten, erwiesen sich als veraltet und technisch überholt. Die Stadtplaner und Entscheidungsträger zeigten sich innovationsfreudig und erstellten ein kluges Konzept, das sämtliche betroffenen Objekte involvierte. In der ersten Etappe entstand so das Lippe Bad als erstes öffentliches Hallenbad in Passivhausbauweise. Dieses bildete die Planungsgrundlage für zwei neue Turnhallen, ebenso in Passivhausbauweise.

Die Sportstätten aus den 1970er-Jahren wurden im Sommer 2014 rückgebaut, nach dem Abbruch des alten Bestandes war in den Stadtteilen Lünen Horstmar und Lünen Brambauer somit der Platz frei für die Neubauten. „Ziel war es, die Turnhallen neu zu gestalten und nutzergerecht zu erbauen“, erklärt Dr. Gerd Koch von der Stadtwerke Lünen GmbH. Also wurden sowohl Vertreter der Schulen als auch Vereine als zukünftige Hallennutzer bereits in der Planungsphase mit ins Boot geholt. „Die Bereitstellung von Sport- und Freizeitangeboten gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Kommune. Um den Schul- und Vereinssport zu fördern, war uns an der gemeinsamen Entwicklung unter gestalterisch, technisch und energetisch optimalen Aspekten gelegen.“

Schlichte Ästhetik trifft auf nachhaltige Konstruktion
Die neuen Turnhallen präsentieren sich an beiden Standorten als eigenständige Baukörper. „Die geschwungene Dachform fügt sich harmonisch in die Umgebung und vorhandene Bebauung ein“, erklärt Architekt Lutz Sommer aus Düren. Gemeinsam mit der Stadt Lünen und den Stadtwerken entwickelte er ein ansprechendes und überzeugendes Raumkonzept. Durch den Windfang gelangen die Besucher zur Agora. „Dieser runde Eingangsbereich dient mit den wandbefestigten Sitzgelegenheiten als angenehmer Treffpunkt.“ Ineinanderfließende Nutzungsbereiche erzeugen eine offene Atmosphäre. Alles verschmilzt miteinander und bleibt dennoch für sich. Die weit gespannte Dachkonstruktion mit Holzbogenbindern führt bis in die Nebenräume, womit die besondere Form im Inneren nochmals unterstrichen wird. Die Farbe Rot setzt stellenweise auffallende Akzente.

Bis auf den Standort unterscheiden sich die beiden neuen Sportstätten nicht. Die jeweils 910 Quadratmeter großen Einfeldhallen sind durchgängig modern und funktional und erreichen Passivhaus-Standard. Hierfür wurden Energieeinsparpotenziale ausgemacht und bei der Bauausführung adäquate Maßnahmen ergriffen. Neben den passivhaustauglichen Dämmmaßnahmen für alle Hüllflächen gehören auch die ballwurfsichere Dreifachverglasung, ein definiertes Lüftungskonzept mit hocheffizienter Wärme- und Feuchterückgewinnung sowie eine modulierende Erdgastherme mit Heizwasser-Pufferspeicher dazu. Die Hallen wurden luftdicht gebaut und wärmebrückenfrei konstruiert.

Barrierefreie Sanitärräume mit einem hohen Maß an Bewegungsfreiheit Die Neubauten sind behindertengerecht und barrierefrei. Die Räume sind größer und die Türen breiter geschnitten, ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit gibt es nicht nur im Umkleidebereich. Hinter Wandscheiben abgetrennt befinden sich die Duschen mit einem angeschlossenen WC-Bereich. Vor allem im Sanitärbereich war eine optimal strukturierte und wirtschaftliche Gesamtlösung notwendig. Robuste und dauerhaft einsetzbare Produkte sowie ein ganzheitliches Reinigungskonzept waren die Kriterien. Um die Barrierefreiheit bei den insgesamt acht bodenebenen Duschen sowohl in Sachen Pflegeleichtigkeit als auch günstiger Instandhaltung zu gewährleisten, entschieden sich Bauträger und Planer für Geberit Duschelemente mit Wandablauf. Mit dem Duschelement lassen sich barrierefreie Duschflächen einfach verwirklichen. Die rahmenlosen Abdeckungen sind schlank und elegant. In den Waschräumen der Turnhalle fügt sich die weiße Variante harmonisch in das Materialkonzept ein. Für eine durchgängige Optik sorgt die befliesbare Blende, die den Wandablauf fast unsichtbar wirken lässt. Das Wandanschlussprofil vereint optische und funktionale Vorteile. Die schmale Leiste, die am Übergang vom Fußboden zur Wand eingesetzt wird, ermöglicht eine gleichmäßige Gefälleausbildung.

Trinkwasserhygiene – erst recht ein Thema in den Schulferien
Um den bestimmungsgemäßen Betrieb der Trinkwasserinstallation in den Turnhallen in Lünen sicherzustellen, helfen automatische Hygienespülungen von Geberit. Sie garantieren, dass weder der Zustand noch die Betriebsweise der Trinkwasserinstallation nachteilige Auswirkungen auf die Trinkwassergüte haben. Eine zu lange Verweildauer des Trinkwassers wird vermieden – etwa dann, wenn die tatsächliche Nutzung längere Zeit ausbleibt oder planmäßige Nutzungsunterbrechungen eintreten. Bei den Sportstätten ist das vor allem in den Schulferien der Fall. Kann der geforderte regelmäßige Wasseraustausch nicht sichergestellt werden, muss der Leitungsinhalt durch regelmäßige Spülungen ausgetauscht werden. Vom Inhaber und Betreiber verlangt dies entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Stagnation. Diese Aufgabe wird durch automatische Spüleinrichtungen übernommen. Durch die Automatisierung ist ein regelmäßiger und nach einstellbaren Größen wie Wassermenge oder -temperatur definierbarer Austausch möglich.

Koch: „Die Geberit Hygienespülung unterstützt uns als Betreiber bei der Sicherstellung des bestimmungsgemäßen Betriebs. Wir haben uns für den Einsatz dieses Produktes entschieden, da in bestimmten Zeiten manuell durchzuführende Überwachungsmaßnahmen nicht umsetzbar sind.“ Bei der Nutzungssteuerung der Geberit Hygienespülung erfasst ein vorgelagerter Volumenstromsensor die Nutzung der Trinkwasseranlage und das genutzte Trinkwasservolumen in dem überwachten Leitungsabschnitt. Über die so genannte volumenoptimierte Differenzspülung wird aber nur so viel Trinkwasservolumen ausgetauscht, wie zusätzlich zu dem sowieso verbrauchten Wasser erforderlich ist – das spart Ressourcen und Kosten.

Hohe Transparenz während des gesamten Projektes
Die Fertigstellung der beiden Turnhallen erfolgte im August 2015. Nach den Sommerferien konnten sich sowohl die Schüler der beiden Grundschulen als auch die Vereinsmitglieder über die neuen Hallen freuen. „Wir schätzen neben der hohen Beratungsleistung die Transparenz während der gesamten Projekt- und Bauphase“, sagt Koch. Der Sanitärtechnikhersteller hat sich als zuverlässiger Systempartner bewährt, die Lösungen entsprechen dem aktuellsten Stand der Technik. „Das hat uns bei der Planung und Realisation eine wichtige Sicherheitsbasis ermöglicht.“